• Michael Lüdemann
  • Michael Lüdemann

Prag-Borstel 1000km

A 18-day adventure by Michael Read more
  • Trip start
    May 23, 2026
  • Dresden Campingplatz

    May 23–25 in Germany ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Anreise mit der deutschen Bahn von Hamburg über Berlin, nach Dresden hat bis auf eine 15 minütige Verspätung, sehr gut geklappt. Ich bin auf sehr hilfsbereites Personal getroffen-allen Vorurteilen zum Trotz.
    Am Dresdener Hauptbahnhof hat es etwas gedauert, bis ich die richtige Richtung raus hatte, aber dann waren die 4km zum Campingplatz kein Problem. Die 27° waren allerdings schon heftig🥴.
    Das Zelt ist aufgebaut, schön im Schatten. Jedenfalls heute Abend🫣.
    Morgen ist etwas Sightseeing angesagt und am Montag morgen geht es dann früh Richtung Prag. Dummerweise ist der erste Fahrtag, auch gleich der, mit den meisten Höhenmetern🙄. Naja, ich bin ja im Urlaub und nicht auf der Flucht😁.
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  • Dresden

    May 23 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute war ja noch einmal entspannen angesagt, wobei die 28° waren schon etwas heftig.
    Aber ich habe das tolle Wetter genutzt, um mir Dresden näher anzuschauen.
    Von den beeindruckenden Gebäuden, wie der Semper Oper, dem Zwinger, dem Dom, usw. war ich im wahrsten Sinne des Wortes, echt beeindruckt.

    Obwohl ja Feiertag ist und das Wetter zu einem Ausflug einlädt, waren weniger Menschen in der Stadt unterwegs, als ich befürchtet hatte.

    Nach meiner ersten Runde, hatte ich mir ein nettes Cafe herausgesucht und schön unter einem Sonnenschirm im Schatten gefrühstückt. Mittendrin spürte ich einen leichten Einschlag auf meiner rechten Schulter😱. Hat mir doch ein Vogel auf die Schulter gekackt. Naja, soll ja Glück bringen😇.

    Zurück auf dem Campingplatz, sah ich schon neben meinem Zelt, dasselbe Rad, wie meines. Ebenfalls ein Radreisender in meinem Alter aus München.

    Wir haben uns lange unterhalten. Tipps und Erfahrungen ausgetauscht und gegenseitig die Räder inspiriert.
    Das war schon mal eine erste coole Begegnung und ein Grund mit dem Rad zu reisen.

    Heute Abend noch ordentlich Kohlenhydrate zugeführt, damit ich morgen auch fit für den einen, langen Anstieg bin.
    Meine Wäsche habe ich auch gleich noch gewaschen, denn der Wind weht hier ganz ordentlich.

    Bin schon sehr auf morgen gespannt-es soll noch einmal so warm werden, wie heute 😱.
    Rund 82km und ungefähr 700 Höhenmeter stehen an.
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  • Tag 1 (85km)

    May 25 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Was für ein Tag🫣. Ich war 12 Stunden unterwegs. Mein Garmin hat mir in der Sonne 38° angezeigt und ich bin die ersten ca. 50km überrwiegend nur Gravel gefahren. Teilweise war der Weg aber gar nicht zu erkennen, teilweise waren die Fahrspuren so tief, dass man nur schieben konnte.
    Höhepunkt war dann die Überquerung eines Golfplatzes.
    Manchmal kannst du Komoot einfach nur in die Tonne treten 🤬.
    Erst schickt er mich durchs Unterholz, dann komme ich an einem Golfplatz raus, der mit einem hohen Elektrozaun gegen Wildschweine geschützt ist.
    Also eine günstige Stelle gesucht, dass Fahrrad komplett abgerödelt und dann alles über den Zaun gehoben. Danach ganz entspannt über den ganzen Golfplatz geradelt.
    Mal abgesehen von leichten Kreislaufproblemen und Nackenschmerzen, war es aber ein geiler Tag. Bin ziemlich an meine körperlichen Grenzen gekommen, aber habe die Etappe geschafft 💪.
    85km und etwas mehr als 800 Höhenmeter. Das Ganze mit 24kg Gepäck. Kann man machen 😉.

    Ach, und mein Übernachtungsspot (Campingplatz) ist gar keiner. Ich habe mich trotzdem einfach auf die Wiese gestellt. Heute wäre ich nämlich keinen Meter mehr gefahren🥴.
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  • Tag 2 (88/173km)

    May 26 in Czech Republic ⋅ ☀️ 17 °C

    Tag 2 war ein für mich wirklich ziemlich harter Tag. Mein Körper hat mir an diesem Tag klar signalisiert, er mag nicht mehr. Es war noch heißer, als am Vortag.
    Ich bin fast immer in der Sonne gefahren, dort waren es bis zu 42° (auf dem Asphalt gefühlt noch heißer).
    Es waren nur 576 Höhenmeter, aber dieses ewige rauf und runter, hat meinem Körper alles abverlangt.
    Die Gravelstrecken waren heute gar nicht so sehr dass Problem, es waren eher die vielen Anstiege.
    Irgendwann zwischen durch, habe ich gesehen, dass auf dem östlichen Elbufer der Eurovelo 7 verläuft. Die Route war etwas kürzer und entlang der Elbe waren auch weniger Höhenmeter zu erwarten. Also das Elbufer gewechselt und dann fuhr es sich auch relativ entspannt. Nur wenn man schon so fertig (auch vom Vortag) ist, hilft das nicht wirklich.
    Kurz vor Prag kam er dann, ein 6km langer Anstieg. Der hatte zwar nur teilweise bis 6% Steigung, aber gefühlt, hörte der überhaupt nicht mehr auf.
    Ich habe noch nie soviele Rennrad-und Mtbfahrer an einer Location gesehen.
    Das ist natürlich sehr motivierend, wenn die auf ihren 8kg Bikes an dir vorbei den Berg hoch rauschen 🥴.
    Irgendwann hatte ich den Peak erreicht, immer von einem Schattenplatz zum nächsten fahrend.
    Ich hatte nicht mehr daran geglaubt, den Campingplatz in Prag heute noch zu erreichen, aber nach über 12 Stunden, dann doch noch erreicht💪.

    Der Platz liegt direkt an einer viel befahrene Straße, aber das war mir in den Moment völlig egal. Nach dem Zeltaufbau, habe ich erst einmal eine halbe Stunde geduscht und dann war auch Feierabend.
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  • Camping Prag

    May 27 in Czech Republic ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute stand nur eines auf dem Plan: REGENERATION!!
    Bis auf einige Gänge zum Waschhaus, habe ich heute so gut wie nichts getan.
    Versucht, so viel zu trinken, wie es geht.
    Heute Abend habe ich mir einen Pott Nudeln reingezwängt, denn Hunger habe ich eigentlich keinen.

    Bin mit meinem Zelt ein paar Meter weiter gezogen. Der alte Platz war abschüssig und ich musste nachts immer wieder hoch rutschen.
    Mal sehen, wie es heute Nacht wird🤔.

    Immerhin konnte ich meine Wäsche waschen. Nachdem ich die Waschmaschinen erst vergeblich gesucht habe (bin draußen 2x dran vorbei gelaufen, da ich dachte, die Maschinen sind alle für den Schrott vorgesehen🫣.
    Weit gefehlt, die stehen hier einfach draußen rum und funktionieren auch.
    Eigentlich wollte ich mir ja heute Prag anschauen und morgen wieder Richtung Norden starten. Ich habe aber umgeplant und bleibe morgen auch noch in Prag. Einerseits habe ich von Prag noch nichts gesehen und andererseits gönne ich meinem Körper noch ein wenig Ruhe.

    Allerdings werde ich den Campingplatz wechseln.
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  • Prag Camping Tag 2

    May 28 in Czech Republic ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute stand in erster Linie Entspannung und ein paar Kleinigkeiten besorgen, auf dem Programm.
    Am frühen Vormittag bin ich weiter in die Stadt geradelt und mir erst einmal ein neues Kopfkissen besorgt. Außerdem Magnesium und Elektrolyte😉.
    Geplant war, mir die Stadt zu erwandern, aber ich habe es dann doch vorgezogen, mich auszuruhen.
    Am Vortag hatte ich mir schon einen anderen Campingplatz ausgesucht. Dieser liegt auf einer Insel, mitten in der Moldau.
    Nachdem ich mir noch in einem kleinen Straßenrestaurant eine ordentliche Portion Nudeln gegönnt hatte, ging es dann weiter ans Ufer der Moldau, um mit einer Minifähre auf die Insel zu kommen.
    Hier hätte ich man gleich hinfahren sollen. Schöner kleiner Platz und genügend Schattenplätze. Die Sanitären Anlagen zwar alt, aber total sauber.
    Abends bin ich dann noch mal ein wenig am Moldauufer entlang geradelt.
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Rennrad-und MTB Fahrer hier unterwegs sind.

    Für morgen habe ich mir schon ein Airbnb gebucht😁.
    Alternative wäre wild Zelten gewesen. Aber die Aussicht auf ein Bett und eine schöne Dusche, haben mich nicht lange überlegen lassen😁.
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  • Tag 3 (62/235km)

    May 29 in Czech Republic ⋅ ☀️ 12 °C

    Die Nacht war, entgegen meinen Befürchtungen, sehr ruhig. Ein paar hundert Meter weiter fand nämlich ein Festival statt. Die Musik war richtig gut, eigentlich schade, dass um 22:00 Uhr schlagartig Schluss war.

    Duschen fiel heute morgen aus, denn auf kaltes Wasser hatte ich keine Lust😱.

    Kurz nach 08:00 Uhr fuhr ich mit der kleinen Fähre (umsonst) wieder an das östliche Ufer der Moldau und weiter in Richtung Norden durch die Stadt.

    Am der Karlsbrücke musste ich natürlich halten. Wenn man schon mal da ist...😉.

    Die Architektur in der Prager Altstadt ist wirklich absolut sehenswert.

    Nachdem ich hier und da noch Fotos geschossen habe, ging es langsam raus aus der Stadt. Natürlich nicht ohne einen teilweise 9% Anstieg über mehrere Kilometer🥴.

    Zum Glück war es heute nicht ganz so heiß (27°) und es wehte ein erfrischender Wind.
    Auch waren heute, wenn auch nur wenige, Gravelstrecken vom feinsten dabei. Manche Steigungen waren einfach mit dem schweren Rad nicht fahrbar. Der Untergrund lose, tiefe Furchen und viele Steine, machen die ganze Sache eben nicht leicht.

    Die Krönung aber hat sich wieder einmal Komoot geleistet🤬.
    Irgendwann endete der Weg plötzlich, denn es war eine Bahnstrecke im Weg. Die gibt es bestimmt nicht erst seit gestern😡!
    Leider lag das Gleisbett einige Meter tiefer. Also, alle Taschen abgebaut, runter auf die Schienen, andere Seite wieder hoch kraxeln und die Taschen deponieren.
    Diesen Gang musste ich 4x machen, da ich dann auch noch mein Handy auf der anderen Seiten vergessen hatte😱.

    Aber auch die Hürde wurde sportlich genommen und weiter ging es.

    10km vor dem Ziel, konnte ich plötzlich die Pedale nicht mehr treten🫣🤔.
    Da ich gerade auf einer vielbefahrenen Straße unterwegs war, war dieser Defekt zu dem Zeitpunkt mehr als ungünstig.
    Da ich erst einmal nichts entdecken konnte, schob ich das Rad 20m entgegen der Fahrtrichtung zurück, in eine kleine asphaltierte Einfahrt.
    Also Taschen hinten wieder runter und in Ruhe schauen. Nach kurzer Suche konnte ich den Übeltäter allerdings lokalisieren. Es war eine Anschlagschraube, die verhindern soll, dass die Kette von kleinsten Ritzel hinten, nicht abfällt.
    Dass sich eine Schraube mit der Zeit löst, kann ich mir erklären, aber das sich eine Schraube sozusagen weiter reinschraubt🤔.

    Ich war heilfroh, den Defekt so schnell beheben zu können (malte mir schon aus, was passieren würde, wenn das Rad nicht zu reparieren gewesen wäre).

    Um 18:30 bin ich dann am meinem Airbnb angekommen.
    Die anschließende Dusche hat so etwas von gut getan.

    Für morgen Nachmittag ist Gewitter angesagt. Bin mal gespannt...
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  • Tag 4 (80/315km)

    May 30 in Czech Republic ⋅ ⛅ 21 °C

    Ich habe in meinem Airbnb wunderbar geschlafen. Das tat mal richtig gut.
    Um 08:00 Uhr ging es los Richtung Norden. Immer auf dem Eurovelo 7.
    Heute gab es dann aber das Kontrastprogramm zu den vorangegangenen Fahrtagen.
    Es ging die ganze Zeit, auf z. T. richtig coolen Radwegen, an der Elbe entlang. Allerdings gab es immer wieder kurze, heftige Anstiege, die mich manchmal zwangen, zu schieben.

    Der Hammer war aber, dass dieser Eurovelo an einem Stauwehr vorbei führte. Wobei vorbei, der falsche Begriff ist. Erst ging es eine steile Treppe runter und auf der anderen Seite wieder hoch, um unter der Eisenbahn durch zu kommen. Das war schon nicht witzig🤬.
    Aber dann mehrere steile Treppen hoch, auf das Niveau des Stauwehrs. Natürlich auf der anderen Seite auch wieder runter. Ich musste alle Taschen runter nehmen und alles einzeln tragen. Welcher Idiot plant so einen Weg😡. Doch die Krönung: ich alles wieder angebaut und schau in Fahrtrichtung, sehe ich da doch zwei Radfahrer aus einem kleinen Tunnel kommen🫣. Ich hätte also nur 300m weiter auf der Straße fahren müssen und durch den Tunnel düsen, dann wäre ich wieder auf meiner Route gewesen.

    Ansonsten war es wieder schön warm(27°). Allerdings war es heute auch mega windig. Natürlich von vorn, oder von der Seite. In Böen 50km.

    Ich bin auf einem ganz netten Campingplatz gelandet. Hier scheint ein Hotspot für Kajakfahrer zu sein. Naja, die Elbe ist ja auch nur ein paar Meter entfernt.

    50m neben dem Campingplatz geht Grad voll die Lutzi ab: KIRMES🫣

    Bin auf die Nacht gespannt...
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  • Tag 5 (65km/380km)

    May 31 in Czech Republic ⋅ ☁️ 21 °C

    Es war leider durch den Autoverkehr ziemlich laut und so war meine Nacht um 04:15 Uhr zu Ende. Nun, was macht man dann? Klar, man geht spazieren. Niemand um die Zeit war unterwegs😉.
    Da ich ja Zeit hatte, ging ich hoch, zu einem der wohl schönsten Schlösser, (zumindest in Deutschland), Dêcinsky zámek (Tetschener Schloss). Es ging eine Kopfsteinpflasterstrasse hinauf. Ca.290m lang und gesäumt von über 7m hohen Mauern.
    Alles wunderbar restauriert und sehr beeindruckend!

    Zurück auf dem Campingplatz habe ich dann schon mal alles abgebaut und dann ging es um 07:20Uhr zum angemeldeten Frühstück.

    Gegen 08:30 würde wieder kräftig in die Pedalen getreten.
    Immer schön auf dem Radweg an der Elbe entlang, war heute das Motto. Die Sonne brannte unangenehm und meine Allergie meldete sich heute auch mal zu Wort😡.
    Die erste Hälfte, bis zum Elbsandsteingebirge, war traumhaft. Teilweise kam ich gar nicht richtig voran, da ich viel am fotografieren war.
    Deutschland hat so schöne Ecken...

    Ansonsten war es heute ein eher unspektakulärer Tag. Mittags hatte ich gesehen, dass es ab 15:00 Uhr Gewitter geben soll. Da hatte ich aber noch ca.28km vor mir.

    Jetzt hieß es also, mal ein bisschen stärker in die Pedalen zu treten.

    Endlich angekommen auf dem Campingplatz, war ich noch gar nicht richtig fertig mit aufbauen, als die ersten Tropfen fielen. Aber dabei blieb es dann zum Glück auch erst einmal.
    Ab 20:00 soll es aber regnen und gewittern.

    Morgen ist Wasch-und Pausentag. Meinen Hintern wird's freuen😁.
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  • Pausentag in Dresden

    June 1 in Germany ⋅ 🌧 16 °C

    Das schon für gestern angekündigte Gewitter, kam dann gegen Mitternacht. Es hat ordentlich geregnet und geblitzt. Bin kurz wach geworden, konnte aber sofort wieder einschlafen. Heute morgen erst um 07:00 Uhr aufgewacht und fühlte mich schön ausgeruht. Der Meinung war Garmin übrigens auch😉.

    Heute dann die Gelegenheit genutzt, meine gesamte Wäsche zu waschen. Problem war, ich hatte die Anleitung mal wieder nicht gelesen🫣. Einen Euro reingeschmissen (reicht für 1 Stunde Waschdauer). Ich Blitzbirne habe aber ein Programm ausgewählt, welches 2,5 Std. dauert. Das führte dazu, dass die Waschmaschine nach 1 Stunde den Dienst einstellte 😱. An der Rezeption mein Problem geschildert. Die Dame rollte kurz mit den Augen (was sie dachte, stand ihr auf der Stirn geschrieben) und verriet mir die Lösung: noch 2 Euro reinschmeißen. Das Programm wird nach ca. 15 Minuten merken, wo es stehen geblieben war. Wer es glaubt🙄. Die fing wieder von vorne an. Da ich heute aber noch mehr vorhatte, als nur auf eine sich drehende Waschmaschienentrommel zu glotzen, habe ich mal kurz ChatGPT gefragt.
    Den Tipp befolgt und binnen 10 Minuten war meine Wäsche sauber, geschleudert und die Tür ließ sich öffnen😎.

    In der Stadt noch ein paar Runden gedreht. Sport Scheck, Globetrotter und andere einschlägige Läden besucht.

    Morgen geht es dann weiter in Richtung Riesa mit Rückenwind. Es stehen so 75km auf dem Programm...
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  • Tag 6 (73km/453km)

    June 2 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Das war der Wahnsinn heute...
    Aber ich fange mal von vorne an.

    08:45 Uhr war heute morgen Start am Campingplatz in Dresden. Nüchtern gestartet (der Plan war, beim Bäcker zu frühstücken) kam schon nach wenigen hundert Metern ein richtig fieser Anstieg🤬. Wo kam der bloß plötzlich her? Da half auch ein schnell eingeworfenes Dextro nicht🫣. Mein Bruder wird jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen... 🤷
    Naja, oben angekommen, kam dann auch der Bäcker, zugegeben ein wenig spät.

    Aus Dresden kam ich überraschend gut und schnell raus. Ein paar große Kreuzungen waren etwas tricky.

    Kaum auf dem Eurovelo 7 wieder angekommen, blieb mir nichts anderes übrig, als Gas zu geben🚀.
    Das war echt der Hammer: Ein Radweg vom Feinsten, meist ein Gefälle von 1-2% und RÜCKENWIND🌬️.
    Ich bin mit teilweise 28km/h (auf einem 40kg Rad) dahin gepflogen.
    Spitzengeschwindigkeit war 50km/h😱.

    Die Kilometer flogen nur so an mir vorbei.

    Als dann rechts im Schatten mal zwei Bänke mit Tisch auftauchten, legte ich eine Pause ein (hab dann erst einmal geschaut, ob mir nicht doch jemand letzte Nacht einen E-Motor eingebaut hat😂).
    Plötzlich saß mir ein junger Mann gegenüber und wir kamen sofort ins Gespräch. Ein Pole, der in Schottland lebt und dort als Koch bei seinem Bruder im Restaurant arbeitet. Der junge Mann hatte so ein Mitteilungsbedürfnis, dass ich gar nicht zu Wort kam. Wieder eine von diesen tollen, menschlichen Begegnungen.

    Schon mittags hatte ich meinen Übernachtungsspot erreicht. Viel zu früh, also bin ich noch ein Stück weiter gefahren.

    Gelandet bin ich auf einem netten kleinen Campingplatz, der auch 4 Einzelzimmer für 30,-€ die Nacht vermietet. Einfach perfekt für mich, zumal es in der Nacht und morgen Vormittag ordentlich regnen soll. Das erspart mir den Abbau des Zeltes im Regen.

    Morgen stünde eigentlich eine über 100km lange Etappe an. Da ich ja aber nicht auf der Flucht bin, habe ich lange suchen müssen, um schon vorher etwas zum Übernachten zu finden.
    Gefunden habe ich dann eine Pension auf'm Dorf, wo man aber auch Zelten kann (ich hoffe-warte noch auf eine Antwort).

    So wäre die Etappe dann ca. 30km kürzer.
    Bin gespannt, ob es klappt.
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  • Tag 7 (79km/532km)

    June 3 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Was für ein Tag🫣!

    Gut geschlafen, geduscht und gefrühstückt-so fängt derTag doch gut an.
    Abfahrt war schon um 7:20 Uhr, kurz nachdem der Regen aufhörte.
    War ich gestern Formel 1 mäßig unterwegs, habe ich es heute gemütlich angehen lassen. Der ordentliche Wind (meist von der linken Seite, oder schräg von vorn) drosselte zusätzlich das Tempo.
    Die Landschaft war eher unspektakulär und die Radwege ebenso.
    Da ich ja mit sehr nervigen Verspannungen im Schultergürtel und Nacken zu tun habe, hatte ich die Idee (meine Frau übrigens schon vor Tagen🫣), einen Radladen anzusteuern und mal nach einem passenden Vorbau zu fragen.

    In Torgau habe ich dann tatsächlich einen tollen Radladen mit super netten Mitarbeitern gefunden.
    Erst fanden wir keinen Vorbau (ich war schon enttäuscht), dann flitzte er noch mal nach hinten und kam genau mit dem Vorbau zurück, wie ich ihn haben wollte.
    Als ich dann ganz vorsichtig fragte, ob sie ihn denn auch montieren würden, meinte er klar. Heute noch? Ja! Wie lange würde es denn dauern? 20 Minuten. WAS, DAS IST JA GENIAL😁!!

    Ich hätte den Mechaniker knutschen können. Ruck zuck hatte er den Vorbau getauscht. Ich rauf aufs Rad und im Laden eine Runde gedreht. Der Effekt war sofort deutlich spürbar. Völlige Entspannung im Schulterbereich.

    Manchmal muss man einfach Glück haben☘️.
    Hab natürlich gleich eine schöne Bewertung bei Google abgegeben. Das war das Mindeste, was ich tun konnte, abgesehen von der Spende für die Kaffeekasse.

    Der sehr unerfreuliche und absolut nervige Teil des Tages, war mal wieder mein Garmin und seine Zusammenarbeit mit Komoot.
    Hier alles zu erläutern, wäre zu komplex.
    Problem war (und das schon diverse Male), dass ich während einer laufenden Aktivität, keine andere Route laden kann. Bzw. er heute Mittag der Meinung war, ich wäre am Ziel. Toll, ich konnte aber die Route nicht wieder neu laden, da ich die Aktivität auch nicht speichern wollte.
    Also musste ich mit den Handy navigieren. Prompt habe ich mich dann auch einmal fett verfahren🤬.

    Dieses Problem hatte ich in den vergangenen Tagen schon versucht mit ChatGPT zu lösen. Hat auch nicht geklappt. Voller Frust dann heute Nachmittag den Garmin Support angerufen. Wenn die was von Komoot hören, kannste eigentlich auch schon wieder auflegen. Die Tipps waren nicht umsetzbar (jedenfalls für meinen Workflow).

    Während der Tour heute dann immer mal wieder etwas probiert und plötzlich hatte ich den Weg, wie ich wieder an die Route komme🙄.
    Ich hoffe, ich kann es beim nächsten Mal rekonstruieren.

    Mein Übernachtungsspot ist wieder einmal mega. Eine Pension, die eine Zeltwiese für Radfahrer bereit stellt.
    Alles da, Küche, Dusche, Strom, Frühstück, totale Ruhe,...
    Das Ganze für 21,50€.

    Für morgen habe ich die Route angepasst. Eine Unterkunft habe ich noch nicht fest...
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  • Tag 8 (70km/602km)

    June 4 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Wunderbar geschlafen, toll gefrühstückt und ein nettes Pläuschen mit der netten Wirtin gehalten. Sehr hilfreich war ihr Hinweis, dass die Fähre, die ich nehmen wollte, nicht fährt.

    Heute hatte ich wieder super Radwege, böigen Wind von der Seite, manchmal auch von hinten😁. Die Temperatur war mit 21° perfekt.

    Der neue Vorbau hat sich so etwas von bezahlt gemacht. Keine Schmerzen mehr und ein viel entspannteres Fahren 😎.
    Mutig geworden, bin ich heute nicht mit Bibshort gefahren🫣. Es hat aber sehr gut funktioniert😉.

    Zwischendurch ein Paket mit allen überflüssigen Sachen gepackt und nach Hause geschickt. Es waren immerhin gute 3kg😁👍.

    Bis auf einen beinahe Unfall, lief es heute eher unaufgeregt. Ich war schon kilometerlang auf dem Radweg am Deich entlang unterwegs. Plötzlich kam aus einer Unterführung von rechts ein SUV😱. Ich war so schnell, dass ich gar nicht mehr reagieren konnte. Zum Glück hat der Fahrer aber gut reagiert und so trennten uns am Schluss ca. 2m.

    Meine Airbnb Unterkunft ist sehr cool. Ich habe in einem Altbau ein riesiges Zimmer für mich. Leider bin ich 15 Minuten vorher in ein heftiges Gewitter geraten. Es hat nicht geregnet, es hat geschüttet⛈️.
    Mit den Vermieter habe ich mich erst einmal eine halbe Stunde nett unterhalten. Dann raus aus den nassen Klamotten und herrlich heiß geduscht.

    Morgen wird es wieder spannend. Eigentlich müsste ich 90km fahren🙄
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  • Tag 9 (95km/697km)

    June 5 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Den Wecker hatte ich mir auf 05:30 Uhr gestellt. Der Plan war nämlich, um 06:30 Uhr loszufahren. Das hat dann auch auf die Minute geklappt.
    Den ersten Bäcker musste ich auslassen (hatte noch geschlossen), aber beim Zweiten konnte ich schnell frühstücken.

    Das Ziel heute war ein Campingplatz im Norden von Magdeburg. Bummelig 100km🙄.

    Die Taktik war auch klar: Nicht zu schnell starten, wenige Pausen, nicht so viel Zeit mit filmen verdaddeln.

    So ging es bei kühlen 15° in Lang los.
    Die Bedingungen waren gut. Schöne Radwege und den Wind zumindest nicht von vorn.

    Erster kleiner Dämpfer war die Erkenntnis an der ersten Fähre, sie fuhr nicht.
    Aber eine nette ältere Damen hat mir zuerst Geschichten aus dem Krieg erzählt und dann den Tipp gegeben, wie ich am besten weiterfahre.
    Das war sehr hilfreich und hat perfekt geklappt. Es hat nur wieder gedauert, bis auch der Garmin wieder wusste, wo es lang ging.

    Es lief wirklich gut, immer auf schönen Radwegen durch die Natur. Ich habe manchmal gefühlt, 1 Std. niemanden gesehen.

    20km vor Magdeburg zogen verdächtig dunkle Wolken auf. Nein, nicht schon wieder in ein Gewitter fahren.
    Also Gas geben und hoffen. Etwas später war der Spuk aber vorbei.

    Ich bin einmal komplett an Magdeburg vorbei gefahren. Natürlich nicht durch die Stadt, sondern am gegenüber liegenden Flussufer auf einem tollen Radweg.

    Kurz vor dem Ziel, bin ich dann noch über die längste Kanalbrücke der Welt gefahren. Die ist 918m lang. Der Mittellandkanal überbrückt hier die Elbe.

    Der Campingplatz ist einfach riesig, aber ich habe ein ruhiges Plätzchen gefunden. 2 Nächte bleibe ich hier und dann geht es ausgeruht am Sonntag weiter...
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  • Tag 10 (87km/784km)

    June 7 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Das Motto des heutigen Tages: "segeln hart am Wind".

    Ich war schon um 05:30 wach (hatte aber gut geschlafen) und beschloss, nach dem Duschen, ohne zu frühstücken, abzubauen und um 06:30 zu starten.
    Da es ab Mitternacht bis 05:00 Uhr durchgeregnet hatte, war das Zelt beim Abbau entsprechend nass 🫣.
    Ich hatte kurz überlegt, 2km in die entgegen gesetzte Richtung zu McDonalds zum Frühstück zu fahren. Die Idee hatte ich dann aber schnell verworfen, denn ich hätte viel Zeit und 4km verdaddelt.
    Es wird schon irgendetwas unterwegs kommen, auch wenn heute Sonntag ist🙄.
    Falsch spekuliert😱. Ich musste doch tatsächlich 50km bis Tangermünde fahren, um zu "frühstücken". Da war es dann bereits 12:00 Uhr 🫣. Unterwegs kann keine Tankstelle, kein Imbiss, kein Cafe, einfach gar nichts.
    Mit entsprechendem Heißhunger fand ich dann aber ein witziges Cafe in Tangermünde, welches ein Buffet anbot 😁. Das kam dann wie gerufen und hier wurde nun ordentlich gegessen und getrunken.

    Ich hatte heute wieder sehr gute Bedingungen! Die Radwege waren super und der recht starke Wind kam nie von vorn, sondern meist von der linken Seite. Zeitweise kam ich mir wie beim Segeln vor, immer hart am Wind.

    Um 13:00 hatte ich mein Tagesziel (Campingplatz) schon erreicht. Daher entschloss ich mich, doch noch weiter zu fahren und hängte noch mal 16km dran.

    Morgen stehen ca. 70km an. Ziel ist ein Campingplatz am der Elbe...

    Mit 17,1km/h die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit auf dieser Tour bisher😎.
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  • Tag 11 (68km/852km)

    June 8 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Ich hatte ein schönes, kleines Zimmer auf einem Gutshof gebucht und konnte dadurch Formel 1 und Tennis sehen😎.

    Obwohl ich eigentlich ganz gut vom Tag geschafft war, fiel es mir schwer einzuschlafen. Ein unangenehmes Kribbeln in den Füßen hielt mich lange vom Einschlafen ab.

    Lecker in aller Ruhe gefrühstückt, Rad gepackt und dann um 09:15 Uhr gestartet.
    Wieder auf schönen Radwegen entlang der Elbe unterwegs gewesen. Immer mitten durch die Natur. Ich habe kaum einen Menschen zu Gesicht bekommen.
    Während einer kleinen Pause konnte ich noch einen Seeadler beobachten. Einfach traumhaft.

    Mein Magen grummelte schon einige Zeit, als direkt am Deich ein Wegweiser stand. Er zeigte aber nicht nur die Entfernungen zu irgendwelchen Orten an, sondern zeigte auf ein Gartenhaus, welches ein komplettes Bad beherbergte. Extra für Radfahrer😎👍. Wie geil ist das bitte schön. Erst habe ich etwas unsicher geschaut, aber dann war das Bedürfnis stärker. Das Klo kam genau zum richtigen Zeitpunkt😁. Nebenan durfte man sogar umsonst auf einem Rasen sein Zelt aufschlagen und kostenlos übernachten. Sehr, sehr cool. So etwas müsste es öfter geben.

    Weiter ging die Fahrt und wieder habe ich nicht schlecht gestaunt. Da steht direkt am Deich ein kleines Café. Es gab Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke,... Bezahlung auf Vertrauensbasis. Wie cool.

    Ca. 25km vorm Ziel traf ich einen jungen Mann aus Berlin, der mich schon eine Weile vorher sehr flott überholt hatte. Wir fuhren einige Kilometer zusammen und plauderten nett miteinander. Um sein Tempo mitzugehen, musste ich ganz schön Gas geben🚴‍♂️😱.
    Ich wollte ihm natürlich nicht erzählen, das mir das viel zu schnell ist und ich gleich einen Herzkasper bekomme, sondern verabschiedete mich, indem ich eine Pause ankündigte. Sportlerstolz🙄.

    Ein kurzen Besuch in einer Kirche, war auch ein besonderes Erlebnis. Kaum bin ich durch die Kirchentür gegangen, war es totenstill. Die Ruhe tat richtig gut.

    Am frühen Nachmittag bin ich dann auf einem witzigen Übernachtungsspot gelandet. https://www.huetten-hotel.de/index.php/ausstell…

    Morgen versuche ich früh zu starten, da ab 15:00 Uhr starke Gewitter angesagt sind...
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  • Tag 12: Die Königsetappe (163km/1015km)

    June 9 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Was für ein irrer Tag!

    Nachdem ich das Zelt im Regen abbauen musste, bin ich um 06:15 Uhr, ohne Frühstück, gestartet. Die Etappe sollte geplant 58km, bis zum nächsten Campingplatz, lang sein.
    Der Vorteil, wenn man so früh unterwegs ist, es gibt kaum Autoverkehr.
    Der Regen der Nacht hatte auch schnell aufgehört und so lief es sehr gut.
    Irgendwann kam mein Frühstücksspot in Form einer großen Tankstelle.
    Alles wichtige wurde in Ruhe erledigt: frühstücken, Handy laden und ein erleichternder Toilettengang 😉.

    Die Grundlage für die Weiterfahrt war also schon mal gegeben.
    Wieder ging es auf teilweise sehr schönen Radwegen, meist durch die Natur, manchmal auch kurze Strecken Straße.

    Den ersten Campingplatz erreichte ich schon mittags. Viel zu früh, also ging es weiter, während der Wind auffrischte!
    Dann kam der nächste Campingplatz-auch noch viel zu früh. Das passierte dann noch dreimal.

    Immer wieder in die Pedalen getreten, bis ich irgendwann die ersten Anstiege auf dem Garmin sah. Die zogen sich über viele Kilometer🫣. 6-8% waren es wohl so im Schnitt. Dann kam ER: zuerst 8% bergab und dann 12% Steigung 😱.
    Zuerst habe ich noch versucht im kleinsten Gang zu fahren, aber dann half nur noch schieben, was fast genauso anstrengend ist.

    Die Anstiege wurden weniger und das Wetter schlechter.
    Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, in wie viele Gewitter und Platzregen, ich geraten bin. Auf der ganzen Tour habe ich keine Regensachen gebraucht. Heute aber so gut wie den ganzen Tag. War ich doch ständig damit beschäftigt, mich an-und auszuziehen.

    Teilweise war es wie ein Katz und Mausspiel: Bin ich schneller oder das Gewitter? Das zog sich übrigens bis zum Ende gegen 21:30 Uhr.

    Ich hätte vor der Tour nicht im geringsten daran geglaubt, dass ich eine über 160km lange Tagesetappe mit über 800 Höhenmetern schaffen könnte (mit einem 40kg Reiserad). Insgesamt war ich gestern über 15 Stunden unterwegs. Die reine Fahrzeit betrug knapp 10 Stunden, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,4 km/h ergibt. Ich wäre am Ende, so gar noch in der Lage gewesen, weiter zu fahren.
    Diesen Tag werde ich bestimmt so schnell nicht vergessen.
    Zugegeben, ein bisschen stolz bin ich schon über diese Leistung💪.

    Auch diese Radreise war wieder geprägt, von sehr interessanten und lustigen Begegnungen und von wunderschönen Landschaften.
    Prag war das Highlight der Reise. Dort hätte ich gern mehr Zeit verbracht.

    Aber auch die ersten beiden (harten) Fahrtage, die fast nur aus Gravelstrecken bestanden, haben mich zwar sehr gefordert, aber auch irre Spaß gemacht.

    Jetzt muss ich erst einmal die viele Eindrücke verarbeiten. Glücklicherweise habe ich ja noch ein paar Tage Urlaub.

    Nach der Reise ist natürlich auch vor der Reise. Da ich mir wieder unterwegs viele Notizen gemacht habe, was Änderungen am Gepäck usw. betrifft, muss ich die auch zeitnah aufarbeiten.

    Dann würde ich sagen, bis zum nächsten Abenteuer...
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    Trip end
    June 9, 2026