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Der Weg ist das Ziel

A 7-day adventure by Till.Pix96 & Jacqueline Read more
  • Trip start
    July 18, 2024

    Von Oranienburg nach Zehdenick

    July 18, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 26 °C

    Endlich war es soweit – unsere lang ersehnte Fahrradtour beginnt. Mit dem Zug erreichten wir um 17:20 Uhr Oranienburg. Von da aus beginnt unsere Tour über 5-6 Tage und 310km bis nach Prerow. Die Sonne strahlte, und die Vorfreude auf die kommenden Zeit war spürbar. Unsere Route heute führte uns entlang der malerischen Havel. Auf der einen Seite erstreckten sich grüne Felder und blühende Wiesen, auf der anderen begleitete uns der stille Fluss. Die Sonne kitzelte uns angenehm und um 20 Uhr rollten wir ganz entspannt auf unseren Campingplatz am Wasserturm in Zehdenick.

    Zugegeben, unser Hintern fühlte sich an, als ob er ein Feuerwerk veranstaltet hätte, aber wir waren weiterhin topmotiviert. Die kommenden Tage werden deutlich knackiger in Bezug auf Fahrzeit und Kilometer, aber hey, wer hat jemals gesagt, Abenteuer wären bequem?
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  • Der Wasserturm von Zehdenick

    July 18, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Unser Campingplatz liegt direkt neben einem echt beeindruckenden Wasserturm aus dem Jahr 1899. Der Turm ragt satte 44,15 Meter in die Höhe und von seiner Spitze hat man einen tollen Blick über Zehdenick und die Umgebung. Im Inneren befindet sich ein Museum, das die Geschichte der kleinen Stadt erzählen soll.
    Aber das ist noch nicht alles! In den alten Reinwasserbehältern des Turms gibt es ein tolles Café und im alten Wasserwerk ein gemütliches Bistro.
    Nach einem netten Gespräch mit der Chefin, haben wir unser Zeltlager aufgeschlagen, uns frisch gemacht und noch einen schönen Kamillentee getrunken. Somit ging auch unser erster Tag vorüber.
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  • Motte macht Yoga

    July 19, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser nächster Tag beginnt früh morgens, geweckt von der Sonne. Leider war unsere Nacht nicht so ruhig. Um drei Uhr in der Früh hatte ein Jugendlicher aus der Jugendgruppe wohl eine Blinddarmentzündung und alle wurden wach.
    Das mit Liebe hergerichtet Frühstück der Chefin hat die Strapazen der Nacht aber wieder gut gemacht.
    Danach gab es noch ein kurzer Abstecher auf den Turm, in dem skurrile Bilder von Insekten hingen, welche Yoga zelebrierten. Dies inspirierte uns ebenfalls eine kleine Runde Yoga als Routine für den Morgen einzuführen.
    Gegen 12 Uhr ging es für uns dann auch schon wieder weiter.
    Tag zwei mit 3,40h Fahrtzeit und 64km.
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  • Zwischen Wiesen& Wäldern, Tälern& Seen

    July 19, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 26 °C

    Die heutige Strecke war wirklich abwechslungsreich. Die ersten 30 Kilometer waren ein Traum für jeden Radfahrer: Ein Highlight jagte das nächste. Vorbei ging es am Ziegeleipark Mildenberg Richtung Canow, und die Landschaft zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Blühende Wiesen und Felder begleiteten uns auf unserem Weg. Der Fahrtwind machte die fast 30 Grad erträglich, aber wir gönnten uns dennoch zahlreiche Pausen.

    Immer wieder stießen wir auf kleine Stände, an denen Leute ihre selbstgemachten Waren auf Vertrauensbasis verkauften. Weil Till ständig mit kleinen Wehwehchen wie Bauchschmerzen kämpft 😜, hielten wir an einem Stand und probierten schwarzen Minztee. Das tat gut und half uns, unsere körperlichen Akkus wieder aufzuladen.

    Zur Mittagszeit, auf halber Strecke, gönnten wir uns eine erfrischende Abkühlung im See. Danach standen unsere sportlichen Tageschallenges an: 60 Liegestütze und 10 Klimmzüge. Alles in allem war es ein Tag voller kleiner Überraschungen und großer Freude.
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  • Campingplatz „Ahoi“

    July 19, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 25 °C

    Neben den Höhen und Tiefen auf der Straße erlebten wir auch ein emotionales Wechselbad der Gefühle – geistig und körperlich. Unsere Reise führte uns in die Stadt Fürstenberg, die uns nach einer langen, ruhigen Strecke mit ihrem plötzlichen Autoverkehr ein wenig überforderte. Es war, als wären wir aus einem tiefen Wald in eine belebte Großstadt katapultiert worden.

    Hinter Fürstenberg wurde die Strecke offiziell zur Mecklenburgischen Seenplatte und gleichzeitig immer hügeliger. Unsere Kräfte ließen allmählich nach, und die Anstiege fühlten sich zunehmend herausfordernder an.

    Eine unerwartete Überraschung bot unsere Durchfahrt durch das kleine Dorf Himmelpfort. Man sagt, dass der Weihnachtsmann zur Vorweihnachtszeit vom Nordpol hierher reist und bis Heiligabend Kinderbriefe aus aller Welt beantwortet. Trotz der sommerlichen Hitze war überall Weihnachtsschmuck in den Gärten zu finden. Die festliche Dekoration brachte uns zum Schmunzeln und verlieh der ganzen Gegend einen besonderen Charme.

    Nach einer reinen Fahrtzeit von 3 Stunden und 50 Minuten war unsere Freude groß, als wir endlich unseren Campingplatz „Ahoi“ erreichten. Die Strapazen des Tages waren schnell vergessen, als wir unser Lager aufschlugen.
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  • Weltmeister im Trödeln

    July 20, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Unser Tag begann entspannt mit einem leckeren Frühstück und Yoga. Der Campingplatz Ahoi, den wir bei Tageslicht erkundeten, überraschte uns mit erstklassigen Sanitäranlagen – fast wie in einem Vier-Sterne-Hotel.

    Unser Ziel für heute waren knapp 70 km bis nach Waren an der Müritz. Doch als Weltmeister im Trödeln kamen wir erst gegen zwölf Uhr los. Es war der Tag der Pausen: Einkäufe, Pausen am Wasser und unsere tägliche Sport- Challenge hielten uns ständig auf. Und plötzlich war es schon 16:00 Uhr, mit gerade mal einer Stunde Fahrzeit hinter uns. Unsere Unzufriedenheit darüber war spürbar, doch wir nahmen den Druck raus und erinnerten uns daran, dass wir diese Reise als Urlaub und nicht als Rennen angehen wollten.

    Spontan entschieden wir uns, noch nach Neustrelitz zu fahren, was einen Umweg von etwa einer Stunde bedeutete. Neustrelitz empfanden wir als eine wunderschöne Stadt mit besonderem Charme. Dort gönnten wir uns ein Eis, sammelten unsere Energie und starteten den Versuch, unser eigentliches Ziel Waren an der Müritz zu erreichen.
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  • Chaos auf der Seeplatte

    July 20, 2024 in Germany ⋅ 🌙 21 °C

    Um wieder auf den ursprünglichen Europa-Radweg zu gelangen, hätten wir die Strecke für eine Stunde wieder zurück fahren müssen. Wir entschieden uns dagegen und für eine Waldstrecke, die jedoch voller spitzer Kieselsteine und steiler Anstiege war. Um 20:00 Uhr erkannten wir, dass wir Waren heute nicht mehr erreichen würden. Ein freundlicher Dorfbewohner verwies uns auf einen nahegelegenen Campingplatz “zur hohlen Eiche“. Seine Empfehlung brachte uns ein wenig zum Schmunzeln, denn zwischen diesem Campingplatz und dem in Waren hatten wir uns am Anfang des Tages nicht entscheiden können. Völlig erschöpft erreichten wir unseren Platz kurz nach Sonnenuntergang.

    Die Lehre des Tages: künftig keine großartigen Abweichungen mehr. Reine Fahrtzeit: 4 Stunden und 25 Minuten bei 66,9 km.
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  • Auf heißen Rädern in den Norden ! 🥵

    July 21, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 30 °C

    Die Sonne schien, als wolle sie uns persönlich begrüßen. Schon früh am Morgen spürten wir die Hitze und wir starteten wieder mit Yoga in den heißesten Tag der Woche (30°).

    Ein Sprung in den kalten Pool erfrischte uns, und das ältere Paar, das wir gestern kennengelernt hatten, erlaubte uns, unsere Handys in ihrem Wohnwagen aufzuladen – wirklich nette Leute!

    Unsere Tour führte uns 73 Kilometer zum Campingplatz Sommersdorf an der Grenze der mecklenburgischen Seenplatte. Wir radelten durch die schöne Stadt Waren an der Müritz, die wir schon vom letzten Jahr kannten. Zufällig machten wir an einer Gabelung Rast und erkannten nach kurzem Überlegen: Hier waren wir letztes Jahr schon einmal, bei unserem Fahrradausflug im Naturschutzgebiet!

    Bevor wir weiterfuhren, gönnten wir uns einen Stopp im Spa-Hotel Amsee. Dort hatten wir letztes Jahr mit schönem Wassereinstieg und Outdoor-Fasssauna übernachtet. Die Erinnerungen lockten uns zurück, und wir verbrachten zwei gemütliche Stunden dort. Nachdem wir genug Energie getankt hatten, setzten wir unsere Fahrt fort – noch drei Stunden bis zum Camp Sommersdorf.
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  • Campingplatz „Sommersdorf“

    July 21, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 27 °C

    Um unsere Reise Richtung Prerow fortzusetzen mussten wir den Europa-Radweg verlassen. Der Weg abseits war herausfordernd, aber machten gut Strecke. Erschöpft und glücklich, erreichten wir den Campingplatz Sommersdorf, wo uns über die Nacht Regen und Gewitter erwarten sollte. Unsere Nachbarn boten Schutz für unsere Fahrräder unter ihrem Pavillon an und ließen den Abend bei einem Bier und bewegenden Geschichten mit ihnen ausklingen.Read more

  • Wind und Regen - Endgegner ?

    July 22, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Man muss schon fast sagen, dass wir über die witterungsbedingten Umstände nicht böse sein können. In diesem regnerischen Sommer 2024 hatten wir bis jetzt 3 Tage hervorragendes Wetter. Aber nun, heute, sieht es leider ganz anders aus: Windböen bis 50 km/h und ziemlich starke Regenschauer machten uns den Abbau heute schwer möglich. Wir sind nicht nachtragend…

    Unser Campingplatz hier in Sommersdorf am Kummerower See ist klein, aber fein. Er ist sehr familiär & bestens organisiert.

    Jetzt sitzen wir hier unter einem Holzpavillon, genießen eine Soljanka und eine Currywurst mit Pommes. Dazu hören wir Reggae-Musik und lassen uns die Laune nicht verderben. Unser Plan, heute nach Riebnitz-Damgarten zu fahren, um unseren guten alten Freund Lorenz zu besuchen, der dort wohnt, müssen wir leider canceln.

    Alternativ werden wir nach Tribsees fahren, was eine Fahrzeit von etwa drei Stunden bedeutet. Ob wir bei diesem starken Gegenwind, der uns heute begleiten wird, unser Ziel erreichen, wissen wir noch nicht. Es bleibt also spannend und wir müssen spontan gucken, wie weit wir kommen. Wünscht uns Glück – es ist jetzt 16 Uhr!
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  • Flucht vor der Wolke ! 🌧️

    July 22, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Mit den Fahrrädern gegen den Wind anzutreten, war ein episches Abenteuer. Bis dato die anstrengendste Tour. Unser Ziel? Ein alter Bahnhof in Tribsees, der nun als Campingplatz genutzt wird. Auf dem Weg um den Kummerower See kämpften wir mit wechselhaftem Wetter. Jacke an, Jacke aus, T-Shirt, Wärmesalbe – es war ein Modechaos auf zwei Rädern. Zu heiß, zu kalt, nasse Socken alles gleichzeitig.

    An einem Wasserwanderrastplatz stoppte uns die Peene, bis ein freundlicher Fährmeister namens Ralf uns für unsere letzten Münzen übersetzte. Die Route führte uns weiter durch ein idyllisches Naturschutzgebiet mit vielen Vogelarten und das mystische Wetter machte die Tour trotz aller Anstrengungen unvergesslich.

    Uns überraschten weitere viele Highlights wie zB. die bekannte Trebelbrücke ,die die Landesteile Vorpommern und Mecklenburg verbindet, viele Weiden mit Kühen und Hühnern. Die Strecke heute gehört definitiv zu der Schönsten unserer Tour.
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  • Kartoffel auf die 1 🥔

    July 22, 2024 in Germany ⋅ 🌙 17 °C

    Es ist mal wieder 20:00 Uhr. Wir sind endlich auf dem Campingplatz “Alter Bahnhof“ angekommen. Die Anlage wurde 1895 eröffnet und diente bis nach dem zweiten Weltkrieg. Die Fahrt hierher war alles andere als ein Spaziergang. Der Gegenwind hat uns fast die letzten Kräfte geraubt.

    Kaum waren wir angekommen, kühlte der Abend rapide ab und es wurde ungemütlich kalt und nass. Wir fingen sofort an zu frösteln. Quartiermeister Sandro, erinnerte uns an sein vorheriges Angebot: Eine wind- und wettergeschützte Holzhütte. So blieb uns der Zeltaufbau erspart.

    Zu unserer großen Freude kam Lorenz auf Überraschungsbesuch. Eigentlich wollten wir ihn heute in Ribnitz-Damgarten besuchen, aber das hätten wir nach dieser anstrengenden Fahrt niemals geschafft. Stattdessen kam er zu uns auf den Campingplatz, bewaffnet mit Thüringer Rostbratwurst und selbstgemachtem Kartoffelsalat. Ein Hoch auf Lorenz, den alten Kumpel von Till, den er vor vielen Jahren in Prerow kennengelernt hatte und nun ausgebildeter Landwirt in dieser Region spezialisiert auf Kartoffeln ist.

    Gemeinsam saßen wir in der Hütte, erzählten alte Geschichten und lachten viel. Wir ließen den Abend mit Bier und Kümmerling ausklingen, während der Wind draußen weiter tobte.
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  • Spinnenalarm 😖🕷️ im Hexenhaus

    July 23, 2024 in Germany ⋅ 🌙 14 °C

    Im Laufe des Abends verlegten wir unsere gemütliche Runde in unsere Holzhütte, die sich jedoch nach und nach als Reinfall entpuppte. Wir dachten, es sei schön trocken und warm, aber all das ließ zu wünschen übrig.

    Im Laufe des Abends wurde es kalt und nachdem sich eine schwarze fette Kellerspinne fast auf Jackys Haar abseilte, waren wir natürlich alle ziemlich gefrustet. Doch bei dieser einen Spinne blieb es leider nicht. Diese Holzhütte entpuppte sich als ein wahres Spinnennest. Es waren nicht nur Opa Langbein und kleine Springspinnen zu Hause, sondern auch die richtig fetten, dicken, schwarzen Kellerspinnen.

    Till und Lorenz waren beschäftigt, die Spinnen einzufangen und nach draußen zu befördern. Nachdem 5 Stück gefangen waren, wurden weitere 5 gesichtet, sodass wir uns dazu entschieden, unser Zelt innerhalb der Holzhütte aufzubauen – schließlich hatten wir bereits den vollen Aufpreis für die Hütte bezahlt. Wir hofften einfach, dass die Spinnen uns in Ruhe ließen und nicht in irgendwelche Taschen oder Socken krabbelten.

    Gute Nacht!
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  • Vogelpark Marlow

    July 23, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 24 °C

    Unser Morgen begann heute ganz entspannt. Die Spinnen, die uns am Abend zuvor noch Gesellschaft geleistet hatten, waren mit den ersten Sonnenstrahlen auf wundersame Weise verschwunden. Nach einem kleinen, aber feinen Frühstück und einer belebenden Runde Yoga, bei der selbst unsere steifsten Glieder wieder in Schwung kamen, fühlten wir uns bereit für das Highlight: den Vogelpark in Marlow.

    Die Fahrt dorthin war kurz und angenehm, dank des gut ausgebauten Fahrradwegs. Leider hatte Till unterwegs ein paar Sorgen im Gepäck – seine Leistenschmerzen,
    bereiteten ihm einige Bedenken bezüglich der weiteren Fahrt.

    Marlow selbst ist ein kleines, charmantes Dorf im Norden. Der Vogelpark dort hat so einiges zu bieten.
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  • Endspurt: Wir gegen die Naturgesetze

    July 23, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Unsere letzte Etappe beginnt und das Universum hält ein paar Überraschungen für uns bereit. Das Wetter spielte verrückt, als hätte es beschlossen, uns ein letztes Mal auf die Probe zu stellen. Ein mächtiges Gewitter zog auf und stellte uns vor die große Frage: Was tun?

    Option eins: Richtung Ribnitz-Damgarten, eine Stunde Fahrtzeit, Schutz und eine Nacht bei Lorenz. Das würde jedoch bedeuten, dass wir eine halbe Stunde länger nach Prerow bräuchten und am nächsten Tag mit Gegenwind bis 50kmh kämpfen müssten. Option zwei: direkt über Barth und hoffentlich noch heute Prerow erreichen. Reine Fahrtzeit: drei Stunden, mit der Ungewissheit der tobenden Naturgewalten.

    Unter einem Unterschlupf in Marlow stärkten wir uns mit Erbsennudeln und übriggebliebenem Thunfisch. Die Nudeln sahen aus wie Kotze, aber immerhin gab es Kalorien. Nach einem Brainstorming fiel unsere riskante Entscheidung auf den direkten Weg nach Prerow, da die Gewitterwolken uns Rückenwind nach Barth versprachen. Um 17:30 ging es also los.

    Der Weg war eine Herausforderung. Der Wald war schlammig und auf dem Asphalt bildeten sich große Wasserpfützen. Wir nutzten die temporäre Regenpause und trampelten in die Pedale. Till's Leistenschmerzen wurden größer, aber es gab nur ein Ziel: Prerow.

    Kurz vor Barth überraschte uns wieder ein unerwartetes Gewitter. Unter Platzregen erreichten wir einen Campingplatz und sahen keinen anderen Ausweg, als uns einen Stellplatz in Barth zu organisieren. Der Frust war groß, denn die Motivation, heute nach Prerow zu kommen war da.

    Wir sind erschöpft, durchnässt. Der Endspurt gegen die Naturgesetze war spannend, nass. Auf Prerow müssen wir wohl noch ein bisschen länger warten, oder vielleicht doch nicht …?
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  • Ziellinie erreicht ! 360km 🚲

    July 23, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Unsere Fahrradtour von Berlin zur Ostsee war erfüllt von Herzblut und Leidenschaft. Es war 20:30 Uhr, als der Regen unerwartet aufhörte – das war unsere Chance. Mit entschlossenem Herzen baten wir um die Stornierung unseres Zeltplatzes und wagten den Weg nach Prerow. Der Himmel erstrahlte in einem atemberaubenden Feuerrot, und unser Ziel war zum Greifen nah – noch eine Stunde Fahrzeit entfernt.

    Der emotionalste Moment war die Fahrt aufs Meer zu bei Zingst. Wir hatten es tatsächlich geschafft und waren überglücklich. Trotz körperlicher Strapazen und Tills Leisten Verletzung war unser Wille ungebrochen. Es war ein ständiges Auf und Ab der Emotionen, körperliche Strapazen blieben nicht aus. Die Reise lässt und definitiv wachsen und wir würden sie jederzeit wiederholen. Stolz können wir sagen: Wir haben es über die Ziellinie geschafft.
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    Trip end
    July 24, 2024