• Uta Vogel
  • Uta Vogel

China 🇨🇳 und Vietnam 🇻🇳

Una aventura de 23 días de Uta Leer más
  • Countryside-Rollertour rund um Tam Coc

    5 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute Abend ziehen wir wieder weiter. Gestern Abend haben wir noch einen Schlafwagen für den Nachtzug von Ninh Bin nach Hue gebucht, der aber erst um 21:30 Uhr fährt. So lassen wir uns heute Morgen Zeit, frühstücken ganz gemütlich, lassen unser Gepäck in der Unterkunft und erkunden dann die nähere Umgebung mit dem Roller, während Maurice mit seinen neuen Freunden noch eine E-Bike Tour macht.

    Es ist heute Morgen leider bewölkt und sehr diesig, aber von der Temperatur her angenehm und immerhin regnet es nicht. So wollen wir heute die ländlichen Straßen abseits erkunden, die man eigentlich überwiegend mit dem Fahrrad befährt. Dabei bieten sich uns wunderbare und unerwartete Einblicke in das Leben hier in der trockenen Halong Bucht. So dürfen wir zum Beispiel kleine Enten an einer Entenaufzuchtstation füttern, wir erleben Felder mit Lotus-Blüten und kommen ganz ungeplant doch noch zu der ein oder anderen Sehenswürdigkeit der Region. Schön, wenn man sich so treiben lassen kann.
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  • Pagoda Chùa Bích Động

    5 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Anlage besteht aus drei auf unterschiedlichen Höhenniveaus angelegten Tempeln: Chùa Hạ (Unter Tempel), Chùa Trung (Mittel Tempel) und Chùa Thượng (Ober Tempel), plus Höhlenräume – also eine Kombination aus Tempel und Höhle. Die Ursprünge gehen auf etwa 1428 zurück; später, um 1705, bauten zwei Mönche den Komplex aus. Heute scheint er wieder beliebter Fotospot zu sein. Um das Eingangsportal scharen sich wunderhübsch gekleidete, gertenschlanke und perfekt geschminkte Mädchen zu ausdauernden Fotoshootings.

    Der Name „Bích Động“, was so viel bedeutet, wie grüne Höhle, jade- oder smaragdgrüner Tempel, soll auf die beeindruckende Kombination aus Natur und Architektur zurückgehen — steile Kalksteinfelsen, Höhlen, Tempeldächer mit geschwungenen Linien, steile Treppen. Der Aufstieg führt über steile Stufen und durch Höhlen auf den Berg und bietet Aussicht auf die umgebende Landschaft. Ein Erlebnis von Natur und Spiritualität zugleich.
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  • Kaffeepause im Tam Coc Garden Resort

    5 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    So, nun haben wir genug Tempel und Höhlen gesehen, sodass wir uns einen entschleunigenden Pausenstop in diesem wunderschönen, etwas abseits gelegenen Hotel mitten im nirgendwo gönnen. Aber genau darin liegt der besondere Charme! Wir wollten eigentlich nur einen Kaffee trinken, bestellen dann aber unserem ersten Egg Coffee, einen Cappuccino auch noch zwei Mango-Smoothies für knapp 10 € und bedauern sehr, dass wir nach unserem reichhaltigen Frühstück noch keinen Hunger haben, denn auch das Restaurant sieht sehr vielversprechend und einladend aus.

    Ich glaube, so etwas müssen wir uns in den in nächster Zeit auch einmal gönnen. Inzwischen haben wir Bergfest, also Halbzeit unserer fünfwöchigen Reise. Wir sind sehr intensiv gereist, haben viel unternommen und eigentlich sehr wenig Zeit für Erholung und Entspannung gehabt. Mal sehen, was die nächsten Tage bringen werden, vielleicht springt doch auch mal ein halber Tag am Pool oder am Strand heraus.
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  • Bird Valley Thung Nham

    5 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Das Bird Valley Thung Nham ist eingebettet in die spektakuläre Karstlandschaft der Provinz Ninh Binh und gilt als eines der eindrucksvollsten Naturparadiese des Landes. Das weitläufige Schutzgebiet vereint dichte Tropenwälder, schroffe Kalksteinfelsen, geheimnisvolle Höhlen und ausgedehnte Wasserlandschaften zu einem einzigartigen Ökosystem. Berühmt ist Thung Nham vor allem für seine enorme Vielfalt an Vogelarten: Mehr als 40 verschiedene Spezies haben hier ihr Zuhause, darunter Reiher, Störche, Kormorane, Eisvögel (die wir heute übrigens schon an anderer Stelle gesehen haben, aber leider nicht fotografieren konnten) und viele seltene Zugvögel.

    Besonders spektakulär ist der Anblick am späten Nachmittag, wenn tausende Vögel gleichzeitig in großen Schwärmen zu ihren Schlafplätzen in den Baumwipfeln zurückkehren – ein Naturschauspiel von beeindruckender Dynamik und Lautstärke. Neben der Vogelwelt bietet Thung Nham auch spannende Einblicke in die unterirdische Welt Vietnams: Höhlen wie die sogenannte Buddha-Höhle oder die geheimnisvolle Wassergrotte können per Boot oder zu Fuß erkundet werden und verbergen teils jahrtausendealte Tropfsteinformationen sowie archäologische Spuren früher Besiedlung. Die Region ist zudem historisch bedeutsam, denn sie diente während des Vietnamkriegs als Rückzugs- und Schutzgebiet. Heute steht Thung Nham für sanften Ökotourismus, bei dem der Schutz der Natur im Vordergrund steht. Besucher können das Areal mit kleinen Ruderbooten durchqueren, über Stege durch Mangrovenlandschaften wandern oder auf Aussichtspunkten die weite, grüne Karstlandschaft überblicken. Ist absolut ruhig hier und fast nichts los, das gefällt uns sehr, nachdem wir gestern doch eher an trubeligen Touristen Hotspots waren. Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert, wie viele grandiose Sehenswürdigkeiten sich hier auf so engem Raum aneinanderreihen. Wir müssen heute kaum fahren, um all das Großartige zu erkunden. Vietnam begeistert uns immer wieder aufs Neue.
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  • Zwei Höhlen Exkursionen

    5 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Hatte ich nicht gerade geschrieben, wir hätten eigentlich genug Höhlen erkundet? So ist es, wenn man nicht genau weiß, was auf einen zukommt. Wir besuchen das Bird Sanctuary und im Eintritts-Ticket für fünf Euro sind zwei Bootstouren und Höhlen Exkursionen enthalten. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Die erste, rund 500 m lange Budda Cave erkunden wir wieder mit dem Boot. Wir bekommen selbst starke Taschenlampen, mit der wir die ansonsten unbeleuchtete Höhle ausleuchten können. Das ist schon sehr cool. Hier entdecken wir sie dann auch, die Fledermäuse.

    Ein Stückchen weiter geht es zu Fuß eine steile Treppe hinunter in die Mermaid Cave. Sie wird von einem Fluss durchzogen, auf dem ein Weg angelegt ist. So kann man die Höhle im eigenen Tempo erkunden. Die ersten 100 m muss man dafür allerdings sehr, sehr gebückt gehen. Aber so ganz auf eigene Faust ist das schon ein sehr spannendes Abenteuer.
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  • Tam Cốc Retreat Ninh Bình

    5 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach dem Bird Sanctuary kehren wir noch einmal in einem wunderschönen Retreat ein und nehmen hier unser ausgesprochen schmackhaften und überaus leckeren Mittags-Imbiss für insgesamt 16 € am wunderschönen Pool ein. Hier lässt es sich sehr gut aushalten. Als wir zahlen, werden wir gefragt, ob uns das Essen geschmeckt habe. Man habe einen neuen Küchenchef hier im Resort. Der versteht was von seinem Handwerk, das können wir bezeugen.Leer más

  • Sehr genussvoller Friseurbesuch

    5 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 20 °C

    Bergfest.
    Seit zweieinhalb Wochen sind wir nun in Vietnam – und wir lieben dieses Land schon jetzt sehr. Die Menschen sind herzlich und freundlich, sie haben fast immer ein Lächeln auf den Lippen und sind unglaublich dienstleistungsorientiert: im Tourismus, bei den Massagen und – wie wir heute feststellen – ganz bestimmt auch im Friseursalon. Das wird nämlich getestet.

    Heute haben wir Zeit. Unser Nachtzug fährt erst um 21:30 Uhr, also nutzen wir den Tag spontan und ein bisschen mutig für einen Friseurbesuch in Ninh Binh. Der Salon wirkt vertrauenserweckend, der Chef ist extrem motiviert – und schon die Haarwäsche entpuppt sich als pures Glück.

    Man liegt entspannt auf einer Liege, der Kopf ruht auf einer kleinen Stütze mitten im Waschbecken, und meine Haare werden gleich zweimal ausgiebig gewaschen – begleitet von einer wunderbaren, sehr intensiven Kopfmassage. Auch die Spülung wird sorgfältig und genussvoll einmassiert. Allein dafür hätte sich der Besuch schon gelohnt. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich mir zuletzt die Haare habe waschen lassen. Normalerweise muss es schnell gehen, zu Hause heißt es meist nur Cut and Go. Hier dagegen: Zeit, Ruhe, Aufmerksamkeit.

    Auch Joe wird rundum umsorgt. Es wird wirklich an alles gedacht – Augenbrauen, Ohren, Nase. Am Ende sieht er aus wie frisch generalüberholt. Und ich fühle mich ebenfalls ganz wunderbar, entspannt und ein kleines bisschen verjüngt.

    Neben uns wird übrigens mit vier Händen gleichzeitig geföhnt – auch das habe ich so noch nie erlebt.

    Am Ende zahlen wir für uns beide gerade einmal zehn Euro und verlassen den Salon begeistert, lächelnd und bestens frisiert. Ein kleines Alltagsabenteuer – und wieder ein Moment, der zeigt, wie besonders dieses Land ist.
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  • Cocktail-Time vor der Zugfahrt

    5 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 19 °C

    Weil so schön war und wir noch ein bisschen Zeit haben, gehen wir noch einmal in die Altstadt von Ninh Binh. Wir sitze wunderbar am Fluss in einer frischen Brise, im Hintergrund läuft chillige Lounge-Musik und wir bestellen uns einen Cocktail, der uns heute Nacht im Schlafwagen hoffentlich gut schlafen lässt. So neigt sich ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag dem Ende entgegen. Einziger Wermutstropfen ist Mojos Fuß, der ganz dick angeschwollen und inzwischen blutunterlaufen ist. Wir hoffen, es ist nichts Ernstes, aber immerhin hat er keine Schmerzen und kann ihn belasten und auch laufen. Hoffen wir mal, dass es jetzt von Tag zu Tag wieder deutlich besser wird.Leer más

  • Im Nachtzug nach Huế

    5 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 18 °C

    Von Ninh Binh aus nehmen wir einmal den Nachtzug nach Huế, um auch das einmal erlebt zu haben. Wir schlafen in einem Viererabteil und haben wohl Glück mit dem Franzosen, der schon feste schnarcht, als wir unser Abteil beziehen. Wir verstauen das Gepäck, kuscheln uns in den Betten ein und sind relativ bald eingeschlafen, was ich bei den lauten Fahr-Geräuschen tatsächlich nicht gedacht hätte. Da ist es in der deutschen Bahn doch einiges gemütlicher und komfortabler. Für die ca. 565 km benötigt der Zug rund 11 Stunden und die Fahrt ist am Ende doch recht kurzweilig, auch wenn ich das Erlebnis nicht unbedingt noch einmal wiederholen muss.

    Wir werden übrigens mit kostenfreien Snacks und Getränken versorgt, am Morgen kommt der Frühstückswagen vorbei, doch uns reicht ein Milchkaffee. Im Nachbarabteil sitzen Vietnamesen und schlürfen schon ganz eifrig ihre Pho. Am Abend lernen wir zwei Kölner kennen, die mit einem älteren vietnamesischen Ehepaar die Nacht im Schlafabteil verbracht haben, die beide sehr laut geschnarcht haben, mehrfach aufgestanden sind und am Morgen ganz viele hart gekochte Eier zum Frühstück gegessen haben, die sie sich gleich nebenan in der Toilette, wieder durch den Kopf gehen lassen mussten. Bei Ihnen hatte sich zu allem Übel zwischendurch auch versehentlich die Tür verriegelt, so dass sie das Abteil gar nicht mehr verlassen konnten. Es gibt also zu allem immer noch eine Steigerung. Schlimmer geht immer.

    Nachtrag: erst am nächsten Tag bei unserer Rikscha Tour sehen wir, dass die Weichen für die Züge hier noch von Hand gestellt und Bahnübergänge von Hand zugeschoben werden, dafür rollen Züge auch deutlich langsamer als in unserer Heimat.
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  • ÜN Spatel d'Annam Hotel in Huế

    6 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Eigentlich hatten wir dieses romantische und etwas exklusivere Hotel mitten in der Altstadt für zwei Nächte für je 41 € pro Nacht gebucht, doch Hue hat eigentlich gar nicht so viel zu bieten, so kürzen wir um eine Nacht ein und müssen den Wert der zweiten Übernachtung in anderen Dingen im Hotel abarbeiten. So nimmt sich Joe eine Ganzkörpermassage und wir speisen im Restaurant zum Mittag.

    Als wir heute Morgen nach der Zugfahrt ankommen, sind die Zimmer leider noch nicht bezugsfertig und auch als wir nach der Rikschatour zurück sind, müssen wir uns noch ein bisschen gedulden. So wird es 14:30 Uhr, bis wir unser Zimmer beziehen können - in unseren Augen ist das Unternehmenspolitik oder reine Schikane, weil nur ganz wenige Zimmer belegt sind. Nicht zuletzt deshalb müssen wir feststellen, dass wir doch lieber ganz einfach unterwegs sind - in authentischen Unterkünften und in lokalen Restaurants. Das merken wir uns für unsere Weiterreise. Unser Zimmer ist wunderschön und mit allem Komfort ausgestattet, aber darum herum fehlt uns einfach das quirlige Leben, das erkunden wir mit den Fahrräder, die das Hotel seinen Gästen netterweise kostenlos zur Verfügung stellt.
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  • Rikschatour durch Huế zu Highligts

    6 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Unser Hotelzimmer ist leider noch nicht bezugsfertig, als wir am frühen Morgen anreisen, daher machen wir uns zu Fuß auf den Weg zur Zitadelle. Als wir am Eingang sind, müssen wir feststellen, dass wir die Rückseite erwischt haben, die nur Einlass für Mitarbeiter bietet. Das bedeutet knapp 2 km außen rumlaufen. Da spricht uns ein Rikscha Fahrer an, er können uns ja auch fahren. Wir lehnen erst ab, doch nachdem ich zweimal ziemlich ausgerutscht bin auf dem noch vom Regen sehr rutschigen Untergrund, entscheiden wir uns schnell um. Wir kommen mit. 150.000 will er für die Fahrt zum Eingang oder wenn wir mögen 400.000, dann zeigt er uns noch ein paar Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Okay. Das machen wir!

    Er macht mit uns eine schöne Stadtrundfahrt und führt uns zu Plätzen, die wir alleine nie gefunden hätten. Wir steigen immer mal wieder aus, schießen ein paar Fotos, schauen genauer hin und er lädt uns immer wieder tapfer auf seine schon sehr betagte, aber immerhin mit einem Elektroantrieb versehene Rikscha. An der Zitadelle lässt er uns am offiziellen Eingang raus und meint, er würde am anderen Ende auf uns warten, dort, wo wir uns getroffen hätten.

    Als wir die Zitadelle wieder verlassen haben, fährt er uns noch zu einer recht weit entfernt Pagode und liefert uns danach direkt im Hotel ab. Wir geben großzügig 500.000 Dong, aber er meint, das sei viel zu wenig. Er hätte uns ja 3 - 4 Stunden durch die Gegend gefahren und auf uns gewartet. Also er müsse 1,2 Millionen, rund 40 € haben. Tja, so wurden wir das erste Mal übers Ohr gehauen. Wir wollen nicht diskutieren und zahlen zähneknirschend, machen ihm aber klar, dass wir erwartet hätten, dass er dieses Summe vorher klar kommuniziert.

    Es ist Nikolaus und der heilige Nikolaus von Myra, ein Bischof, war für seine Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft bekannt. Der Tag soll an das Teilen, Gutes tun und an die Fürsorge für Bedürftige erinnern. Erinnern wir uns daran, wie leise Güte sein kann und wie hell sie leuchtet, wenn wir sie weitergeben.

    Also ist das unser Nikolaus Geschenk an diesen eigentlich sehr netten, aber am Ende doch sehr fordernden Rikscha Fahrer. Maurice erlebt mit seinem Grabfahrer übrigens eine ähnliche Geschichte, die am Ende aber nur 400.000 Dong kosten.
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  • Wohnhaus von Hồ Chí Minh & Lục Bộ

    6 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Das Wohnhaus von Hồ Chí Minh in Huế liegt in der heutigen Mai-Thúc-Loan-Straße. Dort lebte er als junger Mann Ende des 19. Jahrhunderts mit seinem Vater, der am kaiserlichen Hof tätig war. Das Haus ist einfach gebaut, aus Holz, mit wenigen Räumen und traditioneller Einrichtung. Heute ist es eine kleine Gedenkstätte, die seinen frühen Lebensweg dokumentiert.

    Unser nächster Haltepunkt ist das schon deutlich repräsentativere Gebäude, was in leuchten gelber Farbe erstrahlt, das Không Gian Văn Hóa Lục Bộ. Es war früher das Verwaltungszentrum der sechs Ministerien der Nguyễn-Dynastie in Huế. In diesen Gebäuden arbeiteten die höchsten Beamten des Reiches in den Bereichen Personal, Finanzen, Riten, Militär, Justiz und öffentliche Bauten. Das Areal lag in unmittelbarer Nähe der Zitadelle und war ein politisches Machtzentrum des kaiserlichen Vietnams. Heute ist es ein kultureller Ort, der an diese Verwaltungsstruktur erinnert.
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  • Zitadelle von Huế

    6 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Die Zitadelle von Huế ist schon ein sehr beeindruckender Gebäudekomplex, sie wurde ab 1805 unter Kaiser Gia Long als politisches und religiöses Zentrum der Nguyễn-Dynastie erbaut. Sie liegt am Parfümfluss und ist von einem breiten Wassergraben sowie massiven Mauern nach dem Vorbild europäischer Festungsbaukunst umgeben. Innerhalb der Anlage befinden sich die Kaiserstadt und die Verbotene Purpurstadt als einstiger Wohn- und Regierungsbereich der Kaiser. Die Zitadelle war bis 1945 Sitz der vietnamesischen Monarchie. Im Vietnamkrieg, besonders 1968 während der Tet-Offensive, wurde sie schwer zerstört. Heute gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eines der wichtigsten historischen Bauwerke Vietnams.

    Zu sehen sind restaurierte Paläste, Tempel, Pavillons und Thronsäle, die das höfische Leben der Nguyễn-Kaiser veranschaulichen. Man erlebt kunstvolle Drachenornamente, traditionelle Architektur und stille Gartenanlagen. Außerdem geben Museen, Informationstafeln und Ausstellungen Einblick in Staatsverwaltung, Rituale und den Alltag am Kaiserhof. Die Spuren der Kriegszerstörungen sind teilweise noch sichtbar und gehören ebenfalls zur geschichtlichen Erfahrung des Ortes. Am schönsten fand ich den kaiserlichen Garten mit wunderschönen Bonsais.
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  • Thien Mu-Pagode am Parfüm Fluss

    6 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Die Thien-Mu-Pagode, auch Pagode der Himmlischen Frau genannt, liegt malerisch oberhalb des Parfüm-Flusses am Stadtrand von Huế und gilt als eines der berühmtesten Wahrzeichen der ehemaligen Kaiserstadt. Ihre Ursprünge reichen bis ins Jahr 1601 zurück, als der Nguyen-Fürst Nguyễn Hoàng an diesem Ort einen buddhistischen Tempel errichten ließ, nachdem einer Legende zufolge eine alte Frau das Entstehen eines heiligen Bauwerks prophezeit hatte. Das markanteste Bauwerk der Anlage ist der siebenstöckige Phuoc-Duyen-Turm, der 1844 unter Kaiser Thiệu Trị errichtet wurde und jeweils eine Reinkarnation Buddhas symbolisieren soll. Die Pagode spielte auch eine bedeutende Rolle in der jüngeren Geschichte Vietnams: 1963 wurde sie zu einem Zentrum der buddhistischen Protestbewegung gegen die damalige südvietnamesische Regierung, und bis heute wird dort das Auto des Mönchs Thích Quảng Đức aufbewahrt, der sich aus Protest in Saigon selbst verbrannte. Neben ihrer tiefen religiösen und historischen Bedeutung ist die Thien-Mu-Pagode heute vor allem ein Ort der Ruhe und Besinnung und ein beliebtes Ziel für Besucher, die Geschichte, Spiritualität und die besondere Atmosphäre des Parfüm-Flusses erleben möchten.Leer más

  • Fahrradtour ins Ausgehviertel von Hue

    6 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ 🌙 23 °C

    Am Abend fahren wir mit unseren Fahrrädern noch die knapp drei Kilometer zu Maurice. Er wohnt in der Neustadt, mitten im Ausgehviertel. Hier ist deutlich mehr los als bei uns in der historischen Altstadt. Wir gehen sehr lecker essen und lernen am Nebentisch ein junges Paar aus Köln kennen, das mit einer komplett organisierten Tour durch Vietnam reist. Sie berichten von Problemen, an ausreichend Geld zu kommen, wenn man nur mit Kreditkarte unterwegs ist. Teilweise sind nur kleine Beträge verfügbar, aber die eigene Bank nimmt dafür gleich sechs Euro Bearbeitungsgebühr. Joe gibt Ihnen ein paar Euros aus unserem Bargelddepot und bekommt das Geld sofort per PayPal erstattet.

    Danach trinken wir noch gemeinsam etwas, spielen ein bisschen Karten und lassen so den erlebnisreichen Tag ausklingen. Zu später Stunde geht es hier übrigens ziemlich bunt, laut und trubelig zu. Es ist Samstagabend, und die Vietnamesen sind in Party- und Feierlaune. Sie scheinen sich in den Restaurant teilweise das Bier kistenweise selbst mitbringen. Auf Ordnung und Sauberkeit wird auch nicht unbedingt geachtet. Essensreste und Müll fliegt einfach unter den Tisch - je später der Abend, desto größer das Chaos in den Straßen.

    Auf dem Rückweg mache ich noch ein paar Fotos am Parfümfluss, der nachts viel romantischer wirkt als tagsüber, und auch die Zitadelle ist wunderbar illuminiert. Hué war zwar ganz nett, hat uns aber nicht so begeistert wie unsere letzten Reiseziele – auch weil den Menschen hier die Herzlichkeit fehlt, die wir bisher erleben durften. Sie wirken im Allgemeinen fordernder und weniger offen.
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  • Roller Tour durch die City of Ghosts

    7 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute wollen wir mit den Rollern über den Wolkenpass, den Hai-Van-Pass, der den Norden Vietnams vom Süden trennt. Wir haben über Booking.com eine Agentur gefunden, die die Einweg-Roller Miete inklusive Gepäcktransport von Hotel zu Hotel anbietet. Wir buchen direkt und verlängern auf fünf Miettage, wollen unsere Roller am 11. Dezember in Da Nang zurückgeben und bezahlen dafür 80 € für zwei Fahrzeuge.

    In meinen Vorstellungen hatte ich mir nach unseren Erfahrungen in Ha Giang diese Strecke irgendwie ziemlich romantisch ausgemalt – geschwungene Straßen, weite Blicke über die Küste, Freiheit im Fahrtwind. Doch die Realität beginnt zunächst ganz anders. Kilometerlang fahren wir schnurgerade durch dicht besiedeltes Land, vorbei an Werkstätten, kleinen Häusern, Läden, hupenden Rollern, stinkenden LKWs und immer wieder staubigen Straßenrändern.

    Dann verändert sich die Szenerie plötzlich. Wir sind mitten in der Natur, die Bebauung ist verschwunden und wir rollen durch eine bizarre, fast schon unwirkliche Landschaft: endlose Reihen von Gräbern, Mausoleen und Grabtempeln – die sogenannte „City of Ghosts“. Die Grabmäler sind hier keine schlichten Ruhestätten, sondern kleine, kunstvoll verzierte Bauwerke. Viele von ihnen sind bunt bemalt, mit Drachen, Lotusblüten und goldenen Schriftzeichen geschmückt. In Vietnam spielt die Ahnenverehrung eine zentrale Rolle. Die Verstorbenen bleiben Teil der Familie, werden regelmäßig besucht, mit Opfergaben wie Obst, Reis, Räucherstäbchen und sogar kleinen Papiernachbildungen von Häusern, Motorrädern oder Geldscheinen geehrt. Diese sollen den Toten im Jenseits Wohlstand bringen. Manche Gräber wirken fast wie kleine Paläste – ein letzter Ausdruck von Stolz, Respekt und Verbundenheit. Die Stimmung ist eigenartig still und eindrucksvoll, fast ehrfürchtig. Leben und Tod liegen hier unmittelbar nebeneinander.

    Schließlich öffnet sich die Landschaft, und wir gelangen ans Meer – das eigentlich so schön sein könnte, wäre da nicht all der Plastikmüll und das angeschwemmte Treibholz, das die letzten Stürme hier offensichtlich hinterlassen haben. Trotzdem liegt eine raue, wilde Schönheit in diesem Küstenabschnitt. Wir kommen vorbei an gemütlich grasenden Wasserbüffeln, die träge in den feuchten Wiesen stehen, oder faul im glasklaren Fluss liegen und fahren entlang riesiger Lagunen, in denen sich der Himmel spiegelt.
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  • Wunderschöner Wasserfall

    7 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Im Nationalpark Bạch Mã machen wir nach einem kleinen Abstecher Halt an einem wunderschönen Wasserfall. Das Wasser rauscht über die Felsen, alles ist grün, kühl und märchenhaft – ein perfekter Ort zum Durchatmen. Den verwaisten Ständen und Buden nach zu urteilen, muss im Sommer hier einiges los sein. Es gibt sogar Toiletten und nach Geschlechter getrennte Umkleiden.

    Und wie es der Zufall will, treffen wir dort die beiden Franzosen wieder, die wir schon am Tag zuvor am Bahnhof in Huế kennengelernt hatten. Auch sie sind mit dem gleichen Nachtzug wie wir nach Hoi An gefahren. Es ist schön, sich unterwegs immer wieder zufällig zu begegnen, fast so, als würde sich unsere Reise immer wieder kurz kreuzen.

    Ihnen haben wir übrigens auch unsere schönen Familienbilder zu verdanken – ein echtes Geschenk. Während wir mit dem Roller unterwegs sind, reisen sie mit einem Auto mit Privatfahrer und steuern ganz offensichtlich dieselben Highlights entlang der Strecke an wie wir. Eine kleine internationale Reisegemeinschaft auf Zeit, verbunden durch gleiche Wege und besondere Momente.
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  • Mittagessen am Meer

    7 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Am Meer entdecken wir schließlich ein Restaurant auf Stelzen – unser Platz fürs Mittagessen. Wir bestellen uns Nudeln mit Meeresfrüchte, gegrillten Tintenfisch und für Maurice einen kleinen Lobster mit Reis und sitzen direkt über dem Wasser, das unter uns sandbraun und aufgewühlt gegen die Pfähle schlägt. Vor uns tobt das Meer, der Wind weht kräftig, und trotz aller Gegensätze – Gräber, Müll, Büffel, Lagunen und wilder Ozean – spüren wir diesen besonderen Zauber des Unterwegsseins. Ein Tag voller Bilder, die bleiben.Leer más

  • Über den Wolkenpass

    7 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 26 °C

    Wenn man den Loop in Ha Giang hinter sich gebracht hat, wirkt der Wolkenpass fast unspektakulär. Im Grunde gibt es nur die Straße, die überwiegend an immer steiler werdenden Hängen entlangführt – mit einem herrlichen, heute allerdings sehr diesigen Blick über die vietnamesische Küste.

    Immer wieder gibt es Aussichtspunkte und kleine Cafés, die zu einer Pause einladen würden. Doch gerade am höchsten Punkt sind einige Schwertransporte unterwegs, und wir sind froh, diesen Abschnitt hinter uns zu bringen. So legen wir dort keine Pause mehr ein. Im Nachhinein ist das auch gut so, denn unser Fahrtag wird ohnehin viel später enden als geplant.

    Kurz vor Da Nang wird eine ganze Bucht umgepflügt und gänzlich neu modelliert, erst später erfahren wir, dass hier ein Vierzehn Milliarden Dollar Ressort eines amerikanischen Investors entstehen soll. Wo vorher idyllisch Kühe zwischen Reisterassen grasten, klafft jetzt eine gigantische Baustelle.
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  • ÜN Mayci Eco Boutique Hotel Hoi An

    7 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ 🌙 23 °C

    Vom Krankenhaus in Da Nang ist es noch eine gute Dreiviertelstunde bis zum Fuse Hostel von Maurice, das mitten in der Altstadt von Hoi An liegt. Dort liefern wir ihn ab (er hat leider nur noch ein Zimmer im Untergeschoss ohne Aufzug bekommen) und machen uns anschließend noch einmal eine Viertelstunde auf den Weg zu unserem etwas außerhalb gelegenen Hotel. Das hatte zwar sehr gute Rezensionen, im Nachhinein bedauern wir jedoch, dass wir so weit draußen und damit auch so weit weg von Maurice gebucht haben.

    Wir beziehen unser Zimmer, duschen uns den Schmutz und Staub des langen Tages von der Haut und schnappen uns dann den Koffer von Maurice. Danach fahren wir noch einmal zurück zu ihm, um ihm seine Kleidung zu übergeben. Inzwischen hat er sich seine Sporthose aufgeschnitten, damit er sie überhaupt noch über den Gips bekommt – seine Bewegungsfreiheit ist nun schon sehr stark eingeschränkt. Die Krücken, die er im Krankenhaus erhalten hat, sind zudem sehr schwer und unhandlich, überhaupt nicht zu vergleichen mit denen, die wir von zu Hause kennen. Das wird noch eine echte Herausforderung werden.

    Trotz allem ist Maurice tapfer, macht das Beste aus der Situation und versucht, seinen Humor nicht zu verlieren. Doch uns wird an diesem Abend erst so richtig bewusst, wie beschwerlich die nächste Zeit für ihn werden dürfte – und wie sehr er auf Unterstützung angewiesen sein wird.
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  • Abendspaziergang durch Hoi An

    7 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ 🌙 21 °C

    Erst am späten Abend schaffen wir es, durch das wirklich bezaubernde Hoi An zu spazieren. Die Flut ist noch nicht ganz zurückgegangen und es ist recht wenig los. Vom ersten Augenblick an nimmt uns die Stadt für sich ein – so romantisch, so ruhig, so voller Atmosphäre.

    Die Altstadt mit ihren alten Handelshäusern, den kleinen Tempeln und Brücken gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, und genau das spürt man sofort. Überall leuchten bunte Laternen, die sich im Wasser des Thu-Bon-Flusses spiegeln. In manchen Restaurants wird leise Live-Musik gespielt, sonst ist es still und beschaulich. Alles wirkt entschleunigt, fast wie aus der Zeit gefallen.

    Es ist eine ganz neue Erfahrung für uns in Vietnam – so ruhig, so sanft, so romantisch. Wir schlendern einfach nur durch die Gassen und genießen diesen besonderen Zauber. Vom Hochwasser der letzten Stürme ist fast nichts mehr zu sehen. Noch ist ganz wenig los in der Stadt, die Menschen trauen sich noch nicht hierher und die Kapitäne der Lampion Boote warten auf Kundschaft.
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  • Erlebnisreiche Roller Tour

    8 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Als wir gestern Abend eingecheckt haben, wurden wir gefragt, was wir denn zum Frühstück essen möchten. Alles auf Vietnamesisch – das einzige Wort, das ich verstanden habe, war Banh Mi (das berühmte vietnamesische Baguette). Also: Okay, das nehmen wir. Außerdem hatten wir noch verstanden, dass es Frühstück von 8 bis 10 Uhr geben würde.

    Um Punkt 9:00 Uhr klopft es bei uns an der Tür – und wir bekommen unser Frühstück tatsächlich ins Zimmer serviert. Eigentlich wollte ich gerade unter die Dusche hüpfen, aber so geht es erst einmal zurück ins Bett. Irgendwie auch ganz niedlich.

    Da wir nicht wissen, wie es Maurice heute so geht, starten wir mit dem Roller zu einer Erkundungstour durch die nähere Umgebung. Nur ein paar Meter vom Hotel entfernt sind wir schon direkt am Wasser, mitten in Kokoswäldern. Es ist wie ein Eintauchen in eine andere Welt. Wir fahren vorbei an einfachen Behausungen, Homestays und Unterkünften, die man mieten kann, an mehr oder weniger fahrtüchtigen Booten, kleinen Restaurants und Cafés.

    Hühner und Enten kreuzen unseren Weg, wir kommen an Reisfeldern vorbei, auf denen gearbeitet wird, und auf denen Wasserbüffel grasen. Wir lassen uns einfach treiben und sind immer wieder überrascht, was man auf so kurzer Strecke alles sehen und erleben kann.
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  • Coconut Village

    8 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 25 °C

    Eher zufällig entdecken wir auf unserer Rollertour das Coconat Village. Für 30.000 Dong Eintritt – also gerade einmal einen Euro – sind wir dabei, und schon heftet sich uns eine Einheimische an die Fersen. Mit ihrem Roller begleitet sie uns, macht unermüdlich Werbung für ihr Coconat-Boot und ihre Kochkurse. Sie lässt nicht locker, fährt neben uns her, erklärt, wirbt, lächelt. Tatsächlich begleitet sie uns durch das komplette Dorf, bis wir es schließlich irgendwie schaffen, ihr freundlich, aber bestimmt klarzumachen, dass wir weder etwas kaufen noch eine Bootstour oder einen Kochkurs machen möchten. Irgendwann verabschiedet sie sich dann ganz herzlich vor ihrem Zuhause von uns – ohne Groll, fast schon rührend.

    Das Dorf selbst ist eigentlich sehr idyllisch: kleine Wasserarme, Palmen, schmale Wege, einfache schöne Häuser. Wären da nicht die vielen Einheimischen, die sichtbar verzweifelt auf Kundschaft warten. Man spürt, wie sehr der Tourismus hier gerade fehlt. In der Saison ist es hier vermutlich richtig voll, doch aktuell bleiben die Besucher aus. Viele Reisende denken offenbar, man könne wegen der vergangenen Stürme nicht hierher kommen – was aber so gar nicht stimmt. Selbst an der Stelle in der Stadt, an der gestern Abend noch Hochwasser stand, ist das Wasser inzwischen vollständig zurückgegangen. Alles ist aufgeräumt, sauber und wirkt fast so, als wäre nichts gewesen.

    Gerade dieser Kontrast bleibt uns besonders im Gedächtnis: die stille Schönheit des Ortes auf der einen Seite – und auf der anderen Seite die leise Hoffnung der Menschen, dass die Touristen bald zurückkehren.
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  • Eindrücke vom Strand von Hoi An

    8 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Hoi An ist nicht nur für seine romantische Altstadt bekannt, sondern auch für seine Strände. In Vietnam gibt es davon nicht allzu viele, doch hier soll es einige Resorts und Hotels direkt am Meer geben. Neugierig wollen wir uns selbst ein Bild machen und steuern gleich drei Hotelanlagen an. Alle wirken auf eine seltsame Weise wie ausgestorben: Die Tische sind festlich gedeckt, weihnachtlich dekoriert, überall ist Personal – nur die Gäste fehlen.

    Im ersten Resort, im Palm Garden Beach Resort, haben wir eigentlich vor, einen Cappuccino zu trinken. Doch statt im Café sitzen wir am Ende einfach in der frischen Brise direkt am Meer, schauen hinaus auf die Brandung und beobachten einen einsamen Kitesurfer, der ruhig seine Bahnen zieht. Der Kaffee muss warten, der Moment ist wichtiger.

    Im zweiten Resort legen wir nur einen kurzen Fotostopp ein. Ein stylisches Gebäude mit etwa zehn Zimmern, davor ein liebevoll gestalteter Platz in den Dünen: eine kleine Lagerfeuerstelle, Schaukeln und gemütliche Chill-Ecken. Leider zeigt sich hier auch die raue Seite der Natur – rechts und links ist die Düne in den letzten Stürmen komplett abgebrochen. So etwas möchte man im Urlaub eigentlich nicht unbedingt sehen.

    Im dritten Resort, im Victoria Hoi An Beach Resort, klappt es dann endlich mit dem Cappuccino. Er wird uns auf einem Bambustablett serviert, dazu liebevoll eine kleine Schokolade und ein Glas Wasser. Bedient werden wir von einer Praktikantin aus Frankreich, die gemeinsam mit ihrer Freundin ein fünfmonatiges Praktikum hier begonnen hat und gerade erst angekommen ist.

    Sie erzählt uns, dass das Wetter im Moment noch nicht so schön sei, im Januar aber deutlich freundlicher werden soll. Dann rechne man auch mit spürbar mehr Gästen. Für die Einarbeitung findet sie die aktuelle Ruhe allerdings gar nicht schlecht – alles gehe gelassen zu, ohne Hektik. Und genau so fühlt sich dieser Tag am Meer auch für uns an: still, ruhig und ein bisschen surreal.
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  • Hoi An tagsüber

    8 de diciembre de 2025, Vietnam ⋅ 🌧 25 °C

    Eigentlich hatten wir vor, Maurice in Hoi An zu überraschen, doch bis wir ankommen, ist er bereits im Coconut Village. Dumm gelaufen. Also schlendern wir stattdessen durch die Stadt, die wir bisher nur abends im romantischen Lichterglanz wahrgenommen haben. Aber sie ist auch tagsüber wunderschön.

    Allerdings werden in den Geschäften überall die gleichen Dinge verkauft. Was auf den ersten Blick noch schön aussieht, entpuppt sich auf den zweiten eher als Billigware. Dennoch schlagen wir auf dem Markt zu: Zunächst gibt es Smoothies für uns beide, danach kaufen wir vietnamesischen Tigerbalsam und einen Nasenstift, den wir hier schon öfter im Einsatz gesehen haben und von zu Hause so nicht kennen. Man soll ihn sich an die Nase halten, wenn man erkältet oder verschnupft ist. Ich bin gespannt, ob das zu Hause tatsächlich funktioniert!
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