• Ulrike Dous
  • Kurt Weißmann
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BALKAN

Balkan - Griechenland Weiterlesen
  • Olympia

    15. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Nacht verbrachten wir an einem verwaisten Hubschrauberlandeplatz unweit von Olympia. Wir standen auf einem kleinen Hügel mit Aussicht.
    Nach dem Frühstück bin ich nach Olympia gelaufen - diesmal als Zaungast.
    Ich habe mir das Museum von Archimedes angeschaut und war erstaunt, was für ausgeklügelten hochmodernen mechanischen Systeme damals - ein paar Jahrhunderte v. Chr. schon im Alltag integriert wurden. Die große Besichtigungsrunde haben wir 2018 gemacht. Dorthin führte eine total unbefahrbare abgesenkte Strasse mit einem "Vorsichtschild" - nicht "Durchfahrt gesperrt".
    Nachmittags waren wir in Klios Honigfarm. Ein echtes Erlebnis - sehr interessante Erklärungen von einer sehr offenen begeisterten Imkerin inklusive leckere Kostproben ihrer Produkte.
    Anschließend gings an den Strand zum Chillen.
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  • Piniossee und Chlemoutsi

    16. Juni in Griechenland ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Bau des dazugehörigen Staudamms Der Bau des dazugehörigen Staudamms begann im Jahr 1961 und wurde 1968 abgeschlossen. In den darauffolgenden Monaten und Jahren füllte sich das Becken durch das aufgestaute Flusswasser des Pinios-Flusses und bildete den heutigen See. Mit einer Fläche von rund 20 Quadratkilometern ist er der größte See auf der gesamten Halbinsel Peloponnes
    Kentro eine gewaltige, etwa 50 Meter hohe und über 2 Kilometer (2.175 Meter) lange Staumauer errichtet. Dieser Erddamm blockiert den natürlichen Lauf des Flusses Pinios, der am Erymanthos-Gebirge entspringt. Das Wasser staute sich daraufhin in dem weitläufigen Tal auf, das sich östlich der antiken Stadt Elis erstreckt.
    Als nächstes haben wir uns eine Frankenburg angeschaut. Die Burg Chlemoutsi (oft auch Klemoutsi, französisch Clermont oder italienisch Castel Tornese) ist ein absolutes Highlight für Burgen-Fans. Sie liegt im Nordwesten des Peloponnes auf einer 250 Meter hohen Anhebung nahe der Küstenstadt Kyllini und gilt als eine der größten und am besten erhaltenen Festungsanlagen in ganz Griechenland.
    ​Ihre Geschichte liest sich wie ein mittelalterlicher Roman voller Intrigen, Kirchenstreit und europäischer Machtpolitik.
    Zum Chillen gings dann an den Strand von Kyleni. Heute bläst ein Lüftchen.
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  • Antikes Elis

    16. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 28 °C

    Die archäologische Stätte des antiken Elis st ein faszinierender, oft unterschätzter Ort. Während das nahegelegene Olympia weltberühmt ist, war Elis in der Antike das eigentliche politische, administrative und logistische Zentrum der Olympischen Spiele.

    ​Hier ist eine Übersicht darüber, was es vor Ort zu sehen gibt und welche Geschichte dahintersteckt:

    ​Was gibt es zu sehen?

    ​Die weitläufige Ausgrabungsstätte liegt friedlich inmitten von Olivenhainen und ist meist weit weniger überlaufen als Olympia. Zu den wichtigsten Überresten gehören:

    ​Das antike Theater von Elis: Dies ist die markanteste Ruine der Stätte. Das Besondere an diesem Theater ist, dass die Sitzreihen (die Cavea) nicht in einen steinernen Hang geschlagen, sondern auf einem künstlich aufgeschütteten Erdhügel errichtet wurden. Heute sieht man vor allem die Grundmauern der Bühne und die steinernen Durchgänge.

    ​Die Agora (der Marktplatz): Das Herz des öffentlichen Lebens. Hier befanden sich monumentale Säulenhallen (Stoas), in denen Händler ihre Waren anboten, aber auch Philosophen und Staatsmänner debattierten.

    ​Die Gymnasien und Palästren (Trainingsstätten): In diesen großen Hallen und Innenhöfen trainierten die Athleten. Es gab spezielle Laufbahnen und Ringplätze, auf denen sich die Sportler wochenlang im Staub und unter der Sonne vorbereiteten.

    ​Wohnviertel, Werkstätten und Bäder: Die Stätte zeigt Teile des antiken Straßenrasters mit Fundamenten von Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und römischen Thermen, die von der langen Besiedlung zeugen.

    ​Das Archäologische Museum des antiken Elis: Gleich neben der Stätte befindet sich ein kleines, aber feines Museum. Es beherbergt Funde aus den Ausgrabungen, darunter antike Töpferwaren, Statuen, Grabbeigaben, Münzen und Werkzeuge, die das Alltagsleben der alten Eleer und der Sportler veranschaulichen.

    ​Die Geschichte von Elis: Die Wiege der Olympischen Spiele

    ​Elis blickt auf eine fast kontinuierliche Besiedlung von der Altsteinzeit bis in die frühbyzantinische Epoche zurück. Der Höhepunkt ihrer Bedeutung lag jedoch in der klassischen Antike.

    ​Die Hauptstadt des Stadtstaates: Im Jahr 471 v. Chr. schlossen sich mehrere kleinere Siedlungen der Region durch einen Synoikismos (Zusammenschluss) zur großen Hauptstadt Elis zusammen und führten die Demokratie ein.

    ​Die Organisatoren Olympias: Elis besaß die territoriale und administrative Kontrolle über das Heiligtum von Olympia. Obwohl die Wettkämpfe in Olympia ausgetragen wurden, lag das "Organisationskomitee" in Elis.

    ​Das olympische Trainingslager: Nach den antiken Regeln mussten alle Athleten, die an den Olympischen Spielen teilnehmen wollten, einen Monat vor Beginn der Spiele in Elis erscheinen. Hier wurden sie unter den strengen Augen der Hellanodiken (den Kampfrichtern aus Elis) trainiert, geprüft und auf ihre Würdigkeit getestet. Wer unpünktlich war, betrog oder den Fitnessanforderungen nicht entsprach, wurde disqualifiziert. Erst nach diesem harten "Bootcamp" zogen Athleten, Trainer und Richter in einer feierlichen, zweitägigen Prozession über die heilige Straße von Elis nach Olympia.

    ​Berühmte Denker: Elis war nicht nur für Sport bekannt, sondern auch ein Ort des Geistes. Es war die Heimat des berühmten Sophisten Hippias sowie des Philosophen Pyrrho von Elis, dem Begründer der skeptischen Denkschule.

    ​Niedergang: In der römischen Kaiserzeit florierte die Stadt dank kaiserlicher Privilegien weiter und erhielt eine multikulturelle Identität. Das Ende kam im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr., als die Olympischen Spiele unter christlichen Kaisern verboten wurden. Barbareneinfälle (u. a. durch die Westgoten) und schwere Erdbeben im 6. Jahrhundert führten schließlich dazu, dass die Stadt endgültig verlassen wurde.
    Die Einwohnerzahl der Stadt (Kernstadt)
    ​Klassische Epoche (ca. 5. Jahrhundert v. Chr.): Nach dem großen Zusammenschluss mehrerer Dörfer zur Hauptstadt im Jahr 471 v. Chr. wuchs die Stadt rasch. Man geht davon aus, dass in der eigentlichen Kernstadt von Elis dauerhaft etwa 5.000 bis 10.000 Menschen lebten.
    ​Hellenismus und Römische Kaiserzeit (ab 1. Jahrhundert v. Chr.): Unter römischer Verwaltung blühte die Stadt noch einmal auf und vergrößerte sich. In dieser Phase erreichte die Einwohnerzahl der Stadt schätzungsweise 10.000 bis 20.000 Menschen.
    ​Die Bevölkerung des gesamten Stadtstaates
    ​Wenn man das Umland, die Bauern, die Sklaven und die kleineren Siedlungen der gesamten Region (die den Stadtstaat Elis bildeten) dazuzählt, war die Zahl natürlich um ein Vielfaches höher. Historiker schätzen die Gesamtbevölkerung des eleischen Staates in seiner Blütezeit auf insgesamt 70.000 bis 90.000 Einwohner.
    ​Das "Olympia-Phänomen"
    ​Diese Zahlen explodierten jedoch alle vier Jahre regelrecht: Wenn die Olympischen Spiele anstanden und das einmonatige Pflicht-Trainingslager in Elis begann, schwollen die Zahlen in der Stadt massiv an. Tausende Athleten, Trainer, Betreuer, Händler, Gaukler und reisende Zuschauer aus der gesamten griechischen Welt strömten nach Elis, sodass die Stadt für ein paar Wochen aus allen Nähten platzte. Genau für diesen massiven Ansturm war das zuvor erwähnte Theater mit seinen 8.000 Plätzen auch ausgelegt – für die normale Bevölkerung im Alltag wäre es schlicht zu groß gewesen. Plätzen auch ausgelegt – für die normale Bevölkerung im Alltag wäre es schlicht zu groß gewesen.
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  • Kyllini

    17. Juni in Griechenland ⋅ ☁️ 25 °C

    Die Festung Glarenza:erzählt die Geschichte einer einst glanzvollen, mittelalterlichen Metropole. Im 13. und 14. Jahrhundert war sie einer der bedeutendsten und reichsten Häfen des gesamten Mittelmeerraums.
    Um 1250, nach dem Vierten Kreuzzug gründet Wilhelm II. von Villehardouin, Fürst des fränkischen Fürstentums Achaia, die Stadt Glarenza. Sie wird als gut geschützter Seehafen für die nahegelegene Hauptstadt Andravida angelegt.Das goldene Zeitalter & eigene Währung 1250–1350 boomt
    Glarenza und wird zum westlichen Tor zur Peloponnes. Große europäische Banken eröffnen Filialen. In der städtischen Münzprägestätte wird der Denier tournois (Tornese) geschlagen, eine der stabilsten und beliebtesten Handelswährungen der damaligen Zeit. Plünderung durch Piraten und Rivalen 1407: Mit dem Niedergang des Fürstentums verliert die Stadt ihren Schutz. Leonardo II. Tocco erobert und plündert Glarenza. Die Chronik der Tocco berichtet von unermesslichen Reichtümern, die aus der Stadt geraubt werden.
    Die Byzantiner kommen – und zerstören die Mauern: 1428–1430
    Durch eine strategische Heirat fällt Glarenza an den byzantinischen Despoten Konstantin Palaiologos (den späteren letzten Kaiser von Byzanz). Nachdem katalanische Söldner die Stadt kurzzeitig besetzen, trifft Konstantin eine radikale Entscheidung: Er lässt die Stadtmauern schleifen, damit kein westlicher Feind die Festung je wieder als Stützpunkt nutzen kann.
    Osmanische Eroberung & endgültiger Verfall: 1460 Die Stadt fällt kampflos an das Osmanische Reich. Ohne ihre Befestigung und durch das Abschneiden der Handelsrouten nach Italien verödet Glarenza rasant. Im 16. Jahrhundert ist sie komplett verlassen.
    Zerstörung der letzten Reste 1940er
    Die ohnehin spärlichen Ruinen, die im 19. Jahrhundert noch von Reisenden fotografiert wurden, werden während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Besatzungstruppe fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht.
    Später schauen wir uns den Hafen von Kyllini an und chillen anschließend ein bischen am Strand. Habe dort auch noch einen Spaziergang gemacht und Reste dieser alten Hafenanlage von Glarenza entdeckt und den abgelegten Panzer einer Riesenschildkröte.
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  • Nationalpark Kotychi und Stofylia

    18. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir waren heute Nacht wieder an einer einsamen Kirche, gar nicht weit entfernt von den Ausgrabungsstätten von Elis. Dorthin bin ich morgens auch nochmal gelaufen, dachte, ich hätte vielleicht doch noch nicht jeden Stein fotografiert. Unterwegs konnte ich die Melonenernte beobachten - die Erntehelfer bilden eine Kette und werfen sich die teilweise 2-3 Kilo schweren Wassermelonen zu und dann kommen sie auf Traktoranhänger, die sie sofort zum riesigen Transporter um die Ecke bringen.
    Nachmittags sind wir nach Andravida gefahren - Kaffetrinken - Eisessen - Einkaufen. Dann wollten wir an den Strand, aber hier gibt es nur Feuchtgebiete und Lagunen. Also tingeln wir noch etwas nach Norden.
    Wir befinden uns im Strofylia- Nationalpark und Kotychi. Hier gibt es einzigartige Ökosysteme und große Seen und Lagunen. Habe sogar einen Pelekan gesehen, konnte ihn leider nicht fotografieren.
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  • Chelmos-Gebirge I und Monodendri

    19. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 23 °C

    Unser Schlafplatz war wiedermal der Hammer! Nachts sah man in der Ferne das Lichtetmeer von Patros und tags das Taygetos-Gebirge gegenüber und dad Chelmos-Gebirge. Diese kleine Kirche auf einer erhabenen Stelle auf 540 m bietet sehr viel Platz und eine leichte Brise macht sogar die Mittagshizte ertragbar. Der Ort hier heisst Mirali. Ich wollte den "geometrischen Tempel" finden, zu dem es hier ein Schild gab - war aber entweder zu weit oder zu versteckt - habe ihn nicht entdeckt. Wären eh nur noch die Reste der Grundmauern zu sehen gewesen. Die "Geometrische Epoche" ist 900 - 700 v.Chr. Statt dessen habe ich einen wunderschönen Spaziergang gemacht.
    Nachmittags sind wir Richtung Patras gefahren und haben uns in Monodentri an den Strand gelegt. Hier gibt es auch leckere Fischtavernen. Abens fahren wir wieder an den selben Platz wie gestern. Der war super!
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  • Chelmos-Gebirge II

    20. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir waren wieder auf dem selben Platz wie gestern und haben wieder sehr gur geschlafen so auf 650 m. Bin wieder nach Mirali gelaufen und von dort auf die Hochebene (ca 850m) wo ich diesen geometrischen Tempel vermutet habe. Habe ihn wieder nicht gefunden.
    Nachmittags gings dann wieder an den Strand nach Monodendri. Und täglich grüßt das Murmeltier.
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  • Chelmos-Gebirge III

    21. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir waren tatsächlich eine dritte Nacht hier in den Bergen. Bin Vormittags bis rauf auf den Pass gelaufen auf ca 1000m. Nachmittags sind wir wieder an den Strand nach Monodendri gefahen. Da gibt es nicht nur neue bequeme Liegestühle und super Restaurant sondern auch die beste Eisdiele.Weiterlesen

  • PATRAS

    22. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 22 °C

    WIir haben hoch oben über Patras ein schattiges Plätzchen an einer Kapelle gehabt und gut geschlafen.
    Der Ausblick auf die große Brücke ist der Hammer!
    ​Jahrzehntelang hielten Experten den Bau einer Brücke an dieser Stelle für unmöglich. Der Grund war ein "Cocktail" aus gleich fünf extremen Naturgegebenheiten:
    ​Kein fester Untergrund: Das Wasser ist an dieser Stelle bis zu 65 Meter tief, und der Meeresboden besteht über hunderte Meter Tiefe nur aus losem Schlamm, Sand und Ton. Es gibt kein festes Felsgestein, auf dem man Pfeiler hätte verankern können.
    ​Extreme Erdbebengefahr: Die Region um den Golf von Korinth gehört zu den seismisch aktivsten Zonen Europas.
    ​Plattentektonik (Das Meer wächst): Der Peloponnes entfernt sich durch die Kontinentalverschiebung jedes Jahr um mehrere Millimeter (etwa 8 bis 10 mm) vom griechischen Festland. Die Brücke muss sich also wortwörtlich "dehnen" können.
    ​Starke Winde: In der Meerenge herrschen oft orkanartige Winde.
    ​Gefahr von Tsunamis im Golf.
    ​Die genialen technischen Lösungen
    ​Um diese Probleme zu lösen, mussten die Ingenieure völlig neue Wege gehen:
    ​Die Pfeiler stehen "lose" auf Kies: Die vier monumentalen Brückenpfeiler (die Fundamente am Meeresboden haben einen gigantischen Durchmesser von 90 Metern) wurden nicht in den Boden gerammt. Stattdessen wurde der Schlamm mit hunderten Stahlrohren verstärkt und darauf ein dickes Kiesbett gestreut. Die Pfeiler stehen lose auf diesem Kies. Bei einem schweren Erdbeben können die Pfeiler auf dem Kiesbett hin und her rutschen, wodurch die zerstörerische Energie des Bebens absorbiert wird.
    ​Die Fahrbahn hängt an "Stoßdämpfern": Die 2.252 Meter lange Fahrbahn ist komplett durchgängig an den 368 Stahlkabeln aufgehängt und berührt die Pfeiler nicht starr. Sie kann sich wie eine riesige Schaukel hin und her bewegen. Riesige Stoßdämpfer und hydraulische Bremsen (ähnlich wie bei Rennautos, nur gigantisch groß) fangen die Bewegungen bei Wind und Erdbeben ab.
    ​Sicherheit im Extremfall: Die Brücke ist so konstruiert, dass sie Erdbeben bis zu einer Stärke von über 7,4 auf der Richterskala, Winden von bis zu 250 km/h und dem Frontalaufprall eines 180.000 Tonnen schweren Öltankers standhalten kann. Ingenieure scherzten nach der Fertigstellung: "Wenn ein massives Erdbeben die Region trifft, wird alles zerstört – außer dieser Brücke."
    ​Einweihung im Olympia-Jahr
    ​Der Bau der Brücke dauerte rund sieben Jahre und kostete etwa 800 Millionen Euro. Sie wurde im August 2004 fertiggestellt – pünktlich wenige Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Athen.
    ​Die allerersten Menschen, die die Brücke offiziell überqueren durften, waren die olympischen Fackelträger. Einer von ihnen war der Deutsche Otto Rehhagel, der nur wenige Wochen zuvor die griechische Fußballnationalmannschaft sensationell zum Europameistertitel (Euro 2004) geführt hatte und in Griechenland als Volksheld verehrt wurde.
    Das Theater von Kalydon (in der Region Ätolien-Akarnanien im Westen Griechenlands) ist ein echter Geheimtipp unter den archäologischen Stätten und unterscheidet sich stark von den typischen, weltberühmten griechischen Bühnen wie der in Epidaurus.
    ​Das Faszinierendste an diesem Bauwerk ist seine außergewöhnliche Form: Es ist eines der ganz wenigen antiken Theater mit einer quadratischen bzw. \Pi-förmigen (Pi-förmigen) Architektur.
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  • Mesolongi und Tourlida

    22. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 31 °C

    Die historische Stadt Mesolongi liegt an einer der größten und ökologisch bedeutendsten Lagunen Griechenlands. Sie ist als „Heilige Stadt“ bekannt und eng mit dem griechischen Unabhängigkeitskrieg verknüpft.
    Die kleine, bewohnte Insel Tourlida liegt inmitten der weiten Lagune und ist über einen etwa 5 Kilometer langen, malerischen Damm mit dem Festland verbunden. Die Fahrt oder ein Spaziergang dorthin bietet unvergessliche Ausblicke auf das ruhige Wasser, besonders während des farbenprächtigen Sonnenuntergangs.
    ​Entlang des Wassers sieht man die traditionellen, hölzernen Fischerhäuser auf Stelzen, die ein fantastisches Fotomotiv bieten.
    ​Der Damm verfügt über einen beliebten Rad- und Spazierweg. Von hier aus lassen sich wunderbar Wasservögel und wilde Flamingos beobachten.
    Abends sind wir auf die Arkanischen Berge gefahren, um ein bisschen niedrigere Temperaturen zu genießen.
    Über dem natürlichen Ozeros-See befindet sich das Kloster Mariä Geburt von Ligovitsi (Moní Panagías Ligovitsíou).
    Da gleich um die Ecke stehen wir auf einem fantastischen Aussichtsplatz.


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  • Arta

    22. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 31 °C

    Von unserem Übernachtungsplatz hatten wir einen bombastischen Blick über den Ozero-See (ausnahmsweise mal kein Srausee) und auf das Kloster Ligovitsi. Gleich um die Ecke gab es auch noch eine Höhlenkirche, in der Joannis der Vrachoriten sich Anfang des 19. Jahrhunderts vetsteckt hatte, als er von den osmaniachen Behörden verfolgt wurde.
    Danach haben wir in Amfiliocha Kaffeepause gemacht und sind dann nach Arta gefahren.
    Arta blickt auf über 2.700 Jahre Geschichte zurück. Sie liegt genau auf den Ruinen des antiken Ambrakia und war später eine mächtige mittelalterliche Metropole. Das absolute Wahrzeichen der Stadtist ist die elegante, osmanische Bogenbrücke über den Fluss Arachthos - sie stammt in ihrer heutigen Form aus dem frühen 17. Jahrhundert (die Fundamente sind oft noch älter). Der Legende nach stürzte die Brücke nachts immer wieder ein, bis der Baumeister seine eigene Ehefrau im Fundament einmauerte, um sie stabil zu machen.
    ​Es gibt ein paar sehr interessante byzantinusche Kirchen, die heute alle geschlossen waren und eine gut erhaltene mittelalterliche Burg aus dem 13. Jahrhundert, die direkt auf den antiken Stadtmauern errichtet wurde. Daneben steht ein markanter, 21 Meter hoher osmanischer Glockenturm.
    ​Mitten in dieser alten Festung steht ein verfallenes Hotel aus den 1950ern. Die staatliche Tourisrenbehörde lies damals von griechischen Stararchitekten Luxushotels bauen - damals wie üblich mit viel Beton und Stahl und Glas. Seit 1980 ist es "Lost Place" und steht bereits unter Denkmalschutz mitten im Archäologischen Ausgrabungsgebiet in der Festung.
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  • Ioiannina

    24. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir waren heute nacht auf einem riesigen Parkplatz in Arta. War schül und ohne ein Lüftchen - aber es gab Wasser.
    Heute waren wir noch in der Städtischen Kunstgaleriebin Arta. Sehr interessant! Es gab auch eine Fotoaustellung, die aus einem Wettbewerb stammt.
    Später sind wir nach Ioannina gefahren, haben uns das Silbermuseum angeschaut, die Festung und die Stadt.
    Übernachten wollen wir in Metsovo, der Ort hat ca 6100 Einwohner und liegt auf 1250 m. Hier gibt ts das das Averoff-Musezm mit moderner bis zeitgenösdische Kunst aus Griechenland.
    Die Einwohner von Metsovo gehören mehrheitlich zur Volksgruppe der Aromunen (auf Griechisch Vlachi). Das ist eine lateinstämmige Minderheit auf dem Balkan, deren traditionelle Sprache eng mit dem Rumänischen verwandt ist.
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  • Pindos-Gebirge

    25. Juni in Griechenland ⋅ ☁️ 24 °C

    Warum ist Metsovo so reich und lebendig? Das verdankt das Dorf seinen "Großen Wohltätern". Wohlhabende Familien, die im Ausland Vermögen machten, vergaßen ihre Heimat nie. Allen voran Evangelos Averoff (ein bekannter griechischer Politiker des 20. Jahrhunderts) und der Baron Michael Tositsa.
    ​Sie gründeten Stiftungen, die das Dorf nach dem Zweiten Weltkrieg gezielt wiederbelebten.
    ​Sie bauten Schulen, Sägewerke, eine Käserei, ein Weingut und förderten die traditionelle Weberei. Jede Familie im Dorf profitierte von dieser organisierten Wirtschaftshilfe, weshalb die jungen Leute hierblieben, statt abzuwandern.
    Wir waren im berühmtem Averoff-Museum und haben moderne und zeitgenössische griechische Maler angeschaut und eine Fotogalerie über Kostas Balafas, einen der bedeitendsten Fotografen seiner Zeit.
    In Mersovo sollte man den traditionellen geräucherten Käse versuchen und die traditionellen Spieße mit Lammfleisch - beides haben wir genossen. Weiter nach Osten sind wir an einer interessanten Bogenbrücke vorbeigekommen, die 1846 Mustafa Pascha spendiert hat. Sie ist mit einer Gesamtlänge von rund 85 Metern die längste erhaltene historische Steinbrücke in der gesamten geografischen Region Makedonien (Nordgriechenland). Ihre größte Bogenöffnung (der Hauptbogen) hat eine beachtliche Spannweite von über 14 Metern.
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  • Kozani

    26. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir hatten eine ruhige Nacht an einer kleinen Kirche auf einer Anhöhe in der Nähe von Taxiarchis. Es gab sogar eine Überdachung, die uns vor der Sonne schützte. Nach einem guten Frühdtück bin ich erst mal ein Stück gelaufen und um 13.30 gings dann los nach Kozani. Da wird der Welt bester Safran angebaut.
    Die Stadt hat 42000 Einwohner - aber keine Parkplätze. Früher das Energieherz Griechenlsnds, hat Kozani jetzt nach dem Braunkohleausstieg einen der größten Solarparks Europas. Man könnte ins Folkloremuseum, ins Archäologische Museum oder in die zweitgrößte öffenrliche Biblipthwk des Landes gehen - wenn man wüsste, wo man sein Auto abstellen kann. Wir waren dann immerhin noch in einem Cafe..
    Später sind wir die alte Passstraṣ̌e über den Kastania Pass gefahren, der über 1000 m liegt. Das Gebirge hier heißt Vermio-Gebirge und sein höchster Berg ist 2067 m.
    Wir haben unseren Platz für die Nacht wieder an einer klrinen Kirche gefunden.
    Unser Ziel morgen ist Veria und Vergina mit den königlichen Gräbern.
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  • Kloster Pangia Soumela

    27. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 20 °C

    Das Kloster liegt in einer wunderschönen, waldreichen Berglandschaft auf Hängen des Vermio-Gebirges. Es ist ein tief spiritueller Ort von enormer historischer Bedeutung: Hier wird die heilige Ikone der Jungfrau Maria aufbewahrt, die im Jahr 1923 von pontischen Griechen aus dem weltberühmten, gleichnamigen Felsenkloster in der heutigen Türkei gerettet und hierher gebracht wurde. Ein Stopp lohnt sich für die spirituelle Atmosphäre und die tolle Aussicht.
    Danach waren wir in Virgina und i h habe die Königsgräber angeschaut, das Grab von Philipp II von Makedonien, dem Vater Alexanders des Großen, der hier im Theater auch von seiner Leibgarde umgebracht wurde. Sehr beeindruckend, der Reichtum, die Goldtruhen, die Waffen und die Grabbeigaben hier in den riesigen Gräbern zu brstaunen, die orginalgetreu wieder nachgebaut wurden.
    In Veria haben wir die Kanzel vom Apostel Paulus besichtigt.
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  • Pella

    28. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 25 °C

    Alexander der Große wurde 356 v.Chr. in PELLA geboren. PELLA war damals das Zentrum des Makedonischen Königreiches. Mit Sklaven hatte es wahrscheinlich 100000 Einwohner. Kaum vorstellbar für eine Metropole im 4. Jahrhundert v.Chr. Allein der Pallast war dreimal so groß wie die Akropolis in Athen. Habe gestern in Virgina schon viel über Alexander und seinem Vater gesehen und gelesen - aber heute in Pella hat man das Gefühl einer Superlative - wie es seinem Reich auch entsprach.
    Unseren Übernachtungsplatz haben eir ganz im Norden gefundeb, an der Grenze zu Nordmazedonien bei der Ortschaft Skra. Dort gab es such einen Wasserfall mit gleichen Namen
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  • Kerkinisee

    29. Juni in Griechenland ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir haben in der Nähe von Kra übernachtet, etwas höher als die Kra-Wasserfälle. Ein unspektaküläres Plätzchen an der Strasse.
    Nach dem Frühstück sind wir nochmal auf einen Kaffee nach Polykastro gegahren und dann an den Kerkini-See und den dazugehörige Nationalpark im Norden Griechenlands (nahe der Grenze zu Bulgarien) Ein absolutes Paradies für Naturbegeisterte und eines der wichtigsten Vogelbeengbiete Europas.
    Kaum zu glauben, aber der See ist künstlich. Er entstand 1932 durch den Bau eines Staudamms am Fluss Strymonas. Das ursprüngliche Ziel war es, die umliegenden Sumpfgebiete trockenzulegen, um Malaria zu bekämpfen und landwirtschaftliche Flächen zu gewinnen. Über die Jahrzehnte hat sich das Areal jedoch zu einem der artenreichsten Feuchtgebiete des Kontinents entwickelt und wurde deshalb 2006 offiziell zum Nationalpark erklärt. Für Ornithologen ist Kerkini ein absoluter Traum. Über 300 Vogelarten wurden hier bereits gesichtet – viele davon nutzen den See als Rastplatz auf ihren Zugrouten oder zum Überwintern.
    ​Krauskopfpelikane & Rosapelikane: Die riesigen Vögel sind die heimlichen Stars des Sees. Vor allem im Winter kommen Fotografen aus aller Welt, um sie zu beobachten.​Flamingos: Tausende von ihnen tauchen die flachen Uferbereiche regelmäßig in ein rosa Band.
    ​Kormorane, Reiher und Löffler: Sie brüten in den dichten, überfluteten Uferwäldern.
    Neben den Vögeln gibt es am Kerkini-See eine weitere Besonderheit: die größte Population von griechischen Wasserbüffeln. Fast ausgestorben, wurden die sanften Riesen durch Schutzprogramme gerettet. Heute grasen Hunderte von ihnen in den flachen Gewässern. Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie die Vegetation kurz halten und so Lebensräume für andere Tiere schaffen. Zudem sind Produkte aus Büffelmilch (wie der traditionelle Kazan Dibi-Pudding) und Fleisch lokale Spezialitäten in den umliegenden Dörfern.
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  • HEIMFAHRT...

    1. Juli in Bulgarien ⋅ ⛅ 20 °C

    Gestern wollten wir die Heimreise noch raußzögern, aber heute nacht hat es wieder gewittert und heute morgen war klar: wir packens! Zuerst etwas halbherzig - wir haben die Autobahn in Bulgarien nach Serbien nicht gefunden. .
    Dann haben wir uns sogar ganz gegen unsere sonstige Gewohnheit entschieden, dass wir auch Maut zahlen um möglichst schnell durch den Hitzkessel zu kommen. War dann gar nicht schlimm - sogar teilweise bewölkt. Weil ich grad dran war und im Flow war, bin ich gleich bis Österreich durchgefahren. Dort gabs dann was Deftiges! Unser Plätzchen werden wir auch geich finden. Gute Nacht!
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  • Schon wieder Graz...

    2. Juli in Österreich ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir haben an einem Park and Ride Parkplatz am Bahnhof bzw neben dem Friedhof übernachtet - war aweng laut heute morgen.
    Dann sind wir noch einmal nach Graz gefahren. Teure Parkgebühr ,teurer Kaffee...

  • Rottenburg an der Laaber

    3. Juli in Deutschland ⋅ ⛅ 16 °C

    Hier bin ich aufgewachsen...zumindest bis 1966, dann war ich in Landshut im Internat und ab 1970 ganz weg von dieser idyllischen niederbayrischen Heimat.

    Ende der Reise
    3. Juli 2026