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Our Bluewater-Vision

⛵️Als sechsköpfige Familie und unseren beiden Hunden bereisen wir 1 Jahr lang auf unserem Katamaran GEMMA das Mittelmeer und den Atlantik! Komm mit uns! ⚓️🐬🐠
👉🏻 YouTube: SY-Gemma
👉🏻 www.bluewater-vision.com
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  • I øjeblikket i
    🇪🇸 Santa Cruz de Tenerife, Spanien

    Los Christianos- wir hängen ab

    6.–14. mar., Spanien ⋅ ⛅ 18 °C

    Es ist eine seltsame Zeit zur Zeit. Gemma hat spontan ein Vorstellungstermin in D bekommen und ihre Ankunft hier an Bord verschiebt sich um eine Woche. Für uns bedeutet das, sehr wahrscheinlich hier weiter zu bleiben und die Tage abzuschaukeln. 🙈 Es ist ja zugegebenermaßen nicht schlecht hier- viele Geschäfte, schöner Strand und einen Mercadona hat es auch. Aber ich vermisse das Reisen und das Weiterziehen und den Wind im Segel. ⛵️
    Mal schnell nach La Gomera ist auch keine gute Alternative, es bläst ordentlich auf dem Atlantik und das Inselchen bietet uns keine Abdeckung. Peter macht unsere Steuererklärung, Bent hat es geschafft Bewerbungen loszuschicken und außerdem warten wir auf das Angebot von Rolnautic bzgl. Rigg und Segel, um in der Verhandlung des Bootspreises weiterzukommen.
    Die Kalimare liegt oben in Santa Cruz im Hafen, Jan hat Termine in D.
    Wir vermissen die Vier hier.
    Vincent angelt ein Petermännchen nach dem anderen und Peter hat immer wieder zu tun den Fisch vom Haken zu befreien ohne gestochen zu werden..
    14.03. Die Crew der Kalimare hat uns besucht. Die Windverhältnisse auf der SO-Seite von Teneriffa waren so heftig, dass sie ihr Boot im Hafen gelassen haben und mit dem Bus gefahren sind. Die Freude war groß!
    15.03. Gemma ist wieder an Bord! 🥰
    Schweres Wetter ist im Anflug. Wir brauchen einen Plan..
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  • Und wieder am Fuße des Roten Berges

    2.–5. mar., Spanien ⋅ ☀️ 19 °C

    Hier sind wir erstmal wieder sicher vor dem herannahenden Tief. In drei Tagen dreht der Wind auf NO und dann wird es auch hier unangenehm. Derzeit fegt ein Tiefausläufer nach dem anderen über die Kanaren. Wenn wir Gemma nicht am 08.03. wieder an Bord erwarten würden wären wir schon weiter gezogen. So heißt es jetzt die nächsten Tage möglichst gut zu überstehen.
    04.03. Heute Nacht hat es oberhalb 1800m geschneit, wir hier unten genießen herrliches Badewetter. Der Sonnenschein lässt die vergangene, durchschaukelte Nacht vergessen. 😬
    05.03. Gemma hat ein Vorstellungsgespräch in D und kommt erst eine Woche später an Bord. Derzeit hängen die weiter Pläne allesamt in der Schwebe-La Gomera, zurück nach Gran Canaria, hier weiter bleiben?
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  • Los Christianos, Teneriffa

    26. feb.–2. mar., Spanien ⋅ ☀️ 19 °C

    Und wieder pustet es uns ordentlich um die Ohren und das bringt Welle mit sich. Leider sind wir nicht wirklich gut geschützt, doch es ist die beste Bucht die in Frage kommt. 32kn Wind und wilde Wellen lassen die Boote tanzen.
    02.03. Heute verlassen wir aufgrund der aufkommenden Wetterlage die Ankerbucht und verlegen uns wieder vor den Montana Roja. Auf dem Weg dorthin treffen wir auf eine kleine Gruppe ortstreuer Kurzflossen- Grindwale.
    In den Gewässern rund um die Kanarischen Inseln tummeln sich 26 verschiedene Wal- und Delfinarten. Viele sind hier ganzjährig anzutreffen, was gerade die Südspitze von Teneriffa zu einem Whale Watching Spot macht. 🥰
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  • Marina Amarilla San Miguel + El Medano

    22.–25. feb., Spanien ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir haben zwei sehr ruhige Nächte in der kleinen, angenehmen Marina verbracht. An Land hat es gepflegte Golfplätze, zugehörige Resorts und Ferienanlagen. Der kleine Supermarkt hat von allem etwas, ist aber sündhaft teuer. Unser Versuch über die Mercadona App unseren Einkauf zu bestellen und liefern zu lassen scheitert nach eineinhalb Stunden munteren Shoppens letztendlich am Liefertermin in drei Tagen. Solange wollen wir nicht bleiben. Eine Nacht kostet uns 70€.
    Am Sonntag kommt dann endlich das Treffen mit unserem Bootsinteressent zustande. Er und seine Frau sind sehr locker, entschleunigt und sympathisch. Am nächsten Tag kommt er erneut an Bord und wir verlassen gemeinsam die Marina. Wir ankern 4sm weiter zurück direkt vor seinem Wohnort. Am Abend gehen wir zusammen essen.
    Am nächsten Tag sind wir mit Robert ankerauf und sind losgesegelt. Er möchte das Schiff weiter kennenlernen. Bei herrlichem Sonnenschein und wenig Wind haben wir etwas gemacht was wir noch nie zuvor gemacht hatten- ohne Ziel einfach ein bisschen spazieren segeln. Der Atlantik war ruhig und glatt wie er nur an ganz wenigen Tagen ist- irgendwann wehte gar kein Lüftchen mehr und wir dümpelten ohne Segel einfach vor uns hin. Eine große Delfinschule besuchte uns und immer wieder zogen Portugiesische Galeeren an uns vorbei. Die Männer konnten in Ruhe sprechen und wir gucken und genießen! 🤩
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  • Montaña Roja, Teneriffa

    16.–22. feb., Spanien ⋅ ☀️ 24 °C

    Es windet und es schaukelt. Wind von vorne, Atlantikwelle schiebt von seitlich hinten an. Was ein Spaß, und das auf einem Kat. Auf einem Monohull schier zum Verrücktwerden auf Dauer. 🥳 Wir vertreiben uns die Zeit mit Lesen, Spielen, Social Media und nebenbei wird das Boot gecleant. In zwei Tagen kommt jemand an Bord der es sich anschauen möchte.
    19.02. Gemma ist für die kommenden 2 Wochen auf Heimaturlaub. ✌🏻Heute Früh haben Peter und Bent sie an Land gebracht und um 10.30h ging ihr Flug. Wir haben den Tag über bei bis zu 40kn Wind vor Anker verbracht. Am Abend ist die Kalimera zu uns gestoßen. Die Freude der Kinder ist riesig! Es wurde direkt wieder mit dem Angeln losgelegt. Auch morgen soll der Wind anhalten. Das Boot ist mit einer Salzkruste überzogen und wir haben unseren Interessenten auf Sonntag verschoben.
    Samstag, 21.02.26 Der Wind nimmt nicht ab. Unser Diesel geht zur Neige und Proviant haben wir seit zwei Tagen auch nicht mehr wirklich. Das Chaos an Bord nimmt auch nicht ab. Peter hat sich in den Kopf gesetzt die Motorräume klinisch rein zu bekommen, dementsprechend sind überall ausgebaute Teile, Schläuche und Boxen mit Werkzeugen, Reinigungsmitteln und Mülltüten verteilt. KRISE. Ich will Segeln und nicht mehr Putzen! 😒
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  • Playa de Mogán, Cran Canaria

    8.–15. feb., Spanien ⋅ ☁️ 19 °C

    Was ein schönes Fleckchen. Touristisch ja, aber im kleinen Rahmen. Der Strand ist gut gegen Wellen geschützt, was man leider von unserem Ankerplatz nicht sagen kann. Hier steht den ganzen Tag mal mehr mal etwas weniger Welle. Es fahren kleine Fähren und Jetski um uns herum, und man kennt sich inzwischen. Romy und Vincent haben in Mathilda und Hannes großartige Freunde gefunden. Die Vier waren unzertrennlich und pausenlos auf Achse. Die Kalimare ist heute leider schon nach Teneriffa aufgebrochen, sie haben dort im Norden einen Hafenplatz gebucht und wollen dem Karneval beiwohnen. Der wird hier auf den Inseln ganz groß zelebriert. Wir haben noch ein bißchen unser Boot aufzuhübschen und dann geht es zeitnah auch rüber, allerdings eher in den Süden. Ich hoffe wir sehen die Vier von der Kalimare bald wieder!
    11.02. Unser Whiskey ist heute Morgen ins Wasser gefallen und hat bestimmt 10min um sein Leben gepaddelt. Peter hat ihn 12m vom Heck im Wasser entdeckt. Gemma ist sofort rein gesprungen und Romy kam mit dem SUP hinterher. Er muss einiges an Wasser geschluckt haben, er war apathisch, zitterte und pfiff beim Atmen. Der nächste Tierarzt war 5sm zurück an der Playa Cementos. Bent hat uns im Eiltempo mit dem Dinghi dorthin gebracht. Bereits während der Fahrt kam wieder etwas mehr Leben in ihn und auch der Tierarzt konnte Entwarnung geben. 🙏🏻Das war kein schöner Vormittag heute.
    16.02. Um 11.00h gehen wir Anker auf und verlassen Puerto Mogán und auch Cran Canaria. Der Wind kommt aus SO und wir nehmen Kurs auf den Süden von Teneriffa.
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  • Anfi del Mar, Cran Canaria

    1.–7. feb., Spanien ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute haben wir uns sage und schreibe knapp 3 sm entlang der Küste weiterbewegt. Doch hier wollten wir unbedingt anhalten. Umzingelt von namhaften Hotelanlagen pulsiert am Strand und zu Wasser der Tourismus!
    Jetskis, Tretbötchen, Bananenfahrten, Gleitschirmfahrten. Der Sand wurde aus den Bahamas eingeflogen so sagt man. Er ist wirklich sehr hell und fein.
    Richtig toll sind die Volleyballfelder am Strand. Zusammen mit den Vieren von der Kalimare liefern wir uns umkämpfte Matche!
    04.02. Aufgrund des angekündigten starken Windes sind wir 1,5 sm zurück gesegelt und haben uns an den Playa Cementos verholt. ✌🏻😄
    Am Abend haben wir die Angeln ins Wasser gehalten und hatten neben ein paar Eidechsenfischen auf einmal einen Hai am Haken! Die Aufregung war groß! Jan von der Kalimare holte ihn an Bord. Der arme Kerl hatte schon zwei Haken im Maul von dessen Schnur er sich wohl losreißen konnte. Er befreite ihn von allem Metall und entließ ihn wieder ins Meer.
    Am nächsten Tag war Bent hoch motiviert und es ging ein Rochen an den Haken. Da hatten wir ein Problem..
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  • Maspalomas, Cran Canaria

    29.–31. jan., Spanien ⋅ ☀️ 20 °C

    Nanu? 30sm weiter runter in den Süden der Insel herrscht ganz anderes Wetter! Es ist heller, sonniger und wärmer! Hier gefällt es uns richtig gut! Wir haben eine weitere Familie kennengelernt die auf ihrer Sun Odyssee 43 DS Kalimare zu viert die Welt bereist. Romy und Vincent haben sich mit Mathilda und Hannes schon in Las Palmas angefreundet und es matcht großartig! Die Coco ist auch schon hier.
    Von der Milly und der Skoul Gwen mussten wir uns verabschieden, die beiden Boote sind auf ihrem Weg zu den Kapverden, bzw. in die Karibik. Gute Reise ihr Lieben, Gedanken sind bei euch!
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  • Las Palmas, Anchorage - we are back ✌🏻

    20.–29. jan., Spanien ⋅ ☀️ 17 °C

    Bis das Geld transferiert war, haben wir das WE und den Montag auch noch an dem Werftponton verbringen dürfen. Das haben wir nochmal genutzt um unsere Wartungsarbeiten voranzubringen. Die vergangene Woche war das Wetter regnerisch und windig, ab heute soll die Sonne wieder mehr lachen..
    Wir sind so froh, dass wir wieder schwimmen!!
    Die GEMMA, die JaJapami, die Skoul Gwen, die Milly und die Coco liegen zeitgleich im Ankerfeld. 🥰 Es ist wie eine gute Nachbarschaft in einer Siedlung. Die Kinder verbringen gemeinsam den halben Tag am Strand. Man trifft sich, hilft sich, tauscht sich aus.
    Doch es wird Zeit für einen Ortswechsel. Wir gehen heute nochmal einkaufen und morgen soll es losgehen. Wir wollen auf die Südseite der Insel..
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  • Las Palmas, Werft 😩

    7.–17. jan., Spanien ⋅ 🌬 15 °C

    Nachdem die Bilgepumpe im Steuerbord Rumpf etwa alle 2 Stunden angeht und Salzwasser nach außen fördert ist klar, dass wir aufgesetzt haben. Es hilft alles nichts. Wir müssen aus dem Wasser.
    Der Zeitpunkt ist natürlich großartig gewählt, der 6.1. ist Dreikönigstag und Feiertag. Wir dürfen den Tag am Werftponton verbringen. Am nächsten Tag geht es zeitig morgens in die Box und die GEMMA hängt wie ein Spielzeugboot im unglaublich großen Kran. Es wird das Unterwasserschiff abgespritzt und begutachtet. Der Schaden ist nicht groß, am Steuerbord Kiel hat es die vordere Kante erwischt. Es haben etwa 3 cm Wassertiefe gefehlt.
    Die ersten drei Tage verstreichen mit Angebotserstellung und Absegnung durch den Versicherer. Wir dürfen auf dem Boot nicht nächtigen, also ziehen wir in ein Hotel. Die Kinder sind entzückt und wir genießen das ausgiebige Frühstücksbüffet.
    Am WE passiert auch nichts und erst am Montag starten die Arbeiten. Da die einzelnen Laminatschichten immer wieder trocknen müssen geht es schleppend voran. Wir siedeln wir in eine Airbnb Wohnung um. Die Versicherung übernimmt für weitere 4 Nächte die Kosten. 🙏🏻
    Wir marschieren jeden Tag zum Boot und nutzen die Zeit um sauber zu machen, auszusortieren, zu pinseln und zum Schleifen. Am Nachmittag nehme ich Wäsche mit und nutze die Gunst der Stunde um Bettlaken und Handtücher wieder auf Vordermann zu bringen. Auch unseren Töpfen, Pfannen und Gläsern tut eine ordentliche Spülmaschine zwischendurch gut. 😌
    16.01. Wir schwimmen wieder! 🙏🏻
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  • Puerto Las Palmas de Gran Canaria

    30. dec.–7. jan. 2026, Spanien ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach einer sehr entspannten Nachtfahrt und 64 sm später laufen wir in das Ankerfeld vor Las Palmas ein. Das Feld ist gut besucht, doch Peter circelt uns hindurch bis vor in die erste Reihe. Hier fällt der Anker auf 7m. Wir stecken 30m Kette, viel mehr erlaubt der Platz um uns herum nicht. Heute und morgen soll es erstmal windstill sein.
    Wir liegen Seite an Seite neben der deutschen JaJapami, einer Saba 50, die mit ihrer Crew innerhalb der letzten 7 Jahre die Welt umrundet hat. Die Familie mag sich jetzt hier in Gran Canaria setteln und lebt noch auf dem Boot bis es verkauft ist.
    Die Chemie stimmt und die Freude ist auf beider Seiten.
    02.01.26 Der Wind frischt auf und wir merken dass der Anker slippt. Das Boot vollzieht ganz untypische Schwoibewegungen. Beim Ankeraufholen dann eine üble Überraschung- wir haben in ein Wrackteil hinein geankert und das haben wir nun an der Kette hängen. Kein Wunder dass der Anker nicht gehalten hat.
    Während Peter das Schiff von den anderen Ankerliegern freihält ist Bent mit Säge und Axt am Bug und versucht uns von dem Ballast zu befreien. Das Dinghi der Skoul Gwen, einer deutschen Liveaboard Familie eilt zur Hilfe und kann mit der Axt vom Wasser aus schneller etwas ausrichten. Derweilen geht ein kurzer, dumpfer Ruck durchs Schiff der sich irgendwie nicht gut anfühlt. Grundberührung?!?
    Wir kommen frei, verlassen den Platz und ankern am anderen Ende neu.
    Dann geht auf einmal die Bilgepumpe an und fördert Wasser… 😨
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  • Playa Puerto Muelas, Lanzarote

    27.–29. dec. 2025, Spanien ⋅ 🌬 20 °C

    Die Schaukellei am Anker ging uns heute Morgen auf den Geist. Die Fähren, die im 15min. Takt an uns vorbei fahren, taten ihr übriges. Also ankerauf und ums Eck in die nächste Bucht verlegt. Leider ist es hier auch nicht sehr ruhig. Unsere holländischen Freunde von der Coco kommen aus dem Hafen und gesellen sich zu uns. Wir treffen uns am Strand unterhalten uns und vertreten uns die Füße.
    28.12. Der Wind hat sich erstmal ausgetobt und wir fahren zurück an die Playa Blanca.
    29.12. Nach einem Wettercheck beschließen wir Lanzarote zu verlassen und uns auf den Weg weiter nach Süden zu machen. 11.30h wird der Anker gelichtet. Wir fahren zunächst die Westküste Lanzarotes entlang und auf halber Höhe legen wir Kurs auf Cran Canaria.
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  • Playa Blanca, Lanzarote

    23.–27. dec. 2025, Spanien ⋅ 🌬 19 °C

    Nach 5,5 Tagen und 5 Nächten auf See fiel der Anker vor der Playa Blanca auf Lanzarote. 18 Grad und sonnig, allerdings auch windig und schaukelig.
    Wir fahren jetzt gleich mal mit dem Dinghi an Land und beehren den nächsten Supermarkt. Noch wissen wir nicht was wir heute Abend Leckeres essen werden..
    Frohe Weihnachten ihr Lieben! 🎄
    Es gab dann Raclette und im Anschluss haben wir uns eine wunderbare Karaokerunde gegönnt.
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  • Tag 5, noch 120sm bis Lanzarote

    22.–23. dec. 2025, Atlantischer Ozean ⋅ 🌬 17 °C

    Endlich. Endlich hat der Wind gedreht. Er kommt jetzt achterlicher als querab mit 20kn. Wir laufen mit stark eingerollter Genua 5,5kn. Es schaukelt immer noch sehr, doch es fühlt sich wesentlich komfortabler an und auch für unser Boot ist es etwas Entlastung. Es hat während der letzten Tage einen großartigen Job gemacht. In der Nacht und am Tag davor zogen immer wieder Schauer vorbei die Spitzengeschwindigkeiten von 39kn Wind von der Seite mitgebracht hatten. Wir sind dann abgefallen und nach dem Schauer wieder auf Kurs gegangen.
    Heute früh hat uns eine Gruppe ganz kleiner Delphine eine gute Stunde begleitet. Sie waren rund ums Boot verteilt und auch dieses Mal konnte ich mich nicht sattsehen. Der Wind ist stabil und bläst den ganzen Tag über mit 20kn aus NW und trifft uns bei 120 Grad. Das ist GEMMA‘s Kurs. Wir pflügen durch die Wellen. Während der 5. Nacht kommt Land in Sicht! Wir peilen Graciosa an, es soll perfekt für den ersten Stopp nach der Überfahrt sein. Blöderweise sind wir zu schnell. Wir ziehen die Genua bis auf Handtuchgröße weg und schießen immer noch mit 4kn auf die Inseln zu.
    04:30h Aufgrund des Windes fällt die Entscheidung nun doch bis Lanzarote weiterzufahren..
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  • Höhe Larache, Marokkanische Küste

    18.–22. dec. 2025, Marokko ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir saßen um 07:30h noch beim Frühstücken, als unser Agent ans Boot klopfte. Es war alles vorbereitet- man warte nur noch auf uns. Am Abend zuvor hatten wir das Boot soweit klar gemacht, also nur noch kurz was überziehen und es konnte losgehen. Am Tanksteiger wurden wir schon erwartet. Während der Diesel in die Tanks lief kam erneut Polizei und Zoll an Bord. Es erfolgte eine nochmalige Passkontrolle. Bei Bent wollten sie in die Kabine schauen und ließen sich sogar den Safe öffnen..
    in der Zwischenzeit ging auch eine saftige Rechnung per Mail bei uns ein.
    Der Hafen hatte den kleineren Anteil daran.
    Auch wenn das alles sehr gut organisiert war und alles ohne Wartezeiten vonstatten ging würden wir auf alle Fälle keinen Agenten mehr einschalten. Das kann auch gut selbst gemanagt werden. Wir wissen nun wie so eine Ein-, und Ausklarierung vonstatten geht und die Lern-, und Erfahrungskurve hat einen Satz nach oben gemacht. Nachdem bezahlt war bekamen wir auch unsere Drohne und die Pässe wieder und so ging es um 9.15h für uns raus auf den Atlantik.
    Während der ersten beiden Stunden durchfuhren wir nochmals kritisches Orcagebiet, doch alles blieb ruhig. Da eh nicht wirklich Wind zum Segeln war, hielten wir uns zunächst küstennah um möglichst lange Internetverbindung zu haben. Ein kleinerer Skipjack Tuna ging an die Angel und wurde zum Mittag verspeist.
    Dann kam immerhin ein 3 er Wind auf und wir setzten das Vorsegel.
    Die Küste vor Marokko ist gespickt mit Fischerbojen. Hier wollten wir in der Nacht nicht durch, also haben wir gehen 16.00h den Kurs weg von der Küste Richtung Kanaren gesetzt.
    Besuch von Delphinen.
    Nacht und Tag dann unter Motor. Langgezogene Dünung, angenehmes Dahingleiten. Dann kam Wind auf doch genau von vorne. Statt vor dem Wind eine entspannte Rauschefahrt in den Süden- kurze, gehackte Wellen auf den Bug und Regenschauer. Nein das hatten wir uns anders vorgestellt. Die Moral an Bord sinkt.
    Gegen Mitternacht dreht der Wind etwas und kommt seitlich. Die Genua konnte gesetzt werden, doch nur mit Motorunterstützung kann Kurs gehalten werden. Das soll noch weitere 2 Tage so gehen..
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  • Tanja Marina Bay in Tangir, Marokko

    12.–18. dec. 2025, Marokko ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach 46 Stunden auf See erreichen wir gegen 16.30h die Tanja Marina in Tangir.
    Etwa 6 Stunden haben wir in der Straße von Gibraltar verbracht. Zu Beginn unter Segel und mitlaufender Maschine haben wir bei 8 kn achterlichem
    Wind 3,3 kn Fahrt gemacht.
    2 h später blies der Wind mit 22 kn und wir liefen bei mitschiebender Welle immerhin 4,5 kn ohne Maschine.
    Dann änderte sich das Wellenbild. An manchen Stellen war es nahezu glatt, dann gab es Stellen an denen es zu kochen schien. Das Boot saugte sich fest, die Fahrt verlangsamte sich trotz anhaltendem Wind sehr und wir haben die Motoren zur Sicherheit erneut angeworfen. Auch das änderte sich zum Ende wieder und die Logge ging hoch auf 7 kn. Wir haben weder Delphine noch Orcas gesichtet. Noch am Tag zuvor gab es eine Orcasichtung vor Tarifa. Der Schiffsverkehr war kein Problem, da wir uns küstennah außerhalb des Verkehrstrennungsgebietes gehalten haben.
    Am Empfangssteg der Marina wartete schon unser Agent auf uns. Er nahm unsere Pässe entgegen, auch die der Hunde und verschwand erstmal damit. Kurze Zeit spǎter kam er mit einem Polizisten und einem weiteren jungen Mann in Uniform zu uns an Bord. Es wurde eine Passkontrolle durchgeführt, ein kurzer Blick in die Kabinen geworfen und hier und da mal an der Verkleidung geklopft. Die Drohne mussten wir in Sicherheitsverwahrung geben. Dann sind die Herren verschwunden und wir konnten auf unseren Liegeplatz verholen.
    17.12. Nach drei Tagen Regen und Wind heute der erste Tag an dem unentwegt die Sonne scheint. Das versöhnt mich jetzt wieder mit Marokko.
    Wir haben nochmal eine Runde zum Supermarkt gemacht und den restlichen Tag ziemlich gechillt.
    Morgen früh geht es zum Tanken, dann wird ausklariert und wir starten unsere 5-tägige Reise auf die Kanaren. Das Windfenster ist nicht optimal, doch ein besseres ist derzeit nicht absehbar.
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  • Die Straße von Gibraltar

    12. december 2025, Spanien ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Straße von Gibraltar verbindet Atlantik und Mittelmeer, ist ungefähr 60 Kilometer lang und zwischen 14 und 44 Kilometer breit. Die einzige Verbindung gehört zu den meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt: Ungefähr 300 Schiffe durchkreuzen die Meerenge jeden Tag. Wichtig zum entspannten Passieren der Straße ist ein gutes Wetterfenster: leichter Wind, der am besten schon einen Tag vorher in die richtige Richtung weht, so dass auch die Wellen mitlaufen, und dann den Gezeitenstrom so abpassen, dass man möglichst nur 1 kn gegen sich hat und nicht 4kn!
    Daher haben wir am Morgen vor Ceuta noch ein paar Stunden verbummelt, bis wir um 10.30h in die Straße eingefahren sind.
    Ja und dann sind da noch die Orcas die den Seglern an den Rudern knabbern. Ab Oktober sollte die Gefahr relativ gering sein, doch es wurden gerade am Vortag welche nördlich von Tangier gesichtet.
    Die Anspannung lag in der Luft und ich hielt permanent Ausschau..
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  • Tschüss Almerimar 👋🏻 -schön war es!

    11.–12. dec. 2025, Spanien ⋅ ⛅ 15 °C

    Ich halte die Pumpen in meinen Händen!
    Was eine unglaubliche Odyssee und was ein Glück dass ich dem Fahrer von Correos Express zufällig begegnet bin. Wir haben WhatsApp ausgetauscht und standen fortan in Kontakt. Jetzt hat es endlich geklappt! Schnell zurück zum Boot, dass Peter mit Bent zusammen die guten Stücke einbauen kann..
    Beim Schlüssel abgeben im Hafen dann eine neuerliche Überraschung.. da Almerimar unser letzter europäischer Hafen im Mittelmeer sein wird wollten wir ausklarieren. Blöd, dass die Polizei nur bei Bedarf anwesend ist. Das hätten wir einen Tag vorher anmelden müssen.
    Wir stehen jedoch inzwischen mit einem Agenten in Kontakt der uns beim Einklarieren in Marokko helfen wird. Er meinte das sei kein Problem. Na dann.
    Abgesehen vom Einbau der neuen Kraftstoffpumpen konnte noch so einiges am Boot gefixt werden: Unser Windmesser geht zum ersten Mal seit wir das Boot besitzen (die Platine war kaputt!), die Ankerkette wurde vermessen und mit Markierungen versehen. Die Ankerkästen im Inneren neu gestrichen, ebenso bekam die darin untergebrachte Wasserpumpe eine neue Lackierung. Auch war meine Nähmaschine im Einsatz um hier und da eine Naht zu erneuern. Und schließlich haben wir es noch geschafft, unsere Wassertanks zu desinfizieren!
    Dann stand wieder ein Abschied von ganz besonderen Menschen an. Besonders weil sich alle wie wir dem Meer verschrieben haben. Weil sie diese Art zu Leben, zu Arbeiten und zu Reisen dem Leben an Land vorziehen. Mit all seinen Höhen und Tiefen.
    Tschüss Jess, Russ mit Rosie und Jordan von der Big EmOcean
    Manuela, Christoph mit Milena von der Milly
    Sarah, Hamish mit ihren Twins von der
    Kirinka
    Christian von der Polaris (Lagoon52F)
    und weitere…
    Gegen 17.30 verlassen wir Almerimar und nehmen Kurs auf Gibraltar.
    Nach einer ruhigen Nacht mit leider zu wenig Wind, dafür aber sehr diffusen Wellen ändern wir den Kurs.
    Da wir Gibraltar am nächsten Tag erst im Dunkeln erreichen würden, beschließen wir auch die kommende Nacht durchzufahren und über Ceuta entlang der Marokkanischen Küste die Straße zu passieren. 🙏🏻
    Orcas- sehen würden wir euch schon gerne, aber bitte mit Abstand! 🐋🐬🐳
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  • Puerto Depotivo Almerimar

    27. nov.–10. dec. 2025, Spanien ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir ankern zunächst vor dem Hafen von Almerimar und besuchen einen der Shipshandler. Doch leider hat auch er unsere Pumpen nicht da, er kann sie besorgen. Wir brauchen diese Dinger jetzt einfach und sind es leid, jeden Tag den Dieselkanister neu zu betanken. Am Nachmittag kommt die Nachricht von ihm dass die originalen und dreimal so teuren Pumpen binnen 48 Stunden da wären, das Ersatzmodell 14 Tage Lieferzeit hätte. Dann nehmen wir doch die Originalpumpen und tun unserem Boot was Gutes! Am Abend dann erneute Nachricht- er kann nicht sagen wie lange die Lieferung dauern würde, der Hersteller hat sie nicht auf Lager. 🤮
    Peter recherchiert auf Amazon und wird fündig. Wir ordern dann gleich noch etwas
    Hundefutter mit..
    Wir erkundigen uns was uns ein Hafenplatz für die nächsten 5 Tage kosten würde und sind wirklich überrascht. Wir zahlen 157€ inkl. Strom und Wasser.
    Jetzt liegen wir hier im Puerto Depotivo Almerimar. In dem legendären Hafen wo sich die Langfahrtseglerszene die Muringleinen in die Hand gibt. Hier kann gebastelt, repariert und refitted werden bevor es hinaus auf den Atlantik geht. Es gibt tolle, günstige Einkaufsmöglichkeiten und das Klima passt. Nicht ohne Grund verbringen hier einige Liveaboards die Wintermonate. Wir fühlen uns richtig wohl hier.
    03.12. Leider ist bisher keines der drei anvisierten Lieferungen bei uns angekommen. Es ist wie verflucht. Das scheint hier im Hafen tatsächlich nicht möglich zu sein. Inzwischen haben wir jedoch tolle Kontakte zu anderen Booten und wissen jetzt auch wo wir unsere Pakete hinschicken lassen können.
    Heute haben wir den Hafenplatz verlängert.
    Ohne Pumpe brauchen wir nicht los..
    06.12. Ein Paket ist da. Eigentlich ganz einfach wenn man weiß wohin sie adressiert werden sollten. Es gibt einen Laundry Service der sie annimmt und alles was von Amazon kommt geht an einen kleinen Mobilfunkladen hier am Hafen.
    Wir sind inzwischen Teil einer kunterbunten Langfahrergemeinschaft. Amerikaner, Engländer, Schweizer,.. jedes Boot hat seine Story, seine Pläne, seine Träume und Ziele.
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  • Roquetas de Mar

    26.–27. nov. 2025, Spanien ⋅ 🌬 17 °C

    Der Vormittag war super! Flottes Segeln mit achterlichem Wind! Dann kam der Kurswechsel, der Spaß fing an und sollte uns die nächsten 30 Stunden begleiten.
    Wir laufen nur mit der auf badehandtuch Größe ausgerollten Genua 7,2 kn so hoch am Wind wie es uns möglich ist. Später sollten es sogar über 8kn werden. Die Wellen treffen uns nahezu von der Seite. Das ganze Boot wankt, knarzt und vibriert unentwegt.
    Nein- das ist definitiv kein optimaler Kurs für unseren Kat. Nach durchschaukelter Nacht bläst es ordentlich weiter. Statt Almerimar anzulaufen versuchen wir es nach Almeria zu schaffen. Auch das lässt der Wind nicht zu, sodass wir einen Zwischenstopp vor Roquetas de Mar machen. Hier bekommen wir noch am Abend unseren Kanister mit Diesel befüllt um den Generator zu füttern.
    Der bedient sich ordentlich und säuft in den 2 Stunden die er gelaufen ist fast 20l.
    Äh- wie kann das sein?! Wir brauchen unbedingt die neue Pumpe!
    27.11. Wir lichten den Anker, frühstücken gut und lassen uns mit leichtem, achterlichen Wind nach Almerimar pusten.
    Vorbei an der weltweit größten, bewässerten Anbaufläche unter Plastikplanen für Paprika, Tomaten, Auberginen, Bohnen, Gurken, Zucchini, Melonen und Zierpflanzen.
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  • San Javier am Mar Menor

    23.–25. nov. 2025, Spanien ⋅ ⛅ 18 °C

    Das Mar Menor („kleineres Meer“) ist Europas größte Salzwasserlagune und war einst ein Juwel der spanischen Mittelmeerküste. Sie ist durch eine schmale, 22 Kilometer lange Nehrung – die „La Manga del Mar Menor“ – vom Meer getrennt. Die einstige Sandbank wurde in den 1960er- und 70er-Jahren mit Hochhäusern, Hotels und Ferienanlagen zugebaut. Was als Tourismusmotor gedacht war, wurde bald zum Mahnmal für ungezügelte Bauwut. Viele Gebäude stehen halb leer oder verfallen schon.
    Wir liegen ruhig vor dieser seltsam anmutenden Kulisse auf 5m Sand vor Anker.
    24.11. Wir sind mit dem Dinghi um die Sandbank herumgefahren und konnten im Hafen festmachen. Zum Supermarkt waren es nur wenige Gehminuten. Trotz seiner Größe war er doch recht teuer. Bent ist am Nachmittag mal wieder Wakeboard gefahren. Das Meer war spiegelglatt, aber kalt! 😄
    Morgen wollen wir weiter.
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  • Torrevieja, Festland

    21.–23. nov. 2025, Spanien ⋅ ⛅ 15 °C

    Gegen 10.30h sind wir ankerauf und etwa 20 sm entlang der Küste gesegelt.
    Nachdem uns gestern während dem Kochen das Gas ausging musste es heute unbedingt ein Ort mit Shandler sein. Der Gasflaschentausch war unkompliziert und wir guter Dinge. Morgen früh sollte es mit dem günstigen Wind weitergehen.
    Doch unsere Pläne wurden mit dem jähen Aus des Generators mal wieder durchkreuzt. Bent und Peter haben bis spät in die Nacht versucht dem Generator wieder Leben einzuhauchen, doch vergeblich. Wahrscheinlich hat es jetzt auch die Pumpe erwischt, die den Job der Kraftstoffpumpe übernommen hatte. In der Nacht ging es runter auf 7 Grad und wir hatten keine Heizung.. 🥶
    Am nächsten Morgen sind wir in die Marina zum Tanken, der Wind hat uns voll an die Kaimauer gedrückt was das Ablegen erschwert. Blöderweise hat sich just in dem Moment auch noch der Gashebel der Backbord Maschine verabschiedet und wir haben unsanft mit dem seitl. Heck die Mauer getoucht. Zum großen Glück sieht es nicht so aus wie es geklungen hat. Etwas Polieren und gut ist. 🙏🏻
    Eine Pumpe hat auch dieser Shandler nicht vorrätig und so mussten wir schwer improvisieren. Der Generator bedient sich jetzt selbst aus einem ihm zur Seite gestellten Dieselkanister. Kann nur eine Notlösung sein, doch Hauptsache wir können die Batterien laden, haben Wasser und warm! Morgen wollen wir weiter.
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  • Nähe Alicante, Festland

    19.–21. nov. 2025, Spanien ⋅ ☀️ 19 °C

    Den Tag über kamen wir gut voran. Wir schafften im Schnitt etwa 4kn bei gerade mal 10kn Wind von achtern.
    Am Vormittag ging wieder ein großer Fisch 🎣 an die Angel. Mit diesem Exemplar hatte Bent einiges zu tun bis er schließlich an Bord war, der Thun war nicht müde zu bekommen und wir hatten bestimmt 40 min die Fahrt gedrosselt.
    In der Nacht kamen wir dann, wie auch angekündigt, in eine Zone in der nahezu Flaute herrschte und mussten leider wieder ein Weilchen motoren. Es zog sich.
    Calpe ließen wir rechts liegen und wollten so weit wie möglich weiter die Küste entlang nach Westen.
    Der Anker viel dann vor dem Playa de San Juan auf 4m Sand.. Wir landeten mit dem Dinghi am Strand an und machten einen Spaziergang. Den Rest des Tages wurde das Boot aufgeklart. Morgen nach dem Frühstücken geht es weiter.
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  • Sant Antoni de Portmany, Ibiza

    15.–18. nov. 2025, Spanien ⋅ ☀️ 21 °C

    Hier ist noch etwas mehr los. Während Bent und ich das Schiff von der Salzkruste der letzten Tage befreien gehen die anderen Vier zum nur 10 min entfernten Lidl und machen den dringend anstehenden Großeinkauf. Das Anlanden ist unproblematisch. Die weitläufige Promenade lässt erahnen was hier in der Saison abgehen muss. Clubs, Pups, Diskotheken, Mc’Donald, KFC,.. dicht an dicht. Jetzt ist alles geschlossen und verwaist. Wir reparieren und säubern die Tage ein bißchen vor uns hin.. das Positionslicht an steuerbord funktioniert nicht mehr. Die Suche nach dem Panel, das das Licht ansteuert dauert. Es wird letztendlich ausfindig gemacht und wieder einmal frägt man sich wie sich Lagoon so etwas ausdenken konnte.. 🙈
    Heute kamen Margot und Sander, ein junges holländisches Paar auf einen Kaffee zu uns an Bord. Margot kam in der ersten Bucht auf Malta kurz vorbeigeschwommen um Hallo zu sagen. Seitdem haben wir uns auf dem Schirm. Sie hingen mit ihrer COCO stets ein paar Etappen zurück, haben aber nun richtig Strecke gemacht und es schließlich in unsere Ankerbucht geschafft. Unser beider Ziel ist morgen die Überfahrt ans Festland, der Wind soll heute Nacht auf N und später auf NO drehen. Auch sie wollen Marokko und dann die Kanaren ansteuern..
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  • Cala San Miguel, Ibiza

    13.–15. nov. 2025, Spanien ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einer durchsegelten Nacht (erster Fliegender Fisch landet im Salon- wie schafft man das?! 🥳) mit achterlichen 15kn Wind sind wir in der Bucht vor San Miguel auf der Nordseite von Ibiza angekommen. Etwa eine Handvoll Menschen besuchen den kleinen Strand. An den angrenzenden Hotelkomplexen wird gearbeitet. Wir vertreten uns etwas die Füße, ansonsten ist hier nichts los. Nächste Woche tut sich ein Wetterfenster rüber ans Festland auf. Bis dahin steht der Wind voll gegen uns. Bevor wir den Schlag antreten sollten wir unbedingt noch Proviant bunkern. Dazu müssen wir weiter die Küste entlang. Es hilft alles nichts, wir motoren gegen Wind und Welle an. Erst die letzten sm können wir das Vorsegel ausrollen und uns mit achterlichem Wind zur anvisierten Ankerbucht pusten lassen.Læs mere