• Roger Stähli
  • Roger Stähli

Kaptown Garden Route 06.-27.2.

https://maps.app.goo.gl/jmfA42pSrmUWMidD6?g_st=iw unsere Route ! Wir freuen uns auf tolle Naturerlebnisse und Wildtiererbeobachtungen🦒🦁🐘🐆🐃 Read more
  • Trip start
    February 5, 2026

    First Day in Captown

    Feb 5–8 in Switzerland ⋅ ☁️ 1 °C

    Nach der Ladung in Captown „scmucker Flughafen“ mit sehr freundlichen Zollbeamten. Sind wir direkt zum Dixon Guest House (25min) vom Flughafen gefahren und haben die Koffer deponiert und sind dann ins Waterfront Viertel begeben. Essen im GINJA vom Viktoria Alfred Hotel haben Calamari, Cesarsalat und einen Sauvignon Blanc genossen. Nach dem Essen war der Besuch der schönsten Mall „Victoria Wharf Shopping Center“ an der Waterfront unumgänglich. Gegen 16:30 sind wird dann zufrieden und very müde ins Dixon Guest House zurückgekehrt.Read more

  • Captown wir sind da🦌

    Feb 6–9 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach 10,5h Flug mit der A350 in Captown eintroffen und nach kurzer Fahrt 25min. Trafen wir im Dixon Guest House im De Waterkant Viertel ein. Koffer deponiert und gleich ab ins bekannte Touristenviertel Waterfront auch bekannt wegen dem bekannten Victoria Wharf Shopping Center. Wir blieben dann im Ginja Restaurant hängen und genossen bei Calamares friti unseren ersten Sauvignon Blanc „Iona“Read more

  • Tag 2 V&A Waterfront und Tafelberg

    February 7 in South Africa ⋅ ⛅ 20 °C

    Es war angesagt , das wir auf Tafelberg und haben Ticket digital bestellt für die Bergfahrt um 10:30 Uhr, doch oh wo der Tafelberg? In Wolken und Nebel gehüllt. Sofort das Smartphne gezückt und die Bergfahrt auf 15:30 Uhr umgebucht. Uff 😅. Wir spazieren dann wieder in das Waterfront Hafen und Food - Shopping Quartier. Ein wenig Shoppen und im TimeOut Foodmarket feine Tacos essen. Mit einem Uber fuhren wir an die Tafelberg Talstation vorbei am imposanten Leon‘s Head erreichten wir die Talstation. Es hatte kaum Leute und ich stelle mir die Frage wer prüft wann wer wann hochfährt ????? 😂 Oben angelangt zeigte sich das Wetter sehr veränderlich und es wechselte fast alle 5 min. Doch die sich auf Kapstadt war frei und wirklich beeindruckend. Ach übrigens die Seilbahn ist von Garaventa Bern CH. Nach gut 1.5h das Plateau lädt wirklich zu langen Spaziergängen ein. Am Abend gingen in eines der vielen Fischlokale Harry Oyster Bar an der der Waterfront eine Meeresfrüchteplatte essen.Read more

  • Tag 4-5 Stellenbosch

    February 9 in South Africa ⋅ ☁️ 24 °C

    Tag 2 23:00 bis Tag 4 von einer 🤢 Magendarm ausser Gefecht gesetzt, konnten, wir unsere Reise bei strömenden Regen (entsprechend unserem Gesundheitszustandes😉) Richtung Kap der guten Hoffnung mit Endziel Stellenbosch (Weinregion bei Captown) fortsetzen. Wir fuhren die Stecken über den Peakmans Drive (9km, 114 Kurven) direkt am Meer eine wirklich tolles Erlebnis und vermutlich noch eimal schöner wenn man das ganze bei Sonnenschein geniessen kann. Übrigens die Strecke zu befahren, kostet 65 Rand oder CHF 3.25. Nach ca. 1:45h erreichten wir den Parkplatz bei altes Leuchtturm am Cap the good hope. Der Es regnete immer noch strömen, so dass wir etwas frustriert, Richtung Stellenbosch weiterfuhren. Gegen 14:00 Uhr bei 26Grad gegen 16Grad am Kap, sind wir beim schönen Hotel Oude Werf Hotel im Zentrum von Stellenbosch angekommen, immer noch etwas 🤢geschwächt, bezogen wir das Zimmer und beschlossen gegen den späteren Nachmittag die Stadt zu erkunden. Gesagt getan und kurze Zeit später wussten wir gegen ins Genki um eine Ramen Soup zu uns zu nehmen. Mit bereits zurückkehrender Energie spazierten wir die kurzen 200m 💪🏻 zurück ins Hotel.Read more

  • Tag 5 Stellenbosch Universitätstadt

    February 10 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einen leichten Frühstück erkundeten wir die Universitätsstadt Stellenbosch (die meisten kennen das Städtchen ausgezeichneten Sauvignon Blanc und den übrigen Weinen!!) Neben tollen Galerien, FineFood Gastronomie, tollen Guest House, gibt es viel Natur und viktorianische Architektur zu geniessen. Den Tag schlossen wir mit einem feinem Essen im De Vier Restaurant.Read more

  • Tag 6 Hermanus

    Feb 11–12 in South Africa ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir fahren https://maps.app.goo.gl/gzHtwEnKxUGZhHeg7?g_st=iw heute von Stellenbosch nach Hermanus ein Städtchen bekannt dafür das Buckelwale bis an die Küste heran schwimmen, dies leider erst in den Monaten August bis Oktober🙈.
    Hermanus hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Mischung aus rauer Küste, entspanntem Kleinstadt‑Flair und der ständigen Nähe zum Ozean macht diesen Ort zu etwas Besonderem. Schon beim ersten Spaziergang entlang des Cliff Paths spürt man, warum Hermanus als einer der besten Whale‑Watching‑Spots der Welt gilt. Selbst außerhalb der Saison wirkt das Meer hier lebendig, kraftvoll und voller Versprechen.

    Die kleine Innenstadt ist charmant und gemütlich: Cafés mit Meerblick, lokale Kunstläden und ein entspanntes Tempo, das sofort Urlaubsstimmung aufkommen lässt. Besonders beeindruckend ist die Weite – egal wohin man schaut, der Horizont scheint endlos.

    Ein Highlight war für mich die Kombination aus Natur und Genuss. Ob frischer Fisch direkt am Hafen, ein Glas Wein aus dem nahegelegenen Hemel‑en‑Aarde‑Tal oder einfach nur die salzige Brise im Gesicht – Hermanus fühlt sich an wie ein Ort, an dem man automatisch langsamer atmet.

    Kurz gesagt: Hermanus ist ein Platz, an dem man die Kraft des Meeres spürt und gleichzeitig vollkommen zur Ruhe kommt. Ein Ort, an den man gerne zurückkehrt.
    Wir übernachteten im La Fontaine Guest House direkt an der Küstenlinie und genossen ein feines Essen im „Bistro the Win Glass“ und bei strömenden Regen gingen wir zurück in die Unterkunft unf freuten und auf die 4h Fahrt zur 1 Safari im Gondwana Game Reserve bei Kleinberg (Mosel Bay)
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  • Tag 7 Safari Gondwana Game Reserve

    Feb 12–14 in South Africa ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück startet unsere 4 h Fahrt von Hermanus ins Gondwana Game Reserve bei Herbertsdale um 08:30 Uhr bei viel Regen und Wind💨🌧️ . Nach einer knapp 5h fahrt, davon ca 10km im Reservat welches bei strömenden Regen, Nebel und einer Rhino Sichtung fast 45min dauerte, sind wir in der Black Rhino Loge eingetroffen. Wow wow eine Villa mit Ibrahim als Koch und Butler. Als wir eintrafen loderte ein wunderbares Feuer im Cheminée. Ibrahim führte uns durch die 3 Schlafräume mit eigenem Bad, Terrasse mit Pool und dem oberen Geschoss mit Büro und Fitnessraum und einer Terrasse zur Wildtierbeobachtung. Leider lud das sehr ungemütliche Wetter nicht unbedingt zu einem Outdoor - Erlebnis ein. Doch Kalvin, der uns für die nächsten Tage zugeteilte Ranger kommt uns bei jedem Wetter um 16:00 zur ersten Pirschfahrt abholen. Die erste Pirschfahrt dauerte gute 3h und war von Wind, Regen 💨🌧️ und von tollen Sichtungen 🐃🦏🦒 geprägt, Um 19:00 durchnässt und schon etwas durchgefroren, trafen wir wieder in der Loge ein, wo uns schon Ibrahim erwartete. Kalvin verabschiedete sich mit den Worten see you tomarrow morning at 06:00 Ihr zur nächsten Pirschfahrt. 🙈 Nach einer warmen Dusche nahmen bei Kaminfeuer unser erstes Privat Diner ein. Es war köstlich und wir konnten jeden Wein aus dem Loge eigenen Weinkeller probieren und geniessen. Müde und very happy gingen wir zu Bett mit dem Wunsch morgen ohne Wind und Regen unsere Morgensafari starten zu können.Read more

  • Tag 9 Abschied und Next Step Knysna

    February 15 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Ausschlafen und ein letztes Frühstück von Ibrahim zubereitet und dann die 2h Reise nach Knysna eine Stadt an einer Lagune, welche zu den schönsten von Afrika zählen soll. Wir haben ein Guesthouse mit dem interessanten Namen „Knysna Lagoon View“ angemietet und freuen uns schon auf mehr Sonne und etwas höhere Temperaturen☀️🌅😎.Read more

  • Tag 10 Knysna

    February 15 in South Africa ⋅ 🌬 23 °C

    Unser Tag in Knysna – Zwischen Lagune und großer Weite
    Manche Orte überraschen einen.
    Und manche berühren einen still.
    Knysna hat beides getan.
    Als wir morgens an der Lagune ankamen, lag das Wasser glatt wie Glas. Fischerboote schaukelten sanft im Hafen, Möwen kreisten über uns – und alles fühlte sich entschleunigt an. Knysna hat keine Hektik. Es hat Rhythmus.
    Später standen wir oben am East Head View Point. Vor uns öffnete sich der Blick auf die dramatischen Knysna Heads – zwei mächtige Felsen, die wie Wächter zwischen Lagune und Indischem Ozean stehen. Der Wind war kräftig, das Licht klar, das Meer endlos.
    In diesem Moment wurde uns bewusst, warum Knysna mehr ist als nur ein Stopp entlang der Garden Route. Hier trifft geschützte Ruhe auf wilde Weite. Hier erzählen alte Wälder von der Zeit des Holzhandels, während unten in der Marina das Leben entspannt weiterzieht.
    Am Abend färbte die untergehende Sonne die Lagune gold. Wir saßen am Wasser, ein Glas Wein in der Hand, und schauten einfach nur hinaus.
    Knysna ist kein Ort, der laut beeindruckt.
    Es ist ein Ort, der einem in Erinnerung bleibt.
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  • Tag 11

    Feb 16–19 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

    Fahrt von Knysna ins Lalibela Game Reserve (± 4 Stunden entlang der N2 zwischen Garden Route und Ostkap): https://maps.app.goo.gl/eng98bxYGx9PU1fS7?g_st=iw
    Ihr startet in Knysna, eingebettet zwischen sanften Lagunen, dichten Wäldern und der zerklüfteten Küste der Garden Route. Die ersten Kilometer führen euch durch dieses üppige, grüne Küstenparadies mit dichten Waldkuppen, verstreuten Farmen und atemberaubenden Ausblicken auf Berge und Gewässer.
    Bald wechselt die Szenerie: Die Straße führt euch landeinwärts, weg vom Ozean, durch wellige Hügellandschaften mit weiten Weideflächen, Buschland und vereinzelten Flussläufen. Die Vegetation wird offener, die Hügel sanfter, und der Horizont weitet sich zu einer Mischung aus Savanne und Buschveld – eine Vorahnung der Wildnis, die euch erwartet.
    Kurz vor dem Ziel taucht die Landschaft in die charakteristische Buschveld- und Graslandtopographie des Ostkaps ein: weite, goldene Ebenen wechseln sich ab mit akazienbestandenen Tälern und vereinzelten Wäldern. In der Ferne erheben sich sanft geschwungene Hügel, während kleine Bäche und wasserführende Senken dem Gelände Struktur verleihen.
    Am reservatseigenen Gate endet die offene Landschaft und man fährt in ein weites, natürliches Safari-Revier hinein – frei von öffentlichen Straßen, nur durchbrochen von Pfaden für die Game-Drives. Wir geben den Wagen am Eingang bei Reception ab und werden von unserer Rangerin Tara zur Loge (30min. Fahrt) gefahren. Um 13:00 Uhr trafen wir in unserer Loge bezogen das Zimmer Nr. 1 ein und nahmen dann einen leichten Lunch ein, um für unseren 1 Game Drive um 16:30 Uhr bereit zu sein. Im übrigen finden pro Tag immer 2 Game Drives statt, am 05:30 Uhr und 16:30 Uhr und dauern in der Regel 3 Stunden.
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  • Tag 12 Lalibela Game Reserve

    Feb 16–19 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

    Start um 05:30, Sonnenaufgang ca. 06:00 Uhr. Es ist der erste volle h"Game Drive Tag". Das Wetter ist schön und Tara hofft, dass wir heute die Löwen inl. dem Männchen und Elefanten sehen werden.
    🌿 Unser Tag im Lalibela Game Reserve – Wilde Schönheit im Eastern Cape
    Schon bei der Ankunft im Lalibela Game Reserve spürt man die besondere Atmosphäre: weite Savannen, acacia‑durchzogene Buschfelder und stille Wasserlöcher, die sich harmonisch in die sanft geschwungenen Hügel des Eastern Cape einfügen. Das Reservat ist privat, malariafrei und über die Jahre liebevoll ausgebaut worden – mit Rücksicht auf die Natur, die Tiere und die lokale Gemeinschaft.

    Unsere Safari begann am frühen Morgen, als die ersten Sonnenstrahlen über das Buschland glitten. Gleich zu Beginn begegneten wir spielenden Geparden, die fast lautlos durch das Gras streiften – ein Anblick, der den Puls beschleunigt. Nicht weit davon kreiste ein Majestätischer Marshall-Adler, der das Gelände nach Beute absuchte, während die Sonne die Farben des Busches zum Leuchten brachte.

    Später stießen wir auf ein Löwenmännchen, das träge unter einem Baum ruhte, die Umgebung wachsam im Blick. Und dann – einfach unglaublich – zog eine riesige Herde von Wasserbüffeln und Zebras gemächlich über die Ebene, ungestört, als wären wir nur stille Beobachter eines alten Naturrituals.

    In Lalibela spürt man, wie sich Natur, Land und Tierwelt in perfekter Balance bewegen. Keine öffentlichen Straßen stören den Lebensraum, sodass die Tiere frei und ungestört durch das Reservat ziehen können. Jeder Moment fühlt sich privat an – als würde man einen exklusiven Blick auf die wilde Schönheit Südafrikas bekommen.
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  • Tag 13 & 14 Lalibela Game Reserve

    Feb 16–19 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

    In einem Game Reserve zu sein bedeutet für die 2 -3 Safaris à mind. 3h pro Tag ein Drive im Reservat zu machen und nach den gewünschten Tieren ausschau zuhalten. Und auf einer Fläche 105km2 (16% vom Kanton Bern) das entsprechende Tier zu finden ist eine Hersusforderung. Grossherden wie die der Wasserbüffel, Gnus, zebras, diversen Antilopenarten wie Springbock, Blaissbock, Elanantilope etc. verschieben sich oft innert Stunden über 10 bis 20km. Wir waren 7 in unserer Game Drive Gruppe (1 Paar mit Sohn aus London, ein Paar auf Hochzeitsreise aus Irland Leben aber in London und wir). Es eine tolle Gruppe und wir hatten es mit unserer RAngerin Tara wunderbar. Tara 23 Jahre alt hatte ein unglaubliches Wissen über das Fährtenlesen und zeigte uns an verschieden Fährten von Löwen und Braunen Hyänen wie man weiss von wo und wo hin die Tiere sich bewegen, ob sie sich auf der Jagd befinden oder nu den Standort wechseln. Ob Blumen. Pflanze oder Vogel, Spinne oder Käfer über alles wusste Tare etwas zu erzählen....... ;-). Was war mein Highlight...... mmh schwierig zu sagen... die Elefantenherde mit mehr als 25 Tierenvon ganz Jung bis grossem Bullen, oder die spielenden Chitas (Geparden) oder das sehr seltende weisse oder auch Breitmaulnashorn genannt mit Jungtier, die 300 Wasserbüffel am Wasserloch..... ja immer wieder atemberaubende Sichtungen, welche auf den Bilder nicht wiedergegeben werden können :-(.Read more

  • Tag 15 St. Francis

    Feb 19–20 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    🚗 Von Lalibela Game Reserve zur Küste – ein landschaftlicher Roadtrip

    Die Fahrt beginnt im üppigen Buschland des Eastern Cape: Das Lalibela Game Reserve liegt eingebettet in weite Savannengebiete, wo Löwen, Elefanten, Büffel und viele andere Wildtiere durch endlose Gräser streifen. Die Morgenluft ist klar; in der Ferne seht ihr mit etwas Glück Giraffen und Zebraherden, die in der aufgehenden Sonne schimmern. Die lokale Vegetation ist eine dynamische Mischung aus buschigem Acacia-Wald, grasigen Ebenen und vereinzelt vermoosten Fynbos-Sträuchern – ein charakteristischer Kontrast zum trockeneren Karoo-Hinterland, das das Gebiet prägt. 

    Auf der N2 Richtung Süden verändert sich die Umgebung allmählich: Aus Busch und Savanne werden offene Felder und sanft geschwungene Agrarlandschaften. Hier dominiert die Landwirtschaft des Eastern Cape – Weizen, Mais und andere Feldfrüchte säumen die Straße, unterbrochen von Weideflächen für Rinder und Schafe. In einigen Tälern erkennt man kleine Farmgehöfte und windschiefe Scheunen, Zeugnisse der langen landwirtschaftlichen Tradition in dieser Region. Zwischen den Feldern zeichnen sich die gewundenen Bänder des Gamtoos-Flusses im Licht ab, eines der wichtigsten Wasserläufe, der hier weit gestreute Felder bewässert. 

    🌾 Über die R330 nach St. Francis Bay

    Nach der Abfahrt von der N2 auf die R330 nehmt ihr Kurs auf die Küste. Schon bald wird das Grün durch hellere Töne ersetzt: Sandige Böden und kleinere Felder wechseln mit Buschlandschaften und vereinzelten Zitrusplantagen. Die Fahrt entlang der R330 bietet zunehmend weite Südausblicke: auf euren rechten Seiten könnt ihr die weiten Ebenen zwischen Humansdorp und dem Kromme-River-Tal sehen, wo Landwirtschaft und Natur ineinander übergehen und Koppies (kleine Hügel) am Horizont erscheinen. 

    Je näher ihr der Küste kommt, desto stärker spürt ihr den Einfluss des Indischen Ozeans: die Luft riecht nach Salz, und die Vegetation verwandelt sich in robuste, windgeformte Sträucher und hohe Gräser entlang der Dünen.

    🌊 Seal Point – wo Land und Meer sich treffen

    Am Ende unserer Reise erreichen wir das Seal Point Lighthouse, ein markantes Wahrzeichen am südöstlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Der Leuchtturm wurde 1878 erbaut und dient seitdem als lebenswichtige Orientierung für Schiffe, die entlang der oft tückischen Küste des Eastern Cape segeln. Sein klassischer weißer Turm mit dem roten Dach ragt über die Felsen und Dünen hinaus und bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf den Ozean und die vorgelagerten Riffe. 

    Die Geschichte von St. Francis Bay und Cape St. Francis selbst reicht zurück bis in die Zeit der frühen europäischen Seefahrer: bereits im 16. Jahrhundert gab der portugiesische Seefahrer Manuel Perestrelo der Bucht den Namen „Bahia de São Francisco“. Kleinere Fischerdörfer und Siedlungen entwickelten sich später entlang der Küste, geprägt von Seefahrt, Fischfang und dem rauen Leben am Meer. Heute ist St. Francis eine beliebte Ferienregion – bekannt für seine Kanäle, weißen Sandstrände und als Hotspot für Surfer, Naturliebhaber und Ruhesuchende. 

    🐧 Abschluss – ein Platz zum Verweilen

    Am Seal Point Nature Reserve könnt ihr entlang rauer Felsküsten spazieren, vielleicht Delfine oder südliche Glattwale beobachten, oder einfach das Rauschen der Wellen genießen. Die Kombination aus Buschveld-Safari, offenen Farmlandschaften und dramatischer Meeresküste macht diese Tagesroute zu einem perfekten Spiegelbild der Vielfalt des südafrikanischen Eastern Cape.
    Gespannt nehmen wir den „Bartschlüssel“ zum Leuchturmzimmer entgegen unf freuen und auf das Champagner Apero „Sunset“ auf dem Leuchtturm, welches Claudia für uns bestellt hat.
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  • Tag 16 Prince Albert

    Feb 20–21 in South Africa ⋅ ⛅ 33 °C

    Unsere Fahrt begann ein letztes Mal mit Meeresrauschen am Seal Point Lighthouse. Der Blick hinaus auf den Ozean, das helle Küstenlicht und die salzige Luft begleiteten uns, bevor wir über die R330 das Landesinnere ansteuerten.
    Schon nach wenigen Kilometern veränderte sich die Landschaft spürbar. Das satte Küstengrün wich offener Weite, die Vegetation wurde niedriger, trockener, staubiger. Die Farben wechselten zu Ocker, Beige und warmen Brauntönen – typische Vorboten der Kleinen Karoo.
    Bei Humansdorp / Richtung Langkloof erreichten wir die legendäre Route 62, der wir ein Stück folgten. Die Fahrt durch das Langkloof-Tal zeigte eine faszinierende Mischung: weite Ebenen, landwirtschaftlich genutzte Flächen und immer wieder imposante Bergketten am Horizont.
    In Avontuur verliessen wir die R62 und bogen Richtung Uniondale auf die R339 ab. Ab hier wurde die Strecke nochmals einsamer und ursprünglicher. Die Landschaft wirkte karger, die Besiedlung dünner, die Weite fast grenzenlos.

    Beim Überqueren der Pässe präsentierten sich spektakuläre Felsformationen. Gewaltige, gefaltete Gesteinsschichten türmten sich neben der Strasse auf – zerklüftet, geschichtet, von Wind und Wetter geformt. Je höher wir kamen, desto eindrucksvoller wurden die Ausblicke: Täler, die sich in die Ferne zogen, Bergketten in sanften Blautönen am Horizont.

    Richtung De Rust zeigte sich dann erneut ein überraschender Kontrast. Zwischen trockenen Hügeln tauchten plötzlich grüne Bänder auf – bewässerte Felder, Weinreben und Obstplantagen. Besonders die Apfelhaine wirkten wie kleine Oasen inmitten der Halbwüste. Dieses Wechselspiel aus trockener Steppe und saftigem Kulturland macht die Region so besonders.

    Schliesslich erreichten wir Prince Albert, malerisch am Fuss der Swartberge gelegen. Die weissen Häuser im viktorianischen Stil, die ruhige Atmosphäre und das warme Licht der Karoo vermittelten sofort ein Gefühl von Entschleunigung. In der charmanten De Bergkant Lodge fanden wir den perfekten Ort zum Ankommen nach dieser landschaftlich so abwechslungsreichen Etappe.

    Diese Fahrt war ein ständiger Wandel: vom Küstenwind zur Karoo-Stille, von trockener Weite zu fruchtbaren Tälern, von Meereshorizont zu dramatischen Felsstrukturen. Eine Strecke voller Kontraste – und einmal mehr ein Beweis für die unglaubliche landschaftliche Vielfalt Südafrikas.
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  • Tag 17-19 Asara Wine Estate & Hotel

    Feb 21–24 in South Africa ⋅ ☀️ 34 °C

    🚗 Von der stillen Karoo in die Weinberge – über die N1 nach Stellenbosch

    Der Abschied von Prince Albert fiel uns nicht ganz leicht. Dieser besinnliche Ort am Rand der Großen Karoo strahlt eine Ruhe aus, die man fast greifen kann. Weiß getünchte Häuser im kapholländischen und viktorianischen Stil, kleine Galerien, Olivenhaine und die mächtige Kulisse der Swartberge – hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Seit seiner Gründung im 18. Jahrhundert hat sich Prince Albert viel von seinem historischen Charme bewahrt.

    Doch diesmal entschieden wir uns bewusst für Tempo.



    🛣️ Die Weite der Karoo – Richtung N1

    Statt über kurvenreiche Pässe führte uns der Weg hinaus in die offene Weite der Karoo, wo die Landschaft endlos wirkt. Die Halbwüste mit ihren niedrigen Sträuchern, Schafweiden und vereinzelten Farmen vermittelt ein Gefühl von Freiheit.

    Je näher wir der N1 kamen, desto klarer wurde: Diese Straße ist eine Lebensader Südafrikas. Sie verbindet Kapstadt mit dem Landesinneren und trägt seit Jahrzehnten Händler, Reisende und Geschichten durch die unterschiedlichsten Landschaften des Landes.



    🏔️ Hex River Valley – Übergang in eine andere Welt

    Auf der N1 verändert sich die Szenerie spürbar. Hinter den trockenen Ebenen tauchen plötzlich imposante Bergketten auf. Besonders eindrucksvoll ist das Hex River Valley, bekannt für seine Weinberge und Tafeltrauben.

    Die Berge wirken hier schroff und majestätisch, während im Tal saftig grüne Reben wachsen – ein faszinierender Kontrast zur kargen Karoo, die wir erst kurz zuvor hinter uns gelassen hatten. In den Wintermonaten tragen die Gipfel manchmal sogar Schnee – ein ungewohnter, beinahe alpiner Anblick im südlichen Afrika.



    🍇 Ankunft in den Cape Winelands

    Mit jedem Kilometer Richtung Süden wird die Landschaft lieblicher. Die Luft wirkt milder, die Vegetation dichter, alte Farmhäuser und von Eichen gesäumte Zufahrten kündigen die Nähe der Weinregion an.

    Bald erreichen wir Stellenbosch, 1679 gegründet und damit die zweitälteste Stadt Südafrikas. Die kapholländische Architektur, die historischen Gebäude und die lange Weinbautradition prägen bis heute das Stadtbild. Hier begann einst der systematische Weinbau am Kap – eine Tradition, die Südafrika weltweit bekannt machte.



    🍷 Ziel: Asara Wine Estate & Hotel

    Eingebettet zwischen sanften Hügeln und Reben liegt schließlich das elegante Asara Wine Estate & Hotel.

    Nach der schnurgeraden Weite der Karoo und der zügigen Fahrt über die N1 fühlt sich die Ankunft hier fast wie ein Perspektivenwechsel an: Statt trockener Halbwüste erwarten uns gepflegte Weinberge, spiegelnde Wasserflächen und der Blick auf die Helderberg-Berge im Abendlicht.

    Ein Glas Wein auf der Terrasse, während die Sonne langsam hinter den Reben verschwindet, lässt die Reise noch einmal Revue passieren.

    Von der stillen, fast meditativen Atmosphäre Prince Alberts über die endlosen Ebenen der Karoo bis in die kultivierte Genusswelt der Winelands – diese Route zeigt eindrücklich, wie vielfältig das Western Cape ist.

    Wenn man in Stellenbosch verweilt so darf der Besuch von Franschhoek und dem Weingut Vergelegen nicht fehlen auch Fine-Dinning am Abend im Lanzerac und Post and Pepper stand auf unserer to do Liste.
    Eine tolle Kombi tolle Gegend, gutes Essen und feine Weine wo man geht🥰😅😉😎
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  • Tag 20 & Tag 21 Camps Bay & VA Kaptown

    Feb 24–26 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Schweren Herzens verlassen wir Stellenbosch und bringen den Mietwagen an den Flughafen zurück. Nach einer problemlosen Rückgabe-Prozedere fuhren in unsere letzte Location in Captown Seal Point. Das Pineapple Boutique Hotel war unsere Station🥰. Ein tolles mit neun Individuellen Zimmer und sehr geschmackvoll eingerichtetes Boutiquehotel. Lädt zum 2-3 Nächte bleiben ein👏🏻👏🏻👏🏻💪🏻. Wir verbrachten die letzten 2,5 Tage mit einer Citybustour, VA Waterfront, einem Sonnenuntergangsessen im The Bungalow am Clifton Beach mit Manuela und Rolf, einem FineDiner im Fyn und zuletzt einem Besuch der Long-Street mit einem Abstecher in den Company’s Garden und das Iziko South African Museum, wo gerade die ziemlich verstörende Ausstellung von Steven Cohen zu sehen ist.
    Steven Cohen ist ein südafrikanischer Performancekünstler, Choreograf und bildender Künstler, geboren 1962 in Johannesburg. Er lebt heute in Frankreich und zählt zu den international bekanntesten Künstlern der queeren, radikalen Performancekunst..
    🧩 Wer Steven Cohen ist
    • Geboren: 1962, Johannesburg
    • Lebt in: Frankreich
    • Arbeitsfelder: Performance, Choreografie, visuelle Kunst
    • Selbstbeschreibung: weißer, jüdischer, queerer südafrikanischer Künstler
    • Zentrale Themen: Identität, Marginalisierung, Körper als politischer Raum, Machtstrukturen
    • Stil: extrem aufwendige Kostüme, Körpertransformationen, Eingriffe in öffentliche Räume, oft provokativ und poetisch zugleich Steven Cohen
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    Trip end
    February 26, 2026