• Daniel Widmer
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NorthCape-Bike Tour 2022

Un’avventura di 40 giorni di Daniel Leggi altro
  • Over the hills and far away

    12 giugno 2022, Norvegia ⋅ 🌧 8 °C

    Im Solvgarden Hotel gab es erst um 08:00 Frühstück, an dem es aber an nichts mangelte. Gut gestärkt ging es dann schon bald los, in die Überquerung der Alpen zum Lysebotn Fjord. Der erste Aufstieg war mit meiner neuen GRX Schaltung gut zu bewältigen. Das Wetter spielte dabei auch noch mit und so erklomm ich den ersten Teil der alpinen Überquerung relativ gut. Oben angekommen setzte dann aber der Regen ein und ed wurde merklich kälter. Ich ohne Beinlinge montiert und Handschuhe irgendwo im Backsack. Auf der Höhe angekommen, ging es rauf und runter ohne Ende. Zum Glück überholte mich ein jüngerer (wer ist schon nicht jünger) Norweger mit seinem Bike und zog mich so durch das kalte, regnerische Alpingebirge. Nach einer ersten Abfahrt lotste er mich in ein Tankshop, wo ich mich mit heissem Kaffee und Wurst aufwärmen konnte.
    Anschliessend trennten sich unsere Wege und den zweiten Teil der erneuten Passsteigung musste ich bei Regen ohne mein Zugpferd bewältigen. Die Landschaft war eigentlich herrlich, aber durch den Regen und vor allem die Kälte konnte ich es kaum geniessen. Schlotternd erreicht ich im Nebel das Panoramarestaurant, wo ich mich mit trockenen Kleidern eindeckte und mich warm ernährte. Weiter im Regen ging es dann endlich die ersehnten Serpentinen hinunter und durch den Kehrtunnel bis zum ersten Aussichtspunkt, wo ich meinen ersten Fjord in meinem alten Leben das. Hier luden mich Jonas und Sabine aus Berlin zu einem Kaffee in ihr Wohnmobil ein, was ich bei der Kälte gerne annahm. Wir quatschten eine Zeitlang, bis ich in beiden Oberschenkel Muskelkrämpfe bekam. Diese dauerten mehrere Minuten. Dann war Zeit zum Abschied nehmen. Danke euch beiden nochmals für eure nicht selbstverständlich Gastfreundschaft. Nun habe ich mich in Lysebotn einquartiert und alle Kleider zum Trocknen aufgehängt. @Ursi kannst Dir vorstellen wie das richt.
    Morgen geht es um 07:10 mit der Fähre weiter nach Forsand... hoffentlich mit mehr Wetterglück.

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  • The color of rain is gray

    13 giugno 2022, Norvegia ⋅ 🌧 12 °C

    Heute fuhr die Fähre bereits um 07:10. Das war aber für den Frühaufsteher Moll kein Problem. Er war sogar zu früh am Quai, sodass noch ein Schwatz mit einem Norweger Paar zeitlich problemlos drin lag. Sie hatten Erbarmen mit mir. Denn der Regen hatte bereits wieder eingesetzt. Die Fähre führte mich dann in 1 1/2 Stunden nach Forsand. Von da begann mein Regentour auf der Hauptstrasse 13 Richtung Sand. Nach einer Stunde hatte ich wohl keine trockene Stelle mehr an mir. Über diverse gewaltige Steigungen ging es im grauen Einerlei Richtung Hjelmeland, wo ich gleich Anschluss auf die Fähre nach Nesvik hatte. Die Überfahrt war leider kein Vergnügen, da sobald der nasse Körper nicht mehr aktiv war, zu frieren begann. So war ich froh, als in Nesvik angekommen ich wieder aufs Rad steigen konnte. Dabei musste ich heute etlich Tunnels mit und ohne Licht durchradeln. Die Motorfahrzeuge machen hierbei einen höllischen Lärm dass einem Angst und Bange wird. Der Highlight heute war eine alte Umfahrungsstrasse, weil Radfahrer den Tunnel nicht befahren durften. Das Naturschauspiel auf dieser Strasse war trotz Regen gewaltig. In der Zwischenzeit macht mein Umwerfer am Rad Schwierigkeiten, da ich zum Teil die Kette vorne von der kleinen Scheibe nicht mehr auf die grosse Scheibe bringe. Ich muss dann jeweils Anhalten und den Umwerfer von Hand rüberdrücken. Denke das hat was mit dem Schmutz zu tun, wenn es Regnet. Sobald ich alles gereinigt und geschmiert habe, funktioniert er wieder. Das ist aber mühsam, da keine Wetterbesserung in Sicht ist. Schlussendlich bin ich nun in Sand gestrandet. Muss noch schauen, was ich morgen Anpeilen kann. Zelten liegt so gar nicht drin. Bräuche Abends einen Ort zum die nassen Klamotten trocknen zu können.

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  • Tag der Tunnelen

    14 giugno 2022, Norvegia ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute schlief Papa Moll doch wirklich bis 6:30. Anscjliessend gings ans Einpacken aller getrockneten Kleider sowie zum Selfservice Breakfast. Dann hatte ich noch ejne Übernachtung in Roldal gebucht, bevor es dann um 9:45 los ging. Im wissen, dass ich heute micht so viele Kilometer strampen würde, liess ich mir Zeit. Ein ungewöhnlich früher Halt bei einem Joker-Shop bescherte eine Überraschung. Während dem Verzerr, sah ich ein Jeep vorbeifahren und erkannte das Päärchen, mit welchem ich früh Morgens in Lysebotn einen Schwatz hielt. Sie erkannten mich auch und kehrten zurück. Übrig blieb ein Selfie-eins für sie und eins für mich... Cool. Der Tag trocknete ab und der Niesrlregen stoppte. So durchbohrte ich gefühlte 20Tunnelen - in det Länge von 60 - 2000 m.
    Das mühsame dabei ist die Prozedur absteigen Licht vorne und hinten anschalten. Aufsteigen, losstrampeln. Ende des Tunnelen dasselbe für das Ausschalten der Lichter, damit sie genügend Batterie besitzen für den nächsten Tunnel.
    Einmal hatte ich hierzu auch eine allerdings gesperrte Umfahrung gewählt. Im nachhinein wusste ich war. Da waren schon mächtige Felsbrocken auf die alte Strasse nieder gedonnert.
    Heute koche ich im Appartment selber. Spaghetti mit Fertigtomatendsuauce und Bier
    Än guetä

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  • Day of the Fossen

    15 giugno 2022, Norvegia ⋅ ⛅ 9 °C

    Heute war ein wirklich guter Tag. So viele schöne Eindrücke und alles hat geklappt. Aber beginnen wir doch von vorne. Um sieben bestieg ich mein Radl, nachdem ich mich zum etsten Mal mit Müesli mit Wasser vollgestopft hatte (Siehste Yäne.. PapaMoll kann's) .
    Dann hiess es zunächst eine weitere Alpine Überquerung anzugehen. Zunächste ging es mit der 13 die Höhenmeter hochzustrampeln. Vor dem 4km langen Tunnel musste ich mich entscheiden. Über den Pass oder mit dem Verkehr durch den Tunnel. Ich entschied mich für den Pass. Problem, er war gesperrt. OK einen Radler kann das nicht abhalten. (Sorry Bsbsi). Also kletterte ich ganz alleine weitere Höhenmeter bis in eine prächtige Schneelandschaft. Nun zog aber auch der kalte Wind an und ich begann zu frieren. Vor der Abfahrt zog ich mir Jacke und Handschuhe an, aber es war schom zu spät. Ich schlotterte die ganze lange Abfahrt und weiter. Auf einmal kam eine Wassergischt von rechts, welche mich fast aus der Balance warf. Dann sah ich den Grund. Ein riesiger Wasserfall donnerte hier hinunter. Lätefossen hiess das Ding. Nach Foto und Video ging es weiter nach Odda, wo ich in Sport 1 Bikeshop die hintere Bremsdisc etsetzen liess, sowie Luftdruck kontrollierte und zusätzliche Schmiermittel kaufte. Anschliessend ging es am Ufer entlang bis Utne, wo mich die Fähre rüber nach Kvanndal brachte. In Norway sind die Fähren für nicht motorisierte Passagiere gratis... Hatte ich nicht gewusst. Nun ging es weiter, bis die Strasse für 15 Minuten gesperrt wurde. Ein Schwatz mit einem Bauarbeiter brachte mich auf die Idee, weiter als ürsprünglich geplant bis nach Voss zu radeln, da ich gut in der Zeit lag und ich dachte, jeder trockene Kilometer ist ein guter Kilometer. Die weiteren Kilometer brachte nochmals eine Steigung mit sich, die an einem ebenfalls prächtigen Wasserfall Skjervsfossen vorbei führte, grandios und die WC Anlage was für Künstler oder Architekten.
    Nun bin ich in Voss in einem Hostel untergekommen und habe eine Pizza verschlungen

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  • 3-te Alpine Überquerung

    16 giugno 2022, Norvegia ⋅ ☁️ 12 °C

    Es hatte sich gestern Abend abgezeichnet, dass das Wetter nicht halten würde. Mit verhangenen Wolken startete ich diese kurze Etappe von Voss nach Vik. Komoot hatte mich zunächst abseits der Hauptstrasse geführt. Aber wie immer, sobald Papa Moll nicht mehr Hauptstrasse rsdeln kann, geht es wie auf einer Achterbahn rauf und runter und die Steigungen nicht von schlechten Eltern. So war mein Frühstücksmüesli schon verpufft, bevor die Alpine Überquerung begonnen hatte. Zum Glück führte mich Komoot dann wieder auf die bekannte 13, welche ich erleichtert zur Kenntnis nahm. An einer Gabelung stärkte ich mich in einem originellen Tankshop nochmals mit Cappuccino und Schokodrink, bevor ed dann Meter um Meter höher in ein Tal ging, wo dann von weitem die 5 Serpentinen sichtbar wurden. Das Tal war traumhaft schön und in diesen Wolken verhangenen Himmel hatte es etwas mystisches. Die Serpentinen waren dann für Papa Moll gut zu befahren, aber wer ein Radler ist, weiss dass das was man von unten nicht sieht, viel anstrengender wird. Und ein Pass ist erst erklummen, wenn man wirklich oben ist. Nur in Norway weiss man nie, wann es fertig ist, da sie den Pass nicht beschildern. Oben erwartete mich dann ein Traum von einem Eissee. Da weiss man, wofür die Strampelei gut war. Kaum waren die Bilder im Kasten, hielt Norways Wetter wieder Einzug und es begann zu pissen. Es würde sofort kühler und das obwohl Papa Moll diesmal vorberitet war und sofort Regenjacke und Handschuhe anzog. Aber die lange Abfahrt von über 1000 Meter bis auf Sealevel brachten Moll dann doch wieder ins Schlottern. Im ersehnten Vik musste ich mich dann als erstes in einem Cafe wieder aufwärmen. Die Verkäuferin hatte erbarmen, da ich das Zittern nicht verbergen konnte. Nun bin ich wieder im Hotel, habe Handwäsche gemacht und alles hängt im Zimmer am trocknen. Selbst das Rad bekam seine Dusche ab

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  • Ein unspektakulärer Arbeitstag... Und da

    17 giugno 2022, Norvegia ⋅ 🌧 14 °C

    Heute musste Papa Moll nach dem Frühstück zuerst auf ein Express Boot, welches Moll mit einer Stunde Fahrzeit nach Nordeide brachte. Von da ging es bei bedecktem Himmel einem Fjord entlang, bis ich auf die stark befahrene E39 stiess, welcher Moll nun bis Alesund folgen sollte. Es ging einem Flusslauf nach in ein Tal hinein, welches auch in der Schweiz sein könnte. Meter um Meter ging es bergwärts, sodass das Tempo nicht allzu hoch sein konnte. Auf der Anhöhe setzte dann ein Hauch von Nieselregen ein. Welcher in der rasanten Abfahrt sich verstärkte. In Forde musste ein Cappuccino her. Also halt an einem Tankshop. Der sicherste Wert dass man den Cappuccino auch kriegt. Von hier ging's in ein weiteres Tal, in welchem ich sicher 30km im Nieselregen einem Seeufer folgen konnte. Der See erinnerte mich an den Sihlsee, nur viiiiel länger. Alles eigentlich sehr unspektakulär. Mit dem Gefühl von eBike radelte ich also auf meinem Carbonesel um den See und dachte nur noch an meine Zielankunft Sandane. Hierzu musste ich in ein weiteres Tal einlenken und nach einer Engstelle öffnete sich ein Tal, und es machte BAAAM - so wie Papa Moll das nie erwartet hätte. Erinnerte mich ein klein wenig an USA Zione N. P. Einfach nur traumhaft schön. Und just in dem Moment stoppte der Regen und ich konnte sogar Fotos und Video machen. OK wohl war mir beim Video nicht, da zeitweise extrem viel Verkehr unterwegs war. Kaum waren die Aufnahmen im Kasten, setzte auch schon wieder der Regen ein und dieser begleitete mich mit Windunterstützung die restlich 30km bis Sandane, wo ich nun alles wieder trocknen kann.

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  • Der erste 4000-er

    18 giugno 2022, Norvegia ⋅ ⛅ 12 °C

    Um 08:00 ging's zum Frühstück. Wobei es da schon mit Regnen begann, während es in der "Nacht" doch fast wolkenlos war. Ich verzögerte daher meine Abfahrt, bis ein blauer Fleck am Himmel sichtbar wurde. Es dauerte nicht lange und ein Regenguss lehrte sich über mir aus, sodass nach bereits einer halben Stunde ich durchnässt war. So ging es nach wenigen Kilometern auf die bereits wartende Fähre. Ich war fast der einzige Passagier welcher an diesem Morgen die Überfahrt nach Lote antrat. Nun ging es weiter der E39 entlang, wobei ich kurz darauf meinen ersten 4000-er Tunnel durchstrampeln musste. Weiter gings bis Komoot meinte ich müsse jetzt auf eine Kleinstrasse einschwenken. Papa Moll schwante böses und so kam es auch. Anstatt gemütlich ging es nun zwar durch landschaftlich reizvolle Gegend, nur war diese bei Nieselregen mit stetigem steilen Aufstieg verbunden. Am Schluss war ich trotz oder auch wegen Gortex Regenjacke pflotsch nass. Oben angekommen bekam das graue Einerlei Löcher mit blauem Himmel. Irgendwie frapant, immer im richtigen Moment locker der Himmel auf.. Wie als Belohnung. Anschliessend gings auf einer holprigen Unterlage wieder abwärts, natürlich setzte auch da wieder der mir bestens bekannte Nieselregen ein, bis Papa Moll die bekannte E39 wieder traf. In Volda musste dann Energienachschub in Form eines Hämbis mit Pommes gebunkert werden. Derart gestärkt war jetzt mein Ziel in die Nähe von Alesund zu gelangen. Also trat ich kräftig in die Pedale. Im letzten Abschnitt wurde der Wind immer stärker und er kam jeweils immer wieder mal aus anderer Richtung, was das Manövrieren erschwerte. Aber zum Glück kam er mehrheitlich von hinten, sodass ich mit gewaltiger Geschwindigkeit meinen nächsten Ferrykai in Festoya zuschoss. Zum Glück erwischte ich auch dieses Mal die wartende Fähre und ich konnte erneut direkt auffahren bzw laufen. Nun habe ich also wiedermal ein Zwischenziel Alesund erreicht (Alesund selber liegt nicht an meiner Strecke und ich hstte nicht mehr die Kraft, die Zusatzkilometer aufmich zu nehmen. Zumsl in Alesund die Hotels exorbitant teuer sind.

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  • Atlantic erreicht

    19 giugno 2022, Norvegia ⋅ ⛅ 12 °C

    Was für ein Frühstücksbuffet erwartete mich heute morgen. Das lies wirklich keine Wünsche übrig. Hätte Papa Moll dem Hotel gar nicht zugetraut. Auf dem Radel war dann zunächst Ernüchterung angesagt. Anstatt sonnenschein setze zunächst wieder der bekannte Nieselregen ein. Diesmal warte ich in einer Bushaltestelle und telefonierte mit Babsi. Das half ersten wurde meine Dtommung besser und zweitens hellte der Himmel auf. So konnte ich frohen Mutes dem Atlantic zusteuern und die Gegend ist fantastisch. Die Sonne scheint, das Meer ist blau und der Wind kommt von Vorne. Da verliert Papa Moll schnell viel Kraft. Die erste Fähre wurde verpasst und dadurch hatte ich Zeit mich an einem Sonntag in der Stadt zu verpflegen. Anschliessend durfte Papa Moll 2 Stunden auf die nächste Fähre warten. In Dryna angekommen ging es bei kräftogem Gegenwind auf den Midsund Insel weiter bis zur nächsten Fähre in Solholmen. Diese erreichte ich wieder Punkt genau, aber die Reederei legte eine 20 Minütige Pause ein. In bin ich in Molde, einer schönen Stadt und sitze in der Sonne... Was für ein neues Gefühl.

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  • Atlanterhavsvegen

    20 giugno 2022, Norvegia ⋅ ☁️ 14 °C

    Gestern Abend lernte ich im Restaurant den Schweden Olf kennen. Ein Lebenskünsler der mit 53 Jahren genug vom Arbeiten hat und jetzt auf Arbeitslosenkosten in seinem umgebauten Kastenwagenn und seiner Hündin durch Europa fährt.
    Der hat so viele Stories erzählt, ich musste Tränen lachen. Eine wirklich interessante Persönlichkeit. Man würde das ihm nicht geben, wenn man ihn so sieht mit seinem zerrzausten Bart.
    Mit zuviel Bier gings dann ab ins Bett, Heute wollte ich unbedingt bis Kristiansund radeln. Zunächst ging es aber nicht dem Atlantik entlang, sondern ein wenig zurückversetzt um kleinere Fjorde zu umschiffen. Das ewige rauf und runter zerrt an den Kräften und Papa Moll spürt, wie irgendwie die Power nicht mehr dieselbe ist. Nach einem Schwatz mit 2 norwegischen Radlerinnen kam ich zur berühmten Atlanterhavsvegen. Ist wirklich eine einmalige Strecke, diese durchradeln zu dürfen, und das noch ohne Regen. Was für ein Glücksfall für Papa Moll. Habe die Kamera auf dem Helm montiert. Auf den Video bin ich selber gespannt. Anschliessend gings mit Windunterstützung Richtung Kristiansund. Diese Stadt ist mit einem Tunnel unter dem Meer verbunden, welche für Radfahrer verboten ist. Der nette Buschauffeur nahm mich und das Rad mit nach Kristiansund. Nun wird Papa Moll hier einmal eine eintägige Pause einlegen. Bevor es dann weiter nach Trondheim geht.

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  • Two person made my day

    21 giugno 2022, Norvegia ⋅ 🌧 10 °C

    Heute Morgen begann der Tag wie angekündigt mit dem bekannten norwegischen Nieselregen. Dafür hatte ich meinen Pausentag eingelegt. Nach dem Frühstück ging es zunächst auf die Suche nach einem Fahrradgeschäft. Eigentlich gab es keines, aber in Odda hatte ich gute Erfahrung mit Sport 1 gemacht.
    Also ab im Nieselregen zu dem dem Geschäft. Nur dieses gab es nicht mehr. Ohhh dachte Papa Moll das wird nicht mein Tag. Aber im gegenüber liegenden Einkaufszenter erblickte ich eine Reklame Sport 1.
    Dieses öffnete aber erst um 10:00
    Also war Papa Molls Stärke angesagt, nähmlich warten. Die Verkäuferin teilte mir dann mit dass in diesem Geschäft keine Fahrradreparatur gebe. Sie kenne aber im Intersport eine Person, die sich mein Fahrrad anschauen kann. Also ab zum Intersport. Hans hiess der junge Mitarbeiter. Er kontrollierte meine Vorderbremse, reinigte meine Kette und Zahnräder und prüfte meinen Reifendruck. Zum Schluss machte er mir noch einen Verschleisskleber an das Steuerrohr, welches von der Reibung eine Delle in den Carbonrahmen gekriegt hatte. Das alles zum Nulltarif. Just Wow.
    Am späten Nachmittag lud mich ein Norweger von einem Pub aus ein, mit ihm ein Bier zu trinken. Er hies Jack und war schon ein wenig betrunken.
    Ich erzählte ihm von meiner Reise und er erzählt von seinen beiden kürzlich erhaltenen Schnittverletzungen am Hals.
    Die waren wie folgt entstanden. Er ist seit je her Truck driver und seine Frau extrem eifersüchtig. Als er am letzten Sonntag nach Hause kam hat sie ihn mit dem Messer angegriffen und am Hals und am Rücken je zweimal schwer verletzt. Danach rief sie aber die Ambulanz sonst hätte er die Blutungen nicht überlebt. Jetzt sitzt sie in Untersuchungshaft und muss mit 5-6 Jahren Gefängnis rechnen, ohne dass der eine Anzeige gemacht hat. Denn er liebt sie immernoch, trotz der Attacke. Was für Menschen, was für Stories.
    Jetzt sitze ich vor meinem Sushi und siniere über das Leben...
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  • Bewaldete Berg & Talfahrt

    22 giugno 2022, Norvegia ⋅ ☁️ 11 °C

    Die Strecke von Kristiansund nach
    Trondheim beträgt etwas mehr als 200km. Für Papa Moll ist das zuviel an einem Tag. Daher hatte ich mich entschieden diesen Abschnitt in 2 Tagen zu unterteilen. Frühmorgens ging es zunächst ca. 10 km zum Fährekai, wo mich die Fähre um 08:00 nach Tommervag brachte. Nun hiess es bei frischen Temperaturen immer wieder rauf zu keuchen, um dann anschliessend in einer rasanten Fahrt die gewonnene Höhe wieder Preis zu geben. Das über 100km lang, ohne Unterbruch. Das Problem von Papa Moll, bergauf schwitzt er in der Gortex Jacke und ohne dieselbe ist die Abfahrt zu kalt. Wie man's macht, es passt nicht. Auch wird die Gegend merklich einsamer. Auf der 100km Strecke sah ich gerade einmal einen Laden. Zum Glück habe ich diesen für eine Schokomilch genutzt. So sitzt Papa Moll nun in diesem Gottverlassenen Nest, das man nicht aussprechen kann.
    Kyrksaeterora

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  • Der Wandel eines Tages

    23 giugno 2022, Norvegia ⋅ 🌧 12 °C

    Der Tag begann mit einem prächtigen Frühstücksbuffet, das den Gaumen von Papa Moll sehr anregte. Doch leider trübte der Blick nach Draussen Molls Freude. Windy hatte es ja angekündigt, aber ab und zu könnte es ja auch mal falsch liegen. Lag es aber nicht. Der norwegische Nieselregen hatte sich wieder übers Land gelegt. Kein Tag für gute Fotos, da alles grau in grau erschien. Also montierte Papa Moll alles was er konnte und radelte los. Der Regen nieselte ununter brochen bis gegen Mittag. Das zollte meiner Schaltung wieder einmal seinen Tribut. Der Umwerfer machte Probleme und musste mehrfach mit meinem Trinkwasser ausgespühlt werden. Das hatte den Effekt, dass Papa Moll fast nichts trinken konnte. Ortschafte oder Tankshop - Nada - Erst nach zwei gröberen Aufstiegen kam nach ca. 3.5Stunden endlich die Ortschaft Orkanger. Hier konnte ich mich mit Cappuccino und Süssgebäck verpflegen. Aber wie gestern machte die Pause keinen Spass, da durch die Aufstiege und der Gortexjacke ich innen völlig nass war und dadurch in der Pause begann zu frieren. Also schnell wieder aufs Rad und die Körpertemperatur auf Betriebstemperatur bringen. Willi hatte gefragt, ob ich benummerte Radwege fahre und ich hatte verneint. Und was sehe ich da, die letzten 25 km fuhr Moll auf dem Radweg 39. Witzig. Nun hatte der Niesel auch gestoppt und ich konnte trocken bis Trondheim radeln. Kurz vor Trondheim noch ein Schwatz mit einer jungen Französin, welche von Trondheim aus alleine zurück nach Frankreich radeln will. Dann hatte Moll Trondheim erreicht und das Hotel im Zentrum gefunden. Die Reinigung des Rades sollte ich in der Hotel Tiefgarage durchführen. Gesagt, getan. Als ich aus der Tiefgarage heraustrat, was lag da am Boden. Eine Sonnenbrille in Einzelteile zerlegt und die sieht genau so aus wie Papa Moll's. Uuppss... Aufgelesen und gedacht, wie konnte das passieren und warum in Einzelteile? Fragen über Fragen. Positiv. Die wesentlichen Teile konnte ich wieder zussmmensetzen. Negativ die Nasenstütze ist zerbrochen, kann die Brille aber weiterhin benutzen. Nun machte ich bei schönem Wetter eine kleine Sightseeing Tour. Die Stadt ist wirklich interessant und hätte sicher viel zu bieten, wenn Moll die Zeit hierfür hätte. Wenn jemand mal einen Städtetrip plant und nicht weiss wohin... Trondheim
    Irgendwie scheine ich auf dieser Tour einen guten Geist mitzuführen. In entscheidenden Momenten spielt das Wetter für Moll.

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  • Ein Norwegischer Sommertag

    24 giugno 2022, Norvegia ⋅ ⛅ 23 °C

    Es gibt in also doch, den norwegischen Sommer. Heute war so ein prächtiger Tag, an dem Papa Moll in seinem Element ist. Nach dem Frühstück brachte das Express Boot Moll nach Vanvikan, wo es gleich mal 300 Höhenmeter zu erklimmen gab. Der 715 ging es dann bei strahlendem Sonnenschein durch vermeintlich Kanadische Bergwälder, bevor es dann der Strasse 720 entlang ging, welche merklich weniger Verkehr besass und zunächste am Fusse eines Hügelzuges entlang ging. Hier holte ich Peter aus Berlin ein, der auch seit dem 30 Mai unterwegs ans Nordkap ist. Hat er sich selber zu seinem 40 Geburtstag geschenkt. Er ist aber viel gemütlicher unterwegs, hat aber auch ein Stück mehr Gepäck geladen. So schwatzen wir eine Zeitlang miteinander, bis er entschied ein 15 Minütige Pause einzulegen. So verabschiedeten wir uns und ich fuhr wieder alleine weiter. Jetzt weiter der 720 und dem Ufer des Verrasundet entlang. Absolute schöne Strecke, wär vielleicht auch was für dich Willi. In Follafoss kam dann endlich nach Stunden ein Laden, um Energie tanken zu können. Vor dem Laden war bereits auch ein Rennrad mit Bikepacking Ausrüstung geparkt. Dieses gehörte Fara Malla aus Jordanien, welche aber schon 20 Jahre in Norwegen lebt. Sie fährt die Umgekehrte Strecke vom Nordkap bis Oslo. Wir haben eine Zeitlang Informationen ausgetauscht und uns dann beim Abschied viel Glück bei unseren Vorhaben gewünscht. Alleine gings dann der 17 entlang, welche eine off. Radweg ist, aber viel Verkehr mitführt. Nach Sjoasen hatte ich genug und heute will ich das erste Mal zelten. Hat soweit alles funktioniert. Nur ist es halt viel einfacher ein Zimmer zu beziehen, als nach einem anstrengenden Tag auch noch alles zu installieren, zurück in den nächsten Laden zu radeln, um da das notwendigste (Bier) einzukaufen und wieder zurück zu radeln.
    Hat aber den Vorteil, dass ich morgen früh aufbrechen kann und so zusätzlich Kilometer in Papa Molls Beine bringen kann.
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  • A Rocky Mountain day

    25 giugno 2022, Norvegia ⋅ ⛅ 24 °C

    Meine erste Nacht im Zelt verlief gut. Besser als das Probeschlafen im April.
    Um 5 bin ich erwacht und bin aufgestanden Müesli verzerrt alles eingepackt und um 6 Uhr war ich dann ready to go. Für Willi ich fahre anscheinend doch die Euro-Radroute 1. Zunächst ging es der 769 Richtung Lund, wo ich auf eine Fähre musste. Die Gegend hier ist zwar super schön, aber 150km dasselbe. Zunächst über eine Anhöhe von 60 - 300 Meter und dann hinab zu einem See oder Fjord. Dann wieder hinauf und runter zum nächsten Gewässer. Und das in einer Gegend die Papa Moll stark an die Rocky Mountains erinnert. In Lund musste ich dann 2 Stunden warten und da habe ich den 60 jährigen Axel aus Graz kennengelernt. Er hat dasselbe Ziel, ist aber schwerer beladen und hat breitere Reifen und damit von Natur her langsamer unterwegs. Wir vereinbarten, uns auf ddm Campground Hansen Handel wieder zu treffen. Also für jeder in seinem Tempo. Die Temperaturen stiegen und irgendwann wurde es Papa Moll zu heiss. Da kam der Tip von Mette gerade in den Sinn. Nimm doch ein Erfrischungbad. An einem See hielt ich an, und machte einen weiteren Nacktschwumm. Badehose ist ja nicht dabei. So erfrischt fuhr es sich gleich wieder viel besser und so kratzte Papa Moll nochmals seine Kräfte zusammen und erreichte erledigt den avisierten Campground. Eine Cabin war leider nicht mehr verfügbar, daher ist nun wieder zelten angesagt... Und warten auf AxelLeggi altro

  • Ruhiger Tag auf dem Bike

    26 giugno 2022, Norvegia ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach einer unruhigen Nacht auf dem Campground stand ich um 5 Uhr auf und begann die Campsachen zusammen zu packen. Hierfür benötigt Papa Moll seine gute Stunde und so ging es um 6:30 los. An einem Sonntag morgen um die Zeit ist auch in Norway nicht viel los und ging es zunächst ohne Verkehr auf die erste und letzte Anhöhe an diesem ruhigen Tag. Von nun an ging es nur noch in der Ebene vorwärts. Nach 18 km war dann Schluss, weil Moll heute die Erste von drei Fähren nehmen musste. Hier wartete bereits Axel und der Holänder Eric auf die Fähre nach Vennesund. Eric ist eine interessante Persönlichkeit, der schon viele Länder der Welt beradelt hat. Zu Dritt liessen wir uns rüber schiffen und dann fuhr jeder in seinem Tempo im Wissen, dass wir uns in Horn wahrscheinlich wieder sehen werden, aber spätestens in Forvik, da hier Sonntags am Nachmittag nur eine Fähre losgeht. Wir trafen uns alle samt dem Deutschen Timo aber bereits in Horn. Die Strecke war angenehm zu radeln und eben, aber auch nicht spektakulär. Vielleicht ist Papa Moll aber auch schon ein wenig verwöhnt. Jedenfalls war der Highlight heute die Überfahrt von Forvik nach Tjotta bei krassen 30 Grad. Die Fahrt fühlte sich an wie eine 45 minütige Kreuzfahrt. Wirklich durch eine fantastische Landschaft. Vorbei an den sieben Schwestern, (Berggipfel).
    Nun sitzen wir zu Dritt auf dem Offersoy Campground.
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  • Waiting for the ferry

    27 giugno 2022, Norvegia ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute gabs für Axel, Eric und mich Boritsch zum Frühstück, damit wir nicht mit leerem Magen losfahren mussten. Danach fuhr jeder in seinem Tempo durch die landwirtschaftliche Gegend. Bei den Steigungen war Papa Moll dann zu Langsam weil nun die Fliegen aus ihrem Winterschlaf erwacht sind und Papa Moll das Leben schwer machten. Nach 30km kam dann endlich eine Tankstelle wo wir uns einigermassen vernünftig verpflegen konnten. (Ich musste zuerst auf Eric und dann noch auf Axel warten.)
    Anschliessend radelten wir weiter, bis wir nach ca. weiteren 40km in Levang ankamen. Die Fähre brachte uns nach Nesna, wo wir von 11:45 bis 17:00 Uhr auf ein weiteres Boot warten mussten. welches uns nach Stokkvagn bringen sollte. Etwas später kam Timo auch zur Ferrykai und brachte noch Arnoud, einen weiteren Holländer mit. So warteten wir nun zu fünft auf das Boot.
    Endlich gings dann um 17:30 im Dämmerlicht nochmals 28 km rauf und runter durch eine wunderbare Berglandschaft. Die Beine wollten anfangs nicht nicht mehr so richtig, bos alles wieder auf Betriebstemperatur war.
    Sclussendlich sind wir nun alle im Polarcamp gestrandet und hatten einen extrem lustigen Abend mit Fish & Chips.
    P. S. Die 3000km Grenze habe ich auch schon längst überschritten und morgen werden wir den Polarkreis überfahren.
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  • Ferry Hopper

    28 giugno 2022, Norvegia ⋅ ☀️ 26 °C

    Um 5 Uhr., natürlich viel zu früh, standen wir Camper auf und machten uns an die Arbeit, die Zelte und die Zubehöre fein säuberlich ein zupacken. Papa Moll als ungeübter hatte da natürlich am längsten. Die Erste Fähre brachte uns nach Jektvik, wo bei wir nei dieser Fahrt den Polarkreis überschritten. Irgendwie ein magischer Moment. Anschliessend radelten wir bis Argskardet, wo uns die zweite Fähre nach Foroy brachte. In Halsa beim Joker Shop war dann Lunchtime angesagt. Was essbares kaufen und verzerren. Dann gings weiter zur letzten Fähre, auf welche wir nur kurzzeitig warten mussten. Etwa 15 Biker bestiegen die Fähre mit ihren Drahteseln. Man merkt schon, ab Trondheim nimmt der 🚴 -Nordcap zu. Man trifft nun viel mehr Gleichgesinnte, die dasselbe Ziel anstreben. Kurz nach der Ankunft verabschiedete sich Arnoud, da es für ihn an diesem Tag genug war. Timo, Axel und ich radelten noch weitere 60km bis zum nächsten Campground, wo Papa Moll wieder einmal eine Kabine bezog, damit er wieder einmal richtig schlafen kann.
    Eric hatte nach 25km genug und bezog da in einem Campground seine Schlafstelle.
    Die Truppe löst sich langsam wieder auf.
    Der Campground Besitzer hatte Axel und mir noch ein wirklich feines Menu gekocht und je einen Fisch gegrillt.
    Waw, das sind die Kleinen Dinge an die man sich später erinnern wird.

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  • Überfahrt auf die Lofoten

    29 giugno 2022, Norvegia ⋅ ⛅ 10 °C

    Gestern Abend haben wir auf dem Campground noch zusammen mit Ali am Feuer gesessen und er hat Stories aus seinem Leben erzählt. Ein herzensguter Mensch der in einfachen Verhältnissen lebt und zufrieden ist, obwohl der Rest seiner imanischen Familie in Saus und Braus in Palast lebt und er das auch könnte, wenn er denn wollte. Er hat uns noch Bier spendiert und so ging es um 23 Uhr in die Cabin um zu schlafen. Morgens wollte ich noch Geld für seine Grosszügigkeit liegen lassen, habe es dann unterlassen, da ich ihn nicht beleidigen wollte und ich seine Kultur zu wenig kannte.
    So sattelte ich und Axel um 7 Uhr unsere Räder und strampelten bei Regen die 60km nach Bodo. Papa Moll schaffte die Stecke als erstes und kam um 11:10 an. Dabei verpasste er die Fähre um 10 Minuten. Daher hiess es jetzt Geduld ist angesagt.
    Bald kam Hulk, ein weiterer junger deutscher Lehrerstudent hinzu, gefolgt von Axel nach einer Stunde. Da am Schluss die Fähre über 1/2 Stunde Verspätung aufwies, schaffte auch Timo noch den Sprung auf die Fähre. Die Überfahrt dauerte dann mehr als 4 Stunden, und das zum Nulltarif für Radfahrer und Fussgänger. Wo auf der Welt gibt's denn so was. In Moskenes verabschiedeten wir uns erneut und ein jeder ging seinen eigenen Plänen nach. Mich hat es in ein schönes Appartment in Reine verschlagen. Bin sehr zufrieden mit meiner Wahl, mal nicht zu campen. Zumal die Wolken auf den Lofoten momentan tief hängen.
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  • Kaiserwetter in den Lofoten

    30 giugno 2022, Norvegia ⋅ ⛅ 15 °C

    Trotz teurem Zimmer habe ich heute bereits um 5:15 angefangen zu Radstrampeln. Aber vorgängig genehmigte sich Papa Moll 2 doppelte Nespresso, welche im Zimmer zur Verfügung standen.
    Die Morgenstunden waren frisch bis kalt, so dass Moll Ärmlinge und Beinlinge montieren musste. Aber die Stimmung war absolut friedlich und ich praktisch der Einzige unterwegs. Die Wolken waren noch vorhanden, aber Moll merkte bald, dass heute was drin liegen könnte -Wettermässig.
    Ich hätte an jeder Ecke und jeder Kurve ein Foto schiessen können. Die Landschaft ist einfach nur herrlich. Natürlich wiederholt sich die Szenerie und Moll denkt, hatten wir dem Berg nicht schon gesehen.
    Sehr, sehr beeindruckend die Landschaft. Und die Wolken wurden immer weniger, dafür der Gegenwind immer stärker. Zum Teil so stark, dass es Moll fast aus der Balance warf. Auch zerrte diese Art von Strampeln enorm an den alten Kräften.
    Zum Glück hat das Umfahren eines Fjords immer 2 Seiten und dann gibts auf einmal Schib von Hinten.
    Habe heute auch Axel wieder getroffen und mit ihm eine Verstärkungspause verbracht.
    Habe zusätzlich noch einen Abstecher nach Henningsvaer eingefügt. Dies ist ein sehr touristisches Fischerdorf. Da gabs für Moll unter anderem eim Rieseneis, da im der Zwischenzeit die Temperaturen merklich über 20 Grad gestiegen waren.
    Nun hat sich Moll nach gut 140km im Marina Hotel in Svolvaer einquartiert.
    Glücklich und zufrieden.
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  • Another day in Paradise

    1 luglio 2022, Norvegia ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Tag hatte heute nicht gut angefangen für Papa Moll. Zuerst aus dem Tiefschlaf plötzlich erwacht um zu realisieren, dass es schon 5:15 ist,
    Dann war das gestern gekaufte Sandwich trocken und Moll brauchte Wasser um es hinunter würgen zu können und zuguter letzt hatte Moll irgendwie krafttlose Beine an diesem Morgen.
    Nützt alles nichs, um 6:15 gings wieder ans strampeln. An diesem Morgen ging kein Lüftchen und der Himmel war Wolkenlos. So waren die Seen und Fjorde glatt wie ein Spiegel, was die Fantasie zum Photografieren anregt. Unterwegs traf ich dann wieder Axel der auf Heavy Metal Rock steht und jedes Jahr an Wacker Rockfestival mit Kumpels fährt. An der zu wartenden Fähre nach Melbu kam dann neben Axel auch Eric mit ein neuen holländischen Kollegen Georg im Schlepptau. Auf der Insel Hadseloya radelten wieder jeder für sich. Papa Moll voraus bis er einen herrlich Sandstrand sah. Ohne zu zögern ergriff ich die Gelegenheit, um ein Bad zu nehmen. Wann im Leben vom Moll gibt es diese Möglichkeit wieder bei schönstem warmem Wetter auf den Lofoten zu baden.
    So erfrischt radelte es sich viel eimfacher., zumindest für ein paar Minuten.
    Schlussendlich erreichte ich Sortland, wo für heute nach weiteren 140 Schluss war. Axel ist in der Zwischenzeit auch eingetroffen und so werden wir den Abend gemeinsam verbringen.
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  • Letzter Tag auf den Lofoten

    2 luglio 2022, Norvegia ⋅ ⛅ 18 °C

    Der letzte Tag auf den Lofoten begann früh morgens um 5:00 Uhr mit aufstehen, zusammen packen und frühstücken. Dann radelten Papa Moll und Axel bei klarem Himmel und angenehmen Temperaturen los Richtung Andenes, wo uns die Fähre um 17:00 nach Gryllefjord bringen sollte. Wir waren also früh genug dran und konnten es ruhig angehen. Die Kvalsauholman Brua war dann von der Steilheit etwas vom heftigsten, was wir an Brücken befahren sind. Die Brua verbindet Forfjorddalen mit der Insel Andoya. Die Strecke auf der Westseite der Insel ist meist eben. An einem Aussichtspunkt war dann diese Toilette, welche Papa Moll in Erstaunen versetzte. Architektonisch und Design ein Wahnsinn. Innen mit Spiegelwand und Panoramafensterfront, dass man gar nicht mehr von der Schüssel will. Alleine diese Toilette war den längeren Westseitigen Weg nach Andenes wert.
    Später folgten diverse schöne Sandstrände und da Moll eh gut in der Zeit lag, nahm er einen weiteren Schwumm im Meer der Lofoten. 2 junge Norwegerinnen aus Oslo hätten das dem alten Mann nicht zugetraut.
    Erfrischt gings dann weiter bis Andenes, wo es bis zur Abfahrt noch einen Shrimps Salat gab. Hier gesellten sich dann plötzlich auch Eric und Georg wieder zu Axel und mich. Sie hatten die kürzere Variante auf der Ostseite der Insel gewählt.
    Nun ziehen leider wieder Wolken auf und morgen soll es zeitweise regnen.
    Es waren aber 3 herrlich Tage auf den Lofoten und davon sollte Papa Moll zerren.
    Nachtrag:
    Von der Anlegestelle zu unserer Schlafgelegenheit in Torsken mussten wir mit kalten Beinen 2km bei 8% Steigung über eine Anhöhe, begleitet von unzähligen Fliegen.
    Da kam mir HP's Video von dem fluchenden Radfahrer in den Sinn, welcher sich lauthals in ein Anstieg über die vielen Fliegen beklagte.
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