• # 🇩🇰 Abschied von Dänemark –

    2 novembre, Allemagne ☁️ 9 °C

    ....eine schöne Familienwoche geht zu Ende ❤️

    Nun ist unsere gemeinsame Urlaubswoche in Dänemark auch schon wieder Geschichte. Seit Samstagnachmittag bin ich zurück zu Hause und der Alltag hat mich wieder. Aber der Reihe nach.

    Am Samstagmorgen heißt es erst einmal: alles einpacken! Um 9 Uhr wollen wir unser Ferienhaus in Vejers Strand verlassen. Und obwohl Jan-Michel und Clara am Vortag schon einen großen Teil unseres Gepäcks mit nach Hamburg genommen haben, darunter fast alle meine Sachen, Koffer und sogar eine Küchenkiste von Tristan und Lena, ist noch erstaunlich viel übrig.

    Wie soll das bloß alles ins Auto passen? Schließlich muss ich ja auch noch mit! 🚗

    Aber mit ein bisschen Schieben, Drücken und geschicktem Stapeln findet tatsächlich jedes Teil seinen Platz. Nur eine Kiste mit Küchenutensilien bereitet uns zum Schluss noch etwas Kopfzerbrechen. Doch auch die verschwindet irgendwann im Kofferraum. Klappe zu, alles drin! Nur nicht unbedacht öffnen. Wer hätte das gedacht?

    Die Abreise selbst ist völlig unkompliziert. Wir geben den Schlüssel ab und begleichen unsere Stromrechnung. Dass die nicht gerade niedrig ausfallen würde, ist uns schon vorher klar. Schließlich haben wir eine Woche lang einen großen Pool samt allem Drum und Dran elektrisch beheizt. Bei einem Strompreis von 44 Cent pro Kilowattstunde kommt da einiges zusammen. Die rund 150 Euro Stromkosten überraschen uns deshalb nicht wirklich. So ein bisschen Luxus hat eben seinen Preis. Dafür genießen wir das Schwimmen jeden Tag.

    Dann geht es los. Ein letztes Mal durch die Dünenlandschaft von Vejers Strand und hinaus auf die Landstraße.

    Anders als bei unserer Hinfahrt führt uns der Weg diesmal zunächst weit nach Süden über dänische Landstraßen. Erst bei Hadersleben kommen wir auf die Autobahn E45, die hinter der deutschen Grenze zur A7 wird.

    Ich hatte ja schon etwas Bedenken wegen des Verkehrs. Schließlich ist Ferienende, sowohl in Hamburg als auch in Nordrhein-Westfalen, und Bettenwechsel in Dänemark. Aber entgegen meinen Befürchtungen läuft es erstaunlich gut. Stellenweise wird es zwar ziemlich voll, doch wir kommen ohne größere Behinderungen voran.

    Und langweilig wird es im Auto auch nicht! 🎶
    Wir veranstalten nämlich ein Wunschkonzert. Jeder darf sich reihum ein Lied aussuchen, das dann abgespielt wird. Da treffen Kinderlieder auf Heavy Metal, Oldies auf ganz andere Musikrichtungen. Eine wirklich wilde Mischung! Aber jeder kommt auf seine Kosten und wir haben unseren Spaß dabei. So vergeht die Zeit wie im Flug.

    Eine kleine Pippipause, bei der Paul gleich einen Spielplatz erobert, muss natürlich auch sein, aber ansonsten fahren wir zügig durch.

    Gegen Mittag erreichen wir Hamburg. Und inzwischen haben wir alle mächtigen Kohldampf!

    Unser Frühstück ist nämlich etwas dürftig ausgefallen. Der Kühlschrank gab am letzten Morgen nicht mehr viel her. Für jeden bleibt gerade noch ein halbes Brötchen und ein bisschen Käse. Das restliche Brot ist leider schlecht geworden. Also teilen wir uns die letzten Vorräte und hoffen auf eine vernünftige Mahlzeit unterwegs.

    In Hamburg fahren wir deshalb erst einmal zu einem Dönerladen in der Nähe von Jan-Michel. 🌯 Denn wir da sogar treffen. Mit unserem Essen machen wir es uns anschließend bei ihm gemütlich. Endlich etwas Ordentliches zwischen die Zähne!

    Allzu lange will ich allerdings nicht bleiben. Inzwischen ist es schon gegen halb zwei und ich möchte möglichst noch im Hellen zu Hause ankommen.

    Vorher müssen wir allerdings noch einmal die Autos umpacken. Ein Teil meiner Sachen befindet sich noch bei Lena und Tristan, anderes Gepäck muss wieder zurückgetauscht werden. Aber inzwischen sind wir im Packen ja bestens geübt und so geht das ziemlich schnell.

    Gegen 13.30 Uhr mache ich mich auf den Heimweg nach Löhne.

    Auch auf dieser Strecke habe ich Glück. Der Verkehr hält sich in Grenzen und ich komme ohne Stau durch. Nach gut zweieinhalb Stunden, gegen 16 Uhr, rolle ich auf meine Einfahrt.

    Wieder zu Hause! 🏡

    Und damit kommt für mich der zurzeit schwierigste Teil einer Reise.

    Nach einer Woche voller Leben, mit der Familie um mich herum, gemeinsamen Mahlzeiten, Unternehmungen, Gesprächen und Kinderlachen komme ich wieder in mein stilles Haus. Das fällt mir immer noch schwer. Michael fehlt.

    Deshalb habe ich mir inzwischen eine eigene Strategie zurechtgelegt: Bloß nicht erst hinsetzen und ins Grübeln kommen!

    Also wird das Auto ausgeräumt, Trolly und Taschen ausgepackt, alles an seinen Platz geräumt und die erste Waschmaschine angestellt. Anschließend fahre ich auch noch einkaufen, denn aus meinem Kühlschrank winkt die Maus mit der weißen Fahne. 🐭

    Bis ich endlich so weit bin, dass ich mir etwas zu essen machen und mich gemütlich hinsetzen kann, ist es schon nach 20 Uhr.

    Und damit ist das Nachhausekommen irgendwie geschafft. Der Alltag hat mich wieder.

    ❤️ Eine Woche, die uns allen gutgetan hat

    Wenn ich auf unsere gemeinsame Woche zurückblicke, kann ich nur sagen: Es ist richtig schön gewesen!

    Alle wieder einmal für längere Zeit um sich zu haben, gemeinsam etwas zu unternehmen, zusammen zu essen, zu lachen und einfach Zeit miteinander zu verbringen, das ist schon etwas Besonderes.

    Vor allem gefällt mir, wie harmonisch alles abläuft. Es gibt keine Diskussionen darüber, was wir machen oder nicht machen wollen. Jeder konnte auch mal seinen eigenen Interessen nachgehen. Wer ausschlafen möchte, schläft aus. Wer schwimmen, spazieren gehen oder etwas unternehmen möchte, macht das eben. Und vieles erleben wir gemeinsam.

    Ob unsere Strandspaziergänge, die Ausflüge nach Billund, Esbjerg und Ribe, das LEGO House, das Wikingermuseum oder einfach die gemütlichen Stunden in unserem Ferienhaus mit Pool – wir erleben eine ganze Menge. Und selbst das manchmal ziemlich stürmische dänische Herbstwetter kann uns die gute Laune nicht verderben. 🌊

    Auch die Kinder genießen die Woche. Clara meint zum Abschied, dass es ein richtig schöner Urlaub gewesen ist. Und ich glaube, Paul ist schon ein bisschen traurig, dass nun alles vorbei ist. Kein Wunder, schließlich gibt es für ihn jeden Tag etwas Neues zu entdecken.

    Ich finde, solche gemeinsamen Tage sind viel wertvoller als irgendwelche großen Geschenke. Vor allem, weil jeder seine eigenen Erinnerungen mit nach Hause nimmt.

    Und wer weiß? Vielleicht wiederholen wir das irgendwann. Ob noch einmal in Dänemark oder in einem ganz anderen Land, wird sich zeigen. Schön wäre es auf jeden Fall!

    ### ☀️ Nach Dänemark ist vor der Türkei!

    Für mich heißt es jetzt allerdings schon wieder: Koffer packen!

    Denn am kommenden Samstag geht es für eine Woche in die Türkei. Und dafür brauche ich nun wirklich ganz andere Sachen als für den dänischen Herbsturlaub.

    Also werden Regenjacke, dicke Pullover und warme Schuhe erst einmal gegen leichtere Kleidung ausgetauscht. Hoffentlich können auch die Sommersachen noch einmal zum Einsatz kommen!

    Auf ein bisschen Sonne und Wärme im November freue ich mich jedenfalls schon sehr. 😎☀️

    Und natürlich werde ich auch von dieser Reise wieder berichten!

    🇩🇰 Farvel, Danmark! Es war schön bei dir! ❤️
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