• Patrick Sp
Nuværende
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The Stans

Es geht durch die Stans Zentralasiens auf eine geführten Gruppenreise - russisch ist nicht meine Stärke, daher zu risky alleine mit dem Backpack 😅
Disclaimer: in den ersten Tagen gibt es keine Updates, da es in Turkmenistan kein Internet gibt...
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  • I øjeblikket i
    🇰🇿 Саты, Kasachstan

    Kolsai und Kandy

    2 timer siden, Kasakhstan ⋅ ☁️ 19 °C

    Zunächst ging es heute zu den Kolsai Seen. Dabei handelt es sich um 3 Seen, die im Grenzgebiet zwischen Kasachstan und Kirgisistan liegen. Daher darf man auch nicht an den 3. und höchsten, bzw. nur mit Sondererlaubnis.
    Die Wanderung führte mich zunächst über Stock und Stein am Westrand des Sees entlang. Im Vorfeld hieß es, dass man den See komplett umrunden könne. Naja, als ich am Ende war, gab es keine Brücke für über den See und das Bergwasser war eisig und schnell, daher wanderte ich noch etwas weiter Richtung zweitem See, als mir aber ein paar Italiener über den Weg liefen und meinten man wandere noch 3h, kehrte ich um 😅
    Nachmittags ging es dann zum Kandy See, ein See mit abgestorbenen Bäumen die nach einem Erdbeben vom Wasser verschluckt wurden. Hier ist weniger der See denn eher die Fahrt dorthin das Highlight. Abgeholt wurden wir durch einen alten Sovjet Bus und dann wurde in ein Buhanka umgestiegen. In Europa würden da maximal 8 Leute reinpassen. Hier waren wir 14. Zunächst saß ich auf dem Boden, der Fahrer hat mich dann aber rausgefischt und ich durfte zwischen Fahrer und Beifahrer sitzen. Die geneigte Leserschaft wird sich nun fragen wo da noch ein Platz ist, tja auf dem Motor mit angezogenen Beinen 😝 ein kleines Abenteuer eben 😁 siehe Video 😁
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  • Zurück nach Kasachstan

    23. juni, Kasakhstan ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute ging es von Karakol über einen winzigen Grenzübergang (wenn da 5 Soldaten waren, waren es viele) zurück nach Kasachstan. Das Ziel war Sati, ein kleines Kuhdorf in der Nähe der Kolsai Seen (unser eigentlicher Point of Interest).
    Auf dem Weg nach Sati fuhren wir noch an zwei Canyons vorbei mit schönen Aussichten. Einer war eher Orange und erinnerte an einen Mini Grand Canyon, der andere hingegen war in Schwarztöne getaucht. Beide waren sehr eindrucksvoll.
    In Sati angekommen ist nicht mehr viel passiert, denn wie erwähnt ist es ein Kuhdorf 😝 Da der Abendhimmel frei von Wolken war, hat es mich spät abends noch nach draußen gezogen um ein paar Sternenaufnahmen zu probieren.
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  • Hoch auf das kleine Dach der Welt

    22. juni, Kirgisistan ⋅ ☁️ 11 °C

    Angekommen in Karakol haben wir gestern noch das Prezwalski Museum besucht. Ein russischer Naturentdecker, vergleichbar mit Humboldt (und es wurde ein mäßig hübsches Pferd nach ihm benannt).
    Heute ging es dann aber in die Berge bis kurz vor die chinesische Grenze.
    Es boten sich atemberaubende Aussichten auf Bergmassive die wir so in Europa nicht kennen. In unserem Blickfeld zeigten sich zwei 7000er und wir gingen hoch bis auf 3800m. Die Luft wurde durchaus schon bisschen dünn, aber die Ausblicke waren es wert.
    Ziel der Tour war ein praktisch verlassenes Dorf mitten im Nirgendwo, das nur dank Starlink mit dem Internet verbunden wurde. In der ehemaligen UdSSR wurde hier Zinn abgebaut. Nun machen es die Chinesen. Wir sehen sehr viele Chinesen die sehr viel an Straßen und so rumwerkeln. Die Kirgisen sind darüber auch nicht so glücklich, da sie eine "Invasion" befürchten. Das scheint den Staat jedoch nicht zu interessieren (Straßen nach China werden übrigens auch schon gebaut...).
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  • Yurten Feeling in Echt

    21. juni, Kirgisistan ⋅ 🌧 13 °C

    Vom Yssykköl See ging es weiter, vorbei an einem ehemaligen sowjetischen Kampfflugzeug, tief in die Berge hinein. Dort war unser Ziel ein Yurten Camp, auf Gut Deutsch am Arsch der Welt. Es gab nichts außer Natur und den Yurten. Und einem Welpen namens Kraft, der sich sehr gerne streicheln ließ (zumindest von mir 😝).
    Lecker bekocht wurden wir von den Inhabern mit deftigen und zünftigen Mahlzeiten (Paprika Huhn mit Nudeln und Süß Sauer Rindfleisch mit Püree).
    Leider war uns der Wettergott nicht sehr gnädig und es fing aus allen Eimern zu schütten an. Das idyllische Camp verwandelte sich schnell in ein Feuchtgebiet und in manche Yurten drang das Wasser sogar ein...
    Die Nacht war entsprechend kühl und der Gang zur Toilette ein Spießroutenlauf. Ich muss zugeben, da ich auch kein Camper bin, hätte ich auf diese Nacht verzichten können...
    Morgens gab es dann lecker Rührei und wir machten uns auf zu imposanten roten Felsen und weiter nach Karakol.
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  • Yssykköl See

    19. juni, Kirgisistan ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach einem sehr leckeren und ausgiebigen Frühstücksbuffet ging es zunächst zu einer von Erdogan gebauten Moschee. Sie war sehr schön hatte aber durch den Bauherren ein Gschmäckle.

    Weiter ging es in windeseile (unsere Fahrer sind echte Profis in ihrem Metier) durch die Berge Kirgistans. Einen kleinen Stop haben wir noch am schiefen Turm von Burrata eingelegt (eigentlich Burrara, aber er hat den Spitznamen bekommen). Mittags haben wir noch an einem kleinen Restaurant angehalten und lecker gespeist, bevor wir dann am Nachmittag am Yssykköl See ankamen. Hier werden wir eine Nacht verbringen. Einige waren sogar so mutig in den See zu hüpfen, ich empfand es als zu kalt und habe den Plansch-Fotografen gegeben.

    Leider hat es gegen Abend angefangen zu regnen, sodass unklar ist, was wir morgen machen, da wir eigentlich in einen Canyon wollten...

    Übernachten tun wir heute sehr idyllisch in Luxus-Yurten. Hat etwas von Glamping, mit eigenem Bad und der besten Duschen bisher 😍
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  • Eine moderne Karawane

    18. juni, Kirgisistan ⋅ ☁️ 30 °C

    Mit drei Sprintern ging es heute weiter durch die Kasachische Steppe, entlang fabelhafter Berg-Panoramen, die nur leider sehr schwer mit der Kamera einzufangen sind: die werte Leserschaft muss also wohl oder übel mal hier her reisen...
    Nach langer holpriger Fahrt konnten wir die kasachisch-kirgisische Grenze passieren, dieses Mal unglaublich gesittet und entspannt. In knapp 20 Minuten war alles erledigt und wir konnten bis zu unserem Etappenziel Bischkek weiter fahren.
    Dort angekommen erwartete uns bereits unser local Guide zum einführen in die Stadt. Ehrlicherweise ist diese jetzt kein Juwel, und so war unser definitives Highlight das Abendessen.
    Trotz allem gab es ein paar schöne Fotomotive und ab morgen geht es tief in die Natur. Wie dort die Internetverbindung sein wird weiß ich noch nicht...
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  • Die Kasachische Weite

    17. juni, Kasakhstan ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute ging es auf eine Wanderung entlang eines Canyons. Es boten sich wunderschöne Ausblicke in die kasachische Steppe und Weite an. So wie man es von einschlägigen Arte Dokus kennt. Es fehlten nur noch die gelben Untertitel.
    Zwischendurch braute sich ein Unwetter zusammen, aber es verzog sich Gott sei Dank. Eine andere Gruppe ist in den Canyon hinunter. Wir hatten aber schöne Ausblicke in die Berge Kirgisistans. Ein Vorgeschmack auf die nächsten Tage 😍
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  • Kasachstan - Here We Are

    16. juni, Kasakhstan ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einem kurzen, aber leckeren Frühstück ging es heute auf von Taschkent weiter nach Norden bis zur Grenze, denn heute stand der Grenzübertritt nach Kasachstan an. Angekündigt war bereits, dass die Grenze quirlig sein wird. Es erwartete uns jedoch ein Hamam aus Schweiß und Ruppigkeit insb. bei der Einwanderung nach Kasachstan. Es wurde gedrängelt, geschuppst und geschwitzt. Aber auch diese Grenze haben wir schlussendlich überwunden und wir waren im 3. Land unserer Reise.
    Es gab ein leckeres Mittagessen in Schymkent und dann ging es auch schon weiter in die kasachische Pampa nach Aksu Djabagli. Hier schlagen wir in einem verlassenen Bauernhof unsere "Zelte" auf und werden zwei Nächte verbringen. Unterwegs durften wir bereits etwas von der kasachischen Schönheit genießen und die Berge bewundern. Es ist eine ganz andere Landschaft wir bisher, grüner und bergiger einfach. Morgen geht es auf eine Wanderung.
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  • Taschkent - Die Hauptstadt

    15. juni, Usbekistan ⋅ ☁️ 35 °C

    Auf dem Weg nach Taschkent ging es heute am Sozialen Wohnungsbau für Störche vorbei: kilometerlang waren am Straßenrand die Oberleitungsmasten mit mehreren Storchennester bestückt - ein lustiges Bild. Es handelt sich dabei jedoch nicht um Störche die in Europa sind, sie reisen eher nach Indien und Pakistan.
    In Taschkent angekommen haben wir uns erstmal einen Hop On - Hop Off Bus gegönnt und die Stadt vom Bus aus kennen gelernt. Ich muss zugeben, richtig überzeugt hat mich die Stadt nicht. Der Glanz der Seidenstraße ist hier nicht mehr spürbar. Es dominieren eher sowjetischer Prunkbau und Ruinenbau.
    Ein kleines Highlight hat die Stadt aber doch noch zu bieten: die Metrostationen. Zwar auch hier eine Mischung aus Prunkbau und sowjetischer Absichtsarchitektur, aber eben doch ganz besonders.
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  • Goldstaub Samarkand

    14. juni, Usbekistan ⋅ ☀️ 34 °C

    Nach einem entspannten Frühstück ging es heute zu Fuß durch die sagenumwobene Stadt Samarkand... Lasst euch nochmal den Namen Samarkand auf der Zunge zergehen und schließt dabei die Augen. Was stellt ihr euch vor?
    Eine Stadt mit blau-bunten Madrassen und Moscheen, eine Stadt mit türkisenen Minaretten, eine Stadt mit einem Bazar aus tausend-und-eine Nacht, eine Stadt mit ein bisschen goldenem Antlitz und Staub in der Luft. Ja das ist Samarkand. Geschichtsträchtig, Zentrum von Handel und Politik Zentralasiens.
    Worte sind fast schon nicht mehr ausreichend um diese Stadt zu beschreiben. Sie ist einfach etwas ganz spezielles.
    Es ging vom Mausoleum für den Urenkel Timurs zum Registan (das bekannte Bild aus jeder Broschüre) weiter zur Nekropole mit seinen türkisenen Mausoleen bis hin zum großen Basar auf dem mam schlichtweg alles bekommt.
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  • 180 Meilen nach Samarkand

    13. juni, Usbekistan ⋅ ☀️ 34 °C

    Nach einem ausgelassenen Frühstück (ich bevorzugte ein wenig mehr Schlaf) ging es mit dem Bus aus der alten Stadt Buchara in Richtung der mystik-umwobenen Stadt Samarkand. Der Name allein reicht bereits aus, um die Faszination zu entfesseln.
    Ehemals Hauptstadt des Reichs unter Timur war sie ein wichtiger Knotenpunkt auf der Seidenstraße. Hier trafen sich Händler aus Orient und Okzident um über Gewürze und Kamele zu spekulieren, um neue Ware zu entdecken und Teppiche zu begutachten. Einfach ein Ort um sich selbst zu verlieren.
    Bevor wir jedoch die Tore der Stadt durchfuhren machten wir halt in Timurs alter Residenzstadt Shahriszab. Hier bestaunten wir seinen alten Palast, der immense Ausmaße hatte, eine Statue und noch eine Freitagsmoschee mit dem typischen türkisen Dach.
    Morgen steht dann die Besichtigung zu Fuß an. Wir freuen uns!
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  • Freitag in Buchara

    12. juni, Usbekistan ⋅ ☀️ 37 °C

    Der heutige Freitag stand uns frei zur Verfügung um Buchara auf eigene Faust zu erkunden. Und so begann der Tag erstmal damit, dass ich gemütlich ausgeschlafen haben. Nach einem leckeren Frühstück mit viel Wassermelone, schnappte ich mir meinen Rucksack und zog erstmal gen Osten bis zur Chor Minor.
    Hierbei handelte es sich um das Eingangsportal zu einer größeren Anlage dahinter; diese Anlage gibt es allerdings nicht mehr. Das kleine Gebäude, mit den vier schrulligen Türmchen, auf denen ein Fake Storch sitzt, ist irgendwie putzig so mitten in der Stadt.
    Weiter ging es vorbei an diversen Souvenirläden durch die historische Innenstadt bis zum großen Lebensmittelbazar. Auf dem Weg dorthin verirrte ich mich noch bisschen in den Gässchen, war aber nicht schlimm.
    Auf dem Bazar gab es so ziemlich alles zu kaufen und die feinen Gewürze luden Nase und Geist zum träumen ein. Zurück in der Realität gab es dann erstmal eine Birnen Fanta und dann den langen Weg, an einem Mausoleum vorbei, zurück zum Hotel, indem mich ein kühles Zimmer erwartete.
    Nachmittags ging es dann noch zu einer Hamambehandlung, auch Knochenbrecher genannt. Zunächst ging es in einen heißen Dampfraum damit die Poren sich gut öffnen konnten. Anschließend wurde man ausgiebig abgerieben und massiert. Hier kam dann auch der Knochenbrecher-Begriff zum tragen: es hat alles geknackt. Nach dem Abduschen wurde ich dann noch mit einer Honig-Ingwer Masse eingepinselt, diese öffnete auch die letzten Poren und bizelte ordentlich auf der Haut. Alles wieder abwaschen nach 10 Minuten und dann ging es zum Tee. So schnell waren 2 Stunden vergangen und ich ging erholt, super beweglich und glücklich Richtung Hotel bevor es zum Abendessen läutete.
    Nach dem Abendessen noch geschwind auf die Festung hoch und noch ein paar letzte Schnappschüsse gemacht.
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  • Die Karawane zieht weiter

    11. juni, Usbekistan ⋅ ☀️ 35 °C

    Heute haben wir uns auf eine der längsten Strecken unserer Reise gewagt. Von Chiwa ging es quer durch eine durch karge Wüste und winzigen, seltenen Dörfern geprägte Landschaft. Die Sonne bruzelte auf unseren Pipi-Pausen auf uns herab, sodass kühle Lebensmittelgeschäfte eine willkommene Zufluchtsmöglichkeit boten. Auf dieser Strecke (und dank den 2 Fahrradfahrern die wir unterwegs eiskalt (haha) überholt haben,) wurde denke ich jeder und jedem bewusst, was es damals hieß als echte Karawane auf der Seidenstraße unterwegs zu sein. Und wir mit unserer Klimaanlage dürfen uns schonmal gar nicht beschweren.
    In Buchara angekommen ging es auch relativ rasch zu einer sehr informativen und ausgedehnten Stadtbesichtigung mit einem Local Guide. Er erzählte uns viel von der usbekischen Geschichte und die Stadt zeigte sich im goldenen Abendlicht von ihrer besten Seite.
    Mit einem kleinen Rest, der noch bis zum Ende durchgehalten hat, war ich dann essen und liege nun satt und zufrieden im Bett.
    Daher folgen die Bilder auch erst morgen, meine müden Augen fallen mir bereits zu...
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  • Chiwa - Erster Akt: Mystik

    10. juni, Usbekistan ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach einem schnellen Frühstück (ich hatte ein wenig verschlafen) ging es auf eine geführte Erkundung durch die Stadt Chiwa.
    Chiwa ist wie ein lebendiges Freilichtmuseum und eine der am besten erhaltenen historischen Städte der Seidenstraße. Die Altstadt Itchan Kala mit ihren Stadtmauern, Moscheen, Medresen und Palästen gehört, wie bereits erwähnt zum UNESCO-Welterbe. Besonders sehenswert sind das Kalta-Minor-Minarett, die Kunya-Ark-Festung und der Tasch-Hauli-Palast. Dadurch, dass wir früh am Morgen unterwegs waren leuchteten die Lehmziegelgebäude in warmen Farben. Allerdings hatte ich mein Teleobjektiv auf der Kamera, sodass ihr heute eher Detailaufnahmen zu sehen bekommt.
    Das Blau der Vegetations-Mosaike ist so tief, dass man sich darin verlieren kann wie in den tiefsten Ozeanen. Eine Besonderheit ist, dass die Kacheln mit Nägeln befestigt wurden, da das Grundwasser sehr hoch steht und die Feuchtigkeit sich sonst als Problem erwiesen hätte.
    Am späten Nachmittag ging es dann zurück ins Hotel für einen kurzen Power Nap unter Klimaanlage; laut Google haben wir die 40 Grad Marke geknackt (und es wird noch heißer). Gott sei Dank ist es eine sehr trockene Hitze wodurch das ganze erträglich ist.
    Zum Nachmittags Kaffee habe ich mich noch mit einem Franzosen getroffen, der mich gestern angequatscht hat, war sehr nett auch Mal wieder Französisch zu sprechen 😝
    Jetzt geht es gleich wieder auf die Terrasse zum Abendessen 😋
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  • Ab durch die Steppe

    9. juni, Usbekistan ⋅ ☀️ 31 °C

    Zunächst durften wir in ein wunderbares Museum von Stravinsky einblicken und fantastische Gemälde und Schnitzereien bewundern; darunter waren auch große Namen wie Kandinsky!
    Dann gab es erstmal noch einen Mokka bevor wir uns auf eine 3-stündige Busfahrt nach Chiwa aufmachten. Unterwegs bestaunten wir die Steppe mit teilweise kilometerlangen, geraden Straßen - fast fühlte es sich wie grenzlose Freiheit an!
    Nach ca. 2 Stunden machten wir einen Halt an einer alten Ruine. Es handelte sich um Tuproq Qalʼa, eine antike Königstadt und Palastanlage aus dem Reich Choresmien. Die Hauptdarsteller waren allerdings die Sperlinge :p
    Weiter ging es nach Chiwa. Chiwa ist eine historische Oasenstadt und ein faszinierendes UNESCO-Weltkulturerbe, deren von mächtigen Lehmziegelmauern umgebener Stadtkern wie ein lebendiges Freilichtmuseum die märchenhafte Architektur der alten Seidenstraße bewahrt. Diese Stadt fühlt sich richtig mystisch nach Seidenstraße an!
    Abends ging es dann noch auf eine Terrasse mit einem super Blick zum Abendessen (es gab leckere Dillnudeln mit Gulasch 😍).
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  • Next One Please

    8. juni, Usbekistan ⋅ ⛅ 30 °C

    Früh ging es heute morgen los Richtung Norden mit dem Ziel Dashoguz bzw. Khone Urgenc. Hier erwarteten uns die Überreste eines komplexen Kultsystems mit diversen Mausoleen, einem hohen Minarett und wunderschönen Stockrosen.
    Dies war dann auch schon unser letzter Stopp in Turkmenistan und der Grenzübertritt nach Usbekistan stand an. Die Ausreise war ebenso wie die Einreise komplex, bestehend aus Formularen ohne Übersetzung, diversen Scans unseres Gepäcks, doch am Ende hatten wir alle einen Ausreisestempel aus Turkmenistan und einen Einreisestempel nach Usbekistan. Von dort ging es zunächst zu einem lecken Mittagssnack: Samsa. Gefüllte Teigtaschen mit wahlweise Spinat, Hackfleisch oder Kürbis. Alle drei Sorten unglaublich lecker!
    In Nukus angekommen (unsere heutige Übernachtung) machte ich mich zunächst auf die Jagd nach sowjetischer Architektur und Mosaiken. Die Mosaike waren etwas enttäuschend umso spannender war es für mich und die Einheimischen, dass ich kreuz und quer durch die Stadt spazierte - ich war der einzige Tourist weit und breit.
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  • Umliegendes Land

    7. juni, Turkmenistan ⋅ ☀️ 36 °C

    Nach einem typisch turkmenischen Frühstück mit spinatgefüllten Teigtaschen und süßen Crêpes ging es in die äußeren Bezirke Ashgabats. Zunächst steuerten wir das alte Nisa an, eine von den ersten Siedlern erbaute Festung mit ehemals prunkvollem Empfangsraum, bestehend aus mehreren Etagen und roten Wänden. Heute ist davon leider nur noch ein Haufen Erde übrig. Hier vereinigten sich hellenistische, römische und aramäische Kultureinflüsse unter einem turkmenischen Hut. Die Sonne fing aber schon ordentlich an zu brennen (ein Hoch auf Regenschirm und Sonnencreme), sodass wir uns alsbald weiter in Richtung Moschee aufmachten.
    Die Moschee ist im Inneren der Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem nachempfunden; wer also dort auch nicht rein durfte, ab nach Turkmenistan! Außerdem spendete sie wohlwollende kühle und lud mit einem Teppichboden zum Ausruhen ein. Und es gab sehr saubere Toiletten 😁
    Weiter ging es zum russischen Bazar. Da ich gestern schon dort war, konnte ich die Zeit nutzen um ein paar getrocknete Aprikosen zu kaufen, und mit meiner Kamera herumzuspielen. Einige haben sich dem russischen Kaviar hingegeben, die Mehrheit jedoch schlenderte lieber so durch den Markt. Eine Leckerei war noch getrocknete Melone mit Schokoladenüberzug: himmlisch. Wäre es nicht so heiß gewesen, hätte ich eine Packung mitgenommen.
    Zum Schluss haben wir dann noch den Nationalstolz sehen dürfen: Pferde. Eine Rasse (Namen leider schon wieder vergessen) glänzt wie Gold (Bild folgt ;) ). Und Lenin hat uns noch die Richtung gezeigt.
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  • Weiß, Weißer, Ashgabat

    6. juni, Turkmenistan ⋅ ☀️ 34 °C

    Nach lustigen Customs am Flughafen heute Nacht (ein COVID Test von meiner Backe -Nase verfehlt-, ein Hin- und Her zwischen Visum und bezahlen, unverständliche Preisgestaltung -als Franzose musste ich 30 Dollar mehr berappeln, 3x Fotos vom Gesicht, diverse Fingerabdrücke und einem erzwungenen "Welcome") durften wir heute mit dem Bus die Stadt erkunden.
    Es ging über riesige, leere, Straßen, vorbei an mit Marmor verkleideten Gebäuden und immer tiefer in die Seele Turkmenistans blickend bis hin zum weltgrößten Indoor-Riesenrad. Die Stadt ist eine Stadt der Superlative und der Guiness-World-Records. Autos sieht man hier nur in weiß, die Gebäude sind weitestgehend alle weiß und Kacke der Tauben ist auch weiß. Stimmig.
    Mittags haben wir dann noch an einem Supermarkt gehalten und guess what: genau so eingerichtet wie wir sie kennen. Sogar Nutella to go gab es, schmeckt eher nussig wie die aus Italien.
    Der Spätnachmittag stand uns zur freien Verfügung: ich habe mich für einen Spaziergang in die Stadt entschlossen. Die Sonne knallt hier ganz schön; die Bazare brachten rettenden Schatten und lecker Obst. Gleich geht es noch zum gemeinsamen Abendessen bevor wir noch in die erleuchtete Stadt bei Nacht reisen.

    PS: Bilder kann ich nicht hochladen, folgen dann.
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  • Frankfurt Abflug Gate B25

    5. juni, Tyskland ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich schaue aktuell genau auf das Gate, an dem gestern eine Lufthansa Boeing ein Schläfchen machen wollte und deren Vorderrad eingeknickt ist. Außerdem regnet es aktuell. Aber in ca. 8 Stunden erwartet mich Ashgabat mit 30 Grad Plus, also nur eine kleine Einschränkung aktuell.

    Für euch zur Info: da es in Turkmenistan kein Internet bzw. Netz für Ausländer gibt, wird es bis voraussichtlich dem 08.06. keinerlei Updates von mir geben 😅
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    Start på rejsen
    5. juni 2026