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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Leia mais
  • Huế - Citytour, Kaisergräber, Khải Định

    1 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌫 20 °C

    Als Zweites besuchen wir die Khai Dinh Grabanlage. Khai Dinh war der 12. Kaiser Vietnams und lebte 1885 - 1925, bestieg 1916 den Thron und regierte bis zu seinem Tod. 1920 begann er mit dem Bau seiner Grabstätte. Da er vor Vollendung starb, beendete sein Sohn 1931 den Bau. Wenn alle anderen Kaisergräber deutliche chinesische Wurzeln haben, zeigt dieses Grab eine Mischung aus chinesischen und europäischen Elementen. Inspiriert wurde er dazu durch seine Europareise, die er übrigens als einziger vietnamesischer Kaiser unternahm. Das sind nicht die einzigen Besonderheiten. Die Anlage ist deutlich kompakter und dafür höher. Wir müssen einige Stufen bis in den obersten Bereich bewältigen. Außerdem wurden Beton und Stahl anstelle traditioneller Ziegel als Baumaterial verwendet. Doch innen wird es noch besser. Hier finden wir den reinsten Prunk aus Porzellan-Mosaiken. Aber schaut einfach auf die Bilder.
    Khai Dinhs Spitzname ist einerseits Ladyboy, da er zwar zahlreiche Frauen, aber nur einen Sohn hatte und lieber Männer für sich tanzen ließ und andererseits Banane, da er unter gelber Haut fortschrittliche westliche Ideen verwirklichte.
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  • Huế - Citytour, Kaisergräber, Souvenirs

    1 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌫 20 °C

    Auf dem Weg zur nächsten Grabanlage machen wir einen kurzen Abstecher zu einem kleinen Laden am Straßenrand und sehen, wie die hier allgegenwärtigen Räucherstäbchen per Hand hergestellt werden. Auf einen Holzstab wird eine Mischung aus Holzstaub, Aromen und Harz aufgerollt. Das geht sehr schnell und natürlich sollen wir das kaufen - oder irgendeinen anderen Kram. Scheinbar gehört das immer zu den Touren dazu. So viele Souvenierstände wie in Vietnam haben wir bisher noch nirgendwo gesehen.Leia mais

  • Huế - Citytour, Kaisergräber, Tự Đức

    1 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌫 21 °C

    Das letzte Grab für heute ist das des Kaisers Tu Duc. Kaiser Tu Duc war der 4. vietnamesische Kaiser und lebte von 1829 - 1883, auf dem Thron war er von 1847 bis er starb. Diese Anlage ist sehr weitläufig und von Ruinen und Baustellen flankiert. Dennoch ist hier schon viel rekonstruiert worden. Wir haben nicht viel Zeit und hetzen ein bisschen durch die Anlage. Beeindruckend ist die schiere Größe und der Wohnkomfort. Wir erfahren, dass der Kaiser zu Lebzeiten 16 Jahre lang die Anlage als Sommersitz genutzt hat - es gibt hier sogar ein Theater.
    Tu Duc ist auch als Literatenkaiser bekannt, der über 1.000 Poeme und mehr als 600 Essays geschrieben hat. Einige davon finden wir in den Tempeln. Sein zweiter Spitzname ist Pechvogel, denn er hatte zwar viele Frauen und Konkubinen, aber keinerlei Kinder. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist er durch eine Pockeninfektion impotent geworden. Er hatte dann einen seiner Neffen adoptiert, um damit für eine legitime Nachfolge zu sorgen. Dennoch gab es nach seinem Tod kämpferische Auseinandersetzungen zwischen den Familienmitgliedern um die Thronfolge. Ein letzter Grund für den Spitznamen ist, dass Vietnam während seiner Regentschaft die Unabhängigkeit verlor und französische Kolonie wurde. Alle folgenden Kaiser waren nur noch durch fremde Mächte gesteuerte Monarchen.
    Am Ende finden wir auch den Sarkophag, umschlossen von schönen Mauern.
    Die Anlage gefällt uns sehr, aber leider reicht die Zeit nicht für eine weitere Erkundung.
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  • Huế - Citytour, Zitadelle von Huế

    1 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌫 22 °C

    Weitere gehts in ein lokales Restaurant zum vietnamesischen Buffet. Inzwischen hat es etwas mit dem Regen nachgelassen und wir können die Regensachen im Bus lassen.
    Wir sind nicht die einzigen Gäste, eine vietnamesische Familie feiert Kindergeburtstag und wir erleben das hautnah. So einfach die Gaststätte auch ist, das Essen ist hervorragend.
    Die nächste Etappe ist die Zitadelle von Hue. Sie war von 1802 bis 1945 Residenz der Kaiser der vietnamesischen Nguyễn-Dynastie in der damaligen Hauptstadt. Die Zitadelle enthält einen Kaiserpalast und ist verkleinert nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking errichtet. Die Zitadelle wurde ab 1804 erbaut und ist heute ein UNESCO-Welterbe.
    Tausende von Arbeitern errichteten um eine nahezu quadratische Grundfläche einen 10 km langen Erdwall, der von einem mehr als 20 m breiten Wassergraben umgeben ist. Später wurde der Erdwall durch eine Steinmauer ersetzt.
    Bis ins 19. Jahrhundert umfasste das Innerste, die dem Herrscher und seiner Familie vorbehaltene Verbotene purpurfarbene Stadt, viele Gebäude und mehrere hundert Räume. Die Bausubstanz litt jedoch unter Termiten und Zyklonen, blieb aber imposant. Bei der Schlacht um Huế während des Vietnamkrieges flogen die US-Streitkräfte gezielte Bombenangriffe gegen die Zitadelle und die dort in Stellung gegangene nordvietnamesische Armee und die Vietcong. Bei diesen Kämpfen wurde die alte Kaiserstadt vollständig zerstört. Lediglich einige Tempel blieben erhalten. In den steinernen Umfassungsmauern können wir noch heute Spuren dieser Schlacht finden.
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  • Huế - Citytour, Chùa Thiên Mụ

    1 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌫 22 °C

    Und weiter zur Thien Mu-Pagode. Sie ist ein heute noch aktives buddhistisches Kloster auf einer Anhöhe am Parfümfluss und mit dem siebenstöckigen Phước Duyên-Turm die höchste Pagode Vietnams.
    Die Legende besagt, dass nachts auf dem Hügel am Parfümfluss eine alte Frau gefunden wurde, die ein langes, rotes Kleid und grüne Hosen trug und behauptete, dass dieser Ort einer Gottheit gehört. Sie verlangte, dass im Namen dieser Gottheit eine Pagode gebaut werden müsse, woraufhin sie in einer Wolke verschwand. Seit diesem Tage wird das Bauwerk „Die Pagode der alten Himmelsgöttin“ oder „Pagode der himmlischen Frau“ genannt.
    Das Kloster besitzt außerdem noch eine eher ungewöhnliche Sehenswürdigkeit, einen alten Austin, ein kleines Auto, das auf der Anlage in einer Garage steht. An der Windschutzscheibe dieses Austins klebt ein Foto, das 1963 um die ganze Welt ging und für Entsetzen sorgte. Das Foto zeigt die Selbstverbrennung des Mönches Thích Quảng Đức am 11. Juni 1963 aus Protest gegen die Buddhistenverfolgung und Unterdrückung durch den katholischen Diktator Ngô Đình Diệm. In dem besagten Auto ließ sich der Mönch zu einer Straßenkreuzung in Saigon fahren, mit Benzin übergießen und anzünden.
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  • Huế - Citytour, Sông Hương

    1 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌫 22 °C

    Zurück zum Hotel fahren wir mit dem Drachenboot auf dem Sông Hương (Parfümfluss). Wegen des schlechten Wetters und der eintönigen Szenerie ist das kein besonderes Highlight unserer heutigen Tour. Diesen Teil hätten wir nicht vermisst.
    Zum Ursprung des Namens gibt es verschiedene Theorien: Eine verweist auf die Pollen und Blüten, die im Frühjahr auf dem Wasser treiben, eine andere auf die wohlriechenden Edelhölzer, die auf dem Fluss transportiert wurden.
    Wir sind nach diesem langen regnerischen Tag froh, endlich unter die warme Dusche zu kommen. Morgen wollen wir weiter nach Phong Nha.
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  • Nach Phong Nha

    2 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ☀️ 9 °C

    Ein Tourbus nimmt uns heute mit Richtung Norden. Phong Nha ist ca. 150 km entfernt und wir werden für die Strecke vier Stunden benötigen. Daran könnt ihr schon die Straßenverhältnisse erkennen. Wir rattern, wackeln und hopsen also durch die Gegend und es ist nicht besonders bequem. Die anfangs noch von Orten gesäumte Straße wird kleiner und Landschaft kommt zum Vorschein. Viele Reisfelder, nun auch Wälder und Hügelketten. Dazwischen immer wieder Dörfer. Über Kühe und Wasserbüffel an oder auf der Straße wundern wir uns bald nicht mehr.
    An der Ruine der katholischen Kapelle Tháp Chuông (im Krieg zerbombt) machen wir eine kurze Pause. Dahinter steht eine im Bau befindliche neue Kirche im Stil einer Pagode. Das mutet schon komisch an, denn auf der Spitze ist ein Kreuz. Dieser Ort ist für die Vietnamesen eine wichtige Pilgerstätte.
    Wir fahren nun durch die Quang Binh Provinz, der im Vietnamkrieg am stärksten betroffenen Region. Hier war fast alles zerstört. Wir sehen auch den Ben Hai Fluss, den ehemaligen Grenzfluss zwischen Nord- und Südvietnam. Über ihn spannt sich die 230 m lange Hien Luong Brücke, im Krieg ständig zerstört und wieder aufgebaut.
    Wenn man bedenkt, das das alles noch nicht lange her ist und die meisten Häuser erst 40 Jahre alt sein können und wenn man dazu noch sieht, wie ärmlich und einfach manche Leute wohnen, dann ist das doch sehr bedrückend. Dazu kommt, das die gesamte Gegend immer noch nicht minen- und bombenfrei ist!
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  • Phong Nha-Kẻ Bàng Nationalpark

    2 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 21 °C

    Mittags erreichen wir den Ke Bang NP, bekannt für seine spektakulären Höhlenformationen. Das wollen wir uns in den nächsten Tagen anschauen und wenn das Wetter mitspielt, auch eine Dschungelwanderung machen. Dafür haben wir uns als Ausgangspunkt ein kleines Farmstay inmitten von Reisfeldern ausgesucht. Und weil es heute immer wieder regnet, bleiben wir hier und "arbeiten".Leia mais

  • Động Thiên Đường - Paradieshöhle

    3 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 18 °C

    Für heute haben wir eine Tour gebucht, die eine Mischung aus Tourismus und Abenteuer darstellt. Sie nennt sich Nationalparktour und tief in diesem, mitten im Dschungel, liegt die Paradieshöhle. Mit ihrem 31 Kilometer langen Höhlensystem ist sie die drittgrößte Höhle Asiens. Erst 2005 entdeckt, ist sie seit fünf Jahren der Öffentlichkeit zugänglich.
    Wir fahren zeitig mit dem Minivan zum Ausgangspunkt, steigen dort in Elektrofahrzeuge um, müssen dann noch einen Berg hinauf steigen und schon sind wir am Höhleneingang. Kien, unser Guide, zeigt uns an einer Tafel die Ausmaße der Höhle. Dann steigen wir 500 Stufen hinab in eine fantastische Welt. Wir sind zu sechst und tatsächlich kommt uns, dank der frühen Zeit, auf den gesamten begehbaren 1.000 Metern kaum ein anderer Touri in die Quere. Wir haben also eine riesige einzigartige Höhle, so gut wie für uns alleine. Wir lassen uns Zeit, können ganz in Ruhe schauen, ab und zu einer Erklärung lauschen und ansonsten alles genießen!
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  • 8 Ladys Cave

    3 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 18 °C

    Nächster Programmpunkt ist das War Memorial, direkt an einer Straßenkreuzung des Ho-Chi-Minh-Pfades, und die 8 Ladys Cave, ein Tempel zu Ehren der Gefallenen an der Straße Nr. 20. Über diese Straße (Teil des Ho-Chi-Minh-Pfades) wurden im Krieg die Truppen im Süden Vietnams versorgt. Die Straße (über Laos gebaut) wurde notwendig, da die "Demilitarisierte Zone" - ein 10 km breiter Streifen Niemandsland zwischen Nord- und Südvietnam - nicht betreten werden durfte.
    Trecks von 100.000 Menschen, beladen mit 50 kg Gepäck pro Person und sogar bis 150 kg/Fahrrad zogen über diese geschichtsträchtige Straße. Ca. 2/3 erreichten ihr Ziel nicht, gestorben an Krankheiten, hauptsächlich Malaria, und bei Bombenangriffen.
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  • Dschungeltrekking

    3 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 20 °C

    Nun geht der aktive Teil des Tages los. Wir begeben uns auf eine kleine Dschungelwanderung. Wir schauen ungläubig durch das "Dschungeleingangsloch" - wir sehen einen schmalen Pfad voller Matsch! Da gehts rein und auch gleich bergab, was die Sache leicht erschwert, denn das Zeug ist very slippery 😳! Schnell sind wir bis zum Knie eingesaut und hoffen, ohne Sturz da durch zu kommen, denn dann gäbe es eine Ganzkörpersauerei! Wir schaffen das und bei den Flussdurchquerungen können/müssen wir die Füße kurz baden.
    Der Weg ist nur 2,5 Kilometer lang und soll uns einen Einblick geben: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFuQQ9eJ3dd6HXEl
    Übrigens ist die ganze Gegend noch immer nicht frei von Bomben und Minen und ohne Tourguide sollte Keiner auf eine Wanderung gehen. Und auch dann wird man angehalten, die Trampelpfade nicht zu verlassen.
    Am Flusscamp wird schon fleißig gegrillt und zusammen mit Teilnehmern einer anderen Tour haben wir ein megacooles und rustikales Picknick. Alle Camputensilien inklusive "Umkleidekabine" wurden hergeschleppt und später auch wieder abgebaut und oben an der Straße aufs Moped geschnallt!
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  • Tra Anh Höhle

    3 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 20 °C

    Für uns heißt es jetzt: Ab in den Fluss! Die Tra Anh Höhle ist nur schwimmend zu erreichen und das haben wir vor! Also Klamotten aus, Schwimmweste an, Kopflampe auf! Durch den Fluss und über Felsen erreichen wir den Höhleneingang. Nach einer kurzen Instruktion schwimmen wir mutig in die Dunkelheit ca. 300 m bis ans Ende. Das ist gegen den Strom und mit Schwimmweste nicht ganz so einfach wie es vielleicht klingt. Aber es macht Spaß und ist richtig toll. Außerdem wird uns so bei 15 °C Wassertemperatur auch warm. Mit unserer Lampe sehen wir die Stalaktiten und die Fledermäuse! https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFp6IF8-5wcFVzMP
    Am Ende der Höhle machen wir unsere Lampen aus und lassen uns in völliger Dunkelheit zurücktreiben - genial 😀!
    Zum Aufwärmen gibts hinterher unseren geliebten Ca Phe Sua, diesmal aber heiß.
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  • Farmstay

    3 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 21 °C

    Über die Dörfer gehts zurück zum Farmstay, wo wir am Kaminfeuer auch noch unsere Füße wärmen können. Wir tauschen das Kaminfeuer mit dem großen Feuer in der Chillarea und lernen andere total nette Traveler aus aller Welt kennen. Es werden Erfahrungen in Vietnam und der Welt ausgetauscht und Tipps für die jeweils nächsten Etappen gegeben. Damit haben auch wir gute Anlaufpunkte für Hanoi, Sapa und auch Afrika. Wir verbringen einen herrlich gemütlichen Abend bei Livemusik, Rumgesitze und Gequatsche. Sogar ein bis drei Tänzchen wagen wir - ob das an Happy Hour liegt 😉?Leia mais

  • Phong Nha Höhle

    4 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ⛅ 23 °C

    Im kleinen Ort Phong Nha im Easy Tiger Hotel treffen wir beim Höhlentalk lauter frisch angereiste junge Leute. Sie werden mit Infos zur Umgebung und mit Tourangeboten versorgt und dann in den Tag entlassen. Darauf haben wir gewartet, denn wir suchen Mitstreiter für den Besuch der Phong Nha Höhle, die nur mit dem Boot zu befahren ist. 11 Leute kommen mit und so geht unser schöner Plan auf und wir teilen uns den Bootspreis.
    Unsere lustig zusammengewürfelte Truppe besteigt also ein Boot und auf dem Fluss gehts nun 45 Minuten Richtung Höhle. Zeit, die Landschaft zu betrachten.
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  • In der Höhle

    4 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ⛅ 22 °C

    Durch eine Spalte im Fels, das Drachenmaul, gehts in das Innere des Berges. Durch einen hohen Felsdom folgt der Weg dem Lauf des Flusses, vorbei an herrlichen Tropfsteingruppen. In der Höhle wird das Dach des Bootes geöffnet und der Motor ausgestellt. Wir werden bis tief in den Berg gerudert und dann auch wieder zurück. https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFwgqgUB9CJsrbB4
    Ein Stück der Höhle können wir zu Fuß erkunden und bis zum Ausgang laufen. Mit dem Boot gehts dann wieder zurück zum Ort.
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  • Mit dem Rad durchs Dorf

    4 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ⛅ 25 °C

    Am Hotel können wir uns ein Fahrrad nehmen und damit radeln wir so gut es geht (das Fahrrad hat fast seinen Namen nicht verdient, bringt uns aber zum Ziel 👍🏼) durchs sehr ursprüngliche Dorf zum Farmstay zurück. Wir fahren immer am Fluss entlang, sehen das Leben der Dorfbewohner und müssen mehr als einmal den Wasserbüffeln und Kühen ausweichen, denn die lassen sich nicht stören!
    Zwischendurch treffen wir auf mehrere Kinder, die uns Hallo zurufen oder deren Hände wir abklatschen. Kurz fährt auch ein älterer Mann auf dem Moped neben uns her und versucht im gebrochenen Englisch Small Talk. Alles wirklich sehr herzlich und aufgeschlossen.
    Den Rest des Tages machen wir einfach Urlaub, denn dafür ist der schöne Garten des Farmstay bestens geeignet!
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  • Đồng Hới - On the Rail again

    5 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach einem entspannten Abend haben wir auch heute früh genug Zeit, alles in Ruhe zu packen und im Garten zu frühstücken. Erst um 10.00 Uhr gehts los.
    Mit drei Reisenden aus USA teilen wir uns ein Auto nach Dong Hoi und bekommen gleich noch tolle Tipps für den Norden von Vietnam. Wir können dafür mit Empfehlungen für die Mekongregion aushelfen.
    In Dong Hoi warten wir auf unseren Zug, der uns in 10 Stunden nach Ninh Binh zuckeln wird. Dir Züge in Vietnam sind sehr langsam, schmutzig und an jeder Ecke ist etwas kaputt - aber sie bringen uns von da nach dort! Und wir haben genug Zeit, die phantastische Landschaft zu betrachten: grüne Hügelketten, Karstfelsen, Dschungel, Reisfelder auf denen fleißig gearbeitet wird, Wälder, Flüsse, Dörfer, Landwirtschaft in einfachster Handarbeit, Wasserbüffel... Ein einziger spannender Naturfilm!
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  • Ninh Bình

    6 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ⛅ 21 °C

    Ein paar Kilometer vom Ort entfernt liegt eine traumhafte Landschaft: Steil aufragende Felsen, bewaldete Berge inmitten von Reisfeldern und grünen Tälern - die sogenannte trockene Halong Bucht.
    Im Hotel kriegen wir ein Moped und Insidertipps und los gehts. An den vietnamesischen Verkehr, inklusive des Getiers auf den Straßen, sind wir ja schon gewöhnt.
    Auf gut ausgebauten Straßen, vorbei an Pagoden, Tempeln, einsamen Hütten, Reisfeldern sind wir bald ein Teil dieser Traumlandschaft. Wir machen etliche Fotostopps.
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  • Chùa Bái Đính

    6 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ⛅ 21 °C

    Unser erstes Ziel ist Chua Dai Binh, Vietnams größter Pagoden- und Tempelkomplex. Es ist ein riesiges Gelände, das vom Tal bis auf den Berg reicht. Es gibt insgesamt vier Tempel, einer schöner als der andere. Zwei überdachte Treppen mit jeweils 500 Stufen führen hoch hinauf. Auf dem Gipfel sitzt ein 10 m hoher und 100 t schwerer Bronzebuddha.
    Als Aussichtspunkt dient eine wunderschöne 13stöckige Pagode, in deren Erdgeschoss ein riesiger goldglänzender Buddha unter einer goldenen Decke thront.
    Die ganze Anlage ist neu und erst seit ca. vier Jahren fertiggestellt. Den Vietnamesen dient sie als buddhistische Pilgerstätte und als Touristenmagnet.
    Uns hats gefallen.
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  • Natur, der Berg des liegenden Drachen

    6 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ⛅ 21 °C

    Viel spannender ist ein Naturpfad bis an den Fluss, wo wir schon mal die Boote sehen, mit denen auch wir morgen durch die steil aufragende Felsenwelt fahren werden.
    Noch viel spannender ist jedoch der steile Aufstieg über 420 "Naturstufen" auf den Berg des liegenden Drachen.
    Von hier oben haben wir eine fantastische Aussicht!
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  • Hoa Lư - Đền Vua Đinh Tiên Hoàng

    7 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌙 15 °C

    Wir haben eine Tour gebucht, die uns am späten Abend nach Hanoi bringen wird.
    Doch zuerst fahren wir nach Hua Lu, vor ca. 1.000 Jahren (erbaut im 9. Jahrhundert) die Hauptstadt des Landes. Die historische Hauptstadt wurde unter der Herrschaft der Dinh-Dynastie und der Lê-Dynastie erbaut. Jedoch war Hoa Lư nur für 41 Jahre, nämlich von 968 bis 1009, die Hauptstadt. Im Jahr 1010 wurde dann unter der Ly-Dynastie Thǎng Long (heute Hanoi) die Hauptstadt. Viel ist nicht mehr vorhanden, aber eine Tempelanlage aus dem 11. Jahrhundert, welche dem Kaiser Dinh Tien Hoang (Đền Vua Đinh Tiên Hoàng) von der Dinh Dynastie (968-980) gewidmet ist, verbunden über Tore und Innenhöfe, können wir uns anschauen. Die damals vorhandene Zitadelle ist leider zerstört worden. Diese bedeckte einmal eine Fläche von mehr als drei Quadratkilometern.Leia mais

  • Tam Cốc

    7 de fevereiro de 2017, Vietnã ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem Mittagessen kommt der schönere Teil des Tages: Tam Coc. Drei Höhlen, die nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Ungefähr 2,5 Stunden werden wir durch die Traumlandschaft, die wir gestern schon von oben sehen konnten, in kleinen Boten gerudert. Sie rudern übrigens mit Händen oder Füßen 🙃: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roF_czQXx9GhRayBL
    Als Bonbon zeigt uns unser Rudermann einen "Weg" (eher ein Kletterfelsen) auf den Berg, von dem wir diese herrlichen Postkartenfotos machen können, die wir überall in Vietnam als Werbebilder sehen. Eine einmalige Tour!
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