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BALKAN

Balkan - Griechenland Leia mais
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    🇬🇷 Gemeindebezirk Sithonia, Griechenland

    Sithonia

    Ontem, Grécia ⋅ ☀️ 16 °C

    Wieder direkt am Wasser geschlafen und ein Frühstück in der Sonne eingebommen! Heute gehts nach Sithonia, das ist der mittlere Finger auf Chalkidike und hier wird seit dem 7. Jahrhundert gesiedelt.
    Unser erster Cafestopp war in Pyrkadikia - einem einfachen kleinem Fischerdorf mit Charme und vielen kleinen Cafes. Danach ging es weiter nach Nikiti. Ein sehr interessanter Ort. Hier gibt es weiter oben in den Bergen eine Old Town, die im späten Mittelalter unter byzantinischer Herrschaft entstand. Einer mündlichen Überlieferung nach wurde es von Flüchtlingen aus den Küstensiedlungen gegründet, die vor Piratenüberfällen ins Landesdinnere fliehen mussten. Nikiti überstand den Untergang des Byzantinischen Reiches und war während der osmanischen Herrschaft eines der größten Dörfer auf Chalkidiki. Nach der Befreiung von den Türken 1912 entwickelte sich Nikiti weiter und nach und nach entstanden neue Häuser am Meer. Viele alte Häuser wurden aufgegeben und dad Dorf vetfiel. Der Tourismusboom im späten 20. Jahrhundert weckte jedoch das Interesse an der historischen Siedlung und heute sind viele Häuser sehr gepflegt wieder aufgebaut.
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  • Athos II

    28 de abril, Grécia ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir standen wieder direkt am Wasser mit Blick auf den Berg Athos - zwar in einiger Entfernung, aber mit 2011 m hier die höchste Erhebung.
    Heute starten wir den 2. Versuch mit unserer Bootstour. Mal schaun ob alles klappt.
    Tatsächlich waren wir schon vor 10.00 in Ourounapoli und haben auch gleich ein Ticket ergattert. Das Boot ist voll aber die Leute verteilen sich gut.
    Es gibt viel Erklärungen zu den Klöstern und ihrem autonomen Staat, der heute noch 1811 Einwohner zählt. Es gibt in Dafni auch einen weltlichen Bereich der gerne von Pilgern mit Genehmigung besucht wird und von wo aus man zu den 20 Klöstern hinkommen kann. Es gilt das "Avaton" für Frauen. Magisti Lavra ist das älteste Kloster und wurde 963 gegründet. Aber schon davor gab es viele Mönchsbewegungen und Einsiedlereien dort. Vor 881 verlieh Kaiser Basileus der Makedonier den Athosmönchen die Autonomie, die bis heute anhält.
    Hier entstand der Hesychasmus, eine mystische Strömung des orthodoxen Mönchstums die durch ständiges inneres Gebet und körperliche Methoden eine bewusste Vereinigung mit Gott und Schau des göttlichen Lichts anstrebt.
    Keine Ahnung, ob die heutigen Mönche das noch beherrschen, auf jeden Fall leben sie in Askese und Einfachheit, verbringen 8 Stunden mit Gebet, 8 Stunden mit Schlafen und 8 Stunden mit Arbeit und genießen sehr hohes Ansehen in der Öffentlichkeit.
    Es war ein sehr interessanter Ausflug in die Spiritualität, in eine Mystik, die sich spürbar und glaubhaft zeigt, in die Geschichte und die Kultur Griechenlands und in die wunderschönen Berge und Küsten von Chalkidiki.
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  • Berg Athos

    27 de abril, Grécia ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute sieht das Meer ganz anders aus - richtige Wellen mit Schaumkronen und tosender Gischt. Wir nehmen Abschied von diesem Paradis und fahren weiter Richtung Süden. OURANOUPOLI ist unser Ziel - hier wollen wir eine Bootstour machen, wenn das bei diesem stürmischen Wetter überhaupt möglich ist.
    Einkaufsstopp in Asprovalta, einem Badeort mit vielen netten Cafes. Wir sind nur mal durchgelaufen.
    Dann gings immer am Meer entlang bis wir auf den ersten Finger von Chalkidiki kommen, der heisst Athos, besteht hauptsächlich aus deser autonomen Mönchsrepublik, zu der Frauen keinen Zugang haben. Das ist der östliche Finger. Der mittlere Finger heisst Sithonia und ist der landschaftlich reizvollste. Der westliche heisst Kassandra und ist stark touristisch mit schönen Stränden.
    Ouranoupoli ist der Grenzort zur Mönchrepublik - natürlich auch schon sehr mystisch geprägt. Hier verkehren Fähren und Cruiser. Trotz Vorsaison tummeln sich hier an den Läden und Restaurants sehr viele Touristen und auch Mönche.
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  • Ägäis

    26 de abril, Grécia ⋅ 🌙 11 °C

    Der Platz war super - man kann morgens früh Fischerboote beobachten. Wir bleiben noch einen Tag hier - einfach super entpannt!

  • GRIECHENLAND - der Nordosten

    25 de abril, Grécia ⋅ ☀️ 13 °C

    Hier in Griechenland scheint die Sonne aus vollem Herzen - uns zur Begrüßung!
    Wie sitzen immer noch an unserem Kirchlein und genießen unser Leben. Griechenland ist ein Land, wo man das besonders gut kann. Ich muss noch aweng langsam tun, das Paracetamol drückt zwar das Fieber runter, aber ich schlafe extrem wenig. Gibt es sowas wie eine Wachkrankheit?
    Es gibt 10400000 Einwohner und seit der Schuldenkrise 2009 viel politische Unruhe aber jetzt haben sie sich gesund gespart. Die Arbeitdlosenqote für Akademiker ist mit fast 6 % etwas hoch aufgrund der drastischen Sparmaßnahmen in der Forschung, aber dafür ist die übliche Arbeitslosigkeit wieder knapp unter 10, vor allem die Jugendarbeitslosigkeit ( die war 2016 bei 45 %.
    Auf der 89 sind wir an Drama vorbeigekommen durch das Pangaion- Gebirge und ein Stück weiter an
    einer antiken Ausgrabungsstätte Amphipolis. Und plötzlich waren wir am Meer. Natürlich haben wir gleich einen Badestopp eingelegt. Kurt war ganz drin - ich nur bis zu den Knien. Hier ist es so geil - da bleiben wir gleich für die Nacht.
    Es gibt sogar eine Stranddusche.
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  • Kjustendil

    24 de abril, Bulgária ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir hatten einen super Platz an der Struma. Tolle urprüngliche Natur - saftige Grün - eine Augenweide!
    Wir sind recht spät losgekommen und das erste Stück Autobahn gefahren. Es ging zunächst über eine Hochebene und dann wurde es fast gebirgig. Um uns herum Skigebiet und eine Kulisse mit schneebedeckten Bergen vor uns. Da sind wir natürlich nicht raufgefahren, sondern ein paar liebliche Täler bis zum Grenzübergang Llinden - der ist dann ca 550 m hoch. Wir haben vorher noch eingekauft und getankt. Wasser gabs da keines - und so sind wir eine weitere Tanke angefahren und konnten kostenlos Wasser zapfen. Kurt gab dem Tankwart nen Euro - und der bestand drauf, dass wir seinen frischgebrühten Kaffee nehmen. Mir war er zu stark , aber coole Geste!
    Wir sind bei Llinden über die Grenze gefahren und haben direkt dahinter ein Plätzchen an einem kleinen Kirchlein gefunden.
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  • Bulgarien

    23 de abril, Sérvia ⋅ ☀️ 8 °C

    Der Platz direkt am Fluss war super. Morgens kam ein Angler und ganz früh schon hat sich eine dicke fette Planierraupe neben uns gestellt ohne unseren Schlaf zu stören.
    Bin krank - aweng Fieber - aber Paracetamol bringt mich wieder in Schwung.
    Der Grenzübertritt war unproblematisch. Kein einziges Auto ausser unserem und die Grenzbeamten waren nett. Ein älterer Beamter wusste gar nicht, dass der Personalausweis auch gilt und wurde von seinem jungen Kollegen aufgeklärt. Keine Frage nach der polizeilichen Meldung.
    Eigentlich wollten wie noch in die Ermaschlucht - aber ich bin nicht fit genug. Wir sind in Pernik kurz raussgefahren und in Kyustendil sind wir dann Essen gegangen. Bulgarien hat hohe Gebirge wie das Balkangebirge im Osten und die Rhodopen, das Rila- und das Piringebirge im Westen aber auch Tiefebenen an der Donau und am Schwarzen Meer. Seit der Grenze fahren wie auf einer Hochebene in 900 m Höhe. Links sehen wir das Osogovo-Gebirge mit 2251 als höchste Erhebung mit weissen majestetischen Schneegipfeln. Jetzt stehen wir an der Struma hinter Nevestino - wieder so ein verwunschener Naturplatz am Fluss.
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  • Nis und Perot

    22 de abril, Sérvia ⋅ ☁️ 10 °C

    Weil wir uns nicht polizeilich gemeldet haben gehen wir bei einem kleinen Grenzübergang nach Bulgarien: Strezimirovci. Wir können auch nicht über Nordmazedonirn, weil wir die grüne Versicherungskarte vergessen haben, die da Pflicht ist.
    Zunächst mal der Stadtspaziergang durch Nies. Wirkt mit seinen kleinen Marktbuden vor den Häusern eher wie ein Bazar mit geschäftigen Treiben. Sehr interessant ist der Schädelturm. Hier haben die Türken 1809 952 Schädel der serbischen Rebellen 17 in jeder Reihe - 56 Reihen 4,5 Meter hoch verbaut, die in der Schlacht von Cegar gefallen sind. Makaber. Drum herum wurde später eine Kapelle gebaut. Die Besichtigung kostet 300 Dinar - wir durften kostenlos rein, weil unsere Visacards nicht funktionierten.
    Eigentlich wollten wir noch die Festung anschauen aus dem beginnenden 18. Jahrhundert, sind dann doch eher nach Pirot gefahren, da gibt es eine Festung aus dem 14. Jahrhundert. Früher waren hier auch die Römer und davor die Kelten. Das Städtchen hat 38000 Einwohner und es gibt hier viel Wolle und Wollteppiche und Töpferwaren. Deswegen ist hier ein Stadtspazierg natürlich lohnenswert. Der Balkankäse sind lecker - habe 600 g von dem Kajmak mitgenommen - Fett und Sahne von Ziegen - und Schafsmilch - fast die Konsistenz von Butter. SERBIEN ist sooooo schön - habe es nicht übers Herz gebracht heute schon nach Bulgarien einzureisen. Wir stehen heute nacht nochmal bei Grncar an der Luznica und gnießen die Atmosphäre in diesem engen Tal. Habe ein bisschen Fränkische Schweiz Gefühl.
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  • Raska und Nis

    21 de abril, Sérvia ⋅ 🌧 3 °C

    Heute regnet es - die hohen Schneeberge sind verschwunden und auch meine Begeisterung für einen Morgenspaziergang. Dafür duftet der Kaffee und es gibt erst mal ein leckeres Frühstück.
    Wir sind kreuz und quer durch das quirlige Raska gefahren in der Hoffnung einen Parkpkatz zu finden. Es gab nur welche, die man über diese App bezahlt, dessen System für Ausländer nicht buchbar ist. Inzwischen haben wir alles abgefahren, was in diesem 6000 Seelenstädtchen möglich war und uns für die Weiterfahrt entschieden.. Also die 207 in Richtung Nis. Später haben wir ein super authentisches Fernfahrercafe gefunden. Hier wird natürlich geraucht - aber der Wirt ist herzlich. Es gibt nur ein Gericht : Lammfleisch mit Brot und Salat - uns hat er aber 2 extra Salate mit Käse angerichtet. Und danach unaufgefordert so was ähnliches wie Tiramisu und Feigenschnitten auf Kosten das Hauses serviert.
    Es hat dann aufgehört zu Regnen und wir sind bis Novo Selo gefahren. Das ist wegen der Nähe zu Nis dichter besiedelt und damit findet man schwer einen einsamen Übernachtungsplatz. Nis ist mit 260000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Serbiens. Unser Platz ist nicht besonders idyllisch - direkt an irgendwelchen Sand- oder Schotterwerken mit einer Reihe von Lastern und Raupen und einem abgezäunten Barackenkomplex. Wir haben den Platzwart gefragt - der hat nichts verstanden aber "no Problemo" gesagt und auch der Hund ist uns wohlgesonnen uns sieht uns nicht als Eindringlinge. Wir fühlen uns sicher hier.
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  • Weiter im Uvac Canyon

    20 de abril, Sérvia ⋅ ☁️ 8 °C

    Immer noch sind wir in diesem wunderschönen Uvactal! Heute nacht ganz hoch oben auf 1150 m direkt mit Blick auf den Stausee.
    Auf dem Weg zum Aussichtspunkt Molitva haben sind wir von Googlemaps auf einen unbefahrbaren Feldweg mit tiefen ausgewaschenen RILLEN geschickt worden. Wir haben den Karren stehen gelassen und sind zu Fuss weiter gelaufen um dann irgendwann festzustellen, dass uns das zu weit wird. Also zweiter Versuch - nicht nach Navi sondern nach Strassenschildern. Hier gibt es oft alles nur auf kyrillisch und das führt zu Überraschungen. Doch wir sind tatsächlich angekommen und wurden mit dem überwältigsten Ausblick ever belohnt. Ein gebührender Abschied von der Uvac.
    Wir haben auch Gänsegeier gesehen. Die haben eine Flügelspannweite bis zu 3 Metern. Hier sind wir auf 1300 m Höhe!
    Weiter sind wir dann über die fast baumlose Hochebene von Pester (ca 1300 m) gefahren - auch das srbische Tibet genannt. Auf der Straße 198 kamen wir über den Ivor-Pass (1519 m) und Raska liegt dann auf ca 600 m. Hier blühen die Obstbäume und es ist ein Genuss durch die duftenden Obstgärten zu laufen. Alles hier gehört zu den Dinarischen Alpen, hier sind wir im Ivor Planinum und jenseits des Tales erhebt sich der schneebedeckte Pancicev mit 2017 m, der höchste Berg des Kapaonik-Gebirges.
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  • Uvac- Canyon

    19 de abril, Sérvia ⋅ ☀️ 9 °C

    Erst noch Frühstück - dann gehts los.

    Die Mäander (Flussschleifen): Diese extrem engen Kurven sind absolut natürlich. Der Fluss Uvac hat sich über Jahrmillionen tief in das Kalksteingebirge der Pešter-Hochebene eingegraben. Diese geologische Formation existierte schon lange, bevor der Mensch eingriff.
    Die Stauseen: Das, was man heute auf den Fotos sieht – die tiefblauen, breiten Wasserflächen zwischen den Felsen – ist künstlich. Durch den Bau von drei Staudämmen zur Stromerzeugung (Wasserkraftwerke) wurde der Wasserspiegel des Flusses angehoben. Ohne diese Dämme wäre der Uvac ein kleinerer, schmalerer Gebirgsfluss am Boden einer tiefen Schlucht.
    Geologisch: Die Schlucht entstand durch Erosion im Kalkstein. Der Fluss folgte dabei den weicheren Gesteinsschichten und bildete so die berühmten 180-Grad-Schleifen.

    ​Die Seen: In den 1960er bis 1970er Jahren wurde das Uvac-System für die Energiegewinnung erschlossen. Es entstanden drei Seen:

    ​Uvac-See (Uvačko jezero): Der bekannteste, in dem sich die großen Mäander befinden.

    ​Zlatar-See (Zlatarsko jezero): Oft als Kokin Brod bekannt.

    ​Radoinja-See (Radoinjsko jezero): Der kleinste der drei.
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  • Uvac Canyon und Berg Javor

    18 de abril, Sérvia ⋅ ☀️ 9 °C

    Heute fahren wir nach Sjenica aber zuerst wollen wir auf den Berg Javer steigen.
    Zuerst kommen wir noch an einem Aussichtsplatz vorbei und am Kamena Cesma, das ist ein historischer Brunnen.
    Dann haben wir ewig gebraucht, um den Einstieg zum Berg Javor zu finden. Endlich haben wir mithilfe ChatGPT einen Weg gefunden, den wir laufen konnten - der aber dann tatsächlich dran vorbei führte. Ist uns schonmal passiert mit der KI. Echte Bergsteiger gehen querfeldein. War nicht ganz einfach und am Ende sind wir ziemlich zerstochen von dem Dornengestrüpp - aber wir haben es geschafft! Der Gipfel ist fast 1500 m und der Rundblick bombastisch. Unser nächstes Ziel ist Sjenica - unser Datenvolumen ist aufgebraucht und wir brauchen Serbische Simkarten. Sjenica hat viele Moscheen - riesige und kleine und fie Stadt wirkt auch eher wie ein Bazar. Umgeben von bettelnden Romakindern haben wir uns unwohl gefühlt und sind ins nächste Cafe abgetaucht. Kaffee ist hier allgemein sehr gut und günstig. Sjenica liegt knapp über 1000 m hoch und hat 13000 Einwohner, hauptsächlich Muslime und Bosniaken aber such Serben und Roma. Bis vor kurzen gab es hier eine Arbeitslosenquoten von 50 %. Hier fließt die Uvac, die ein paar km weiter nordwestlich zu einem gewaltigen Canyon wird. Obwohl genau dieses das absolute Naturhighlight Serbiens ist, spürt man hier keinen Tourismus.Leia mais

  • Studenica-Tal und Gornja isposnica Sveto

    17 de abril, Sérvia ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir haben gut geschlafen nach der abenteuerlichen Wanderung gestern. Die Sonne ist verschwunden und wir machen erst mal Frühstück.
    Gornja isposnica Svetog Save heisst diese Einsiedlerei aus dem 13. Jahrhundert - echt der Hammer - ein Wohnturm, eine kleine Kirche und ein Balkon direkt am Felsen geklebt! Der Pfad hinauf ist steil - 880 m sind wir hier hoch.
    Danach sind wir nach Ivanjica gefahren - ein Städtchen mit 20000 Einwohnern und einer kleinen Fußgängerzone zum Bummeln.
    Unseren Übernachtungsplatz haben wir am Rande der Straße zeischen Janjica und Sjenica gefunden auf 1070 m .Auf der einen Seite ist das Hochland - auf der andrten Seite hat man einen bombastischen Ausblick über die Berge und Täler.
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  • Ibarschlucht und Kloster Studenica

    16 de abril, Sérvia ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir sind heute nacht am gleichen Platz geblieben - es war wunderschön dort.
    Heute vormittag habe ich eine Wanderung gemacht auf den Berg gegenüber von Maglic. Linksseitig der Ibar ist das Stolovi - und Kopaonikgebirge, rechts das Golijs - und das Cemernomassiv. Es gibt durchaus Gipfel an die 2000m.
    Wir fahren weiter zum Kloster Studenica aus dem 12. JAHRHUNDERT. Es ist das größte und reichste serbisch-orthodoxe Kloster. Es wurde aus weißen Marmor gebaut und es beherrbergt unschätzbare Sammlungen byzantinischer Malerei aus dem 13. und 14. Jahrhundert. 1190 wurde es von Stefan Nemanja erbaut, das ist der Gründer des mittelalterlichen serbischen Staates.
    Danach wollten wir auf eine Einsiedelei aus dem 13. Jahrhundert, die Gornja Isposnica Svetog Save. Sie klebt an der Felswanüd über der wilden Studenica. Wir haben den Einstieg übersehen und sind drei Stunden auf fast 900 m Höhe gelaufen - nicht besonders zielführend. Wir probieren es morgen noch einmal.
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  • Ibarschlucht und Festung Maglic

    15 de abril, Sérvia ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute werden wir mit der Fähre übersetzen und die Burg Maglic, das serbische Camelot, erklimmen. Die Ibarschlucht wird auch das Tal der Könige genannt und die Burg thront 100 m über dem Wasser. Sie wurde wahrscheinlich von Uros I nach den Mongoleninvasionen im 13. Jahrhundert errichtet.
    Hier gibt es ein Freiwilligenprojekt für offene junge Menschen aus aller Welt, die ein Camp und ein Restsurant errichtet haben und die Fähre bedienen, seit die alte Holzbrücke vor vier Jahren abgekracht ist
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  • Krusevac, Zica und Kraljevo

    14 de abril, Sérvia ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir haben unseren Platz an der kleinen Kirche am Fluss genossen und gestern abend noch den erfolgreichen Reifenwechsel gefeiert und gekniffelt. Nichtsdestotrotz suchen wir jetzt erst mal eine Werkstatt und kaufen einen neuen Reifen.
    Nachdem wir für umgerechnet 50 EUR sofort ohne Wartezeit den Reservereifen auf unsere schöne Felge und einen neuen Reifen auf das Reserverad bekommen haben, sind wir dann durch die Fußgängerzone von Krusrvac geschlendert. Hat durchaus Charme und das Eis (Dubai Schokolade) schmeckt vorzüglich. Wir haben̈ auch ein super Cafe entdeckt - die meisten hier bieten keinen Kuchen an - die Besitzerin war früher ein paar Jahre in Deutschland und konnte uns viel über serbische Spezialitäzen erzählen.
    Als nächstes haben wir uns das Kloster Ljulbostinja angeschaut - das erste Frauenkloster hier, in dem offensichtlich noch immer Nonnen leben. Es wurde im serbisch- byzantinischen Stil der Morava-Schule 1388 gebaut kurz vor der Schlacht von Amselfeld gebaut und die Witwe des Erbauers ist mit vielen anderen Witwen dort eingetreten. Auch die erste Dichterin Serbiens - Jelena- liegt dort begraben.
    Dann kommen wir nach Kraljevo und wollen als erstes das Kloster Zica anschauen am Ausgang det Ibar - Schlucht. Es wurde 1208 von Stefan Nemanjic, dem Erstgekrönten, erbaut. Ein Großteil der serbischen Herrscher wurden hier gekrönt. Archtektonisch gehört es zur Raska-Schule und ist rot wie die von Athos.
    Unseren Schlafplatz haben wir direkt an der Ibar unterhalb der Maglic-Festung gefunden. Man kommt nur mit einer Fähre rüber - das werden wir morgen machen.
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  • Zentralserbien

    13 de abril, Sérvia ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Nacht an der Morava war super! Habe seit Ewigkeiten wieder 8 Stunden geschlafen - obwohl hier in der Flussniederung laut schreiende Vögel in unzählig vielen Nestern hocken. Nach dem Frühstück war ich über die Brücke in den Stadtkern spaziert. Es gibt Geachäfte, die laden aber nicht zum Einkaufen ein - eher Ramschläden. Die Stadt Cuprija hat ca 20000 Einwohner - das ist schon viel für das schrumpfende Serbien. In den letzten 25 Jahren haben 20 % Seben ihre Heimat verlassen - die meisten sind in Deutschland gelandet.
    Jeder 5. SERBE lebt an der Armutsgrenze.
    In Serbien ist die Kaufkraft 26900 USD PPP ( im Vergleich Deutschland 62000 USD PPP) In Serbien liegt det Durchschnittsverdienst bei ca 1000 EUR ( in Deutschland 4900 EUR). Trotzdem kann man wegen der niedrigen Kaufkraft in Serbien mit 1000EUR leben.
    Ein paar Kilometer weiter westlich liegt Paracin mit 29000 Einwohnern. Das wirkt im Vergleich zu Cuprija fast schick: viele gut besuchte Cafes und Bars und durchaus respektable Geschäfte. Eine Wollstofffabrik, ein Zementwerk und eine Glasfabrik haben zu Beginn des letzten Jahrhunderts dafür gesorgt, dass es zu einem der eichtigsten Wirtschaftszentren Serbiens wurde.
    Weitaus größer ist Krusevac ( 62000 Einwohnrr) - da sind wir allerdings nur durchgefahren. Hier gibt es matallverarbeitende und chemische Industrie. Weil Betriebe früh privatisiert wurden, gibt es allerdings eine hohe Arbeitslosigkeit.
    Ein Stück hinter dieser großen Stadt hatten wir ein Loch im Reifen... Der Abschleppdienst und der Werksattservice scheiterte an Sprachbarrieren.Aber Kurt hat es dann doch geschafft, das Reserverrad unter dem Auto vorzuzaubern und nach einiger Zeit kamen auch noch zwei Typen von der Autobahnmeisterei vorbei und haben mitgeholfen. Die Werkstätten hatten um 16.00 bereits geschloasen. Morgen versuchen wir unser Glück..
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  • Vom Osten zum Westen

    11 de abril, Sérvia ⋅ 🌙 6 °C

    Heute nacht hatten wir einen super Platz hoch oben in den Homolje Bergen. Die sind bis 940 m hoch und extrem dünn besiedelt.
    Nach dem Frühstück sind wir auf den nächsten Gipfel gestiegen und ich bin diesen einzigen einsamen Weg noch bis zu seinem Ende gelaufen. Hier gibt es nur Natur.
    Gegen Mittag gings los - nach Zagubica - wir wollten Kaffee trinken, aber alle Cafes und Bars waren geschlossen heute am Sonntag.
    Unser nächstes Ziel war Krupajsko Vrelo - das ist ein kleiner türkisfarbener See, ein Wasserfall, einige Fischweiher voller Fische und das dazugehörige Fischlokal und Schnaps konnte man hier auch kaufen.
    Nächster Stopp war Despotovac mit einem interressanten Kloster: Monastir Manasija. Es wurde 1407-1418 vom Visiko Stefan gebaut und ist eines der bedeutendsten Denkmäler der serbischen mittelalterlichen Kultur. Es gibt in der Mitte diese orthodoxe Dreifaltigkeitskirche, einen großen Speisesaal ind eine hohe geschlossene Mauer mit 11 Türmen.
    Die Nacht verbringen wir heute am Ufer der Morava in der Stadt Cuprija ( 20000 Eineohner).
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  • Festung Golubac und Eisernes Tor

    11 de abril, Sérvia ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute morgen hat es leicht geregnet. Wir hatten eine ruhige Nacht direkt an der Festung Ram. Morgens bin ich zu einem Römerkastell hier in der Nähe gelaufen: Lederata. Hier sah man nur noch vereinzelte Steine des einst mächtigen Kastells - wieder vom Kaiser Trajan errichtet und spätet von Kaiser Justinian erweitert - direkt über der Donau. Tatsächlich gab es hier sogar eine noch ältere keltische Siedlung. Ab dem 6. Jahrhundert lebten hier Slawen. Sultan Bayezid II ließ 1483 die Festung Ram bauen. Die Donau macht hier eine Schleife und ist 5 km breit.
    Entlang der Donau weiter kamen wir zur Festung Golubac - die prachtvoll renovierte Edelfestung. Kostet auch 900 Dinar Eintritt. Auch hier hatten vorher schon die Römer eine Wehranlage errichtet und nannten sie Taubenburg. Im 14. Jahrhundert wurde unter König Dusan diese Burg gebaut. Es gibt auch eine gleichnamige Stadt daneben, die Schauplatz vieler Schlachten war, besonders zwischen dem Osmanischen Reich und dem Kaiserreich Ungarn. Sie wechselte häufig ihre Landesherren, wurde zerstört und wieder aufgebaut mal unter türkischer, bulgarischer, ungarischer, serbischer oder österteichischer Herrschaft.
    Wir sind an der Donau weiter gefahren zum Eisernen Tor, der engsten Stelle.
    Nach ca 60 km sind wir die abenteuerlichste Bergstraße ever auf ca 800 m gefahren - schmal, engkurvig und voller Löcher. Meist konnten wir nur 30 fahren - dafür kam uns auch niemand entgegen. Nach 2 Stunden wurden wir mit einem bombastischen Spot belohnt - ganz oben mit einer geilen Aussicht.
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  • An der Donau

    10 de abril, Sérvia ⋅ ☁️ 8 °C

    Wir hatten eine ruhige Nacht in der Festung Petrovaradin. Nach einem schnellen Kaffee sind wir aber verschwunden, bevor die Besucher hierher strömen.
    Unser erstes Ziel war das Kloster Krusedol aus dem 15. Jahrhundert. Das rote Tor ist beeindruckend und das Innere der serbisch-orthodoxen Klosterkirche - der Rest eher unspektakulär.
    Nach einem Einkauf in Krcedi sind wir dann an die Danau gefahren um unser Frühstück jetzt an der Sonne nachzuholen. Wir sind in Stari Szankamen, einem Ort, der durchaus im Sommer touristisch ist - jetzt tote Hose. Aber man hört im Schilf Entengeschnatter und viele andere Vogelstimmen.
    Unser nächstes Ziel war die Festung Smederevo an der Donau. Eine riesige Anlage aus dem beginnenden 15. Jahrhundert. Man sieht nur noch die Grundmauern und ein paar Türme und die Schutzmauer außen rum.
    Die nächste Festung war Ram - die ist noch gut erhalten und thront majestätisch über der Donau. Wir auch! Direkt auf dem Parkplatz an der Burganlage hoffen wir suf eine ruhige Nacht.
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  • Topola und Novi Sad

    9 de abril, Sérvia ⋅ ☁️ 10 °C

    Kurz vor Topola gibt es einen riesigen halb verlandeten See mit breiten Schilfgürtel und vielen Wasservögeln. Ganz viele Fischerstege ragen über das Wasser und Angler suchen hier ihr Glück.
    Hier sind wir heute nacht gestanden - ganz hinten versteckt - trotzdem bekamen wir Besuch von der Polizei. Sie hat nur geguckt und ist dann wieder zurück gefahren.
    Nach dem Frühstück bin ich erst eine Runde gelaufen durch diese wunderschöne Natur.
    In Topola haben wir dann Simkarten organisiert um wieder online zu sein.
    In Novi Sad sind wir am Bezahlen der Parkgebühr gescheitert - ausländische Kennzeichen funktionieren nicht über die Parkapp. Gottseidank haben wir ChatGPT immer dabei - das hat uns geraten auf der Festung Petrovaradin kostenlos zu parken. Da könnten wie sogar über Nacht atehen. Die Aussicht von dort oben ist der Hammer! Jetzt gehn wie uns aber erst mal die Stadt anschauen. Schöne Fussgängerzone mit netten Cafes und Restaurants. Ausserhalb sehen für unsere Augen die Gebäude teils schäbig aus, das sind sie aber nicht wirklich, sondern einfach nur nicht kostspielig renoviert.
    Abends sind wir einfach an der Festung stehen geblieben. Stand nirgends ein Verbotsschild.
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  • Subotica

    8 de abril, Sérvia ⋅ ☀️ 14 °C

    Die Stadt hat ihren Charme - teils nostalgisch, teils historisch mit wunderschönem Jugendstil. Am meisten hat mich das Rathaus beeindruckt. Es ist in intensieven dunkelrot mit unendlich vielen Jugendstildekors. Davor ein Markt mit Kunsthandwerk und Leckereien und jede Menge Cafes.Leia mais

  • Slovenien - Kroatien

    7 de abril, Eslovênia ⋅ ☀️ 15 °C

    Wir hatten eine ruhige Nacht am See. Relativ bald sind wir aufgebrochen in Richtung Ptuj. Das 18000 Seelen - Städtchen gehörte früher zur Steiermark und seit dem Zerfall Österreich-Ungarns zu Jugoslawien. Es gab aber schon Siedlungen in der Jungsteinzeit hier und später verlief hier an der Drau die Bernsteinstraße. Auch die Römer haben sich hier breit gemacht, 69 n.Chr. wurde Vespasian hier in Petavio (so nannten es die Römer) sogar zum Kaiser ausgerufen. Unter Trajan erhielt die Siedlung Stadtrecht. Im 9. Jahrhundertgehörte das Pettauer Gebiet zu den Erzbischöfen von Salzburg - Erzbischof Konrad I ließ hier eine große Burg bauen. Leider habe ich keine Fotos gemacht von dieser und der Altstadt - wir waren nur im Supermarkt und sind durchgefahren. Etwas weiter, bei Markovci, haben wir einen schönen Frühstücksplatz gefunden.
    Wir fahren an der Drau enrlang vorbei an der Burg Anchenstein direkt nach Kroatien.
    Als nächstes kommen wir nach Varazdin - mit 43000 Einwohnern die größte und wichtigste Stadt im Norden Kroatiens. Es war bereits in der Kupferzeit besiedelt und es gibt Funde aus drt Eisen- und Bronzezeit sowie aus dem frühen Mittelalter. Erwähnt wurde es erstmals vom ungarischen König Bela III 1209 als Thermalquelle. Im 13. Jahrhundert kam der Johanniterorden nach Varazdin.
    1636 gründeten die Jesuiten ein Gymnasium und ein Kolleg. Nach einem Brand 1776 wurde es im Rokokkostil und dem des Klasszismus erbaut. 1757-1776 war es die Hauptstadt Krostiens. 1918 wurde es ein Teil Jugoslawiens.
    Wir sind an der Drau bzw. an der ungarischen Grenze entlang gefahren bis hinter Donji Mihojac. Etwas dahinter haben wir ein wundetschönes Plätzchen direkt an der Drau gefunden.
    Wir fahren grundsätzlich keine Autobahnen, um das Land besser genießen zu können. So kamen wir durch viele kleine Orte, die ihre einfachen Häuschen mit der Giebelseite zur Straße aufgereiht hatten wie Perlen an einer Schnur. Das Haus reicht nie bis an die Straße - dazwischen ist auf beiden Seiten je rin Dorfgraben und ein Stück Rasen. So wirkt die Straße viel breiter als sie ist. Überall zaubern blühende Obstbäume weiße Blütenpracht dazwischen und fast in jedem Dorf hat man für die Störche ein Nest auf einem hohen Pfahl installiert. Eine Augenweide - die Tour übers Land. Man braucht nstürlich schon mehr Zeit!
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  • Graz - Maribor

    6 de abril, Áustria ⋅ ☁️ 18 °C

    Unser erster Stopp heute ist Graz. Die Altstadt ist Weltkulturerbe. Für seine 300000 Einwohner tummeln sich über 60000 Studenten in der Landeshauptstadt der Steiermark. Früher im römiachen Kaiserreich war Graz Argrarlandschaft und im 6. Jahrhundert wurde eine Burg errichter, von der sich der Name Graz ableitet. Von 1379 bis 1619 war es Hababurger Resisenz.
    Die Altstadt ist im Renaissance- und Barockstil gebaut, es gibt aber auch ein paar Gebäude im modernen Grazer Architektutstil. Unzählige schicke und moderne Cafes laden ein und viele Geschäfte verführen zum Einkaufen.
    Besonders eindrucksvoll thront eine Burg auf dem Schlossberg und vom Uhrenturm dort oben hat man eine geile Ausscht. Wir waren noch im Kunsthaus mit einem interesdanten äusseren Erscheinungsbild und wechselndrn zeitgenössischen Ausstellungen. Von dort sieht man auch die kleine Insel auf der Muhr. Mit diesem besonderen steirischen Flär und jede Menge kulturellen Angeboten zählt Graz sicherlich zu den schönsten Städten Österreichs.
    Anschließend sind wir nach Maribor gefahren, das liegt schon in Slovenien. BENZIN kostet hier 1.60 und Diesel 1.80. Eine Wohltat! Unser Nachquartier haben wir an einem kleinen See gefunden, der wohl ein Waseersportparadies ist : Dooplek Wasserpark. Heute gab es aber eher Spaziergänger und Angler.
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