Currently traveling

Auf den Spuren der Inkas

Unsere „Reise des Lebens“ führt uns von Argentinien, entlang der Anden, bis nach Kolumbien.
Currently traveling
  • Day189

    Chaotische Reise nach Kolumbien

    Yesterday in Colombia ⋅ ⛅ 16 °C

    Bereits um 7 Uhr in der Früh haben wir ein Taxi bestellt, welches uns nach Ibarra in die nächst grössere Stadt bringt. Die Hotelangestellte meinte, es wäre sicherer am Bahnhof in Ibarra einzusteigen als einfach die Hand an der Panamericana auszustrecken und so in einen Bus zu hüpfen. Den dann hätten wir keinen Sitzplatz, was gefährlich wäre. Luis, der selbe Taxifahrer von gestern, strahlte über alle Backen als er uns wieder erkannte. Paradoxerweise lies er und dann in Ibarra an der Panamericana aussteigen und hielt für uns die Busse an, bis wir einen hatten, welcher noch Platz für uns hatte. Die gut 10 Franken Taxifahrt hätten wir uns also sparen können.

    Wir fuhren keine halbe Stunde als der Bus stoppte und wir im Stau standen. Bis dahin wusste noch keiner genau was los war.

    Nach gut einer Stunde beschloss der Chauffeur den Bus zu wenden und zurück nach Quito zu fahren. Mit unserem immer noch dürftigen Spanisch brauchten wir etwas mehr Zeit bis wir verstanden was der Grund für den Stau war. Es stellte sich heraus, dass ein Dorf in der nähe streikte und die einzige Strasse, welche zum Grenznahen Tulcan führte, blockierte.

    Da wir um halb 10 Uhr noch nicht bereit waren aufzugeben und zurück zu fahren, suchten wir eine neue Mitfahrgelegenheit und fanden zum Glück einen anderen Bus, welcher nach wie vor entschlossen war nach Tulcan zu reisen. Viele Einheimische packten ihre sieben Sachen und liefen auf die andere Seite des Streikes. Einige meinten es seien 2 km andere sprachen von zwei Stunden Fussmarsch. Da wir keine Ahnung hatten wie weit entfernt und gross der Streik war, liessen wir die Zeit höckelnd am Boden verstreichen.

    Nach einer Wartezeit von 5 Stunden, kam ein Mann und meinte wir könnten für 3 Dollar nach Tulcan fahren, sein Bus auf der anderen Seite des Streikes werde wenden. Erstaunlicherweise meinte er, dass der Bus nur 5 Gehminuten entfernt sei. Etwas verdutzt ging jemand von uns mal die Lage abchecken und tatsächlich kaum um die Ecke gebogen war da der mini Streik. Ein paar Leute sassen auf der Strassen mit Stroh und hatten ihre Autos quer auf die Strasse gestellt. Gegenüber stand die Polizei und betrachtete das Ganze. Es schien friedlich zu sein. Wir holten also unsere Rucksäcke und liefen durch den mini Streik zum Bus, welcher bereits gewendet hatte und bereit zum los fahren war.

    Nach der Ankunft in Tulcan brachte uns ein Taxi zur Grenze, welche chaotisch und voller venezolanischer Flüchtlinge war. So etwas hatten wir bis anhin nicht gesehen. Nach gut einer halben Stunde hatten wir unseren Ausreisestempel im Pass. Zu Fuss liefen wir den Abschrankungen, Polizisten und Flüchtlingen vorbei bis zur kolumbianischen Grenzkontrolle. Hier ging alles etwas langsamer und eine längere Wartezeit erwartete uns. Dann endlich mit Stempel im Pass verliessen wir das Büro und sind in Kolumbien angekommen(wir hatten schon fast nicht mehr daran geglaubt). Ein Taxi brachte uns zum nächsten Ort nach Ipiales, von wo aus wir mit einem Minivan nach Pasto fuhren. Die kurvenreiche Strasse war zur Hälfte eine Baustelle und ein Chaos.

    Nach 4 Taxifahrten, 4 Busfahrten, jeder Menge Wartezeit und nach reichlich Verspätung sind wir endlich im Hotel eingecheckt. Hungrig machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant, m was sich als ziemlich schwierig herausstellte. Aber wir fanden etwas Essbares und waren heilfroh als wir um halb 11 im Bett lagen. Wo wir dann auch unsere nächsten zwei Tage verbrachten, den Nicole ging es ziemlich schlecht. Am zweiten Tag suchten wir einen Arzt auf, um den verdacht auf Blinddarm ausschliessen zu können. Zum Glück war es kein Blinddarm und die Medikamente schlugen schnell an, so dass wir nach zwei Tagen mit dem Bus weiter nach Popayan reisen konnten. Das Kolonialstädtchen hatten wir nach einer Freewalking Tour schnell gesehen. Daher geht es bereits morgen weiter in die Salsa Stadt Cali.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day184

    Otavalo, unser letzter Stopp in Ecuador

    August 12 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einer kurzen Zwischennacht in Quito, machten wir uns auf den Weg zum Busbahnhof, um mit dem Bus in das zwei Stunden entfernten Otavalo zu reisen. Am Bahnhof erwartete uns eine riesen Menschenkolone, welche alle nach Otavalo wollten. So etwas hatten wir bis anhin noch nicht erlebt (und wir sind die letzten paar Monate wirklich oft Bus gefahren). Uns kam dann in den Sinn, dass am Samstag in Otavalo ein grosser Markt stattfindet. Jedoch findet täglich ein Markt statt, wobei der Samstagsmarkt besonders gross und bekannt ist. Vielleicht war deshalb der Ansturm so gross, aber genau Wissen tun wir’s nicht. Wir konnten dann doch relativ schnell ein Busticket ergattern und waren somit am frühen Nachmittag im hübschen Städtchen. Der Markt war in der Tat sehr gross, eindrücklich und amüsant. Wir quetschten uns also mit allen anderen Besuchern durch den Markt und begutachteten verschiedene Handwerkskünste, Kleider und vieles mehr.

    Am Tag darauf besuchten wir den Parque Cóndor, welcher eine Rettungs- und Aufzuchtstation für Raubvögel, Uhus und Kondore ist. Eine Flugshow mit einigen Vögel rundete den Besuch ab. Daraufhin spazierten wir zum nahegelegenen Wasserfall de Peguche. Da es Sonntag war tummelten sich viele Einheimische um den Wasserfall herum. Den rest des Nachmittags verbrachten wir gemütlich in einem charmanten Cafe. Der nächste Tag reservierten wir uns für die Wanderung zum Vulkan Fuya Fuya und dem See Mojanda. Eigentlich hatten wir vor, den See zu umrunden, jedoch war auf halber Strecke der Weg kaum mehr passierbar. Nach längerem stampfen durch die Sumpflandschaft beschlossen wir umzukehren und marschierten den selben Weg wieder zurück. Etwas entkräftet und müde, kamen wir wieder am Eingang, welcher gleichzeitig auch unser vereinbarter Treffpunkt mit demTaxifahrer war, an. Und kaum angekommen kam auch schon Luis, unser Taxifahrer um die Ecke und brachte uns zurück nach Otovalo. Die mehrheitlich von Indigenen bewohnte Stadt, ist unsere letzte Etappe in Ecuador. Morgen reisen wir bereits in unser letztes geplante Land auf unserer Reise - nach Kolumbien.
    Read more

  • Day180

    Auf den Flüssen des Amazonas

    August 8 in Ecuador ⋅ ☁️ 25 °C

    An unserem dritten Tag unternahmen wir nebst einer Kanufahrt, eine etwas längere Wanderung durch den dichten Amazonas, als wir auf einmal in mitten von unzähligen kleinen Affen standen. Wir konnten die Totenkopfaffen aus nächster Nähe beobachten. Auf eigene Faust unternahmen wir am Nachmittag eine kleine Kanufahrt auf der Laguna. Wir versuchten erneut das am morgen gesichtete Faultier zu finden aber leider war es verschwunden. Am Abend spazierten wir erneut durch den tüpigen Regenwald und unternahmen in der Dunkelheit eine kleine Kanutour. Wir sichteten Brüllaffen und diverse Vogelarten. An unserem letzten vollen Tag begaben wir uns erneut zum Baumturm, dieses Mal jedoch am Morgen. Die Tierwelt war nun ganz anders. Es ist eindrücklich was der Zeitpunkt für einen Einfluss hat. Mit einem lokalen Guide von einem anderen Territorium, liefen wir zu einer Laguna, von wo aus wir eine wunderschöne Bootstour mitten durch den Dschungel machten. Auf dem Rückweg sahen wir eine Eule, Jaguarfussabdrücke und Schwarzrückentamarine. Am Abend begaben wir uns erneut auf eine Bootstour und hatten die Gelegenheit Piranhas zu fischen. Alois war ziemlich erfolgreich, bei Nicole assen die Fische lediglich das Fleisch vom Haken, bissen aber nicht an. Und dann auf der Rückfahrt sahen wir doch tatsächlich eine vier Meter lange Anakonda. Die ganze Lodge war in Euphorie. Unser Guide Robby meinte, dass sie im Jahr nur 2-3 Mal eine Anakonda sehen. Wow was für ein Glück. Auf der anschliessenden Nachtwanderung sahen wir erneut viele Frösche und Insekten. Wir genossen für eine letzte Nacht die Dschungelgeräusche. Am nächsten Tag hiess es Abschied nehmen. Mit Kanu, Motorboot, Bus und Flugzeug ging die Reise zurück nach Quito.Read more

  • Day177

    Im tropischen Regenwald Ecuadors

    August 5 in Ecuador ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach einem kurzen Flug sind wir in El Coca, dem Hauptort des Amazonasgebietes von Ecuador, gelandet. Mit einem Motorkanu fuhren wir auf dem Rio Napo für knappe zwei Stunden, flussabwärts bis zur La Salva Lodge Bootsanlegestelle. Weitere 30 Minuten mit dem Kanu bis zur Laguna Garzacocha, wo die La Selva Lodge mitten im ecuadorianischen Regenwald liegt. Nach einem erfrischenden Willkommensgetränk und einer kurzen Einführung vom Lodge Manager stand auch schon die erste Dschungelwanderung und Bootsfahrt auf dem Programm. Gut ausgerüstet mit Gummistiefeln, Moskitospray und Kamera nahm uns unser Reiseführer Robby und Sixto unser Naturführer, mit in die Natur. Sixto stammt aus einem der fünf Dörfer in der Umgebung und nennt den Regenwald sein Wohnzimmer. Von den fünf Dörfer möchten zwei keinen Kontakt zur Aussenwelt haben und leben daher nach wie vor separat und werden in Ruhe gelassen. Wir sichteten eine Kolonie der Blattschneiderameise, eine Regenbogen Boa sowie einen Kaiman, welcher zur Alligatorenfamilie gehört.

    Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Boot zum Nationalpark Yasuni, wo sich an einem Lehmhang hunderte Papagei tummelten. Daraufhin besuchte wir ein Dorf von Einheimischen und erhielten einen Einblick in deren Kultur und Traditionen. Sehr spannend waren die Heilkräuter, welche sich direkt vor den Häusern der Menschen befinden. Es ist interessant, was man alles in der Natur finden kann. Am Abend liefen wir zum nahegelegene Baumturm, welcher 36 Meter hoch ist. Oben angekommen konnten wir viele Vögel, wie Beispielsweise farbige Tukane und auch Brüllaffen beobachten. In der Dunkelheit ging es mit der Taschenlampe zurück zur Lodge. Somit folgte eine weitere Nacht mitten im Regenwald mit den vielen Geräuschen der Natur.
    Read more

  • Day176

    Die höchstgelegene Hauptstadt der Welt

    August 4 in Ecuador ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach einer längeren Flugverspätung sind wir gut in Quito, der höchstgelegene Hauptstadt der Welt gelandet. Da wir bereits um 4 Uhr in der Früh aufgestanden waren und Alois sich nicht zu hundert Prozent gut fühlte, haben wir den Nachmittag im Hotelzimmer verbracht und etwas Schlaf nachgeholt. Für den nächsten Tag haben wir uns für die Free Walking Tour angemeldet. Ivan, unserer Tourguide, hat uns spannende Ecken der Altstadt von Quito gezeigt. Die Altstadt wurde 1978 von UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Wir besuchten verschiedene Kirchen, Innenhöfe, lernten mehr über lokale Spezialitäten und konnten typische ecuadorianische Schokolade probieren, unteranderem eine mit 100% . Übrigens kommt die Gourmet Kakaobohne „Arriba“ aus Ecuador. Ivan gab uns auch den Tipp, wo es den besten Kaffee der Stadt gibt, mit richtig guten Kaffeebohnen. Nicole wollte sich diesen Kaffee natürlich nicht entgegen lassen, also schlenderten wir nach der Tour zum Café, wo Nicole ihren besten Kaffee seit Reisebeginn geniessen konnte. Am Sonntag war auch Quito, wie die meisten südamerikanischen Städte, ausgestorben und ruhig. Auch wir nahmen den Tag gemütlich. Am Montag hiess es wieder Früh aufstehen, den wir wurden für unsere Reise in den Amazonas abgeholt.Read more

  • Day173

    Das verschlafene Ayampe

    August 1 in Ecuador ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach gut drei Busstunden sind wir gut im kleinen und überschaubarem Ayampe angekommen. In unserer hübschen Unterkunft wurden wir von drei aufgestellten Hunden schleckend empfangen. Der eine wollte mehr Aufmerksamkeit als der andere. Am gleichen Tag spazierten wir durch das Dorf und dem Strand entlang. Nach kurzer Zeit hatten wir alle Ecken des Ortes gesehen. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Taxi in die grössere Ortschaft Puerto Lopez. Von hier startete unser Boot für das Whale Watching. Mit gefühlten hundert anderen Booten fuhren wir zur Isla de la Plata. Auf der Insel unternahmen wir eine kurze Wanderung und konnten nochmals die Fregattvögel sowie die Blaufusstölpel sehen. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Schnorchelpartie fuhren wir mit dem Boot aufs Meer hinaus und damit ins Schlafzimmer der Buckelwale. Die Wale kommen jedes Jahr in den Monaten Juni-September von der Antarktis an die südamerikanische Pazifikküste, um sich hier zu paaren und ihren Nachwuchs auf die Welt zu bringen. Wir konnten die Buckelwale aus nächster Nähe beobachten. Was für ein tolles Erlebnis! Am Tag darauf unternahmen wir eine kleine Wanderung auf dem El Colibri Trek. Hier soll angeblich der zweitkleinste Vogel der Welt leben, nämlich die Esmeraldaselfe. Der kleine Kolibri ist in etwa so gross wie eine Biene. Leider haben wir den kleinen Vogel nicht gesichtet und auch andere Tieren haben sich nicht gezeigt. Trotzdem haben wir den Ausflug in die Natur sehr genossen. Da das einzige Sushi Restaurant in Ayampe während all unseren drei Nächten geschlossen hatte und wir die restlichen zwei guten Restaurants bereits ausprobiert hatten, fuhren wir mit dem lokalen Bus in das lebhafte Montanita. Hier fanden wir ein leckeres Sushi Restaurant direkt am Meer. Am darauffolgenden Tag hiess es Abschied nehmen. Wir fuhren mit dem Bus in die geschäftige Hafenstadt Manta. Die Stadt an sich ist keine Reise wert. Wir wollten jedoch den Nebelwald Bosque de Pacoche besuchen, welcher nur 20 Km von Manta entfernt liegt. Ein Taxi brachte uns zur Pacoche Lodge von wo aus wir die kurze Wanderung starteten. Da es in dieser Region häufig regnet, war der Boden ziemlich matschig und schliefrig. Leider zeigten sich keine der hier wohnhaften Affen oder Vögel. Zurück in Manta haben wir den Strand besucht und die Shoppingmall durchkämmt. Einen Tag später, mussten wir früh aus den Federn, den unser Flug für nach Quito ging bereits um 7.00h morgens ab Manta. Am Flughafen angekommen war noch kein Personal von der Airline zu sehen auch von anderen Reisenden fehlte jede Spur. Nach 6 Uhr tauchten langsam die ersten Reisenden auf und kurz nach halb 7 dann auch das Personal. Am Check In wurde uns mitgeteilt, dass wir erst um halb 11 fliegen können. Nach einer längeren Warterei konnten wir dann doch etwas früher abheben und so landeten wir kurz nach 10 Uhr in der höchstgelegen Hauptstadt der Welt, Quito.Read more

  • Day169

    Die Hafenstadt Guayaquil

    July 28 in Ecuador ⋅ ⛅ 26 °C

    Der erste Eindruck, der mit Abstand grössten Stadt des Landes, war nicht besonders gut. Die Strassen sind laut, es hat einige Obdachlose und die Häuser wirken alt und heruntergekommen. Der Grösse- und Sicherheitshalber nehmen wir oft ein Taxi von A nach B. Wir schlendern etwas durch die Altstadt und anschliessend der Uferpromenade entlang. Das buntbemalte Stadtviertel Santa Ana ist mit Abstand das Schönste. Am nächsten Tag heisst es Abschied nehmen von unseren Reisegspändli Melanie und Nélia, die beiden reisen zurück in die Schweiz. Wir hatten eine tolle Zeit zu viert und können auf viele schöne Erinnerungen zurückblicken. Für uns geht die Reise wieder im Doppelpack weiter. Wir beschliessen noch zwei zusätzliche Nächte in der Stadt zu bleiben und gönnen uns ein schönes Hotel. In diesen zwei Tagen haben wir die üppig grüne Insel Santay zu Fuss erkundet, im Kino den neuen der König der Löwen geschaut und natürlich den Hotelpool genossen. Nun reisen wir der Küste entlang bis nach Quito. Der erste Stopp führt uns ins verschlafene Surferdorf Ayampe.Read more

  • Day164

    Galapagos, das Naturkundemuseum

    July 23 in Ecuador ⋅ ⛅ 24 °C

    Am fünften Tag erreichten wir die grosse Insel Santa Cruz. Während alle Gäste, ausser wir vier und Callie aus den USA, das Schiff heute verlassen, haben wir ein separates Tagesprogramm. Als erstes besuchten wir im Landesinneren die bekannten Galapagos Landschildkröten. Überall im Gras verstreut lagen die riesen Schildkröten, welche bis zu 150 Jahre alt werden können. In diesem höher gelegenen Teil der Insel ist es das ganze Jahr über neblig und regnerisch. Für uns etwas erstaunlich, dass es trotz diesen Wetterverhältnissen zwei kleine Dörfer hier gibt. Das Mittagessen gab es in einem lokalen Restaurant am Hafen. Das Wetter ist hier bereits um einiges besser. Anschliessend begaben wir uns zur Aufzuchtsstation der kleinen Landschildkröten. Diese werden dann mit ca. 6 Jahren in die freie Wildnis ausgesetzt. Am Abend traffen wir auf die neuen Gäste, welche in der Zwischenzeit das Schiff bezogen haben.

    Am sechsten Tag wurden wir bereits am Morgen mit strahlend blauem Himmel begrüsst. Deshalb wurde das Frühstück auf dem Sonnendeck serviert. Ein toller Start in den Tag! An Land von Dragon Hill sahen wir die gelben Landleguane und anschliessend konnten wir uns im Wasser während dem Schnorcheln abkühlen. Hier sahen wir die Galapagos Pinguine, welche die am nördlichsten lebenden Pinguine der Erde sind. Am Abend liefen wir auf den Aussichtspunkt in Bartolome und hatten eine atemberaubende Aussicht auf die Insel Santiago. Aus weiter Ferne, konnten wir in die Luft springende Mantas beobachten.

    Am siebten Tag fuhren wir mit dem Zodiac den Felswänden von der Insel Rapida entlang und sahen die flauschigen Seebären sowie verschiedene Vögel. Anschliessend konnten wir am roten Strand ins Wasser hüpfen. Während dem Schnorcheln konnten wir unseren ersten Galapagoshai beim Fressen beobachten. Am Nachmittag fuhren wir zur Buccaneer Küste und konnten während dem Schnorcheln neben unzähligen Fischen weitere Galapagoshaie, eine Meeresschildkröte und einen Stachelrochen bewundern.

    An unserem letzten Tag fuhren wir mit dem Zodiac in die Mangrovenwälder. Wir sahen viele Meeresschildkröten, Babyhaie und wieder Stachelrochen. Wir konnten sogar einen Blick auf einen Hammerhai erhaschen. Es war ein toller Abschluss bevor wir zum Flughafen gebracht wurden, für unseren Flug in die Hafenstadt Guayaquil.
    Read more

  • Day160

    Galapagos und seine Tierwelt

    July 19 in Ecuador ⋅ ⛅ 22 °C

    Früh morgens klingelte unser Wecker. Nach dem wir unsere sieben Sachen im hübschen Airbnb zusammen gepackt hatten, stoppten wir auf der Strasse ein Taxi, welches uns dann zum Flughafen in Quito brachte. Nach gut einer Stunde kamen wir am Flughafen an und wurden bereits freundlich von einer Mitarbeiterin von Kleintours begrüsst (Uns war die Überforderung wohl ins Gesicht geschrieben). An einem speziellen Schalter für Reisen auf die Galapagos wurde unser Gepäck gecheckt und gekennzeichnet. Daraufhin konnten wir unser Gepäck bei der Airline aufgegeben. Die Boardingkarte und auch weitere Unterlagen wurden uns von der netten Dame Von Kleintours überreicht. Los geht unser Flug nach San Cristobal, die erste Insel auf Galapagos. Nach einem kurzen Flug sind wir gut gelandet. Dem Flughafenpolizeihund hat wohl mein Gepäck nicht geschmeckt, denn es wurde separat von einem Polizisten kontrolliert. Zum Glück hatte ich keine unerlaubten Materialien dabei und so konnten wir beruhigt in den Bus von Coral II, unserem Schiff, einsteigen. Nach dem Check-In an Board und dem Bezug unserer Kabine, unternehmen wir am Nachmittag bereits die erste kurze Wanderung auf der Insel San Cristobal und sehen die ersten Tiere. Wie beispielsweise die Lavaechse und die Fregattvögel.

    Am nächsten Tag werden wir um 7 Uhr mit Ed Sheeran Musik friedlich aus dem Schlaf geholt. Mit dem Zodiac fahren wir einer Felswand entlang und hatten die Gelegenheit Pelikane beim Fischen zu beobachten. Am weissen Pulverstrand von Cerro Brujo konnten wir das erste Mal unsere Schnorchelausrüstung ausprobieren und die Unterwasserwelt erkunden. Auf der Wanderung am Nachtmittag sahen wir die ersten Blaufuss- sowie die Rotfusstölpel, auch die Meeresechse lief uns über den Weg. Über Nacht fuhren wir mit hohem Wellengang zur Insel Espanola. Am Vormittag erkundeten wir, während einer kleinen Wanderung, die Insel und sahen die bekannten Galapagosalbatrose. Am Nachmittag tauchten wir wieder ins Wasser und sahen verschiedene Fische.

    Wieder mit vielen Wellen fuhren wir in der Nacht weiter zur Insel Floreana. Der vierte Tag war vorwiegend zum Schnorcheln geplant. Wir sahen sehr viele Schildkröten, wenige Flamingos und natürlich die niedlichen Seelöwen, welche sich bereits in den vorherigen Tagen des Öfteren zeigten. Mit einem wunderschönen Sonnenuntergang ging auch dieser Tag zu Ende.
    Read more

  • Day154

    Hacienda El Rejo

    July 13 in Ecuador ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach knapp 3 Fahrstunden erreichten wir die Ortschaft Machachi. Nach einem kurzen Supermarktbesuch, brachte uns ein Pick up Taxi zur Hacienda El Rejo, welche etwas ausserhalb des Zentrums, mitten im Grünen liegt. Wir haben in der traditionellen Unterkunft vier Nächte reserviert. Für den ersten Tag buchten wir ein Taxi, welches uns zum nahegelegenen Nationalpark Cotopaxi brachte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten am Parkeingang konnte unser Fahrer letztendlich doch mit uns in den Park hineinfahren und dort auf uns warten, während wir die Wanderung zum Ruminahui unternahmen. Uns wurde leider ein Tourguide aufgedrängt, obwohl keiner obligatorisch ist. Wir hatten aber keine Lust mehr auf Diskussionen und so liefen wir mit dem Guide los. Auf halber Strecke blieb dieser dann stehen und meinte der im Voraus vereinbarte Preis reiche nicht für weiter. Etwas erstaunt und verärgert liefen wir alleine weiter und erklommen den steilen Gipfel von Ruminahui. Beim Abstieg brauchten wir viel Konzentration, denn es war eine ziemlich gefährliche Rutschpartie. Müde und erschöpft kamen wir wieder gut in der Hacienda an. Auf Empfehlung von Sebastian, einem Hacienda Mitarbeiter, wollten wir am nächsten Tag einen Besuch beim jährlichen Pferdeparcour abstatten. Von der Idee waren wir natürlich sofort begeistert und waren demnach ziemlich enttäuscht als unser Taxifahrer nichts von diesem Event wusste und uns einfach im Stadtzentrum absetzte. Wir schlenderten also durch das, nicht wirklich schöne, Machachi, tranken einen Kaffee und fuhren auch schon wieder zurück zur Hacienda. Das Wetter machte kurz darauf kehrt und es regnete in Strömen. Im Jacuzzi schauten wir dem prasselnden Regen zu und liessen den Tag ausklingen. Das Wetter war auch am Tag darauf nicht besser und so genossen wir einen weiteren Lazy day. Am Abend hatten wir unsere erste Angellektion, da Sebastian nicht wirklich Ahnung hatte, waren wir auf uns alleine gestellt und haben richtig Teamwork bewiesen. Stolze drei Fische haben wir geangelt, welche wir dann gleich zum Abendessen genossen haben. Nun gehts es für einen kurzen Zwischenstopp nach Quito und dann ab auf die Galapagos. Wir freuen uns riesig und melden uns in einer Woche wieder :).Read more