André Machon

Unterwegs
Living in: Hamburg, Deutschland
  • Day16

    16. Tag Polnische Riviera -> Hamburg

    June 30 in Germany ⋅ ☀️ 34 °C

    Der gestrige Abend am See mit 4 anderen Teams war nochmals sehr nett. Es wurden Rallye Erlebnisse und Anekdoten ausgetauscht.
    Früh um 8:00 Uhr ging es heute morgen los, Richtung Hamburg-Fischmarkt.
    Wir haben anstatt die A20 zu prügeln und uns in Lübeck in den Stau einzureihen, die Landstraßen durch die Uckermark und Feldberger Seenplatte genommen.
    Gute Gelegenheit in einem der zahlreichen Seen ein kleines Erfrischungsbad zu nehmen.
    Auf dem Wege lag der Tornowsee.
    An offen fahren war ab ca 11:00 Uhr nicht mehr zu denken. Es brennt dermaßen auf den Kopf, daß man trotz Kopfbedeckung einen Hitzschlag riskiert.
    Ab Wittstock sind wir dann auf die A24 Richtung Hamburg.
    Korrektur!!
    Zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr laufen dort alle Teams ein.
    Wer Lust hat... Wir sind da.
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  • Day15

    15. Tag, Masuren -> Ostseeküste Polen

    June 29 in Poland ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach einem schönen, ruhigen Abend und einem erfrischenden Morgenbad im See sind wir gegen 9:30 Uhr Richtung Ostsee aufgebrochen. Kleine Landstraßen, immer Richtung Westen.
    Ein Schlenker brachte uns an einen historischen Ort, der einen noch heute gruseln lässt. Die Wolfsschanze, Hauptquartier von Hitler zwischen 1941 und 1944. Mehr als 100 Gebäude wurden hier errichtet, inkl. Kasino, Teehaus und diversen Bunkern.
    An diesem Ort fand am 20.7.1944 das missglückte Attentat von General Stauffenberg und seinem Adjutanten von Haeften auf Hitler statt.
    Im Januar 1945 wurde die Anlage von der Wehrmacht auf der Flucht vor der roten Armee gesprengt.
    Die Fahrt heute war geprägt von zum Teil noch schlechteren Strassen , als in Russland. Wir sind aber auch wirklich quer rüber, über die Dörfer gefahren. Polen hat einiges zu bieten, vor allem kleine Kirchen und große Kirchen, zu denen die Jünger mit Bussen hingefahren werden.
    Danzig haben wir leider aufgrund von Zeitmangel auslassen müssen. Die Tour über die Dörfer war schön, aber langsam Das machen wir dann ein anderes Mal.
    Die letzte Nacht verbringen wir in der Nähe von Kronberg an der Ostsee.
    Hier ist schon Saison, deshalb ist an wildes campen nicht zu denken. Alle Möglichkeiten sind mit Schranken versehen.
    Der gefundene Campingplatz direkt am See ist aber genauso schön.
    Morgen geht’s über Stettin und Mc Pomm zurück nach Hamburg.
    Wenn alles klappt laufen wir zwischen 16:00 und 17:00 Uhr am Fischmarkt ein.
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  • Day14

    14. Tag, Litauen -> Masuren

    June 28 in Lithuania ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir sind gut erholt mit gemütlichem Frühstück gegen 10 Uhr losgefahren.
    Erster Stop für heute, Kryžių kalnas, der Hügel der Kreuze. Ein katholischer Wallfahrtsort.
    Sehr beeindruckend. Wir haben jedoch entgegen der Tagesaufgabe kein eigenes Kreuz aufgestellt. Wir sind weder katholisch, noch wirklich fromm.
    Anschließend ging es über möglichst kleine, kurvenreiche, LKW freie Straßen, mit reichlich Zeit im Gepäck Richtung polnischer Grenze.
    Der aufmerksame Beobachter merkt sofort, daß wir Kaliningrad auslassen.
    Zwei bis drei Gründe.
    Erstens meldet die WhatsApp-Schnattergruppe knappe 4-5 Stunden Wartezeit, zweitens haben wir beide beschlossen, dass wir eigentlich genug Russland gesehen haben und drittens verbringen wir gern mehr Zeit in Masuren.
    Litauen ist wirklich schön, da fahren wir dann lieber noch ein wenig Richtung Süden.
    Ich weiß jetzt, warum Störche bei uns so selten sind. Die sind alle in Litauen. Zum Teil stehen sie in 10-er Gruppen auf den Wiesen. Wirklich an jeder Ecke. Litauische Frösche haben es schwer.
    Grenzübergang Podwojponie.
    Als erstes haben wir festgestellt, dass es in Polen keinen Brennspiritus gibt. Begründung: wegen Missbrauchs. Na dann mal Prost. Also wird heute gegrillt.
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  • Day13

    13. Tag, Raudsilla -> Riga -> Litauen

    June 27 in Lithuania ⋅ ☁️ 18 °C

    Aktuell gefahrene Strecke 6.150 km seit Start in Hamburg.
    Nach extrem feuchter Nacht, sowohl als auch, sind wir gegen halb 11 Richtung Tagesaufgabe gestartet.
    Es galt ein in einem See versunkenes, ehemaliges Gefängnis zu finden.
    Tallinn kennen wir und haben es deshalb nicht besucht.
    Das versunkene Gefängnis von Rummu konnten wir nach kurzer Suche gut finden. Es liegt in einem ehemaligen Tagebau Bereich. Hier wurden hauptsächlich Insassen des Gefängnisses eingesetzt. Durch das Abstellen der Pumpen bei der Beendigung des Abbaus von Marmor, stieg der Wasserstand so schnell an, dass man keine Zeit mehr hatte Gebäude und größere Maschinen abzubauen. Unter Wasser steht sogar noch ein Bagger. Baden und Snorkeln haben wir jedoch ausgelassen. Es regnet leider noch immer.
    Jetzt haben wir, schon in Litauen einen kleinen, familiär geführten Campingplatz erreicht und unser Lager gerichtet. Da das Zelt heute morgen naß in den Sack musste, war es zwingend notwendig heute zu campen. Mufft trotzdem schon ein wenig.
    Die Baltics gefallen uns sehr gut.
    Man merkt sofort, dass man wieder in der EU ist. Bis auf wenige Ausnahmen ist der „Charme“ der Sowjetischen Zeit verschwunden. Sicherlich auch mit Hilfe von EU Subventionen. Gut angelegt, wie wir finden.
    Wie eigentlich überall im Skandinavischen und auch russischen Raum ist es auch hier alles blitzsauber.
    Man merkt trotzdem, dass die Länder besser funktionieren, als der äußerste Nord-westliche Zipfel Russlands. Hier ist Leben drin und irgendwie strahlt alles mehr.
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  • Day13

    13. Tag, Riga

    June 27 in Latvia ⋅ ⛅ 16 °C

    In Riga angekommen wurde das Wetter langsam besser und nun ist wieder Sonne.
    Die alte Hansestadt Rīga hat eine sehr schöne, gut erhaltene Jugendstil-Altstadt, die wir zu Fuß erkundet haben. In Neiburgs Restaurant gab es die verdiente Stärkung für die letzten 100 km, die wir noch aus Riga rausgefahren sindRead more

  • Day12

    12. Tag, St. Petersburg - Estonia

    June 26 in Russia ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute ging es Nach einem knackigen Abend im Dunes recht früh um 7:30 Uhr aus St. Petersburg Richtung Estländischer Grenze, damit wir nicht mit 100 Teams dort stehen.
    Zeit ein kleines Fazit zu Russland zu ziehen.
    Die Russen sind ein sehr freundliches und zuvorkommendes Volk. Sie leben jedoch in einem Land, das bis auf die Ecken, an denen internationaler Tourismus stattfindet einem Schrotthaufen gleichkommt.
    Die meisten Regionen sind ca. zwischen 1970 und 1980 stehengeblieben.
    Das jedoch liegt sicher nicht an den Menschen, sondern am Staat.
    Wir haben gesagt, einmal reicht dann auch. Schön es mal gesehen zu haben, aber dann ist auch gut.
    St. Petersburg ist nicht das typische Russland.
    Und kaum sind wir aus Russland raus, wendet sich das Schicksal wieder zum Guten. Eine russische Touristin hat mein Handy gefunden und Christina angeschrieben. Ein Wunder!
    Die bekommt aber ein dickes Dankeschön zugestellt, wenn wir wieder da sind. 🎉🎁🎉
    Team 18 hat es eingesammelt und bringt es mit.
    Auf der Fahrt nach Estland haben wir noch einmal die technischen Errungenschaften des Ostblocks bewundern dürfen.
    Am Abend hatten wir eine schöne Party mit allen Teams in der Nähe von Tallin. Mitten im Wald. Estonisches Buffet und einige Saunen zum Entspannen.
    Raudsilla heißt die Location.
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  • Day11

    11. Tag, St. Petersburg in one day

    June 25 in Russia ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute steht St. Petersburg auf dem Plan. Wir haben uns in Ermangelung von Zeit für eine Tour mit den roten Doppeldecker Bussen entschieden, inkl. Boots-Trip.
    Man sieht eine Stadt voller Geschichte. An jeder Ecke prachtvolle Bauten und Denkmäler in sehr gutem Zustand.
    Leider wird dieser Ort vom Tourismus geradezu erdrückt. Der Verkehr und in erster Linie hunderte von Bussen verstopfen die Straßen dermaßen, dass das Erlebnis leidet.
    Zur Zeit sind die weißen Nächte in St. Petersburg, daher ist die Stadt wohl besonders voll.
    Ein Glück sind wir keine Touristen , sondern haben eine Mission. 😉
    Russland ist sowieso unser Land...
    Erst den Schlüssel bei den Grenzern. Dann die Pässe und nun ist mein Telefon weg.
    Geklaut oder liegengelassen, aus der Tasche gefallen. Was auch immer.
    Jedenfalls müssen wir hier dringend weg. Noch einen Tag länger in Russland und wir haben außer unseren Kindern wohl nichts mehr. Hauptsache alle gesund und die Karre ist noch da. 😄
    Jetzt kurz Hotel, dann Essen und vor allem Trinken. 😎
    Beachclub Ligovski Dunes.
    Morgen gehts Richtung Tallin.
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  • Day10

    10. Tag, Kareliya - St. Petersburg

    June 24 in Russia ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir sind nach dem späten Abend von der Sonne geweckt worden und haben gemütlich gefrühstückt. Keine Eile, da die Jungs mit den Pässen ja weit hinter uns waren.
    Gegen 10:30 Ihr haben wir uns langsam auf die Reise nach St. Petersburg gemacht.
    Team 53 haben wir auf einem Rastplatz getroffen und haben unsere Pässe wieder in Empfang genommen.
    480 km bis St. Petersburg. Bis auf 10 Minuten Regen, Sind wir natürlich alles offen gefahren.
    Sehr praktisch: Auf den russischen Rastplätzen an der E105 von Murmansk nach St. Petersburg gibt es Rampen, auf die man sein Auto fahren kann, um es zu reparieren. Macht Sinn bei den Strassenverhältnissen.
    In St. Petersburg angekommen passiert heute mit uns nicht mehr viel.
    Wir waren in einem georgischen Restaurant was essen. Morgen schauen wir St. Petersburg an. 👀
    Ach so und noch was. Das Auto läuft, aber: Gestern hat sich auf der Holperstrecke kurzzeitig ein Stein am rechten vorderen Bremssattel verklemmt. Klang wie ne Flex.
    kleiner Schreck, ich konnte ihn aber lösen.
    Heute haben wir dann schön die Heckklappe zugeknallt und leider das Stativ eingeklemmt. Stativ heil, Heckklappe verzogen.
    Ich bin ein wenig drauf rumgestiegen, um sie wieder einigermaßen gerade zu bekommen.
    Sitzt nicht mehr perfekt aber ist dicht. Immmerhin. Wenn nicht mehr durch unsere Dummheit kaputtgeht, dann ist es ja gut.
    In Hamburg wird sie gerichtet.
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