• Bernhard Kuhn
  • Bernhard Kuhn

Von Lissabon nach Kiel

Getreu unserem Motto 'Später ist JETZT' reisen wir mit der Costa Diadema von Lissabon nach Kiel.
Start sind drei Tage in Lissabon, dann auf das Schiff bis Kiel in 9 Tagen.
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  • Trip start
    May 3, 2026

    Reise nach Lissabon

    May 3 in Portugal ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute Morgen ging es los :
    Erst mit dem Zug zum Flughafen nach Düsseldorf, von dort am Mittag mit TAP nach Lissabon und vom Flughafen mit dem Abholservice zum Hotel Empire Lisboa.

    Hat alles gut geklappt, ohne nennenswerte Verspätungen. Ja, auch nicht bei der Deutschen Bahn, trotz Umstieg in Dortmund.

    Das Hotel und Zimmer sind auch gut.

    Auf Empfehlung des Fahrers gehen wir in ein Restaurant in einer ehemaligen Brauerei, in welches viele Lissaboner gehen. Volltreffer: lecker portugiesisches Essen und Bier runden den Tag ab.
    Müde geht es zeitig ins Bett. Morgen wollen wir mit dem Sightseeingbus die Stadt erkunden.
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  • Lissabon Tag 1

    May 4–5 in Portugal ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach einem gute Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Stadt.
    Unser Hotel liegt ca 1,5 km vom Zentrum entfernt. Ein Weg, den wir uns gern zu Fuß machen. So lernen wir schon ein wenig kennen.

    Es geht immer nur gerade aus an der Hauptstraße entlang.

    ...
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  • Lissabon Tag 2

    May 5 in Portugal ⋅ ⛅ 19 °C

    Nachdem wir gestern mit dem Bus viel gesehen haben und uns der Vorort Belem sehr gefallen hat, geht es heute mit dem Yellow Bus gleich dorthin.

    Erster Höhepunkt ist die portugiesische Hofreitschule. Die hat uns heute morgen noch unser lieber Nachbar Holger empfohlen. Eines seiner Pferde ist aus dem staatlichen Gestüt. Er ist öfter und gern dort.
    Es wird ein voller Erfolg, denn eine Trainingsstunde sehen wir auch noch.

    Weiterhin hat er uns die Pastete de Nata aus Belem und dem dortigen Traditionsbäcker sehr ans Herz gelegt.
    Das wird also Ziel Nr. 2. Man sind die lecker!!!
    Danke für die Tips!

    Dann weiter zum Denkmal für die Seefahrer an der Promenade mit tollem Blick auf Brücke und Jesus.

    Das angedachte Yellow Boot fährt heute nicht. Also mit dem Bus zurück in die Stadt und nach der blauen Route jetzt noch die pinke durch das moderne Lissabon.

    Die ist nicht so schön und es wird kühl.

    Sehenswert ist aus unserer Sicht nur das Cruise Terminal, wo wir Mittwoch dann eingeschifft werden, und der Stadtteil, welcher nach der Expo 1998 entstanden ist.

    Wir kommen leicht unterkühlt in die Stadt zurück und lassen uns das Essen beim Italiener schmecken.

    Im Hotel dann eine warme Dusche und fix unter die Decke.

    Lissabon hat noch viel mehr zu bieten, als wir an zwei Tagen sehen konnten. Da werden wir wohl nochmal wiederkommen, oder?
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  • Vom Hotel auf das Schiff

    May 6 in Portugal ⋅ ⛅ 20 °C

    So, heute heißt es im Hotel auschecken und auf der Costa Diadema einchecken.

    Hört sich einfacher an, als der Tag verlaufen wird.

    Sorry, wird länger.

    Hotel:
    Frühstück - check
    Koffer packen - check
    Taxi bestellen - check
    Auschecken - check
    Taxi zum Terminal - Stau, aber wir haben ja reichlich Zeit

    Cruise Terminal :
    Koffer abgeben - check, ne nicht wirklich. Und damit geht der nervige Teil des Tages los!

    Uns fehlt eine ETA. Das ist eine Einreisegenehmigung der Briten, denn wir fahren den Hafen Southampton an.
    Ich sag nur, aufmerksam das Kleingedruckte in den Anhängen lesen!

    Eigentlich kein Problem. Kann man auch fix online machen, sagt der Service am Terminal.

    Okay, dann mal los:
    Die erste Internetseite ist seltsam. Ein Service, der statt den 20 Pfund mal eben 140 € daraus macht. Breche ich im Zahlvorgang mit der Kreditkarte ab.

    Nächster Anbieter.
    Uff. Wird noch heftiger. Über 300 €!
    Da kommt schon leicht Streß auf, denn ohne ETA kommen wir nicht auf das Schiff!!

    Nach gefühlt 15 Vorschlägen bei Google (Danke an die KI und die falschen Seiten auf den vorderen Positionen!!!) endlich die offizielle Seite der Briten.
    Weiter geht es also.
    Wer schon mal eine offizielle Identifizierung online bei einer Behörde gemacht hat weiss, was da jetzt abläuft. Sehr sicher, aber heftig anspruchsvoll.
    Läuft aber.
    Jetzt noch bezahlen.
    Geht nicht 🫢 Kreditkarte lässt sich nicht identifizieren!

    Nach mehreren vergeblichen Versuchen, mittlerweile ist mehr als eine Stunde vergangen, rufe ich bei der Deutschen Bank an.
    Nach etwas Hin und Her ist das Problem klar. Die Karte wurde automatisch gesperrt, weil der erste Versuch ein Betrugsversuch war. Oh man! Das kostet Nerven!

    Sie wird entsperrt, ich mache die Prozedur nochmal. Klappt. Jetzt für Martina. Klappt auch.

    Wir haben die ETA nach ca 90 Minuten bei 25 Grad😀

    Mittlerweile ist es kurz vor 14.00 Uhr. Dann soll das Einchecken starten.

    Ne, da warten wir lieber.
    Mittlerweile ist die Warteschlange bei ca 300 Meter.

    Zum Glück haben wir noch Bier und Törtchen im Rucksack. Also ausgepackt gesucht und essen.

    Und da die Schlange länger statt kürzer wird, gehen wir spazieren Richtung Zentrum.

    Zurück, immernoch Warteschlange. Noch ein Bierchen!

    Immernoch Schlange. Okay, also los. Ist ja gleich schon 16.00 Uhr.

    Was soll ich sagen. Es dauert zwei Stunden bis wir in unserer Kabine sind. Aber die ist gut!

    Das Schiff macht einen schönen Eindruck und so beschließen wir den Tag in der Bar, an Deck und im Restaurant.

    Das Schiff legt ab Richtung Porto.

    Angekommen an diesem eigentlich doch ganz einfachen Tag, oder?
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  • Porto

    May 7 in Portugal ⋅ ☀️ 16 °C

    Über Nacht ging es nach Porto.

    Die Nacht war gut, aber an die Schiffsbewegungen müssen wir uns noch gewöhnen.

    Nach dem Frühstück geht es auf eine kleine Stadtbesichtigung mit Fahrt auf dem Fluss.

    Alles sehr schön und eindrucksvoll, aber zu kurz für diese anscheinend sehr schöne Stadt.

    Für uns ist es auch ein besonderes Erlebnis die vielen Pilger zu sehen. Nora ist ja von hier den Jacobsweg gegangen. Eine schöne Erinnerung!

    Müssen wir halt wie mit Lissabon machen: Wiederkommen!
    Plätze für Wohnmobile gibt es hier auf jeden Fall ausreichend.

    Zum Abschluss der Fahrt geht es noch zur Portweinprobe und Kellerbesichtigung.

    Auch schön und der weiße Portwein ist sehr lecker. Nehmen wir mit.

    Zurück auf dem Schiff gehen wir essen. Bis zu unserer Tischzeit 21.15 Uhr wird uns das zu lang.

    Den Rest des Tages verbringen wir in der Sonne auf unserem Balkon. Wunderbar chillig!

    So kann es weiter gehen.

    Über Nacht geht es nach Spanien und für uns morgen nach Santiago de Compostela. Da freuen wir uns schon drauf.
    Wir werden den Ort sehen zu dem der Jakobsweg Timo und Nora geführt hat.
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  • Vigo, Santiago de Compostela

    May 8 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute sind wir in Spanien. Am Hafen von Vigo legen wir an. Um 8.30 Uhr geht der Bus nach Santiago de Compostela.

    Heute Nacht hatten wir Zeitumstellung. Ja, in Portugal ist "Winterzeit".

    D.h., eine Stunde weniger Schlaf und dann noch so früh aufstehen! Wir haben es gepackt, aber so richtig frühstücken wollten wir noch nicht.

    Mit dem Bus ging es dann ca. 80 Minuten bis nach Santiago.

    Die Reiseleitung hat uns mit ununterbrochenen Erzählungen die Zeit versüßt. Wie man nur soviel erzählen kann!

    In Santiago ging es dann aber sehr stressfrei weiter.

    Wir haben viel über die Stadt, St. Jakob, die Benediktiner und die Franziskaner erfahren.
    Den Bau der Kathedrale und natürlich alles zum Jakobsweg, der hier endet.

    Auf dem Platz vor der Kathedrale waren viele Pilger. Es war sehr bewegend zu sehen, wie sie sich gefreut, Freunde getroffen und umarmt haben, wie die ganzen Menschen um sie herum überhaupt keine Bedeutung hatten. Glücksmomente pur🙂

    Nicht nur dort mussten wir sehr bewegt, an Nora und Timo denken, wie es wohl für die beiden gewesen ist hier anzukommen.

    Eine ganz besondere Stimmung lag in der Luft und in uns Eltern.

    Der Gang um die Kathedrale war schon beeindruckend. Aber auch von innen ist sie eine Pracht.

    Ein Spaziergang durch die Stadt rundete unseren Besuch ab und mit vielen Eindrücken ging es mit dem Bus zurück nach Vigo.

    Heute hat das Schiff dann schon am Nachmittag abgelegt.

    Morgen ist Seetag und am Sonntag sind wir dann schon in der Normandie.

    Ein bewegender Tag geht langsam zu Ende. Schön war es in Santiago de Compostela!
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  • Seetag

    May 9, Atlantischer Ozean ⋅ 🌬 14 °C

    Heute war Seetag. Also erst einmal ausschlafen und dann in Ruhe frühstücken.

    Weitere Aufgabe, ausgiebig und in Ruhe lesen

    Am Vormittag ist das Wetter noch weitgehend sonnig, so dass wir auf Deck nach dem Frühstück noch einen Cafe Americano genießen und auf dem Balkon sitzen und lesen können.

    Ab Mittag ist die Sonne aber weg. Wolken, kühler und kräftiger Wind kommen auf. Dazu Seegang.
    Nicht zu heftig, aber doch so, dass man es ganz ordentlich merkt. Wenn offen stehende Türen von alleine zufallen, ist das ein sicheres Zeichen.

    Am Nachmittag sind wir zur C-Club Show im Theater eingeladen. Von den 1.200 Plätzen ist gut die Hälfte besetzt. Alle sind, wie erbeten, sehr ordentlich gekleidet.

    Es gibt Überraschungen und Ehrungen. Ein Gast wird für 117 Kreuzfahrten mit Costa geehrt! Macht der auch noch was anderes im Leben?

    Das Showprogramm ist sehr schön. Nach gut einer Stunde ist Schluß.

    Vor dem Abendessen gehen wir noch zu der Show von drei italienischen Tenören. Diesmal ist das Theater komplett voll und die Sänger sind hervorragend.

    Beim Abendessen führen die Köche und Servicekräfte wieder ihre Tanzshow auf. Es ist unglaublich mit welcher Freude die dabei sind.
    Unsere Bedienung erzählte uns später, dass sie nach Feierabend ab 24.00 Uhr bis etwa 2.00 Uhr üben und keiner will schlafen gehen, obwohl sie früh wieder raus müssen.

    So geht dieser Tag entspannt vorüber, wobei der starke Seegang bleibt.
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  • Le Havre - Rouen

    May 10 in France ⋅ 🌬 14 °C

    Guten Morgen Frankreich!

    Aber warum begrüßt du uns mit Sturm und Regen im Ärmelkanal?

    Am Anleger ist es dann ruhiger.

    Die Orga am Ausflugsbus ist heute leider nicht so gut. 10.30 Uhr soll es losgehen.

    Wir sind kurz nach 10.00 Uhr schon dort. Wir möchten ja gern einen Platz vorne haben. Martina wird ja sonst übel.

    Wir kommen alle tatsächlich aber erst um nach 11.00 erst in den Bus.

    Bis Rouen ist es eine gute Stunde zu fahren. Der Fahrer sagt, heute gibt es keinen Regen mehr.
    Er soll Nicht Recht behalten.

    In Rouen angekommen geht es gleich zur Kathedrale. Die wurde zwischen 1.200 und 1.600 erbaut und heißt, wie in Paris, Notre Dame.

    400 Jahre Bauzeit zwischen Gothik und Romantik mit vielen bautechnischen Neuerungen sieht man der Kirche überall an. Sehr faszinierend!

    Jeanne d'Arc, die Jungfrau von Orleans, wird in Rouen sehr verehrt. In der Kirche sind Glasfenster mit ihrer Geschichte und ein Altar nach ihr benannt. Sie wurde 1431 auf dem Marktplatz auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

    Einer der Türme heißt Butterturm. Warum? Weil viele Franzosen in der Fastenzeit nicht auf Butter verzichten wollten und gegen Zahlung einer Abgabe an die Kirche sie essen durften.

    Gegenüber der Kirche wurde extra ein Haus gebaut in dem die Steuern gezahlt werden konnten.

    Auch dazu gibt es eine nette Anekdote.
    Im 19. Jahrhundert war im Obergeschoss ein Geschäft für Damenunterwäsche.
    Von dort hatte man aber auch den besten Blick auf das Hauptportal.

    Claude Monet durfte von dort seine Bilder von der Kirche malen. Viele blieben aber unvollständig, da er wohl die Damen doch zu sehr gestört hat!

    Der Ausflug ist kurzweilig. Wir haben noch genug Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang durch die schöne Altstadt, aber leider regnet es auch sehr stark, so dass wir zur Zwischentrocknung in einem Cafe einen Cappuccino nehmen, bevor es wieder mit dem Bus zurück geht zum Schiff.

    Trotz Regen wieder ein schöner Tag, den wir heute mit einer frischen Pizza aus der schiffeigenen Pizzeria und im Anschluss dann Tatort aus Münster beschließen wollen.

    Über Nacht geht es dann weiter nach Southampton.
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  • Stonehenge und Salisbury

    May 11 in England ⋅ ☁️ 14 °C

    Am Morgen kommen wir in Southampton an.

    Die erste Hälfte der Nacht hatten wir, wie am Abend vom Kapitän angekündigt, schweren Seegang mit starkem Wind. Wir mussten in der Kabine alles, was sich bewegen oder rutschen konnte, sichern. Es ging schon sehr ordentlich hin und her🫡

    In der zweiten Hälfte war es dann ruhiger, so dass wir besser schlafen konnten.

    Und wieder Zeitumstellung. In GB gibt es keine Sommerzeit.

    Wir wurden schon am Abend informiert, dass alle Passagiere am Morgen mit Reisepass und ETA um eine bestimmte Zeit an einem bestimmten Ort auf dem Schiff sein müssen, da die Grenzkontrolle von GB jeden Passagier kontrolliert, der an Bord ist. Wir sollten um 8.45 Uhr im Theater sein und dann um 9.15 Uhr in den Bus steigen.

    Um 8.20 Uhr waren wir schon im Bereich des Theaters. Dort erwartete uns aber eine schier endlose Schlange, denn die Herren der Behörde waren doch tatsächlich zu zweit am Kontrollieren. Waren ja nur ca 700 - 800 Passagiere an der Stelle zu kontrollieren.

    Nach einer Stunde hatten wir es geschafft, durften von Bord und zum Bus. Bis dort die letzten ankamen, war es 10.15 Uhr. Wir fuhren also mit einer Stunde Verspätung los!

    Wir wurden aber mit einer sehr netten deutschen Reiseleiterin entschädigt. Sie kommt aus dem Siegerland und lebt seit 18 Jahren in England. Die Siegerländer Mundart und den zugehörigen Humor hatte sie aber nicht abgelegt. Und so wurde alles kurzweilig, interessant und oftmals mit Humor erzählt. Perfekt, nicht nur im Inhalt.

    Zunächst ging es nach Stonehenge. Wir hatten zwei Stunden Zeit uns alles in Ruhe anzusehen. Im Bus wurden wir mit Infos und Flyer schon gut vorbereitet.

    Zum Steinkreis ging es ca 2 km vom Besucherzentrum mit dem Bus. Dort konnten wir in Ruhe die äußere Runde gehen und an den verschiedenen Stellen die unterschiedlichen Blicke auf die Steine aufnehmen. Sehr beeindruckend!

    Im Besucherzentrum haben wir dann noch Häuser und das Museum besichtigt. Alles sehr informativ und ansprechend gemacht. Stonehenge ist einiges mehr, als nur der bekannte Steinkreis.
    Dann zum Bus, genau passend vor einem Regenschauer.

    Weiter ging es nach Salisbury.
    Ich wusste, es soll eine beeindruckende Kathedrale geben, aber das die Stadt so nett, individuell und hübsch ist, hätten wir nicht gedacht.

    Die Kathedrale hat den höchsten Kirchturm in England mit 123 Metern. Und sie wurde tatsächlich in gut 30 Jahren gebaut.
    Der angrenzende Kreuzgang ist auch der größte von England und in der Kirche ist eines der vier letzten Originale der Magna Carta, welche nach wie vor die Grundlage der meisten demokratischen Verfassungen ist.
    Aber, wir waren ausnahmsweise mal nicht in der Kirche.

    Durch den Ort zu gehen war so nett, dass uns keine Zeit mehr dafür blieb, trotz ebenfalls zwei Stunden Zeitraum.

    Nach dem Gang durch die Stadt haben wir bei Stoby's noch fisch & chips gegessen. Das erste Mal für uns und was soll ich sagen, fettig aber lecker!

    Zurück auf dem Schiff noch schnell diesen Bericht geschrieben. Es soll ca. 18.30, na ja bei dem Kontrollstau heute morgen wird das wohl er 19.30 Uhr, abgelegt werden.
    Die nächsten beiden Tage sind Seetage, d.h. kein Internet.

    Na dann hoffen wir auf ruhige See, vielleicht etwas Sonne und Ruhe, bevor wir am Donnerstag in Aahus sind.
    Tja, in Belgien wird gestreikt. Daher fällt Zebrügge für uns alle aus.
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  • Seetage

    May 13, Nordsee ⋅ ☀️ 9 °C

    Zwischen Southampton und Aarhus liegen für uns zwei Seetage.

    Am Abend in Southampton wird wieder schlechtes Wetter für die Nacht angekündigt. Es hält sich aber sehr in Grenzen.

    Wir verleben beide Seetage ziemlich identisch.

    Wenn das Wetter es zulässt, und das tut es vor allem am zweiten Tag, genießen wir es auf dem Balkon unserer Kabine.
    Wir sind sehr dankbar und glücklich damit, denn meist haben wir die Sonnenseite und es gibt auch viel zu sehen:
    Andere Schiffe, Windparks, manchmal die Küste. Im Ärmelkanal ist alles dicht beieinander.

    Dann geht es in Sichtweite der West- und Ostfriesischen Inseln weiter. Dort dann leider mit Regen und Nebel.

    Am zweiten Tag entlang der dänischen Küste und um das Skagerrag herum. Das bei schöner Sonne. Zwar kühl, aber mit schöner Sicht.

    Wir genießen an Bord die freie Zeit, lesen viel, testen die Getränkekarte, sehen uns die ein oder andere Show oder Band an. Sehr entspannt.

    Am Mittwoch haben wir dann bereits die Infoveranstaltung für die Ausschiffung in Kiel. Wissen wir also jetzt auch Bescheid.

    So vergehen die zwei Tage ganz entspannt und mit viel Ruhe.

    Die leichte Erkältung, die wir uns eingefangen haben, haben wir auch im Griff.

    Alles gut. Wir sind zufrieden.
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  • Aarhus

    May 14 in Denmark ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute sind wir im letzten Hafen unserer Kreuzfahrt in Aarhus, Dänemark.

    Aarhus wurde als Ersatz für Zeebrügge angesteuert und wir haben keine Vorstellung davon. Andere Gäste sagten, kleine, wenig zu sagende Stadt.

    Das Schiff liegt gefühlt im Industriehafen. Zumindest auf unserer Seite sieht es so aus. Beim Frühstück ist der Ausblick auch nicht besser.

    Als wir aber das Schiff auf der anderen Seite verlassen, sehen wir gleich auf die Stadt und die sieht vielversprechend aus.

    Am Hafen werden wir gleich von ganz vielen dänischen Volenteeren in Empfang genommen und mit Infos versorgt. Sehr nett und persönlich. Auch in der Stadt sieht man sie an mehreren Stellen.

    Vom Schiff bis in die Stadt sind es nur ca 15 Minuten zu Fuß.

    Wir gehen zunächst zum alten Theater und zur Kathedrale. Da auch hier heute Feiertag ist, sind sie, wie fast alle Geschäfte, geschlossen. Bleibt uns also die schöne Außenansicht.

    Weiter in der Stadt sehen wir schöne Stadthäuser mit zum Teil interessanten Verzierungen.

    Wir gehen in das einzige, offene Geschäft. Es ist eine interessante Mischung zwischen Haushaltswaren und Baumarkt und das mitten in der Stadt.

    An einem ehemaligen Gutshof vorbei gehen wir zum botanischen Garten bzw. dem Park, in dem er liegt.

    Besonders schön ist dort ein Steingarten mit allerlei blühenden Pflanzen.

    Weiter geht es zum Kunstmuseum. Vom Dach soll man eine tolle Aussicht auf die Stadt haben. Aber 27 € pro Person sind uns doch zu viel, nur um vom Dach auf die Stadt zu schauen.

    Wir machen uns lieber durch die Stadt auf den Rückweg zum Schiff, denn es bezieht sich sehr und wird kalt. Es ist ja auch ab Mittag Regen angekündigt.

    In einem Lokal am Kanal nehmen wir Platz für ein Bier, aber gerade als das auf dem Tisch steht, fängt es so richtig an zu schütten. Nix wie rein.

    Nach dem Regen setzen wir den Weg fort und machen noch einige Aufnahmen.

    Aarhus hat doch etwas zu bieten. Kleine, feine Stadt mit viel jungem Leben! Sehr schön.

    Auf dem Schiff heißt es für uns nun noch ein wenig genießen, aber auch Koffer packen. Die müssen bis Mitternacht vor der Kabine stehen.

    Wann wir morgen in Kiel vom Schiff kommen, wissen wir noch nicht. Schaun wir mal, ob es mit dem gebuchten Zug klappt.

    Wenn nicht, wir sind flexibel. Nach Hause werden wir es wohl schon schaffen.

    Jetzt freuen wir uns auf den letzten Abend unserer Kreuzfahrt.
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  • Kiel - Bad Oeynhausen

    May 15 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Unser Schiff legt am Morgen um 5.00 Uhr in Kiel an.

    Unsere Nacht war kurz, denn wir stehen um 6.00 Uhr auf. Sonne begrüßt uns!

    Bis 7.00 Uhr müssen wir aus der Kabine sein. Klappt. Ist ja nur noch wenig, was in den Rucksack muss.

    Noch einmal in Ruhe Frühstück. Ein wenig Wehmut schwingt mit.
    Es waren schöne Tage und eine entspannte Zeit für uns auf der Costa Diadema. Die Ruhe hat uns gut getan. Wir hatten viel Glück mit der Kabine und das wir unseren Balkon so oft benutzen konnten.

    Nach dem Frühstück gehen wir zum Treffpunkt in der großen Bar,
    Hier haben wir oft gesessen, den Tänzern zugesehen und auch einmal selber getanzt.

    Heute ist es hier sehr wuselig, denn es werden, nach Aufruf, Karten für die Einreisekontrolle verteilt. Es gibt ja Reisende, die schon außerhalb der EU an Bord gekommen sind. Deshalb wird getrennt, denn die müssen richtig zum Zoll. Wir aber nicht.

    Als wir unsere Karten haben, lassen wir uns an der Bar noch einen Prosecco geben. Während wir ihn trinken schauen wir uns nochmal um, denn gleich gehen wir von Bord und damit endet die Zeit auf der Costa.

    Dann steigen wir vom Schiff 'ab'!
    Ciao Costa! Ich denke, wir kommen wieder.

    An Land geht es ohne Kontrolle fix zu den Koffern und mit denen zum Taxi. Ab zum Bahnhof.

    Wir sind so gut in der Zeit, dass wir einen RE früher Richtung Hamburg fahren. Der Zug ist ordentlich voll und es bewährt sich wieder, dass wir mittelgroße Koffer haben, die unter die Sitze passen.

    In Hamburg im Hauptbahnhof gehen wir dann bei Schweinske im Restaurant noch in aller Ruhe Mittagessen.

    Nett ist, dass wir dort, später am Bahnsteig und sogar im ICE nach Hannover, andere Reisende vom Schiff treffen.

    In Hannover dann in den IC nach Bad Oeynhausen.

    Und alles pünktlich!

    Mit dem Taxi dann nach Hause, bei schönem Wetter.

    So kommen wir gut mit etwas Wehmut, aber guter Stimmung wieder zu Hause an.

    Schön war es und die Zeit ist schnell vergangen.
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    Trip end
    May 15, 2026