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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Läs mer
  • Taupo und Lake Taupo

    26 november 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 17 °C

    In und um Taupo ist gerade ein riesiges Fahrradevent, das macht unseren Spaziergang wegen einiger Absperrungen etwas umständlich. Der einsetzende Regen ist auch nicht hilfreich und so bummeln wir einfach ein bisschen am See und in der sportlichen Stadt herum, suchen uns ein Café und machen uns dann auf die leider erfolglose Suche nach einem Adventsgesteck. Mit einer Kerze für 2$ und zwei Feuerzeugen für 3$ (gabs nicht einzeln) sind wir dann nicht mehr ganz so unglücklich und fahren ohne weitere Pause über Berg und Tal bis nach Napier, wo uns ein nettes Motel und strahlendes Sommerwetter erwarten.Läs mer

  • Napier - Art Déco Spaziergang

    27 november 2016, Nya Zeeland ⋅ 🌬 20 °C

    Bei uns ist bereits der 1. Advent und wir zünden wenig feierlich unsere gestern gekaufte Kerze an. Wow, Vorweihnachtszeit bricht aus 🌴. Noch ist uns bei strahlendem Sonnenschein nicht nach Weihnachten. Nur die Außentemperaturen von 14°C könnten da ein wenig helfen. Im Radio haben wir auch schon mal ein Weihnachtslied gehört 🎅. Schnell noch mit den Jungs geskypt (Wir haben mal wieder freies WLAN), packen, frühstücken und auf in die Innenstadt von Napier. Sonntags können wir überall frei parken und so stellen wir uns direkt an die Marine Parade ans Visitor Center und bummeln durch die Straßen.
    Heike hatte ja schon geschrieben, das Napier als eine der schönsten und homogensten Art-déco Städte der Welt gilt, und wir können es nun bezeugen. Das hat allerdings einen traurigen Hintergrund, denn am 3. Februar 1931 erschütterte ein heftiges Erdbeben Napier und Hastings. Nach nur 3 Minuten lag ein großer Teil der Städte in Schutt und Asche, 256 Menschen starben. Innerhalb von 3 Jahren entstand eine neue Stadt und die Architekten legten dabei hohen Wert auf die Einhaltung des Art-déco-Stils. Sicher, die Gebäude haben Veränderungen erfahren, aber die geometrischen Ornamente und Formen sind weiterhin zu finden.
    Uns gefällt das Örtchen sehr, insbesondere auch, weil wir hier einen kleinen Adventskranz ergattern konnten. Jetzt kriegt die einzelne Kerze ein bisschen Schönheit.
    Nach 90 Minuten Rundgang und einem Abstecher zum Pazifik, klettern wie wieder ins Auto und düsen in Richtung Wellington. Unsere Fähre zur Südinsel fährt um 20.45 Uhr ab und wir haben noch ein bisschen Weg vor uns.
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  • Wellington, unser Tor zur Südinsel

    27 november 2016, Nya Zeeland ⋅ 🌙 12 °C

    Die Fahrt nach Wellington führt uns durch abwechslungsreiches Wetter und Landschaft. Nachdem wir die Berge verlassen und wieder ans Meer gelangen (dieses Mal die Westseite der Nordinsel), haben wir Sonnenschein und fast 20°C. Unser Navi lotst uns zum City Square, von dort wollen wir uns die Hauptstadt Neuseelands in den uns verbleibenden 2 Stunden bis zum Boarding anschauen. Doch das geben wir nach kurzer Zeit auf. Es ist Sonntag 17.28 Uhr und die Geschäfte und Restaurants haben zu. Also laufen wir zur Cuba Mall, einer Fußgängerzone der Cuba Street, dem ehemaligen Zentrum von Wellington. Von hier verkehrten die ersten Straßenbahnen und tobte das Geschäftsleben und die Kunst. Das änderte sich mit der Flächenausdehnung der Stadt. Die Cuba Street verlor ihre Kunden. Durch die Einrichtung der Fußgängerzone in den 50ern, wollte die Stadt dem begegnen. Die letzte Bahn fuhr 1964, aber noch heute hat die Straße den Charme der 1920er behalten. Es sind kleine Geschäfte und Lokale geblieben. Wir machen Kaffeepause in einem dieser Lokale (hat eigentlich seit 18.00 Uhr zu und behält für uns auf) und spazieren dann runter zur Waterfront. Die Leute tummeln sich am Wasser und wir run das auch. Natürlich springen die Neuseeländer wieder mal von allen möglichen Einrichtungen ins Hafenbecken. Wir nicht, denn inzwischen ist es kühler geworden. Wir laufen zum Auto zurück und fahren zum Fähranleger, holen unser Ticket und reihen uns in die sehr kleine Warteschlange.Läs mer

  • Auf der Fähre

    27 november 2016, Tasman Sea ⋅ 🌙 12 °C

    Wie laufen pünktlich aus und schauen vom Viewdeck voraus in die Nacht und zurück auf die Stadt. Dabei sehen wir das Beehive (Bienenkorb) genannte Parlamentsgebäude, aber auch die vom Erdbeben beschädigten Kaianlagen. Das bewirkt kurz ein mulmiges Gefühl, aber wir freuen uns auf die Erkundung der Südinsel.
    Wir kommen uns fast wie Kreuzfahrer vor, nur die LKWs auf dem Deck trüben das Bild 😜.
    Pünktlich geht es mit einer fast leeren Fähre und leichtem Seegang in die Dunkelheit, Ziel: Picton.
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  • Auf der Fähre - Nachtrag

    27 november 2016, Nya Zeeland ⋅ 🌙 8 °C

    Als wir über die Erdbeben auf der Südinsel berichtet haben, war das alles weit weg und wir hatten keinerlei Auswirkungen auf der Nordinsel bemerkt, mit Ausnahme des geschlossenen Rotorua Museums. Heute bei Ausfahrt der Fähre sehen wir dann doch die Auswirkungen im Hafengelände. Erst da wird uns wieder klar, das auch Wellington betroffen ist und die Fährlinien die ersten Tage danach ihren Betrieb eingestellt hatten. Selbst heute wird auf der Website der Fährgesellschaft um Verständnis für Verspätungen wegen Beschädigung der Kaianlagen gebeten.
    Wir sind keine Sensationstouristen, wollten euch die Bilder aber nicht vorenthalten.
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  • Queen Charlotte Track

    28 november 2016, Nya Zeeland ⋅ 🌙 8 °C

    Unsere Ankunft mit der Fähre ist 0.50 Uhr und um 2.00 Uhr sind wir dann auch im Bett. Unser Checkin in der Nacht klappt wie abgesprochen sehr gut (Niemand mehr da). Trotz telefonisch avisiertem Upgrade des Zimmers in unserer Lodge, entpuppt sich das Zimmer als doch sehr klein. Wie klein wäre denn dann das ursprünglich Gebuchte gewesen 🤔? Auch sonst ist alles "niedlich" und schön. Der Wecker klingelt 5 Stunden später, denn wir haben einen Bootstransfer durch den Queen Charlotte Sound zum Beginn des Queen Charlotte Tracks, zur Ship Cove gebucht. Wir wollen 15 km des mehrtägigen Tracks bis zur Furneaux Lodge laufen. Dieser Teil gilt als der schönste des Tracks und gehört zu den Top 10 der Tracks in NZ.
    Die Fahrt durch den Sound ist einmalig schön und bei sonnigem, aber kühlem Wetter, auf dem Oberdeck zugig. Wir ziehen alles an, was wir dabei haben.
    In der Ship Cove angekommen, finden wir das Denkmal zu den Ankerungen von James Cook. Er hat hier 1770 das ersten Mal den Fuß auf neuseeländischen Boden gesetzt und den Union Jack gehisst. Bei allen seinen 4 Pazifiktouren ankerte er hier, besserte die Schiffe aus, erhandelte Proviant bei den Maori und genoss die Ruhe und den Vogelgesang.
    Zu Beginn der Wanderung geht es die ersten 45 Minuten steil bergauf, um dann genauso wieder runterzukommen. Die letzten 10 km gehen auch bergauf und bergab, aber deutlich gemäßigter. Durch einen herrlichen Küstenregenwald wandernd, hören wir Bellbirds und haben grandiose Ausblicke auf die verschiedenen Bays des Sounds. Unterwegs fallen die vielen Fallen für Hermeline, Frettchen, Ratten und Possums auf. Wir hatten ja schon geschrieben, dass diese importierten Räuber die Kiwis dezimieren. Das gilt auch für die restlichen Vögel hier und so erprobt man seit 2014 Techniken und Möglichkeiten der Entfernung und Verhinderung der Wiederkehr dieser Räuber, alles mit satellitengestützter Überwachung.
    Später beim Mittagspicknick treffen wir zwei ältere Kanadierinnen aus Ottawa, mit denen wir uns angeregt unterhalten, u.a. auch über meinen alten Arbeitgeber Nortel Networks, den sie gut kennen. Nach ca. 5 Stunden (mit Pausen) erreichen wir die Lodge und machen es uns bis zur Abholung durch das Postschiff bei Kaffee und Siruptorte 😋 in der Sonne gemütlich. Auf der Rückfahrt erleben wir, wie hier an den entlegenen Ecken die Post per Schiff ausgetragen wird und sind am frühen Abend wieder in Picton.
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  • Picton

    28 november 2016, Nya Zeeland ⋅ 🌙 12 °C

    Und damit ist schon alles zum Ort gesagt. Sicher tun wir hiermit dem Ort und den Einwohnern Unrecht, denn sie bezeichnen sich selbst als Ausgangspunkt für Abenteuer zu Land, Wasser und Luft. Aber mehr ist es eben auch nicht, ein Ausgangspunkt. Picton erwacht immer dann zum Leben, wenn die Fähren von der Nordinsel eintreffen, danach ist wieder Ruhe. Wir wollen ein bisschen zur Belebung beitragen und schlendern über die schöne Promenade am Hafen und durch Downtown (eine zentrale Straße 😊). Nebenan in Waikawa ist eine der größten Marinas des Landes und wenn die Segelsaison so richtig gestartet ist, dann werden vielleicht auch die Bars und Restaurants in Picton voller.
    Auf den Fahrten mit dem Boot durch den Queen Charlotte Sound, konnten wir die vielen schönen Ankerbuchten sehen. Das muss ein herrliches Segelrevier sein.
    Die Sounds sind übrigens auch durch Erdbeben entstanden. Das waren normale Flusstäler, die sich abgesenkt haben un dann voller Meerwasser flossen. Der Queen Charlotte Sound heisst bei den Maori Totaranui, da er aus der Luft gesehen, wie solch ein Baum aussieht.
    Wir kaufen uns ein bisschen Brot und Wein und verbringen damit den Abend und mit der Planung der nächsten Reiseabschnitte und Touren in der Lounge unserer Lodge.
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  • Auf dem Queen Charlotte Drive

    29 november 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 15 °C

    Wir wollen in den Abel Tasman Nationalpark und dorthin führt uns der Queen Charlotte Drive. Diese schöne Küstenstraße windet sich mal mehr und mal weniger hoch an den Buchten der Marlborough Sounds entlang. Von mehreren Lookouts genießen wir fantastische Aussichten auf Berge und Meer! Eine traumhafte Landschaft und deutlich anders als bisher gesehen!
    Nach kurvenreicher Fahrt und einem leckeren Picknick kommen wir in Nelson an. Der Ort nennt sich großspurig Sunshine State of New Zealand, und tatsächlich scheint nirgendwo sonst in Neuseeland die Sonne so ausgiebig wie hier. Das Klima soll hier im Norden der Südinsel das Angenehmste überhaupt sein! Wir hoffen es, zumindest reicht es heute für kurze Hosen 😀! Entsprechend entspannt sind hier die Einwohner, man relaxt und geht den schönen und feingeistigen Dingen nach - Nelson ist eine Künstlerstadt. Wir passen uns an, bummeln ziellos durch den Ort und lassen uns in einem niedlichen Café nieder. Dann müssen wir aber ernsthaft was tun: Wir schreiben einen Einkaufszettel und gehen auf Nahrungssuche. Das gelingt und der Weiterfahrt steht nichts mehr im Wege.
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  • Motueka

    29 november 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach ca. einer Stunde sind wir am Ziel: Motueka, Abbeycourt Motel, unser Basislager für drei Nächte. Wir haben ein echt tolles Motel erwischt, von dem wir morgen früh zu einer Kajak-Wander-Schiffstour abgeholt werden. Denn der Abel Tasman NP besteht aus grüner Wildnis und traumhaften Stränden, die laut Reiseführer unbedingt mit dem Kajak erkundet werden müssen. Wir glauben das und haben bei einem der unzähligen Anbieter eine Tour mit Hol- und Bringedienst gebucht.Läs mer

  • Kaiteriteri - Kayak, Cruise and Walk

    30 november 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 18 °C

    Super Wetter ist für heute vorhergesagt und als wir aufstehen scheint die Sonne ☀️, bei erst noch 17°C. Aber es werden 21°C, ideal für unser heutiges Vorhaben. Wir fahren Kajak an der wilden Küste des Abel Tasman Nationalparks, steigen dann aufs Schiff und lassen uns zu einem entfernten Wanderweg bringen, bestaunen dabei eine Pelzrobbenkolonie und die Küste, um dann 2 Stunden durch den Küstenregenwald zu Cleopatras Pool zu wandern und in den Stromschnellen baden zu gehen. Und genau so läuft es ab, wie immer perfekt von den neuseeländischen Veranstaltern organisiert. Und dass, obwohl wir über das Discountportal 'bookme' buchen, denn da bekommen wir bis zu 60% Rabatt. Bei den hiesigen Eintrittspreisen eine erhebliche Ersparnis. Sie holen uns sogar direkt von unserem Quartier ab 😊, somit keine Parkplatzsuche und kein zu spät kommen 🤓.
    Wir werden pünktlich 8.20 Uhr in Motueka abgeholt und auf dem Weg nach Kaiteriteri sammeln wir weitere Mitstreiter ein. Aus den 30 Minuten Fahrt macht unser Busfahrer Mark eine Sightseeingtour, mit Stopps und Erklärungen zu Ort und Gegend. Schon toll, dass das nicht einfach ein Hol- und Bringeservice ist. Die Kiwis machen immer gleich ein Event daraus 😜.
    So erfahren wir von der Tabakanbauhistorie, die heute durch Apfelplantagen ersetzt ist. Von einem riesigen Sinkloch in den Bergen, dem Wiederaustritt des Wassers am Fuss des Berges aus einer Höhle und warum es gut ist, soviel Sandfliegen (kleine schwarze, beissende Plagegeister) zu haben. Sie sind nämlich reinkarnierte Maorikrieger, die auf die Schönheiten der Natur aufpassen. Sobald wir uns bewegen und von Ort zu Ort ziehen, lassen sie uns in Ruhe. Jeder, der zu lange an einem Ort verweilt, weil er womöglich darüber nachdenkt den Wald zu fällen oder Hotelburgen zu bauen, wird erbarmungslos angegriffen und gebissen.
    Am Strand in Kaiteriteri angekommen, lernen wir Unsere Guide Dan kennen. Nach kurzer Sicherheitseinweisung klettern wir als 8er Gruppe in die Kajaks und paddeln zum Split Apple Rock, einem Felsen im Wasser, der tatsächlich wie ein gespaltener Apfel aussieht. Es gibt natürlich eine wissenschaftliche Erklärung dazu (Wasser, Eiszeit, Frost = Physik), aber viel spannender ist die (nicht offizielle) Geschichte der Maori: Einst lebte ein Drachen und der legte ein Ei. Dieser Drachen wurde durch eine Krieger getötet und das Ei verblieb an der Stelle. Dieses Ei ist sehr wertvoll und erweckte die Gier des Ozeans und des Waldes, beides Söhne von Mutter Erde und Vater Himmel. Sie stritten um den Besitz mit dem Einsatz ihrer Elemente. Durch all die gewaltigen Wasser, Tiden, Landabgänge und Baumbewurf wurde das Ei in zwei gleiche Teile gespalten. Drinnen war jedoch kein neuer Drache oder sonst etwas Wertvolles. Es war nur eine türkisblaue Energie darin, die sich in den Ozean ergoss und so für die heutige Farbe des Wassers und der umliegenden Strände und Landschaft sorgte. Damit gehört keinem das Ei und so sollte und soll es auch mit der Landschaft sein. Kluge Leute, die Maori 👍. Vor der Missionierung hatten die Maori keine Schriftsprache und mit solchen mündlich überlieferten Geschichten oder Holzschnitzereien, wurden früher Moralvorstellungen und andere Lebensweisheiten vermittelt.
    Dan erzählt gleich nebenher, wie es überhaupt zum Abel Tasman Nationalpark kam. Eine Einwohnerin wollte diesen Teil der Natur schützen und bat die Regierung um die Einrichtung eines NP - das wurde abgelehnt. Diese Antwort wollte sie nicht akzeptieren, und machte einen cleveren Schachzug. Sie lud die holländische Königsfamilie 1942 zur Eröffnung des Abel Tasman Nationalparks anlässlich des 300jährigen Jubiläums der Sichtung Neuseelands durch Abel Tasman ein. Die neuseeländische Regierung wollte die Holländer nicht brüskieren und so hatte NZL über Nacht einen neuen Nationalpark 😊.
    Auf halbem Rückweg gehen wir an Land und machen eine Tee- und Biskuitpause am Strand (wir hatten Kaffee).
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  • Kaiteriteri, die Zweite

    30 november 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 14 °C

    Zurückgekehrt gibts Picknick, um dann mit dem Schiff die Küste entlang zu Adeles Island zu schippern und die Robben anzuschauen. Weiter zur Anchorage Bay, wo wir zum zweistündigen Landgang ausschwärmen. Wir entscheiden uns wir den 50minütigen Weg zu Cleopatras Pool, um dort zu baden. Das machen wir nach einem wunderschönen Waldspaziergang (es geht hoch und runter, hin und her) in den Stromschnellen eben jenes Pools. Die Wassertemperatur würde ich als belebend einstufen, aber es ist toll. Danach geht es zurück zum Schiff und dann alles rückwärts bis zu unserem lieblichen Motel. Ein sehr schöner Tag geht mit Weihnachtsstolle in der Sonne und Planung der nächsten Tage zu Ende.Läs mer

  • Wandertag

    1 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute morgen lassen wir uns Zeit. Wir frühstücken in der Sonne, waschen Wäsche und kaufen (buchen) uns ein Weihnachtsgeschenk: Eine zweitägige Segeltour durch den Doubtful Sound im Fjordland der Südinsel. Juchhu - wann ist endlich Weihnachten?!
    Rund um diesen Termin steht nun auch unsere Reiseroute und -zeit für die nächsten Tage fest.
    Nun können wir beruhigt den heutigen Ausflug starten, wir fahren zum gestern empfohlenen Loch. Dafür müssen wir hoch in die Berge und nehmen gleich noch den schönen Hawkes Lookout mit: Blick von ganz oben aufs Meer. Aber wir sind noch nicht da. Weiter gehts und nach 11 km Schotterstraße und einer Schafherde voraus kommen wir mitten im Wald und sonst gar nichts an. Aber es gibt einen Wanderweg und ein kleines Camp (wahrscheinlich für Kletterer, denn das Loch ist sehr beliebt bei ihnen). Ein unheimlich schöner Weg mit wieder anderer, unbekannter Vegetation, und bald auch mit etlichen Klettersteinen, liegt vor uns. Noch vor dem Loch geht der Weg rechts ab zu einem Aussichtspunkt (Gorge Creek Viewpoint), den wir natürlich gleich in Angriff nehmen. Wir gehen über Stock und Stein und viele dünne Wege, die unserem Peter sicher gut gefallen hätten, bis hoch zum Lookout, den wir uns über fieses spitzes Gestein erklettern müssen! Aber die Aussicht belohnt uns.
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  • Wandertag geht weiter, Harwoods Hole

    1 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 13 °C

    Nun wollen wir aber zum Loch! Nur noch ein paar Minuten und wir stehen davor: Ein voll tiefes Loch, 187 m und damit nicht nur Neuseelands tiefster senkrechter Höhlenschacht, sondern auf der gesamten Südhalbkugel. Der Abstieg kann nur mit dem Seil erfolgen und wir haben keines dabei 😜. Es gibt keinerlei Absperrung hier, dafür viele Warnschilder! Wir begucken das Loch so gut es geht von allen Seiten, wirklich hineinschauen können wir aber nicht. Trotzdem sehr beeindruckend, obwohl wir die Tiefe nur erahnen können.
    Zurück gehts auf dem gleichen supertollem Weg und dann gibts ein leckeres Picknick nur mit den Häschen, von denen hier echt viele umherhoppeln.
    Der Rückweg auf der Schotterpiste staubt unser Auto nun völlig ein. Unten im Tal fahren wir zum Riwaka Resurgent, das ist da, wo das Wasser wieder aus dem Gestein heraustritt. Das heißt es hat sich durch die Karsthöhlen der Berge gearbeitet und kommt an dieser Stelle wieder zum Vorschein. Schön gefiltert ist es nun ganz klar und hat eine tolle Farbe.
    Wir haben noch Zeit für einen kleinen Bummel durch Motueka, Im Garten unseres superschönen Motels essen wir dann im schönsten Sonnenschein unsere wahrscheinlich weitgereiste Weihnachtsstolle. Wieder mal ein perfekter Tag!
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  • On the road

    2 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute ist wieder Fahrtag - wir wollen an die Westküste der Südinsel. Dazu müssen wir unser 1a Motel verlassen, hoffentlich finden wir heute Abend ein gleichwertiges - ist manchmal nicht so einfach.
    An der Pokororo Swingbridge machen wir den ersten Fotostop. Diese Brückensorte über den Fluss gibt es hier häufig, manchmal sogar für Autos.
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  • On the road - Railway walkway

    2 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 15 °C

    In Kawatiri sind noch Reste einer alten Eisenbahnstrecke zu finden. Sie ist Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut worden und führte von Nelson bis Intercargill einmal über die gesamte Insel. Doch noch bevor der Schienenstrang komplett geschlossen war, wurde die Strecke 1954 geschlossen und wieder abgebaut. Sehr zum Unmut der Bevölkerung, denn in zunehmenden Maße wurde die Bahn auch für Wochenendausflüge genutzt. Auf alten Fotos können wir das sehr gut erkennen und auf dem Railway Walkway sehen wir noch eine alte Brücke und einen Tunnel.Läs mer

  • On the road - Buller Gorge

    2 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 15 °C

    Langsam kommen wir in die "goldene" Gegend Neuseelands. Wir passieren immer wieder ehemalige Goldgräberstädte, die heute oft nur noch Örtchen sind, denn die Glanzzeit des Goldrausches war um 1860 und hielt nicht lange an. Von schnell erbauten Städten mit meheren 1.000 Einwohnern sind oftmals nur eine Kirche, eine alte Schule und einige Häuser geblieben.
    In der Nähe von Murchison gibt es die längste Swingbridge Neuseelands über einen Fluss namens Buller, die wir für 10$ passieren dürfen. Auf der anderen Uferseite gibt es einen schönen Spazierweg, einige Reste aus der Goldrauschzeit liegen hier am Wegesrand und werden als Freilichtmuseum präsentiert. Nett anzuschauen und die 10 Dollar auf alle Fälle wert.
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  • On the road - Tauranga Bay

    2 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 14 °C

    Westport ist unser Tagesziel und damit haben wir auch die raue Westküste der neuseeländischen Südinsel erreicht. Locker noch rechtzeitig, um vor Sonnenuntergang an der Tauranga Bay bei der Robbenkolonie nach genau diesen Ausschau zu halten. Wir sehen viele und auch einige mit Nachwuchs - da ist der Abend schnell vorbei, denn es ist schon niedlich, wie diese kleinen Robbenbabys (eins ist wahrscheinlich ganz frisch 😃) so rumrobben und bei der Mama Futter suchen! Ganz nebenbei gibt es einen schönen Sonnenuntergang.Läs mer

  • Westport

    3 december 2016, Nya Zeeland ⋅ 🌙 1 °C

    Westport war nur ein eine Zwischenstation, denn der Weg ist unser Ziel! Trotzdem schauen wir noch den Ort an und erledigen unseren Einkauf für die nächsten Tage, denn wenn schon ein größerer Einkaufsladen da ist, müssen wir das ausnutzen. Bei weitem nicht in jedem Ort ist sowas vorhanden! Inzwischen haben wir auch schon Lieblingsläden, in denen wir uns richtig gut auskennen und sogar die Sonderangebotaktionen durchschaut haben. Da kaufen wir schon mal drei Gurken zum Preis von Einer 😀!
    Da der dicke Bullerfluss hier in die Tasmansee fließt, statten wir dieser Stelle noch rasch einen Besuch ab. Es gibt einen schönen und ganz neuen Loopwalk am Hafen, den wir dafür benutzen. Und schon ist der Vormittag weg!
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  • Charleston - Mitchells Gully Gold Mine

    3 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 15 °C

    Immer an der Westküste entlang, fahren wir unserem Weihnachtsgeschenk entgegen! In Charleston legen wir eine Pause ein, um Mitchells Gully Gold Mine zu besuchen. Das sind Reste einer alten Mine ganz liebevoll wieder aufbereitet. Das alte Zeug ist teilweise sogar noch funktionstüchtig und der heutige Besitzer hat damit 2010 seinen ersten Goldfund gefördert, den er auch gleich aus der Hosentasche zieht und uns stolz präsentiert. Er hat einen Wert von 700 $ und wird nicht verkauft, da der erste Fund niemals verkauft werden darf (alte Goldschürferregel!).
    Wir gucken uns alles in Ruhe an und sind ganz begeistert! Wir dürfen überall herumstöbern und auch in alle Tunnel kriechen, sehen Glühwürmchen und anderes Getier und bekommen am Ende sogar noch frischeste Eier von umherlaufenden Freilandhühnchen geschenkt. Hat viel Spaß gemacht, zumal wir nicht einen einzigen Touri treffen!
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  • Nile River

    3 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 15 °C

    Auf der Suche nach einem schönen Picknickplatz finden wir den Nile River mit schönem Strand und tollen Felsformationen am Meer, die wir uns gleich erklettern. Die Haare der Meerjungfrauen wabern im Wasser bzw. kleben am Felsen und sehen so gar nicht hübsch aus. Außerdem riechen sie nicht besonders gut. Trotzdem ein schöner Platz zum Verweilen.Läs mer

  • Punakaiki Cavern

    3 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 15 °C

    Wir fahren weiter und werden gleich an der nächsten Straßenecke von einem Schweizer Mädel (Selina) angehalten. Wir tun ein gutes Werk und nehmen sie mit, denn wir wollen in die gleiche Richtung. Mit unseren Besichtigungszielen ist sie einverstanden und macht alles mit. So sind wir mit Selina also zu dritt und gemeinsam machen wir uns mit Taschenlampen ausgerüstet auf in die Punakaiki Höhle. Eine Höhle aus Sandstein, die man auf eigene Faust und für 0$ erkunden darf. Besonders riesig ist sie nicht, teilweise schlammig, aber schön dunkel. Zusammen mit noch einem Pärchen erkunden wir das Innenleben, von dem wir nicht viel sehen 😃. Am Endpunkt machen wir alle unsere Lampen aus und stehen komplett im Dunkeln. Mehr Action ist aber auch nicht!Läs mer

  • Pancake Rocks & Blowholes

    3 december 2016, Nya Zeeland ⋅ ⛅ 19 °C

    Gleich ein paar Meter weiter gibts das nächste Highlight am Wegesrand: Die Pancake Rocks. Das ist eine ca. 30 Millionen Jahre alte Erosionslandschaft im Paparoa NP, ausgehöhlt durch starke Brandung. Die Felsen erinnern an aufgestapelte Pfannkuchen und wir müssen gleich an unsere Kinder denken, die sie so gerne essen! Wenn hier das Meer bei Flut so richtig tobt, muss es eine beeindruckende Kulisse sein. Wir haben ruhiges Wetter und können die Steine in Ruhe betrachten. Sie sehen wirklich aus wie Eierkuchen - zum Reinbeißen (Knirscht wahrscheinlich ein bisschen) 😃!
    Selina trifft hier Freunde, mit denen sie die letzten zwei Wochen gemeinsam gewandert ist. Auch sie wollen noch weiter und so räumen wir unser Auto auf und um und mit Mühe passen alle drei Backpacker samt Rucksäcke auch noch rein. Die Weiterfahrt wird kurzweilig und macht Spaß. Wir beschließen, auch bis Hokitika zu fahren und dort zu übernachten. Hier lassen wir die bunte Truppe, bestehend aus den Schweizer Mädels Selina und Livia und dem Isreali Daniele, am Holidaypark raus und kümmern uns um unser Bett. Vor Ort sind die preiswerten Unterkünfte ausgebucht und so fahren wir noch ein Stückchen in die Berge, wo wir ein total hübsches B+B finden. Rundrum ist nur Natur, Idylle pur, Ruhe ohne Ende und unheimlich nette Gastgeber, bei denen wir am nächsten Morgen in der guten Stube frühstücken. Wir genießen den Abend bei einem Glas Wein, hier lenkt uns noch nicht mal das Internet ab, es gibt nämlich keins 😀.
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