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  • Day1

    Langlois-Chateau à Saumur

    July 1 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Saumur ist DIE Cremant Gemeinde an an der Loire.
    Viele der bekannten Produzenten liegen, wie an der Perlenkette aufgereiht an Le Thouet und La Loire.
    Langlois-Chateau ist das kleinste der großen Häuser, das durch die Hochzeit von M. Langlois und Mme Chateau entstanden ist. Es heißt also NICHT Château Langlois!!! Es ist ein Familienname!
    Saumur ist von knapp 1000 km Kellergewölbe aus Tuffstein unterkellert, 15 km davon teilen sich Langlois, Bouvet und Ackermann. 4 km gehören Langlois. Das Haus ist das Einzige, das bis heute in den Gewölben arbeitet und produziert. Sommer wie Winter die gleiche Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
    Très jolie.
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  • Day1

    Abflug?

    July 1 in Germany ⋅ 🌧 16 °C

    Immerhin sitzen wir im Flieger. Nachdem ich nun bald 6 Stunden am Flughafen bin, macht die „kleine“ Verspätung von aktuell 40 Minuten auch nix mehr. Es gibt wohl eine Computerpanne.
    Früher haben wir uns über die Italiener lustig gemacht, bei denen nix klappte. Wir sind auf dem besten Wege….
    Jetzt fliegen wir aber erstmal nach Frankreich. 🍾✌🏼
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    Margot Schwartz

    Einen guten Flug und leben wie Gott in Frankreich und natürlich auch arbeiten.

     
  • Day1

    Der frühe Vogel…

    July 1 in Germany ⋅ 🌧 15 °C

    … sitzt schon um 7 am Gate, obwohl der Flug erst um 9:55 geht. Das hatte ich auch noch nicht.
    Durch den Streik in Hamburg, bin ich sicherheitshalber gestern schon mit der Bahn nach FRA gefahren. Und falls die Lufthansa das nicht so gut findet, wenn man nicht erscheint, bin ich mal lieber etwas eher hier. Bisher ist alles glatt gegangen.
    Airport Frühstück für „nur noch“ 15 €. 👍
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  • Day14

    Fazit

    May 21, North Sea ⋅ ☁️ 13 °C

    Schottland ist eine sehr reizvolle Region. Die Schotten betrachten ihre Region übrigens als Land.
    Man durchquert in zwei Wochen eine unglaublich vielseitige Landschaft, von Coastal Line und geschäftigem Treiben an der Ostküste, bis Wildnis und vollkommener Abgeschiedenheit an der Westküste.
    Die landschaftlich eher unspektakuläre Ostküste punktet mit Castle an Castle und einer sehr spannenden Geschichte. Man kommt vor lauter Schlössern, Burgen, Ruinen und Monumenten kaum voran. Edinburgh als Mittelpunkt.
    Das Inland, die Nationalparks, die Highlands, Cairngorns, Speyside und die Westküste ab Applecross abwärts sind an Schönheit kaum zu überbieten. Isle of Skye und Glencoe als Höhepunkt.
    Was man hier, vor allem im Westen deutlich spürt ist die Auswirkung von COVID, was den ausbleibenden Tourismus angeht. Aber auch der Brexit hat sicher ein paar Leute abgehalten zu reisen. Wir haben niemanden einheimischen getroffen, der den Brexit befürwortet. In Schottland schon mal gar nicht. Sehr häufig sieht man an Monumenten und neuen Straßen ein Schild, auf dem steht, dass die EU das mitfinanziert hat. Ich bin gespannt, wie es zukünftig laufen soll.
    Jetzt schon ist in einigen Regionen jeder dritte Laden geschlossen und viele Restaurants zu. Alles verrammelt.
    Leute die über die Verhältnisse in Deutschland meckern, klagen auf hohem Niveau und dürfen sich die Dörfer in Schottland gern ansehen, durch die wir gefahren sind. Totentanz.
    Unser Schlüssel zum Glück ist, bei dieser Art zu reisen oft das Wetter und das Essen.
    Beides könnte man in Schottland mal überarbeiten.
    Das Wetter ist nicht zu ändern, hat uns aber tatsächlich den einen oder anderen Programmpunkt ziemlich versaut. Dieses Mal war das Glück nicht auf unserer Seite.
    Beim Essen jedoch, fragt man sich, warum die so eine Scheisse fressen.
    Man kann frisches Gemüse essen, Salat und gute Zutaten.
    Bis auf im äußersten Westen in den Fischrestaurants an der Küste, muss man sich wirklich wundern, was hier so auf den Teller kommt.
    Tradition hin oder her. Haggis schmeckt uns. Auch Black Pudding ist schmackhaft.
    Man muss aber nicht alles frittieren und eine Lammhaxe totschmoren. Kartoffelpüree darf gern gewürzt werden und Brokkoli muss nicht grau sein, wenn er auf den Tisch kommt. Sowieso gibt es als Gemüse eigentlich nur Karotten, Blumenkohl und Brokkoli. Die Bohnen in der zuckersüßen Tomatensauce zum Frühstück betrachte ich nicht als Gemüse.
    Kann denn in Schottland keiner kochen? Knauserig waren wir nicht. Liegt nicht am Preis. Das ist nämlich noch die Krönung. Kostet, schmeckt aber nicht.
    Alles aber auszuhalten, wenn es nicht ständig regnen würde. Dann nämlich, kann man wild campen und seine eigene Küche zubereiten. Wir konnten dies leider, aufgrund des Wetters nur zweimal. Man muss schauen, dass die Sachen trocken bleiben. Ansonsten ist eine Reise dieser Arte schnell vorbei.
    Wir haben einige Bed & Breakfast kennengelernt und einige Hotels.
    Die bed & Breakfast sind oft besser, kosten aber das gleiche , wie ein Hotel.
    Wir kommen wirklich gern wieder, denn wir haben, trotzdem wir zwei Wochen Zeit hatten, nur die Hälfte gesehen.
    Die Schotten sind übrigens ein sehr sehr nettes und hilfsbereites, kommunikatives Volk.
    Überall sind wir auf sehr freundliche, zufriedene Menschen gestoßen. Wirklich schön und hilfreich.
    Man steht auf der Straße , guckt einmal links, oder in die Luft und schon fragt jemand „are you lost, can I help you?“
    Es stellt sich also heraus, dass man Schottland gut aufgehoben ist, ein tolles Land bereist, viel sieht und erlebt, aber das ganze besser mit einem Wohnmobil macht.
    Das ist der Grund, warum wir im nächsten Jahr Galizien oder Östereich/Ungarn/Tschechien bereisen werden. Da scheint nämlich die Sonne.
    Und nochwas. Auf der Fähre nicht das Buffet buchen. Für nur wenig mehr, gibt es im Restaurant deutlich mehr fürs Geld. Es war hervorragend.
    Und sie kennen sogar den Unterschied zwischen Muskateller und Muscadet. Ich bin begeistert.
    Die Überfahrt war sehr ruhig. Ausgeschlafen geht es jetzt auf die letzten 500 km.
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    Margot Schwartz

    Eine gute erste Nacht im eigenen Bett nach der erlebnisreichen Reise. Danke für die interessanten Berichte

    5/22/22Reply
    Anton Koschnik

    Vielen Dank für die Reiseberichte, war sehr unterhaltsam, abgesehen vom Wetter lieben auch wir Scotland. War schön

    5/25/22Reply
    Anton Koschnik

    Euch zu folgen . Bis bald mal in Hamburg.

    5/25/22Reply
     
  • Day14

    Alston & Newcastle

    May 21 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 16 °C

    Der heutige, letzte Tag stand im Zeichen einer schönen Überlandfahrt aus Alston in Richtung Newcastle. Immer schön kleine Straßen und bloß nicht hetzen.
    Alston gilt als der abgelegenste englische Ort. In jede Richtung sind es zur nächsten ernsthaften Ortschaft mindestens 30 km.
    Das Dörfchen wirkt jedoch keineswegs, als läge es kurz hinter dem Mond.
    Der findige Bürgermeister hat bereits vor Jahren dafür gesorgt, dass der Ort mit schnellem Internet ausgestattet wird. Das hatte zur Folge, dass hier viele kleine Internet Unternehmen sitzen und glücklich über die Ruhe und das schnelle Netz sind. Ohne diese Maßnahme, wäre Alston wahrscheinlich ausgestorben.
    Sehr nett ist auch die kleine Bahnverbindung nach Slaggyford. Früher wichtig für die ortsansässige Bleibergbaumine.
    Heute Touristenattraktion und Beschäftigung für Eisenbahnfreunde. Die Lokomotive stammt von 1937. Wir sind aber nicht mitgefahren, weil wir noch Newcastle einen Besuch abstatten wollten.
    Auf der Reise dorthin haben wir doch noch die seltenen „Belted Galloways“ gesehen, die nur wenig gehalten werden. Weltweit gibt es nur 1500 Kühe. Das Fleisch ist hervorragend und die Tiere sind anspruchslos. Trotzdem stehen sie auf der Liste der gefährdeten Hausrassen. Wer also eine Karriere als Landwirt anstrebt, hier gibt es Potential.

    Ganz im Gegensatz zu Glasgow ist Newcastle ein kleines, lebendiges und buntes Städchen. Die Innenstadt ist in großen Teilen autofrei und es gibt reichlich Bars und Restaurants.
    Hat uns deutlich besser gefallen, als Glasgow. An Edinburgh kommen beide nicht ran. Echt cool. Hier laufen noch richtige Punks rum. Selbst im Supermarkt läuft hier gute Musik.
    Wir haben einen kleinen Mittagstisch in einer Weinbar eingenommen, sind unkompliziert auf der Fähre eingecheckt und gehen jetzt an die Bar.
    Das Wetter für die Überfahrt ist ruhig angesagt. Sehr schön.
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    Ulrich Machon

    Das hört sich ja gut an! Wir wünschen euch noch eine gute Heimfahrt! 🚙

    5/21/22Reply
    Margot Schwartz

    Lina, Jürgen und ich wünschen euch eine gute Nacht, eine gute Überfahrt und einen gute Weg nach HH. Der kleine Blaue ist 👍

    5/21/22Reply
     
  • Day13

    Glasgow & Hadrianswall

    May 20 in the United Kingdom ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Nacht war gesellig. Ein paar nette Wanderer haben uns an ihr Feuer eingeladen, nachdem wir mit Spiritus ausgeholfen hatten. Jetzt sind dann auch unsere Weinvorräte alle.
    Und es hat natürlich in der Nacht schön geregnet. Sonntag muss ich als erstes das Zelt trocken.
    Aufbruch recht früh Richtung Süden.
    Glasgow ist im Gegensatz zu Edinburgh etwas wilder, jünger, abgestoßener und offensichtlich nicht so wohlhabend.
    Die Stadt ist interessant, aber so richtig spannend ist wohl nur das Nachtleben. Glasgow ist eine DER Musikstädte Großbritanniens.
    Wir sind ein wenig rumgelaufen und das reichte dann auch schon. Zum Feiern kommen wir gern mal wieder. Wenigstens hatten wir Sonne, was man vom Nachmittag nicht behaupten kann.
    Der Plan war im Dumfries & Galloway Forest Park eine letzte Wanderung am Loch Trool zu machen.
    Keine Chance. Das Dreckswetter hat heute Nachmittag wieder alles gegeben.
    Also Planänderung und die Anfahrt an die Ostküste statt morgen, bereits heute absolviert. Wenn’s regnet, kann man auch lange Strecken fahren.
    Ein Teil der Fahrt ist der Besuch des „Hadrians Wall“.
    Wir befinden uns nämlich wieder im Grenzgebiet zwischen England und Schottland. Und schon kommen die Prügeleien zwischen den Lagern wieder auf den Besichtigungsplan.
    Der Wall zieht und zog sich nahe der heutigen Grenze über 117 km von West nach Ost. Erbaut vom römischen Kaiser Hadrian ca. 122-128 n. Chr.
    Bis zu diesem Wall ging das römische Reich, und um die Eineanderung von irischen und Schottischen Volksstämmen zu verhindern, ließ er dieses Bollwerk errichten. Selbstverdtändlich aber auch um beim Warenverkehr und von Reisenden anständig abzukassieren.
    Natürlich haben wir auch endlich echte Galloways gesehen. Mal sehen, was heute Abend auf den Teller kommt.
    Heute machen wir mal was ganz Verrücktes und übernachten auf unserer Schottland Rundreise in England.
    Unser Platz ist ein englisches Country House in den North Pennines. Ganz nette Gegend hier. Das Restaurant ist um 8 reserviert und morgen gibt’s nochmal schönes Wetter. Wir sind gespannt.
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    Margot Schwartz

    Perfekt fotografiert

    5/20/22Reply
    Ulrich Machon

    👍🏼

    5/21/22Reply
     
  • Day12

    Loch Lomond & Trossachs National Park

    May 19 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute sind wir alles offen gefahren. Ein ganz neues Erlebnis! Nach einem bunten Abend im Coastal Pub in Tarbert on Kintyre sind wir bestens ausgeschlafen vom wunderbaren Knap Guesthouse gestartet.
    Kurzer Stop am Mussel Beach (Muscheln statt Sand) und dann auf die Fähre rüber auf die Cowal Halbinsel.
    Auf dem Wege einer der zahlreichen Wasserfälle, sowie die „Butter Bridge“. Eine der ältesten erhaltenen Brücken Schottlands. Teil einer Military Road von Drummond nach Inveraray. Gebaut ca 1749. Der Name Butter Bridge kommt von der Tradition die Schafe und Ziegen auf diesen Wegen zu treiben. An dieser Stelle haben die Damen häufig Butter aus der Milch geschlagen.
    Ziel ist Loch Lommond and the Trossachs National Park. Jüngerer der zwei Nationalparks in Schottland. (Cairngorn ist der zweite. ) Erst 2002 eröffnet und sowas wie das Naherholungsgebiet Glasgows.
    Man muss schon sehr weit reinfahren, um das Gefühl zu haben in einem Nationalpark zu sein. Sehr touristisch und viel Verkehr.
    Der Nationalpark ist aber so etwas wie Schottland im Kleinformat. Man hat Highlands, Lowlands, Lochs, Forests, Glens und Weite Wiesen. Alles Wir sind abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs, sind am Loch Achray gelandet und Campen heute nochmal.
    Hier darf man nur mit der Erlaubnis der Ranger sein Zelt aufschlagen. Diese bekommt man nach einer kurzen Erklärung, wie man sich zu verhalten hat aber problemlos. Eine Gebühr verlangen sie natürlich auch. Aber ist ja für den guten Zweck und sie haben sogar saubere Toiletten hier.
    Eine kleine „Wanderung“ am Loch Kathrine von 1 Stunde haben wir auch noch absolviert. Heute hatten wir beide nicht so Lust zu fahren und zu laufen. Der Vino ist schon auf, mit Blick auf den See. Sehr nette Landschaft hier.
    Nun hoffen wir mal auf eine trockene Nacht. 🥂
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    Margot Schwartz

    lovely

    5/20/22Reply
    Margot Schwartz

    Eine trockene Nacht sei euch gegönnt. Dann mal Prost!!!

    5/20/22Reply
     

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