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Windige Winterreise 25/26

Der letzte Winter in D war uns zu grau und trist. Da nutzt auch das gemütliche Haus nicht viel. Jetzt geht es Richtung Südfrankreich - geruhsam und ohne feste Ziele. Leia mais
  • Dalías

    3 de janeiro, Espanha ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir stehen ja nun schon einige Tage in Dalias. Der Ort entstand in der Zeit von Al-Andalus. Der Name kommt vermutlich von dem arabischen dālaya, was Weinrebe bedeutet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde hier Bergbau betrieben. Nach dem Ende des Bergbaus begann die Wirtschaft sich auf den Anbau von Gemüse zu konzentrieren und die Einwohnerzahl ging zurück. Heute präsentiert sich hier ein typisch spanischer Ort mit gut instand gehaltenen Häusern. Nichts spektakulär schönes oder altes Gemäuer aber durchaus nett. Die Menschen sind freundlich und noch in Weihnachtsstimmung. Es gibt einen kleinen Supermarkt, Bäcker, Fruteria und sogar noch den überdachten bzw fest gemauerten Mercado. Es riecht nach Fisch und von der Gasse dahinter klingt aus einer Bar Weihnachtsmusik.
    Unweit unseres Stellplatzes begegnet uns noch ein kleiner Festwagen, eskortiert von einem Polizeiauto. Die zwei jungen Damen auf dem Wagen winken uns fröhlich zu.
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  • Dalías

    2 de janeiro, Espanha ⋅ ☁️ 10 °C

    Nun ist das Jahr schon einen Tag alt und von überall kamen die guten Wünsche für das neue Jahr. Das unverbrauchte. In dem man was ändern möchte, sich was vornimmt.
    Wir haben uns vorgenommen, dass es gut ist wie wir es machen und wollen Nix ändern.
    Euch allen aber ein gutes und beschütztes 2026 wünschen.
    Was wäre dafür besser geeignet als die hier in Almerimar bekannte Indalo Figur?

    Der Indalo ist eine 1868 entdeckte jungsteinzeitliche, bzw. kupfersteinzeitliche Figur, die als Höhlenmalerei in den Höhlen Los Letreros und Maimón Chico bei Vélez-Blanco in der spanischen Provinz Almería entdeckt wurde. Die Figur stellt einen Menschen dar, der einen als Regenbogen interpretierten Bogen in den Händen hält und soll dem Besitzer Schutz, Glück und Harmonie bringen.
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  • Dalías

    31 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☀️ 13 °C

    Ortswechsel für Silvester. Eine Dusche wäre fein, die Toilette ist voll. Der Abwassertank auch und Strom - naja, nehmen wir auch mal wieder. In Dailas gibt es einen privaten Platz mit Blick auf die kargen Berge. Nicht der idyllischste Ort, aber gepflegt, nette andere wohnmobilisten die hier schon etwas zeitlos geworden sind. Deutsch überwiegt. Man sitzt gesellig zusammen, der kleine Hund knurrt mich erstmal grimmig an. Die Rasse kenne ich, da ist erstmal respektvolle Distanz angesagt bis der Hund nach eingehender Prüfung entscheidet, ob er mir näher kommen möchte. Wenn wir allerdings dachten, hier sei der Hund begraben (natürlich nicht der vom Platz), werden wir eines besseren belehrt: laute Musik von der anderen Straßenseite und Feuerwerk soll es auch noch geben, wie überall. Wohltuend ist allerdings, dass es noch kein Probegeböller gibt. Dafür aber von den Betreibern eine Platte mit original andalusischen Dulces, sehr süß, sehr mandelig, sehr bröckelig. Nach einem ist der Hyper auf süßes definitiv gestillt.Leia mais

  • Almerimar

    31 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☀️ 13 °C

    Der letzte Tag in 2025 beginnt mit einem Wiedersehen mit lieben Menschen, die wir während unserer Segelzeit kennlernen durften. Hier unten flanieren die Menschen in der Sonne, auf den Bergen liegt Schnee.
    Und für Rosinante gibt es endlich wieder einen Schlüsselanhänger mit dem Symbol der Region.
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  • Almerimar

    30 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☀️ 15 °C

    Vor der Abfahrt parken wir noch beim Mercadona auf den extra für Wohnmobile ausgewiesenen Plätzen. Das ist mal Service! Schräg gegenüber noch günstig tanken für 1,21, dann geht es richtig los. Aguilas ist im Baumboom. Die Stadt dehnt sich immer weiter aus, überall ragen Baukräne auf. Wo es nur möglich ist, parken Wohnmobile. Das Camper Areal Anibal kurz hinter Aguilas platzt aus allen Nähten. Hier kann man an der Tankstelle relativ preiswert tanken, die Tanks entleeren und Wasser auffüllen. Ausserdem werden hier sogar deutsche (komplett leere) Gasflaschen aufgefüllt. Und unsere Tankflasche ebenfalls. Sogar mit Service. Leider passt irgendwie gar nicht so viel rein in unsere Flasche. Oder der Stutzen sitzt nicht fest genug drauf. Immerhin, ein paar Liter fliessen und wir ziehen von dannen. Das Tor zum Stellplatz ist geschlossen, wahrscheinlich voll so wie es dahinter aussieht. So wirklich gutes schwant mir nicht, was unsere Aussichten auf einen Platz in Almerimar betrifft. Wüstenlandschaft, nix wächst hier. Berge oder besser gesagt Hügel liegen links und rechts wie schlafende Urzeittiere. Durchschnitten von den ziemlich neu wirkendenden Strassen. Ab und an linst rechts ein Stück der alten Strasse aus Gräsern und Büschen heraus. Bald wird sie gar nicht mehr zu sehen sein. Es hat ein bisschen was von einer Mondlandschaft. Loses Gestein ist durch den vielen Regen der vergangenen Tage an manchen Stellen bis auf oder an die Strasse gerutscht.
    Die Fahrt geht auf der A7 weiter. Fast eine Autobahn, 4-spurig, in relativ gutem Zustand, aber mautfrei. Wir sehen die Höhlenwohnungen von Almenzora. Die von Guadix sind wohl die bekanntesten in Spanien und wir haben die Stadt 2022 bereits besucht. Hier kann man sie sogar von der A 7 aus sehen.
    80 km vor Almerimar beginnt die Costa del Plastico. Silbrig glitzernd liegen unendlich grosse Plantagen in der Sonne, ziehen sich links und rechts der Strasse bis zum Meer hinunter, umfassen die Ortschaften, hüllen sie ein, lassen ihnen kaum noch Raum. 32000 Hektar und 3 Mio Tonnen Obst und Gemüse sollen hier Jahr für Jahr angebaut und geerntet werden. Ein Grossteil davon landet in Deutschlands Supermärkten. El Ejido war vor 30 Jahren noch ein Dorf und hat nun über 80.000 Einwohner, ist das Zentrum des Anbaus. Unzählige Logistikunternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Wasserknappheit, hohe Nitratbelastung, Ausbeutung der Arbeitskräfte, die meist vom afrikanischen Kontinent stammen sind nur einige Schlagworte zu der Region. Wo nix wächst, sind auch keine Plastikplanen, ist der Boden karg wie er eh und je war.
    Nach unzähligen Kreiseln fahren wir dann eine Palmengesäumte Allee nach Almerimar hinunter. Hier ist erstmal kaum noch was zu sehen von den Plastikplantagen, hier herrscht der Tourismus vor, wird Golf gespielt, reihen sich adrette Villen und weniger adrette Ferienwohnungskomplexe aneinander. Schilder weisen darauf hin, dass in allen Strassen ein absolutes Parkverbot für Wohnmobile etc. besteht. Interessiert aber irgendwie niemand. Überall stehen welche, vor allem auf den grossen Parkplätzen zwischen den Wohnkomplexen. Denn - oh Überraschung - die beiden Stellplätze, die vom Hafenbüro verwaltet werden, sind voll! Da hätten wir schon früher kommen müssen, so um 9, 10 Uhr heut früh. Ja klar, weil da auch noch was frei gewesen wäre. Schon erstaunlich - viele schimpfen über die Plätze in Almerimar, aber dennoch sind sie rappelvoll. Was natürlich auch am bevorstehenden Jahreswechsel liegt. Hämische Blicke folgen uns, als wir unverrichteter Dinge wieder fahren. Die meisten sitzen vor ihren Mobilen in der Sonne, gucken auf die Mega-Yachten, die den Wert eines Wohnmobils um das zigfache übersteigen. Selbst der sonst gern verschmähte Platz hinterm Winterlager des Hafens sei voll erklärt uns der Hafenmeister. Übrigens immer noch derselbige, der uns schon vor 12 Jahren geärgert hat. Hier im Office arbeiten definitiv Menschen, denen der Begriff Gastfreundlichkeit fremd ist. Aber vielleicht stehen einfach nur zu viele Menschen mit abstrusen Wünschen tagtäglich hier auf der Matte. Immerhin erklärt er uns, dass wir für 5 Euro entsorgen könnten und dass wir - wie viele andere Camper auch - auf einen der Parkplätze entlang des Strandes fahren sollen. Ja, es sei offiziell verboten, werde aber im Winter toleriert. Na, da haben wir aber Glück gehabt. Auf dem nächst gelegenen, geteerten Parkplatz stehen schon einige Kumpane von Rosinante und wir suchen uns ebenfalls ein Plätzchen. Die Freunde, die hier die Lavanderia betreiben, treffen wir leider nicht mehr an. Gibt es also morgen früh ein Wiedersehen!
    Die Sonne versinkt im Wolkenband überm Meer, der Wind weht hier deutlich stärker. Und fast vermissen wir "unser" Aguilas ein klein wenig.
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  • Shopping

    29 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☀️ 14 °C

    Das Frühstücks Baguette, ein neues Weinglas, eine Hülle fürs iPad - unser Standort in Aguilas ist äußerst günstig für einen Besuch bei Action, Mercadona, carrefour bzw. das ihn umgebende Shopping Center. Noch nie haben wir allerdings ein so leeres Center gesehen. Viele Geschäftsräume stehen leer, das obere Stockwerk ist fast komplett leer und abgesperrt. Aber es gibt das eine, für uns relevante Geschäft in dem wir die Hülle fürs iPad bekommen. Made in China, aber das war klar. 3 Weingläser im Action - jetzt muss Besuch nicht mehr sasxeigebe Glas mitbringen für heute haben wir fertig. Ach ja, tanken kann man hier auch günstig: für 1,32 bei carrefour oder noch 10 günstiger etwas weiter unten. Parken kann man zumindest bei Mercadona entweder längs der Straße oder auf dem Gelände auf eigens für Wohnmobile ausgewiesenen Plätzen.
    In Summe ist die Ecke hier sehr Wohnmobil freundlich, auch wenn es weit ab von der Altstadt ist.
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  • Aguilas

    28 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ 🌧 14 °C

    Endlich kann ich nach 12 Jahren die „Fritura pescado“ essen! Damals haben wir mit dem Boot hier geankert , sind mit dem Dinghi an Land und im Costa Azul Playa hängen geblieben. Imbiss Flair aber Mega leckeres Essen. Auch heute ist die Geräuschkulisse gigantisch.
    Draußen verfinstert sich der Himmel immer mehr, es schüttet und später donnert und blitzt es noch. Aber wir kommen samt doggy bags trocken hin und zurück.
    Es hat sich einiges verändert hier: wo wir 2022 allein in der Pampa standen, stehen jetzt mehrere einkaufsmärkte und weiter oben parken mit uns noch einige Wohnmobile. Wieder in einem noch nicht komplett bebauten Wohngebiet. Die Gehwege sind schon wieder in Auflösung begriffen, aus den Platten wachsen Gräser für die wir zuhause ins Gartencenter müssen, um sie im Garten anzusiedeln.

    https://www.costaazulplaya.es/
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  • Los Alcázares

    27 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ⛅ 12 °C

    Samstag Vormittag- Markt in Santa Pola. Socken, schlüppis in allen Variationen (vorwiegend praktisch und Pölsterchen flach ziehend), Pantoffeln, Kleidung, nochmal Kleidung und noch mehr Kleidung. Vom Krabbeltisch , jedes Teil 15€ oder so. Auch vor pelzigem zum anziehen schrecken die Spanier nicht zurück. Oder vielleicht doch? Das Kaufinteresse scheint gering. Alles für den Haushalt, Fake Taschen, gegrillte Hähnchen, Obst und Gemüse. Viel Platz zwischen den Ständen, kein Gedränge. Um 13 Uhr ist dann Schluss mit lustig. Eine kurze Lautsprecher Durchsage und die Leierkasten Musik verstummt. Der Parkplatz dagegen bleibt voll. Einzig die riesige Pfütze direkt vor uns verhindert, dass wir gnadenlos zugeparkt werden. Die Ausfahrt wird trotzdem eng. Hinter Santa Pola erstrecken sich ausgedehnte Salinenfelder. In deren Wasser sich der Himmel spiegelt.
    Wir besuchen noch Bekannte aus Segelzeiten, die sich in der Nähe für einige Monate in einem Ferienhäuschen eingemietet haben. In D bekommen wir kein Treffen hin, aber hier.
    Danach kreiseln wir die Küste entlang. Alle 700 bis 1200 Meter ein Kreisel. Mir ist schon leicht schummerig. Das Navi hat ein einsehen und schickt uns 22 Kilometer auf die AP.
    Unser Ziel liegt am Mar Menor. Eine alte Busstation dient als Stellplatz, gratis mit VE. Das wissen viele zu schätzen, der Platz ist rappelvoll. In einem unvollendeten Baugebiet ( es hat nur für Straßen mit Gehwegen und Parkflächen gereicht) stehen schon einige Wohnmobile, hier finden auch wir noch ein Plätzchen mit reichlich Abstand zum Nachbarn.
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  • Santa Pola

    26 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☀️ 15 °C

    Mit Regen los gefahren, mit der Abendsonne angekommen. Wir sehen das als positives Zeichen. Und kaufen gleich nochmal Olivenöl von einer Mühle in Elche!

    https://mediterraneoessalud.com/de/besuche/

    Das ist richtig lecker. Wir sind zu früh und das einzige Auto auf dem Parkplatz. Eine Stunde später sieht das anders aus. Und ein Auto nach dem anderen fährt vor, um Oliven in das große Gitter im Boden zu kippen. Vorm wiegehöuschen hat sich eine Warteschlange gebildet. Mit dem Zettel geht es ins Büro und kurze Zeit später kommt man mit Einkaufswagen voller 5 Liter buddeln feinstem Olivenöl wieder raus.
    Bei uns heißt es nur „bares ist wahres“, wir zahlen unser Öl mit der Ec Karte und kaufen es auch im Shop, nicht in der großen Halle.
    Dafür stehen wir auf dann später sparsam auf einem schnöden Standplatz in Santa Pola. Gratis - Regenpfützen, Palmen, Straße und bellende Hunde inbegriffen.
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  • Kontrast

    25 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☁️ 9 °C

    Tschüss Area 340, Tschüß Meeresrauschen (vorerst). 7 Tage sind genug. Finden wir. Auch wenn wir vorgestern nochmal gezaudert haben: Verlängern, dann zurück nach Frankreich, nicht verlängern, weiter Richtung Almerimar und später dann Portugal?
    In der Nacht regnet es, große Pfützen stehen auf dem Platz, ganz vorne hat sich das Wasser vorm Abflussrohr festgesetzt, die Spatzenhorde freut sich über den Süßwassersee. In einer kurzen Regenpause packen wir alles ein, füllen den Wassertank auf. Dann holpern wir über die Schlaglochpiste Richtung Straße. Knapp 2 Stunden Autobahnfahrt mit immer wieder Regen bis Benicassim. Kurz vorher klart es auf, vor uns blitzt das Meer - oder sind es die Plastikplanen der Obstplantagen, die es hier auch schon gibt?
    Der Parkplatz für Wohnmobile ist eng aber gratis. Ich hoffe, das ich hier heil wieder rauskomme. Für eine Nacht wird es gehen, wir hätten ja auch Alternativen gehabt.
    Zur Entsorgung geht es ein paar Meter weiter, parallel zur Straße, nicht sehr einladend. Einige verstehen wohl nicht, das man die Toiletten Kassette in einen großen Schacht entleeren kann. Wenn dann noch Toilettenpapier in der Kassette war, bilden sich unschöne Haufen im Gitter des Grauwasser Ablass. Aber auch das haben wir schon schlimmer erlebt.
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  • Abendhimmel

    22 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☁️ 7 °C

    Einfach nur schön. Morgen soll es regnen - da muss man den Abendhimmel nochmal geniessen

  • Feliz navidad

    22 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☁️ 10 °C

    So allmählich wird es weihnachtlich, auf dem Platz und sogar bei uns. Ich hab einen Weihnachtsbaum aus Treibholz gebastelt frei nach dem Motto „früher war mehr Lametta“ und „schief ist modern“ 🤭. Aber immerhin fast plastikfrei und definitiv recyelbar.
    In diesem Sinne wünschen wir euch allen frohe Weihnachten!
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  • Waschtag

    20 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir waschen uns, unter der heißen Dusche. 1€ für 6 Minuten wohl temperiertes Wasser. Nebenan dreht sich unsere Wäsche derweil bei 30 grad. Anschließend verschwindet die Wäsche im Trockner und wir zum trocknen ins Wohnmobil. Auch ohne Sonne ist es angenehm draußen. Nur mit T-Shirt und sportlicher Hose wackele ich an den Strand und bewundere den einsamen Wellenreiter. Oder ist es eher ein Wellenschwimmer? Jedenfalls ist er mehr im Wasser als obendrauf. Aber ich bewundere ihn trotzdem, ist es doch mehr als ich wagen würde.
    Der Tag geht dahin im grollen des Meeres. Im Wassertank auffüllen, Toiletten cassette entleeren, Wäsche final abholen und Abendessen zubereiten. Zum Nachtisch muss der Panetone dran glauben. Weihnachten wird der wohl nicht mehr erleben.
    Vorm Tor zum Strand bewegt sich ein sonnenbebrillter Mensch zum Takt einer für unsere Ohren nicht so schöner Musik und sonnt sich in den letzten Strahlen der Sonne. Die hat sich zum Abend nochmal durch die Wolkendecke gedrückt und leuchtet alles dramatisch aus.
    Bald ist Weihnachten. Und wir haben keinen Weihnachtsbaum 🌲 . Noch nicht mal einen aus Plastik vomChinaladen. Vielleicht bastel ich noch einen aus Treibholz …. Aber nur vielleicht
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  • Wieder am Meer - Area 340

    18 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☀️ 15 °C

    Argwöhnisch fahren wir auf den Platz am Meer der Area 340. alle Camper stehen links, hat das einen Grund? Wir zögern, fragen erstmal nach. Nein, die „rechten“ sind nur irgendwie alle abgereist. Vielleicht weil sie abends nicht so lange die Stphke in der Sonne haben? Zum 3. Mal stehen wir hier, fast mit Blick aufs Meer. Nur wenige Schritte und wir sind am Strand. Hören können wir es jedenfalls gut. Im Glas ein Tinto Verano, Campingtisch und -Stühle kommen erstmalig zum Einsatz. Wir sitzen in der Sonne unter einem jetzt wieder wunderbar blau-blauem Himmel.
    Spontan entscheiden wir, Weihnachten hier zu verbringen.
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  • L’ Albi & Tarres

    16 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ 🌧 11 °C

    Sagenhafte 4,6 km haben wir uns bewegt, nach L‘Albi. Wo wir erstmal die dortige Cooperative stürmen und Olivenöl kaufen, hier sogar im Blechkanister erhältlich. Damit wir in Time bis Ladenschluss beiden Cooperativen (Vinaixa und Albi) Umsatz bescheren können, haben wir sogar das Frühstück verschoben. Auf dem Stellplatz hier haben wir freie Auswahl: 8 von 8 Plätzen sind verfügbar. Dabei ist das ein netter Platz. Aber ohne Strom und Wasser (gibt es zwar, funktioniert aber aktuell nicht) offenbar uninteressant.

    Wir spätstücken mit zuckerklebrigem Croissant und einem Baguette, das außen vom Vortag sein könnte, innen dann aber doch erstaunlich weich ist. Mit Abstand das schlechteste Baguette bislang.

    Dafür ist die Landschaft schön. Olivenbäume auf terrassierten Feldern, Kiefern, Rosmarin und Thymian Sträucher, Felsig, steinig ist es und viel Wald.

    Von L‘Albi geht es nach Tarres. Auch so ein Miniort mit Stellplatz und angrenzender Freizeitfläche am Ortsrand. Der Ortskern ist ganz nett, aber schnell erkundet. Eine von zwei baulichen Sehenswürdigkeiten ist unübersehbar aber nur von außen anzugucken : die Kirche Santa Maria.
    Um den Ort herum kann man allerdings laufen und laufen und laufen…
    Ansonsten gibt es hier irgendwie nix, keinen Bäcker, keine Cooperative, kein garnix. Dagegen boxt der Papst in den anderen beiden Orten. Auf dem Stellplatz (gratis nur Strom muss gezahlt werden), stehen auch nur wenige Fahrzeuge.
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  • Regen Regen Regen

    15 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☁️ 12 °C

    Das Hörbuch versucht auf voller Lautstärke gegen den prasselnden Regen zu mir durchzudringen. Mal mehr, mal weniger stark pladdert es aufs Dach. Viele Wohnmobile sind weiter gezogen, ob das hilft? Der Regen zieht ja auch weiter. Und solange der Flutgraben hinter uns nicht voll läuft, sind wir hier recht entspannt. Mit uns harren noch 7 weitere rolling homes aus und werner schafft es sogar zum Bäcker ohne durchweicht zu werden.Leia mais

  • Vinaixa

    13 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ⛅ 11 °C

    Das Vinaixa-Tal ist ein Naturschutzgebiet mit einem hügeligen Relief und einigen Hügeln. Es stellt eine sehr interessante land- und forstwirtschaftliche Mischung dar, die seine Vielfalt steigert und Arten von hohem Naturwert beherbergt, wie z. B. den Habichtsadler. Die Vegetation wird von einem Mosaik aus bewaldeten Flächen von Weißkiefer, Buschwerk von Kermes-Eichen, kombiniert mit landwirtschaftlichen Flächen, wo Oliven, Mandeln, Wein und Getreide angebaut werden, dominiert.
    Kleine Ort wie das gleichnamige Vinaixa vermelden fallende Einwohnerzahlen. Wobei die Zahlen bei unterschiedlichen Quellen stark variieren. Die einen sprechen von heute nur noch knapp über 400 Einwohnern, auf einer anderen Seite ist die Rede von um die 600. Von in den 70ern mal ca. 790 Residenten. Im Ort gibt es eine Bäckerei, eine Bar, eine Bankfiliale, eine Olivenöl-Kooperative und sogar einen Mini-Mini Lebensmittelladen.
    Die Häuser strahlen morbiden spanischen Charme aus. Grenzsteher zwischen Verfall und Originalität. Andere wurden oder werden kaputt renoviert. Neu gemauerte Fassaden mit leeren Fensterhöhlen und wenig Substanz hinter den Fronten. Noch nicht fertig oder aufgegeben? Alte Steinmauer zielsicher stilbrüchig mit modernen Steinen aufgepeppt. Einzig die Farbe passt.
    An markanten Punkt zeigen schwarz-weisse Fotografien den Ort und das damalige Leben so in den 50er Jahren. Viel hat sich nicht verändert, weder zum positiven, noch zum negativen.
    Geblieben sind definitiv die Oliven, die Natur und die auffällig grosszügigen Flächen für sportliche Betätigung. Sogar eine Kletterwand gibt es und einen grosszügigen Spielplatz. Das Rathaus erinnert an die Bauten der Franko-Ära. Die Platanen auf dem Platz gegenüber waren vor vielen Jahren schon so mächtig und tragen immer noch ihr Herbstlaub. Dabei ist es hier, auf über 400 Metern Höhe, deutlich kühler als an der Küste.
    Ein kurzer Spaziergang durch den Ort bringt uns zu Oliven-Kooperative. Ein kurzes Öl-Tasting verhilft dem Herrn an der Kassa zu einem Umsatz von knapp 70 Euro und wir verlassen mit gut gefülltem Rucksack den kleinen Shop. Auf dem Gelände der Kooperative kann man noch eine bemalte Wand bewundern und vorm Rathaus sind unter den mächtigen Platanen alte Olivenpressen bzw. Mahlsteine ausgestellt. Ein Trupp Rennradler flitzt mit fröhlichen „Hola“ oder „Buenas“ Rufen an uns vorbei. Ansonsten sieht man auch hier im Ort wenig Menschen. Samstag in einem kleinen Dorf in Katalonien.
    Auf dem Stellplatz am Ortsrand überwiegen die spanischen Nummernschilder, dicht gefolgt von französischen. Samstag ist offensichtlich Stellplatzwechsel. Viele Fahrzeuge verlassen den Platz, neue rücken nach. Wir hängen am gratis Strom. Der verabschiedet sich mitten in der Nacht. Da muss morgens die Gasheizung ran, die Temperaturen sind brrrr. Einige Wohnmobile verlassen den Platz, wir testen Kabel und Stromanschlüsse und ziehen noch einmal um. Jetzt gibt es wieder Strom. Der Stellplatz ist Eu-gefördert, uns freut das. Im Ort und auch hier gibt es gutes Wifi - ebenfalls aus Eu-Mitteln finanziert und dementsprechend gratis.
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  • Über Altafulla nach Vinaixa

    12 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☀️ 13 °C

    Zwischenstopp heute in Altafulla. Die Crew des Buddy-mobils hat Kohldampf, die Öffnungszeiten der Bars und Restaurants sind wieder mal nicht kompatibel. Also kurzer Rundgang durch die Altstadt, dann kaufen wir den Mercadona leer. Und fahren nochmal einige Kilometer weiter. Die Straße führt durch einen Tunnel, die Muntanyes de Prades, vorbei an Montblanc und einer ultrahässlichen, ultragrossen Raffinerie. Im Zielort Vinaixa erwartet uns ein gratis Stellplatz mit Strom und allem. 96 Stunden darf man hier stehen. Mein Kommentar: „mit irgendwas muss man die Leute ja her locken“… aber vielleicht täuscht der erste Eindruck ja auch. Jedenfalls gibt es hier viele Olivenbäume und gleich zwei Verkaufsstellen für Olivenprodukte. Aber das sehen wir morgen. Heute geht bei mir erstmal Nix mehrLeia mais

  • Palamos

    10 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☁️ 16 °C

    Palamos soll ein alter Fischerort sein und überhaupt liest sich die Beschreibung ganz interessant. Also auf in den Ort. Mit dem Bus geht es entspannt in die Innenstadt. 1,20€ pro Kopf kostet der Spaß. Wir laufen vom Fischerhafen zum Sportboothafen, quer durch enge Gassen, Treppen rauf und wieder runter. Bestaunen die Hochhausbauten, die sich entlang der Bucht ziehen. Und sind uns einig: schön geht anders. Das fischereimuseum hätte uns interessiert, schließt aber in einer halben Stunde und öffnet erst wieder 15:30. Ganz zum Schluss finden wir noch ein paar nette Gassen, da wollen wir aber nicht mehr länger verweilen.
    Den Bus verpassen wir weil wir an der falschen Haltestelle gelandet sind. Der nächste fährt erst in fast 2 Stunden. Ein Taxi wird gerufen, ein Taxi kommt überraschend schnell. Mit E-Antrieb rollen wir fast lautlos zurück zum Stellplatz. Der Spaß kostet uns dann knapp 17€ für 4 Personen und Hund, das kann man sich mal leisten.
    Das mit dem Essen im Restaurant scheitert dann mal wieder an den Öffnungszeiten der Küche(n) und unserem Hunger. Also kochen am heimischen Herd. Und für morgen wünsche ich mir: Nix tun!
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  • Port Lligat - Salvador Dali Haus 2.

    9 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ 🌬 16 °C
  • Salvador Dali Port Lligat

    9 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ 🌬 15 °C

    Endlich hab ich es geschafft: das Salvador Dali Haus in Port Lligat liegt nicht im Winterschlaf, wir bekommen Tickets für den timeslot 12:30. gut, dass wir früh genug losfahren. Erst dauert die kurvige Fahrt länger (traue mich mit Max 50 km/h über die Strecke ), dann hat der anvisierte Parkplatz eine Höhenbegrenzung. Dabei liegt das Ziel so nah! Nurzt aber nix, wir gurken etwas zurück, finden den Weg zum alternativplatz und schaukeln noch langsamer durch die tiefen Schlaglöcher dorthin. Dann trennen uns nur noch wenige Meter von unserem vorbestellten Tickets. Werner mit behinderten“Bonus“ von 50% zahlt keinen Eintritt und ich als Begleitperson ebenfalls!
    Durchs Haus werden wir geführt und bekommen Erklärungen zum Bau, zur Nutzung, zu Details wie dem Spiegel, der so angebracht ist, dass die Morgensonne durchs Fenster auf den Spiegel fällt und von dort direkt aufs Bett gelenkt wird.
    Es gibt so einiges zu entdecken. Ausgestopfte Tiere, Vögel. Oder Skulpturen, kleiner Schnickschnack, der große Käfig für die Kanarienvögel, das minimalistische Bad en Suite. Und der Blick aus dem relativ spärlichen Fenstern fällt immer wieder auf die traumhaft schöne Bucht. Hier könnte ich auch leben und vielleicht sogar kreativ werden.
    Der Garten ist von den Pflanzen schlicht und trotzdem ist auch das „draußen“ einfach schön. Die Kombination aus Schieferplatten und spanisch-weißen, sanft gerundeten oder skurril geformten Mauern ist in ihrer Schlichtheit einfach genial. Zwei Filme bzw Fotodokumentationen werden in Gartenhäusern gezeigt. Und dann geht es zum Pool. Da lass ich einfach die Bilder sprechen. Vielleicht fällt euch ja was auf - ausser dem Michelinmännchenund dem Schwänen
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  • Peralada

    8 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☀️ 18 °C

    Gegen Abend wird der Stellplatz richtig voll. Ein bunter Mix aus umgebautem 7,5 T LKW mit Hebebühne am Heck, Reisebus, Liner, Vans, ganz „normalen“ Wohnmobilen, Expeditionsfahrzeugen und zu guter letzt einem Wohnwagengespann versammelt sich hier. Die Mossos drehen eine Runde über den Platz, vor der Entsorgung bildet sich am Morgen eine Warteschlange. Viele sind nur für eine Nacht hier. Die war ungewohnt hell erleuchtet aber sehr ruhig. Spontaner Entschluss: Entschluss; wir bleiben noch. Bummeln durch den verschlafen daliegenden Ort zum Sparmarkt. Werden hinterrücks von einer älteren Senora angesprochen:
    hier gäbe es doch nichts zu sehen, nur alte, kaputte Häuser. Ein bisschen hat sie ja recht: unvollendete Neubauten, hohle Fenster ohne Räume dahinter aber mit Fensterläden verschlossen. Trotzdem hat Peralda Charme. Die quietschgrünen Sittiche zettern und kreisen manchmal über unseren Köpfen. Dicke Orangen hängen unerreichbar hoch am Baum hinter einer Mauer, die Bougainvillea gegenüber gibt noch alles an Blüten und die Sonne wärmt ganz angenehm.
    Für morgen sind dann Tickets im Dali Haus bei Cadeques gebucht und der nächste Stellplatz ausgeguckt.
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  • Peralada

    7 de dezembro de 2025, Espanha ⋅ ☁️ 17 °C

    Eine bummelige Stunde Fahrtzeit über Diverse D und N Straßen, dann heißt es „Viva Espana“. Baguette haben wir sicherheitshalber aus Frankreich importiert, Käse ebenfalls. Aber über deutlich niedrigeren Dieselpreis freut sich unser ziemlich leerer Tank. Und irgendwie ist es hier auch etwas wärmer. Im nahe gelegenen Schlosspark von Peralda zwitschern unsichtbare Sittiche im Chor und auf dem gratis Stellplatz mit Blick auf den Kirchturm tummeln sich viele deutsche Kennzeichen. Hier treffen wir Freunde aus dem Kreis Verden, die mit ihrem neu erworbenen Wohnmobil auf dem Weg zu den Kanaren sind. Und kaum sind wir in Spanien, wandeln wir auch schon wieder auf dem JakobswegLeia mais

  • Markt in Elne

    5 de dezembro de 2025, França ⋅ ☀️ 10 °C

    Schneebedeckte Berggipfel, hier unten weht ein kräftiger Wind. Wenn auch nicht mehr so eisig wie noch an der Rhone. Freitag ist Markt in Elne. Viel Obst und Gemüse, Hausschuhe, Kleidung und natürlich poulet roti, das seinen Duft durch die Gassen zieht. Man trifft sich an den Ständen, hält einen Schwatz, lässt sich vom fromagere beraten, prüft die Qualität des Obstes oder ersteht einen neuen Obstbaum für den Garten. Dazu dudelt an einigen Ständen Musik und vor den kleinen Bars sitzt man bei einem Gläschen in der Sonne.
    Käse und Eier wandern in den Rucksack, dazu noch ein Baguette aus der Boulangerie. Auf dem Rückweg ein stop in der Vinothek wo ich dieses Mal Aperitif- und desertwein erstehe. Dazu ein Traubenöl, alles neu und unbekannt.
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