• Lucie La
  • Dirk Althoff
  • Lucie La
  • Dirk Althoff

Costa Rica

Vom Flughafen San Jose nach La Fortuna, Bijagua, Monteverde & Manuel Antonio
16 Mrz 2023 - 30 Mrz 2023 (15 Tage / 14 Nächte)
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  • Start på rejsen
    16. marts 2023

    Von San José nach La Fortuna

    17. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    Das Holiday Inn Express liegt an einer Hauptverkehrsstraße unweit vom Flughafen. Ab morgens um 5 Uhr hört man abwechselnd den Straßenverkehr, einen Vogel der sich anhört wie eine Alarmanlage und Flugzeuge so laut, dass man denkt, sie würden auf dem Hoteldach starten und landen. Wir haben uns daher bereits um 5.30 Uhr entschlossen aufzustehen, damit wir frühstücken und den Tag in vollen Zügen genießen können.

    Heute geht es mit dem Mietwagen nach La Fortuna. La Fortuna ist eine Stadt im Kanton San Carlos in der Provinz Alajuela in Costa Rica. La Fortuna ist Spanisch für "Reichtum". Wir hoffen, dass der Name auf uns abfärbt. Es liegt sechs Kilometer östlich vom Fuß des Vulkans Arenal. Lange Zeit hat man ihn nicht für einen Vulkan gehalten, weil er keine Aktivität gezeigt hat, doch heutzutage ist er bekannt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Nach seinem letzten großen Ausbruch im Mai 2010 verzeichnet er allerdings keinerlei Aktivität mehr. Am Fuße des Berges liegt der größte Binnensee des Landes, der Arenal-See sowie viele natürliche Thermalquellen, die vom geothermisch erwärmtem Grundwasser aus der Erdkruste stammen.
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  • Hotel Rancho Cerro Azul, La Fortuna

    17. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 30 °C

    Unsere erste Unterkunft befindet sich im
    Schatten des Arenal Vulkans. Mitten im Regenwald gelegen, fehlt es uns hier an nichts, sogar einen Whirlpool im Garten nennen wir unser eigen. Leider versteckt der besagte Vulkan seine Spitze schon den ganzen Tag in den Wolken. Vielleicht sehen wir sie dann morgen ☺️Læs mere

  • Proyecto Asis

    17. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☁️ 29 °C

    Um 13 Uhr hatten wir unsere erste geführte Tour. Wir haben uns das Proyecto Asis Wildlife Rescue Center angesehen. Der Guide Carlos hat uns mit sehr viel Leidenschaft alles gezeigt und erklärt wieso die Tiere zur Rettung bei ihnen gelandet sind. Manche Tiere werden bei Verkehrsunfällen verletzt und im Asis versorgt bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. Andere werden als Haustiere gehalten und von der Polizei befreit. Einige dieser Tiere können nicht mehr in die Freiheit entlassen werden, weil sie zu alt sind um sich noch an ein Leben in der Wildnis zu gewöhnen. Sie bleiben den Rest ihres Lebens im Asis und bekommen dort ein artgerechtes, schöneres Leben mit anderen Artgenossen. Ein Großteil aller Tiere wird jedoch wieder ausgewildert, sobald es möglich ist. Der Prozess dauert zum Teil Jahre und wird aufwendig Schritt für Schritt vorbereitet.

    Nach der Tour haben wir Futter für die Tiere vorbereitet und es in Spielzeug versteckt. Die Spielzeuge werden als Taktik verwendet um Kämpfe um Futter zu vermeiden und die Tiere zu beschäftigen.
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  • Místico Hanging Bridges Park Teil 1

    18. marts 2023, Costa Rica ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute morgen wurden wir um 5.15 Uhr abgeholt um zum MÍstico Hanging Bridges Park zu fahren. Der Park gehört der Familie Castillo Rodríguez seit dem frühen 20. Jahrhundert. Damals wurde der Teil ihres Landes aufgrund seiner abgelegenen Lage und seines schwierigen Zugangs nicht bewirtschaftet. Dieser Umstand hat sich letzten Endes als Glücksfall entpuppt, da die Familie 2003 beschlossen hat das Waldschutzgebiet der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie haben ein Unternehmen beauftragt ein Ökotourismusprojekt mit dem Namen Los Puentes Colgantes del Arenal (Die Hängebrücken des Arenal) zu entwickeln. Heute gehört der Park zu den Top Attraktionen der Region und wir sind froh, dass wir so früh da waren, denn ab 8.30 Uhr wird es brechend voll.Læs mere

  • Místico Hanging Bridges Park Teil 2

    18. marts 2023, Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Im Místico Hangig Bridges Park haben wir mit unserem Guide Anderson eine Vogelbeobachtungstour gemacht. Während der Tour haben wir aber nicht nur Vögel gesehen, sondern auch viele weitere Tiere. Darunter waren zwei kämpfende Kolibris (ein seltenes Ereignis), über 1,5 cm große Ameisen, Affen, rote Pfeilgiftfrösche und zum krönenden Abschluss eine Boa Constrictor. Die Boa war ein besonderes Highlight, dass selbst die erfahrenen Guides nur circa einmal im Jahr zu sehen bekommen. So viele Tiere wie heute bekommt man auch nicht immer zu Gesicht und außer uns war nur eine weitere Frau dabei, sodass wir Anderson fast exklusiv für uns hatten. Alles in allem hatten wir also ein irres Glück mit dieser Tour.Læs mere

  • Los Pizotes

    18. marts 2023, Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach einer ausgiebigen Siesta in unserer Whirlwanne sind wir noch einmal losgefahren um uns den Vulkan näher anzusehen. Dort haben wir auch eine Katze gesehen die dem Beruf als Kfz-Mechaniker nachgeht. Auf dem vierten Bild seht ihr wie sie ein Auto repariert. Auf der Rückfahrt haben wir ein Problem gesehen, auf das wir im Proyecto Asis aufmerksam gemacht wurden.

    Der sogenannte Pizote, ein Weissrüssel-Nasenbär, ist hier heimisch und ist eine Raubtierart aus der Familie der Kleinbären und eine von drei Arten der Nasenbären. Sie sind tagaktiv und Weibchen und Jungtiere leben in Gruppen von bis zu 20 Tieren, während Männchen Einzelgänger sind. Sie sind außerdem zuckersüß und wie Waschbären Allesfresser. Normalerweise ernähren sie sich hauptsächlich von Insekten, leider locken viele Menschen sie wegen ihres süßen Aussehens mit Futter an. Das führt dazu, dass sie die Angst vor Menschen und Autos verlieren und in großen Gruppen auf die Straße laufen um um Futter zu betteln. Die Tiere werden so schnell von Autos verletzt oder überfahren. Des Weiteren vergessen viele Urlauber, dass es wilde Tiere sind und werden beim Versuch sie zu füttern gekratzt oder gebissen und müssen zum Arzt für eine Tollwutimpfung. Der Impfstoff ist oft nicht vorrätig, sodass sie ihren Urlaub sofort beenden müssen. Doch auch Einheimische lassen es sich zum Teil nicht nehmen die Tiere zu füttern um Touristen an ihren Stand zu locken. Wie das ganze aussieht seht ihr auf den Bildern.
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  • La Fortuna Waterfall

    19. marts 2023, Costa Rica ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute morgen um 7.30 Uhr sind wir zum Wasserfall des Río Fortuna gewandert. Der Wasserfall befindet sich in einem biologischen Reservat mit einer Fläche von 210 Hektar Regenwald, welches zum Nationalpark Vulkan Arenal gehört und auf einer Höhe von 520 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Um den 70 Meter hohen Wasserfall zu sehen, mussten wir einen Weg mit etwa 530 Stufen zurücklegen. Runter kein Problem, hoch eine echte Herausforderung. Dirk war sogar kurz schwimmen, das Wasser war allerdings furchtbar kalt, deshalb bin ich nicht reingegangen. Nach einer Dusche und einem ausgiebigen Frühstück fahren wir nun zum Wandern nähe des Vulkans.Læs mere

  • Wanderung entlang des Vulkans Arenal

    19. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 28 °C

    Weil wir ein bisschen verrückt sind, sind wir schön in der Mittagssonne aufgebrochen, um entlang des Vulkans zu wandern. Nachmittags riskiert man leider, dass es regnet und heute morgen waren wir ja bereits mit einer anderen Wanderung beschäftigt. Wir haben natürlich den längsten Weg mit knapp 5 km genommen. Wäre grundsätzlich nicht so wild, wenn es nicht über Stock und Stein, Treppe rauf, Treppe runter bei 30 Grad gehen würde. Alles in allem kann man sagen, es war ziemlich anstrengend und jetzt sind wir platt. Es hat sich aber gelohnt. Der Vulkan hat das erste Mal seine Spitze gezeigt und auch sonst war der Weg verträumt und malerisch schön. Zwischenzeitlich war es wie in einem verwunschenen Feenwald.Læs mere

  • Tabacón Thermal Resort & Spa

    20. marts 2023, Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Für den heutigen Tag habe ich Dirk zum Geburtstag einen Tag im Tabacón Thermal Resort & Spa geschenkt. Nach der gestrigen Wanderung genau das Richtige.

    Das Tabacón verfügt nach eigenen Angaben über das größte Netz natürlich sprudelnder Thermalquellen Costa Ricas, im größten und schönsten privaten Regenwaldreservat von Arenal. Wir können das nur bestätigen. Es ist definitiv einer der schönsten Orte an dem wir je gewesen sind. Die Quellen sind sehr gut gepflegt und eingebettet in einen tropischen Garten, der schöner kaum sein könnte. Von kaskadenförmigen Thermalwasserfällen und zahlreichen Flussbecken, mit einer Themperatur von 36-38 Grad, bis hin zu weichen Daybeds zum Entspannen, finden wir hier alles, was das Herz begehrt. Das gesamte Wasser des Tabacóns ist echtes Thermalwasser, das auf natürliche Weise durch den Vulkan erhitzt und unterirdisch mineralisiert wird.

    Natürlich gibt es in der Umgebung auch zahlreiche kostenlose Quellen. Diese sind allerdings sehr stark frequentiert und nichts für einen längeren Aufenthalt, da man sich nirgendwo hinlegen kann und Moskitos nicht lang auf sich warten lassen. Wir präferieren daher wie immer die luxuriöse Variante.
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  • Letzter Abend in La Fortuna

    20. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach einem ausgezeichneten Abendessen mit Pizza und Fisch machen wir uns bettfein, damit wir morgen ausgeschlafen zu unserem nächsten Halt auf unserer Reise aufbrechen können. Weil wir wieder vergessen haben ein Foto vom Essen zu machen, seht ihr oben auf dem Bild, was wir am Freitagabend gegessen haben. Quesedillas und das Nationalgericht Casado mit Hühnchen.

    Unser nächster Stopp ist Bijagua. Bijagua liegt in einem Tal und ist ein kleines Dorf zwischen dem Vulkan Miravalles und dem Vulkan Tenorio. Der unberührte Dschungel in diesem Teil von Alajuela beherbergt tropische Tierarten wie Pumas, Tapire, Faultiere, Ameisenbären, Riesenschmetterlinge, Aras, Tukane und viele mehr. Bijagua ist bekannt für seine Geschichte der Käseherstellung. Wir werden jedoch auf einer Farm eine Reittour unternehmen und Schokolade herstellen.
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  • Finca La Amistad Cacao Lodge, Bijagua

    21. marts 2023, Costa Rica

    Heute gegen 12 Uhr sind wir an unserem zweiten Stopp angelangt. Die Finca La Amistad gehört zu einer der größten und nachhaltigsten Kakaofarmen von Costa Rica. Die Farm ist 90 Hektar groß und verkauft ihre Kakaobohnen an die Schweiz, Belgien und weitere Länder. Nur aus einem kleinen Teil stellen die Mitarbeiter Schokolade her, die hier in Costa Rica verkauft wird.

    Ursprünglich wollten wir heute eine Reittour machen. Leider hat es bis heute Mittag geregnet, sodass wir stattdessen eine Führung über die Kakaofarm vorgezogen haben. Hier wurde uns erklärt, wie die Kakaobäume gezüchtet werden und, wie man aus der Kakaofrucht fertige Bohnen herstellt. Die Kakaobohnen werden aus dem Fruchtfleisch gelöst, fermentiert und anschließend getrocknet. Der Fermentierungsprozess ist vollkommen natürlich und dauert 6-7 Tage. Das Trocknen dauert in etwa weitere drei Wochen. Sowohl die Ernte, als auch der übrige Prozess, erfolgen ausschließlich in Handarbeit. Die getrockneten Bohnen werden dann zur weiteren Verarbeitung ins Ausland verschifft, wo sie dann zu Kakaobutter, Kakaomasse und Kakaopulver weiterverarbeitet werden.
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  • Schokoladen-Workshop Teil 2

    22. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☁️ 22 °C

    Das Frühstück heute war fantastisch und hatte alles was das Herz begehrt. Jetzt starten wir mit dem zweiten Teil unseres Schokoladen-Workshops. Zuerst müssen wir die Schokolade aus dem Rührtopf in eine Schüssel füllen, dabei kratzen wir natürlich auch die Reste von der Rührmaschine, damit nichts verloren geht. Die gestern hergestellte Kakaomasse hat beim Rühren über Nacht eine Temperatur von knapp 40 Grad erreicht. Jetzt müssen wir die Masse temperieren. Dafür wird sie von uns, unter ständigem Rühren, in einem Wasserbad auf 28,5 Grad heruntergekühlt. Ist die Temperatur erreicht, wird das kalte Wasserbad gegen ein warmes ausgetauscht und dann noch mal kurz auf knapp 30 Grad erhitzt, damit die Kakaomasse in der richtigen Kristallstruktur erstarrt.

    Über das Temperieren der Schokolade steuert man die Kristallisation der Kakaobutter. Dies führt zu der uns bekannten glänzenden, glatten Textur und einem knackigen Biss. Durch das Temperieren wird ferner verhindert, dass die Schokolade graue Flecken oder einen weißen Belag bekommt, der auch als Schokoladenblüte bezeichnet wird. Die Schokolade kann auch zu weich oder zu hart werden und schnell schmelzen oder brechen. Eine richtig temperierte Schokolade behält ihre Form und Textur länger bei Raumtemperatur, ohne zu schmelzen oder zu brechen. Darüber hinaus ist die Haltbarkeit der Schokolade reduziert, wenn sie nicht korrekt temperiert wird, was bedeutet, dass sie schneller verderben kann.

    Erst nach dem Temperieren ist die Schokoladenmasse also fertig und kann von uns in Form gebracht werden. Dafür füllen wir die Schokolade in Riegel- und Herzförmchen. Zum Schluss geben wir bei einigen Tafeln noch weitere Zutaten hinzu wie Chili, Kokosnussflocken, Mandeln und Kaffee.

    Insgesamt haben wir so ein Kilogramm Schokolade hergestellt, die jetzt noch gekühlt und verpackt wird, damit wir sie morgen mitnehmen können.
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  • Pferderitt zum Río Celeste

    22. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute Mittag um 14 Uhr sind wir zu einer Reittour aufgebrochen. Unsere Ponys Chula und Pepito haben uns einen spektakulär matschigen Weg runter zum Río Celeste getragen. Die Ponys waren wahnsinnig lieb und sehr vorsichtig. Chula ist immer ein wenig anders gegangen als die anderen, weil sie versucht hat den Weg so einfach wie möglich zu laufen, sehr klug. Pepito war ein wenig sturköpfig, ist manchmal einfach stehengeblieben und wollte meist als letzter gehen. Bei beiden lag es wahrscheinlich daran, dass sie die kleinsten Ponys waren und deshalb mehr mit dem Weg zu kämpfen hatten. Kein Wunder bei der Hitze und uns auf dem Rücken. Das Schwimmen im Fluss war sehr erfrischend und das unglaublich blaue Wasser wirklich toll anzusehen. Als Snack gab es für uns super saftige Ananas, die Reste haben unsere vierbeinigen Gefährten bekommen. Anscheinend essen sie ebenfalls gern Ananas, sogar mit Schale. Zurück ging es dann rasch bergauf, da Chula und Pepito den wohlverdienten Feierabend kaum erwarten konnten.

    Celeste bedeutet aus dem spanischen wörtlich übersetzt übrigens "azurblau". Die unglaubliche Färbung des Flusses war lange ein Rätsel. Der Río Celeste wird durch den Zusammenfluss von zwei anderen Flüsse gebildet, und zwar des Río Quebrada Agria und des Río Buena Vista. Und beide weisen überhaupt keine Färbung auf, ihr Wasser ist völlig klar. Erst an dem Punkt, an dem sie sich zum Río Celeste vereinigen, entsteht wie durch ein Wunder das schöne Blau. Proben aus dem himmelblauen Fluss führten zur nächsten Überraschung. Sobald man ihm Wasser entnahm, verlor dieses seine farblichen Eigenschaften, und wurde ebenfalls glasklar.

    Die Lösung des Rätsels lag im Flussbett des Río Celeste. Dort entdeckte man eine weißliche Substanz, die die Steine und den Boden überzog. Hierbei handelt es sich um Partikel eines Minerals namens Aluminiumsilikat. Dieses besteht aus Aluminium, Silizium und Sauerstoff und ist der Verursacher dafür, dass das Sonnenlicht im Fluss auf eine so einzigartig reflektiert wird, dass der Eindruck von azurblauem Wasser entsteht. Das wiederum hängt mit der Größe der Partikel zusammen, die im Nanometer-Bereich liegen. Wären die Partikel größer oder kleiner, würden sie vermutlich eine andere oder keine Farbe reflektieren.
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  • Nächster Stopp Monteverde

    22. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einer leckeren Pizza aus dem Steinofen und einem Gläschen Wein machen wir uns für die morgige Reise zum nächsten Stopp Monteverde bereit. Hier erwartet uns die wohl spektakulärste Unterkunft, ein Kuppelhaus. Was genau das ist und welch grandiose Aussicht uns erwartet, werdet ihr noch sehen. Natürlich erwarten uns auch weitere tolle Abenteuer...Læs mere

  • Kuppelhaus in Monteverde

    23. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    Wie versprochen beziehen wir unsere neue Unterkunft in Monteverde.

    Monteverde ist einer der meistbesuchtesten Orte Costa Ricas und liegt im Norden von Puntarenas. Die größte Attraktion von Monteverde ist der Nebelwald, in dem sich dichter Nebel über den gesamten Regenwald erstreckt. Er ist einer der seltensten Lebensräume der Erde und beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Flora und Fauna.

    Doch für uns ist die größte Attraktion heute unser Kuppelhaus. Hierbei handelt es sich um ein festinstalliertes Zelt, das in Kuppelform auf einer Plattform installiert wurde. Unser Haus haben wir auf Airbnb gefunden. Es hat erst letztes Jahr im November eröffnet, weshalb alles noch ganz neu ist. Das Beste ist, dass man aus dem Whirpool auf der Terasse einen atemberaubenden Ausblick hat. Purer Luxus und das Highlight aller Unterkünfte.

    Doch in den Whirlpool geht es erst heute zum Sonnenuntergang, weil wir vorher noch eine Tour im Skywalk Park gebucht haben.
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  • Sky Adventures Monteverde Park

    23. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Sky Adventures Monteverde Park wurde 1997 eröffnet. Der Skywalk bietet auf einem 2,5 km langen Rundweg einen ruhigen Einstieg in die Erkundung des Nebelwaldes von Monteverde. Hier wandern wir mit unserem Guide Roy erneut über mehrere Hängebrücken. Leider haben wir heute kein Glück und sehen abgesehen von einer Vogelspinne, zwei Äffchen und einem Pizote keine weiteren Tiere. Wir sind dennoch beeindruckt von der Schönheit des Waldes. Man kann hier auch in 32 Meter Höhe mit einigen Ziplines durch den Wald fliegen und mit einer Seilbahn fahren. Wir belassen es allerdings bei einem Spaziergang und lassen den Tag bei einem Bad im Whirpool, einem Gläschen Wein und selbstgemachter Schokolade ausklingen.Læs mere

  • Der perfekte Tag Teil 1

    24. marts 2023, Costa Rica ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach einem ausgiebigen Bad in unserem Whirlpool, brechen wir zusammen mit Pasión Costa Rica zu einer Day & Night Tour auf. Der Name des Touranbieters ist Programm. In einer privaten 7-stündigen Tour zeigt uns unser Guide Jason heute mit sehr viel Leidenschaft das Curi-Cancha Reservat und das Wildlife Refuge Monteverde. Er verfügt über ein unfassendes Wissen der gesamten Flora und Fauna Costa Ricas und ist seit mehr als 10 Jahren als Tourguide tätig. Wir starten mit einem 3-stündigen Natural History Rundgang durch das Curi-Cancha Reservat.

    Das Grundstück auf dem sich das Reservat befindet hat die Familie Lowther 1970 von Hubert und Mildred Mendenhall erworben und es Curi-Cancha genannt. Der Name leitet sich von "Golden Enclosure" in der Inka-Sprache ab. Zu dieser Zeit bestand das Grundstück zu etwa 50 % aus Weideland und 50 % aus Urwald. In den darauf folgenden 45 Jahren rodeten die Lowthers keine Flächen und ließen den Großteil der Weideflächen wieder zu Wald werden.

    Im Jahr 1997 wurde das Grundstück dank der Bemühungen von Julia Lowther vom MINAE (Das Ministerium für Umwelt und Energie) als Refugio de Vida Silvestre ausgewiesen und 2011 wurde das Curi-Cancha-Reservat für Touristen geöffnet. Das Reservat liegt im Naturschutzgebiet Arenal-Tempisque im Herzen von Monteverde. Es schützt heute 83 Hektar mit 50 % Urwald, 45 % Sekundärwald und 5 % offenem Weideland.

    In der Tat offenbart sich das Reservat als der perfekte Ort um Vögel zu beobachten. Heute haben wir unglaublich viel Glück. Gleich am Eingang begegnen wir fünf Tucanen, was wirklich selten ist, da Tucane sich gern weit oben verstecken. Als nächstes treffen wir auf wilde Truthähne und den Quetzal. Der Quetzal, auch Göttervogel genannt, ist einer der schönsten Vögel Costa Ricas. Seine bis zu 80 cm langen Schwanzfedern und das schillernde grün-rote Federkleid sind einfach ein Hingucker! Schon vor Tausenden von Jahren verehrten die Azteken und die Maya diesen einzigartigen Vogel und sagten ihm glückbringende Eigenschaften nach. Auf uns hat das Glück heute wirklich abgefärbt, denn wir haben noch weitere, zum Teil selten zu entdeckende Vögel, sowie diverse Kolibris gesehen. Hinzu kommt noch ein Aguti, welches an eine Mischung aus Hamster und Eichhörnchen erinnert, allerdings sehr viel größer ist.
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  • Der perfekte Tag Teil 2

    24. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☁️ 18 °C

    So eine Tour macht hungrig, deshalb stärken wir uns im Restaurant El Bosque. Dort werden uns lokale Spezialitäten serviert. Yuccawurzel (schmeckt wie Kartoffel), Patacon (fritierte Kochbanane), Hühnchen, Tortillias, Dips und gekochte Kochbanane. Einfach köstlich! Im Anschluss geht es weiter mit unserer Nachttour im Wildlife Refuge Monteverde.

    Das Wildlife Refuge ist ein 55 Hektar großes Grundstück, von dem 27 Hektar für geführte Wanderungen genutzt werden und 17 Hektar komplett ungenutzt bleiben, um die Artenvielfalt zu erhalten. Die restlichen 11 Hektar sind noch Weiden, die gerade aufgeforstet werden. Die Lage des Refugiums auf dem Gipfel des Tilaran-Gebirges, zwischen dem pazifischen Trockenwald und dem Nebelwald von Monteverde macht es zu einem sehr wichtigen biologischen Korridor, der täglich von vielen Arten auf der Suche nach Nahrung oder Zuflucht genutzt wird.

    Bei unserer Nachttour haben wir wieder Glück. Wir sehen einige Tiere wie Skorpione, Schlangen, Spinnen, schlafende Vögel, einen winzigen Frosch, Panama-Kapuzineraffen und unser Highlight eine Faultiermutter mit ihrem Baby.
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  • El Tigre Waterfalls

    25. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute wandern wir zu den El Tigre Waterfalls.

    Im Jahr 1985 betrieb die Familie Rodriguez auf den Ländereien hauptsächlich Landwirtschaft und Viehzucht. Eines Tages erhielten sie eine sehr schlechte Nachricht: Ein großer Jaguar griff ihre Kühe und Pferde an. Das größte Problem war, dass der Jaguar seine Beute nicht vollständig auffraß und nach ein paar Tagen immer mehr tötete. In zwei Monaten wurden insgesamt 30 Kühe und 4 Pferde auf dem Land von Don Aurelio Rodríguez und anderen Bauernhöfen in der Nähe getötet. Die Bewohner fürchteten sich und nannten den Jaguar deshalb "El Tigre". Mehr als 25 Menschen unternahmen mehrere Jagdausflüge, um den Jaguar zu töten und dem Problem Einhalt zu gebieten, aber es gelang ihnen nicht, bis eines Tages Don Aurelio und drei andere mit ihren Hunden und Waffen in den Wald gingen und "El Tigre" mehr als eine Stunde lang jagten und es schafften, ihn zu töten.

    Heutzutage sind sich Don Aurelio und seine Familie der Bedeutung des Naturschutzes und der Wildtiere allerdings bewusst. Deshalb haben sie 80 % ihrer Farm in Aufforstungsgebiete umgewandelt und beteiligen sich aktiv an einem neuen Projekt zum Schutz der Wildkatzen in Monteverde. Das Gebiet in dem wir wandern, wurde im Gedenken an den Jaguar „El Tigre Waterfalls“ genannt.

    Obwohl der 5,6 km lange Weg größtenteils bergab führt, ist er ganz schön anstrengend. Viele der Stufen sind einen halben Meter hoch. Wir starten deshalb früh genug, um der Hitze zuvor zu kommen. Insgesamt wandern wir drei Stunden über Stock und Stein. Auf dem Rückweg gönnen wir uns einen Transport per Auto, damit wir nicht noch einmal genauso weit den Berg hochlaufen müssen. Definitiv die richtige Entscheidung. Jetzt sind wir platt und hungrig und freuen uns auf Pasta und den Whirpool.

    Leider war das heute unser letzter Tag in Monteverde. Morgen geht es schon zu unserer letzten Station. Dem Nationalpark Manuel Antonio. Hier lassen wir unser Abenteuer langsam ausklingen.
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  • Parador Resort & Spa Manuel Antonio

    26. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach unserer knapp 4-stündigen Autofahrt (kürzer als ursprünglich gedacht), sind wir in unserem Hotel Parador Resort & Spa angekommen. Hier ist es deutlich heißer. Tagsüber ist es über 30 Grad und nachts kühlt es auf maximal 25 Grad ab. Da wir die letzten Tage unseres Urlaubs als Badeaufenthalt geplant haben, ist das genau das Wetter, das wir dafür bestellt haben. Das Hotel liegt in der Nähe des Nationalpark Manuel Antonio. Am Mittwoch werden wir dort noch eine letzte geführte Tour unternehmen. Bis dahin werden wir am Pool faulenzen, den hoteleigenen kleinen Wanderweg und die Strände der Umgebung erkunden.Læs mere

  • Monkey Trail im Hotel

    28. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute morgen sind wir in aller Frühe den hoteleigenen kleinen Wanderweg entlangspaziert. Der sogenannte Monkey Trail. Leider haben wir keine Tiere entdeckt und auch die Affen haben nur einmal kurz und viel zu schnell einen der Wege gekreuzt. Dafür haben wir ein paar Panama-Kapuzineraffen direkt vor unserer Zimmertür getroffen. Die frechen Äffchen haben anscheinend Ausschau nach etwas Essbarem gehalten. Wir haben ein Foto gemacht und sind dann schnell in unser Zimmer geflüchtet. Darüber waren die Äffchen ganz froh, denn sie wussten nicht, ob wir Freund oder Feind sind und wir hatten Angst, sie könnten uns in unser Zimmer folgen. Zu Weilen können diese kleinen Äffchen nämlich auch aggressiv werden und klauen einem alles was nicht niet- und nagelfest ist. Nach dem kurzen Spaziergang waren wir dann auch schon nassgeschwitzt. Die Luft ist hier ziemlich feucht, deshalb haben wir uns danach erstmal ein ausgiebiges Frühstück schmecken lassen. Unter anderem gab es wieder Gallo Pinto, Reis mit Käfern 😉.Læs mere

  • Nationalpark Manuel Antonio

    29. marts 2023, Costa Rica ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute entdecken wir mit unserem Guide Dylan den Nationalpark Manuel Antonio. Gegründet wurde er im Jahr 1972. Obwohl er der kleinste Nationalpark des Landes ist, sind die atemberaubende Schönheit und die Vielfalt der Tierwelt auf seinen 683 Hektar unvergleichlich. Manuel Antonio bietet eine reizvolle Kombination aus Regenwald, Stränden und Korallenriffen.

    Wir haben zwar nicht so viel Glück wie in Monteverde, dennoch sehen wir einige Tiere wie Affen, Vögel und diverse Vogelarten. Hier sehen wir auch das erste Mal schlafende Fledermäuse. Sie hängen sehr gut getarnt an einigen Bäumen. Mit dem bloßen Auge würden wir sie ohne Guide nicht sehen. Ebenfalls das erste Mal sehen wir eine Landkrabbe. Dazu lernen wir viel über die örtlichen Bäume. Hier wächst unter anderem einer der giftigsten Bäume der Welt. Der Manchinelbaum wird auch liebevoll Manzanilla de la muerte (Äpfelchen des Todes) genannt. Der Name kommt von den kleinen grünen Früchten die aussehen wie kleine Äpfel. Er gehört zu Familie der Wolfsmilchgewächse. Der Manchinelbaum wächst an den Küsten in Strandnähe, auf sandigen, steinigen Böden. Er bietet einen hervorragenden natürlichen Windschutz. Seine Wurzeln stabilisieren den Sand und verhindern damit die Erosion des Strandes. Er verträgt auch salziges Wasser und ist wind- und trockenheitsresistent. Die Früchte können bei Verzehr tödlich sein, doch auch über die Rinde und Blätter sondert der Baum starke Toxine ab, welche zu Blasenbildung auf der Haut führen sowie schwere Entzündungen und Verbrennungen hervorufen können. Auch das Verbrennen des Holzes ist keine gute Idee, weil die giftigen Dämpfe unter anderem zu vorübergehender Bildheit führen können. Daher hält man sich am besten fern von diesem Baum. Ein paar Tiere können die Früchte jedoch essen, zum Beispiel die gemeinen Schwarzleguane. Diese nutzen den Baum auch häufig zu Eiablage, weil die Eier dort sicher vor anderen Raubtieren sind.

    Nach drei Stunden Tour sind wir nassgeschwitzt und freuen uns auf eine kühle Dusche im Hotel.
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  • Letzter Abend

    29. marts 2023, Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    Am Ende eines letzten ereignisreichen Tag genießen wir noch einmal den Sonnenuntergang und ein leckeres Essen in einer Falafelbar. Hier essen wir jeder eine Shawarmaplatte (Hühnchen mit Tahine, Pommes und Salat) und trinken einen Blaubeer-Ingwer Smoothie.Læs mere

    Slut på rejsen
    30. marts 2023