Ein schon immer dagewesener Traum wird wahr. Nachdem letztes und dieses Jahr ein paar meiner Cousinen aus Minnesota bei uns waren, war mir klar: die muss und will ich in Amerika besuchen. Nun ist es so weit, am 03.09 geht es los!
  • Day30

    Wieder Zuhause

    October 2 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Irgendwie gab es heute gar keinen richtigen Morgen. Denn so wirklich geschlafen habe ich im Flugzeug nicht. Leider gab es dafür zu viele Turbulenzen. Aber ich habe wenigstens "The Grand Budapest Hotel " und "Bambi" gesehen.
    Als ich dann nach 7 1/2 Stunden in Dublin gelandet bin, war es 10.30 Uhr und ich hatte weitere 3 Stunden Wartezeit vor mir.
    Zum Glück vergeht irische Zeit schneller, naja vielleicht lag es auch daran, dass ich so in mein Buch vertieft war. Aufjedenfall war das Warten noch halbwegs erträglich. Auch der 1 1/2 stündige Flug war ziemlich entspannt und ich konnte in Ruhe mein Buch zuende lesen.
    Um 16.40 Uhr war ich dann auch endlich in Amsterdam. Nachdem ich meinen Koffer abgeholt hatte, bin ich mit dem nächsten Zug zu meiner Flixbus Haltestelle gefahren. Aber auch dort musste ich ne Stunde warten, bevor ich überhaupt in den Genuss eines warmen Busplatzes kam.
    Egal, denn letztendlich war der Bus schnell unterwegs und ich konnte gegen 22.30 Uhr in Leer sein. Dort haben Mama, Papa und Sina mich dann auch abgeholt. Auf der Fahrt nach Hause habe ich schon einiges erzählt, aber es gibt noch viel mehr, wovon ich die nächsten Tage, Woche oder Jahre noch berichte.
    Zuhause hab ich dann noch versucht alles auszupacken und ein Teil wird auch schon gewaschen.
    Und damit endet jetzt auch die 4 wöchige Reise.

    Ich danke allen, die immer schön mitgelesen und auch teilweise den einen oder anderen positiven Kommentar hinterlassen haben. Auch wenn ich nicht auf jeden Kommentar geantwortet habe, ich habe sie alle gelesen und mich immer gefreut.
    Naja und ein kleines bisschen freue ich mich auch, dass ich nicht mehr jeden Abend, obwohl ich oft schon total müde war, einen Bericht schreiben muss. Hm was heißt müssen, es hat mir ja großen Spaß gemacht, aber etwas anstrengend war zwischendurch dennoch. Aber wer viel erleben kann, der kann auch schreiben!

    Also bis zur nächsten Reise!
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  • Day29

    Abreisetag

    October 1 in the United States ⋅ ☁️ 7 °C

    Der letzte Morgen und ich war fast nur mit packen beschäftigt. Als ich dann alles drin hatte, musste ich aber leider feststellen, dass mein Koffer etwas zu schwer ist. Also habe ich jetzt Schuhe und schwerere Souvenirs in meinem Handgepäck.
    Bis ich endlich alles verstaut hatte, war es auch schon 11 Uhr.
    Da mir also noch etwas Zeit bis zum Mittagessen blieb, hat Grace mich noch auf ne zweite Runde Dosen Schießen eingeladen. Diesmal habe ich sogar etwas besser getroffen und die ein oder andere Dose durchlöchert.
    Zum Mittagessen gab es dann zur letzten Stärkung leckere Tacos.
    Nach dem Essen habe ich schnell Rudi und die anderen Kälbchen verabschiedet und dann musste ich schon los. Natürlich habe ich mich auch bei der Familie vorher verabschiedet.
    Auf dem Weg nach Minneapolis war so einiges los auf den Straßen und es gab etwas Stau.
    Aber ich bin immer noch mehr als rechzeitig am Flughafen angekommen.
    Zumal ich an der Gepäck Aufgabe feststellen musste, dass der Flug von Minneapolis nach Dublin verschobenen wurde und das um 2 Stunden. Leider kann ich damit auch nicht mehr den Anschluss Flug erreichen und ich wurde auf einen anderen Flug gebucht.
    Der startet leider erst morgen um 13.50 Uhr und ich will gar nicht wissen, wie spät ich dann Zuhause bin.
    Nun sitze ich hier mit meinen Snacks und warte, dass die Zeit endlich voranschreitet. Zum Glück gibt es hier ein paar Shops, die ich gleich noch ein bisschen durchstöbern werde.
    Immerhin hatte ich jetzt schon mal Zeit, euch zu erzählen, was bei mir los ist.
    Wirklich viel Zeit hat es aber leider nicht in Anspruch genommen...
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  • Day28

    Wenn nicht jetzt, wann dann?

    September 30 in the United States ⋅ ⛅ 25 °C

    Der letzte Tag neigt sich langsam dem Ende zu und ich habe noch so einiges erlebt.
    Heute morgen sind wir gleich um 10 Uhr nach St. Cloud gefahren. Auf dem Weg dahin haben wir noch Sophie abgeholt, sie ist eine Freundin von Anna und Grace und war letztes Jahr auch mit in Deutschland. In St. Cloud angekommen, waren wir noch ein bisschen bummeln, bevor wir uns um 12 Uhr mit Dawn und Aaron bei der Pizza Ranch zum Mittagessen getroffen haben.
    Nach dem Essen sind wir mit zu Dawn und Aaron gefahren, die seit Anfang September eine Wohnung dort besitzen.
    Die Wohnung ist echt groß und schön und das komplette Gebäude ist mehr wie ein Hotel aufgebaut. Also sowas habe ich echt noch nicht gesehen! Der Eingangsbereich hat einen großen Brunnen in der Mitte und es gibt etwas ähnliches wie einen Empfang. Dazu kommt noch ein Club Raum, ein Konferenz Raum, ein außen Pool, ein innen Pool und einen Fitnessbereich! Also ganz ehrlich, da würde ich auch direkt einziehen.
    Eigentlich wollten wir auch erst den Pool und den Whirlpool benutzen, aber das Wetter war zu schön. Deshalb sind wir in einen nahegelegenen Park gefahren, der direkt am Mississippi liegt.
    Der Park war groß, es gab ganz viele Blumen und überall sah man Eichhörnchen die auf Tannenzapfen rumnagten.
    Nach 1 1/2 Stunden spazieren gehen, ging es wieder zurück bzw. wir haben Dawn nur abgesetzt und sind direkt weiter nach Hause gefahren.
    Auf dem Weg nach Hause haben wir dann noch in Sauk Centre angehalten und Anna hat Filme aus der Bücherei ausgeliehen.
    Als wir Zuhause waren, wollte ich eigentlich packen, aber Grace hatte gefragt ob ich nicht noch ausreiten möchte. Und so saß ich etwas später auf Molly und habe eine Runde über die Felder gedreht. Am Anfang war ich mir auch nicht ganz so sicher, ob es ne gute Idee war, denn so klein ist sie doch nicht. Aber je länger man unterwegs war, desto entspannter wurde es und Molly konnte auch in leichten Trab verfallen, ohne dass ich mich festklammern musste.
    Danach ging es direkt wieder in den Kuhstall und ich habe nochmal ganz viel mit meinen Kälbchen gekuschelt. Am liebsten würde ich Rudi mitnehmen, er war einfach meine erste Kälbchengeburt und ich habe ihn am meisten lieb.
    Als alles fertig war, wollte ich eigentlich schon rein und endlich für meinen Flug einchecken, aber Grace und Anna hatten andere Pläne.
    Also stand ich kurze Zeit später mit Waffengürtel und Revolver vor einer Stange mit Luftballons und habe versucht zu treffen. Ich glaube ich bin noch nicht bereit für die richtige Hunting Season, aber das ein oder andere Mal habe ich schon getroffen. Zuerst habe ich nur mit Schießpulver geschossen, was mehr Lärm, als Unheil anrichtet. Dann durfte ich noch einen kleineren Revolver ausprobieren. Anschließend habe ich dann auch mit richtiger Munition schießen dürfen und es war gar nicht mehr so leicht, weil es schon einen Rückstoß gibt.
    Nachdem ich genug Spaß hatte, sind wir dann alle rein zum Essen und ich habe direkt danach für meinen Flug eingecheckt.
    Bevor wir ins Bett gegangen sind, haben wir noch "the greatest showman" geguckt, ein Film der sehr zu empfehlen ist.
    Während die meisten schon liegen, habe ich dann eben fertig gepackt und werde jetzt schlafen, denn morgen wird wieder ein langer Tag!
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  • Day27

    Family Football Game

    September 29 in the United States ⋅ ☁️ 10 °C

    Mein Morgen hat mal wieder nur aus schlafen bestanden. Ich bin zwar rechtzeitig um 8 Uhr zum Frühstück wach geworden, aber eine Stunde später lag ich wieder im Bett und habe bis 10.48 geschlafen. Das war übrigens 12 Minuten bevor alle los nach Long Prairie wollten. Tja und so habe ich mich in Windeseile angezogen und einmal meine Haare gebürstet um nicht ganz so schlimm auszusehen. Bei Sonja und Loren angekommen, waren schon ca. 20 andere Leute war, eigentlich fast nur Familie. Denn jedes Jahr findet ein Family Football Game statt, wozu auch viele versuchen zu kommen. Eigentlich findet das ganze immer Ende Oktober statt und wird mit dem Geburtstag von Sonja kombiniert, aber da ich ja dann nicht mehr da bin, haben die das extra verlegt!
    Bevor das Spiel jedoch anfing, gab es leckeres Essen und da Sonja wusste, dass ich Spare Ribs liebe, hat Loren extra welche gemacht. Ja ich habe einfach eine unglaublich nette Familie!
    Anschließend ginges raus in den Garten, wo Ian und Dirk ein Spielfeld in den Rasen gemäht haben. Das ganze Spiel dauerte ungefähr 1 1/2 Stunden, aber so lange war ich nicht dabei. Ich weiß nicht, Football schauen macht Spaß, spielen aber nicht so. Aber nachdem ich paar mal mit dem Ball übers Spielfeld gerannt bin und noch öfter getacklet worden bin, habe ich lieber die Rolle der Cheerleaderin eingenommen.
    Nach dem Spiel gab es dann noch mehr Essen bzw. Snacks und leckeren Apple Cider, heißer Apfelsaft sozusagen.
    Als alle wieder schön aufgewärmt waren, durften die Kinder Kürbisse schnitzen und bemalen. Da klein Marie ganz begeistert davon war, durfte ich auch einen machen. Er ist richtig süß geworden, aber leider kann ich ihn nicht mit nach Hause nehmen. (Vielleicht möchte meine Familie ja Sonntag Kürbisse mit mir schnitzen?)
    Irgendwann war es auch 17 Uhr und wir mussten wieder nach Hause, da die Kühe gemolken werden mussten.
    Ja und damit habe ich dann auch den restlichen Tag verbracht, Kühe melken und füttern, mit meinem Kälbchen und den Katzenbabys kuscheln, Pferde füttern und Eier sammeln.
    Nach dem Abendessen wollten wir eigentlich erst was spielen, aber wie es jeden Abend so ist, alle sind müde und wollen ins Bett.
    Am Bett ist es jetzt eh am schönsten, denn eben hat es angefangen zu gewittern, na das kann ja ne schöne Nacht werden.
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  • Day26

    North Dakota

    September 28 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

    Wie gestern schon erwähnt, ging es heute gleich nach dem Frühstück wieder ins Auto, um Jessie in Fargo zu besuchen. Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass wir mit ihr Mittagessen können, aber Pustekuchen. Zwar hatte Google Maps angezeigt, dass man gute 5 Stunden braucht, aber da wir schon um halb 9 losgefahren sind, hätte es reichen müssen.
    Vielleicht liegt es auch bisschen daran, dass wir Jamestown einen kleinen Stop gemacht haben.
    Dort gibt es ein kleines Dorf namens "Frontier Village", was damals in einem anderem Teil North Dakotas stand und für den Tourismus umgesiedelt wurde. Die Gebäude sind aber alle aus den 1880ern und haben einen besonderen Charme.
    Daneben gibt es noch ein Bison Museum und eine große Fläche wo Bisons grasen. Auf einem kleinen Hügel in dem Dorf steht das "world's largest buffalo Monument". Wie der Name schon sagt, ist es ein 8 Meter hohes, 14 Meter langes und 54 Tonnen schweres Bison aus Zement und Stahl, was über Jamestown guckt. Daneben sah ich echt ziemlich klein aus.
    Nach dem kleinen Ausflug sind wir weiter nach Fargo, wo wir aber erst um 15.30 Uhr angekommen sind. Um diese Zeit musste Jessie aber leider schon wieder auf der Arbeit, in der Schule sein. Dort war heute nämlich Tag der offenen Tür.
    Also haben wir sie dort besucht und durften die Schule und ihr Klassenzimmer sehen.
    Da Jessie aber nicht so viel Zeit hatte, sind wir ziemlich bald weiter gefahren um rechtzeitig zum Abendessen wieder auf dem Hof zu sein.
    Nach dem Essen und einer kurzen Berichterstattung, wie der Ausflug denn so war, bin ich direkt ins Bett.
    Denn obwohl ich auf der Fahrt schon viel geschlafen habe, bin ich total platt von dem ganzen unterwegs sein.
    Deshalb werde ich mich jetzt auch ins Teddyland schnarchen.
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  • Day25

    Mt. Rushmore/ Crazy Horse

    September 27 in the United States ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute morgen haben wir schon um 7.30 Uhr gefrühstückt, damit wir um 9 Uhr los konnten.
    Zuerst waren wir in Wall, in der Stadt wo wir auch das Hotel hatten und haben da in vielen Souvenir Läden gestöbert. Es gibt ein ganzes kleines Einkaufszentrum was nur aus solchen Läden besteht. Aber es war nicht nur so Souvenir Ramsch Zeug, sondern teilweise richtig schöne Sachen aus Holz oder Leder, halt alles was zu den Black Hills und den Indianern die da angesiedelt sind gehört.
    Nach unserer kleinen Shopping Tour mussten wir eine Stunde fahren um zum Mount Rushmore zu gelangen. Oben angelangt war es ziemlich windig und dadurch kalt, aber man konnte zum Glück ganz nah am Eingang parken, sodass man eigentlich schon vom Parkplatz aus, die Gesichter erkennen konnte. Natürlich sind wir aber dichter dran gegangen, haben paar Fotos gemacht und danach noch den Gift Shop besucht.
    Nach dem Mt. Rushmore sind wir zum Crazy Horse Memorial gefahren. Ich persönlich wusste bis gestern gar nicht, dass es das gibt und dass es nur paar Kilometer weiter, auch in dem Black Hills liegt. Dieses Memorial ist aber noch nicht fertig gestellt, obwohl damit schon 1948 anfangen wurde. Trotzdem sind wir hingefahren und dort auch dem Visitor Center einen Besuch abgestattet.

    Kurze Info:
    Damals, 1939, wurde Korczak Ziolkowski, (ein Bildhauer der schon beim Mount Rushmore beteiligt war) von einem Indianer Häuptling dazu eingeladen, ein Denkmal zu Ehren von Crazy Horse zu gestalten.
    Crazy Horse war ein Oglala-Lakota-Indianer und auch späterer Stammesführer, der nach Angriffen auf sein Lager gegen die ,dafür verantwortliche, US-Regierung kämpfte.
    Da die Skulptur nur aus Spendengeldern finanziert wird und trotzdem die größte Skulptur der Welt werden soll, kommt man nur ganz langsam voran. Von 1948 bis 1998 konnte nur das Gesicht fertig gestellt werden. An weiteren Teilen wird aber schon gearbeitet.
    Ziolkowski starb jedoch schon 1982 und seitdem arbeiten mittlerweile 7 seiner 10 Kinder und auch teilweise seine Enkelkinder mit an der Skulptur. Bis zum Tod seiner Frau Ruth, im Jahr 2014, arbeitete auch sie mit.

    Nachdem wir den Film, der mir diese Informationen gab, zuende gesehenen haben, hatten wir einen tollen Blick auf die Skulptur. Naja wie gesagt viel kann man eh nicht sehen, aber es gibt eine kleine Figur, die zeigen soll, wie es einmal aussehen soll.
    Im gesamten Visitor Center konnte man viel über Crazy Horse und seinen Stamm, den es ja immer noch gibt, erfahren. Auch über Ziolkowski war viel zu lesen und zu sehen.
    Auf der Aussichtsterasse stand dann sogar noch die orginale Skulptur, die Ziolkowski damals als Muster entwarf.
    Als wir auch hier viele Fotos gemacht hatten und es schon 16.30 Uhr war, sind wir wieder ins Auto gestiegen und bis nach Pierre, der Hauptstadt von South Dakota, gefahren. Dabei habe ich gemerkt wie schön die Landschaft doch in den Black Hills und den Badlands ist.
    Von Pierre aus wollen wir morgen nach Fargo, also nach North Dakota fahren um Jessie zu sehen.
    Deshalb müssen wir auch jetzt wieder schnell ins Bett, denn bis nach Fargo sind es nochmal 5 Stunden und zum Mittagessen wollen wir Jessie treffen.
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  • Day24

    Und weiter geht's

    September 26 in the United States ⋅ ⛅ 19 °C

    Um halb 11 bin ich endlich wach geworden und war auch halbwegs ausgeschlafen. Nach einem kurzen Plausch mit Sina und Mama bin ich dann auch hoch gegangen. Im Wohnzimmer saßen Grace und Anna und Grace war dabei zu erzählen, was alles in unsererm Kurztrip passiert ist.
    Und als hätte ich nicht schon genug erlebt, fragte Anna, wie es denn mit unserem Roadtrip zum Mount Rushmore aussehen würde. Ich wusste gar nicht wie ich es ausrücken sollte, denn natürlich hatte ich schon große Lust, aber ich wusste auch, dass man lange dahin fährt. Grace hatte aber kein Problem damit, sich gleich wieder ins Auto zu setzen und loszufahren. Auch Anna war noch nie da und wollte das Memorial mal sehen. Ja und so kam es dazu, dass wir innerhalb einer Stunde unsere Sachen gepackt haben, noch kurz Mittag gegessen haben und losgefahren sind. Insgesamt haben wir 8 Stunden im Auto gesessen, aber Grace scheint es echt nichts ausgemacht zu haben und anscheinend machen die sowas öfter. Grace wollte auch relativ weit durchfahren, weil in South Dakota bzw. auf dem Weg eh nichts spannendes gewesen wäre und so haben wir morgen den ganzen Tag Zeit die Black Hills zu erkunden.
    Natürlich haben wir genügend Stops gemacht und genügend Snacks und Wasser hatten wir auch im Auto.
    Jetzt sitzen wir in unserem Hotelzimmer und gucken zum einschlafen, ein Käfig voller Helden, hier als Hogans Heroes bekannt.
    Also, gute Nacht!
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  • Day23

    Las Vegas, Tag 2

    September 25 in the United States ⋅ ☀️ 32 °C

    Huiuiui, war der letzte Vegas Tag anstrengend!
    Nach dem Frühstück im Hotel sind wir nämlich insgesamt knapp 15 Kilometer über den Strip gelaufen. Bevor es allerdings losging, sind Grace und ich hoch zum rooftop pool gefahren und hatten von da eine fantastische Aussicht.
    Um 10 Uhr haben wir dann ausgecheckt und Las Vegas nochmal am Tag erkundet.
    Erster Haltestelle war ein Souvenirshop wo ich natürlich einen Magneten kaufen musste.
    Weiter ging es vorbei an "Paris", dem "Big Ben" und natürlich etlichen Casinos, Hotels und Läden, bis zu der Mall "The Grand Canal Shoppes".
    Innen sah es aus, als wäre man in Venedig. Ein Kanal zog sich durch das Gebäude, auf dem man sogar mit den typischen Gondeln hätte fahren können. Die Decke sah aus wie ein echter Himmel und so fühlte man sich tatsächlich, als würde man Venedig bei Nacht besuchen.
    Wieder draussen sind wir noch ein paar weitere Meter nach Norden zum "Treasure Island" gelaufen.
    Danach sind wir wieder zurück Richtung Süden und dabei an dem großen und bekannteren Hotel "The Mirage" vorbeigekommen. Dahinter lag eine weitere Mall "The forum shops at Caesars". Auch hier war das Innere architektonisch ein Traum, dazu gab es mehrere schöne Brunnen, wie "Neptuns Fountain" oder "Fountains of the god". Im hinteren Teil gab es die kleine "The Atlantis Show" die zur jeden vollen Stunde einmal gezeigt wird. Das ganze dauert 10 Minuten und man sieht Poseidon der mit seinen Kindern diskutiert und es gibt viel Feuer und Wasser. Naja wie man vielleicht merkt habe ich die Story nicht so ganz verstanden, denn ich war so von den Effekten begeistert und Stimme von den Figuren war teilweise auch schwer zu verstehen.
    Weiter ging es am Caesars Palace, dem Bellagio und wieder ganz vielen Läden vorbei, bis wir neben dem Excalibur in eine Tram gestiegen sind, die uns zum Mandalay Bay gemacht hat. Das ist das letzte große südliche Hotel vom Strip.
    Eigentlich waren wir da falsch und deshalb haben wir wieder die nächste Tram genommen um zum "Luxor" zu fahren. Das "Luxor" ist echt ein verrücktes Hotel. Es sieht aus wie eine riesen Pyramide und von innen kann man sehen, dass alle Hotelzimmer nur die 4 Seiten der Pyramide bilden. Im Inneren sind verschiede Aufstellungen, wie "The Body Exhibition" oder "Titanic Exhibition" und große Sääle wo "the blue man group" auftritt.
    Eigentlich wollten wir uns glaube ich die Titanic Ausstellung angucken, aber da gibt es Führungen und bis zur nächsten hätte es noch 45 Minuten gedauert, also haben wir es nicht gemacht.
    Ausserdem waren wir inzwischen nur noch auf der Suche nach einem Eis und etwas zu trinken, weil so viel laufen schon anstrengend ist. Da in dem Gebäude aber alles so teuer war, haben wir uns entschieden erstmal weiter zu suchen.
    Wieder draußen haben wir den M&M Shop angesteuert, weil es dort Eis am Stiel gab und dazu für vergleichbar geringeres Budget. Nach der ersten Eis Abkühlung war paar Meter weiter ein kleiner Supermarkt und ich habe mir erstmal SPRUDELIGE Grapefruit Limonade gekauft. Ich weiß echt nicht wieso die Amerikaner keine Kohlensäure mögen, aber auf Dauer halte ich stilles Wasser einfach nicht aus.
    Den halben Liter hatte ich dann auch Ruck Zuck auf und ich konnte entspannt zurück zum Hotel, wo noch unser Auto stand. Es war nämlich schon knapp 16 Uhr und wir mussten langsam zum Flughafen, zumal wir vorher noch das Auto abgeben mussten.
    Um kurz nach 17 Uhr waren wir dann auch schon durch die Sicherheitskontrolle, was in Las Vegas erstaunlicher Weise viel schneller ging als in Minneapolis.
    Jetzt sitze ich hier im Flugzeug und merke grade wie viel Zeit ich hatte, weil der Tag heute echt lang geworden ist.
    Ich denke ich schließe hiermit auch ab, da wir in 20 Minuten ankommen und dann ist es auch schon 23.58 Uhr. Danach möchte ich auch nur noch ins Auto und die 2 Stunden nach Sauk Centre schlafen. Also bis morgen!
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  • Day22

    Las Vegas

    September 24 in the United States ⋅ ☀️ 33 °C

    Heute konnte ich zum Glück wieder ausschlafen. Obwohl ich eh um 7 Uhr aufgewacht bin und dann gleich mit Janell, Scott und Grace zum Frühstück gegangen bin. Während Janell und Scott sich danach noch fertig gemacht haben, sind Grace und ich schon mal durch Williams spaziert. Williams liegt übrigens an der Route 66, was den Ort doppelt cool macht.
    Die Wolken sind über Nacht alle verschwunden und so war es auch schon am Morgen sommerlich warm und der Spaziergang war echt schön. Gegen 10 Uhr sind wir dann alle zusammen zurück nach Las Vegas gefahren bzw. zum Hoover Dam.
    Dort haben Grace und ich dann eine Führung durch den Damm gemacht und tolle Fotos machen können. Im Damm war es glücklicherweise nicht zu kalt und nicht zu warm, denn draussen waren die Temperaturen mittlerweile auf 35°C angestiegen.
    Ich glaube wir haben insgesamt über 2 Stunden mit Tour, Fotos und Souvenirs kaufen verbracht. Mittlerweile war es nämlich schon 15.30 Uhr und wir mussten langsam Richtung Hotel. Ich weiß gar nicht wie lange wir letztendlich gebraucht haben um dort hin zu kommen, aber die Verkehrslage war echt ein Albtraum.
    Kurz vor dem Hotel haben wir uns noch paar Snacks und eine Pizza für den Ofen gekauft, den wir im Hotelapartment haben.
    Im Hotel haben wir uns dann für den Abend fertig gemacht und die Pizza gegessen.
    Um kurz nach 18 Uhr sind wir dann zum MGM Grand gelaufen. Das hat aber nicht lange gedauert, da auch unser Hotel direkt am "Strip" liegt und man das MGM Grand sogar schon von uns aus sehen kann.
    Dort haben dann von Cirque du Soleil "KA" gesehen. Die Show war echt der Wahnsinn! So sportlich und kunstvoll möchte ich bitte auch mal sein. Die Show hat insgesamt 90 Minuten gedauert, aber es hat sich leider viel kürzer angefühlt und ich hätte gerne noch mehr gesehen!
    Anschließend sind wir nochmal über den Boulevard gelaufen und haben von New York, über Paris, bis zur Wassershow vor dem Caesars Palace alles sehen können.
    Besser hätte ein Tag gar nicht abschließen können! Ich muss aber ehrlich gestehen, dass hin und hergerissen bin, zwischen: "hier möchte ich mal 5 Tage bleiben und alles ausprobieren" und "ein Tag und eine Nacht reicht völlig". Denn eigentlich ist es ja nur Casino an Casino und dazwischen viele Läden, aber es hat eben was und man kann schon viel erleben.
    Nun sind wir alle wieder im Hotel und freuen uns morgen nochmal Las Vegas am Tag erleben zu können.
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  • Day21

    Grand Canyon

    September 23 in the United States ⋅ 🌧 15 °C

    Um 2.30 Uhr, ja ich habe mich nicht vertippt, um 2.30 Uhr hat mein Wecker geklingelt. 30 Minuten und ein Toast später, war ich schon mit Janell, Scott und Grace auf dem Weg nach Minneapolis. Die Fahrt dauerte zwei Stunden und so haben wir drei Frauen in der Zeit nochmal ne Runde geschlafen.
    Gegen kurz nach 5 waren wir dann auch am Flughafen und haben uns mit einem Shuttle Bus vom Parkplatz zum Flughafen fahren lassen.
    Dort angekommen sind wir zuerst zur Sicherheitskontrolle und danach direkt weiter zum Boarding. Und schwups waren wir auch schon in der Luft. Ja ich glaube, ich habe tatsächlich nicht mal ne Stunde auf dem Flughafen verbracht, aber so kurz vor Abflug bin ich auch noch nie am einem Flughafen angekommen.
    Es hat ja gereicht und so waren wir nach über drei Stunden Flugzeit auch in Las Vegas.
    Angekommen, hat uns ein Bus zu unserem Mietwagen gebracht und von da aus sind wir direkt nach Arizona gefahren.
    Wir haben 4 Stunden inklusive Frühstückspause zum Grand Canyon gebraucht und 3 Stunden hat es davon geregnet. Ich dachte schon, dass ich alles im Regen sehen muss, jedoch hatten wir Glück und es hörte auf, als wir den Parkplatz erreichten. Und für diesen Ausblick hat es sich alle Male gelohnt!! So etwas ist, wie Papa es schon angekündigt hatte, einfach nur atemberaubend!
    Vom North Rim aus, sind wir dann nach Osten zum Dessert View und hatten da nochmal einen tollen Blick auf den Colorado River, der sich elegant durch den Grand Canyon schlängelt.
    Irgendwann war es 18 Uhr und wir sind zurück Richtung Williams gefahren, wo Janell für uns ein Hotel gebucht hat. Einen Ort vor Williams haben wir dann einen Cousin von Janell getroffen, der mit uns Essen war.
    Nach zwei Stunden Pläuschen sind wir jetzt im Hotel angelangt und gehen jetzt ins Bett. Denn morgen früh geht es zurück nach Las Vegas um da die restlichen zwei Tage zu verbringen.
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