• Uta Vogel
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Mallorca im April mit Freunden

Et 18-dags eventyr af Uta Læs mere
  • Start på rejsen
    5. april 2026

    Anreise

    5. april, Spanien ⋅ ⛅ 9 °C

    Wir freuen uns sehr darauf, dem schlechten Wetter entkommen zu können. Mallorca empfängt uns zwar mit Sonne, aber auch mit kühlen Temperaturen.
    Im Flieger werde ich von einem Mann angesprochen: „Kennen wir uns?“ Ich antworte, mein Name sei Uta Vogel und ich wohne in Sasbach. „Ach ja“, sagt er, „jetzt fällt es mir wieder ein!“ Wir hatten früher beruflich miteinander zu tun und immer viel Spaß zusammen. Ich liebe diese unvorhergesehenen Begegnungen, sie sind oft das Salz in der Suppe jeder Reise.Læs mere

  • Ehemalige Militärstation und Leuchtturm

    5. april, Spanien ⋅ ☀️ 17 °C

    Die ehemalige Militärstation am Leuchtturm von Cala Figuera wirkt heute still und romantisch – doch noch bis vor wenigen Jahrzehnten war sie ein strategisch bedeutender Standort zur Überwachung der Bucht von Palma.

    Seinen Ursprung hat der militärische Bereich im frühen 20. Jahrhundert: Nach dem Ersten Weltkrieg richtete die spanische Küstenwache hier einen Stützpunkt ein, um die wichtige Schifffahrtsroute und insbesondere die Zufahrt zur Bucht von Palma zu sichern. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage weiter ausgebaut und umfasste schließlich verschiedene Gebäude wie Kasernen, technische Einrichtungen sowie Küstenbatterien mit Geschützen. Diese waren Teil eines Verteidigungssystems, das die Küste vor möglichen Angriffen schützen sollte.

    Die Lage war dafür ideal: Von den Klippen rund um den Leuchtturm – der selbst bereits im Jahr 1860 errichtet wurde – hatte man einen weiten, ungehinderten Blick über das offene Meer und die gesamte Bucht. Ergänzt wurde das militärische Ensemble durch ältere Verteidigungsstrukturen wie einen Wachturm aus dem 16. Jahrhundert, der ursprünglich zur Piratenabwehr diente und zeigt, dass dieser Küstenabschnitt schon lange eine strategische Bedeutung hatte.

    Während des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Areal zu einer abgeschlossenen Militärzone. Der Zugang war streng reglementiert, und noch heute erinnern vereinzelt Schilder und Zäune an diese Zeit. Erst in den 1980er-Jahren wurde das Gebiet aufgegeben und das Sperrgebiet aufgehoben. Danach verfielen viele der Gebäude langsam, und ein Teil der technischen Anlagen wurde abgebaut oder verschlossen – insbesondere die Geschütze verschwanden, während Bunker und unterirdische Gänge teilweise erhalten blieben.

    Heute präsentiert sich die ehemalige Militärstation als eine Mischung aus Ruinen, überwucherten Wegen und verlassenen Bauwerken. Zwischen Pinien und Felsen stößt man auf zerfallene Kasernen, betonierte Plattformen ehemaliger Geschützstellungen und verschlossene Bunkereingänge. Gerade diese Relikte verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre – irgendwo zwischen „Lost Place“, Zeitzeugnis und Naturparadies. Gleichzeitig ist das Gebiet Teil eines geschützten Landschaftsraums, und es gibt Bestrebungen, es stärker unter Naturschutz zu stellen und behutsam zugänglich zu machen.
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  • Abendessen im Restaurant Na Sardana

    6. april, Spanien ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute bekommen wir am späten Nachmittag Besuch von Johannes und Petra Bürkle. Zu Hause klappt es eher selten mit einem Treffen, daher ist es umso schöner, dass es jetzt auf Mallorca klappt. Nach einem Aperitif zu Hause gehen wir gemeinsam zum Abendessen ins benachbarte Restaurant „Na Sardana“, das uns aufgrund der ruhigen, abgeschiedenen und aussichtsreichen Lage, der entspannten Atmosphäre und des leckeren Essens immer wieder sehr gut gefällt.Læs mere

  • Bootstour in die Cala Tuent

    7. april, Spanien ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute machen wir eine Wanderung, die ich mir schon lange vorgenommen habe. Wir fahren nach Port de Sóller, suchen uns einen Parkplatz und setzen mit dem Boot in die urige Cala Tuent über. Von dort wandern wir die 16,1 km zurück nach Port de Sóller. Die Tour ist schweißtreibend und anstrengend, aber wunderschön.

    Doch jetzt genießen wir zunächst einmal die Bootstour entlang der herrlichen Küstenlinie, auf der uns sogar eine ganze Herde Delfine unterhält.
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  • Wanderung nach Port de Sóller

    7. april, Spanien ⋅ ☀️ 23 °C

    Die Streckenwanderung von der Cala Tuent nach Port de Sóller ist für uns eine der schönsten und abwechslungsreichsten auf der Insel. Abgesehen von der schönen Anreise mit dem Boot bietet die Streckenführung immer wieder großartige Ausblicke auf die wilde Steilküste im Westen der Insel. Allerdings sind auch sehr viele Höhenmeter zu überwinden. Am Ende sind wir 17 km gelaufen und kommen glücklich und beseelt zurück nach Port de Sóller.

    Zur Belohnung haben wir uns zum Abschluss in Port de Sóller noch ein leckeres Eis gegönnt.
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  • Viel zu voll: der Markt in Santanyí

    8. april, Spanien ⋅ ☁️ 21 °C

    Der Markt in Santanyí gilt unter Kennern als einer der schönsten und authentischsten Wochenmärkte Mallorcas. Er findet jeden Mittwoch und Samstag jeweils von ca. 9:00 bis 13:30 Uhr statt und verwandelt das sonst eher beschauliche Goldgräber-Städtchen im Südosten der Insel in ein lebendiges Mosaik aus Farben, Düften, Klängen und ….. Gedränge.

    Was Santanyí so besonders macht, ist die Architektur. Fast alle Gebäude im historischen Kern sind aus dem berühmten Santanyí-Stein (Marès) erbaut. Wenn die Vormittagssonne auf die goldgelben Fassaden der Kirche Sant Andreu und die umliegenden Rathausbauten trifft, entsteht eine warme, fast leuchtende Atmosphäre, die einen starken Kontrast zum tiefblauen Himmel bildet.

    Der Markt ist weitläufig und zieht sich durch die engen Gassen bis hin zum zentralen Marktplatz (Placa Major). Hier stapeln sich saisonale Schätze direkt von den Fincas der Umgebung: pralle Tomaten, intensiv duftende Kräuter, riesige Wassermelonen und natürlich die berühmten mallorquinischen Aprikosen und Mandeln.

    •Anders als auf reinen Touristenmärkten findet man in Santanyí hochwertiges Kunsthandwerk. Dazu gehören Keramik im typischen Zungenmuster-Design, handgeflochtene Körbe aus Palmblättern (Llavor de palmito) und Textilien aus Leinen.

    Santanyí hat sich in den letzten Jahren zu einem Hotspot für Künstler und Wahl-Mallorquiner entwickelt. Das spiegelt sich auch im Publikum wider. Rund um den Marktplatz sind die Tische der Cafés (wie das berühmte L'Art de la Terra) oft bis auf den letzten Platz besetzt. Man trinkt einen Café con leche, beobachtet das bunte Treiben und lauscht den Straßenmusikern, die oft an den Straßenecken Jazz oder spanische Gitarre spielen. Einen der Musiker kennen wir schon von einer Einladung zum 60. Geburtstag von Michael Kroheck im letzten Jahr.

    Viele der kleinen Kunstgalerien in den Seitenstraßen öffnen während des Marktes ihre Türen, sodass man den Markteinkauf direkt mit einer Prise zeitgenössischer Kunst verbinden kann.
    Wir sind eigentlich früh dran, kommen aber viel zu spät an, weil wir unterwegs noch in einigen Einrichtungshäusern stöbern und auch fündig werden.

    Santanyí ist während der Markttage für Autos im Zentrum gesperrt, daher nutzen wir den großen, ausgeschilderten Parkplatz am Stadtrand – von dort sind es nur 10 Minuten zu Fuß. Dann sind wir mittendrin im Gedränge. Wir drehen eine schnelle Runde – aber nur, weil wir so weit hierher gefahren sind – und machen uns dann auf den Heimweg.
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  • Bodegues Ribas

    9. april, Spanien ⋅ ☁️ 25 °C

    Mallorca von seiner sanften Seite

    Heute haben wir die Insel von einer ganz anderen, besonders reizvollen Seite erlebt: völlig ohne Anstrengung, dafür mit purer Entspannung.

    1. Station: Bodegues Ribas
    Unser Weg führte uns nach Consell zur Bodegues Ribas, einem der ältesten Weingüter der Insel, dessen Geschichte bis ins Jahr 1711 zurückreicht. Wir saßen draußen im idyllischen Innenhof unter den Bäumen. Der Schatten der Blätter und die historische Kulisse der alten Mauern schufen eine Atmosphäre, in der man die Zeit sofort vergisst.
    Wir haben uns eine 3er-Weinprobe geteilt. Diese wurde uns sehr liebevoll serviert, begleitet von frischem Wasser und den typischen mallorquinischen Quelitas (Olivenöl-Kräckern), die hervorragend zu den exzellenten Weinen passten.

    Ein besonderes Highlight für Entdecker:
    Hier wird noch eine wunderbare Tradition gepflegt: der Verkauf von offenem Wein (Vino a granel). Für unschlagbare 2,90 € pro Liter haben wir uns jeweils 1,5 Liter Rosé und Rotwein zum Probieren abfüllen lassen. Ich musste dabei sofort an meinen Vater denken – diese ehrliche, bodenständige Art des Weinkaufs und die hohe Qualität der Tropfen würden ihm sicher sehr gefallen.
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  • Spaziergang durch Consell

    9. april, Spanien ⋅ ☁️ 25 °C

    Ein Spaziergang durch Consell & eine herzliche Begegnung

    Da wir schon einmal in der Gegend waren, ließen wir uns treiben und schlenderten gemütlich durch die Gassen von Consell und über den beschaulichen Wochenmarkt. Dabei entdeckten wir per Zufall ein echtes Schmuckstück: das „Es Rústic Petit Restaurant“.

    Obwohl das Restaurant eigentlich noch geschlossen hatte, bewies der Besitzer Toni die typisch mallorquinische Gastfreundschaft. Er ließ uns kurzerhand herein, damit ich in Ruhe ein paar Fotos von der urigen und gemütlichen Einrichtung machen konnte.

    Dabei entwickelten wir ein sehr herzliches Gespräch. Es stellte sich heraus, dass Toni ein großer Fan von Deutschland ist – besonders der Schwarzwald hat es ihm angetan. Er erzählte uns begeistert von seinen Autoreisen dorthin. Es war ein schöner Moment des Austauschs, der zeigt, wie klein die Welt manchmal ist. Das Restaurant macht seinem Namen alle Ehre: Es wirkt unglaublich einladend, rustikal und mit viel Liebe zum Detail geführt.
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  • Restaurant 19 by Livingdreams

    9. april, Spanien ⋅ ☁️ 26 °C

    Ein Gesamtkunstwerk für die Sinne: „19 by Livingdreams“

    Unsere Reise führt uns ein kleines Stückchen weiter nach Santa Maria del Camí, wo wir auf ein Erlebnis stießen, das weit über einen gewöhnlichen Restaurantbesuch hinausgeht. Das „19 by Livingdreams“ ist ein Ort, an dem gehobene Gastronomie und exklusives Interior Design auf spektakuläre Weise verschmelzen.

    Beheimatet in einem prächtigen Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert, taucht man hier in eine Welt ein, in der die Grenzen zwischen Restaurant und Einrichtungshaus verschwimmen. Während wir im idyllischen Garten speisten, saßen wir inmitten von hochwertigen Designermöbeln und kunstvollen Accessoires – allesamt Teil des weitläufigen Showrooms.

    Das Herzstück ist zweifellos der fast 1.000 m² große Garten. Mit seinen verschiedenen Ebenen, sanft plätschernden Brunnen und der üppigen mediterranen Bepflanzung bildet er eine fast magische Rückzugsoase. Die Atmosphäre dort ist unvergleichlich romantisch und entspannend – eine echte Wohlfühloase abseits des Trubels.

    Auch die Küche hält, was das Ambiente verspricht. Das Team setzt auf ein spannendes Asian-Fusion-Konzept, das geschickt mit mediterranen und südamerikanischen Einflüssen spielt: Kreative Highlights: Von frischem Ceviche und feinem Thunfisch-Tatar bis hin zu herzhaften Wagyu-Burgern. Besonders spannend klingen Gerichte wie das thailändische Curry oder die Rinderbäckchen nach Sumatra-Art.

    Alles an diesem Ort zeugt von handwerklicher Finesse und höchster Qualität. Wer danach noch verweilen möchte, findet in der stilvollen Havana Lounge im Obergeschoss den perfekten Platz für einen Drink.

    Mein Fazit: Ein absolut besonderes Highlight, das den heutigen Tag voller Genuss und Entdeckungen perfekt abrundet!
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  • Weinprobe im Weingut Macià Batle

    9. april, Spanien ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach unseren entspannten Stunden in Consell führt uns der Weg zu einer der bekanntesten Adressen der Insel: dem Celler Macià Batle. Es ist faszinierend zu sehen, wie hier die Brücke zwischen dem Jahr 1856 und der modernen Weinwelt von heute geschlagen wird.

    Die Wiederentdeckung der Insel-Schätze
    Besonders beeindruckt hat mich die Philosophie des Hauses. Macià Batle war maßgeblich daran beteiligt, die autochthonen (einheimischen) Rebsorten Mallorcas wie Mantonegro, Callet und Prensal Blanc aus der Vergessenheit zu holen. In Kombination mit internationalen Klassikern wie Cabernet Sauvignon entstehen hier Weine, die die mediterrane Wärme und das Terroir der Insel auf eine sehr elegante, moderne Weise einfangen.

    Macià Batle ist jedoch weit mehr als nur ein Produktionsort. Das Weingut zelebriert den Wein als Kulturgut: Ein Markenzeichen sind die jährlich wechselnden Künstleretiketten, die jede Flasche zu einem kleinen Sammlerstück machen. Die Verbindung aus Weinverkostung und den Ausstellungen direkt im Weingut verleiht dem Besuch eine ganz besondere, intellektuelle Note.

    Für mich steht dieses Weingut sinnbildlich für das „neue Mallorca“: stolz auf die eigenen Wurzeln, aber mutig genug für Innovation, Design und höchste internationale Qualität. Ein beeindruckender Abschluss unserer heutigen Entdeckungstour!
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  • Highlight: Die Bar im Villamil Resort

    9. april, Spanien ⋅ ⛅ 18 °C

    Das Überraschungs-Highlight: Logenplatz über der Bucht

    Eigentlich wollten wir den Tag nur entspannt ausklingen lassen, doch dann stießen wir auf das absolute Highlight des Tages: Die Bar des Hotels Secrets Mallorca Villamil Resort & Spa. Der Ausblick von dort über die gesamte Bucht ist schlichtweg atemberaubend.

    Was uns besonders verblüfft hat: Trotz des exklusiven Ambientes und der erstklassigen Lage waren die Getränkepreise teilweise günstiger als in manch mittelmäßigem Restaurant am Boulevard. Ein echter Geheimtipp, der beweist, dass man für einen Logenplatz mit erstklassigem Service nicht immer tief in die Tasche greifen muss.

    Wie es der Zufall so will, ergab sich beim Händewaschen auf der Toilette ein nettes Gespräch mit einer jungen Deutschen. Sie legte mir die Bar im erst kürzlich neu eröffneten Hotel Aethos ans Herz.
    Da dieses Hotel ohnehin auf unserem Heimweg liegt, haben wir nicht lange gefackelt. Der Kontrast war faszinierend: Während das Villamil mit seinem prachtvollen, klassischen Grand-Hotel-Charme besticht, verkörpert das Aethos den neuen, minimalistischen Zeitgeist – sehr stylisch, modern und mit einer ganz anderen, hippen Energie. Zwei völlig verschiedene Welten, die beide auf ihre Weise die Vielseitigkeit der Insel widerspiegeln.
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  • Das „Onda“ im Aethos: Design-Träume

    9. april, Spanien ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Tipp aus der Damen-Toilette führte uns schließlich zum letzten Stopp des Tages: dem Hotel Aethos und seiner Bar/Restaurant „Onda“. Wenn man vom klassischen Grand-Hotel-Charme des Villamil kommt, wirkt das Aethos wie eine Reise in die Zukunft des Reisens.

    Wir waren von der architektonischen Gestaltung schlichtweg beeindruckt. Die Bar, das Restaurant, die Relax-Zonen und der Poolbereich sind meisterhaft durchdesignt – modern, minimalistisch und extrem stylisch. Gepaart mit der wunderschönen Aussicht ist das Ambiente eigentlich kaum zu übertreffen. Es ist ein Ort, an dem jede Ecke wie für ein Hochglanz-Magazin geschaffen wirkt.

    Die Kehrseite der Medaille. Allerdings hat dieser „New Age Luxus“ auch seinen Preis – und der lag für unser Empfinden deutlich jenseits der Schmerzgrenze. Besonders überrascht (und weniger begeistert) waren wir, als am Ende noch eine Servicecharge von 10 % auf die ohnehin schon ambitionierten Preise aufgeschlagen wurde.

    Mein Fazit zum Ausklang: Es war ein faszinierender Blick in eine Welt voller Design und Exklusivität. Auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis für uns hier nicht ganz stimmte, war es das architektonische Erlebnis definitiv wert, einmal dort gewesen zu sein.
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  • Flamenco Show im Vilamill

    10. april, Spanien ⋅ ☀️ 23 °C

    Cousinen-Wochenende in Peguera
    Der Tag der Ankunft – Von Startschwierigkeiten und Flamenco-Glück

    Heute ist es endlich so weit: Die Mädels reisen an! Den Anfang macht meine Cousine Anke, die pünktlich landet. Eigentlich sollten Annette und Christiane wenig später fast zeitgleich eintreffen, doch der Tag hält für Annette einen ordentlichen Adrenalinschub bereit.

    Ihr Flieger setzte bereits zum Start an und war quasi schon im Begriff abzuheben, als der Kapitän eine heftige Vollbremsung auf dem Rollfeld hinlegte. Sicherheit geht vor: Die Maschine musste komplett durchgecheckt werden. Das Ende vom Lied? Satte fünf Stunden Verspätung. Ein nervenaufreibender Start, aber Hauptsache, sie kommt sicher an!
    Während wir auf die Nachzügler warten, drehen Anke und ich die erste Erkundungsrunde durch Peguera. Um im Urlaubsmodus anzukommen, kehren wir im Vilamill ein. Bei einer kleinen Getränkepause genießen wir unser Wasser und trauen unseren Augen kaum: Wir haben das perfekte Timing erwischt! Passend zu unserer Erfrischung wird uns eine wunderschöne, leidenschaftliche Flamenco-Show geboten.

    Ein magischer Moment, der uns sofort zeigt: Jetzt sind wir wirklich auf Mallorca. Jetzt fehlen nur noch die anderen beiden, damit die Runde komplett ist!
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  • Abendessen im Restaurant Na Sardana

    10. april, Spanien ⋅ 🌙 20 °C

    Der Abend: Endlich vereint

    Bis unsere Runde endlich vollständig ist, lassen wir die Seele baumeln und genießen die entspannte Atmosphäre zu Hause. Die Vorfreude auf die gemeinsame Zeit steigt mit jeder Minute.
    Als die Gruppe dann vollzählig ist, machen wir uns auf den Weg: Ein kleiner, malerischer Spaziergang führt uns entlang der Bucht, das Meer immer im Blick, bis wir über einige Treppenstufen das Na Sardana erreichen. Es gibt kaum etwas Schöneres, als den ersten gemeinsamen Abend bei dieser Aussicht einzuläuten.

    Dort angekommen, werden wir nach allen Regeln der Kunst kulinarisch verwöhnt. Bei vorzüglichem Essen und unterhaltsamen Gesprächen lassen wir die Ereignisse des Tages Revue passieren – von Annettes Flug-Abenteuer bis hin zu unserem Flamenco-Glück am Nachmittag. Es wird viel gelacht, und wir genießen es in vollen Zügen, diesen besonderen Ort und unsere Gemeinschaft zu teilen. Ein rundum gelungener Auftakt für unser Wochenende!
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  • Wanderung von Dejà nach Port de Sóller

    11. april, Spanien ⋅ ☁️ 20 °C

    Tag der Panoramen: Von Deià zurück nach Port de Sóller

    Heute steht ein echtes Highlight auf dem Programm: Unsere Wanderung entlang der wildromantischen Küste. Der Tag beginnt ganz entspannt mit einer Busfahrt von Port de Sóller ins Künstlerdorf Deià. Von dort aus schlängelte sich unser Weg zunächst hinunter zur malerischen Cala Deià, wo die Wellen sanft gegen die Felsen schlagen.

    Weiter geht es über den geschichtsträchtigen alten Postweg. Die Pfade hier sind gesäumt von uralten Olivenbäumen und bieten immer wieder spektakuläre Ausblicke.

    Während wir den weiten, glitzernden Blick über das endlose Meer genießen, wandern wir vorbei an traumhaft schönen Landhäusern und Fincas, die wie aus der Zeit gefallen wirken. Diese Kombination aus der würzigen Meeresluft, dem Duft der Pinien und der Ruhe der Natur hat uns alle tief beeindruckt. Ein Erlebnis wie aus dem Bilderbuch!
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  • Pausenstop mit frischem Orangensaft

    11. april, Spanien ⋅ ☁️ 25 °C

    Ein Schluck flüssiges Gold:

    Auf der Wanderung von Deià nach Port de Sóller auf dem berühmten GR 221, der „Trockenmauerroute“, erleben wir einen Moment, der zum absoluten Highlight unserer gesamten Tour wird.
    Nachdem wir die spektakulären Klippenpfade verlassen, einen steilen Aufstieg meistern und tiefer in die jahrhundertealten Olivenhaine oberhalb der Küste eintauchen, erscheint wie gerufen ein Hinweisschild für frisch gepressten Orangensaft. Diese Pause wird zu einer fast spirituellen Erfahrung für die Sinne.

    Wir landen inmitten der Zeitlosigkeit. Unsere Wanderschuhe sind staubig, wir sind verschwitzt und die Beine werden langsam schwer. Doch plötzlich öffnet sich der Pfad zu einer kleinen, schattigen Terrasse, die tief in die Terrassengärten eingebettet ist. Uralte, knorrige Olivenbäume, deren Stämme sich wie lebendige Skulpturen winden, umgeben diesen romanischen Rastplatz. Wir lauschen dem fernen Läuten der Schafglocken und dem Zirpen der Grillen – sonst herrscht hier oben eine fast meditative Stille. Durch das silbrig-grüne Laub glitzert im Hintergrund das tiefblaue Mittelmeer.

    Das Herzstück dieses Stopps ist der Orangensaft. In dieser Region, dem „Tal des Goldes“, haben Orangen eine lange Tradition. Der Saft wird direkt aus den Früchten gewonnen, die nur wenige Meter entfernt an den Bäumen hingen.

    Es ist kein gewöhnlicher Saft: Er ist dickflüssig, leuchtend orange und besitzt die perfekte Balance aus intensiver Süße und einer erfrischenden Säure. Er schmeckt buchstäblich nach konzentrierter Sonne. Es ist diese idyllische Schlichtheit, die diesen Moment so wertvoll und bezaubernd macht.
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  • Lunch im Hotel Corazon

    11. april, Spanien ⋅ ☁️ 25 °C

    Kontraste und Genuss: Vom Hotel Corazon nach Port de Sóller

    Das bezaubernde Café in der Finca Son Mico hat samstags leider geschlossen – sehr schade! Doch wir werden im Hotel Corazon mehr als entschädigt. Nach dem teils schweißtreibenden Weg ist es ein angenehmer Kontrast, in diese ruhige und bewusst gestaltete Umgebung einzutauchen.

    Das Restaurant liegt eingebettet in die Natur, mit freiem Blick auf die umliegenden Berge und die üppigen Gärten. Die Atmosphäre ist absolut entspannt und „chillig“ – kein klassischer Restaurantbetrieb, sondern ein offener, ruhiger, von Künstlern inspirierter Ort, an dem man am liebsten ewig verweilen möchte. Viele Elemente wirken handgemacht und individuell, ohne dabei überladen zu sein; alles strahlt eine ästhetische Gelassenheit aus.

    Die Gerichte sind allesamt frisch und mit viel Liebe zubereitet. Die Verwendung allerbeste Zutaten und die wunderbaren Kombinationen begeistern uns. Wir teilen uns fünf verschiedene Vorspeisen sowie ein Dessert und genießen die Vielfalt der Aromen in vollen Zügen.
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  • Abstieg & Abschluss in Port de Sóller

    11. april, Spanien ⋅ ☁️ 24 °C

    Frisch gestärkt beginnt der Abstieg. Der Weg führt uns zunächst durch weite Olivenfelder und vorbei an herrschaftlichen Landgütern, während im Hintergrund die majestätischen Gipfel des Tramuntana-Gebirges thronen. Dann kommt endlich das Ziel in Sicht: Port de Sóller.

    In der Bucht gönnen wir uns noch einen verdienten Absacker, bevor wir uns zu Hause ein gemütliches Vesper richten. Den ereignisreichen Tag lassen wir schließlich ganz entspannt bei einer Runde Rummycup ausklingen.
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  • Stürmische Wanderung ab Sant Elm

    12. april, Spanien ⋅ 🌬 16 °C

    Obwohl das Wetter heute nicht allzu vielversprechend aussieht und sich der Himmel in einem dramatischen Grau präsentiert, lassen wir uns nicht beirren. Wir begeben uns auf eine wunderschöne Wanderung entlang der zerklüfteten Küste, die in dem beschaulichen Ort Sant Elm startet.

    Unser Ziel ist der Torre de Cala en Basset, ein alter Wachturm aus dem 16. Jahrhundert, der thronend über dem Meer über die Bucht wacht. Der Weg dorthin führt uns durch duftende Pinienwälder und über felsige Pfade, während uns die frische, salzige Meeresbrise kräftig um die Nase weht.

    Schon bald öffnet sich der Blick und bietet eine spektakuläre Kulisse: Direkt vor uns liegt die Isla Sa Dragonera. Wie ein schlafender Drache ruht die unbewohnte Insel im tiefblauen, heute fast silbrig schimmernden Wasser. Das diffuse Licht des bewölkten Himmels verleiht der Szenerie eine fast mystische, friedliche Atmosphäre.

    Wir erreichen den Turm und genießen die Weite des Horizonts. Die raue Schönheit dieser Küstenlandschaft zeigt uns eindrucksvoll, dass Mallorca auch ohne strahlenden Sonnenschein absolut bezaubernd ist.
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  • Mittagessen im Can Babiloni Peixateria

    12. april, Spanien ⋅ 🌬 17 °C

    Ein verregneter Glücksfall: Genussmomente im „Can Babiloni Peixateria“

    Es beginnt zu tröpfeln. Eigentlich ist unser Plan, das Studio Weil zu besuchen, das laut Google geöffnet sein sollte. Doch am Telefon meldet sich nur der Anrufbeantworter. Wir disponieren kurzfristig um und ich suche nach einem Restaurant auf dem Weg, in dem wir dem Regen entkommen und vielleicht ein paar Tapas teilen können. So stoßen wir auf diese Peixateria in s‘Arraco, die praktischerweise direkt auf unserer Route liegt.

    Was als kurzer Fluchtversuch vor dem Wetter beginnt, entwickelt sich zu einem genussvollen, einzigartigen Nachmittag der ganz besonderen Art.
    Der Service empfängt uns herzlich, humorvoll und überaus wertschätzend. Wir fühlen uns sofort willkommen und gut aufgehoben. Während wir uns umschauen, werden gerade fangfrische Fische und Meeresfrüchte in der Auslage auf Eis drapiert – ein Anblick, der sofort Appetit macht. Der Wirt, der ursprünglich aus der Normandie stammt, berät uns mit einer spürbaren Leidenschaft für die Schätze des Meeres. Wir folgen seinen Empfehlungen und bereuen es keine Sekunde.

    Aus der geplanten „Kleinigkeit“ wird ein Fest für den Gaumen. Die Qualität der Zutaten und die Aufmerksamkeit des Teams sind herausragend. Wir sind uns einig: Wir kommen auf jeden Fall wieder! Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team für diesen unverhofften Lichtblick an diesem grauen Tag.
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