An open-ended adventure by Anna-Lena & Stefan
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  • Day53

    Panama 🇵🇦 Bocas del Toro

    November 24 in Panama ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir haben 5 schöne Tage auf den Bocas del Toro Inseln in Panama verbracht. Es hat mal wieder gut getan etwas länger an einem Ort zu sein 🤩 Hier haben wir nicht viel mehr getan, als Insel- und Strandhopping, die ein oder andere Happy Hour in den Bars mitgenommen und uns auf unseren anstehenden Segeltrip vorbereitet.
    Gewohnt haben wir im Haus eines sehr lieben Ehepaars direkt am Wasser und hatten eine ganze Etage inklusive riesigem Yogadeck für uns.
    Am hauseigenen kleinen Strand wurde Leni zwar von einem Krebs in den Zeh gezwickt aber sonst lief alles reibungslos und war wunderschön.
    Heute Abend fahren wir mit dem Nachtbus nach Panama City, von dort aus geht es dann nach Puerto Lind, wo unser Segelboot vor Anker liegt! Hier verbringen wir dann noch eine Nacht, haben ein Meeting mit unserem Captain und können die restlichen Dinge für die 6-tägige Überfahrt nach Kolumbien organisieren.
    Wir freuen uns schon riesig auf den Segeltrip und hoffen diesen ohne größeren Zwischenfälle zu überstehen 🤣 Da wir mit ziemlicher Sicherheit weder Wifi, noch gutes Netz haben werden melden wir uns dann erst aus Kolumbien wieder 😘
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    Helmut Gerger

    Ich wünsche euch eine tolle und vor allem ruhige Überfahrt. Oder wie wir Seeleute sagen : Mast und Schotbruch ! 😊

    Steffen Lieblingsbro

    Fahrt brav an den Kabentsmännern vorbei 😃 Gute Überfahrt euch 😘

    Walter Gundermann

    Sofern ihr es noch lesen könnt, eine gute Überfahrt mit schönem Segelwind und ohne Sturm. Immer eine Handvoll Wasser unter dem Kiel dürfte ja kein Problem sein 😀😘🏊🏻🏖

     
  • Day47

    Cahuita + Puerto Viejo

    November 18 in Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir haben jeweils 3 Nächte in Cahuita und Puerto Viejo, zwei kleinen Dörfern an der Karibikküste von Costa Rica verbracht. Wir waren (mal wieder 😉) in einem Nationalpark, haben eine Fahrradtour bis fast an die Grenze zu Panama gemacht und waren in einer Auffangstation für Tiere. Bei den herzzerreißenden Schicksalsschlägen der Tiere hätten einem die Tränen kommen können 🥺 Ein Schwein mit Depressionen, das sich selbst die Haare ausreißt, ein Affe, der 16 Jahre in einer Garage gefangen gehalten wurde oder ein Tukan mit einem Hirnschaden, der nun nicht mehr weiß wie man fliegt sind nur wenige Beispiele. Die Auffangstationen in Costa Rica werden finanziell leider nicht vom Staat unterstützt, sondern überleben nur durch freiwillige Mitarbeiter und die Eintrittsgelder der Besucher (für beispielsweise Nahrung, Medikamente, usw.). Allein deswegen war der Besuch schon jeden Cent wert!
    In unserer zweiten Unterkunft hatten wir (unabhängig von unglaublich nervigen Nachbarn!!!) das riesen Glück, ein Faultier beim Verlassen eines Baumes zu beobachten. Da Faultiere ja nicht die schnellsten Tiere sind hatten wir auch noch jede Menge Zeit zuzuschauen, wie es gemütlich an unserem Zimmer vorbeigeklettert ist 😍
    Die Tierwelt und die Gelassenheit der Menschen in Costa Rica sind einfach unvergleichbar!
    Nun verlassen wir aber Costa Rica und freuen uns auf Panama 🇵🇦
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    Maria Gerger

    Mizzi ,das mit den armen Tieren ist ganz furchtbar, wie böse können Menschen sein.

    Klara HEINZELMANN

    Da wären mir auch die Tränen gekommen

    Hanna Peters

    Man spürt, wie der eigene Puls beim Schauen runter geht. Ich liebe es!

    Steffen Lieblingsbro

    😍

     
  • Day42

    Tortuguero 🐢

    November 13 in Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Tortuguero ist ein kleines Dorf an der Nordkaribikküste Costa Ricas, das nur mit dem Boot erreichbar ist. Allein die Anreise war schon den Besuch wert! Auf der 45-minütigen Bootsfahrt durch den Dschungel haben wir schon allerhand Tiere zu Gesicht bekommen. Die Landzunge zwischen Meer und Fluss, auf der Tortuguero liegt, ist gerade etwas breiter als ein Fußballfeld - von oben betrachtet wirklich sehr beeindruckend.
    Untergebracht waren wir in einem Hostel, in dem wir jeden Morgen mit einem Kaffee in der Hand erstmal auf Tiersuche im Garten gegangen sind und abends gemeinsam in der Gemeinschaftsküche gekocht haben 🤩
    Wir haben mit 3 deutschen Mädels (Frauengespräche haben Leni mal wieder gut getan!!) und Christoph, der taubstumm ist und für 6 Monate alleine um die Welt reist, eine Wanderung unternommen. Hier wurden wir mal wieder daran erinnert, wie gut es uns eigentlich geht! Wir haben uns mit Händen und Füßen und wenn man gar nicht mehr weitergekommen ist auch übers Handy mit ihm unterhalten - Zumindest können wir jetzt in Gebärdensprache unseren Namen „sagen“ 😉 Tortuguero ist eigentlich für die vielen Meeresschildkröten bekannt, die zur Eiablage an den kilometerlangen Strand kommen. Auch das Schlüpfen der Babyschildkröten kann man hier super beobachten. Leider haben wir die Schlüpfzeit um 2 Wochen verpasst, hatten aber tatsächlich noch das Glück 5 kleine „Nachzügler“ Babyschildkröten auf ihrem Weg vom Nest in das Meer spontan beobachten zu können 😍
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    Daniela Gerger

    Neben grandioser Flora und Fauna so viele bereichernde Begegnungen!! Ich freue mich so für euch 💕!

    Steffen Lieblingsbro

    Schön, dass sich Costa Rica doch so gelohnt hat, nachdem die Anreise holprig war 😍

    Ingrid Gund

    Danke für euren schönen Bericht und die Bilder. Ich freue mich so sehr für euch dass ihr so schöne Erlebnisse habt. Ich freue mich aber auch wenn ihr wieder da seid😘

     
  • Day39

    La Fortuna

    November 10 in Costa Rica ⋅ ⛅ 26 °C

    Die Fahrt nach La Fortuna gestaltete sich sehr abenteuerlich. Für die 280 Kilometer haben wir locker 8 Stunden gebraucht. Leider kann man sich hier in Costa Rica weniger auf Google Maps verlassen als in Deutschland - nach 20 Minuten abenteuerlicher Fahrt auf einer Schotterpiste (noch harmlos ausgedrückt) auf welcher wir einmal fast stecken geblieben sind, standen wir schließlich vor einem großen Fluss - allerdings ohne Brücke 🤣 Also alles wieder zurück und eine andere Straße nehmen! Im sicheren Glaube, dass ab jetzt alles reibungslos läuft wurden wir schnell eines besseren belehrt. Unser nächster unplanmäßiger Stop war einer Demonstration gegen die Regierung geschuldet. Diese bestand aus einem Baumstamm, der quer über die Straße gelegt wurde und circa 20 Demonstranten, die trotz anwesender Polizei den kompletten Verkehr lahmgelegt haben. Hier standen wir dann für eine weitere gute Stunde in der prallen Mittagshitze. Sogar einige Einheimische (die mit uns im „Stau“ standen) haben sich bei uns entschuldigt, dass wir doch in ihr Land kommen würden um Spaß zu haben und nicht um in einer Demo zu stehen und viel Zeit zu verlieren.
    Nach weiteren schlechten Straßen und etlichen Schlaglöchern mussten wir am Ende dann noch einigen Nasenbären ausweichen bis wir zur Einbruch der Dunkelheit endlich in La Fortuna ankamen.
    La Fortuna ist eigentlich bekannt für seinen Vulkan namens Arenal. Aufgrund der vielen Wolken haben wir diesen allerdings nur einmal richtig zu Gesicht bekommen. Da wir aber bereits den ein oder anderen Vulkan gesehen haben, war das nicht weiter tragisch für uns.
    Am nächsten Tag haben dann wir endlich ein Faultier aus nächster Nähe beobachten können 😍 Ein Mama Faultier mit ihrem Baby! Zudem hatten wir noch das große Glück beide auf dem Boden anzutreffen (Faultiere verlassen ihren Baum nur alle 7-9 Tage, um aufs Klo zu gehen 😉).
    Da es fast dauerhaft geregnet hat, haben wir uns am Nachmittag noch für einige Hot Springs entschieden, um uns aufzuwärmen. Diese natürlichen, heißen Quellen (Wasser wird durch den Vulkan erhitzt) findet man in der Gegend um den Vulkan recht häufig, kann sich einfach reinlegen und in der freien Natur herrlich entspannen.
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    Daniela Gerger

    Jetzt weiß ich, wo das „horizontal parenting“ abgeschaut wurde 😀 Sooooo süß 🥰

    Klara HEINZELMANN

    Viel Spaß noch weiterhin

    Hanna Peters

    Warme Wasserbäder mitten in der Natur... also ich weiß nicht, was zum Paradies noch fehlen würde 🥰

    Anna-Lena Gerger

    Mir fällt tatsächlich so langsam auch nichts mehr ein 🥰

     
  • Day35

    Santa Teresa

    November 6 in Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Mit unserem Mietwagen und der Fähre ging es für uns von Manuel Antonio weiter an die Pazifikküste in das kleine Surferdorf Santa Teresa. Nach dem ganzen Stress mit der ungewollt verspäteten Einreise und einem damit einhergehenden organisatorischem Rattenschwanz, wollten wir uns mal wieder eine bessere Unterkunft gönnen und entschieden uns für einen Bungalow mit Pool. Dort angekommen - Baustelle!🤣 Wir konnten uns aber recht schnell auf einen guten Preis einigen und waren während der Arbeitszeiten der Handwerker kaum zu Hause.
    In Santa Teresa wird das Motto „Pura Vida“ komplett ausgelebt! Jeder schlürft stressfrei durch die Straßen, geht surfen, macht Yoga und bereitet sich schließlich mit Bier und/oder Joints auf den Sonnenuntergang an der endlos langen Pazifikküste vor. Hier wollten wir einfach mal keinen Ausflug machen und haben viel Zeit am Strand verbracht 🌊 Leider ist die Regenzeit in Costa Rica ziemlich unberechenbar. Mal scheint die Sonne und 5 Minuten später regnet es in Strömen. Dann heißt es sich schnell in eine Bar zu flüchten und darauf zu warten, dass sich der Regen verzieht 😉 Stefan war so ziemlich der einzige Kerl am Strand, der keine langen Haare hatte und nicht rumgeturnt ist und versucht hat einen Handstand o.ä. hinzubekommen 🤷🏼‍♀️ Sonntag Abend heißt für die Einheimischen immer Partytime! Direkt am Strand wurde ein Surfturnier veranstaltet, das wir uns natürlich nicht entgehen haben lassen 🏄🏼‍♀️
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    Steffen Lieblingsbro

    Hätte Stefan gerne noch beim rumturnen erlebt 😜 dafür hat er sicherlich an der Bar groß auftrumpfen können 🍺

    Anna-Lena Gerger

    Ich hab auch ständig gesagt, dass er ein Handstand machen soll und zeigen was er im Sportstudium so gelernt hat🤷🏼‍♀️

    Steffen Lieblingsbro

    Sieht aber wie immer mega aus 😍

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  • Day31

    Costa Rica 🇨🇷 Manuel Antonio

    November 2 in Costa Rica ⋅ 🌧 25 °C

    Um ehrlich zu sein war unser Start in Costa Rica nicht gerade erfreulich. Nach (aus unserer Sicht) ausreichender Recherche über die Einreisebestimmungen auf der Seite des auswärtigen Amtes kamen wir nach einem Nachtflug voller Vorfreude in Costa Rica an. Was nun folgen sollte war unser bisheriger Tiefpunkt der Reise: Die Einreise nach Costa Rica wurde uns verweigert, da wir kein Weiterreise- bzw. Rückflugticket hatten. Zuerst hieß es sogar, dass wir nach Deutschland zurück fliegen müssten. Wie ihr euch vorstellen könnt ist uns hier kurz mal das Herz stehen geblieben. Leider wurden auch sämtliche Versuche ein Weiterreiseticket noch vor Ort zu buchen nicht akzeptiert (was aus unserer Sicht bis heute absolut keinen Sinn ergibt). Glücklicherweise hat man uns dann aber „nur“ zurück nach Guatemala geschickt. Im „Keller“ des Flughafens haben wir dann unter strengster Bewachung die nächsten 6 Stunden damit verbracht Unterkünfte, Flüge und unser Mietauto umzubuchen (Gott sei Dank WiFi for free am Flughafen von San José). Selbst Wasser durften wir nicht ohne die Begleitung eines Security Mitarbeiters kaufen gehen. Da unsere Pässe von den Behörden Costa Ricas einbehalten wurden (in Umschlägen versiegelt und später im Flugzeug eingeschlossen), wurden wir schließlich auch per Privateskorte (dafür aber mit Priority Boarding ✌🏽) zurück ins Flugzeug nach Guatemala gebracht. Die Blicke der anderen Passagiere haben wir gekonnt ignoriert. Spätestens jetzt fühlten wir uns das erste Mal wie Schwerverbrecher 😉 Leider sollten die Herausforderungen an diesem Tag noch nicht vorbei sein (zumindest für Leni). Unsere Plätze im Flugzeug waren nicht nebeneinander und leider wurde unser Rückflug auch noch von einigen schweren Turbulenzen überschattet. Gut angekommen sind wir aber trotzdem 🙂 Nach wenigen Stunden Schlaf in Guatemala und dieses Mal selbstverständlich mit einem Weiterreiseticket nach Panama im Gepäck, starteten wir also unseren 2. Versuch, um nach Costa Rica zu kommen. Nach dem dritten Flug in weniger als 24 Stunden und um einige Euro ärmer hat dann aber endlich alles geklappt und wir konnten, wenn auch total übermüdet, unseren Mietwagen abholen 🙏
    Nun aber zu den schönen Dingen 🤩 Unser erster Stop in Costa Rica war das kleine Dorf Manuel Antonio, welches im Südwesten nahe der Pazifikküste liegt. Neben einer Wanderung zu den Nauyaca Wasserfällen stand außerdem ein Besuch des Manuel Antonio Nationalparks auf dem Programm. Die Tierwelt hier in Costa Rica hat uns dann schnell den ganzen Stress vergessen lassen. Affen und Aras während dem Frühstück, Agutis, Krokodile, Leguane und sogar ein Faultier haben wir innerhalb der ersten beiden Tage schon zu Gesicht bekommen 😍
    Das Lebensmotto „Pura Vida“ kommt jetzt so langsam auch bei uns an!
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    Klara HEINZELMANN

    Das freut uns sehr das alles wieder gut läuft. Ist toll was ihr alles erlebt. Wir freuen uns sehr und wünschen euch noch schöne Tage

    Daniela Gerger

    Puuhh, was für eine Aufregung 🙈! Aber jetzt sogar das erhoffte Faultier gesehen 😍 Ja, wenn jemand eine Reise tut … 👌 Noch viele schöne Erlebnisse für euch 😘

    Helmut Gerger

    Habt ihr da auch gebadet ? 🤭

    Anna-Lena Gerger

    Zum Glück nur von der Brücke aus beobachtet 😅

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  • Day29

    Antigua

    October 31 in Guatemala ⋅ ⛅ 21 °C

    Antigua ist eine wunderschöne kleine Kolonialstadt, die von drei Vulkanen umgeben wird. Von hier aus haben wir auch unsere Wanderung auf den Acatenango gestartet. Um das Bild der Stadt so authentisch wie möglich zu halten gibt es strikte Regeln - keine Ampeln, nur notwendigste Straßenschilder, keine Leuchtkreklamen und auch keine Stühle auf den Gehwegen vor den Restaurants und Bars. Sogar die Frauen kleiden sich noch in traditionellen, bunten Gewändern. Da Antigua in verschiedene Blöcke aufgeteilt ist sind alle Straße meist kerzengerade, es gibt unzählige Kreuzungen und Leni wäre mit ihrer nicht vorhandenen Orientierung ohne Stefan mal wieder verloren gewesen 🙃 All dies zusammen + die vielen kleinen, im kolonialstil erbauten Kirchen & Parks machen das Gesamtbild der Stadt sehr einzigartig. Die individuell gestalteten Innenhöfe und Dachterrassen (auf denen fast jeden Abend Livemusik gespielt wurde) der einzelnen Bars & Restaurants konnte man häufig erst erkennen, wenn man sich in den Gebäuden genauer umgeschaut hat. Unser Hostelbesitzer hat sich viel Zeit für uns genommen und mit uns unter anderem eine private Stadtführung gemacht, viel Interessantes über Antigua erzählt, ist mit uns zum Frühstück auf eine Farm am Fuße des Acatenango außerhalb der Stadt gefahren und hat uns tolle Bar- und Restaurantempfehlungen gegeben. Antigua ist definitiv die schönste Stadt, die wir bisher auf unserer Reise kennen lernen durften 🤩
    Von hier aus sollte die Reise mit dem Flugzeug dann eigentlich problemlos weiter nach Costa Rica gehen🇨🇷 Wir werden Guatemala und die freundliche und offene Art der Menschen auf jeden Fall sehr vermissen!
    Dass wir in Guatemala aber schneller wieder sein würden, als uns lieb war hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht geahnt…
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    Daniela Gerger

    Ja, aber das wird jetzt noch nicht verraten 😉

    Teresa Claß

    Sieht alles einfach nur mega aus bei euch! 🤩

     
  • Day26

    Vulkan Acatenango

    October 28 in Guatemala ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Vulkan Acatenango ist mit einer Höhe von fast 4000 Metern der höchste Vulkan in Guatemala. Los ging es für uns um 7:30 Uhr in der Früh, als wir per Shuttle von unserem Hotel abgeholt wurden. Startpunkt der Tour war gegen 09:30 Uhr das Haus unseres Guides, der am Fuße des Acatenango lebt. Hier konnten wir uns mit Decken, dicken Klamotten, Handschuhe und allem was man noch so gebrauchen konnte eindecken. Den ersten Schock hatte Leni schon direkt zu Beginn, als sie festgestellt hat, dass sie als einzige Frau mit 5 Jungs den Aufstieg schaffen musste. Schnell war klar, dass das Tempo wohl alles andere als gemütlich wird. Hoch motiviert ging es dann also los 💪 Bereits nach der ersten halben Stunde ging bei den Ersten schon das Gefluche los! Die ersten Aufstiegsmeter sollten aber nicht mit denen zu vergleichen sein, die uns noch erwarten sollten. Die Wege wurden steiler, die Luft immer dünner und die Pausen, die man machen musste immer häufiger! Endlich Lunchpause! Die Frau unseres Guides hatte uns sehr leckeres, selbst gekochtes Essen mitgegeben, dass uns neue Kraft gegeben hat. Leider war für den Nachmittag schlechtes Wetter am Vulkan angesagt, weshalb es kein langes Ausruhen gab und wir uns beeilen mussten rechtzeitig im Basecamp zu sein. Bald schon kam Lenis erster, kleiner Zusammenbruch🙈 Schnell hat sie aber gemerkt, dass unter Tränen zu fluchen einfach zu viel Energie verbraucht und sich zügig wieder gefangen. Es gab kein Zurück mehr, also Augen zu und durch 🤷‍♂️ Weiter ging es über hohe Stufen und kleinere Kletterabschnitte, immer weiter nach oben. Langsam fingen die Beine an zu brennen und jeder Schritt wurde mehr und mehr zur Qual. Unsere Truppe hatte aber einen super Teamspirit und so wurde immer auf den Anderen gewartet und sich gegenseitig geholfen. Nach einer gefühlten, halben Ewigkeit haben wir dann endlich unser Basecamp erreicht 🙏 Nachdem wir unsere Zelte bezogen haben wurde sich zusammen ums Lagerfeuer gesetzt und der gegenüberliegenden Vulkan Fuego, der circa alle 10 Minuten eruptiert, beobachtet. Mit zunehmender Dunkelheit konnte man nun auch immer besser die rot-glühende Lava beobachten. Erhellt wurde der Vulkan auch immer wieder von den Blitzen des inzwischen aufgezogenen Gewitters. Es war atemberaubend schön und einfach nur magisch! Über dem Feuer wurde inzwischen gekocht, Marshmallows gegrillt und anschließend gabs noch eine heiße Schokolade - Nach der ganzen Anstrengung hat ein Essen selten so gut geschmeckt. Wir waren alle so platt, dass wir bereits um 20 Uhr in unseren Zelten lagen. Bei knapp über 0 Grad und den Eruptionen des Vulkans, die teilweise unsere Zelte zum Wackeln brachten war an viel Schlaf leider nicht zu denken. Wir waren fast schon erleichtert als wir um 4 Uhr morgens geweckt wurden, um vom Basecamp aus die restlichen 400 Höhenmeter bis zur Spitze zu laufen. Es folgte Lenis zweiter Zusammenbruch. Zu kalt, zu dunkel, zu hohes Tempo der „Männergruppe“ und der „Weg“ mit einer kleinen Stirnlampe kaum zu erkennen. Was uns oben erwarten sollte entschädigte uns dann aber für sämtliche Anstrengungen. Die Sonne auf fast 4000 Metern über der Spitze eines Vulkans aufgehen zu sehen war unbeschreiblich. Trotz des eisigen Windes haben wir natürlich viele Bilder gemacht und endlich mal wieder in viele erleichterte und fröhliche Gesichter geschaut - zu Stefans Glück auch wieder Lenis 😉
    Wieder im Basecamp angekommen wurden wir mit Pancakes empfangen, bevor es dann an den Abstieg ging. Trotz unserer brennender Oberschenkel sind wir den Vulkan fast schon runtergerannt. Unten angekommen waren wir dann einfach nur glücklich und erleichtert es geschafft zu haben. Obwohl es erst 9:30 Uhr war wurde erst mal mit Bier angestoßen. Es war mit Sicherheit eines der krassesten, anstrengendsten und schönsten Erlebnisse, die wir bisher erlebt haben. Aber es hat sich voll und ganz gelohnt 😍
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    Volker Braun

    Wow….Abenteuer PUR ….tolle Story…..bin auf die Fotos gespannt 🤙 ihr seid herrlich verrückt 😛 diese Erfahrung nimmt euch niemanden 🤙👌👌👌👌🍀

    10/31/21Reply
    Volker Braun

    Klasse 👌

    10/31/21Reply
    Volker Braun

    Phantastisch ❣️❣️❣️

    10/31/21Reply
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  • Day24

    Lago de Atitlan

    October 26 in Guatemala ⋅ ⛅ 23 °C

    Am See von Atitlan (der auf einer Höhe von knapp 1600 Metern liegt und von 3 Vulkanen umgeben wird) haben wir 4 Tage in einem kleinen, gemütlichen Appartement verbracht, in dem wir endlich mal wieder selbst kochen konnten und uns sehr wohl gefühlt haben.
    Im Hinblick auf unsere große, anstehende Vulkanwanderung wollten wir uns hier in Bezug auf die Höhenluft etwas aklimatisieren. Zudem haben wir die Möglichkeit genutzt unsere Wanderschuhe in einem kleinen Nationalpark einzulaufen.
    Stefan konnte es natürlich nicht lassen Lenis Nerven mal wieder zu strapazieren und ist im Park von einer 12 Meter hohen Plattform in den See gesprungen 😨
    Die vielen, kleinen Dörfer rund um den Atitlan See sind am besten mit den Wassertaxis zu erreichen. So haben wir einen Tag genutzt und uns einige dieser Dörfer angeschaut.
    In Panajachel (unserem „Wohnort“) haben wir außerdem ein kleines Kaffee gefunden, das zu den 10 besten der Welt gehört. Der Besitzer war so freundlich und hat uns seine kleine Rösterei gezeigt, in der er jeden Tag frischen Kaffee röstet. Als kleines Geschenk gabs dann noch einen riesigen Kaffeesack, von dem wir bisher immer noch nicht genau wissen, was wir damit machen sollen 🤷🏼‍♀️ Der Kaffee war aber tatsächlich unschlagbar gut!
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    Daniela Gerger

    Oh nein!!!!! Stefan!!!!!😱🙈

    10/30/21Reply
    Volker Braun

    Einwandfrei Stef 👌👌 du kalkulierst das sehr gut …..Restrisiko bleibt 👌🤙🙏 ich drück dir die Daumen für weitere kalkulierbare Aktion 👌🍀🤙🙏OV&TS ❣️

    10/31/21Reply
    Volker Braun

    Euere Fotos sind der 🧨 Kracher….ich erblasse vor Neid 😂😂….weiter so 🤙🍀🍀🍀🍀

    10/31/21Reply
     
  • Day21

    Semuc Champey

    October 23 in Guatemala ⋅ ⛅ 28 °C

    Guatemala ist definitiv das Land, das uns bisher am meisten beeindruckt hat! Schon allein die 8-stündige Busfahrt quer durchs Landesinnere Guatemalas hat uns immer wieder staunen lassen🤩 Die Vielfältigkeit der Natur ist einfach nur Wahnsinn! Keine Ahnung, warum das Land eher untypisch für Urlaube ist 🤷🏼‍♀️
    Nach 3 Tagen Backpackerhostel hatten wir dann doch wieder genug von den ganzen hippen Erzählungen der anderen Reisenden und haben uns ein Öko Hostel mitten im Dschungel nahe des Flusses gebucht. Als wir nach einer sehr abenteuerlichen und holprigen Fahrt auf der Ladefläche eines Pick Ups dort ankamen wurden wir zuerst von einer eiskalten Outdoor Dusche und einem rieeeeesen Käfer in unserer Cabana begrüßt 😒 Dschungel halt! Gegessen wurde hier nur im Family Style, das heißt alle gleichzeitig und gemeinsam an einem Tisch (natürlich nur vegan). Um uns herum wurde meditiert, gesungen, Yoga gemacht und die Natur genossen.
    Am nächsten Tag sind wir dann auf eigene Faust zum Naturspektakel Semuc Champey aufgebrochen. Was wir dort nach einem anstrengenden Aufstieg zu sehen bekamen hat uns wieder mal umgehauen. Einfach nur atemberaubend schön! Nach der ganzen Anstrengung durfte ein erfrischendes Bad in den Naturpools natürlich nicht fehlen. Da wir ja total öko unterwegs waren sind wir abschließend mit unseren Wassertaxi-Tubes den Fluss abwärts „heimgefahren“. Auf Grund der schon einsetzenden Dämmerung und dem doch sehr kalten Wasser sind wir dann halb erfroren am Hostel angekommen. Auf eine heiße Dusche konnte man sich ja leider nicht freuen 😅 Aber es hat sich trotzdem voll und ganz gelohnt!
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    Helmut Gerger

    Wirklich eine fantastische Landschaft ! Gebt weiterhin Acht auf euch und noch viele weitere Highlights 😎

    10/26/21Reply
    Stefan Gerger

    Klar, machen wir doch immer 😉💪

    10/26/21Reply
    Daniela Gerger

    Da fällt der Verzicht auf eine heiße Dusche bestimmt leicht. Wirklich unglaublich - und wir sehen nur die Bilder … Alles Gute weiterhin ❤️

    10/26/21Reply
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