• Julia Barth
Current
  • Julia Barth

Malerisches Mallorca

A 11-day adventure by Julia Read more
  • 🇪🇸
    Currently in
    Campos

    Einbahnstraßen

    6 hours ago in Spain ⋅ ☀️ 29 °C

    Frankfurt, zieh dich warm an, dein berühmtes Einbahnstraßensystem ist nix gegen das hier in Cala Pi.
    Selbst die sich ändernden Treppe. In Hogwarts können von den findigen Verkehrsheinis auf Mallorca noch was lernen.

    Sowohl in Cala Pi als auch in Sa Rapita (irgendwo dazwischen liegt unser Domizil) wimmelt es von Einbahnstraßen. In bisher jedem anderen Ort, den wir besuchten, übrigens auch.
    Der ahnungslose Tourist vermutet also, eine nach rechts, eine nach links, usw. So entstünde ein prima Schachbrett, auf das man sich verlassen könnte, was die engen Straßen entlasten würde und alle wären glücklich. Aber… Weit gefehlt. Die Anordnung ist rein nach Gefühl und selbst nach 2 Tagen drängt sich der Verdacht auf, die Richtungen ändern sich zwischendurch.
    Ich will ja den hiesigen Behörden nichts Böses unterstellen, aber….
    Der Supergau ist dann, wenn man auf einer Kreuzung steht und (selber natürlich in einer Einbahnstraße) weder nach rechts noch nach links kann. Das Navi aber besteht auf ein sofortiges Abbiegen. Also.. fährt man beherzt in eine Straße und betet, dass keiner kommt.
    Klappt meistens, wobei mich schon interessieren täte, wieviele Leihwagen mit kläglich verendeten Touristen so im Jahr aus dem Gewirr gezerrt werden.

    Kleine Anmerkung dazu, ebenfalls schwer entzückt hat mich die Parkregelung in ebendiesen Straßen. Die ändert sich nämlich monatsweise. In ungeraden Monaten rechts, in Geraden auf der linken Seite. WARUM??????
    Read more

  • Aha! Geht doch!!!

    Yesterday in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

    Manchmal im Leben, da muss man ebendiesem eine zweite Chance geben. Und manchmal eben auch einer Insel, die gemeinhin als wunderschön gilt.

    Und so startete ich heute mit der festen Absicht, den gestrigen Strandhorror zu vergessen, voller Zuversicht in den Tag.
    Immer noch gilt das Motto, lasst uns uns bestmöglich erholen, bevor am Montag der 4. Mann zu unserer kleinen Gruppe stößt und der aktive Teil des Urlaubs beginnt.

    Also wagten wir einen zweiten Anlauf auf einen geruh- und erholsamen Strandtag und landeten am Strand von Sa Rapita, direkt neben dem Yachthafen, der uns gestern kulinarisch mit dem Tag ausgesöhnt hatte.

    Und es war perfekt. Liegen, Sonnenschirme, Strandbar (ohne Musik) und wieder dieses wunderbare Wasser.

    (Anja, da würden wir uns wohlfühlen 😉♥️)

    Also vergammelten wir bestens gelaunt den heutigen Tag. Und das übrigens mit Aussicht auf einen weiteren der hübsch gestreiften Sonnenschirme. Es drängt sich der Verdacht auf, dass es sich um eine mallorcinischen Zweig der berüchtigten Sonnenschirmmafia handelt. Deren Existenz allerdings wurde noch nicht offiziell bestätigt.

    Nachtrag zu gestern: kaum zurück im Haus fanden wir zwei unseren frappierend ähnlich sehende Sonnenschirme im Schrank. Ich gehe davon aus, die Vorbesitzer waren auch am Platja des Strenc. Und fühle mich in meinem Sonnenschirm-Mafia-Verdacht spontan bestätigt.
    Read more

  • Zarte Annäherung an den Strand

    September 24 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Ich gestehe, ich habe wunderbar geschlafen. Tief und fest und nur geweckt von ein paar zwar sehr musikalischen, aber dennoch recht vorwitzigen Spatzen. Die Sonne schien, der Himmel war blau und nach einem Kaffee das Leben rosenrot. Tag, ich komme, was soll mir passieren…
    Und es passierte. Es Trenc, der Strand aller Strände, ultimativer Genuss für Sonnenanbeter und Wassernixen, Türkises Meer und weißer Sand.
    Theoretisch stimmt das alles. Vergessen hat der romantisch verklärte Autor dieser Zeilen lediglich die Menschenmassen, die sich Leib an Leib dort drängen.
    Es sei denn, er war am Morgen des 1.Januars dort. Im Wollpulli und mit Restalkohol.
    Aber zurück. Es fing alles damit an, dass in einem irrsinnigen Gewirr von scheinbar wahl- und planlos angelegten Einbahnstraßen der Fahrtweg in dieses scheinbare Paradies mehr als abenteuerlich war. Endlich angekommen auf dem Parkplatz (10€ Parkticket) dann ein kurzer Fußmarsch durch die Dünen und da war er. Von weitem hörbar dank des ohrenbetäubenden Gebrülls einer Stereoanlage lag er vor uns Es Trenc. Der wunderbare.
    Die besagte Stereoanlage gehörte zur einzigen Strandbude mit Bier- und Cocktailverkauf, an der ein gewitzter Kaufmann Sonnenschirme feilbot. Und das mit größtem Erfolg, denn … keine Liegen weit und breit, kein Sonnenschirm (also fest installierter) weit und breit. Ergo… kein Schatten weit und breit. Außer eben, man erwarb einen bunt geringelten Schirm von hübscher Optik und grenzwertiger Qualität. 40€ später waren wir stolze Besitzer zweier dieser Schirme. Was soll’s, is ja Urlaub!
    Also Handtücher in den Sand, Schirm auf und genießen.
    Doch trotz größter Mühe, leicht war es nicht, das Genießen. Zugegeben, das Wasser ist mega. Türkis, blau, klar, warm, perfekt. Aber auch voller Klassenkampf. Denn während sich das Volk am Strand immer näher kam, lagen im Wasser ein paar sehr hübsche Boote. Und ich gestehe freimütig, ich dachte einen Moment lang über eine Zweckehe mit einem Scheich nach. Oder Oligarchen. Oder meinetwegen auch Fußballprofi. Aber von so einer Yacht ins Meer zu springen und mitleidig mit Gin Tonic in der Hand ans Ufer zu schauen, fühlte sich -als der Wind den Schirm zum zweiten Mal aufs Nachbargrundstück wehte-extrem verlockend an.
    So stieg die Temperatur, stieg die Geselligkeit auf dem Nachbarlager (6 Frauen aus dem Schwabeländle, weischt?) und meine Laune fiel.
    Es half nix, zum Schutz aller, Aufbruch. (und ein wirklich sehr leckerer Lunch im Hafen, der die Wogen doch erheblich glätten konnte)
    Fazit: ich bin nicht gemacht für den Massentourismus. Und liege jetzt sehr dankbar und immer noch leicht paniert vom Strand auf der Liege im Haus. Alleine. In Ruhe. Perfekt.
    Read more

  • Ankunft

    September 23 in Spain ⋅ ☀️ 28 °C

    Bevor es los geht, möchte ich mit einem zähen Gerücht aufräumen. Nämlich dass man soooo schnell auf Mallorca ist. Blödsinn! Erst der Heckmeck am Flughafen, dann 2 Stunden Flug (in diesem Fall im beeindruckend schlichten Jet von Ryanair, begleitet von einer Damen- und einer Herrentruppe mit bester Laune (hicks). Willkommen in der Realität der modernen Touristik) Kaum gelandet dann der stramme Fußmarsch auf dem Flughafen Palma, um endlich am Kofferband (es war das gaaaanz hinten) Also ehrlich, das waren Kilometer. Ab jetzt noch noch ein kleiner Weg zum Leihwagen und schwupp waren wir 7 Stunden nach unserem Aufbruch im
    Auto auf dem Weg zum Haus. So viel zu „soooo nah“.

    Aber alles egal, das Wetter ist traumhaft, das Haus ist hübsch und lecker essen waren wir auch. Also alles bestens.

    In anderen Worten, wir sind da und morgen kann das Abenteuer Mallorca beginnen. Ausnahmsweise mal mit einer hoffentlich gesunden Mischung aus Ansehen und dem geliebten Nixtun, (wofür ich ja nun mal bekannt bin.)

    Bis dahin… buenas noches für die, die heute lesen und buenos dias für die, bei denen jetzt schon morgen ist.
    Read more

    Trip start
    September 23, 2026