• Aliki-Bucht im Süden von Thassos

    8 августа 2020 г., Греция ⋅ ⛅ 30 °C

    Nachdem ich von Limenaria ablegte und gegen die Wellen aus dem Hafen motort war, setzte ich Fock und Großsegel und segelte nach Süden. Am Südwestkap kamen die Wellen allerdungs von vorn. Der schwache Westwind reicgte nicht , die Mistral da gegenan zu schieben.
    Also Motor an und durch.
    Holla! Die Wellen wurden hoch und steil. Klatsch, klatsch machte der Bug, wenn er da hinein tauchte.
    Langsam kam ich voran, dann ging es an der Südküste entlang nach Osten. Ein Kloster klebte oben am Berg und ein paar leerstehende Hausruinen. Ein Waldbrand hatte die schönen grünen Wälder gelichtet, nun waren dies Berge kahl.
    Dann fuhr ich in die Aliki Bucht. Leuchtend türkises Wasser. Ein kleines rumänisches Segelboot lag in der Bucht und ein großes, die "Wilson". Dort fragte ich, wo deren Anker lag. Bevor wir uns geeinigt hatten, wo ich am besten ankere, drehte der leichte Ostwind auf West. Sundowner gab es auf der "Wilson", einer 50-er Beneteau von Neal und Sandy aus Südafrika.
    Abends, bevor der nächtliche Ostwind einsetzte, ankerte ich dann noch al um, direkt hinter den gelben Bojen der Schwimmzone.
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  • An der Mönchsrepublik Athos vorbei

    11 августа 2020 г., Ägäisches Meer ⋅ ☀️ 27 °C

    Frühmorgens legte ich ab und winkte bei Sonnenaufgang zurück nach Thassos. Die Luft war so früh am moegen so trocken, dass ich das erdte Mal die Insel Samos sehen konnte. Die klare Luft ließ auch mein Ziel, Athos, gut erkennen. Es wehte ein leichter Wind aus Ost, leider zu schwach, um damit segeln zu können. Also motoren!
    Nach sechs Stunden hatte ich meine erste Markierung im Süden von Athos erreicht, und wechselte den Kurs. Nun folgte eine Sightseeingtour entlang der Mönchsrepublik Athos. Die ersten Klöster kleben weit oben am Berg. Manchmal sah ich auch Eremitagen, kleine Häuser an steilen Felswänden, in denen Mönche leben, die durch innere Ruhe und Gebet die vollkommene Verklärung suchen.
    Die Klöster wurden größer und größer je weiter ich nach Nordwesten, weiter hinein in den Sargitischen Golf, kam. Umgeben von Skiten, Wohnbaiten und Siedlingen rund um ein Kloster. Es gibt 17 griechische, ein serbisches, ein bulgarisches und ein russisches Kloster. Die Abendbrise erlaubte es, den Gennaker auszupacken. Endlich konnte ich mal wieder mit der großen blau-weiß-roten Blase segeln.
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  • Ammouliani, kleine Urlaubsinsel

    12 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 29 °C

    Ich ankerte abends nach der langen Überfahrt (66sm in 13 Stunden) in der kleinen Ftelis-Bucht auf der Insel Ammouliani. An zwei größere Buchten war ich vorbei gefahren, da sie voll mit kleinen Motorbooten, Wasserspielzeugen, Sonnenschirmen und -liegen waren.
    In der Ftelisbucht ankerte nur ein weiteres Schiff. Also Sandfleck gesucht und Anker runter. Ich schnorchelte den Umkreis ab, alles tief genug und der Anker saß fest.
    Am nächsten Tag kam ein deutsches Boot in die Bucht. Bei Heinz und Erika auf der "Mañana" bekam ich selbst gemachten Hagebuttenwein. Wir redeten übers Woher und wohin. Sie gaben mir noch Tipps, wo ich gut einkaufen und Wasser tanken könnte.
    Am Großsegel hatte ich eine offene Naht entdeckt und nähte sie im Zick-Zack wieder zu.
    Am Morgen des 13.8. wanderte ich ins Landesinnere, bis ich wieder Empfang hatte und die Wettervorhersagen checken konnte. Zurück nahm ich einen anderen Weg, um die Bucht von oben zu fotografieren.
    Am Ende des Weges stehen 12 Häuser, von denen waren vier ausgebaut und bewohnt, die anderen leere Hüllen.
    Über einen Privatweg stieg ich abwärts, musste kurz vor dem Strand noch ein geschlossenes Tor überklettern. Dann schwamm ich zurück zum Boot, verabschiedete mich von Heinz und Erika und ging ankerauf.
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  • Dhiaporische Inseln, ein Gewimmel!

    13 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 29 °C

    Ein leichter Ostwind schob mich und die "Mistral" langsam nach Westen. Im Norden hingen ein paar Wolken über den Bergen, die ich beobachtete. Ja, sie wurden größer und fächerten oben aus. Als es dann auch noch grummelte, barg ich die Segel und motorte die letzten vier Meilen zu den Diaporischen Inseln. Die blaue Lagune lockte. Aber sie lockte nicht nur mich. Hunderte kleiner Motorboote säumten die Ufer. In klarem, türkisen Wasser ankerten sie dicht am Ufer. Die Leute darauf hatten Spaß, sangen, schwammen und lachten. Wunderbarer Sommerspaß. Am Ufer standen Pavillions, um Schatten zu spenden.
    Uij, das war nichts für mich. Ich ankerte auf einer Sandbank mitten in der großen Bucht. Auch hier türkises Wasser, 3-4 m tief. Ich schnorchelte umher, überall tief genug.
    Ein paar Schnecken zogen ihre Bahnen im Sand, ein paar schöne Muschelschalen lagen am Grund. Das Wasser war sehr warm, ich maß 28 °C. Am Abend legte sich der Motorbootverkehr und ich hatte einen ruhigen Abend. Nachts schallte nette, griechische Live-Musik vom Ort herüber, etwas gedämpft durchdie 500m Entfernung, aber nur etwas.
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  • Mal kurz Vorräte auffüllen

    14 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 28 °C

    Durch die wunderschöne Inselwelt der Dhiaporischen Inseln hindurch fuhr ich nach Ormos Panagia. Zwischen 11 und 16 Uhr kann man dort am Kai kostenlos liegen, Wasser tanken und einkaufen gehen. Auf dem Weg zum Supermarkt ging ich eine vielbefahrene Straße entlang. Ein ungewohntes Erlebnis. Mir fiel ein, dass ich seit mehr als einem Monat nicht mehr auf dem Festland war, nur auf Inseln.
    Ich merkte: da hab ich nichts verpasst.
    Am Kai gab es frischen Fisch. Ich entschied mich für 6 große Garnelen. Die gibt es heut abend in einer ruhigen Bucht.
    Mit Möwenbegleitung legte ich ab und genoß nach der Hitze des Ortes den kühlenden Seewind.
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  • Blaue Lagune

    14 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 28 °C

    Vom Hafen Ormos Panagias fuhr ich an felsigen, mit Pinien bewachsenen Inseln entlang. Eine Freundin hatte mir den langen Fjord als Liegeplatz empfohlen. Es war wunderschön darin, nur zu heiß. Es regte sich kaum ein Hauch und schweren Herzens drehte ich um. Ich brauchte frischen Seewind. Den gab es an der Außenküste und in der so genannten blauen Lagune. Vor lauter Motorbooten war aber von blau oder türkis nicht viel zu sehen. Ich ankerte weiter draußen, außerhalb des Trubels.
    Später am Abend lichtete sich das Ankerfeld, die Leihboote mussten zurück.
    Nach einer großen Schwimmrunde um die Bucht, gesichert durch mein quietschegelbes Gummientchen als Signal für die MoBo-Fahrer, briet ich mir zum Abendbrot die Garnelen mit Knoblauch. Ein edles Essen für nur 4€, dazu eine leichte, warme Abendbrise. Ist das Leben herrlich.
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  • Um den Mittelfinger rum

    16 августа 2020 г., Ägäisches Meer ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach drei Tagen in den überfüllten Diaporischen Inseln versorach die Wettervorhersage passenden Segelwind, um an Sithonia, dem mittleren Finger von Chalkidiki, entlang zu segeln.
    Früh morgens legte ich ab. Der Athos war von den Strahlen der Morgensonne umgeben. Später legte er sich ein paar Wolken wie einen Schal um die Schultern. Sithonia ist so grün, von Pinien bedeckt.
    Das Südkap war schnell erreicht. Ich sah mir noch die Bucht Ambelos, gleich hinter dem Kap an, aber dort wurde der Wind böig beschleunigt. Kein gutes Gefühl hier zu ankern. Schade.
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  • Etwas enttäuschende Insel Punta

    16 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem ich das Südkap von Sithonia passiert hatte führte mich mein Kurs an der Westküste nach Norden. Der schmale Einschnitt in den Felsen führte nach Porto Kofou hinein. Doch auch hier Böen, der Hafen übervoll und nur wenige unruhige Ankerplätze. Ich fuhr wieder hinaus. Die Insel Punta lockte. Auf Google Maps sah sie vielversprechend aus. Der Ankerolatz hinter einer kleinen Sandbank war überfüllt und hatte viel Seegras. Besseren Halt fand der Anker ein Stück weiter. Die Unterwasserwelt war enttäuschend leer, das Wasser leicht trübe, die Sandbank entpupote sich als steinig.
    Dafür entschädigte der tolle Sonnenuntergang.
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  • Schildkröteninsel Kelifos

    17 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 25 °C

    Am Horizont lockte die Insel Kelifos, die mich, von der Silhouette her, an Dragonera (Mallorca) erinnerte. Der Wind war günstig, also segelte ich darauf zu. Als ich näher heran kam, wandelte sich die Silhouette. Nun sah die Insel mehr wie eine Schildkröte aus. Es sollte da auch einen schönen Ankerplatz geben.
    Das wussten viele Tagesausflügler leider auch. Die kleine, von steilen Felsen umgebene Bucht war wunderschön, aber vill. Dazu kam, dass das Wasser tief war, 12m. Nein, da wollte und konnte ich nicht ankern. Ich segelte um die Insel herum.
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  • Neue Lieblingsbucht

    17 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 27 °C

    Von der Schildkröteninsel kommend, segelte ich auf das grüne Sithonia zu. Es gab da noch ein paar schöne Ankerplätze in kleinen Buchten. In einer davon würde ich die Nacht verbringen.
    Die Vierte der Buchten, die ich mir ansah, war die Beste. Sandiger Boden, Schutz nach Süden und Pinien bis ans Wasser.Читать далее

  • Nackedeibucht

    18 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 27 °C

    Katja von der "Skea" hatte zum Goulaschessen eingeladen. Hmm, warum nicht? Deren Bucht lag zwar auf der Westseite von Sithonia, aber es wehte Südwind. Damit könnte ich hinüber kreuzen. Mal sehen, wie die "Mistral" läuft.
    Schon gegen 13 Uhr war ich an der Südspitze von Kassandra.
    Die Bucht Agios Nikolaos war nicht soo schön, dass es mich dort gehalten hätte. Es gab einen großen sandigen Fleck, der guten Halt versprach. Aber mich zog es weiter.
    Der Südwind hielt an und innerhalb von 3 Stunden war ich wieder drüben in Sithonia und ums Südkap herum. In der kleinen Nebenbucht von Kalamitza ankerte die "Skea" und am Ufer saßen, lagen oder gingen nackte Leute herum. Eine kleine Nudistenenklave.
    Zum Abendessen zogen man sich an und bei Klaus' leckerem Goulasch, kühlem Wein und netten Gesprächen verging die Zeit. Es gab Leute dort, die kamen seid 20 Jahren für mehrere Monate her. Ein kleines Paradies.
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  • Strandung

    20 августа 2020 г., Греция ⋅ 🌙 25 °C

    Die kleine Paradiesbucht Kalamitzika hatte leider ein paar fiese Unterwasserfelsen und bot eigentlich nur einem Boot genug Raum zum Schwojen. Ich wollte ja so langsam wieder zu den Sporaden, also legte ich mittags ab. Tschüß "Skea"!
    Am Abend war ich wieder auf Kassandra in Agios Nikolaos. Es sollte nachts Nordwind kommen. Leider gab es im Schutz der kleinen Landzunge mit der Kirche keinen Sandboden. Nur Seegras.
    Ich fuhr zu dem Sandfleck hinüber, den ich schon kannte und grub den Anker tief ein.
    Als ich grad schlafen gehen wollte, sah ich Lichtblitze. Nein, die kamen nicht vom kleinen Leuchtturm, sondern von Norden. Schiet, da kam eine Gewitterfront.
    Gegen Mitternacht kamen die Schauerböen zu dem Donnern und Blitzen dazu. Die "Mistral" neigte sich weit nach Steuerbord, dann nach Backbord. Das Ufer konnte ich vor Regen nicht mehr sehen.
    Als der Ankeralarm losging, zögerte ich, an Deck zu gehen, es blitzte und donnerte immerzu .
    Als ich dann oben war und Gas gab, sah ich kaum die Lichter des Dorfes. Auch mit Vollgas schaffte es der Motor nicht, das Boot zu drehen, da krachte der Kiel schon auf Land. Ein Scheißgeräusch. Dann noch mal und wieder und wieder. Ich machte den Motor aus.
    Schräg lag die "Mistral" vor dem Strand. Als sich das Gewitter verzogen hatte, kam ein Auto gefahren und ein Mann, Pieter, bit mir Hilfe an und eine Unterkunft. Aber der Kapitän verlässt das Schiff nicht. Pieter versprach, ein Motorboot zu suchen, das mich vom Strand ziehen könnte.
    Ich packte das Wichtigste zusammen und verstaute die 2 Taschen und einen Rucksack in Niedergangsnähe.
    Ich zog an der Ankerleine und konnte sie leicht an Bord ziehen, der Spleiß zur Kette hatte sich gelöst.
    Als der Wind gegen 3 Uhr nachließ, pumte ich das Beiboot auf und brachte den Heckanker vom Bug aus. Damit konnte ich die "Mistral" im Laufe der Nacht winschend sogar etwas drehen. Die Wellen, die nach dem Gewitter kamen, ließen die Mistral immer wieder krachen und scheppern. Bis 6 Uhr ging das, dann wurde es etwas ruhiger.
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  • Bergung

    20 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 26 °C

    Nun am Tage sah die Situatiin der "Mistral" gar nicht so schlimm aus, wie die krachenden Geräusche nachts vermuten ließen. Ich hatte befürchtet, Ruder und Kiel wären gebrochen.
    Der Kiel steckte tief in kopfgroßen Steinen. Das Ruderskeg hatte das Ruder und die - achse geschützt. Am hinteren, unteren Ende war das Ruderblatt etwas aufgeplatzt.
    Ich suchte den Hauptanker und holte ihn mit Hilfe eines kleinen Klappankers herauf. Dann brachte ich ihn zur Seite aus und befestigte das Spifall an der Kette. Damit gelang es mir das Boot noch schräger zu legen.
    Pieter und sein Freund George versuchten zu helfen, schoben und hingen sich als Gewicht an die Seite. Aber die Mistral kam noch nicht frei.
    Dann kam ein Fischerboot, sie schwammen hin und überredeten den Fischer Giorgos, mir zu helfen. Zwischen den beiden Ankerleinen manövrierend, zog er dann die "Mistral" vom Strand. Juchuu, sie schwamm wieder und das beschädigte Ruder funktionierte.
    Geld wollten meine Retter nicht, es wäre "greek culture", zu helfen. Ich bedankte mich überschwenglich und sammelte meine Anker ein.
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  • Nea Marmaras

    21 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 27 °C

    Da es in der überteuerten Marina Miraggio nichts, außer Wasser und Diesel gab, fuhr ich nach Nea Marmara hinüber - unter Motor und nicht zu schnell, da ich nicht wußte, ob am Unterwasserschiff alles in Ordnung ist.
    Am Fischerquai legte ich an, genoss in der ersten Taverne (Limanaki) ein gutes Mittagessen und suchte dann den "Supermarkt". Der einzige Laden im Ort hatte von 13-17 Uhr geschlossen. Also gönnte ich mit Kaffee und Kuchen, saß in der kühlenden Meeresbrise und wartete.
    Dann Obst, Gemüse, Brot, Käse und Wasser zum Boot bringen und ablegen.
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  • Teuerste Marina ever

    21 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 29 °C

    Erschöpft wie ich war, brauchte ich dringend einen Hafen. Die Marina Miraggio hatte einen Liegeplatz für mich.
    Mich hätte der italienische Name stutzen lassen müssen. Eine Nacht kostete dort 89€!!!
    Anlegeservice gab es durch die netten Marineros, aber keine Taverne, keinen Kiosk, das Hotel hinter der Marina war geschlossen.
    Aber egal, ich wollte schlafen und brauchte Ruhe.
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  • Unterwasserarbeiten

    22 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 30 °C

    Ich tauchte das Schiff ab und konnte außer dem aufgeplatzten Ruderblatt und fehlender Farbe am Kiel keine weiteren Schäden entdecken.
    Damit das Ruder bei der Fahrt zur nächsten Werft nicht weiter aufplatzte, bihrte ich mit der alten mechanischen Bohrmaschine zwei Löcher hinein. Die akrobatischen Verrenkungen dabei waren anstrengend. Aber ich habe es geschafft. Zwei dicke Schrauben sichern das Blatt jetzt.
    Nun musste ich noch entscheiden, zu welcher Werft ich fahre. Thessaloniki war etwas näher als Oreoi. Aber eigentlich wollte ich nicht in die Großstadt. Ich hielt Rücksprache mit der Versicherung, der war es egal. Die "Skea"s fuhren am Sonntag nach Skopelos und boten an, mich zu begleiten. Das gab den Ausschlag zu den Sporaden und dann nach Oreoi.
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  • Begleitete Überfahrt nach Skopelos

    23 августа 2020 г., Ägäisches Meer ⋅ ☀️ 26 °C

    Früh ging es los für die lange Überfahrt nach Skopelos. Die "Skea"s wollten von Sithonis rüber zu den Sporaden und hatten angeboten, ihre Geschwindigkeit der meinen anzupassen. Trotz Funkkontakt sahen wir uns optisch erst sehr spät. Verblüffend, dass in 4 Seemeilen Entfernung der Rumpf des Schiffes nicht zu sehen ist.
    Leider war wenig Wind, der Motor lief die ganze Strecke mit, damit wir unsere 5kn Geschwindigkeut halten konnten. Ansonsten eine zum Glück ereignislose Überfahrt. Ein Frachter kreuzte und ein Thunfisch schwann lange mit mir mit. Das Stück Schaumstoff, das unten aus dem Ruder heraus guckte, war wohl so faszinierend.
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  • Ich hasse Gewitter!

    25 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 27 °C

    In Skopelos war es heiß, also raus in die Bucht. In Kokkino Kastro ankerten "Skea" und "Mistral" gemeinsam. Der Himmel zog sich zu und nachts eine Gewitterfront rüber.
    Bäh, blödes Gefühl, aber meine beiden Anker hielten und der Wind war ablandig.
    Die Bucht war eine gute Wahl, die Böen halten sich hier in Grenzen.
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  • Waldiger Fjord - "I have a dream"

    27 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 27 °C

    Von Alonnisos nach Skopelos ging es flitt mit Seitenwind. Im Süden von Skopelos wieder Winddreher. Als ich am Kap Amarandos vorbei segelte war das Wasser sehr ruhig. Hier sollte es einen kleinen Fjord geben. In der Bucht hinter dem Kap ankerte eine Yacht, deren Skipper ganz begeistert rüber rief: "Nice boat".
    Ich fand Sandgrund und genug Platz zum Schwojen. Ich schwamm an Land zum Kap mit den drei Pinien. Ein Motorboot fuhr vorbei, im Bug fünf Frauen, die selig die Arme schwenkten und das ABBA-Lied "I have a dream" sangen. Hier wurde also auch ein Teil des Mamma Mia Films gedreht.
    Der kleine Fjord ist wirklich toll. Tief eingeschnitten, von Felsen und Pinien gesämt mit glasklarem Wasser. Himmlisch.
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  • Panormos - überfüllt

    27 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 27 °C

    Die geschützte Bucht Panormis war mein Übernachtungsziel. Boah, war die voll! 18 Segelboote zählte ich, die dort nebeneinander mit Landleinen fest gemacht hatten. Ganz am Ende der Bucht fand ich eine Lücke. Rückwärts hinein, bis es flacher wurde, Heckanker rausgewirfen, nach vorn motort und Buganker runter. Dann wieder zurück. Ein Italiener vom Nachbarboot, der schnorchelnd seinen Anker kontrollierte, machte meine Landleine fest. Grazie mille!Читать далее

  • Vergebliche Ankerversuche

    28 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 29 °C

    Mit angenehmen Seitenwind ging es nach Skiathos rüber. Ein Flugzeug setzte zur Landung an dicht überm Mast.
    Ich wollte gern die "Wilson"s von Thassos treffen, die in der Koliosbucht vor Anker lagen. Doch nach drei Ankerversuchen, bei denem der Anker bei Vollgas rückwärts nicht hielt, gab ich auf. Vier mal am Tag den Anker samt Kette hochhieven! Ich war fix und fertig und wollte nur noch in einen Hafen. Tschüß "Wilson"s. Bis zum nächsten mal.Читать далее

  • Platania, wie ein Zuhause

    28 августа 2020 г., Греция ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach der Anstrengung, drei Mal den Anker hoch zu hieven, erholte ich mich auf der Überfahrt nach Platanis. Ich machte dort neben Holländern fest, die eune Jeanneau Melody fuhren. Ich traf sie, Fried und Claudia, abends in meiner bevorzugten Gaststätte. Die Chefin wusste noch genau, dass ich Zuchchiniballs und Imam mag. Hey, das war wie "nach Hause kommen". Es fühlte sich gut an.
    Am nächsten Morgen dröhnten die Motoren des Tankwagens und der Fischerboote schon sehr früh und hielten mich wach. Also spazierte ich ein wenig herum bis zum Nachbarstrand Mikro. Alpenveilchen blühten, Eicheln wurden groß, es wird wohl langsam Herbst.
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