Einhandsegeln mit der "Mistral"
  • Day40

    An Land

    September 1 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Am Dienstag kam die "Mistral" an Land. Nun sieht man die Schäden deutlicher. Der Bleikiel ist ganz schön angenagt.
    Die Werft rechnet jetzt die Kosten für die Reparatur zusammen, dann geht das an due Versicherung. Ich räumte auf und machte klar Schiff. Es ist so heiß, dass man nur morgens oder am späten Nachmittag arbeiten kann. Zum Glück ist ein schöner Strand in der Nähe.Read more

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  • Day39

    Letzte Etappe - nach Oreoi

    August 31 in Greece ⋅ ☀️ 30 °C

    Lustig flatterten meine Winpel, als ich mit der Abendbrise nach Oreoi segelte. Nach einem letzten Ankerstopp traf ich gegen 19 Uhr dort ein und wurde von Renate und Werner begrüßt. Sie hatten ihren Katamaran verkauft und waren noch dabei, ihn auszuräumen.
    Wir trafen uns dann zum gemeinsamen Abendessen. Sie hatten mir ein Zimmer in dem Hotel besorgt, in dem sie auch untergekomnen waren. Es liegt gleich neben der Werft.
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  • Day38

    Weißer Marmorstrand

    August 30 in Greece ⋅ ☀️ 29 °C

    Das hatte ich mir schon oft gewünscht: in der Nähe des Marmorsteinbruchs zu ankern und kleine weiße Marmorkugeln zu suchen.
    Jetzt war es soweit! Die Mittagsflaute machte es möglich.
    Ich fuhr vorsichtig ans Ufer heran und ankerte dort, wo es sandig war mit dem Heckanker in 12 m Tiefe (den Heckanker aus dieser Tiefe herauf zu holen, wäre nicht so schwer). Als er sich eingegraben hatte, schwamm ich an Land und war selig. Kindliche Freude beim Betrachten der weißen und rosa marmorierten Steine und der silbrig glänzenden flachen Schieferplatten. Und dann diese Farben des Wassers! Hach.
    Als ein erster leichter Hauch aufkam, ging ich ankerauf und auf die letzte Etapoe der Reise.
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  • Day37

    Sail and fun in Platania

    August 29 in Greece ⋅ 🌙 25 °C

    Es gibt eine große Community von Ausländern, die auf dem Pilion leben. Sie trafen sich hier in Platania, um ein wenig Wasserspirt-Fun im und vir dem Hafen zu zelebrieren. Ein leiser Protest gegen die Pläne, hier einen großen Fischfangstützpunkt zu bauen. 6 Boote segelten am Nachmittag 2 Stunden lang vor dem Hafen auf und ab. Elke und Jos aus Belgien und der Grieche Antony segelten bei mir mit. Ist das schön, Menschen so glücklich zu sehen!
    Abends trafen sich alle in einem großen Kreis vor einer der Tavernen, Engländer, Italiener, Holländer, Franzosen, Griechen und ich. Es wurde Musik gemacht und gesungen. Nach "Bella ciao" klang noch ein herrliches "Halleluja" durch die Nacht.
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  • Day36

    Platania, wie ein Zuhause

    August 28 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach der Anstrengung, drei Mal den Anker hoch zu hieven, erholte ich mich auf der Überfahrt nach Platanis. Ich machte dort neben Holländern fest, die eune Jeanneau Melody fuhren. Ich traf sie, Fried und Claudia, abends in meiner bevorzugten Gaststätte. Die Chefin wusste noch genau, dass ich Zuchchiniballs und Imam mag. Hey, das war wie "nach Hause kommen". Es fühlte sich gut an.
    Am nächsten Morgen dröhnten die Motoren des Tankwagens und der Fischerboote schon sehr früh und hielten mich wach. Also spazierte ich ein wenig herum bis zum Nachbarstrand Mikro. Alpenveilchen blühten, Eicheln wurden groß, es wird wohl langsam Herbst.
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  • Day36

    Vergebliche Ankerversuche

    August 28 in Greece ⋅ ☀️ 29 °C

    Mit angenehmen Seitenwind ging es nach Skiathos rüber. Ein Flugzeug setzte zur Landung an dicht überm Mast.
    Ich wollte gern die "Wilson"s von Thassos treffen, die in der Koliosbucht vor Anker lagen. Doch nach drei Ankerversuchen, bei denem der Anker bei Vollgas rückwärts nicht hielt, gab ich auf. Vier mal am Tag den Anker samt Kette hochhieven! Ich war fix und fertig und wollte nur noch in einen Hafen. Tschüß "Wilson"s. Bis zum nächsten mal.Read more

  • Day35

    Panormos - überfüllt

    August 27 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Die geschützte Bucht Panormis war mein Übernachtungsziel. Boah, war die voll! 18 Segelboote zählte ich, die dort nebeneinander mit Landleinen fest gemacht hatten. Ganz am Ende der Bucht fand ich eine Lücke. Rückwärts hinein, bis es flacher wurde, Heckanker rausgewirfen, nach vorn motort und Buganker runter. Dann wieder zurück. Ein Italiener vom Nachbarboot, der schnorchelnd seinen Anker kontrollierte, machte meine Landleine fest. Grazie mille!Read more

  • Day35

    Waldiger Fjord - "I have a dream"

    August 27 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Von Alonnisos nach Skopelos ging es flitt mit Seitenwind. Im Süden von Skopelos wieder Winddreher. Als ich am Kap Amarandos vorbei segelte war das Wasser sehr ruhig. Hier sollte es einen kleinen Fjord geben. In der Bucht hinter dem Kap ankerte eine Yacht, deren Skipper ganz begeistert rüber rief: "Nice boat".
    Ich fand Sandgrund und genug Platz zum Schwojen. Ich schwamm an Land zum Kap mit den drei Pinien. Ein Motorboot fuhr vorbei, im Bug fünf Frauen, die selig die Arme schwenkten und das ABBA-Lied "I have a dream" sangen. Hier wurde also auch ein Teil des Mamma Mia Films gedreht.
    Der kleine Fjord ist wirklich toll. Tief eingeschnitten, von Felsen und Pinien gesämt mit glasklarem Wasser. Himmlisch.
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  • Day33

    Ich hasse Gewitter!

    August 25 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    In Skopelos war es heiß, also raus in die Bucht. In Kokkino Kastro ankerten "Skea" und "Mistral" gemeinsam. Der Himmel zog sich zu und nachts eine Gewitterfront rüber.
    Bäh, blödes Gefühl, aber meine beiden Anker hielten und der Wind war ablandig.
    Die Bucht war eine gute Wahl, die Böen halten sich hier in Grenzen.
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  • Day32

    Skopelos, mal wieder

    August 24 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Zwei Tage blieben wir, die "Mistral" und die "Skea" in Skopelos, durchstreiften die Stadt auf der Suche nach Baumarkt, Post und Gemüse. Mein Lieblingscafé Thalassa hatte wieder geöffnet. Eine, aus Resten gebaute, Kirche faszinierte. Am Abend ging es zu "Annas". Wieder sehr lecker.Read more