• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Italien Tour 09.04. - 25.04.26

Dieses Jahr stand unser erster richtiger Urlaub, wie vor meinem Studium, erst im April auf dem Plan, passend zu meinem Geburtstag. Eine Italien Rundreise durch einige Großstädte, auf die wir uns sehr gefreut haben! Читать далее
  • Im Inneren der gigantischen Basilika

    13 апреля, Италия ⋅ ☁️ 19 °C

    Das Innere hat uns komplett aus den Socken gehauen, war ein absolutes Highlight! Hat uns sogar nochmal etwas besser gefallen als der Markusdom. Die Basilika ist etwa 118 Meter lang und rund 65 Meter breit, mit einer Höhe von bis zu ca. 38 Metern im Bereich der Kuppeln. Durch diese Größe und die Kombination mehrerer Kuppeln wirkt der Bau besonders mächtig und hebt sich deutlich von vielen anderen Kirchen der Region ab. Im Inneren zeigt sich die Kirche reich ausgestattet und vielschichtig. Der große Raum ist in mehrere Schiffe gegliedert und enthält zahlreiche Seitenkapellen, Altäre und Kunstwerke. Trotz der Größe wirkt der Innenraum nicht leer, sondern durch die vielen Details lebendig und dicht gestaltet. Einer der wichtigsten Orte in der Basilika ist das Grab des heiligen Antonius, das sich in einer eigenen Kapelle befindet. Es ist ein wichtiger Pilgerort, an dem Gläubige innehalten, beten und den Sarkophag berühren. Die Kapelle ist reich geschmückt und oft von Besuchern umgeben, was die große religiöse Bedeutung dieses Ortes unterstreicht. Der Antonius von Padua war ein bedeutender katholischer Heiliger des Mittelalters und lebte von etwa 1195 bis 1231. Obwohl er „von Padua“ genannt wird, wurde er eigentlich in Lissabon geboren und hieß ursprünglich Fernando. Er trat zunächst einem Orden bei, wechselte später aber zu den Franziskanern, weil er ein Leben in Armut und Predigt führen wollte. Antonius wurde vor allem als begnadeter Prediger bekannt. Er konnte die Menschen mit seinen Worten tief bewegen und sprach oft über Gerechtigkeit, Nächstenliebe und den Glauben. Berühmt ist er auch für seine große Gelehrsamkeit. Er kannte die Bibel außergewöhnlich gut und wurde deshalb später zum Kirchenlehrer ernannt. Gleichzeitig war er sehr volksnah und setzte sich besonders für Arme und Benachteiligte ein. Viele Legenden ranken sich um ihn, zum Beispiel dass er zu Fischen gepredigt haben soll, als ihm die Menschen nicht zuhörten. Nach seinem frühen Tod mit nur etwa 36 Jahren wurde er schon ein Jahr später heiliggesprochen. Ungewöhnlich schnell, was seine große Bedeutung zeigt. Heute gilt Antonius als Schutzheiliger der verlorenen Dinge und wird von vielen Menschen angerufen, wenn sie etwas suchen. Ein wirklich sehr beeindruckendes Grab. So oft haben wir noch kein Grab eines Heiligen gesehen. Definitiv nochmal ein zusätzliches Highlight! Von der Basilika ging’s dann zurück zum Auto und mit dem Auto nach Süden, knapp zwei Stunden nach Bologna.Читать далее

  • Unser Zuhause in Bologna

    13 апреля, Италия ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach knapp zwei Stunden Fahrt mit großenteils angenehmen Verkehr aber einer anspruchsvollen Parkplatzsuche waren wir endlich in Bologna und in unseren Zuhause für die kommenden drei Nächte angekommen. Unsere Unterkunft ist wie ein Hotelzimmer mit eigenem Bad, jedoch in einem normalen Wohngebäude. Hinter der Eingangstür der eigentlich sehr großen Wohnung gibt es drei für Urlauber vermietete einzelne Zimmer, inklusive einer Küche die alle nutzen können. Vorbereitete Getränke pro Zimmer bereits eingeräumt. Unsere Unterkunft liegt in der ZTL (Zona a Traffico Limitato), somit konnten wir nicht direkt hin fahren. Trotzdem konnten wir in einem Wohngebiet in der Nähe parken, sodass wir nur 8 Minuten zu Fuß mit den Koffern gehen mussten. Im Zimmer haben wir kurz alles angelegt und sind dann direkt auf unsere heutige Runde aufgebrochen. An dieser Stelle mal wieder paar Infos zum aktuellen Ort unserer Unterkunft. Bologna ist die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna und eine der interessantesten Städte Italiens, bekannt für ihre Mischung aus Geschichte, Kultur, Kulinarik und studentischem Leben. Einmal waren wir schon einen halben Tag hier, haben’s geliebt und wollten wieder mit mehr Zeit kommen. Haben wir auch umgesetzt! Bologna gehört zu den ältesten Städten Europas und war schon in der Antike ein wichtiger Ort. Im Mittelalter entwickelte sie sich zu einer wohlhabenden Handelsstadt und wurde besonders durch die Universität Bologna berühmt. Sie gilt als älteste Universität der Welt, gegründet im Jahr 1088. Typisch für Bologna sind die endlosen Arkaden, über 60 Kilometer davon durchziehen die Stadt und bieten Schutz vor Sonne und Regen. Außerdem war Bologna im Mittelalter eine „Stadt der Türme“. Ursprünglich gab es über 100 davon. Heute sind die bekanntesten die schiefen Türme Due Torri. Durch die Arkaden ging’s dann auch direkt los zu unserem heutigen Hauptziel.Читать далее

  • Aufstieg zum Santuario della Madonna

    13 апреля, Италия ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser Hauptziel für heute war das Santuario della Madonna di San Luca. Nicht das erste Mal, da wir schon beim letzten Mal dort waren! Uns hatte sowohl der Weg hin, den Berg hoch durch die Arkaden, als auch die Kirche auf dem Berg, unglaublich gut gefallen! Das Santuario della Madonna di San Luca ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Bologna und liegt malerisch auf einem Hügel südwestlich der Stadt. Schon von weitem sichtbar, prägt die Kirche mit ihrer erhöhten Lage das Stadtbild. Besonders berühmt ist der Weg dorthin. Vom Stadtzentrum führt ein rund 4 Kilometer langer Arkadengang mit über 600 Bögen hinauf zum Heiligtum, der längste überdachte Gang der Welt. Dieser Weg wird traditionell von Pilgern, aber auch von Besuchern zu Fuß zurückgelegt und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf Bologna. Die heutige Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist im barocken Stil erbaut. Im Inneren befindet sich das verehrte Marienbild, das der Legende nach vom Evangelisten Lukas gemalt worden sein soll und als wundertätig gilt. Dieses Bild macht das Santuario zu einem wichtigen religiösen Ziel. Beim letzten Mal konnten wir das Bild nicht bestaunen, dieses Mal schon. Sehr beeindruckend! Neben seiner religiösen Bedeutung ist der Ort auch wegen der Aussicht beliebt. Vom Hügel aus hat man einen beeindruckenden Blick über die Stadt und die umliegende Landschaft. Heute wiederum eher weniger, durch die dicken Wolken und den leichten Niesel. Trotzdem hatten wir zu teilen, zumindest Richtung Bologna, einen tollen Blick!Читать далее

  • Sehr leckeres Geburtstagsessen!

    13 апреля, Италия ⋅ 🌧 16 °C

    Vom Berg ging’s die Arkaden wieder abwärts und dann direkt zum Essen. Von der Kirche bis zum Essen waren wir gut eine Stunde unterwegs und so waren wir richtig hungrig, als es so weit war. Zum Abendessen hatten wir uns ein indisches Restaurant rausgesucht, eines von zwei in der ganzen Stadt. Ähnlich wie in Venedig gibt es auch hier wenig indische Restaurants. Muss ja nicht viele geben, Hauptsache gut! Für Nadine gab’s dann das gewohnte Butter Paneer, für mich Sabzi Kofta. Dazu Garlic Naan. Interessanterweise waren es die bekannten Gerichte, beide haben aber ganz anders als gewohnt geschmeckt! Gut aber anders. Eingeladen wurde ich dabei von Nadine. Ganz lieb, vielen Dank! Gut gesättigt ging’s dann zurück zur Unterkunft, wo es den Abend ausklingen lassen hieß. Mit 30.077 Schritten (21,76 Km) waren wir auch heute wieder richtig ordentlich unterwegs! Morgen wird es wiederum etwas ruhiger mit der Fahrt nach San Marino. Längere Fahrt, dazu spazieren auf dem Berg. Da werden es wohl weniger Schritte. Trotzdem freuen wir uns schon riesig auf unser nächstes Land!Читать далее

  • Durch den Nebel aufwärts nach San Marino

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 14 °C

    Für die Zeit in Bologna stand auch ein Ausflug nach San Marino auf dem Plan. Leider mussten wir uns dabei nach dem Wetter richten, hatten aber so oder so damit kein wirkliches Glück. Zwei Tage standen zur Auswahl, an beiden sollte es regnen. Also haben wir den Dienstag ausgesucht, der zumindest etwas beständiger und trockner angekündigt war. Also ging’s direkt in der Früh um 8 Uhr los auf die gut 2 Stunden Fahrt nach San Marino. Mit Ausnahme der Fahrt raus aus Bologna mit einigen stockenden Verkehr lief es sehr rund und wir waren nur minimal verzögert in San Marino angekommen. In San Marino haben wir dann direkt an der Talstation geparkt und sind mit der Gondel bergauf gefahren. Das Ticket hierfür hat, für die Auffahrt und Abfahrt, 7€ pro Person gekostet. Voll in Ordnung! Der ganze Tag war zum Glück überraschend trocken, dafür hingen dichte Wolken, bzw. Nebel am Berg der Altstadt von San Marino. Mit einer Aussicht konnten wir also den ganzen Tag nicht rechnen, selbst die Sicht auf die Gebäude war etwas unklar. Kann man nicht ändern, wir kommen sicher wieder! Vor allem, da der Weitblick vom Berg eines der Highlights ist. Trotzdem hat es uns hier sehr gut gefallen! Passend zu unserem neuen Ziel, unseren 32. gemeinsamen Land, im folgenden einige Informationen zum Land, bzw. der Stadt. San Marino ist einer der kleinsten und zugleich ältesten Staaten der Welt. Die Republik liegt vollständig innerhalb Italiens und erstreckt sich auf dem Monte Titano, einem Berg mit spektakulären Ausblicken bis zur Adria. Gegründet wurde San Marino der Legende nach bereits im Jahr 301 n. Chr. und gilt damit als älteste bestehende Republik der Welt. Besonders bemerkenswert ist, dass der Staat über viele Jahrhunderte seine Unabhängigkeit bewahren konnte, selbst in Zeiten großer politischer Umbrüche in Europa. Politisch ist San Marino eine Republik mit einem ungewöhnlichen System. Es gibt zwei gleichberechtigte Staatsoberhäupter, die sogenannten „Capitani Reggenti“, die alle sechs Monate neu gewählt werden. Dieses System soll Machtkonzentration verhindern und ist bis heute einzigartig. Das bekannteste Wahrzeichen sind die drei Türme auf dem Monte Titano. Guaita, Cesta und Montale, die auch im Wappen des Landes erscheinen und für die Geschichte und Wehrhaftigkeit stehen. Wirtschaftlich lebt San Marino heute stark vom Tourismus, aber auch von Finanzdienstleistungen und dem Verkauf von Briefmarken und Souvenirs. Eine eigene Währung hat das Land nicht, es nutzt wie Italien den Euro, darf aber eigene Münzen prägen. Trotz seiner geringen Größe hat San Marino eine eigene Identität, Sprache (Italienisch), Traditionen und eine lange Geschichte politischer Stabilität. San Marino hat etwa 33.000 Einwohner und gehört damit zu den kleinsten Staaten der Welt. Trotz der geringen Größe ist die Bevölkerungsdichte relativ hoch. San Marino ist damit auf Platz 5 der kleinsten Staaten weltweit. Mit rund 540 Einwohner pro km² liegt San Marino im oberen Mittelfeld, aber nicht unter den dichtesten Ländern der Welt. Die Hauptstadt des Landes San Marino ist ebenfalls San Marino. Die Hauptstadt mit mittelalterlicher Altstadt selbst liegt spektakulär auf dem Monte Titano.Читать далее

  • Das Rathaus - Palazzo Pubblico

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 14 °C

    Auf dem Monte Titano angekommen ging’s los auf unsere Tour durch die Altstadt. Der Monte Titano ist der zentrale Berg von San Marino und das Herz des gesamten Landes. Mit einer Höhe von etwa 739 Metern prägt er das Landschaftsbild. Die Altstadt von San Marino zieht sich über den Bergrücken und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Unser erstes Ziel in der Stadt war das Rathaus von San Marino. Bei der Ankunft lag dieses noch voll im Dunst. Als wir dann zum Schluss wieder zurück zur Gondel sind, war die Sicht auf kurze Distanz zum Glück etwas klarer. Tolle Chance für ein weiteres Bild! Der Palazzo Pubblico ist das politische Zentrum von San Marino und Sitz der Regierung. Er steht an der Piazza della Libertà, einem der wichtigsten Plätze der Stadt. Das heutige Gebäude stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und wurde im neugotischen Stil errichtet, wirkt aber bewusst wie ein mittelalterlicher Palast, um an die lange Tradition der Republik anzuknüpfen. Hier finden die Sitzungen des Parlaments statt, und auch die beiden Staatsoberhäupter, Capitani Reggenti, haben hier ihren Amtssitz.Читать далее

  • Die Basilica di San Marino

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 14 °C

    Unser Ziel war es, erst mal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bei beständigen Wetter zu besichtigen und dann etwas später, wo Regen angekündigt war, durch die Gassen der Stadt zu schlendern. Somit ging’s vom Rathaus zur Basilika San Marino, die unweit entfernt aber einen kleinen Hügel aufwärts liegt. Die Basilica di San Marino ist die wichtigste Kirche von San Marino und liegt im historischen Zentrum. Die heutige Basilika wurde im 19. Jahrhundert im klassizistischen Stil erbaut und erinnert mit ihrer Säulenfassade fast an einen antiken Tempel. Sie steht an der Stelle einer älteren Kirche, die dem Staatsgründer gewidmet war. Der Staatsgründer von San Marino war der Heilige Marinus von Rab (italienisch: San Marino). Er lebte im 3.–4. Jahrhundert und stammte ursprünglich von der Insel Rab im heutigen Kroatien. Marinus war Steinmetz und Christ und floh der Überlieferung nach vor Christenverfolgungen unter den Römern. Er zog sich auf den Monte Titano zurück, wo er eine kleine christliche Gemeinschaft gründete. Diese entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer unabhängigen Republik. Der Legende nach sprach er auf dem Sterbebett die Worte, „Ich lasse euch frei von beiden Menschen“. Gemeint waren damit der Kaiser und Papst, somit ein früher Hinweis auf die Unabhängigkeit des späteren Staates. Marinus starb um das Jahr 301, das heute als Gründungsjahr von San Marino gilt. Seine Reliquien befinden sich in der Basilica di San Marino. Im Inneren wirkt die Basilika hell und klar strukturiert, mit drei Schiffen und einer eher schlichten, eleganten Gestaltung. Der wichtigste Ort ist der Hauptaltar, unter dem sich die Reliquien des heiligen Marinus befinden. Sehr spannend!Читать далее

  • Erkundung der Altstadt von San Marino

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 14 °C

    Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel ging’s dann bereits zu Teilen durch Gassen der Stadt und vor allem bergauf. Grund dafür ist, dass die drei berühmten Türme der Stadt oberhalb der Gebäude liegen und somit ging’s auch für uns hoch hinaus. Mit jedem Höhenmeter weiter nach oben wurde jedoch auch der Nebel dichter. Auf den tollen Weitblick auf Italien und auch das Land entlang Richtung Türme, mussten wir dieses Mal leider verzichten. Nächstes Mal dann!Читать далее

  • Der Erste Turm, Guaita

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 14 °C

    Am ersten Turm angekommen hieß es nach bester Möglichkeit tolle Bilder machen. Hier war es noch etwas schwerer als in der Stadt, da der Nebel noch dichter war. Trotzdem haben wir es best möglich geschafft. Beim Eingang haben wir dann auch für 19€ zwei Tickets gekauft für den Eintritt in den ersten und zweiten Turm, zudem theoretisch ein paar Museen. Die drei Türme von San Marino auf dem Monte Titano sind das bekannteste Symbol des Landes und stehen für seine Unabhängigkeit, Wehrhaftigkeit und lange Geschichte. Sie stammen aus dem Mittelalter und wurden als Verteidigungsanlagen gebaut, um das kleine Staatsgebiet gegen Angreifer zu schützen. Die Türme waren Teil eines ausgeklügelten Verteidigungssystems. Durch ihre Lage auf dem Bergrücken konnte man Feinde schon von weitem sehen und Signale zwischen den Türmen austauschen. So konnte sich San Marino über Jahrhunderte erfolgreich gegen größere Mächte behaupten. Durch ihre Lage auf dem schmalen Grat des Monte Titano bildeten sie eine natürliche Festung. Steile Felsen, enge Zugänge und perfekte Sicht in alle Richtungen. Die drei Türme waren durch Mauern und Wege miteinander verbunden. Teile der Mauern sind heute noch erhalten. Der älteste und wichtigste Turm, die Guaita, stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist gleichzeitig eine Festung mit mehreren Mauerringen. Hier befanden sich früher auch Gefängnisse. Guaita war der zentrale Verteidigungspunkt und ist heute der bekannteste Turm. Guaita war der Kern der militärischen Verteidigung. Wenn Angreifer es überhaupt bis hierhin schafften, war dies die letzte Bastion. Durch die massiven Mauern und die schwierige Zugänglichkeit war sie extrem schwer einzunehmen. Sehr imposant und meist die bekannteste Kulisse von San Marino. Auch bei uns mit dem Nebel durchaus ein eindrucksvoller Anblick, wenn auch nicht ganz einfach zu fotografieren. Gar nicht möglich war wiederum leider der Blick von der Turmspitze aus zum zweiten und dritten Turm, der sonst sehr imposant möglich ist. Auch ohne den Weitblick ging’s dann aber direkt weiter zu Fuß zum zweiten Turm.Читать далее

  • Pingu in San Marino

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 14 °C

    Natürlich ging’s erst weiter nachdem wir Pingu vor den wichtigsten Sehenswürdigkeiten fotografiert hatten, wenn auch mit Nebel nicht ganz einfach. Einmal ein Foto vor dem ersten Turm, dann noch ein Bild vor dem berühmten Hexenpass, zu dem es direkt als Nächstes auf dem weiteren Weg ging.Читать далее

  • Der Hexenpass - Passo delle Streghe

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf dem Weg vom ersten zum zweiten Turm ging’s einen kurzen pass entlang, der sowohl bei Sonne, als auch bei Nebel, ein genialer Fotospot ist! Der Passo delle Streghe, auch „Hexenpass“ genannt, ist ein schmaler, spektakulärer Weg auf dem Grat des Monte Titano in San Marino. Er verbindet die beiden Türme Guaita und Cesta und gehört zu den schönsten Aussichtsrouten des Landes. Der Weg verläuft direkt entlang der alten Stadtmauern und bietet auf beiden Seiten beeindruckende Ausblicke. Auf die Hügel der Emilia-Romagna und bis hin zur Adriaküste. Der Name „Hexenpass“ stammt aus lokalen Legenden. Früher glaubte man, dass sich hier nachts Hexen trafen oder dass der Ort eine mystische, geheimnisvolle Bedeutung hatte. Sehr passend dazu war die Stimmung bei uns mit dem Nebel! Historisch war der Weg jedoch vor allem Teil der Verteidigungsanlage und diente als Verbindung zwischen den Türmen.Читать далее

  • Der Zweite Turm, Cesta

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 13 °C

    Nachdem wir den kurzen, aber sehr beeindruckend Abschnitt hinter uns hatten, ging’s weiter zum zweiten Turm von drei. Auch in diesen konnten wir rein, haben wir natürlich gemacht, da wir das Ticket schon hatten. Vom ersten Eindruck her wussten wir direkt, dass dieser natürlich kleiner ist, gleichzeitig wurde die Innenfläche hier für eine Ausstellung genutzt, was im ersten Turm nicht der Fall war. Der Cesta ist der zweite der drei berühmten Türme von San Marino und liegt auf dem höchsten Punkt des Monte Titano. Er wurde im 13. Jahrhundert errichtet und spielte eine wichtige Rolle im Verteidigungssystem des Landes. Im Gegensatz zur massiven Festung Guaita diente der Cesta-Turm vor allem als Wach- und Aussichtspunkt. Durch seine erhöhte Lage konnte man von hier aus Feinde schon aus großer Entfernung erkennen und frühzeitig Alarm schlagen. Damit war er ein zentraler Bestandteil der strategischen Sicherung San Marinos. Architektonisch ist der Turm kompakter und klarer aufgebaut als die Guaita. Er wirkt weniger wie eine große Festungsanlage, sondern eher wie ein klassischer Wehrturm mit dicken Mauern und einem zentralen Turmkörper. Heute befindet sich im Inneren ein Waffenmuseum, in dem historische Rüstungen und Waffen ausgestellt sind. Gleichzeitig ist der Turm ein beliebter Aussichtspunkt mit einem der besten Panoramablicke über die Umgebung. Die Ausstellung konnten wir sehen, den Weitblick weiterhin nicht. Somit ging’s dann direkt weiter auf unserer Tour.Читать далее

  • Durch den Wald zum Dritten Turm, Montale

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 14 °C

    Über einen Waldabschnitt ging’s immer weiter den Faden entlang zum dritten Turm. Dieser Abschied war jetzt wahrscheinlich bei Nebel und einer eher mystischen Stimmung. Schöner als bei sonnigem Wetter, da es durch einen sehr schönen Waldabschnitt ging. Hin und wieder gab es Abzweigungen für Aussichtspunkte, die wir weggelassen haben. Sicherlich werden wir alleine durch Aussichtspunkte 1 Stunde länger in San Marino gewesen, die meisten konnte man sich aber wirklich sparen, da man sowieso nur eine weiße Wand gesehen hat. Der Montale ist der kleinste und abgelegenste der drei Türme von San Marino und liegt ebenfalls auf dem Monte Titano, etwas abseits der Hauptwege. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und hatte vor allem eine militärische Nebenfunktion. Im Gegensatz zu den anderen beiden Türmen war Montale kein großer Verteidigungsstützpunkt, sondern eher ein Beobachtungs- und Signalposten. Von hier aus konnte man Bewegungen in der Umgebung überwachen und Informationen weitergeben. Der Turm ist deutlich schlichter gebaut und besitzt nur einen kleinen Innenraum. Eine Besonderheit ist, dass er nicht öffentlich zugänglich ist. Historisch wurde er zeitweise auch als Gefängnis genutzt. Der Zugang erfolgte von oben, was typisch für solche Wehr- und Gefängnistürme war. Durch seine abgelegene Lage wirkt Montale heute besonders ruhig und fast etwas geheimnisvoll. Er ist weniger besucht als die anderen Türme, bietet aber eine schöne Perspektive auf die Landschaft und vervollständigt das historische Verteidigungssystem. Vom letzten der drei Türme aus ging’s dann noch einen kleines Stück durch den Wald und dann einen Bogen zurück, Richtung Altstadt.Читать далее

  • Die Stillgelegte Bahnstrecke

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 14 °C

    Auf dem Weg zurück in die Altstadt ging’s dann erst mal einige Treppen bergab, nachdem es bis zum zweiten Turm nahezu permanent bergauf ging. Durch den dichten Nebel hatte man gar nicht so ganz wahrgenommen, wie weit man mittlerweile nach oben gegangen war. Unser erster Gedanke war, wenn wir jetzt einige Treppen runtergehen müssen wir auch noch mal einige hochgehen. War aber dann nicht so. Zurück in die Altstadt ging’s dann nur ein paar Stufen. Auf dem Weg dahin sind wir noch zu einem echten Geheimtipp. Ein Geheimtipp einerseits, weil es online nicht unendlich viele Bewertungen hat und gleichzeitig auch nicht so einfach zu finden ist. Es handelt sich um den Tunnel einer stillgelegten Eisenbahn. Grundsätzlich im ersten Moment noch nichts übertrieben besonderes. Hier steht jedoch noch ein Waggon der damaligen Eisenbahn. Das macht das Ganze schon mal interessanter! Tatsächlich befindet sich auf den Gleisen vor dem Tunnel aktuell eine große Baustelle, was dafür sprechen kann, dass die Gleise irgendwann wieder reaktiviert werden. Durch die Baustelle sieht es erst mal so aus, als könnte man nicht Sym Tunnel gehen. Tatsächlich gibt es jedoch einen Schleichweg rum um ein früheres Bahn Häuschen, mit dem man ohne Problem und ohne weitere Einschränkungen zum Eingang vom Tunnel kommt. Dieser ist auch notwendig, da man von der anderen Seite des Tunnels aus bis nach San Marino gehen kann. Gleichzeitig leuchten im Tunnel alle Lampen, was auch dafür spricht, dass der Durchgang weiterhin kein Problem macht. Auch wenn die Baustelle erst mal so wirkt, als wäre der Eingang nicht mehr zulässig. Die Ex linea ferroviaria Rimini–San Marino war eine spektakuläre Eisenbahnstrecke, die die Adriastadt Rimini mit dem Bergstaat San Marino verband. Die Strecke wurde 1932 eröffnet und galt als technische Meisterleistung ihrer Zeit. Auf nur etwa 32 Kilometern führte sie durch eine anspruchsvolle Landschaft mit zahlreichen Tunneln, Brücken und steilen Abschnitten hinauf nach San Marino. Besonders beeindruckend war, wie die Bahn den Höhenunterschied zwischen Küste und Berg bewältigte. Der Betrieb war jedoch nur von kurzer Dauer. Bereits im Zweiten Weltkrieg wurde die Strecke 1944 durch Bombardierungen schwer beschädigt und danach nicht wieder vollständig aufgebaut. Damit verschwand eine der ungewöhnlichsten Bahnverbindungen der Region. Heute sind noch viele Überreste sichtbar, vor allem rund um San Marino. Alte Tunnel, Brückenreste und ehemalige Bahnhofsgebäude. Bleib zu hoffen, dass die Strecke irgendwann wieder belebt wird, vor allem, wenn es so eine eindrucksvolle Strecke war!Читать далее

  • Der Nebel lichtet sich, zumindest etwas!

    14 апреля, Сан-Марино ⋅ ☁️ 14 °C

    Nachdem wir aus dem Tunnel wieder raus waren, ging’s zurück ins historische Zentrum der Stadt. Hier hat sich der Nebel inzwischen ein bisschen aufgelöst, die Sicht war ein bisschen besser. Zumindest auch kurze Distanz. Nachdem wir uns hier auf einem zentralen Platz durch sehr viele verschiedene Schulklassen geschlängelt hatten, ging’s kurz in ein Café für ein kleines Mittagessen. Nachdem Nadine vor der Gondelfahrt schon was gegessen hatte, hab ich mir hier nur kurz einen Snack gegönnt. Erstaunlicherweise etwas, das wie eine Kaltzone geschmeckt hat, hat durch die sehr tolle Lage sieben Euro gekostet. Nachdem wir dann im Tal waren, haben wir uns noch mal jeweils eine halbe Tomate Mozzarella Stange gegönnt mit borater, dazu zwei Cappuccino für 9,50 €. Da merkt man einen deutlichen Preisunterschied zwischen Berg und Tal! Bevor sie doch ins Tal ging, sind wir noch unsere Runde fertig gegangen. Erfreulicherweise sind wir am Rathaus vorbei, das inzwischen komplett klar zu sehen! Die Bilder davon habe ich dem ursprünglichen Footprint beigefügt. Neugierig, ob das für den gesamten Berg gilt, bin ich noch mal kurz zum ersten Turm gelaufen. Dieser war inzwischen auch etwas klarer zu sehen, auch diese Bilder habe ich für den Footprint vom ersten Turm genutzt. Trotzdem nicht ganz so klar, wie das Rathaus inzwischen war und somit war es auch keine ernsthafte Überlegung, die Runde noch mal zu gehen. Mit der Gondel ging’s dann zurück ins Tal mit dem Auto zurück auf die circa 2 Stunden Fahrt nach Bologna. Ein kleines Highlight dabei. Bevor wir aus San Marino rausgefahren sind, konnten wir für 1,90 € den Liter Diesel tanken. Das sind ungefähr 0,45 € weniger als beim losfahren in Deutschland. Da lohnt sich der Tankstellen Vergleich! San Marino hat uns wirklich sehr gut gefallen! Vom Land selbst und auch der Stadt unterhalb des Berges haben wir nicht so viel mitbekommen, der gesamte Teil der Altstadt auf dem Berg, inklusive Befestigungsanlage, hat uns aber richtig gut gefallen! Natürlich ist durch die beschränkte Größe schnell viel los und man darf sich seinen Weg durcharbeiten, das war aber heute ohne Problem möglich. Im Sommer kann das durchaus anspruchsvoller werden. Trotzdem wollen wir irgendwann mal kommen mit der Hoffnung, dass der Himmel dann blau ist und wir den gigantischen Ausblick von San Marino genießen können.Читать далее

  • Sehr gute Hausgemachte Pasta!

    14 апреля, Италия ⋅ ☁️ 14 °C

    Zurück in Bologna haben wir uns erst mal circa 1,5 Stunden Pause gegönnt, bevor es dann zum Abendessen ging. Ursprünglich wollten wir auf dem Rückweg von San Marino noch einen Zwischenstopp in Cesena einlegen. Wir hatten schon im Gefühl, dass wir nicht unendlich viele Schritte in San Marino gehen werden. War mit knapp 10.000 auch nicht so, trotzdem hat uns das schlecht angekündigte Wetter für Cesena abgeschreckt. Die Pause hat aber definitiv auch gut getan! Nach der Auszeit ging’s dann los zum Abendessen. Einmal quer durch die Innenstadt zur Osteria Da Fortunata. Wir hatten online gelesen, dass es hier richtig gute, frisch, selbst gemachte Pasta gibt. Hat sich auch so bestätigt! Für Nadine gab es Tortellini gefüllt mit Spinat und Ricotta in Salbei Butter Sauce, für mich Cacio e Pepe. War super gut! Nachdem die Portionen nicht unendlich riesig waren, haben wir uns dann noch eine Portion Brot dazu bestellt. Inklusive Olivenöl mit Salz und Pfeffer. Wie immer eine perfekte Ergänzung! Gut gesättigt ging’s dann los, zurück zum Hotel, natürlich mit den Augen offen für die wunderschöne Stadt Bologna!Читать далее

  • Verdauungsspaziergang durch Bologna

    14 апреля, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf dem Weg zurück zum Hotel sind wir keine Umwege gegangen und trotzdem an einigen wunderschönen Sehenswürdigkeiten vorbeigekommen, beispielsweise der gigantischen Basilika im Herzen der Stadt. Sightseeing haben wir jetzt nicht gemacht, sind nirgends rein oder auch nirgends angehalten, da uns das alles morgen noch bevorsteht. Trotzdem konnten wir nicht verhindern, ein paar tolle Fotos zu machen, vor allem in der abendlichen Stimmung. Zurück in unserer Unterkunft hieß es dann abschalten und den Abend mit Serie schauen genießen. Die Serie für diesen Urlaub, The Middle. 16.346 Schritten (11,64 Km) war heute der bisher ruhigste Tag. Mal sehen, ob wir noch mal ähnliche Tage haben oder ob es sonst tendenziell die 20.000 überschreiten wird. Freuen uns auf jeden Fall jetzt schon riesig auf morgen in Bologna!Читать далее

  • Die Basilika San Francesco

    15 апреля, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach der zweiten Nacht in Bologna stand heute unsere Tor durch Bologna auf dem Plan! Los ging’s um kurz nach 9 Uhr und direkt zur nahegelegenen Basilika San Francesco, an der wir gestern schon vorbei sind. Gestern war diese geschlossen, heute zum Glück nicht. Erst hatten wir Schwierigkeiten den Eingang zu finden, da der Haupteingang aktuell nicht offen war, sondern lediglich der Seiteneingang. Zum Glück hatten wir bei der Suche nach dem Eingang nicht aufgegeben und wurden mit dem beeindruckenden Inneren belohnt. Die Basilica di San Francesco ist eine der bedeutendsten mittelalterlichen Kirchen von Bologna und ein frühes Beispiel der Gotik in Italien. Sie wurde im 13. Jahrhundert vom Franziskanerorden errichtet und zeigt deutlich den Einfluss der französischen Gotik. Von außen wirkt die Kirche mit ihrer Backsteinfassade eher schlicht, die hohe Bauweise macht sie trotzdem sehr eindrucksvoll. Besonders auffällig sind die langen, schlanken Fenster und die klare Struktur. Im Inneren beeindruckt der große, hohe Raum mit typischen gotischen Elementen. Spitz zulaufende Bögen, hohe Gewölbe, viel Licht durch große Fenster. Die Basilika wirkt dadurch sehr weit im Vergleich zu romanischen Kirchen. Eine Besonderheit befinden sich hinter der Kirche. Die sogenannten Gräber der Glossatoren, bedeutende Rechtsgelehrte der Universität Bologna, die im Mittelalter das römische Recht studierten und kommentierten. Diese Grabmäler sind ungewöhnlich hoch auf Säulen errichtet und ein echtes Highlight. Zu diesen konnten wir nicht, da aktuell eine kleine Baustelle an der Seite der Basilika ist. Das Innere konnten wir trotzdem umfassend erkunden und danach ging’s weiter.Читать далее

  • Durch die Arkaden von Bologna

    15 апреля, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Bei unserer gesamten Tour durch Bologna, heute circa 5 Stunden, sind wir durch unzählige Arkadengänge gegangen, für die Bologna sehr bekannt ist. Die Arkaden, auf Italienisch „Portici“, sind eines der prägendsten Merkmale von Bologna und machen die Stadt weltweit einzigartig. Insgesamt gibt es über 60 Kilometer überdachte Gehwege, die sich durch die gesamte Stadt ziehen. Ursprünglich entstanden die Arkaden im Mittelalter aus praktischen Gründen. Bologna wuchs stark durch die Universität Bologna und es wurde zusätzlicher Wohnraum benötigt. Deshalb baute man obere Stockwerke über die Straße hinaus. Die Arkaden dienten als Stütze und schufen gleichzeitig geschützte Wege darunter. Heute sind sie ein zentrales Element des Stadtbilds und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie bieten Schutz vor Sonne, Regen und Hitze und machen das Spazieren durch Bologna besonders angenehm. Architektonisch sind die Portici sehr vielfältig. Aus Holz (älteste Form), aus Stein oder Ziegel und von schlicht bis reich verziert. Absolut toll!Читать далее

  • Unzählige schöne Kirchen

    15 апреля, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf unserer heutigen Tour sind wir an unzähligen Kirchen vorbei. Einigen richtig großen und sehr bekannten, wiederum auch an einigen eher kleineren aber nicht weniger schönen. Die großen und bekannten Folgen in einzelnen Footprints, während hier einige gebündelt sind, die uns besonders gut gefallen haben. Zuerst sind wir auf die Chiesa Parrocchiale dei Santi Gregorio e Siro getroffen. Diese eher wenig bekannte Pfarrkirche liegt abseits der großen Touristenrouten und wirkt deshalb besonders ruhig und ursprünglich. Sie hat mittelalterliche Wurzeln, wurde jedoch mehrfach umgebaut und zeigt heute eine Mischung aus älteren Strukturen und späteren Ergänzungen. Besonders sehenswert sind die Altarbilder und Deckenmalereien lokaler Künstler, darunter Werke aus der Schule der Carracci, die für ihren Einfluss auf den Barockstil in Bologna bekannt war. Die Sakristei bewahrt mehrere Gemälde und liturgische Geräte aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die den kunsthistorischen Wert der Kirche unterstreichen. Als zweites waren wir bei der Chiesa di San Giovanni Battista dei Celestini. Diese stammt aus der Spätrenaissance und war eng mit dem Orden der Celestiner-Mönche verbunden. Heute ist sie für ihre kunstvolle Barockausstattung und ihre architektonische Harmonie bekannt, die den Übergang vom 16. zum 17. Jahrhundert widerspiegelt. Als drittes ging’s zur Oratorio di San Filippo Neri. Das Oratorio di San Filippo Neri ist ein barockes Oratorium und bedeutender Sakralbau in Bologna. Es wurde im 17. Jahrhundert als Andachtsraum des Ordens der Philippiner errichtet und gilt heute als herausragendes Beispiel für Bolognas barocke Architektur und für die erfolgreiche Restaurierung nach schweren Kriegsschäden. Die Deckenfresken stammen von Francesco Monti und Carlo Cignani-Schülern. Der Bau wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in den 1990er- und 2000er-Jahren sorgfältig restauriert. Als letztes ging’s zur Basilica Santo Stefano Basilica. Diese Anlage gehört zu den faszinierendsten Orten der Stadt. Es handelt sich nicht um eine einzelne Kirche, sondern um einen ganzen Komplex aus mehreren miteinander verbundenen Kirchen, der oft „Sette Chiese“ (Sieben Kirchen) genannt wird. Der Ursprung reicht bis in die Spätantike zurück. Die Anlage sollte symbolisch die heiligen Stätten von Jerusalem nachbilden. Besonders eindrucksvoll sind die unterschiedlichen Baustile, Innenhöfe und der atmosphärische Kreuzgang. Leider waren die Kirchen alle zum Zeitpunkt unseres Besuchs geschlossen, somit blieb’s hier befindet Besichtigung von Außen.Читать далее

  • Die Kathedrale von Bologna

    15 апреля, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Nachdem wir einige schöne eher kleinere Kirchen besichtigt hatten ging’s für uns zu einer der größten Kirchen der Stadt, zur Kathedrale im Zentrum. In dieser waren wir schon beim letzten Besuch, wollten wir aber auch heute nochmal. Die Cattedrale di San Pietro ist die Hauptkirche und der Sitz des Erzbischofs von Bologna. Sie liegt etwas versteckt nahe der Via dell’Indipendenza und wird oft übersehen, obwohl sie eine zentrale religiöse Rolle spielt. Die Ursprünge der Kathedrale reichen bis ins frühe Mittelalter zurück, doch das heutige Erscheinungsbild stammt größtenteils aus dem 17. Jahrhundert und ist vom Barock geprägt. Die Fassade wirkt relativ schlicht, während das Innere deutlich aufwendiger gestaltet ist. Im Innenraum erwartet Besucher eine helle, weitläufige Kirche mit hohen Gewölben, Seitenkapellen und reich verzierten Altären. Besonders auffällig sind die kunstvollen Decken, Gemälde und Skulpturen, die den barocken Stil unterstreichen. Ein markantes Element ist der Glockenturm, der zu den höchsten der Stadt gehört und mehrere Glocken beherbergt.Читать далее

  • Das Fenster nach „Klein Venedig“

    15 апреля, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Raus aus der Kathedrale ging’s die Straße aufwärts zu einer kleinen Sehenswürdigkeit, die nicht ganz so bekannt ist wie die berühmten Kirchen und Türme der Stadt. An der Via Piella gibt es eine Brücke über einen Kanal. Während eine Seite der Brücke zum Kanal offen ist, ist auf der anderen Seite eine Wand. In dieser befindet sich ein Fenster, welches man öffnen kann, um einen Blick auf den Kanal und die Fassaden und Balkone entlang des Kanals zu werfen. Bekannt ist dieser online als kleines Venedig! Passend, nach unserem Besuch in Venedig und eine coole Idee, mit dem Fenster in der Wand an dieser malerischen Stelle!Читать далее

  • Die Türme der Stadt

    15 апреля, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Im laufe unserer Tour sind wir an einigen Türmen der Stadt vorbei. Unser Ziel war eigentlich der Torre Prendiparte o Coronata, den wir besteigen wollten für eine tolle Aussicht. Vorort haben wir rausgefunden, dass das leider nur Sonntag möglich ist. Schade! Dafür haben wir später einen anderen Turm auf den Plan genommen! Die Türme haben uns trotzdem den ganzen Tag verfolgt. In Bologna gab es im Mittelalter ursprünglich über 100 Türme, manche Schätzungen gehen sogar von bis zu 180 aus. Sie wurden von reichen Familien als Statussymbol und zur Verteidigung gebaut. Für die Türke gab’s mehrere Gründe. Das zeigen vom Wohlstand der Stadt im Mittelalter, die Konkurrenz zwischen Adelsfamilien („wer baut höher“) und auch eine militärische Funktion. Heute stehen etwa 20 der Türme noch. Teilweise vollständig, teilweise nur als Reste. Die bekanntesten sind Due Torri (Asinelli & Garisenda), der Torre Prendiparte und Torre Galluzzi.Читать далее

  • Auf der Piazza Maggiore

    15 апреля, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Vorbei an vielen der zentral gelegenen Türmen ging’s zum zentralen Platz, der Piazza Maggiore. Der Piazza Maggiore ist das historische und lebendige Zentrum von Bologna. Seit dem 13. Jahrhundert bildet er das Herz der Stadt und ist bis heute der wichtigste Treffpunkt für Einheimische und Touris. Rund um den Platz stehen einige der bedeutendsten Gebäude Bolognas. Besonders auffällig ist die riesige Basilica di San Petronio, eine der größten Kirchen Europas, deren Fassade bis heute unvollendet ist. Ebenfalls wichtig ist der Palazzo d’Accursio, der lange Zeit das Rathaus war, sowie der Palazzo del Podestà und der Palazzo dei Notai, die die politische Geschichte der Stadt widerspiegeln. Der Platz selbst ist weitläufig und offen, ideal zum spazieren, Sitzen oder einfach Beobachten des Stadtlebens. Oft finden hier Veranstaltungen, Konzerte oder Filmvorführungen statt, besonders im Sommer. Auch wir konnten heute drei verschiedene Straßenmusiker bestaunen und eine Hip-Hop Tanzgruppe.Читать далее

  • Dieses mal in die Basilica San Petronio

    15 апреля, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Unser Highlight am Platz war natürlich die Basilika. Als wir das letzte Mal hier waren, haben wir es leider nicht rein geschafft. Grund dafür war die Öffnungszeit, die bis mittags und dann wieder am Nachmittag ist, dazwischen 2 Stunden Pause. Genau in der Pause waren wir damals im Zentrum. Dieses Mal davor und somit ging’s direkt rein, überraschenderweise kostenlos! Die Basilica di San Petronio ist die größte Kirche von Bologna und eine der beeindruckendsten Kirchen Europas. Sie dominiert die Piazza Maggiore und ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. Der Bau begann im Jahr 1390 und sollte ursprünglich noch größer werden als der Petersdom in Rom, ein Zeichen für den Stolz und die Macht Bolognas. Dieses ambitionierte Projekt wurde jedoch nie vollständig umgesetzt, weshalb die Fassade bis heute unvollendet ist: Der untere Teil ist mit Marmor verkleidet, während der obere aus einfachem Backstein besteht. Mit etwa 132 Metern Länge und 60 Metern Breite gehört die Basilika zu den größten Kirchen der Welt. Gemessen am Innenraum die 10. größte der Welt, zudem die 5. höchste! Der Innenraum ist entsprechend gewaltig. Hoch, weit und geprägt von massiven Säulen und langen Sichtachsen. Trotz der Größe wirkt der Raum eher klar und weniger überladen als viele barocke Kirchen. Ein besonderes Highlight ist die Meridianlinie im Boden, eine der längsten der Welt. Sie wurde im 17. Jahrhundert eingebaut und diente zur Bestimmung von Sonnenständen und Kalenderdaten. Durch ein kleines Loch im Dach fällt Sonnenlicht auf eine Linie im Boden und zeigt exakt den Stand der Sonne im Jahresverlauf. Die Basilika ist dem Stadtheiligen Petronius gewidmet, einem Bischof von Bologna aus dem 5. Jahrhundert. San Petronio war lange Zeit nicht nur religiös wichtig, sondern auch ein Ort politischer Macht. Hier fanden bedeutende Ereignisse statt, darunter die Krönung von Kaiser Karl V. durch den Papst im Jahr 1530. Ein seltenes Ereignis außerhalb Roms. Uns hat es hier auf jeden Fall extrem gut gefallen, wirklich ein gigantisches Gotteshaus!Читать далее