Auf gehts nach Dänemark
October 24 in Denmark
⛅ 13 °C
Vor zwei Jahren haben wir alle gemeinsam eine wunderschöne Zeit auf einer Finca in der Toskana verbracht. Danach äußerte Michael den Wunsch, noch einmal mit der ganzen Familie nach Dänemark zu fahren.
Leider ist ihm die Erfüllung dieses Wunsches nicht mehr vergönnt gewesen.
Nun sind wir hier, alle zusammen, so wie er es sich gewünscht hat. Auch wenn Michael nicht mehr bei uns sein kann, spüren wir seine Nähe und tragen ihn in unseren Gedanken und in unseren Herzen ganz fest bei uns.
Diese gemeinsame Woche ist deshalb etwas ganz Besonderes für uns: eine Familienzeit voller schöner Momente, gemeinsamer Erinnerungen und zugleich ein liebevolles Gedenken an Michael. ❤️
Er fehlt uns – aber ein Stück weit ist er auf dieser Reise dabei.Read more
Die Fahrt über Hamburg nach Vejers Strand
Oct 24–31 in Denmark
⛅ 13 °C
🇩🇰🇩🇰 Auf nach Dänemark – Regen, volle Autos und eine abenteuerliche Ankunft! 🚗🌧️
Samstag, 24. Oktober 2026
Um 6 Uhr ist die Nacht vorbei! Schließlich wollen wir gegen 7:30 Uhr Richtung Hamburg starten. Den Wagen habe ich schon gestern Abend gepackt. Diesmal geht es ja nicht mit dem Wohnmobil los, sondern mit dem PKW. Und der ist bereits ziemlich voll! Unglaublich, was man für eine Woche im Ferienhaus alles mitnehmen muss. Im Wohnmobil ist das meiste schließlich immer an Bord. Da merkt man erst mal, wie praktisch das ist! 😂
Um 7:15 Uhr steht unser Nachbar Peter vor der Tür. Seine Kinder wohnen ebenfalls in Hamburg, und ich habe ihm angeboten, ihn mitzunehmen. Natürlich hat auch er noch einiges an Gepäck dabei. Irgendwie findet alles seinen Platz.
7.30 Uhr geht es pünktlich los. Stockdunkel und strömender Regen! 🌧️ Genau das Wetter, bei dem ich überhaupt nicht gerne Auto fahre. Aber es hilft ja nichts.
Auf der A2 ist wie immer reichlich Verkehr. Erst kurz vor Hannover wird es langsam heller, der Regen allerdings bleibt uns treu. Mal mehr, mal weniger, zwischendurch schüttet es richtig. Trotzdem kommen wir erstaunlich gut voran. Kein Stau am Elbtunnel, auch unterwegs kaum Verzögerungen. Nach gut zweieinhalb Stunden sind wir schon in Hamburg bei Jan-Michel.
Lena, Tristian und Paul sind ebenfalls unterwegs, allerdings etwas später gestartet. Peter wartet noch darauf, dass sein Sohn ihn abholt und sein Gepäck übernimmt.
Inzwischen trifft auch der Rest der Familie ein. Annika hat für uns alle ein richtig schönes Frühstück vorbereitet. 🥐☕ So können wir erst einmal gemütlich zusammensitzen. Schade, dass Annika und Noah nicht mit nach Dänemark kommen können. Zeitlich passt es bei ihnen leider nicht.
Nach dem Frühstück fahren Jan-Michel und Lena noch die restlichen Lebensmittel für unser Ferienhaus einkaufen. Auch die müssen natürlich irgendwo verstaut werden. Die Autos sind inzwischen bis unters Dach voll!
Dann geht es endlich gemeinsam weiter Richtung Dänemark. 🇩🇰
Jan-Michel und Clara fahren mit mir, Tristian, Paul und Lena im anderen Wagen. Jan-Michel bietet an, das Steuer zu übernehmen und ist ganz begeistert von meinem Auto,das fast "allein" fährt. Wie angenehm, einfach mal Beifahrerin zu sein und sich fahren zu lassen!
Auf der A7 Richtung Flensburg ist ordentlich Betrieb. Zwischendurch werden wir auch noch über einige Dörfer umgeleitet. Wir verabreden uns zu einer kleinen Pause an einer Tankstelle bei Jagel, etwas abseits der Autobahn. Noch einmal "günstig" tanken, bevor es über die Grenze geht. Schließlich ist der Sprit in Dänemark teurer, 2,27 € bis 2,59 € pro Liter (ca. 17,00 bis 19,39 DKK) und die Tankstellen an der A7 sind auch nicht gerade dicht gesät.
Nach einer kurzen Pause geht es weiter über Kolding und Esbjerg Richtung Blåvand und Vejers Strand.
In Vejers Strand holen wir zunächst den Schlüssel bei der Ferienhausvermittlung ab. Und dann beginnt das nächste Abenteuer: Wo ist bloß unser Ferienhaus? 😂
Die Häuser liegen wunderbar versteckt zwischen den Dünen. Die kleinen Zufahrtswege sind teilweise selbst für einen PKW eine Herausforderung. Zu allem Überfluss ist unser Haus auf dem Plan der Ferienhausagentur auch noch falsch eingezeichnet. Auf dem Schlüssel steht eine andere Hausnummer. Also wieder zurück, neu orientieren und weitersuchen!
Schließlich finden wir unser Ferienhaus. Allerdings können wir nicht direkt bis ans Haus fahren. Das Gepäck muss über eine Treppe hinaufgeschleppt werden. Und natürlich fängt es genau jetzt wieder an, kräftig zu regnen! 🌧️
Also heißt es: Alles schnell aus den Autos holen und rein ins Trockene!
Aber die Schlepperei lohnt sich! Unser Ferienhaus ist wirklich toll. Eine schöne große Küche, gemütliche Wohnräume mit Kamin, genügend Schlaf- und Badezimmer für alle und dazu noch Sauna, Pool und Whirlpool! Was will man mehr? 🏡
Schnell werden die Zimmer verteilt und die Betten bezogen. Und ehe ich mich versehe, haben die ersten schon den herrlich warmen Pool erobert. 💦 Paul, Clara und die anderen lassen es sich gut gehen, während ich und Lena uns erst einmal um das Abendessen kümmere.
Später sitzen wir alle gemeinsam beim Essen und lassen den langen Reisetag gemütlich am Kamin ausklingen. 🔥
Jetzt sind wir also endlich da! Eine ganze Woche Familienurlaub an der dänischen Nordsee liegt vor uns.
Und für morgen wünsche ich mir vor allem eines: Bitte etwas weniger Regen! ☀️
Schließlich wollen wir die Dünen erkunden, an die Nordsee laufen und natürlich auch Vejers Strand entdecken. Darauf freue ich mich schon!
❤️🇩🇰Read more

TravelerIch wünsche Euch einen tollen Familienurlaub, genießt die gemeinsame Zeit zusammen , viele Grüße nach DK......Carola

Womofriends-on-tourDanke. ☕🕯️ Es ist schon sehr gemütlich oder wie die Dänen sagen: hyggelig 🇩🇰✨

Womofriends-on-tourDanke. Ich freue mich eine Woche mit Kindern und Enkelkindern zu verbringen. ☀️😊 Hoffentlich spielt das Wetter auch mit. 🌤️🙏
Sturm und Regen...
October 25 in Denmark
🌧 12 °C
.... 🌪️ über den Dünen und ein wildes Meer 🌊
Der Wind pfeift wie verrückt ums Haus. Und das, obwohl unser Ferienhaus tief geduckt zwischen den Dünen liegt. Schon gestern Abend kommt Paul noch zwei- oder dreimal zu uns, weil ihm das Heulen und Brausen des Sturms nicht ganz geheuer ist.
Auch in meinem Zimmer versucht der Sturm, sich Zutritt zu verschaffen, und schickt kalte Luft durch die Fensterritzen. Also schnell tief unter die Decke gekuschelt! Da kommt er nicht hin. 😄 Nach diesem aufregenden Tag schlafe ich jedenfalls tief und fest und lasse mich auch vom Sturm nicht mehr aus der Ruhe bringen.
⏰ **Ein Morgen der besonderen Art**
Dank der Zeitumstellung bin ich schon früh wach. Im Haus schläft noch alles. Also nutze ich die Gelegenheit, ziehe meine Runden im Pool und genieße diesen doch recht ungewöhnlichen Start in den Tag. Anschließend sitze ich mit einer heißen Tasse Kaffee am Fenster und schaue hinaus in die stürmische Dünenlandschaft. Herrlich! ☕
Langsam erwacht das Haus zum Leben. Zuerst Paul, dann Tristan, mit dem ich gemeinsam das Frühstück vorbereite. Und plötzlich spannt sich ein wunderschöner Regenbogen über den Himmel. 🌈 Wir drei stehen am Fenster und staunen.
🌊 **Einmal Sturm und Meer, bitte!**
Weil der Rest der Familie noch schläft, packe ich mich wind- und wasserfest ein und stiefele durch die Dünen Richtung Meer.
Der Sturm zerrt mir immer wieder die Kapuze vom Kopf, der Regen peitscht mir kalt ins Gesicht. Aber irgendwie hat das was! Diese ungeheure Kraft der Natur zu spüren, fasziniert mich. Und die Dünenlandschaft ist bei diesem Wetter noch einmal ganz besonders eindrucksvoll.
Als ich den steilen Pfad zum Strand hinunterlaufe, sehe ich schon die gewaltigen Wellen mit ihren weißen Schaumkronen anrollen. Was für ein Schauspiel! 🌊
Tatsächlich sind noch zwei oder drei andere Verrückte wie ich unterwegs. Und etwas weiter entdecke ich sogar ein paar Autos am Strand.
Als der Regen noch heftiger wird, trete ich lieber den Rückweg an. Vor unserem Haus wartet an den Mülltonnen das bestellte Kaminholz auf uns. Leider inzwischen pitschnass! Na wunderbar. Ich schleppe es ins Haus und lagere es erst einmal im Poolraum. Das ist schließlich der wärmste Raum im Haus. Vielleicht wird es ja wieder trocken.
Inzwischen sind alle wach und wir frühstücken gemeinsam.
Eigentlich müssen wir heute dringend noch einkaufen. Das Brot ist alle und ein paar andere Dinge fehlen auch. Aber bei diesem Wetter stellen wir uns darauf ein, den größten Teil des Tages im Haus zu verbringen.
Kein Problem! Spiele haben wir reichlich dabei und der Pool lockt sowieso schon wieder. 🏊
🌦️ **Ein Spaziergang mit Hindernissen**
Am frühen Nachmittag zeigt der Wetterbericht ein kleines Zeitfenster ohne Regen. Also wieder rein in die wetterfeste Verpackung und los geht's! Ich möchte mir Vejers Strand noch ein bisschen genauer anschauen. Die anderen bleiben lieber zu Hause, wollen baden und spielen.
Mit Jan Michel verabrede ich, dass er sich meldet, sobald er zum Einkaufen fährt. Dann steige ich dazu und fahre mit ihm zurück.
Kaum bin ich ein paar Meter unterwegs, erwischt mich schon der nächste Schauer. Den Regenschirm hätte ich mir wirklich sparen können. Bei diesem Wind klappt er sowieso ständig um. 🌂
Aber dann lässt sich tatsächlich die Sonne blicken!
Ich schaue mich im Ort um und inspiziere erst einmal das Angebot des Købmanns. Alles da, was man braucht – allerdings zu durchaus stolzen Preisen!
Die kleinen Holzhäuser mit ihren Cafés und Restaurants strahlen richtig viel Gemütlichkeit aus. Nur die Terrassen sind im wahrsten Sinne des Wortes leergefegt. Bei diesem Wetter setzt sich wohl niemand freiwillig draußen hin. Drinnen sitzen vereinzelt ein paar Gäste. Überall ist schon für Halloween dekoriert. 🎃
Natürlich zieht es mich noch einmal zum Strand.
Hier ist heute richtig Betrieb! Na ja, zumindest für dieses Wetter. Eine Handvoll Besucher möchte sich das Naturschauspiel nicht entgehen lassen. Das Meer hat inzwischen praktisch den gesamten Strand in Beschlag genommen. Der Sturm wirbelt den Sand so heftig auf, dass er mir in Augen und Gesicht fliegt.
Zwei Wohnmobile wollen tatsächlich noch Richtung Strand fahren. Ich halte die Fahrer lieber davon ab. Da unten hätten sie bei diesen Verhältnissen wahrscheinlich nicht einmal mehr wenden können. Und ich weiß schließlich, wovon ich rede, wenn es um große Wohnmobile und enge Stellen geht! 😅
Ich laufe noch bis zum Ortsausgang, stöbere ein wenig in den Geschäften und mache Fotos.
Und plötzlich ist mein Handy aus! Akku leer! 📱
Wie kann das denn sein? Es hängt doch bis kurz vor meinem Spaziergang noch am Ladegerät!
Dann fällt bei mir der Groschen: Die Steckdosen im Ferienhaus haben eigene Schalter. Und den habe ich wohl nicht eingeschaltet. Tja, angeschlossen ist eben noch lange nicht aufgeladen!
Nun kann ich mich weder mit Jan Michel noch mit Clara verständigen. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als den Rückweg anzutreten.
Zum Glück kommen mir die beiden schon auf dem Weg zum Ferienhaus entgegen und sammeln mich ein.
Gemeinsam erledigen wir unseren Einkauf. Heute Abend soll es Hotdogs geben. 🌭 Wir finden alles, sogar vegane Würstchen für Lena.
An der Kasse müssen wir allerdings ordentlich schlucken. So ein kleiner Supermarkt mitten im Touristengebiet hat eben seine ganz eigenen Preise!
🔥 **Draußen Sturm, drinnen Gemütlichkeit**
Am Nachmittag ist wieder gemütliches Hausprogramm angesagt. Die einen gehen schwimmen, die anderen spielen oder entspannen sich.
Draußen legt der Sturm inzwischen noch eine ordentliche Schippe drauf. Mit bis zu 90 km/h rüttelt er an der großen Glasscheibe, dass einem schon etwas mulmig wird. Der Regen fällt inzwischen fast waagerecht und die Dünen verschwinden zeitweise hinter einem grauen Schleier.
Gut, dass wir nicht mehr rausmüssen!
Wir machen den Kaminofen an, Clara bereitet die Hotdogs zu und langsam wird es richtig gemütlich. Draußen tobt der Sturm, drinnen genießen wir unseren gemeinsamen Abend. 🔥
Und morgen? Da soll das Wetter endlich etwas besser werden.
Das wäre auch gut so, denn wir haben etwas Besonderes vor: **Wir fahren nach Billund ins LEGO House!** 🧱😍
Darauf freuen sich nicht nur die Kinder!Read more
Im Lego-Fieber: Ein Tag im Legohouse in Billund 🧱
October 26 in Denmark
⛅ 12 °C
🌞 Von stürmischen Dünen in eine kunterbunte Welt aus Millionen LEGO-Steinen!
Der Morgen beginnt sonnig, aber noch immer ziemlich windig. Der Sturm von gestern hat sich zwar etwas beruhigt, doch rund um unser Ferienhaus pfeift es weiterhin ordentlich.
Ich gönne mir erst einmal meinen morgendlichen Luxus: ein paar Runden im warmen Pool schwimmen und anschließend gemütlich meinen Kaffee auf der Liege genießen, mit Blick auf die Dünen. ☕🏊♀️ So könnte eigentlich jeder Urlaubstag anfangen!
Lange bleibt es allerdings nicht ruhig. Paul, Lena und Tristan sind inzwischen wach und hüpfen ebenfalls ins Wasser. Auch Jan Michel lässt sich nicht lange bitten und gesellt sich dazu. Nur Clara nutzt die Gelegenheit, endlich einmal richtig auszuschlafen.
Ich mache mich inzwischen schon mal ans Frühstück, denn heute haben wir einiges vor!
Unser Ziel ist Billund, die Heimat der weltberühmten LEGO-Steine. 🧱
Jan Michel hat einen Workshop im LEGO House geschenkt bekommen, den er heute gemeinsam mit Clara einlösen möchte. Wir anderen wollen währenddessen schon einmal das LEGO House erkunden.
Aber bevor es losgeht, steht eine ganz andere Aufgabe auf dem Programm: die Autos vom Sand befreien! 🌬️
Der Sturm hat ganze Arbeit geleistet. In jeder Ritze, auf den Scheiben und überall, wo er eigentlich nichts zu suchen hat, sitzt feiner Sand. Gut, dass ich einen Handfeger dabei habe! Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die sich als besonders nützlich erweisen. 😄
🚗 Von der Nordseeküste ins LEGO-Land
Gut anderthalb Stunden Fahrt liegen vor uns. Von Vejers Strand geht es zunächst durch die Dünenlandschaft und die Kiefernwälder rund um Oksbøl in Richtung Varde. Nach und nach lassen wir die raue Küstenlandschaft hinter uns.
Die Gegend verändert sich. Aus Dünen und Heide werden weite Felder, Wiesen und kleine Dörfer mit hübschen dänischen Häusern. Die Bäume leuchten in herbstlichen Gelb-, Orange- und Rottönen. 🍂🍁 Dazwischen immer wieder kleine Waldstücke und die für Dänemark so typischen, weit verstreuten Bauernhöfe.
Weiter geht es durch das flache südjütländische Binnenland in Richtung Grindsted und Billund.
Über uns spannt sich ein strahlend blauer Himmel, der den Regen und den Sturm von gestern glatt Lügen straft. Was für ein Unterschied! Die Fahrt ist abwechslungsreich und die Zeit vergeht wie im Flug.
Gegen 12 Uhr erreichen wir Billund, stellen unsere Autos im Parkhaus ab und machen uns auf den Weg zum LEGO House.
Schon von Weitem ist das Gebäude kaum zu übersehen. Riesige bunte LEGO-Steine liegen davor und die Architektur sieht aus, als hätte jemand gewaltige Spielzeugsteine übereinandergestapelt.
Und genau das ist die Idee dahinter!
Das 2017 eröffnete LEGO House wurde vom berühmten dänischen Architekten Bjarke Ingels entworfen. Es besteht aus 21 riesigen, ineinander verschachtelten Bausteinen und wird nicht ohne Grund als „Home of the Brick“ bezeichnet – das Zuhause des LEGO-Steins.
Doch bevor wir hineingehen, kommen wir an einem eher unscheinbaren Haus vorbei. Eine Informationstafel erinnert daran, dass hier Ole Kirk Christiansen, der Gründer von LEGO, gelebt hat.
1932 beginnt er in Billund mit der Herstellung von Holzspielzeug. Der Name LEGO entsteht aus den dänischen Worten „leg godt“, was so viel wie „spiel gut“ bedeutet. Dass aus seiner kleinen Werkstatt einmal ein weltbekanntes Unternehmen werden würde, hätte er sich damals wohl kaum vorstellen können.
🧱 Eine Welt, in der die Fantasie keine Grenzen kennt
Das LEGO House ist kein gewöhnliches Museum, in dem man nur hinter Absperrungen irgendwelche Ausstellungsstücke bestaunt.
Nein, hier heißt es: anfassen, ausprobieren, bauen, wieder auseinandernehmen und neu anfangen!
Unsere Eintrittskarten haben wir bereits online gebucht. Jeder bekommt ein elektronisches Armband, das es wirklich in sich hat. Es öffnet die Türen, dient als Schlüssel für die Schließfächer und speichert an vielen Stationen unsere Fotos, Filme und selbst gestalteten LEGO-Kreationen. Später können wir uns die Erinnerungen im Internet herunterladen.
Schon die Eingangshalle macht neugierig auf das, was uns erwartet.
Besonders beeindruckend ist der riesige „Tree of Creativity“, ein etwa 15 Meter hoher LEGO-Baum, der aus mehr als 6 Millionen Steinen zusammengesetzt ist. Kaum zu glauben, wie viele Stunden Arbeit und wie viel Geduld darin stecken!
Das Haus ist in vier farblich gekennzeichnete Erlebniswelten aufgeteilt:
🔴 In der roten Zone dreht sich alles um Kreativität und Fantasie.
🔵 In der blauen Zone wird experimentiert, getüftelt und nach Lösungen gesucht.
🟢 In der grünen Zone entstehen Geschichten, Figuren und ganze LEGO-Welten.
🟡 In der gelben Zone geht es um Gefühle, Farben und spielerisches Entdecken.
Und überall stehen riesige Behälter voller LEGO-Steine. Ein Paradies für kleine und große Baumeister!
Besonders interessant finden wir die Station, an der gezeigt wird, wie LEGO-Steine hergestellt werden. Jeder bekommt ein kleines Tütchen mit sechs Steinen.
Die Aufgabe klingt einfach: Was kann man daraus bauen?
Die Antwort verblüfft uns. Sechs gleichfarbige LEGO-Steine lassen sich auf über 915 Millionen verschiedene Arten miteinander kombinieren! 😲
Wer hätte das gedacht? Da wird einem erst einmal bewusst, wie viele Möglichkeiten in diesen kleinen bunten Plastiksteinen stecken.
An zahlreichen Stationen können wir nach bestimmten Themen bauen. Mal entstehen Fahrzeuge, dann wieder Figuren oder kleine Fantasiewelten. Die fertigen Kunstwerke werden fotografiert und digital gespeichert.
An manchen Stationen erwachen die selbst gebauten Kreationen sogar virtuell zum Leben. Plötzlich bewegen sich die Figuren oder erscheinen in einer animierten Welt. Das macht natürlich besonders viel Spaß!
Und das Schönste: Man muss hier kein Kind sein, um begeistert mitzumachen. Wir Erwachsenen sind mindestens genauso beschäftigt und haben ganz offensichtlich unser inneres Spielkind wiederentdeckt. 😂
Inzwischen stoßen auch Clara und Jan Michel wieder zu uns. Die beiden haben ihren anderthalbstündigen Workshop besucht und dabei gelernt, wie man mit den eckigen LEGO-Steinen auch runde Formen gestalten kann. Unter anderem ist eine Ananas entstanden. 🍍
Ihre selbst gebauten Kunstwerke dürfen sie sogar mit nach Hause nehmen. Ein schönes Andenken an diesen besonderen Tag!
Wir staunen, bauen, probieren aus und entdecken immer wieder etwas Neues. Die Zeit vergeht unglaublich schnell. Ehe wir uns versehen, ist es bereits Zeit für die Schließung.
🍔 Hunger, Parkplatzsuche und dänische Preise
Nach so vielen Stunden voller Eindrücke meldet sich bei allen der Magen. In einem Imbiss schaffen wir Abhilfe. Die Portionen sind riesig, sodass wirklich jeder satt wird.
Danach geht es zurück zum Parkhaus.
Nur: Wo stehen eigentlich unsere Autos? Auf dem roten oder auf dem grünen Parkdeck? 🤔
Eine kleine Suchaktion beginnt. Bei den vielen Eindrücken des Tages hat sich offenbar niemand so genau gemerkt, wo wir geparkt haben. Aber schließlich finden wir unsere Autos doch noch wieder. Glück gehabt! 😅
Inzwischen ist es dunkel geworden. Auf dem Rückweg spielen wir Chewing gum music, Musik aus den 60igern, meiner frühen Jugend, die weder Jan Michel noch Clara kennen und legen in Varde noch einen kurzen Stopp bei Lidl ein, um ein paar Lebensmittel einzukaufen.
Dabei stellen wir mal wieder fest: An die dänischen Preise muss man sich wirklich erst gewöhnen! 💰
Gegen 19 Uhr sind wir zurück in unserem Ferienhaus in Vejers Strand.
Wir sind alle ziemlich geschafft, aber voller Eindrücke von diesem erlebnisreichen Tag.
Nur einer hat offensichtlich noch lange nicht genug von LEGO: Paul! 😂
Während wir Erwachsenen langsam in den Feierabendmodus wechseln, sitzt er schon wieder hoch konzentriert über seinen neuen LEGO-Steinen. Im Shop hat er sich eine Eisenbahn ausgesucht, und jetzt muss unbedingt noch ein Waggon zusammengebaut werden. 🚂
Von Müdigkeit keine Spur!
Für uns ist es ein rundum gelungener Familienausflug. Das LEGO House begeistert tatsächlich Jung und Alt. Hier wird nicht nur gespielt, sondern gemeinsam entdeckt, ausprobiert, gestaunt und gelacht.
Und vielleicht ist das ja das eigentliche Geheimnis dieser kleinen bunten Steine: Sie schaffen es, dass mehrere Generationen gemeinsam spielen und dabei völlig die Zeit vergessen. ❤️
Ein toller Tag, der uns sicher noch lange in Erinnerung bleibt!Read more

TravelerDa hat sich das Legoland gegenüber von vor über 30 Jahren , wo wir mit unseren Kindern dort waren, sehr verändert.👍

Womofriends-on-tourDas ist nicht Legoland sondern Legohouse, eine Art Museum zum Mitmachen.Man kann da u.a.auch die ganzen Legoklassiker bewundern.
Strandspaziergang
October 27 in Denmark
🌬 13 °C
🌊 Seesterne Sandtreiben und Zimtschnecke🐚
Ein langer Strandspaziergang in Vejers Strand
Paul und ich sind heute Morgen die Ersten, die wach sind. Paul hat noch eine wichtige Aufgabe zu erledigen: Sein zweiter LEGO-Wagen muss unbedingt fertiggebaut werden. 🧱 Mich dagegen reizt der Pool, und so gönne ich mir erst einmal ein paar Runden im warmen Wasser.
Von dem schönen Wetter von gestern ist nicht mehr viel übrig. Es ist zwar nicht besonders kalt, aber ziemlich feucht, und der Wind ist sowieso immer dabei. 🌬️
Während ich gemütlich meinen Morgenkaffee genieße, entdecke ich jemanden, der mit nackten Beinen und im Bademantel über die Dünen stapft. Der hat doch tatsächlich schon sein morgendliches Bad in der Nordsee hinter sich!
Also, ich bin ja nun wirklich kein Warmduscher und stehe zu Hause bis zum ersten Frost morgens unter meiner kalten Gartendusche. Aber bei diesem Wetter in die Nordsee? Nein danke! Da bleibe ich lieber in unserem schönen warmen Pool. 🏊♀️
Als schließlich alle aufgestanden sind, können wir gemeinsam frühstücken.
🌊 Wind, Wellen und jede Menge Strandgut
Mich zieht es anschließend ans Meer. Egal, ob es windet oder regnet, ein langer Strandspaziergang muss heute einfach sein.
Und am Strand ist richtig was los!
Wir haben ablaufendes Wasser, und die aufgewühlte Nordsee hat in den vergangenen Stunden einiges an Land gespült. Angeblich sind nach stürmischem Wetter die Chancen besonders groß, Bernstein zu finden. Nicht umsonst nennt man ihn hier das „Gold des Meeres“. Vejers Strand ist für seine Bernsteinfunde bekannt, und besonders in der kalten Jahreszeit machen sich viele auf die Suche nach den kleinen gelbbraunen Schätzen.
Also halte ich die Augen offen. Vielleicht liegt ja irgendwo ein kleines Vermögen zwischen den Muscheln und Algen. 😉
Vejers Strand liegt an der dänischen Nordseeküste, nördlich von Blåvand, und ist für seinen kilometerlangen, breiten Sandstrand und die mächtigen Dünen bekannt. Eine Besonderheit ist, dass man den südlichen Strandabschnitt sogar mit dem Auto befahren und direkt am Meer parken darf. Der nördliche Teil bleibt dagegen den Fußgängern vorbehalten.
Heute bekommen die Autos allerdings eine kostenlose Sandstrahlung!
Der Wind fegt mit solcher Kraft über den Strand, dass es richtig anstrengend ist, gegen ihn anzulaufen. Feiner, trockener Sand treibt in weißen Schlieren über die noch feuchten Flächen. Er schlängelt sich in kleinen Wolken dahin, verändert ständig seine Richtung und zeichnet immer neue Muster.
Peeling gratis! Für Gesicht, Beine und alles, was nicht ordentlich eingepackt ist. Und für die Autos gibt es gleich noch eine gründliche Außenbehandlung dazu. 😄
Der kräftige Wind hat aber auch seine schönen Seiten. Überall steigen bunte Drachen in den Himmel und tanzen über den Dünen.
Ich gehe dicht an der Wasserlinie entlang, bleibe immer wieder stehen und fotografiere die kleinen Stillleben, die das Meer hier ganz ohne menschliche Hilfe geschaffen hat.
Heute sind es vor allem Seesterne! ⭐
Große, kleine, dicke und ganz zierliche. So viele auf einmal habe ich selten gesehen. Einige liegen einzeln im Sand, andere sind regelrecht in Algen und Seegras eingewoben. Dazwischen Muscheln, Tang und kleine Holzstücke, die von den Wellen zusammengetragen werden.
Besonders interessant finde ich die runden Algenbälle. Durch das ständige Hin- und Herrollen in der Brandung formen sich aus Algen und Seegras richtige Kugeln. Die Natur hat eben ihre ganz eigene Bastelwerkstatt.
Und ich finde immer neue Motive für meine Kamera. 📸
Zwischendurch schreibe ich Michaels Namen in den feuchten Sand.
Nur einen kurzen Augenblick bleibt er stehen. Dann treibt der Wind den trockenen Sand darüber und verwischt nach und nach die Buchstaben. Ich schaue noch eine Weile hin, bevor ich weitergehe. ❤️
Mir begegnen zahlreiche Spaziergänger, die meisten dick vermummt in wetterfesten Jacken, Mützen und Schals. Aber es gibt auch ein paar ganz Hartgesottene, die barfuß und mit nackten Beinen unterwegs sind.
Da entdecke ich eine Frau, die mit einem seltsamen Gerät langsam über den Sand läuft.
Was macht die denn da?
Neugierig beobachte ich sie. Ach, ein Metalldetektor! Ob sie wohl auf angespültes Gold oder Silber hofft? Wahrscheinlicher sind wohl verlorene Euros, Ringe oder andere Dinge, die Badegäste im Sommer im Sand zurückgelassen haben.
Ob sie etwas findet, erfahre ich leider nicht.
🌾 Zurück durch die Dünen
Irgendwann wird es Zeit, den Rückweg anzutreten. Aber nicht auf demselben Weg! Ich möchte durch die Dünenlandschaft zurück nach Vejers laufen.
Und auch hier komme ich aus dem Staunen und Fotografieren nicht heraus.
Der Wind ist ein richtiger Künstler. In den sandigen Übergängen hat er wunderschöne Wellenlinien, Rippen und kleine Täler geschaffen. Manche Flächen sehen aus wie sorgfältig geharkte japanische Sandgärten. Nur dass hier niemand mit einer Harke unterwegs gewesen ist.
Überall wächst Strandhafer, dessen lange Wurzeln den Sand festhalten und dazu beitragen, die Dünen zu stabilisieren. Ohne diese Pflanzen wäre die Landschaft dem Wind noch viel stärker ausgeliefert.
Dazwischen entdecke ich immer wieder wilde Rosenbüsche mit ihren Hagebutten. Was muss das für ein herrlicher Anblick sein, wenn im Frühsommer alles blüht! Und der Duft erst! 🌹
Die Dünen rund um Vejers gehen landeinwärts in Heideflächen und die Vejers Plantage über. In diesen Wäldern leben sogar große Rothirschrudel. Jetzt im Herbst zeigt sich die ganze Landschaft in warmen Braun-, Gelb- und Grüntönen.
Mein Weg führt mich schließlich über einen großen Campingplatz, dessen Stellplätze sich mitten in die Dünen schmiegen. Was für ein schöner Platz für einen Urlaub mit dem Wohnmobil! Hier steht man wirklich mitten in der Natur und hat die Nordsee fast vor der Tür.
Jetzt ist die Saison allerdings weitgehend vorbei. Di Stellplätze sind leer, und nur die Stromsäulen verraten noch, wo im Sommer die Wohnwagen und Wohnmobile stehen.
Anschließend komme ich an hübschen kleinen Ferienhäusern vorbei, die teilweise tief zwischen den Dünen versteckt liegen.
Vejers Strand ist überhaupt ein gemütlicher kleiner Ferienort. Keine großen Hotelburgen, sondern überwiegend Ferienhäuser, kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. Alles wirkt recht überschaubar und gemütlich, typisch dänisch eben.
☕ Von Waffelduft und kleinen Wikingern
Schließlich erreiche ich den Ort ungefähr auf Höhe des Cafés.
Und da ist er plötzlich: dieser unwiderstehliche Duft von frisch gebackenen Waffeln! 🧇
Mein Magen meldet sich sofort zu Wort. Nach dem langen Spaziergang hätte ich mir so eine warme Waffel mit einem Cappuccino doch wirklich verdient!
Gerade will ich ins Café gehen, da kommt eine Nachricht von Lena und Tristan. Sie sind inzwischen mit Paul ebenfalls am Strand und wollen zum Wikingerspielplatz, der gleich neben dem Café liegt.
Also nichts mit gemütlich Waffeln essen. Ich mache mich noch einmal auf den Weg zum Strand, um die drei zu treffen.
Gemeinsam gehen wir anschließend zum Spielplatz.
Der Wikingerspielplatz ist wirklich schön angelegt. Ein großes Wikingerschiff, eine Wikingerburg, Klettergeräte und jede Menge Möglichkeiten zum Toben laden kleine Seeräuber und Wikinger zum Erobern ein. Seit 2019 gibt es diesen besonderen Spielplatz hier in Vejers Strand.
Paul ist natürlich sofort in seinem Element! ⚔️🛡️
Meine Waffel wird kurzerhand gegen eine leckere Zimtschnecke eingetauscht, und den Cappuccino gibt es eben „to go“. So kann ich am Rand des Spielplatzes sitzen, meinen Kaffee genießen und dem munteren Treiben zuschauen.
Auch nicht schlecht!Auch wenn es ein wenig regnet.
Anschließend besorgen wir noch ein paar Kleinigkeiten, unter anderem Tabs für die Spülmaschine. Der Bäcker hat allerdings s geschlossen. Schade, Nachschub an Zimtschnecken gibt es heute nicht mehr.
Lena bleibt mit Paul noch eine Weile auf dem Spielplatz, während Tristan und ich uns langsam auf den Heimweg machen.
🏡 Ein gemütlicher Ausklang
Inzwischen ist es später Nachmittag, und es beginnt schon zu dämmern. Ende Oktober werden die Tage hier an der Nordsee doch verdammt schnell kurz.
Als schließlich alle wieder im Ferienhaus eingetrudelt sind, ist erst einmal ein kleines Päuschen angesagt.
Ich lasse mich von Paul und Lena zu einem Bad im Pool überreden Danach wird der Ofen angemacht, und wir kümmern uns ums Abendessen. 🔥
Heute stehen Wraps auf dem Speiseplan. Jeder kann sich seinen ganz nach Geschmack selbst füllen. Das ist unkompliziert, lecker und macht nicht viel Arbeit. Genau das Richtige für einen entspannten Ferienabend mit der Familie.
Und schon ist wieder ein Urlaubstag vorbei.
Heute gibt es keinen großen Ausflug, keine Eintrittskarten und kein festes Programm. Nur Wind, Wellen, ganz viel frische Nordseeluft, Seesterne, Sand in allen möglichen Ritzen und zum Schluss eine Zimtschnecke.
Mir gefällt dieser Tag! ❤️
Morgen soll das Wetter wieder besser werden. Mal schauen, was uns dann einfällt. Hier an der Nordsee weiß man schließlich nie so genau, was der nächste Tag bringt. 🌦️Read more
Sonne satt und vier weiße Männer
October 28 in Denmark
☀️ 14 °C
☀️
Sonne, strahlend blauer Himmel und leuchtende Dünen! Was für ein herrlicher Morgen! 🌞
Heute geht es nach dem Aufwachen ausnahmsweise nicht in den Pool. Stattdessen schlüpfe ich gleich in meine Klamotten, schnappe mir die Walkingstöcke und mache mich auf zu einer morgendlichen Runde durch die Dünen hinunter zum Strand.
Es ist ein wunderschönes Licht heute Morgen. Die Sonne lässt den Sand richtig leuchten, der Wind hat sich endlich etwas gelegt und es ist längst nicht mehr so kalt wie in den vergangenen Tagen. So macht das richtig Spaß!
Das Meer hat wieder einiges an Land gespült. Muscheln, Tang, Treibholz, aber leider auch jede Menge Plastikmüll. Das muss man auch mal sagen, denn so schön es hier ist, was alles im Meer landet, ist wirklich erschreckend.
Ich finde viele kleine Treibholzstücke. Manche haben ganz kreisrunde Löcher und ich überlege, wie die wohl da hineingekommen sind. Aus Treibholz, Muscheln und ein paar anderen Fundstücken lege ich einen Fisch in den Sand. Ein kleines Strandmosaik. 🐟 Das macht richtig Spaß und ich vergesse darüber fast die Zeit.
Dabei gibt es hier so viel zu beobachten. Strandläufer flitzen über den feuchten Sand und ein ganzer Schwarm Möwen veranstaltet ein ziemliches Gezeter. Offenbar gibt es in den Pfützen, die das ablaufende Wasser zurücklässt, einiges zu futtern. Nur scheint man sich über die Verteilung nicht ganz einig zu sein. 🐦
Die frische Seeluft tut mir gut, besonders mit meiner immer noch nicht ganz verschwundenen Erkältung. Am liebsten würde ich noch stundenlang hier herumlaufen.
Aber irgendwann meldet sich mein Handy.
Lena ist dran: „Wann kommst du denn? Wir wollen frühstücken!“
Ach ja, Frühstück! Und Brötchen wollte ich schließlich auch noch mitbringen. Also heißt es, die Beine in die Hand nehmen. Auf dem Rückweg schnell beim Bäcker vorbei und dann zurück ins Ferienhaus.
Wir frühstücken lange und ausgiebig. Und heute ist es tatsächlich so warm und sonnig, dass wir anschließend die Liegen nach draußen stellen können. Herrlich! Einfach mal in der Sonne sitzen und nichts tun. 😎
Aber natürlich hält es nicht alle lange auf den Liegen.
Tristan dreht eine Joggingrunde durch die Dünen und über den Strand. Jan Michel macht mit Paul und Clara einen Spaziergang zum Meer und Lena zieht ebenfalls noch einmal durch die Dünen, um in Ruhe zu telefoniren
Jeder macht heute irgendwie sein eigenes Ding. Muss ja auch nicht immer alles gemeinsam stattfinden. Hauptsache, alle haben ihren Spaß.
🚗 Auf nach Esbjerg!
Nachdem wir die Sonne ausgiebig genossen haben, beschließen wir, am Nachmittag noch einen Ausflug nach Esbjerg zu machen.
Gut 35 Kilometer sind es von Vejers Strand bis dorthin, also eine gute halbe Stunde Fahrt.
Wir verlassen Vejers Strand und fahren zunächst durch die Dünenlandschaft Richtung Oksbøl. Die Straße führt durch Kiefernwälder, vorbei an Heideflächen und anschließend durch die flache westjütländische Landschaft mit ihren Wiesen, Feldern und verstreut liegenden Höfen. Die Bäume zeigen ihre Herbstfarben und über allem spannt sich noch immer dieser herrlich blaue Himmel.
Je näher wir Esbjerg kommen, desto städtischer wird es. Esbjerg liegt an der dänischen Nordseeküste, am nördlichen Rand des Wattenmeeres, und besitzt einen der bedeutendsten Häfen des Landes.
Schon bei der Einfahrt fallen uns die vier riesigen weißen Männer auf, die über dem Meer sitzen. Also wird erst einmal geparkt.
🐳 Ein Wal und vier weiße Männer
Bevor wir zu den Skulpturen gehen, schauen wir uns noch das Gelände vor dem Fischerei- und Seefahrtsmuseum an.
Dort steht das gewaltige Skelett eines Pottwals. Paul ist sofort begeistert. Ein Dinosaurier ist es zwar nicht, aber bei diesen riesigen Knochen kann man schon mal ins Staunen kommen.
Das Museum selbst beschäftigt sich mit der Fischerei, der Seefahrt und der Tierwelt der Nordsee. Es gibt dort unter anderem große Meerwasseraquarien und Seehunde zu sehen. Aber wir verzichten heute auf einen Besuch. Dafür ist das Wetter einfach viel zu schön.
Stattdessen gehen wir zu den vier weißen Männern.
Die Skulptur heißt „Mennesket ved Havet“ – „Der Mensch am Meer“ und ist inzwischen das Wahrzeichen von Esbjerg.
Die vier neun Meter hohen, aus weißem Beton gefertigten Männer sitzen nebeneinander und blicken hinaus aufs Meer. Geschaffen hat sie der dänische Künstler Svend Wiig Hansen. Sie sollen die Begegnung des Menschen mit der Natur darstellen und erinnern mit ihren gewaltigen Formen ein wenig an die berühmten Steinfiguren der Osterinsel.
Aufgestellt wurden sie anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Esbjerg als selbstständige Kommune.
Und was für ein Zufall: Eingeweiht wurden sie am 28. Oktober 1995. Also heute vor genau 31 Jahren! 🎂
Lena und ich setzen uns unterhalb der Skulpturen in die Sonne und schauen aufs Wasser. Ein großes Containerschiff zieht vorbei. Wir können uns gar nicht sattsehen an diesem schönen Ausblick.
Währenddessen sind die anderen unten am Strand unterwegs beziehungsweise auf der Suche nach einer Toilette. Auch das gehört zum Familienausflug. 😉
🏙️ Esbjerg – eine Großstadt, die gar nicht so wirkt
Anschließend wollen wir uns noch die Innenstadt anschauen.
Ein Parkhaus ist schnell gefunden und das Beste: Wir können hier vier Stunden kostenlos parken, wenn wir unser Kennzeichen eingeben.
Und diesmal merken wir uns auch alle ganz genau, in welchem Stockwerk die Autos stehen. Man lernt ja schließlich dazu!
Von dort sind es nur wenige Schritte bis in die Innenstadt.
Esbjerg ist tatsächlich die fünftgrößte Stadt Dänemarks. Mir kommt es allerdings gar nicht so groß vor. Eher wie Herford oder Minden.
Dabei hat die Stadt eine interessante Geschichte. Erst 1868 wird hier mit dem Bau eines Hafens begonnen. Aus einer kleinen Siedlung entwickelt sich innerhalb weniger Jahrzehnte eine bedeutende Hafen- und Fischereistadt. Später kommen die Öl- und Gasindustrie dazu, und heute spielt Esbjerg auch eine wichtige Rolle für die Windenergie in der Nordsee.
Wir wollen aber keine Industrieanlagen besichtigen, sondern ein bisschen bummeln.
Esbjerg besitzt mit der Kongensgade eine der längsten Fußgängerzonen Dänemarks. Und die finden wir auch gleich.
Überall wird schon die Weihnachtsdekoration aufgehängt. Teilweise leuchtet sie bereits, anderswo sind die Arbeiter noch fleißig dabei, alles anzubringen. 🎄
Paul findet das natürlich sehr interessant. Schließlich gibt es immer etwas zu schauen, wenn irgendwo gearbeitet wird.
Die Geschäfte sind zum Teil erstaunlich ruhig. Ob es an den Preisen liegt, dass wir nicht in Kauflaune geraten. Die haben es teilweise ganz schön in sich!
Irgendwann landen wir in einem großen Einkaufszentrum. Aber so richtig Lust, bei diesem herrlichen Wetter drinnen herumzulaufen, hat eigentlich keiner.
Also geht es wieder hinaus in die Stadt.
☕ Schönes Café – nur leider ohne Bedienung
Inzwischen meldet sich bei allen der Hunger. Und zwar ordentlich!
Wir entdecken ein wirklich hübsches Café. Draußen stehen kleine gläserne Häuschen, fast wie Mini-Gewächshäuser, in denen man windgeschützt sitzen kann. Alles ist liebevoll mit Halloween-Dekoration geschmückt. 🎃
Auch die Speisekarte hört sich richtig gut an. Da stehen einige Sachen drauf, die man bei uns nicht unbedingt findet.
Also setzen wir uns und freuen uns schon aufs Essen.
Nur leider scheint das Personal von unserer Anwesenheit nichts mitbekommen zu haben.
Wir warten. Und warten.
Nach einer halben Stunde ist immer noch nichts passiert.
So schön das Café auch ist, vom Anschauen der Speisekarte wird man nun mal nicht satt.
Also stehen wir wieder auf und marschieren zurück ins Einkaufszentrum. Dort finden wir wenigstens etwas auf die Faust und können unseren Hunger stillen.
Inzwischen ist es auch merklich kühler geworden. Es geht auf 17 Uhr zu und die Sonne verabschiedet sich langsam.
Wir bummeln noch ein wenig durch die Straßen, dann geht es zurück zum Parkhaus.
Für heute haben wir genug Stadt gesehen. Jetzt wollen alle wieder ins gemütliche, warme Ferienhaus.
🔥 Pizza, Kaminfeuer und ein gemütlicher Abend
Wir fahren diesmal getrennt zurück.
Als wir ankommen, sind Tristan, Lena und Paul schon da und haben den Kaminofen bereits angeheizt.
Ich möchte nur wissen, welche Strecke die genommen haben! Wir sind doch auch nach Navi gefahren. Offenbar kennt deren Navi irgendwelche Abkürzungen, die es für sich behält.
Jedenfalls ist es herrlich, wieder im warmen Haus zu sein.
Zum Abendessen gibt es heute selbst gemachte Pizza. 🍕
Alle helfen mit, schnippeln, belegen und werkeln herum. Nur mit dem Hefeteig klappt das irgendwie nicht so richtig. Der hat offenbar seine eigenen Vorstellungen davon, wie ein Pizzateig auszusehen hat.
Aber was soll's? Die Pizza schmeckt, alle werden satt und das ist schließlich die Hauptsache.
Anschließend beginnt der gemütliche Teil des Abends. Jeder macht erst einmal das, wozu er Lust hat. Später sitzen wir wieder alle zusammen und spielen noch ein paar Spiele. 🎲
Morgen haben wir noch einen gemeinsamen Tag vor uns.
Am Freitag fahren Jan Michel und Clara schon nach Hause, weil Clara am Abend noch einen Termin hat. Die beiden nehmen mein Auto mit. Ich fahre dann am Samstag mit Tristan, Lena und Paul zurück.
Wie wir das mit dem ganzen Gepäck regeln, ist allerdings noch nicht so ganz klar.
Aber irgendwie wird schon alles hineinpassen. Hoffentlich!
Darüber machen wir uns morgen Gedanken.
Jetzt genießen wir erst einmal den Abend. Schließlich haben wir Urlaub! 😊Read more
Ein traumhafter Tag am Strand
October 29 in Denmark
☀️ 13 °C
☀️ Strandspaß, Softeis und ein Sonnenuntergang zum Staunen 🌅🍦
Die Sonne strahlt heute Morgen wieder, als würde sie dafür bezahlt. ☀️ Was für ein Unterschied zu den stürmischen Tagen!
Mein erster Weg führt natürlich wieder in den Pool. Lange bleibe ich allerdings nicht allein, denn Paul ist auch schon wach und kommt zu mir ins Wasser. Anschließend kuscheln wir uns auf die Liegen und schauen zu, wie sich ein wunderschöner Tag entwickelt. Ich genieße meinen Morgenkaffee und Paul seinen Kakao. Der kleine Genießer weiß eben auch schon, was gut ist. 😊
Aber irgendwann müssen wir uns doch anziehen. Nach und nach werden auch die anderen wach und ruckzuck steht das Frühstück auf dem Tisch. Tristan betätigt sich wieder als unser bester Rühreimacher. Das kann er wirklich perfekt! 🍳
Nach dem Frühstück rücke ich meine Liege draußen noch ein Stück in die Sonne. Die Zeit muss man schließlich nutzen, solange alle anderen noch mit dem Fertigmachen beschäftigt sind.
🏖️ Endlich richtiges Strandwetter!
Dann geht es los. Im Gänsemarsch ziehen wir mit Picknickdecke, Sandspielzeug und allem, was man sonst noch für einen Strandtag braucht, durch die Dünen Richtung Meer.
Heute ist es tatsächlich fast windstill. Kaum zu glauben, wenn ich daran denke, wie uns der Sturm noch vor ein paar Tagen um die Ohren gepfiffen hat. Sogar die Jacken können wir ausziehen!
Und dann beginnt der Strandspaß. Drachen steigen lassen, Sandburgen bauen, Muscheln suchen und einfach im Sand spielen. Heute können wir sogar gemütlich auf unserer Decke sitzen, ohne dass uns gleich der Sand um die Ohren fliegt. So haben wir uns das vorgestellt! 🪁🐚
Es ist herrlich, einfach mal nichts weiter zu müssen, als die Sonne und das Meer zu genießen.
🍦 Softeis muss sein!
Irgendwann packen wir unsere sieben Sachen zusammen und spazieren zurück in den Ort.
Ein Punkt steht nämlich noch auf unserer Bucketliste für diese Woche: dänisches Softeis essen!
Und das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Was für eine leckere Angelegenheit! 😋 Ob das an der dänischen Luft liegt oder das Eis hier wirklich so gut schmeckt? Egal, Hauptsache, es schmeckt!
Lena und Tristan wollen anschließend noch nach Blåvand ins Outlet. Da schließe ich mich doch gerne an. Schließlich habe ich von Blåvand bisher noch nicht gesehen.
Jan Michel bleibt mit Paul und Clara auf dem tollen Wikingerspielplatz. Die drei wollen später noch einmal schwimmen gehen. So kommt heute wirklich jeder auf seine Kosten.
🛍️ Ein kleiner Abstecher nach Blåvand
Von Vejers Strand bis Blåvand sind es gerade einmal rund zwölf Kilometer. Die Fahrt führt durch die typisch westjütländische Landschaft mit ihren Heideflächen, Kiefern und Dünen. Viel Verkehr ist unterwegs nicht, und nach einer knappen Viertelstunde sind wir schon da.
Blåvand ist einer der bekanntesten Ferienorte an der dänischen Nordseeküste. Der Ort liegt ganz in der Nähe von Blåvandshuk, dem westlichsten Punkt Dänemarks, mit seinem weithin sichtbaren Leuchtturm.
Im Gegensatz zum eher beschaulichen Vejers Strand ist Blåvand richtig lebhaft. Entlang der Hauptstraße reihen sich kleine Geschäfte, Boutiquen, Cafés, Restaurants und Eisläden aneinander. Hier kann man offensichtlich auch bei schlechtem Wetter einige Stunden verbringen.
Aber heute ist von schlechtem Wetter keine Rede!
Wir finden unser Outlet und machen uns auf die Suche nach dem einen oder anderen Schnäppchen. Und tatsächlich werden Tristan und ich fündig. Nur Lena geht leider leer aus. So ungerecht kann ein Einkaufsbummel sein! 😉
Anschließend schauen wir uns noch ein wenig im Ort um. Hier ist wirklich der Bär los! Sämtliche Außenterrassen sind besetzt, vor den Eisläden stehen die Menschen Schlange und überall wird gebummelt und eingekauft.
Offenbar hat dieser wunderschöne Herbsttag nicht nur uns nach draußen gelockt.
🌅 Ein Sonnenuntergang, den ich nicht verpassen will
Inzwischen ist es schon fast 16 Uhr. Die Sonne steht Ende Oktober bereits ziemlich tief und gegen 17 Uhr verschwindet sie hier schon wieder hinter dem Horizont.
Auf dem Rückweg erledigen wir noch ein paar kleine Einkäufe. Viel brauchen wir nicht mehr, denn am Samstag geht es schließlich wieder nach Hause. Morgen reisen Jan Michel und Clara bereits ab. Unsere gemeinsame Ferienwoche nähert sich also langsam ihrem Ende.
Kaum am Ferienhaus angekommen, zieht es mich noch einmal nach draußen. Ich will unbedingt den Sonnenuntergang über dem Meer sehen.
Also nichts wie die Dünen hinauf!
Und ich werde nicht enttäuscht. Was für ein Anblick! Die tief stehende Sonne taucht den Himmel und das Meer in ein ganz besonderes Licht. Ich bleibe eine ganze Weile stehen und schaue zu, wie die Sonne langsam am Horizont verschwindet.
Fast mystisch und ein bisschen magisch sieht das aus. 🌅
Solche Augenblicke sind es, die ich besonders liebe. Und ich bin froh, dass ich noch einmal losgelaufen bin.
Aber kaum ist die Sonne verschwunden, wird es auch empfindlich kalt. Also schnell zurück ins warme Ferienhaus.
Der Rest der Familie ist inzwischen schon wieder im Pool. Den scheint heute niemand so richtig verlassen zu wollen. 🏊
🍽️ Einmal quer durch die Vorräte
Zum Abendessen gibt es heute ein ganz besonderes Menü: alles, was die Vorratsschränke noch hergeben!
Ravioli, Tortellini, Chili con Carne, Würstchen und Salat. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Schließlich wollen wir möglichst wenig von unseren mitgebrachten Vorräten wieder mit nach Hause nehmen.
Das sieht zwar nicht unbedingt nach einem einheitlichen Menü aus, aber satt werden wir alle. Und das ist ja die Hauptsache! 😂
🔦 Mit Taschenlampen in die Dunkelheit
Nach dem Abendessen steht für Paul noch ein ganz besonderes Abenteuer auf dem Programm.
Die schon sehnsüchtig erwartete Nachtwanderung!
Jan Michel, Clara und Paul rüsten sich mit Taschenlampen aus und machen sich auf den Weg durch die dunklen Dünen bis hinunter zum Strand. 🔦🌙
Tagsüber kennen wir die Wege inzwischen ziemlich gut. Aber nachts, nur im Schein der Taschenlampen, ist das natürlich etwas ganz anderes. Für Paul bestimmt ein richtiges Abenteuer!
Und so klingt auch dieser Tag langsam aus.
Ein Tag mit Sonne, Strand, Sandburgen, Softeis, einem kleinen Einkaufsbummel und einem wunderschönen Sonnenuntergang.Read more
⚔️ Wikinger, Hygge und eine nasse Überraschung
October 30 in Denmark
☁️ 13 °C
Ein Ausflug nach Ribe mit Museumsbesuch, Stadtbummel und Spielplatzspaß
Heute Morgen heißt es Abschied nehmen. Jan-Michel und Clara fahren nach dem Frühstück zurück nach Hamburg. Aber vorher ist erst einmal großes Gepäcksortieren angesagt. Schließlich muss ich morgen auch noch ins Auto passen. Deshalb schicken wir einen Teil unserer Sachen schon mal mit den beiden auf die Reise. Weil alle mit anpacken, ist das schnell erledigt. Die beiden können starten und ich werde morgen in Hamburg mein Auto wieder übernehmen.
Kaum sind die beiden weg, machen wir uns auch schon für unseren heutigen Ausflug fertig. Es geht nach Ribe, ins Wikingermuseum. Darauf freut sich Paul schon seit Tagen. ⚔️
Ribe kenne ich noch von unseren Wohnmobiltouren durch Dänemark und habe die kleine Stadt in guter Erinnerung. Rund 50 Kilometer liegen vor uns.
Wir verlassen Vejers Strand und fahren landeinwärts. Die Dünen und Kiefernwälder bleiben zurück, und die Landschaft verändert sich. Felder, Wiesen, kleine Höfe und immer wieder Baumgruppen in schönen Herbstfarben begleiten uns. Die Ernte ist längst eingebracht, und die Landschaft wirkt schon ziemlich herbstlich. Je weiter wir nach Süden kommen, desto flacher wird das Land. Hier bestimmen Wasserläufe, Weiden und die weite Marschlandschaft das Bild. Dazu strahlt die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Was will man mehr?
Nach einer knappen Stunde erreichen wir Ribe.
⚔️ Bei den Wikingern ist Anfassen ausdrücklich erlaubt!
Unser erstes Ziel ist das Museet Ribes Vikinger am Odins Plads. Auf dem Parkplatz ist reichlich Platz und auch im Museum ist kaum etwas los. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt, die Erwachsenen müssen 110 DK bezahlen.
Das Museum erzählt die Geschichte Ribes von seinen Anfängen im frühen 8. Jahrhundert über die Wikingerzeit bis ins Mittelalter und darüber hinaus. Schon damals ist Ribe ein bedeutender Handelsplatz, an dem Kaufleute und Handwerker aus verschiedenen Ländern ihre Waren anbieten.
Natürlich gibt es die üblichen Vitrinen mit alten Münzen, Schmuck, Scherben, Werkzeugen und anderen Fundstücken, die Archäologen hier ausgegraben haben. Aber das Museum hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um auch Kindern die Geschichte nahezubringen.
Und das ist wirklich toll gemacht!
Gleich zu Beginn kann sich Paul mit einem Schild, Helm und einer Axt/Schwert ausrüsten. Damit ist er für seine Reise in die Wikingerzeit bestens vorbereitet. 🛡️
Richtig interessant wird es dort, wo wir die Schuhe ausziehen müssen. Hier dürfen die Kinder nach Herzenslust spielen, ausprobieren und alles anfassen. Es gibt nachgebaute Einrichtungen aus der Wikingerzeit, und wer möchte, kann sogar vollständig in die Kleidung eines Wikingers schlüpfen.
Da wird Geschichte nicht nur angeschaut, sondern richtig erlebt.
Paul ist jedenfalls begeistert. Und ich finde, dass man hier ein wirklich gutes Händchen dafür hat, wie man Kindern Geschichte vermittelt, ohne sie mit Jahreszahlen und langen Erklärungen zu langweilen.
Auch in der Mittelalterabteilung geht es so weiter. Im Erlebnisbereich rund um Dagmar und Valdemar können die Kinder wieder in eine andere Zeit eintauchen. Überall gibt es etwas zu entdecken, auszuprobieren und zu bespielen.
So macht Museum sogar einem Fünfjährigen Spaß!
Dann erfahren wir, dass im Versammlungssaal ein Film gezeigt wird. Also nichts wie hin.
Auf der Leinwand läuft ein Zeichentrickfilm über die Wikinger und ihre Götter Odin und Thor. Sehr anschaulich und spannend gemacht. Leider nur auf Englisch. Aber Lena und Tristan übersetzen für Paul, und so kann er die Geschichte trotzdem gut verfolgen.
Nach so viel Geschichte brauchen wir erst einmal eine kleine Pause. Im Museumscafé gibt es warme und kalte Getränke. Besonders praktisch finde ich, dass man hier sogar sein mitgebrachtes Essen verzehren darf. Das ist gerade für Familien mit Kindern eine gute Sache.
Während Lena und Tristan mit Paul noch eine weitere Kinderaktion mitmachen, verabschiede ich mich schon einmal in Richtung Altstadt.
🍂 Ribe – eine Stadt, die den Herbst gut tragen kann
Vom Museum sind es nur wenige Gehminuten bis in die historische Altstadt.
Die Sonne scheint herrlich, und überall leuchtet das Herbstlaub. Es macht richtig Spaß, durch die alten Gassen zu schlendern. Ribe hat einfach etwas Besonderes.
Als Erstes komme ich an der Sankt-Catharinæ-Kirche vorbei. Sie gehört zu einem ehemaligen Dominikanerkloster, das bereits 1228 gegründet wird. Besonders bemerkenswert ist der gut erhaltene mittelalterliche Klosterhof.
Wenig später erreiche ich den Platz mit dem mächtigen Dom.
Ribe gilt als älteste Stadt Dänemarks. Bereits um das Jahr 710 entsteht hier ein Handelsplatz der Wikinger. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelt sich daraus eine reiche Handelsstadt.
Der Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Seine Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Er ist eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Dänemarks und überragt mit seinen Türmen die Dächer der Altstadt. Der mächtige, rund 50 Meter hohe Bürgerturm ist schon von Weitem zu sehen.
Was mir an Ribe besonders gefällt, sind die vielen gut erhaltenen alten Häuser, die engen Gassen und das Kopfsteinpflaster. Man kann sich gut vorstellen, wie es hier vor einigen hundert Jahren ausgesehen hat.
Jetzt im Herbst kommen die bunten Blätter und die liebevoll dekorierten Hauseingänge noch dazu. Und das alles in diesem herrlichen Sonnenlicht!
Allerdings hat die Sache einen Haken: Meine Jacke liegt noch im Auto! 🥶
Und obwohl die Sonne so schön scheint, ist es inzwischen empfindlich kalt. Als ich die Fußgängerzone erreiche, bin ich schon ziemlich durchgefroren.
Also kehre ich lieber um.
Und siehe da, als ich wieder am Auto ankomme, treffen auch Lena, Tristan und Paul gerade ein. Besser hätten wir das gar nicht verabreden können.
Gemeinsam und warm verpackt ziehen wir noch einmal los.
🇩🇰 Hygge – die Dänen können das einfach!
Jetzt bummeln wir ganz gemütlich durch die Altstadt und die Fußgängerzone.
Überall entdecken wir liebevoll gestaltete Schaufenster, dekorierte Hauseingänge und kleine Geschäfte, in denen man am liebsten überall mal hineinschauen möchte.
Hier ist sie wieder, diese dänische Gemütlichkeit, die sich so schwer übersetzen lässt. Hygge nennen die Dänen das. Und in Ribe bekommt man eine ziemlich gute Vorstellung davon, was damit gemeint ist.
Langsam meldet sich auch der Hunger. Wir suchen uns ein kleines Café, in dem auch vegane Gerichte angeboten werden.
Und hier lerne ich wieder einmal etwas Neues kennen!
Es gibt gebratenes Vollkornbrot, gefüllt mit Avocado und Kimchi. Dazu einen Rotkohlsalat mit verschiedenen Körnern und karamellisierten Nüssen.
Kimchi stammt übrigens aus Korea und ist fermentiertes, würzig eingelegtes Gemüse, meistens Chinakohl. Eine ganz andere Geschmacksrichtung, als ich sie normalerweise auf dem Teller habe.
Das dänische „dagens ret“ bedeutet schlicht „Tagesgericht“. Oft gibt es in dänischen Restaurants und Cafés täglich ein wechselndes Gericht zu einem festen Preis. Eine schöne Sache. Aber auf das heutige Angebot, Tomatensuppe, habe ich grad keinen Appetit 😄
Während wir auf unser Essen warten, versuchen Lena und Tristan mit Paul eine Partie Schach zu spielen. Und ich staune nicht schlecht, wie viel der kleine Mann schon über die Figuren und ihre Spielzüge weiß.
Auch im Café ist alles bis ins Detail gemütlich eingerichtet. Sogar auf der Toilette geht die dänische Dekorationsfreude weiter. An der Lampe über dem Spiegel hängt tatsächlich ein Preisschild. Offenbar kann man die gleich mitkaufen, wenn sie einem gefällt.
Die Dänen sind schon geschäftstüchtig! 😂
Nach dem Essen bummeln wir weiter und kommen an die Ribe Å, den Fluss, der sich in mehreren Armen durch die Stadt zieht.
Hier rauscht das Wasser durch die alten Mühlenläufe, und an einer Stelle dreht sich sogar noch ein großes Wasserrad.
Der Fluss hat früher eine ganz entscheidende Bedeutung für Ribe. Über ihn gelangen Schiffe von der Nordsee bis in die Stadt und bringen Waren aus vielen Ländern mit. Ribe entwickelt sich dadurch zu einem wichtigen Handelsplatz. Später treiben die Wasserläufe mehrere Mühlen an, die für das wirtschaftliche Leben der Stadt ebenfalls wichtig sind.
Heute ist das alles vor allem wunderschön anzusehen.
Die alten Häuser spiegeln sich im Wasser, kleine Boote liegen ruhig am Ufer, und die tief stehende Nachmittagssonne taucht alles in ein warmes Licht.
Hier könnte ich noch eine ganze Weile stehen bleiben. Aber es wird langsam richtig kalt, und schließlich haben wir noch etwas vor.
🛝 Riplay – und plötzlich haben auch die Großen wieder ihren Spaß!
Lena und Tristan haben Paul noch einen Besuch auf Dänemarks größtem Spielplatz versprochen.
Der heißt Riplay und liegt ebenfalls in Ribe.
Und groß ist hier wirklich nicht übertrieben!
Auf rund 12.500 Quadratmetern gibt es alles, was Kinderherzen höherschlagen lässt. Riesige Klettergerüste, hohe Holztürme, Seilbrücken, Schaukeln, Seilbahnen und insgesamt 20 Rutschen. Sogar ein 107 Meter langer Hindernisparcours gehört dazu.
Das Besondere ist, dass viele Spielbereiche Themen aus der Geschichte Ribes und der Natur des Wattenmeeres aufgreifen. So gibt es beispielsweise eine nachgebildete Burg und Spielmöglichkeiten rund um die Sturmfluten an der Nordseeküste.
Und das Beste: Der Eintritt ist kostenlos!
Paul weiß natürlich gar nicht, wo er zuerst hinlaufen soll. Kaum hat er eine Sache ausprobiert, entdeckt er schon die nächste.
Aber nicht nur er hat seinen Spaß.
Auch wir Erwachsenen können den Schaukeln und der Seilbahn nicht widerstehen. Manchmal ist es doch ganz schön, wieder Kind sein zu dürfen.
Für den größten Lacher sorgt allerdings Lena.
Sie springt auf eines der in den Boden eingelassenen Trampoline. Dummerweise hat sich dort eine riesige Wasserpfütze angesammelt.
Und beim ersten kräftigen Sprung schwappt das Wasser mit einem gewaltigen Schwall hoch! 💦
Schuhe nass, Socken nass, Hose nass!
Wir müssen alle so lachen, weil das einfach zu komisch aussieht.
Na, wenn das kein gelungener Abschluss unseres Ausflugs ist! 😂
🏡 Ein letzter Abend in Vejers Strand
Langsam wird es dunkel, als wir uns auf den Rückweg machen.
Da haben wir heute wirklich einen richtigen Tagesausflug unternommen. Erst die Wikinger, dann ein gemütlicher Bummel durch Ribe und zum Schluss noch jede Menge Spaß auf dem Spielplatz.
Als wir wieder im Ferienhaus ankommen, wird erst einmal das Abendessen aus den Resten zusammengestellt. Schließlich wollen wir morgen nicht noch einen halben Kühlschrank mit nach Hause nehmen.
Danach wird der Ofen noch einmal angeheizt, und natürlich nutzen wir auch den Pool ein letztes Mal. 🏊♀️
Morgen früh heißt es dann endgültig Abschied nehmen von Vejers Strand und unserem schönen Ferienhaus.
Die Herbstferien gehen zu Ende, sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Hamburg. Dazu kommt der übliche Bettenwechsel in den Ferienhäusern.
Hoffentlich sind wir nicht alle gleichzeitig auf der Autobahn unterwegs!
Aber darüber mache ich mir heute noch keine Gedanken.
Jetzt genießen wir erst einmal unseren letzten Abend in Dänemark. 🇩🇰❤️Read more

TravelerDanke für den tollen Bericht , der durch die schönen Bilder ergänzt wurde.Dänemark ist immer eine Reise wert .Wir freuen uns schon auf unsere nächste Reise dorthin.

Womofriends-on-tourGerne . Ich überlege, ob ich im nächsten Jahr mit dem Wohnmobil wieder mal eine Tour durch Dänemark mache. 🚐🇩🇰🌊
# 🇩🇰 Abschied von Dänemark –
November 2 in Germany
☁️ 9 °C
....eine schöne Familienwoche geht zu Ende ❤️
Nun ist unsere gemeinsame Urlaubswoche in Dänemark auch schon wieder Geschichte. Seit Samstagnachmittag bin ich zurück zu Hause und der Alltag hat mich wieder. Aber der Reihe nach.
Am Samstagmorgen heißt es erst einmal: alles einpacken! Um 9 Uhr wollen wir unser Ferienhaus in Vejers Strand verlassen. Und obwohl Jan-Michel und Clara am Vortag schon einen großen Teil unseres Gepäcks mit nach Hamburg genommen haben, darunter fast alle meine Sachen, Koffer und sogar eine Küchenkiste von Tristan und Lena, ist noch erstaunlich viel übrig.
Wie soll das bloß alles ins Auto passen? Schließlich muss ich ja auch noch mit! 🚗
Aber mit ein bisschen Schieben, Drücken und geschicktem Stapeln findet tatsächlich jedes Teil seinen Platz. Nur eine Kiste mit Küchenutensilien bereitet uns zum Schluss noch etwas Kopfzerbrechen. Doch auch die verschwindet irgendwann im Kofferraum. Klappe zu, alles drin! Nur nicht unbedacht öffnen. Wer hätte das gedacht?
Die Abreise selbst ist völlig unkompliziert. Wir geben den Schlüssel ab und begleichen unsere Stromrechnung. Dass die nicht gerade niedrig ausfallen würde, ist uns schon vorher klar. Schließlich haben wir eine Woche lang einen großen Pool samt allem Drum und Dran elektrisch beheizt. Bei einem Strompreis von 44 Cent pro Kilowattstunde kommt da einiges zusammen. Die rund 150 Euro Stromkosten überraschen uns deshalb nicht wirklich. So ein bisschen Luxus hat eben seinen Preis. Dafür genießen wir das Schwimmen jeden Tag.
Dann geht es los. Ein letztes Mal durch die Dünenlandschaft von Vejers Strand und hinaus auf die Landstraße.
Anders als bei unserer Hinfahrt führt uns der Weg diesmal zunächst weit nach Süden über dänische Landstraßen. Erst bei Hadersleben kommen wir auf die Autobahn E45, die hinter der deutschen Grenze zur A7 wird.
Ich hatte ja schon etwas Bedenken wegen des Verkehrs. Schließlich ist Ferienende, sowohl in Hamburg als auch in Nordrhein-Westfalen, und Bettenwechsel in Dänemark. Aber entgegen meinen Befürchtungen läuft es erstaunlich gut. Stellenweise wird es zwar ziemlich voll, doch wir kommen ohne größere Behinderungen voran.
Und langweilig wird es im Auto auch nicht! 🎶
Wir veranstalten nämlich ein Wunschkonzert. Jeder darf sich reihum ein Lied aussuchen, das dann abgespielt wird. Da treffen Kinderlieder auf Heavy Metal, Oldies auf ganz andere Musikrichtungen. Eine wirklich wilde Mischung! Aber jeder kommt auf seine Kosten und wir haben unseren Spaß dabei. So vergeht die Zeit wie im Flug.
Eine kleine Pippipause, bei der Paul gleich einen Spielplatz erobert, muss natürlich auch sein, aber ansonsten fahren wir zügig durch.
Gegen Mittag erreichen wir Hamburg. Und inzwischen haben wir alle mächtigen Kohldampf!
Unser Frühstück ist nämlich etwas dürftig ausgefallen. Der Kühlschrank gab am letzten Morgen nicht mehr viel her. Für jeden bleibt gerade noch ein halbes Brötchen und ein bisschen Käse. Das restliche Brot ist leider schlecht geworden. Also teilen wir uns die letzten Vorräte und hoffen auf eine vernünftige Mahlzeit unterwegs.
In Hamburg fahren wir deshalb erst einmal zu einem Dönerladen in der Nähe von Jan-Michel. 🌯 Denn wir da sogar treffen. Mit unserem Essen machen wir es uns anschließend bei ihm gemütlich. Endlich etwas Ordentliches zwischen die Zähne!
Allzu lange will ich allerdings nicht bleiben. Inzwischen ist es schon gegen halb zwei und ich möchte möglichst noch im Hellen zu Hause ankommen.
Vorher müssen wir allerdings noch einmal die Autos umpacken. Ein Teil meiner Sachen befindet sich noch bei Lena und Tristan, anderes Gepäck muss wieder zurückgetauscht werden. Aber inzwischen sind wir im Packen ja bestens geübt und so geht das ziemlich schnell.
Gegen 13.30 Uhr mache ich mich auf den Heimweg nach Löhne.
Auch auf dieser Strecke habe ich Glück. Der Verkehr hält sich in Grenzen und ich komme ohne Stau durch. Nach gut zweieinhalb Stunden, gegen 16 Uhr, rolle ich auf meine Einfahrt.
Wieder zu Hause! 🏡
Und damit kommt für mich der zurzeit schwierigste Teil einer Reise.
Nach einer Woche voller Leben, mit der Familie um mich herum, gemeinsamen Mahlzeiten, Unternehmungen, Gesprächen und Kinderlachen komme ich wieder in mein stilles Haus. Das fällt mir immer noch schwer. Michael fehlt.
Deshalb habe ich mir inzwischen eine eigene Strategie zurechtgelegt: Bloß nicht erst hinsetzen und ins Grübeln kommen!
Also wird das Auto ausgeräumt, Trolly und Taschen ausgepackt, alles an seinen Platz geräumt und die erste Waschmaschine angestellt. Anschließend fahre ich auch noch einkaufen, denn aus meinem Kühlschrank winkt die Maus mit der weißen Fahne. 🐭
Bis ich endlich so weit bin, dass ich mir etwas zu essen machen und mich gemütlich hinsetzen kann, ist es schon nach 20 Uhr.
Und damit ist das Nachhausekommen irgendwie geschafft. Der Alltag hat mich wieder.
❤️ Eine Woche, die uns allen gutgetan hat
Wenn ich auf unsere gemeinsame Woche zurückblicke, kann ich nur sagen: Es ist richtig schön gewesen!
Alle wieder einmal für längere Zeit um sich zu haben, gemeinsam etwas zu unternehmen, zusammen zu essen, zu lachen und einfach Zeit miteinander zu verbringen, das ist schon etwas Besonderes.
Vor allem gefällt mir, wie harmonisch alles abläuft. Es gibt keine Diskussionen darüber, was wir machen oder nicht machen wollen. Jeder konnte auch mal seinen eigenen Interessen nachgehen. Wer ausschlafen möchte, schläft aus. Wer schwimmen, spazieren gehen oder etwas unternehmen möchte, macht das eben. Und vieles erleben wir gemeinsam.
Ob unsere Strandspaziergänge, die Ausflüge nach Billund, Esbjerg und Ribe, das LEGO House, das Wikingermuseum oder einfach die gemütlichen Stunden in unserem Ferienhaus mit Pool – wir erleben eine ganze Menge. Und selbst das manchmal ziemlich stürmische dänische Herbstwetter kann uns die gute Laune nicht verderben. 🌊
Auch die Kinder genießen die Woche. Clara meint zum Abschied, dass es ein richtig schöner Urlaub gewesen ist. Und ich glaube, Paul ist schon ein bisschen traurig, dass nun alles vorbei ist. Kein Wunder, schließlich gibt es für ihn jeden Tag etwas Neues zu entdecken.
Ich finde, solche gemeinsamen Tage sind viel wertvoller als irgendwelche großen Geschenke. Vor allem, weil jeder seine eigenen Erinnerungen mit nach Hause nimmt.
Und wer weiß? Vielleicht wiederholen wir das irgendwann. Ob noch einmal in Dänemark oder in einem ganz anderen Land, wird sich zeigen. Schön wäre es auf jeden Fall!
### ☀️ Nach Dänemark ist vor der Türkei!
Für mich heißt es jetzt allerdings schon wieder: Koffer packen!
Denn am kommenden Samstag geht es für eine Woche in die Türkei. Und dafür brauche ich nun wirklich ganz andere Sachen als für den dänischen Herbsturlaub.
Also werden Regenjacke, dicke Pullover und warme Schuhe erst einmal gegen leichtere Kleidung ausgetauscht. Hoffentlich können auch die Sommersachen noch einmal zum Einsatz kommen!
Auf ein bisschen Sonne und Wärme im November freue ich mich jedenfalls schon sehr. 😎☀️
Und natürlich werde ich auch von dieser Reise wieder berichten!
🇩🇰 Farvel, Danmark! Es war schön bei dir! ❤️Read more


































































































































































































































