• Lucas Wilhelm
  • Lucas Wilhelm

Adventure Time

Pengembaraan terbuka oleh Lucas Baca lagi
  • Dong Hoi, Phong Nha

    15 Januari 2019, Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Welt ist ein Dorf, Freunde aus der Heimat treiben sich momentan auch in Vietnam rum. In Dong Hoi beziehen wir ein gemeinsames Zimmer und vertreiben uns die Zeit mit leckeren Speisen und tauschen Geschichten über unsere verbrachte Zeit in Asien aus. Max und Hilke bewegen sich in die entgegengesetzte Richtung, also nehmen wir am nächsten Morgen schon wieder Abschied. Wir satteln auf und begeben uns nach Phong Nha. Als wir angekommen sind, ist mir aufgefallen dass meine Schuhe fehlen, die hat wohl irgend ein Idiot nicht richtig fixiert und so nahm die Suche nach Schuhen in westlicher Größe ihren Anfang. Wir besuchen die Phong Nha Höhle, dabei handelt es sich um die längste Fluss-Höhle der Welt. Mit einen paar anderen Touris mieten wir uns ein Boot und fahren auf dem Song Con in das diffus beleuchtete Herz der Finsternis. In der Höhle selbst wird der Motor ausgestellt und das Schiff wird mithilfe einer Stocherstange vorwärts bewegt. Ruhe nimmt uns in Empfang, Stalaktiten, Stalagmiten und absurd anmutende Gesteinsformationen lassen mich an fremde Planeten denken. Wir legen an, der unterirdische Strand darf nicht betreten werden und wird bei Zuwiderhandlung direkt vom Personal gehackt.Baca lagi

  • Phong Nha, Thanh An

    17 Januari 2019, Vietnam ⋅ ☁️ 14 °C

    Ich muss zurück nach Phong Nha kommen und eine mehrtägige Exkursion in einer der fantastischen Höhlen unternehmen. Für den Moment müssen wir erstmal weiter kommen. Wir haben es fast vermisst, Nieselregen. Wir meiden die Hauptstraßen und werden mit atemberaubenden Landschaften belohnt. Schließlich kommen wir im Nichts an, umgeben von Tee Hügeln. Die Lodge in der wir Übernachten ist mit Futonbetten ausgestattet, es ist recht frisch. Es hat sich erstmal ein gewisser Unmut breit gemacht, zum Glück sind noch weitere Reisende eingetroffen mit denen wir unser gemeinsames Schicksal bejammern konnten (kaltes Wetter/Dusche, der wunderbare Willkommenstee hat ca. eine Stunde gebraucht) schließlich hat uns der Besitzer mit einen wunderbaren Abendessen wieder aufgepäppelt.Baca lagi

  • Thanh An, Thanh Hóa

    19 Januari 2019, Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Etwas gestresst von unserer Fahrt gönnen wir uns das volle Programm im Phu Thang Healthcare Centre. Also 250k VND ( 10€) auf den Tisch und auf ins ungewisse. Zuerst ist die Anwesenheit von sehr viel Angestellten etwas ungewohnt, zb. warum muss uns jemand beim Umziehen eindringlich beobachten? Wie bekommen stylische Hosen und werden in den Baderaum geführt, jetzt beginnt der entspannte Part. Jeder bekommt sein eigenes Fass mit allen möglichen Kräutern, das riecht wunderbar und ich fühle mich delikat. Nach einen Matcha werden wir in den Jacuzzi gescheucht, extrem heiß. Ab jetzt haben wir einen Begleitet, warum? Weil wir in der nächsten Station, das Dampfbad, die Hand nicht vor Augen sehen konnten. Nach der anschließende Dusche dachten wir dass Programm ist durch, nope wir wurden nach allen Regeln der Kunst massiert. Nach über 2 Stunden Programm fühlen wir uns neu geboren und schlafen augenblicklich ein. Am nächsten Morgen wundern wir uns über Lärm von einen Hahn, es ist noch nerviger als sonst, nach einen Blick aus dem Fenster wissen wir warum, selbst ein Hahn versteht was ein rostiges Messer am Hals bedeutet. Wir sind wach und gehen Frühstücken, aus Zufall bestellt sich Thomas ein halb ausgebrütetes Ei, es war scheinbar kein Hochgenuss. Bevor wir die letzten 150 km nach Hanoi fahren, stand mal wieder ein Ölwechsel an, bei dieser Gelegenheit wollte uns der Eigentümer seine angebliche Tochter verkaufen, wir lehnen dankend ab, werden aber genötigt einen starken Schnaps zu trinken... auf nach Hanoi.Baca lagi

  • Hanoi I

    20 Januari 2019, Vietnam ⋅ 🌫 17 °C

    Lang ersehntes Hanoi, nach ca. 2200 km haben wir es tatsächlich geschafft. Wie wir schon nach einer Woche vermutet haben, die Strecke in einen Monat absolvieren zu wollen ist naiv gewesen. Jeder zusätzliche Tag ist ein Geschenk, Ödnis kommt nie auf. Wie beginnen unseren Aufenthalt in Hanoi mit Bun Cha, gegrilltes Schweinefleisch in einer süßlichen Suppe die vor Röstaromen strotzt. Dazu werden kalte Reisnudeln zum hineingeben gereicht. Als Beilage gibt es frittierte Krabben im krossen Teigmantel. Erwähnte ich bereits das ich die vietnamesische Küche großartig finde? Btw. Obama und Bourdain futterten in diesen Lokal gemeinsam Bun Cha, natürlich hat das einen mega Hype verursacht, der Geschmack ist trotzdem unbeschreiblich gut. Wir flanieren durch die Straßen, sehen allerlei Vorbereitungen für das Tết fest, die Ausmaße werden mit jedem Tag krasser, es ist ein bisschen so als ob Weihnachten, Silvester und Ostern auf einen Tag fallen würden, nur das sich die Feierlichkeiten ca. 2 Wochen hinziehen. Wir besuchen den Huu Tiep See, die Gebäude um den See herum sind teilweise im französischen Kolonialstil errichtet, im See selbst verrottet ein B-52 Bomber, die Kombianton aus Mahnmal und Wohngebiet gefällt mir sehr. Das Viertel gehört zu meinen persönlichen Highlights.Baca lagi

  • Hanoi II

    24 Januari 2019, Vietnam ⋅ ⛅ 18 °C

    In Da Lat haben wir Fabienne kennen gelernt, sie hat uns im ihr Café in Hanoi eingeladen. Sie führt zusammen mit Thao ein verträumtes Café direkt an der Zuglinie. Mit direkt meine ich unmittelbar, ich wurde Zeuge wie Thao den Zugführer ein High Five gegeben hat. Was in Deutschland unmöglich ist, hat sich hier zu einer Attraktion entwickelt. Wie essen fruchtiges Che, unterschiedliche Sirups werden mit eingelegten Früchten und Joghurt vermengt, es gibt zig Kombinationen, super lecker. Wir besuchen den Literaturtempel, seit 2012 fungiert das Khue Van Cac Tor als Symbol von Hanoi, es ist omnipräsent. Einst ist der Tempel die erste Universität in Vietnam gewesen und die Mandarine wurden hier ausgebildet, die Namen der wenigen die das harte Auswahlverfahren überstanden haben, stehen hier in Stein gemeißelt und sind bis zum 14 Jahrhundert nachzuvollziehen. Wie es sich für uns Europäer gehört, sind wir im Kolonialstil Fahrradrikscha gefahren, der magere Mann tat mir etwas leid, zum Glück musste er uns nur 1,5 km schleppen.Baca lagi

  • Hanoi III

    25 Januari 2019, Vietnam ⋅ 🌫 20 °C

    Die Jungs machen sich auf die Socken, Thomas fliegt nach Hamburg und Andy nach Kula Lumpur. Ich bleibe fürs erste in Hanoi und erkunde die Umgebung, in ein paar Tagen kommen Freunde aus den Süden nach, mit denen fahre ich nach Laos. Am Ufer des roten Flusses sind die Anbaugebiete der allgegenwärtigen Kirsche, zum Tet Fest werden Äste mit Blüten verschenkt und,wie sollte es anders sein, mit überladenen Rollern durch die Stadt gekarrt, ein schönes Schauspiel ist das.Baca lagi

  • Lang Yen Parfüm Pagode

    30 Januari 2019, Vietnam ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Stadt stinkt, der Wahnsinn in der Metropole spitzt sich zu und wird mir zu viel. Gemeinsam mit Fabienne flüchte ich aufs Land, unser Ziel ist die Parfüm Pagode. Wir hätten uns keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können, kurz vor Tet sind hier keine Touristen, die Saison beginnt im einer Woche. Während der Hochsaison besuchen 30000 Menschen die Höhle und die umliegenden Pagoden, 6500 Boote (teilweise mit E-Motor) warten auf ihren Einsatz. Wie es sich für eine Pilgerstätte gehört, gibt es hier unzählige kleine Schreine, teilweise absurd tief in Hölen verborgen, die Menschen ohne Klettererfahrung bzw. mit Platzangst verborgen bleiben. Aufgefallen ist uns das in dieser Region im besonderen Maße Avalokiteshavara verehrt wird. Sie" (tib.: Chenrezig) ist der Bodhisattva des Mitgefühls und der Schutzpatron Tibets. Bodhisattvas sind erleuchtete Wesen, die aus Mitgefühl gegenüber den Lebewesen nicht ins Nirvana eingehen und ihnen auf ihrem Erlösungsweg helfen. Der Dalai Lama gilt als Manifestation des Avalokithesvara" Wir genießen die frische Luft und die Ruhe.Baca lagi

  • Hanoi, Cat Ba

    3 Februari 2019, Vietnam ⋅ ☀️ 21 °C

    Ole ( mit ihn fahre ich durch Laos nach Thailand, bereits im Mekong Delta haben wir uns kennen gelernt) hat die Halong Bucht bereits gesehen, Fabienne fliegt nach Thailand, also fahre ich kurz entschlossen alleine zur Bucht. Halong schaue ich mir später an, zuerst fahre ich mit einer Fähre auf die Insel Cat Ba, sie ist die größte Insel in der Halong Bucht. Im Herzen der Insel beziehe ich mein Quartier, ich besteige noch schnell den Aussichtspunkt und bin überwältigt von dem Panorama während des Sonnenuntergangs. Im Dschungel ist es bereits während der Dämmerung stockfinster, zum Glück habe ich eine Kopflampe mit, danke nochmal dafür J&Y. Am nächsten morgen erkunde ich den Dschungel, obwohl der Weg gut markiert ist, hätte ich mich beinahe verriet, 2 Mädels haben mich zurück auf den richtigen Weg geleitet. Cat Ba ist für seine Biodiversität berühmt, hier leben endemische, seltene und gefährdete Tierarten, beispielsweise Languren, Schildkröten, ich sehe einen Frosch... Immerhin genieße ich ein paar einheimische Austern, gebraten mit Knoblauch und Limette, ein Traum.Baca lagi

  • Halong Bay

    5 Februari 2019, Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Halong wächst explosionsartig, die erste Nacht habe ich in einen just eröffneten Hostel verbracht, um dorthin zu gelangen musste ich an einen Sicherheitsposten vorbei der die Baustelle bewacht. Die Baustelle ist das ganze Viertel, welches vor kurzem aus dem Boden gestampft wurde und indem noch niemand lebt, geschweige denn es Geschäfte gibt außer mein Hostel. Allein auf weiter Flur schaue ich via Couchsurfing wer sich noch in Halong rumtreibt. Mit Jonathan, ein Schwede der seit 3 Jahren in China arbeitet, treffe ich mich auf ein Bier, wir verstehen uns gut und entschließen am nächsten Tag die Standard Touri Tour zu machen. I am on a boat, nicht schnell aber sicher entfernen wir uns von den Hafen, die Bucht ist verhältnismäßig leer, Tet sei dank. Nach der imposanten Höhle wird überraschend gutes Essen kredenzt, danach geht es zum Sport, Kajak fahren und einen kleinen Hügel besteigen. Es war nett, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass uns die schönsten Orte verborgen geblieben sind. Beim nächsten mal kapere ich mir ein Boot und fahr drauf los. Diese Nacht verbringe ich einen Hostel mit Gästen, ich lerne Matthias aus Essen und Pauline aus Frankreich kennen, gemeinsam feiern wir das neue Jahr nach dem Mondkalender. Das chinesische und auch vietnamesische Neujahrsfest findet zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar statt. Wir essen fantastischen Seafood Hotpot, schauen uns das Feuerwerk an, alles läuft sehr zivilisiert ab. Es gibt nur ein Feuerwerk, ausgerichtet von der Stadt, keine Betrunkenen die mit Sprungstoff hantieren, dabei macht das doch soviel Spaß. Es ist Jahr des Schweins, das bringt Glück, Reichtum und Zufriedenheit und hoffentlich keine Schweinegrippe.Baca lagi

  • Hanoi, Pù Luông Nature Reserve

    7 Februari 2019, Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Wie zu erwarten lege ich mich nochmal hin bevor ich mit Ole in Richtung Laos fahre. Aus den kurzen Nickerchen wurde leider nichts, die Kinder der Besitzer nehmen kurzerhand mein Bett ein, die sind schon süß, aber furchtbar laut. Ich flüchte also und apropos süß, der Crepe gefüllt mit Vanillecreme, Erdbeeren und einen Stück Käsekuchen war ein tolles Frühstück. Wie angenehm es sein kann zu fahren wenn keine LKWs und fast keine Busse auf der Straße sind, ihr könnt es euch denken, es liegt an Tet. Nach langweiligen Hauptstraßen erreichen wir das Pu Luong Nature Reserve, der Garten Eden schlechthin , satte grüne Reisterrassen, zahmes Vieh und am Ende der Fahrt erwartet uns eine Lodge, der Besitzer upgraded uns kurzerhand, wir beziehen Lager in einen privaten Bungalow. Alsdann gegen 22 Uhr die letzte Karaokesession verstummt, ist die einzige verbliebene Geräuschquelle das kontinuierliche Quaken der Frösche.Baca lagi

  • Pù Luông Nature Reserve, Sam Neua

    9 Februari 2019, Laos ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir fahren weiter in Richtung Grenzübergang, wir nähern uns dem Ende des Naturreservats, es geht in Serpentinen die Berge hoch, dabei stört es nicht das kein Belag auf der Straße ist, runter zu sieht das schon anders aus. Bei 17° Gefälle und Schotterpiste, müssen die Trommelbremsen kämpfen, es riecht nach Bremsbelag. Wir legen eine kurze Pause ein, betrachten den vor uns liegenden Weg. Wir schlängeln uns weiter durch die wunderschöne Landschaft. Mit einem Mal werden wir aus unseren Tagträumen gerissen, in einer Kurve sehen wir ein verunglücktes Paar, eine Kurve weiter entscheiden wir uns umzudrehen. Die sehr junge you Frau ist unter Schock, hat aber wie durch ein Wunder keine größeren Verletzungen, ihr Fahrer ist ohne Bewusstsein (konstante Atmung) Ich reinige, desinfiziere und lege einen Druckverband an seinen Oberschenkel an. Was jetzt? Die einheimischen telefonieren, aber es kommt kein Krankenwagen... Falls seine Atmung versagt muss jemand reanimieren, ich bin mir nicht sicher ob die Anwesenden das beherrschen. Ich beobachte seine Atmung eine weitere halbe Stunde, dann fahren wir mit sehr gemischten Gefühlen weiter. Der Grenzübergang frisst viel Zeit, es dämmert schon als wie in Laos ankommen. Ich habe noch nie so viel Dschungel gesehen, die Straße(unbeleuchtete Schotterpiste) wirkt wie ein Riss im grünen Meer. Es ist dunkel, also so richtig dunkel, über uns strahlt die Milchstraße. Neben unseren ersehnten Hotel herrscht reges Treiben, es findet ein Wettbewerb statt, Heranwachsende tragen wunderschöne Ao Dais und tanzen sehr harmonisch.Baca lagi

  • Sam Neua, Muang Kham, Vang Vieng

    12 Februari 2019, Laos ⋅ ⛅ 30 °C

    Leider sind wir etwas in Eile, Laos kommt zu kurz. Wir möchten am 16.02 in Thailand Ubon Ratchathani sein um von dort aus in ein Kloster zu reisen. Der Plan sieht vor dort 10 Tage zu bleiben, viel zu meditieren und noch mehr zu hungern (es gibt nur eine Mahlzeit am Tag), sobald ich vor Ort ein paar Eindrücke gesammelt habe schreibe ich mehr dazu. Ich fasse die Reise nach Vientiane in zwei Beiträgen zusammen. In der Nähe von Sam Neua ist die Tam Piu Höhle, am 24. November 1968 von einer einzigen amerikanischen Bombe 376 Menschen getötet. Höhlen wurden oft als Luftschutzbunker genutzt. Bis 1973 wurden auf Laos 260 Millionen Bomben abgeworfen, wie fahren durch die Region Xieng Khouang, machen einen halt in Phonsavan trinken einen Kaffee. Berühmt ist diese Region für ihre uralten Gefäße die verstreut in der Gegend liegen, sie sind 1500- 2000 Jahre alt und wiegen bis zu 6t, deren Funktion gibt immer noch Rätsel auf. In jüngster Vergangenheit wurden sie als Orientierungspunkt für B-52 Bomber genutzt um Bomben abzuwerfen. Über die Region Xieng Khouang gingen" dreimal soviele Bomben nieder wie über ganz Japan während des Zweiten Weltkriegs, sie ist damit dem Historiker Alfred W. McCoy zufolge das meistbombardierte Gebiet der Welt" ein Drittel explodierte nicht und stellt immer noch ein immenses Risiko für die bitter arme Landbevölkerung dar, es gibt UXO (Unexploded Ordnance) Weißenhäuser, für Kinder dessen Eltern durch Blindgänger umgekommen sind, jährlich gibt es ca. 300 Zwischenfälle mit UXOs. Bei den momentanen Räumungstempo wird es noch ca. 1000 Jahre dauern bis alle Gebiete geräumt sind. In Muang Kham fallen wir ins Koma und fahren am nächsten Tag ein kurzes Stück nach Vang Vieng, ein Ort mit einem merkwürdigen Spring Break Flair, es gibt ziemlich gutes Essen, massenweise Bars und einen offenen Umgang mit Drogen, in unseren Hostel wird explizit darauf hingewiesen dass der Konsum von Opium mir einer Strafe von 500$ einhergeht, dann halt lieber in das lokale Fitnessstudio und danach laotisch Essen gehen.Baca lagi

  • Vang Vieng, Vientiane, Ubon Ratchathani

    14 Februari 2019, Laos ⋅ ☀️ 30 °C

    Die letzte Fahrt mit der Dream, in Thailand dürfen keine Maschinen eingeführt werden, deswegen müssen wir unsere Gefährt/en in Vientiane veräußern. Ole hatte unglaubliches Pech, 60 km vor dem Ziel passiert es(insgesamt ist er 4000km gefahren), ein älterer Herr fährt mit seinem Roller auf die Straße und bleibt wie angewurzelt stehen, 2x Totalschaden, viele Kratzer und Schürfwunden, aber keine ernsthaften Verletzungen. Die Polizei wittert ihre Chance auf schnelles Geld und nimmt uns mit aufs Revier. Ole soll 200$ für den verletzten und dessen Maschine zahlen. Wir stellen uns dumm ,nach 3-4 Stunden kommt ein Dolmetscher dazu und wir können gehen. Zu zweit fahren wir die letzten Kilometer nach Vientiane. Jetzt heißt es Abschied nehmen, immerhin 3000km habe ich auf meinen zuverlässigen Schrotthaufen gesessen, jetzt bugsieren Engländer die Maschine den Weg nach Vietnam wieder zurück. Am nächsten Tag übertreten wir die Grenze nach Thailand und machen uns schlau wie wir nach Ubon Ratchathani gelangen. Wir benötigen mal wieder eine andere Währung, die maximale Menge die ich am ATM abheben kann beträgt gerade mal 30000 Baht, ein barfüssiger Obdachloser bittet um eine Almose, in Gedanken bin ich noch bei Kip und Dong(2 wertloseste Währung der Welt) nach diesen Währungen wären 1000 nur wenige Cents gewesen. Als ich ihn einen 1000 Baht Schein gebe schaut er mich sehr verwundert an... Der Moment verstreicht, ich verabschiede mich. Er steht heute eventuell immer noch da. Nachher erfahre ich dass ich ihn 30€ gegeben habe, ich hoffe er kauft sich Schuhwerk. Wir nehmen den ersten Bus am morgen, freuen uns über Beinfreiheit und darüber dass wir entspannt an unser Ziel kommen. Nach den ganzen Strapazen lassen wir es uns bei einer Thai Massage gut gehen, Essen soviel es geht und sind gespannt auf den bevorstehenden Kloster Aufenthalt.Baca lagi

  • Wat Pa Phu Jom Kom, Kloster

    21 Februari 2019, Thailand ⋅ ☀️ 33 °C

    Nach einer letzten Absprache mit Ajan, er betonte nochmals das wir auf jeden Fall satt ankommen sollen, steigen wir in das Taxi welches uns zu den entlegene Kloster fährt. Das Kloster selbst liegt am Rande des Pha Taem National Parks, die Landschaft geht in Richtung Savanne mit viel offen liegenden Sandstein, teilweise nimmt das Gestein durch Wind und Erosion krude Formen an ( Pilz Berg, Donald Duck Fels). Das Kloster folgt den Lehren von Ajhan Chan( das ist nicht der Führer des hiesigen Klosters, nach 10 Jahren nehmen die Mönche den Namen Ajhan mit Pali Nachnamen an), da ich mich mit den unterschiedlichen Strömungen nicht auskenne fasse ich meinen subjektiven Eindruck so zusammen, bescheiden und zurückgezogen. Wir werden herzlich aufgenommen und werden im verhältnismäßig luxuriösen Gästehaus einquartiert, geschlafen wird auf Strohmatten, natürlich auf den Boden, das mache ich 2 Tage dann habe ich davon ziemliche Schmerzen im Gesäß... Davon komme ich auch nicht ins Nirvana, also lege ich mir eine Matratze auf den Boden. Unser Tagesablauf läuft folgendermaßen ab, 4 stehen wir auf, um 4:30 beginnen wir für ca. 45 Minuten zu meditieren. Danach wird die Küche vorbereitet (Geschirr einsortieren, eventuell mit Schnibbeln beginnen) parallel dazu wird gefegt, es wird im wesentlichen sehr viel gefegt und auf einmal sind Fegetechniken und die Beschaffenheit des Besens alltägliche Gesprächsthemen. Bis ca. 8 Uhr sind wir mit diesen Arbeiten beschäftigt. Um 6 geht einer von den Gästen mit den Mönchen in das Dorf um die Almosen der Bewohner entgegenzunehmen. Die Bewohner geben den Mönchen Reis und eine weitere Kleinigkeit in deren Schale, dieses Ritual ist für die Mönche Pflicht, zumindest hier. Der Bezug zum Volk wird damit bewahrt, es ist faszinierend zu sehen mit welchen Eifer Kinder, Erwachsene und Alte bereitwillig und mit Freuden geben. Nur davon können die Mönche und wir nicht leben, entweder hätten alle Skorbut oder Diabetes, hauptsächlich wird Sticky Rice, Süßigkeiten und Fruchtsäfte gereicht. Deswegen unterstützt Upin das Kloster, sie hilft seit 15 Jahren mit, steht dafür um 3 Uhr Nachts auf und fängt an zu kochen, bringt dann um 8 das Essen zum Kloster, hier werden noch ein paar weitere Speisen zubereitet und alles angerichtet. Um 8 wird eine Stunde mit den Mönchen meditiert. Frauen müssen dabei in der Küche bleiben, btw. es gibt keine weiblichen Mönche. Danach wird die einzige Mahlzeit am Tag verzehrt, aber natürlich nicht bevor Ajhan ein paar Worte gesprochen hat. Die ersten Tage habe ich wie von Sinnen gefressen und mich dann den Rest des Tages schlecht gefühlt, nach 3 Tagen hatte ich das richtige Maß gefunden ( ein paar Nüsse habe ich für den schlimmsten abendlichen Hunger eingeschmuggelt) Das Essen ist sehr abwechslungsreich, meistens vegetarisch, frisch (Favorit Soja mit Thai-Basilikum und Kokosmilch) Mor lässt immer tolle israelitische Gerichte einfließen (Humus, Challa). Nachdem der gewaltige Berg von Geschirr beseitigen ist, hat Ajhan unterschiedliche Arbeiten für uns, manchmal müssen Pflanzen gegossen werden, dann eine Feuersperre zwischen Feldern neu angelegt werden ( Hacken und Fegen), helfen Termitenverseuchtes Holz aus einer Hütte auszutauschen und manchmal auch so aufregende Sachen wie ein Flussbett ausfegen und den Sand weg schleppen. Aufregend ... Nichts ist hier wirklich aufregend, alles läuft seinen vorgeschrieben Pfad, jede Kleinigkeit wird von uns aufgesogen. Zb. ist durch die momentane Trockenphase der Fluss nahezu ausgetrocknet, es haben sich vereinzelte Tümpel gebildet, die Schar von Wasserbewohnern tümmelt sich nun auf engsten Platz und wurde von uns zu einen größeren Tümpel evakuiert. In der Regel ist die Arbeit um 13 Uhr geschafft, dann wird die Hitze unerträglich (bis zu 37°) und wir ziehen uns in schattige Ecken zurück. Um 17 Uhr versammeln wir uns zum Tee und meditieren anschließend ein letztes mal für 45 Minuten, im Anschluss daran wird auf Pali (die Sprache in der die meisten Buddhistischen Schriften verfasst wurden) Chants ( vergleichbar mit Kirchengesang) gesungen. Das ist nicht meins, ich lese derzeit die Übersetzungen auf den folgenden Seiten und manche Texte gefallen mir sehr gut. (Reflection on Impermanence). Bei manchen Anlässen geziemt es sich niederzuknien und mit den Kopf den Boden zu berühren, Ajahn sagte zu Beginn das westlich geprägte Leute damit ihre Probleme haben können, er hatte recht, aus nicht genauer definierbaren Gründen widerstrebt es Balan und mir diese Geste durchzuführen, also machen wir es nicht und es stört auch keinen. Nach ca. 7 Tagen kaufen wir mit Mor ein paar Sachen ein und geben dann diese den Mönchen die morgens ins Dorf trotten. Als wir am Straßenrand sitzen wird mir bewusst dass ich mich nicht daran erinnern kann für eine Woche kein Geld gebraucht zu haben. Ein Leben ohne Geld... verrückt. Der Fisch bemerkt das Wasser nicht indem er lebt, so oder so ähnlich geht ein Zitat von Ajhan Chan. Irgendwie zutreffend, nach 9 Tagen außerhalb des Wassers sehe ich mein Konsumverhalten, Erlebnisgier und meine grundsätzliche hedonistische Einstellung etwas kritischer. Bangkok wird das bestimmt wieder ganz schnell ändern.Baca lagi

  • Ubon, Bangkok

    27 Februari 2019, Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Es heißt Abschied nehmen, natürlich freue ich mich darauf wieder in Bewegung zu sein, trotzdem bin ich etwas wehmütig, immerhin war das eine einzigartige und durchwegs positive Erfahrung.4 golden girls nehmen mich von den Kloster mit nach Ubon, den Aufenthalt nutze ich für eine weitere Thaimassage. Via Nachtzug fahre ich nach Bangkok, überraschend bequem geht das von statten, ich schlafe gemütlicher als im Kloster. Der Kontrast zwischen asketischen Kloster und den Konsumtempel ,alias Bangkok könnte nicht größer sein. Also rein in den Sündenpfuhl, der Tisch ist reich gedeckt und ich fresse mich durch die Stadt. Kugelrund lasse ich mich durch die Stadt treiben, fahre auf den Kanälen des Chao Phraya, stolpere in ein Einkaufszentrum welches ausschließlich PC, Smartphone Bedarf führt. In diesen 5 Stöckigen Ungetüm lasse ich mein Smartphone Display austauschen, das dauert keine zwei Stunden. Die nächsten Reiseziele sind geplant, übermorgen fliegen Fabienne und ich nach Bali, nach 2 Wochen fliege ich weiter nach Kathmandu und dann wird es arschkalt, ergo Sonne tanken.Baca lagi

  • Bangkok

    1 Mac 2019, Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Was für ein Moloch, um ein paar Sachen zu besorgen fahren wir zum Siam und Central World Einkaufszentrum, die Szenerie könnte glatt als Kulisse für Blade Runner oder das fünfte Element dienen. Brutalismus trifft auf LCD, Schuhe für das Himalaya Gebirge sind schnell gefunden. Wir strolchen an den Kanälen herum und nehmen ein Boot zum Wat Arun Tempel. Geschlemmt wird in Chinatown und was es da alles zu Essen gibt, von Hummer über krossen Schweinebauch hin zu süßen Dumplings gefüllt mit Sesam serviert in Ingwertee.Baca lagi

  • Bali

    3 Mac 2019, Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Für die ersten Tage auf Bali leihen wir uns Roller aus, herrlich unbürokratisch funktioniert das hier, 4€ pro Tag und wenn wir die nicht mehr brauchen, lassen wir die stehen und geben kurz bescheid wo die sind. Wir erkunden den Süden von Bali, die Halbinsel ist bekannt für Surfspotts und versteckt gelegene Strände. Wir nächtigen im Ulu Klumpus, die Hütten liegen nahe der Klippe, das gleichmäßige rauschen des Meeres und die gute Sicht auf die Milchstraße laden zum meditieren ein. Mir gefällt die Art des Tourismus in dieser Region sehr gut, es gibt keine Resort Burgen, die meisten Übernachtungsmöglichkeiten sind Bungalows oder Hütten. Uluwatu Temple wird belagert von einer Schar adipöser Affen, die diebischen Biester wissen genau, das wenn sie etwas klauen als Bestechung etwas zu Fressen bekommen damit sie das Diebesgut wieder rausrücken... Einer Touristen wurde das Smartphone geklaut, eine Balinesin kommentierte das trocken mit "Monkeys like Iphone".Baca lagi

  • Nusa Penida

    5 Mac 2019, Indonesia ⋅ ☁️ 33 °C

    Ein Speedboot bringt uns nach Nusa Penida Klungkung, das Boot macht seinem Namen alle Ehre es ist mit 4 massiven Außenbordern bestückt, geschüttelt und nicht gerührt kommen wir an. Freundlich werden wir begrüßt, abgesehen von den schaurig schönen Ogoh-Ogohs, die etwas verdrießlich dreinschauen, was es mit diesen Monstrositäten auf sich hat schreibe ich später. Abends besuchen wir den lokalen Nacht-Markt und ich verliebe mich endgültig in... Satay Ayam, frei aus den Indonesischen übersetze heißt Satay  „Fleisch, das auf Bambusspießchen über Holzfeuer gegrillt wird“ in dieser Region wird es mit einer würzig, scharfen Erdnusssauce serviert. Ayam ist das Hähnchen, unser Koch macht uns ein paar spezial Spieße mit Herz und Leber, großartig. Nach diesen Hühnergenozid schauen wir uns noch etwas Klungkung( einer von diesen schönen lautmalerischen Namen hier) an. Gefühlt ist jedes zweite Gebäude ein Schrein, kunstfertig gestalteten Dämonen begutachten uns auf Schritt und Tritt, sie erinnern mich an die Wasserspeier des Kölner Doms.Baca lagi

  • Nusa Penida Treehouse

    6 Mac 2019, Indonesia ⋅ 🌧 29 °C

    Auf zum "Eco-tourist Dreamstay Tree House", der Name ist eventuell etwas lang geraten, dafür ist der Ort und das Baumhaus mindestens so schön wie der Name lang ist. Matisse ist sehr auf eco bedacht, Sie ist die Köchin und die Frau des Besitzers. Kochen kann sie vorzüglich, mit frisch aufgelesenen Pilzen macht sie das beste Mie Goreng, außerdem versorgt sie uns rührend mit Aloe Vera um unsere Verbrennungen zu versorgen. Da sitzen wir nun in diesen optimal postierten Baumhaus, unter uns brechen die Wellen und über uns neigt sich die Sonne langsam gen Meer, ausgesprochen kitschig ist das. Total fasziniert bin ich von der rasanten Geschwindigkeit in der sich Cumuluswolken auftürmen und sogleich wieder auflösen, eine tolle Glotze ist dieses Wetter.Baca lagi

  • Nusa Penida, Nyepi Tag der Stille

    8 Mac 2019, Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Ein kurzer Ausschnitt aus Wiki.
    "Nyepi ist der balinesische „Tag der Stille“, des Fastens und der Meditation. Er ist der höchste hinduistische Feiertag in Bali und ein allgemeiner Feiertag in ganz Indonesien. Nyepi wird nicht nur auf Bali gefeiert, sondern teilweise auch in anderen Teilen Indonesiens, in denen eine hinduistische Minderheit lebt, z. B. in Ost-Java oder West-Lombok.

    Nyepi wird gefeiert am Tag nach Neumond während der Tag-und-Nacht-Gleiche im Frühling. Nyepi bezeichnet den ersten Tag eines neuen Jahres nach dem traditionellen Balinesischen Mondphasen-Kalender Saka. Nyepi wird auch als „Balinesisches Neujahr“ bezeichnet"

    Am Tag vor Nyepi (Tawur Kesanga) findet eine Exorzismus-Zeremonie statt. Die liebevoll gestalteten Ogoh-Ogohs werden von Heranwachsende durch die Stadt getragen, sie werden von einen Kapelle begleitet, sobald die Melodie wechselt beginnt das wilde getanze der Dämonen, das Ziel ist die Zerstörung der Figuren(symbolisch die Reinwaschung bzw. der sieg der Hinduistischen Gottheiten über die Geister. Es scheint einige Interpretationen zu geben) . Teilweise geht es dabei ziemlich wild zu, die Kids führen schnelle Richtungswechsel aus,reißen auch mal an dem Haupt, dabei fängt der Oguh Oguh an zu schwanken und nach etlichen Wiederholungen dieses Prozesses bricht die Figur entzwei. Hier und da werden die Ogoh-Ogohs schließlich verfeuert, da muss ich an die Nubbel verbrennung in Köln denken. Scheinbar ist es ein menschliches Bedürfnis Dinge symbolisch zu verbrennen.
    Tags darauf ist Nyepi, der Tag der Stille.
    Kein Strom, kein fließend Wasser, kein Mobiles Internet, kochen mit Feuer ist untersagt, Auto/Motorrad fahren wird nicht geduldet und natürlich ist der Flughafen geschlossen. Die nehmen das schon ernst.
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  • Nusa Penida, Ubod

    10 Mac 2019, Indonesia ⋅ ☀️ 31 °C

    Speedboot die zweite und dann rein ins Grab, der Fahrer wollte erst nicht nach Ubod fahren, dort sind Dienstleister die vergleichbar sind mit Uber überhaupt nicht gerne gesehen... Die ortsansässigen Taxifahrer verteidigen ihr Revier, notfalls mit Gewalt. Ansonsten herrscht eitel Sonnenschein.Baca lagi

  • Vulkan Batur

    12 Mac 2019, Indonesia ⋅ 🌧 25 °C

    Der Berg ruft, oder vielmehr der Vulkan Batur. zwei konzentrische Calderen prägen die Landschaft, vor ca. 30000 Jahren bildete sich die äußere Caldera nach einen Ausbruch, der innere Kreis hat sich vor ca. 20000 Jahren gebildet. Im O/W Bereich, zwischen den Calderen, hat sich ein See gebildet, es wird rege Fischzucht betrieben, selbstredend wird der hier gezüchtete Tilapia verzehrt und für gut befunden. Die größte Einkommensquelle ist der Tourismus, wie sich herausstellt sind die Methoden etwas dubios. Die Besteigung des Batur 1717 ist prinzipiell ein Kinderspiel, leider wird es einen von den lokalen Guides unmöglich gemacht den Berg auf eigene Faust zu erklimmen. Halb so wild, ich bin bald im Himalaya, dort gibt es Höhenmeter genug. Wir erkunden das Umland, sehen Landschaften die durch Lavaströme in ein anderes Äon versetzt wurden, ein verlassenes Dorf und einige Tempel.Baca lagi

  • Kedungu

    13 Mac 2019, Indonesia ⋅ 🌧 32 °C

    Aling-Aling, Sekumpul und Nungnung, hört sich erstmal an wie eine mit sicherheit tödlich verlaufende Tropenkrankheiten, jedoch handelt es sich um wunderschöne Wasserfälle. Wir fahren von Wasserfall zu Wasserfall, saugen die mystische Atmosphäre auf und nehmen dann eine grandiose Abkürzung. Maps schlägt uns einen Weg vor welcher kürzer sein soll als die Route auf der Hauptstraße, außerdem führt uns dieser Weg an einen Bergsee vorbei. Komischerweise werden wir von den Einheimischen gewarnt dass der Weg sehr unwegsam ist, was wissen die schon. Der Aufstieg wird mit einen grandiosen Panoramablick belohnt. Die Straße wird bescheidener und als der hässlichste Hund der Welt und anbellt scheint das kein gutes Omen zu sein. Die Straße wird zu einem Pfad, dieser mündet in einen steilen Anstieg ohne erkennbarer Spur, ein Local auf Jagd macht mir klar dass hier Ende im Gelände ist. Kommando zurück, Berg ab rollen lassen und viel bremsen, dabei bekomme ich einen Herzinfarkt, die Vorderradbremse ist eine Scheibenbremse und es kam zum Fading, sprich Überhitzung hat die Bremsleistung auf Zero reduziert. Die Hinterradbremse ist eine klassische Trommelbremse, die ist nicht überhitzt hat aber nicht genug Leistung zum stoppen. Cool bleiben, irgendwann geht es wieder bergauf und ich bleibe endlich stehen. Durchatmen, ich schütte Wasser über die Bremse und meinem Kopf. In Ubod steigen wir in ein Grab und fahren nach Kedungu in das Quite Leaves Surf Stay. Irene ist vor 10 Jahren ausgestiegen und hat sich hier mit Adi(ihren balinesichen Mann) ein kleines Paradies geschaffen. Die letzten 3 Tage verbringe ich mit surfen und es war noch nie so leicht wie hier. Am letzten Abend gönnen wir uns Langusten, red snapper und Calamaris.Baca lagi