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Une aventure ouverte par Eva En savoir plus
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    🇳🇿 Rodney, New Zealand

    Das Leben auf dem Bauernhof

    Hier, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 17 °C

    Ich bin hier voll in meinem Element. Die letzten drei Tage habe ich:

    - Brennnesseln gewaschen und getrocknet (hilft bei Wundheilung auf der Haut)
    - 2 Gästezimmer hergerichtet
    - Meine und die Nachbarshütte von überwachsenem Busch befreit
    - Brennholz gesammelt und geschichtet
    - Pfirsiche aufgelesen und eingekocht
    - das Grundstück weiter erkundet und niedliche und schöne Dinge entdeckt
    - Ysop-Samen aus den getrockneten Blüten geschüttelt (hilft bei Atemwegserkrankungen, Verdauungsprobleme und Menstruationsbeschwerden)
    - 20 Zitrusbäume in Kübeln gegossen (mit je 4x 10-Liter-Eimern [da kein Wassersystem vorhanden], gut zur Rücken-, Bein- und Armstärkung 😉)
    - Hunderte Setzlinge gegossen (dort, wo die stehen, gibt es einen Gartenschlauch)
    - Mehr Pilze gegessen als ich je geträumt hätte
    - Beim Bau eines Kaminofens geholfen
    - Schlechte Eier in mein Essen gemischt und eine Nacht lang gelitten (Notiz an mich: da ich seit COVID nicht mehr so gut riechen kann, nur noch Eier essen, von denen ich weiß, wann sie gelegt wurden und garantiert noch gut sind)

    Heute Abend hat mich Audrey zu einem Vortrag über Heilkräuter mitgenommen. Jetzt ist mein Gehirn voll mit vielen neuen Begriffen, Kräuterinformationen und Heilungskräften.
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  • Totale Mondfinsternis

    Hier, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌙 13 °C

    Nur 2% der Weltbevölkerung konnten heute eine totale Mondfinsternis sehen (liegt daran, dass im Sichtbereich mehr Meer als Land lag). 🌝 Und wie viele dieser Menschen dann auch noch nachts aufgestanden sind, um sie zu erleben? 🤷🏼‍♀️ Eine Person kenne ich (mich). 😆

    Es ist kein Zufall, dass ich mir bereits in Deutschland diesen Ort hier ausgesucht habe, um heute die totale Mondfinsternis zu sehen. Ich bin so tief im Busch, dass ich dieses Ereignis ohne Lichtsmog erleben konnte. Und das Wetter hat auch mitgespielt: eine sternenklare Nacht mit so vielen Trillionen Sternen ✨, wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe. Die Milchstraße 🌌, andere Galaxien und Planeten 🪐 waren deutlich sichtbar. Und die vielen Sternschnuppen 🌠, die ich sehen durfte, habe ich irgendwann aufgehört zu zählen.

    Da ist der Schreck schnell vergessen, wenn sich im Dunkeln ein verlaufenes Huhn anschleicht. 😂

    Für Handyfotos bin ich mit der Qualität zufrieden, um eine kleine visuelle Erinnerung zu haben.
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  • Whangateau

    1 mars, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 22 °C

    Nun bin ich bei meiner Freiwilligenarbeit angekommen. Zwei (anstatt der ursprünglich geplanten drei) Wochen werde ich hier verbringen und Audrey bei der Arbeit auf dem Bauernhof unterstützen. Ihr Busch-Gelände ist riesig und sie stellt alles selbst her: Balsame, Heilöle, Gemüse, Tinkturen, Tees, Obst, etc. 🍵
    Audrey ist außerdem die erste Person, die ich treffe, die mehr Länder bereist hat als ich. Insgesamt 70 Länder hat sie schon bereist und ist nach eigenen Aussagen noch nicht fertig (und das mit ihren 70 Jahren).

    Von der ersten Minute an habe ich mich herzlich aufgenommen gefühlt. Audrey hat eine sehr angenehme Ausstrahlung. ☺️
    Ich habe sogar meine eigene kleine Hütte bekommen. Zum Klo-Häuschen, zur Küche und Dusche muss ich ein paar Meter durch die Natur laufen. Schaue ich aus meinem Fenster, laufen Truthähne und Hühner herum. 🦃 🐔
    Es gibt kein Handyempfang, nur ein bisschen WLAN.

    Ich bin gerade sehr dankbar, dass dieser Ort den Abschluss meiner Neuseeland-Reise bildet. 😊

    "Dora the Explorer" wird auch wieder aktiv sein - hier werde ich mich austoben können! Und das Meer ist auch nicht weit. 🌊
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  • Cornwall Park

    28 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute habe ich mich mit einer Bekannten im Cornwall Park getroffen. Der ist größer als wir beide dachten und da wir uns an keinem speziellen Ort verabredet haben, hat es etwa eine halbe Stunde gedauert, bis wir uns dann schließlich gefunden haben. 😆

    Der Park ist wunderschön und hat viele unterschiedliche Bäume. Highlight: bei einem Baum am Hang hat es die Wurzeln frei gespült und wir konnten unter dem Baum drunter durch gehen. Das war sehr beeindruckend. Ich bin noch nie unter einem Baum durch gelaufen.

    Im Park gibt es noch den "one tree hill". Der Hügel heißt so, weil dort einst ein einziger Baum auf der Spitze des Hügels stand. 1999 wurde dieser für die Maori heilige, bedeutsame Baum leider zerstört. Jetzt ziert den Hügel nur noch ein, naja, geradliniges, 14 Meter in die Höhe ragendes, Denkmal.

    Vogelsichtungen heute: Fantail, Tui, Pukekho.
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  • Mulcherei

    26 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 22 °C

    Fünf Schubkarren voll hab ich in Mulchmaschinen-gerechte Stücke geschnitten, vom einen Ende ans andere Ende vom Garten zum Mulcher gekarrt, gemulcht und bei den Hühnern verteilt. Sie lieben es, im Mulch nach Fressen zu suchen (vor allem im alten Mulch, den ich neben der Mulchmaschine erst einmal abtragen musste).

    So entsteht ein ewiger Kreislauf: die Bäume wachsen im Garten, werfen Früchte ab und das, was zurückgeschnitten wird, wird gemulcht, den Hühnern zum Spielen gegeben und neue Erde entsteht.
    Ist schon irgendwie ein sehr befriedigendes Gefühl, dass hier nix verkommt.
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  • Bulmers Landing

    23 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 22 °C

    Hab einen Abstecher zu meiner reisenden Freundin und ihrer Familie gemacht. Nachdem ich meinen Ausstieg im Bus verpasst habe, hat sie mich freundlicherweise im nächsten Ort abgeholt.

    So kam ich zum ersten Mal dazu, in Neuseeland (wild) zu campen. Hab ich all die Jahre nicht gemacht. Es war sehr erholsam. Wir saßen am See, haben mit Luftblasen gespielt und ich habe angefangen ein Armband zu knüpfen.En savoir plus

  • Teeproduktion & scharfe Verwechslungen

    22 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 21 °C

    Ich habe das Häkeln für mich entdeckt. Ob das ein 40er-Hobby ist? Häkeln alle wieder ab 40? 😂 Erstes Projekt in den letzten beiden Tagen nach ein paar einfachen Häkel-Versuchen: ein Oktopus. Allerdings hat dieser 10 anstatt acht Tentakel bekommen, also ist es eigentlich ein Zehnpus. 🦑 Der Kater hat mir beim Häkeln genauestens über die Schulter geschaut.

    Heute war dann "Teeproduktion" angesagt. Vor ein paar Wochen hab ich ein paar Kräuter abgeschnitten und zum Trocknen aufgehangen. Heute hab ich die getrockneten Blätter von den Zweigen abgelöst, zerkleinert und in Tüten gepackt. Ich kam mir vor wie auf einer illegalen Tabak-Farm.

    Zum Mittagessen gab es Omelette. 🍳 Meine Freundinnen sind übers Wochenende weggefahren und es ist noch ein anderer Gast aus Frankreich hier. Er kam auf die Idee ein Omelette zu machen, ich hatte die Idee, Paprika ins Omelette zu tun und hab im Garten Mini-Paprika geerntet. Zumindest dachte ich, dass es Mini-Paprika sind. Drei Stück hat er klein geschnitten. Ich war hungrig und habe ein Stück der vermeintlichen Mini-Paprika genascht. Und was soll ich sagen: 🔥 🔥 🔥
    Es waren keine Mini-Paprika sondern Chili 🌶️, die aussieht wie Mini-Paprika. Sogar ein kleines Stückchen hat meinen Mund zum Feuer spucken gebracht! Trotz Milch, Honig und Brot hat es nicht aufgehört zu brennen. 🙈 Wollte wissen, ob nur ich nicht mit Schärfe umgehen kann und hab den Franzosen auch probieren lassen. Und es ging ihm ganz genau so! Zum Glück hab ich vorher genascht und es sind keine Chilis im Omelette gelandet.
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  • In 23 Stunden zurück: Nelson -> Auckland

    20 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 19 °C

    Do, 09:25 Uhr -
    Es heißt Abschied nehmen vom wunderschönen Golden Bay. Weiter weg von Takaka zu sein hat mich bereits etwas traurig gemacht. Jetzt final die Region zu verlassen gibt mir ein bedrückendes Gefühl im Herzen. Wenn ich könnte, ich würde hier in der Region leben (oder eben in Raglan auf der Nordinsel).

    Do, 12:50 Uhr -
    Wie auch bei der Hinfahrt, ist meine Buchung nicht bei der Fähre angekommen. Hier in Picton sind die Leute mehr auf Zack: Ich wurde nach meinem Namen gefragt, die haben die Busfirma angerufen, meine Buchung bestätigen lassen und schon war mein Gepäck eingecheckt und ich auf dem Weg zur Fähre. 🎟️

    Do, 13:45 Uhr -
    So, wie ich vor zwei Wochen aus der Fähre raus gelaufen bin, so ging es auch wieder hoch. Dieses Mal sind mir auf dem Auto-Deck zwei Lkw aufgefallen. Und was ist geladen? Lebende Kälber, zusammen gepresst auf drei Stockwerke. 🐄 Es hat mir das Herz gebrochen, das zu sehen. Mir war nicht bewusst, dass Tiere zwischen den Inseln hin und her transportiert werden - dann auch noch Kälber. 😢

    Do, 17:00 Uhr -
    Bin auf einen kleinen Spaziergang aufs Außendeck gegangen und da sind doch tatsächlich Delphine ums Schiff gesprungen! 🐬 Was für ein schöner, erfreudiger Anblick! Für ein Foto hat es nicht gereicht - ich war zu fasziniert, das Spektakel anzuschauen und als ich auf die Idee kam, dass ich Fotos machen könnte, war das Schiff schon zu weit weg.

    Do, 19:00 Uhr -
    Ich glaub, die Busfirma hat den ältesten Bus für die Nachtfahrt raus gekramt, die sie noch im Portfolio haben. Rustikale Sitze, überall kleben Kaugummis und wann der Bus zuletzt gereinigt wurde, ist mir nicht ersichtlich. Augen zu und durch - im wahrsten Sinne des Wortes.
    Wieder haben wir nur den einen Busfahrer. Das scheint also normal zu sein auf so einer langen (Nacht-)Fahrt. Der Fahrer hat sich vorgestellt mit "und wer mich noch nicht kennt..." Es folgte ein Werbeblock für seinen TikTok-Kanal.

    Fr, 03:35 Uhr -
    Letzter Pausen-Stopp. Überraschenderweise kann ich in diesem alten, gammeligen Bus besser schlafen als im besseren Bus auf der Hinfahrt. Liegt vielleicht auch daran, dass ich besser vorbereitet bin: Nackenkissen, Leinentuch als Decke und noise-cancelling-Kopfhörer.

    Fr, 04:15 Uhr -
    Ein schwerer Unfall ist vor einer Stunde vor uns passiert. Die Straße ist gesperrt und wir können weder vor noch zurück, müssen das nun aussitzen. Die vielen Autos der Rettungskräfte blinken in die Nacht hinein. Hoffentlich ist niemand ernsthaft verletzt worden.

    Fr, 05:22 Uhr -
    Wir rollen wieder.

    Fr, 08:47 Uhr -
    Zurück in Auckland. Wo ist mein Busch? 😆
    Jetzt fahre ich erst Mal wieder zu meinen Freundinnen und verbringe eine Woche mit ihnen. Meine nächste Freiwilligenarbeit hat sich um eine Woche verschoben und sie gewähren mir so lange Asyl. 😊
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  • Nelson

    18 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 19 °C

    Die letzten zwei Tage hab ich's ruhig angehen lassen. Bisschen entspannt, bisschen lecker gegessen, bisschen Papierkram erledigt und sogar ein bisschen Fernsehen geschaut.

    Nun bin ich auf dem Rückweg nach Auckland mit einem Zwischenstopp in Nelson. Morgen beginnt dann die lange Reise zurück - gleiche Prozedur wie auf der Hinfahrt: Bus, Fähre, Nachtbus, KO. 😆

    Habe eben entdeckt, dass in Nelson DER Juwelier ist, der DEN Ring geschmiedet hat. Der Jens war's!
    Und ein kleiner Spaziergang etwas nach Osten markiert mit einer großen Nadel den Mittelpunkt von Neuseeland. Spannend, was sich Städte so einfallen lassen, um aufzufallen 😆 (Bin aus Faulheit nicht hingelaufen). Ob es in Deutschland auch eine Stecknadel gibt, die den Mittelpunkt markiert?
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  • Strandspaziergang

    15 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 22 °C

    Kein Strandspaziergang, ohne wieder an riesigen Obstplantagen vorbei zu kommen.
    Mein Favorit: die überdimensionalen, hohen, langen Baumwände. Sind auch ein toller, natürlicher Schallschutz.

    Habe festgestellt, dass ich bei Ebbe am Strand war und somit gar nicht so viel Meer gesehen habe. War trotzdem ein schöner Tagesausflug. Die Kartoffel und ich, wir waren auch ein bisschen Schaukeln.En savoir plus

  • Rosengarten

    14 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 22 °C

    Gestern bin ich in Motueka angekommen und habe mich aklimatisiert.

    In der Nähe von meiner Unterkunft steht ein braunes Schild "Rose Garden 3km". Also hab ich mich auf den Weg gemacht, um Rosen zu sehen - ist ja schließlich Valentinstag heute. 😊

    Ich laufe und laufe, und sehe keinen Rosengarten. Ein weiteres, braunes Schild "Rose Garden" nach rechts. Also laufe ich nach rechts. Immer noch kein Rosengarten.
    Okay, ich habe Rosen in Gärten von Leuten gesehen. Ob die das damit meinen?
    Weit und breit Obstplantagen, aber kein designierter Rosengarten...

    Nach 5km bin ich dann im Ort angekommen und da fällt mir ein kleines gelbes Schild auf "Rose Garden". Und tatsächlich: ein Garten voller Rosen. Die Rosen, die noch blühen (hier geht es ja auf den Herbst zu), duften herrlich und strahlen mit der Sonne um die Wette.

    Falls das der gemeinte Rosengarten war, bin ich einen großen Umweg dorthin gelaufen. Immerhin hab ich so die Landschaft etwas sehen können, also die ganzen Plantagen. 😆

    Gerade noch so habe ich ein Café erwischt, das einen leckeren Scone und einen Chai Latte für mich hatte (nur noch zum Mitnehmen). In Motueka werden samstags gegen 14/15 Uhr die Bordsteine hoch geklappt, hab ich nun bemerkt.

    Notiz an mich: Morgen geht's früher aus dem Haus. 😉
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  • Takaka in Farben

    12 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 18 °C

    Die letzten Tage bin ich hier und da mit einem bestimmten Farb-Fokus durch Takaka geschlendert. Es ist interessant, welche unterschiedlichen Dinge ich plötzlich gesehen habe, je nachdem, auf welche Farbe ich den Fokus gelegt hatte.

    Diese Idee merke ich mir für andere Orte oder Umgebungen. Und so geht meine Zeit in Takaka zu Ende. 😢
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  • Felsen-Labyrinth

    12 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 21 °C

    Tony und Barry haben mir das Felsen-Labyrinth empfohlen, also bin ich nach unserer Wanderung kurzerhand noch dorthin gelaufen.

    Es hat sich angefühlt, als ob irgendwann ein Riese einen Haufen Felsen mitten ins Flachland geworfen hat.

    So langsam werde ich emotional, Takaka morgen zu verlassen... Neben Raglan ist das hier einfach mein Ort...
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  • Takaka Hill Track

    12 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach ein paar entspannten Ruhetagen war ich heute wieder ein bisschen wandern.

    Tony und Barry haben mich zum Takaka Hill Track mitgenommen, das ist etwa eine halbe Stunde Autofahrt von Takaka entfernt.
    Die zwei sind ein sehr spannendes, inspirierendes Paar. Wir haben einige tiefgehende Gespräche geführt, die zum Nachdenken und Reflektieren eingeladen haben.
    Tony ist sogar ebenfalls Teil der Kadampa Community. Kleine Welt!
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  • Tata Beach

    8 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 17 °C

    Lag den ganzen Tag faul im Bett rum. Die Wanderung gestern hat mir den Rest gegeben. 😆

    Nur für den Sonnenuntergang am Strand hab ich mich aufgerafft und bin mit dem e-Bike hin geradelt. Dieses Mal mit halber Power, um auf dem Rückweg noch Akku übrig zu haben. 😊

    Gute Nacht Neuseeland. Guten Morgen Deutschland. Ich schicke euch die Sonne.
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  • Parapara Peak (1.249m)

    7 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 21 °C

    06:00 Uhr -
    Der Wecker klingelt. Es ist mir doch noch zu früh. Ich drehe mich nochmal um.

    07:00 Uhr -
    Auf geht's, habe heute Größeres vor! Aufstehen, frühstücken, "Abfahrt".

    07:30 Uhr -
    Bin los gelaufen und wollte mir eine Mitfahrgelegenheit zum Startpunkt der Parapara-Wanderung suchen (die ist immerhin noch 13km entfernt). Daumen raus... Leider kein Glück heute. Ganze drei Autos sind innerhalb von etwa einer halben Stunde an mir vorbeigefahren. Naja, es ist ein langes Wochenende und dann auch noch früh morgens...

    08:00 Uhr -
    Plan B: Ich ruhe mich nochmals aus und warte, bis der Fahrradladen öffnet. Dann werde ich mir ein Radl mieten.

    09:15 Uhr -
    Ein e-Bike ist es geworden. Meine Beine haben heute noch einiges vor, da dürfen sie sich wenigstens auf dem Fahrrad ausruhen. Bin jetzt zwar fast drei Stunden später als ursprünglich geplant unterwegs, dafür bin ich mit dem Fahrrad flexibler und kann heute Abend evtl. noch an den Strand fahren für den Sonnenuntergang (nachdem ich den Sonnenaufgang verpasst habe 😆). Da der Fahrradladen morgen geschlossen hat und ich das Radl nicht zurückbringen kann, darf ich es einen weiteren Tag kostenlos behalten. 🥳

    10:05 Uhr -
    Ich hab es doch tatsächlich geschafft, den voll geladenen Akku auf Vollgas innerhalb von 13km leer zu radeln. Auf der Infotafel stand etwas von 75-100km pro Akkuladung. Damit war wohl ein eher sanfteres Fahren mit weniger Unterstützung gemeint. 😂 Dann Mal auf zur Wanderung. Über den leeren Akku auf der Rückfahrt ärgere ich mich später. 😉

    ***

    Los geht's. Erste "Hürde" direkt am Anfang: Flussüberquerung (nur Barfuß möglich und nur, wenn es die letzten Tage nicht geregnet hat). Die anderen unzähligen Überquerungen gingen mit Schuhen. 🥾
    Die gesamten 10km bin ich nicht nur rauf gelaufen, es war eher eine Kletterei mit ein paar Lauf-Passagen. Eine ganz schöne Anstrengung auf die kurze Distanz! Die Umgebung ist faszinierend. Wild wachsende, verdrehte Bäume, verwurzelter Boden, Sträucher, durch die ich mich kämpfe, neugierige Vögel, die mich begleiten, knöcheltiefe Sumpfe, und was nicht alles...
    "Dora the explorer" ist wieder unterwegs. 😉
    Mehrfach dachte ich, ich sei oben. Und dann kam doch nochmal eine Steigung, und noch eine Steigung, und noch eine Steigung. Wenn es zwischendrin ein Stückchen runter ging, bin ich jedes Mal fast verzweifelt, weil ich wusste, dass ich genau dieses Stück später nochmal rauf laufen muss. Und als ich dann endlich oben war, ging es noch ein ganzes Stück am Kamm entlang.
    Den Tränen so nah wegen der Anstrengung und der gleichzeitigen Freude, es geschafft zu haben, war ich zuletzt, als ich das Stilfser Joch hoch geradelt bin.
    Vorteil beim Radeln: Die Abfahrt kannst es rollen lassen.
    Nachteil beim Wandern: Runter braucht es genau so viele Schritte wie rauf.

    ***

    16:00 Uhr -
    Auf geht's zum Abstieg.

    19:55 Uhr -
    Ich hab es geschafft! Der Abstieg hat sich genau so gezogen wie der Aufstieg. Zwischendrin ging es mal ganz gut voran und dann kam doch noch diese eine Kurve und diese eine Stelle... Dass ich für die 20km ganze 7 Stunden brauche (reine Laufzeit), hätte ich nicht gedacht. Gleiche Länge und ähnliche Höhenmeter wie beim Tongariro Crossing und zwei Stunden längere Laufzeit. Was die Beschaffenheit des Weges doch ausmachen kann...
    Nun darf ich noch mit dem schweren e-Bike ohne Akku die hügeligen 13km zurück nach Takaka radeln.

    20km wandern, 26km radeln; für morgen habe ich mir einen Ruhetag verordnet und den Sonnenuntergang am Meer schaue ich mir auch erst morgen an. Werde eher versuchen noch ein Abendessen organisiert zu bekommen.

    (Auf allen Fotos mit Waldboden ist mein Weg/Trampelpfad zu sehen; oder eben nicht, weil so dicht bewachsen und trotzdem ging's da durch) 😊
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  • Pupu Hydro Walkway

    6 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 23 °C

    Auf dem Weg zur zweiten Wanderung hatte ich wieder Glück und Tess (die reiche Rentnerin) hat mich aufgegabelt. In einem schicken e-SUV mit ausfahrbaren Türgriffen, Ledersitzen, riesen Display und -natürlich- mit Stoffhandschuhen am Lenkrad. Sie hatte einen wunderschönen Strauß Blumen auf dem Beifahrersitz liegen, der herrlichst geduftet hat. Am liebsten wäre ich im klimatisierten Auto sitzen geblieben, aber ich hatte ja "einen der schönsten Wanderwege in Neuseeland" vor mir (laut Beschreibung auf der Tafel).

    Was soll ich sagen... Der Weg war nett. Einer der schönsten... Fand ich jetzt nicht. Es gab ein kleines Highlight, bei dem man auf einem schmalen Steg über den Flusslauf läuft. Mein größtes Highlight war dann aber doch mein riesen Eis 🍦 am Ende zurück in Takaka. 😊

    Zurückgefahren haben mich drei Kanadier:innen. Ich musste also nicht die 10km an der Straße entlang zurück marschieren. Bin trotzdem auf immerhin 12km Wanderung gekommen heute.

    Erkenntnis des Tages: per Anhalterin durch Golden Bay (so heißt die Region hier) ist eine einfache Sache.
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  • Te Wairokopupu & Dancing Sands Quellen

    6 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einem ruhigen Morgen bin ich losgezogen, um zwei kleinere Wanderungen zu machen. Der Weg dorthin ist etwa 7km lang. Glücklicherweise hat mich Paul (der Maori Milchbauer) aufgegabelt und mich bis fast zum Anfang der ersten Wanderung gefahren.

    Die Te Wairokopupu & Dancing Sands Quellen gehören zu den reinsten Wassern der Welt und sind das reinste Wasser auf der Südhalbkugel. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie Wasser aus der Erde entspringt und dann einfach da ist und sich einen Weg ins Tal bahnt.

    Das Wasser fließt irgendwann unterirdisch unter der Dancing Sands Brennerei vorbei. Ist natürlich kein Zufall (weder der Standort der Brennerei noch der Name). 😉 Sie haben ein Loch gebohrt und beziehen ihr Wasser aus dieser Quelle für den exzellenten Gin.

    Auf dem Laufweg waren sie auch wieder, die Ohren betäubenden Grillen. Und zwei lustige Wackas sind mir über den Weg gelaufen.
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  • Kiwi Spirit Distillery

    5 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 20 °C

    Sie haben mich noch rein gelassen!

    Ich wurde herzlich begrüßt und zum Erfolg der Wanderung gratuliert. 🥳 Waren bis dahin immerhin 17,6km. Für diesen Erfolg hat mir der Chef sogar bisschen mehr Gin in die Probiergläser gekippt. Okay, und mir noch gefühlte X Liköre zum Probieren gegeben, einen Willkommens-, Zwisschendrin- und Abschiedsdrink gemixt und ... keine Ahnung. Ich hab auf jeden Fall genug kostenlose Extras zum Probieren bekommen. 😂 Es kann auch sein, dass zwei Flaschen von deren Gins ebenfalls in meiner Tasche gelandet sind. Nun weiß ich gar nicht, wie ich all das extra Gewicht und extra Volumen tragen soll... Diese Sorgen mache ich mir dann wohl erst in ein paar Tagen.

    Ich hätte noch 5km zurück zum Hostel laufen müssen und der nette Besitzer hat mich kurzerhand gefahren. Hach, Neuseeland ist einfach toll und hilfsbereit!
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  • Rawhiti Cave

    5 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute war ein Tag voller Überraschungen.

    Nachdem ich mich vom Besuch bei der Dancing Sands Brennerei erholt habe, hab ich beschlossen zur "Rawhiti Höhle" zu wandern. Sind ja "nur" 10km ein Weg. Auf dem Weg dorthin hab ich eine weitere Brennerei entdeckt. Ich wollte als Zwischenstopp deren Gin probieren und der Typ hinter der Bar (und Besitzer) meinte, er würde mir Drinks ausschenken, wenn ich von der Wanderung zurück käme. Da hatte er mich knall hart abserviert. 😂

    Na gut, bin ich eben weiter zur Höhle gelaufen. Das letzte Stück war ganz schön anstrengend. Als ich kurz vor der Höhle stand, hab ich doch tatsächlich gehört, wie jemand Saxophon spielt. 🎷 Was für eine tolle Akustik! Und was für eine beeindruckende Höhle!

    Der Besuch hat sich gelohnt. Nun musste ich mich jedoch sputen, es rechtzeitig zurück zur Brennerei zu schaffen, bevor sie schließen, wenn ich noch deren Gin probieren will. 🍸

    ***

    Auf dem zweiten Video hört man die Ohren betäubenden zirpenden Grillen. Es ist der Wahnsinn, wie viele es hier im Busch davon gibt. Und auch nur an manchen Stellen. Es kann mal super ruhig sein im Busch und dann erscheinen sie wieder. Keine Ahnung, wie viele das sein müssen, ich schätze Tausende.
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  • Dancing Sands Distillery

    5 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Grund, weshalb ich überhaupt auf die Südinsel rüber gefahren bin: GIN! Mein Lieblings-Gin.

    Was ein "kurzer" Besuch zum Auffüllen meiner Gin-Bar werden sollte, wurde zu einem fast zweistündigen Aufenthalt mit Brennerei-Führung, langen Gesprächen über die Welt des Gins, den Herausforderungen und schönen Seiten, eine kleine Brennerei zu sein und was sich seit der Pandemie und dem Brexit verändert hat.

    Wer in Takaka vorbei kommt: ein Besuch lohnt sich! #SupportLocalBusiness
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  • Takaka

    4 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 18 °C

    Mein Lieblingsort auf der Südinsel! Aber wo sind die Leute? Ich nehme Neuseeland dieses Mal überhaupt als sehr leer wahr. Kaum Rucksack-Reisende, kaum andere Touristen oder Locals. Vielleicht reise ich auch gegen den Strom?! 🤔

    Habe auf jeden Fall wieder ein schnuckeliges Hostel gefunden und gönne mir Burger und Bier zum Abendessen (ok, ein sehr frühes Abendessen - lässt Raum für Nachtisch später). 😊
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  • Loslassen

    4 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 18 °C

    17 Jahre lang hat mich mein Rucksack begleitet. Bei fast 40 Ländern war er mit dabei. Heute habe ich Abschied genommen. 😢

    Was ist passiert...
    Als ich an meinem gestrigen Ruhetag meine Wanderschuhe sauber gemacht und neu gewachst habe, ist mir aufgefallen, dass sich die Sohlen und das Gummi an den Kappen lösen und sich die ein oder andere Naht geöffnet hat. Die Innenseite der Schuhe war auch nicht mehr so bequem und das Profil der Schuhe ziemlich abgelaufen. Fast 10 Jahre hatte ich sie immerhin schon und irgendwie hab ich nie darauf geachtet, wie abgenutzt die schon sind. Also habe ich meinen Füßen neue Wanderschuhe gegönnt und dabei auch meinen billigen, schlecht sitzenden Tagesrucksack gegen einen besser Sitzenden eingetauscht. Der Unterschied an meinen Füßen und auf meinem Rücken hat mich sehr beeindruckt. 🥾 🎒

    So kam ich ins Grübeln und bin heute nochmal zurück in den Outdoor-Laden, um mir Mehrtagesrucksäcke anzuschauen. Schon länger hatte ich den Eindruck, dass mein 17 Jahre alter Rucksack nicht mehr dem heutigen Standard entspricht, was Tragekomfort und Gewichtsverteilung angeht (und abgenutzt ist er mittlerweile natürlich auch an einigen Stellen). Außerdem ist mein Rücken nun auch 17 Jahre älter geworden...

    Den Rucksack habe ich damals für meine erste Reise nach Neuseeland gekauft. Heute habe ich ihn in Neuseeland losgelassen, nachdem er mich tapfer durch fast 40 Länder und auf unzähligen Wanderungen begleitet hat. Ein kleines Tränchen ist geflossen. 😢

    Bei gleicher Größe (sieht auf dem Foto nur größer aus, weil er voll gepackt ist) und gleichem Gewicht spüre ich es mit dem neuen Rucksack viel weniger. Es läuft sich viel leichter.

    Meinen alten Rucksack gibt die Verkäuferin in einem Second-Hand-Laden für mich ab (ist hier üblich und passierte auch mit meinen alten Wanderschuhen und dem alten Tagesrucksack). So hoffe ich, dass jemand anderes noch Freude an meinem alten Equipment haben und es zu schätzen wissen wird.
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  • Die 29-Stunden-Reise: Thames -> Nelson

    2 février, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 21 °C

    So, 11:20 Uhr -
    Abfahrt vom Retreat... Nach 10 Tagen Natur satt und nur acht weitere Menschen um mich herum, fühlt es sich irgendwie seltsam an, weg zu fahren. Rein in geteerte Straßen, feste Gebäudeblöcke und Menschenmassen. Habe meine Kartoffel erst Mal im Ort Thames für ein Mittagessen ausgeführt. Der Bus nach Auckland ist sowieso eine Stunde verspätet.

    So, 17:55 Uhr -
    Auf den Schock der großen Stadt (Auckland) und dem unnatürlichen Lärm um mich herum erst Mal ein Caipirinha. Die Kartoffel hat auch davon probiert, wurde direkt beschwippst. 😂 Habe immerhin Zeit für ein kurzes Abendessen (mexikanisch ist es geworden), bevor mich der Nachtbus in den Süden der Nordinsel führt, nach Wellington.

    So, 21:50 Uhr -
    Hab im Bus einen 20-Jährigen Tschechen kennengelernt. Er reist per Anhalter durch Neuseeland (diese Busfahrt ist eine Ausnahme für ihn) und schläft in einer Hängematte, wo auch immer er zwei Bäume findet. Oder er trifft Menschen, die ihn zu sich nach Hause einladen. Sehr inspirierend. So ist er auch schon mit 16 durch Europa gereist, meint er. Bei all seinen Erzählungen von seinen Abenteuern fühlt sich meine Art zu reißen an wie eine Luxusreise. Wenn ich dann auch noch sein minimales Gepäck für ein Jahr sehe, habe ich im Gegensatz dazu einen ganzen Hausstand dabei. 😂 Jeden Morgen und jeden Abend ruft er außerdem seine Verlobte Zuhause an. Nächstes Jahr wollen sie heiraten und dann gemeinsam reisen. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus.

    Mo, 02:46 Uhr -
    Der Busfahrer hangelt sich die fast 12-stündige Strecke bis Wellington entlang. Wir machen Pause an einer Raststätte irgendwo im Nirgendwo. Es gibt keinen Fahrerwechsel. Meine Daumen sind gedrückt, dass der Fahrer die letzten vier Stunden auch noch durchhält und nicht hinterm Steuer einschläft. Es ist Vollmond. Immer wieder schön, den Mond von der anderen Seite zu sehen. 🌝

    Mo, 07:00 Uhr -
    Ankunft im windigen Wellington. Verschlafen und zerknautscht habe ich mit zwei halb offenen Augen ein wundervolles Café gefunden. Mit strahlenden Augen und einem mit Liebe zubereiteten Bären-Matcha Latte wurde ich begrüßt. So kann der verschlafene Tag gerne beginnen. Habe nur den Hafen von Wellington zu Gesicht bekommen. Hatte nur wenig Zeit, bevor der Shuttle zur Fähre fuhr.

    Mo, 08:00 Uhr -
    Aufregung bei der Gepäckaufgabe: Meine Buchung für die Fähre konnte nicht gefunden werden. Nach etwa 20 Minuten war deren Lösung mir ein neues Ticket zu verkaufen. Da kam mir intuitiv die Idee nachzufragen, ob ich mir die Buchungen im System anschauen darf, da ich nicht denke, dass es viele Eva M.....r's auf dieser einen Fähre gibt und vielleicht mein Name falsch übertragen wurde (hab den ganzen Trip mit der Busfirma gebucht und die sollten meine Buchung an die Fährenfirma übertragen haben). Und siehe da, darf ich vorstellen: Evangelina M.....r ist jetzt auf dem Schiff. 😂

    Mo, 12:28 Uhr -
    Ankunft in Picton und direkte Weiterfahrt nach Nelson. Die Überfahrt war sanft, kein großer Wellengang. 🌊

    Mo, 15:39 Uhr -
    Angekommen in Nelson! Die Reise hat mich ganz schön geschlaucht - hab aber auch nichts anderes erwartet. Doof nur, dass es eine temporäre Bushaltestelle gibt, die mich nun über zwei Kilometer von meinem Hostel entfernt abgesetzt hat. Zum großen Finale darf ich nun noch mit all meinem Gepäck über eine halbe Stunde spazieren gehen. In Nelson bleibe ich nur zwei Nächte zur Erholung. Mein großes Ziel ist Takaka!

    Mit, 16:28 Uhr -
    Ich bin im siebten Himmel! Nach 45 Minuten mit 25kg Gepäck durch die Sonne spazieren bin ich im Hostel angekommen und ich habe einfach so ein kostenloses Upgrade in ein großzügiges Doppelzimmer INKL. Badezimmer bekommen! Ich werde dieses Zimmer die zwei Tage nicht verlassen und mich kreuz und quer im Bett breit machen - auch diagonal! 😁

    ***
    Gedanke des Tages: da fliege ich innerhalb von 29 Stunden ein Mal um die halbe Welt und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schaffe ich es in Neuseeland gerade mal vom nördlichen Teil der Nordinsel bis zum nördlichen Teil der Südinsel. 🤷🏼‍♀️
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  • Metta on the track

    30 janvier, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 21 °C

    Auf meinen Wanderungen durch den Busch in den letzten Tagen habe ich ein Gedicht geschrieben.
    Metta bedeutet "liebende Güte" (loving-kindness).
    Heute Abend hatte ich die Gelegenheit, dieses Gedicht beim Puja vorzutragen:

    METTA ON THE TRACK by Eva

    I walked through bush, far and wide,
    With no clear purpose in my mind.
    A glance upwards - sunlight slips
    Between the fern and shadowed drips.

    A glance forwards - the pathway bends,
    Uncertain where its curve will end.
    A glance downwards - my feet can feel
    Damp earth and moss, soft and real.

    And something in me softens there,
    Accidentally, easing into air.
    A Tui calls from unseen space,
    Its song not meant for any face.

    Trees gently hold the ground below,
    Faithful even after rain and flow.
    Roots entangle, streams require,
    A sharing path to inspire.

    And everything grows bright and easy,
    Unforced, imperfect, never needy.
    Not demanding flawlessness,
    Only asking tenderness.

    So, like in the bush, it came to mind,
    Loving-kindness is easy to find.
    It trusts that presence, full and true,
    Is gift enough to carry through.

    From there it travels, outward spread:
    From self, to known, to feared, unsaid.
    To those we struggle to understand,
    Still reaching with an open hand.

    And when it falters, weak or worn,
    It starts again each quiet morn.
    The way the light meets daybreak’s face,
    Loving-kindness returns with grace.

    ❤️
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