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Krk Athen und zurück

Une aventure ouverte par Thomas & Andrea En savoir plus
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    🇬🇷 Δημοτική Ενότητα Ξυλοκάστρου, Grieche…
  • Tageszeit Patras

    Hier, Grèce ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einer super ruhigen Nacht, mit schön gleichmäßigem glucksen, geht es auf direkten Weg nach Patras. Der Yachthafen liegt leider ganz am anderen Ende der Stadt und wi können daher nicht die Altstadt besichtigen. Die zwei Marineros die beim Anlegen helfen sind nicht die schnellsten und hellsten. Aber nach mühsamer Arbeit, da die Murings zu kurz waren, haben wir gut festgemacht. Nach kurzer Pause wollen wir die Gegend erkunden. Weit kommen wir nicht, nur über den Weg, da steht nämlich ein Tankwagen. Thomas geht hin und fragt auf gut Glück nach, ob er vielleicht noch etwas Diesel für uns über hat. Kurze Besprechung, ja in einer Stunde kommt er zu uns.
    Also schnell was einkaufen, in die Apotheke und was trinken gehen. Da kommt auch schon der Tankwagen. Thomas bestellt sein Sandwich ab, macht sich auf zum Boot, ich bleib im Café sitzen.
    Das Betanken kann beginnen. Leider hat es der Tankwart etwas eilig und er schießt den Diesel mit vollem Druck ein. Der Diesel spritz bis an die Decke und Thomas schreit stopp. Er erklärt dem Tankwart erstmal das er mit deutlich weniger Druck arbeiten muss. Dann hat es auch geklappt. Günstig getankt für "nur 1,60€".
    Dann schnell wieder ins Café und das Sandwich wieder geordert. Das kam dann auch, 4 Scheiben Toast dick belegt und ein Berg Pommes. Da war er dann mal satt.
    Auf zum Boot, nochmal gegen den übergelaufenen Diesel vorgehen und dann wird entspannt.
    Das Stadtviertel, in dem wir sind, ist gerade im Umbruch. Häuser, Läden und Straßenecken die zerfallen, leer stehen und vermüllt sind. Keine 50 Meter weiter neue, moderne Apartmenthäuser, Restaurants und Cafés vom feinsten. Wenn man am Hafen spazieren geht, kommt man in den Genuss von allen Gerüchen der Welt, leider meistens im negativen Duftsegment.
    Noch ein letzter Kaffee und dann geht es ins Bett.
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  • Tagesziel Bucht vor der Insel Peloponnes

    15 juin, Grèce ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Morgenrunde mit Ylvi war zwar etwas unrund im gehen, aber es war ok. Als wir zurückkamen war Thomas schon am wurschteln. Hat alles zur Abfahrt bereit gemacht. Wir müssen aber noch warten bis die Engländer vor uns in ihrem dicken Catamaran ablegen. Sonst kommen wir nicht raus. Aber nachdem der erste Engländer den Kopf rausgestreckt hat, hat Thomas ihm gleich Bescheid gegeben. Eine Stunde später konnten wir ablegen, der Hafenmeister Spiro hat uns sogar noch die Leine abgemacht. Vielleicht sehen wir uns ja wieder.
    Wir wollen heute eine Bucht suchen und dort die Nacht verbringen. Wir sind wieder mal fast allein auf dem Meer unterwegs. Thomas hat Delfine gesichtet, er sagt mir Bescheid, macht die Motoren aus und sie sind weg. So scheu sind sie in Kroatien aber nicht. Eine zeitlang später wieder ein Aufschrei, schau da ist ein Pelikan. Ich zücke mein Handy und kann noch kurz ein Video machen, bevor auch er weg ist.
    Nun erreichen wir die Insel Peloponnes und fahren in den Golf von Patras ein. Die Ankerbucht ist gleich um die Inselspitze rum.
    Wir haben immer die Landkarten griffbereit und lesen uns schlau.
    Ein Teil ist mit Tonnen abgesperrt und dort ist auch noch eine Warnung :Firing Danger Area. Was soll das den bedeuten?
    Übersetzung: Gefahrenbereich des Schießbetriebes.
    Egal, wir meiden dieses Gebiet, die Bucht ist riesig. Ein Segler steht auch schon dort. Wir legen unseren Anker, warten ob er greift und dann wird der Motor abgestellt. Was für eine Ruhe hier. Er gibt ein paar vereinzelte Häuser, aber die scheinen alle nicht bewohnt zu sein. Ein Boot liegt am Strand Und es gibt einen paar Wohnwagen, aber niemand ist da. Wir stehen am Bug und genießen die Ruhe. Plötzlich donnert es über unseren Köpfen, ein Kampfjet brettert über unsere Köpfe. Nein, es sind vier Stück. Nach einer viertel Stunde wieder vier Stück. Ok. Das ist mal was anderes 😂. Es ist schon interessant die Flieger so nah zu sehen. Wir sehen dann etwas später noch zwei im Landeanflug und dann ist Ruhe. Wir gönnen uns in den letzten Sonnenstrahlen ein Glas Wein und schauen uns den Untergang der Sonne an. Ylvi und Thomas machen noch ihr letzte Runde mit dem Beiboot um den Abend- Gassi-Gang zu machen.
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  • Hafen Poros

    14 juin, Grèce ⋅ ☀️ 25 °C

    Zweiter Tag in Poros, war so geplant und auch gut so. Hänge doch noch etwas durch nach meinem ungewollten Flieger von gestern. Dafür ist mein Mann um so agiler. Mit Ylvi spazieren, einkaufen gegangen, Boot abgespritzt und von Ylvi-Tapsen befreit, meine Wunde versorgt und dann war er auch noch Schnorcheln. Leider hat das Schnorcheln nicht den schönsten Eindruck hinterlassen. Außer Roller ohne Räder, ein Monitor, Shorts und Plastikmüll waren nur ein paar kleine Fische da.
    Anschließend waren wir noch in unserem kleinen Café, da hat er sich dann auch einen kleinen Eisbecher gegönnt. Nun sitzen wir auf der Fly und schauen uns das Deutschlandspiel gegen Curacao an. Mal sehen wie es ausgeht.
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  • Tagesziel Kefalonia Hafen Poros

    13 juin, Grèce ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Nacht war für mich sehr kurz. Der Wind tobte sich bis 4 Uhr früh aus und die deutsche Crew vom Nachbarboot war erstens betrunken und zweitens haben sie ewig diskutiert ob sie jetzt den Anker nochmals anziehen oder nicht. Das ganze mindestens eine halbe Stunde mit laufenden Motor. Dann haben sie es endlich gemacht und noch die Leinen neu festgemacht. Die waren dann irgendwann ruhig, aber die Kellner vom Lokal haben noch bis nach drei Uhr gefeiert. Um halb sieben bin ich dann mit Ylvi auf Entdeckungstour und noch zum Bäcker. Wir waren dann die ersten die Abgelegt haben. Die Fahrt war ruhig und zügig, um kurz vor zwölf haben wir den Hafen Poros auf der Insel Kefalonia ( Kefalinía, Cefálinía oder sonst eine Schreibweise - in jeder Karte wird es anders geschrieben, wie auch alle anderen Ortsanga ben in Griechenland ). Die angegebene Funkwelle in unserem Buch stimmte nicht mehr, aber wir wurden trotzdem schon vom Hafenmeister erwartet. Er lotste uns souverän seitlich an den Schwimmsteg, ganz ruhig mit klaren Anweisungen. Super. Er spricht perfekt deutsch, kann aber auch sächseln da er lange in Leibzig war. Später sind wir über den Souvenirladen ( erst mal einen Hut für mich, einen Magneten und eine große Espressotasse für Thomas ) zum kleinen Strand gegangen. Thomas hat sich in die Fluten geworfen, wir zwei Frauen sind mal draußen geblieben - zu kalt. Anschließend in ein schickes Café mit tollen Kaffee-Varianten. Thomas hat sich einen Kaffee mit Karamell-und-Himalajasalz-Geschmack bestellt. Gut, groß und nicht zu teuern. Das Abendessen war auch mal ganz anders, Speißekarte auf drei Schiefertafeln und nur ausgefallene Gerichte. Super lecker und auch nicht teuer. Auf dem Heimweg war der Himmel rot erleuchtet, ich will noch schnell ein Foto vom Steg aus machen. Es wurde ein schmerzhaftes Bild. Es hat mich auf beide Knie hingehauen. Ein Mann hat mir noch aufgeholfen, dann bin ich nur noch ans Boot gehumpelt. Thomas hat es verarztet, brennt wie Feuer, aber morgen wird alles wieder gut sein. Ich sag mal gute Nacht,En savoir plus

  • Tagesziel Ithákí

    12 juin, Grèce ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute ist Thomas früh raus, aber nur weil die Pessimistin Andrea wieder rumgenölt hat. Wir wollen zur Insel Ithákí in den Hafen Kioni und da soll es ab ca. 13 Uhr windig werden.
    Kurz nach 8 Uhr legen wir ab. In der Marina Lefkás schläft noch alles. Die Gegend hat etwas von Alpenfeeling. Heute ist es etwas kühler und Regenwolken verfolgen uns. Außer viele Segler ist heute nichts zu sehen. Da kommt die Insel schon in Sicht, wir fahren ein und sehen schon - hier herrscht Ordnung. Da steht der Hafenmeister bereits mit Trillerpfeife. Vor uns ein Seegler der eingewiesen wird, dann aber doch wiedergegeben soll, der schon liegende Segler soll mit diesem tauschen. Nein der Anker liegt nicht in der Flucht, Manöver nochmal fahren. OK jetzt sind wir dran, ein Pfiff und wir sollen anfahren. Mein Mann legt den Anker - langt denn überhaupt die Ketten bis an die Pier? - die Leinen werden festgemacht, wir stehen wieder wie ne eins. Ylvi holt sofort ihr Spielzeug raus und will etwas toben, wird sofort auch ausgeführt. Kurzer Rundgang für den Überblick und die Pippirunde, dann wird sich ausgeruht. PS: Es windet doch schon heftig hier 😉.
    Nun machen wir uns wieder auf den Weg. Erstmal eine Runde mit Ylvi, dann direkt in das Lokal vor unserem Boot. Kaum kommen wir an, spricht uns ein Mann vom Nachbartisch an. "Entschuldigen sie, da ist gerade eine Katze auf ihr Schiff gegangen". Oh Dankeschön. Nichts wie hin. Da steht sie auf der Backbordseite und schaut mich an. Nur mit etwas locken kommt sie auch schon vom Schiff runter. Schnell noch die Gangway schräg gestellt und alles ist gut. Nach dem Essen noch ein kleiner nächtlicher Rundgang und schon ist der Tag vorbei.
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  • Tagesziel Lefkás

    11 juin, Grèce ⋅ ☀️ 27 °C

    Eine windstille und ruhige Nacht liegt hinter uns, nur Andrea hat mal wieder nicht geschlafen. Ylvi und ich machen einen frühen Spaziergang, der Ort liegt noch ganz ruhig da. Wir kommen an einer Bäckerei vorbei, auf der es herrlich nach Zimtschnecken riecht. Ich hole zwei Stück für Thomas. Ich lese noch etwas in der FNP online und mache dann das Schiff startklar. Um halb neun wird mein Mann auch wach. Wir legen ab und steuern Lefkás an. Am Anfang sind noch ein paar Segler mit uns unterwegs, das lässt aber schnell nach und wir sind sehr einsam unterwegs. Auf der Backbordseite kann man noch Festland ausmachen, an Steuerbord und vor uns ist nur noch offenes Meer. Ich leg mich etwas hin, da Weck mich Thomas auch wieder. Neben unserem Schiff schwimmt eine Schildkröte. Endlich habe ich eine live erlebt. Leider hat sie sich schnell entschieden abzutauchen. Nach 4 Stunden ist die Insel Lefkás erreicht. Der Wind hat kräftig zugelegt und die Wellen auch. Die Einfahrt ist sehr anspruchsvoll , da die Fahrrinne nicht sehr breit ist. Da sehen wir auch schon die bewegliche Brücke. Sie war lange wegen Reparaturarbeiten geschlossen. Eigentlich wird sie stündlich für den Schiffsverkehr geöffnet, aber es tut sich nichts.
    Thomas versucht über Funk was zu erfahren, ok, sie öffnet erst wieder in 5 Stunden um 18 Uhr für die Schifffahrt. Wir legen an und warten. Einer muss an Bord bleiben. Thomas geht mit Ylvi an den nahen Strand zum schwimmen. Ylvi folgt tatsächlich Thomas ins Wasser, trotz einem starken Wellengang hat sie Vertrauen zu ihm schwimmt in seine Arme. Mein Mann ist Megastolz auf die Kleine. Um fünf vor sechs werden alle Schiffskapitäne unruhig, dann ertönt das Signal das die Autos anhalten müssen, die Brücke wird seitlich ausgeschwenkt und der Weg ist frei. Es geht ein gutes Stück im Kanal weiter, da kommt auch schon der Ort Lefkás mit dem Stadthafen und der Marina in Sicht. Wir sind ja schon angemeldet und haben auch schon die Liegeplatznummer. Nach dem Funkspruch kommt ein Marinero im Boot zu uns und weißt uns den Weg und gibt Hilfestellung beim Anlagen. Er macht das sehr professionell mit Blickkontakt zu Thomas und mit Handzeichen. Das Anlegemanöver klappt perfekt. Der Marinero begrüßt uns uns lobt Thomas sofort für sein einwandfreies Anlegemanöver und auch ich bekomme noch ein paar anerkennende Worte von ihm. Das anlegen bei Starkwind hat mein Mann in Punat ja auch schon oft geübt.
    Wir machen uns zu Fuß auf den Weg zum Stadthafen, essen gut und sind bald wieder an Bord. Nichts gemacht, aber doch schlagskaputt. Schlaft alle gut.
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  • Tagesziel Insel Paxoí Hafen Gaios

    10 juin, Grèce ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute Morgen war ein ganz toller Morgennebel, aber dadurch auch das Boot und die Fly patschnass. Wir machen uns auf zur Insel Paxoí in den Hafen Gaios. Unser Weg führt uns an der Stadt Korfu vorbei. Sie ist bestimmt ein Besuch wert, vielversprechend sieht es vom Wasser aus aus. Kurz hinter der Stadt entdeckt Thomas die ersten Delfine auf dieser Fahrt. Es sind drei Stück die sehr eng beieinander schwimmen. Halt ja aber auch ewig gedauert, über 1000 Kilometer. Heute ist es auch das erste Mal das man wirklich dauerhaft auf den Schiffsverkehr achten musste. Ewig viele Segler, Fähren, Eventboote und gewerblicher Schiffsverkehr. Nach etwa vier Stunden haben wir die Insel Poxoí erreicht. Wir werfen noch einen Blick in den Hafen Loggos, der ist uns aber zu klein. Wir fahren noch das letzte Stück bis zum Hafen Gaios. Das erste was man sieht ist eine große Autofähre und eine nüchterne Anlegeponton. Dann aber kommt ein Biegung und der Blick ändert sich komplett. Auf der Backbordseite ist die Insel A. Nikolaos, dort kann man anlegen, wenn man seine Ruhe haben möchte. Oder man legt auf der Steuerbordseite an, dort ist das Leben. Restaurant an Kaffee, Eissalon, Boutiquen und Souvenirläden. Auch hier wird römisch-katholisch angelegt, Anker raus, rückwärts an den Anlegesteg und dort mit Leinen festmachen. Ein netter Skipper springt gleich raus und hilft mir mit den Leinen. Hier gibt es nur Ringe zum festmachen, das heißt ich hätte erst von Bord springen müssen um die Leinen festzumachen. Das Manöver hat gleich super geklappt und wir liegen optimal.
    Nun haben wir in Ruhe mal die nächsten Tage geplant und Liegeplätze reserviert. Haben den ersten kurzen Landgang absolviert und entspannt. Um ein Abendessen zu bekommen haben wir es ja nicht weit, aber die Auswahl ist gigantisch. Leider haben wir nicht die richtige Entscheidung getroffen. Thomas war ganz lieb und hat ein Restaurant mit veganen Burger gefunden. Leider war dieser etwas zu trocken, um keinen Fehler zu machen haben sie mal einfach gar keine Soße drauf gemacht. Thomas sein Burger war aber auch nicht der großen Genuss. Dafür haben wir wieder eine Stange Geld da gelassen. Nach einem Absacker direkt vor unserem Schiff in Alex‘s Place haben wir uns auf unser Boot gemacht und nochmal kurz in die Nachrichten geschaut.
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  • Marina Gouvia

    9 juin, Grèce ⋅ ☀️ 27 °C

    Leider liegt mir die Moussaka immer noch im Magen und der Kopf dröhnt. Wir entscheiden uns für einen Faulenzertag. Eigentlich wollten wir nach Korfu und uns die Stadt ansehen.
    Wir machen dafür einen Waschtag - Thomas bringt sie um 10 Uhr in die Wäscherei und holt sie um 17 Uhr wieder ab. Perfekt, so macht mir das Spaß. Vorher noch einen schönen Kaffee und ein kaltes Bier mit einem Sandwich genossen. Später machen wir uns auf ins angrenzende Örtchen Kontokali, dort sucht Thomas den Grillimbiss „Andrea“ auf, der ist jedoch direkt an der sehr lauten Hauptstraße. Also wieder zurück und dann fallen wir gleich ins nächste Lokal „Georges“.
    Vorne ein Imbiss, hinten ein Gartenlokal. Der Besitzer und der Kellner super nett, der Rotwein und das Essen lecker und reichhaltig, Ylvi kann es bestätigen. Ein rundum schöner Abend, der auf der Fly sein Ende nimmt. Gute Nacht zusammen.
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  • Tagesziel Gouvia - Griechenland erreicht

    8 juin, Grèce ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach einer doch recht akzeptablen Nacht, kam um neun Uhr unsere Agentin. Sie hat für uns die Ausklarierung vorbereitet und nun muss sie final bei den Behörden abzeichnen lassen. Kurze Zeit später kommt sie schon wieder. Alles ok, wir können ablegen nach Griechenland.
    Auch heute haben wir keine lange Fahrt vor uns, wieder nur um die 30 km. Das Meer ist glatt aber wieder mit hoher Dünung, also sitzen bleiben damit es nicht noch mehr blaue Flecken gibt.
    Die Spitze der Insel Korfu ist bald erreicht und schon hat man neue Eindrücke, die Ortschaften sind kleiner und die Hotels auch. Es sind viele Segler unterwegs, später stellen wir fest das hier zur Zeit ein großer Segelwettbewerb ausgeführt wird. Als wir die Marina in Sicht bekommen, schreibt Thomas die Agentin von Griechenland an. Keine Antwort, er versucht sie anzurufen, keine Antwort und nun? Ok, es ist ja diesmal keine Einzelperson sondern eine ganze Agentur, dann eben die Firma anrufen. Diese reagiert promt und schickt uns die Kontktdaten vom einem anderen Agenten. Dieser meldet sich dann auch und wir können In die Marina einfahren. Der Platz ist schon reserviert, es kommt ein Marinero im Schlauchboot und zeigt uns unseren Liegeplatz. Man ist der eng, Thomas würde am liebsten nach einer Tube Vaseline fragen. Aber der Profi schafft das auch so.
    Erst kommt jemand von der Marina und will Papiere von uns und dann kommt auch noch der Agent und will auch Papiere haben. Mein Mann steht zwischen beiden Männer und sucht jedem die gewünschten heraus. Um den Strom zu aktivieren muss er in das Marinabüro, eine gute Gelegenheit die Anlage kennen zu lernen.
    Ich mache in der Zeit klar Schiff, dass heißt ich spritze und putze das Boot ab. In Orikum war das das letzte Mal möglich.
    Nach vier Stunden kommt der Agent wieder, übergibt eine Umschlag bekommt einen Haufen Geld uns zischt wieder ab. Ordentlich wie Thomas ist, sortiert er alles weg, aber halt erstens fehlen Papiere und zweitens sind Papiere von einem anderen Boot dabei. Oh Mann, das láuft jetzt zum ersten Mal wirklich nicht gut. Morgen um 11 Uhr kommt er wieder. Nach Duschen und ausruhen machen wir uns auf den Weg zum Abendessen, bekommen einen Tisch mit direkten Blick auf den Eventplatz. Dort findet heute Abend eine musikalische Darbietung statt, mit Operettensängerin, Orchester, Drommlercorps, Tanzgruppe und Gesangsverein.
    Ich bestelle mir Moussaka, werfe vorher noch vier meiner Tabletten ein und genieße sie. Pappsatt machen wir uns drei Lokale weiter, da gibt es ein bequemes Sofa, ideal für einen Absacker. Thomas Bier, ich einen Aperrol, das ganze für 22€.
    Plötzlich Magenschmerzen und das heftig, ich kann nicht mehr und lass meinen Mann mit zwei Getränken und Ylvi sitzen.
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  • Tagesziel Sarande

    7 juin, Albanie ⋅ ☀️ 28 °C

    Kurz vor unserer Abfahrt hören wir Kuhglocken. Über die Bundesstraße wird eine Herde Kühe von 2 Cowgirls mit 4 Pferden und 3 Hütehunde getrieben. Es gibt etwas Chaos da die Autofahrer es nicht abwarten können und sich auf der zweispurigen Straße natürlich gleichzeitig an den Kühen vorbei drücken müssen. Nun geht die Fahrt weiter nach Sarande. Es ist nicht weit, nur ca. 30 km. Wir kommen an riesigen Fischfarmen vorbei und an Felsabbrüchen die große Buchten entstehen ließen. Wir machen einen kleinen Ankerhalt in einer einsamen Bucht. Thomas will etwas schwimmen und Ylvi einfach nur an Land. Für Ylvi geht es das erste Mal auf das Standup, sie macht es ganz locker und kommt trocken am Strand und wieder am Boot an. Je näher wir Sarande kommen, um so mehr schießen kleine Ausflugboote an uns vorbei. Heute ist Sonntag und es scheint in zu sein, sich mit dem Boot an die Sehenswürdigkeiten bringen zu lassen.
    Thomas Funkt den Hafenmeister auf Kanal 11 an. Wir sollen ankern, wo die anderen auch ankern. Ok, Ankermanöver ausgeführt und wir liegen. Auf die Frage, ob wir denn ein Platz an einer der vielen Anlegestege haben können, erfolgt ein kurzes :"Fragen sie ihren Agenten". Nach gut zwei Stunden können wir, dank unserer herbei gerufenen Agentin, an dem äußersten Anlegesteg, mit Anker und Heckleinen im Zollbereich festmachen. Man nennt diese Anlagetechnik auch die Römisch-Katholische-Methode. Wir fahren sie das erste Mal, die Agentin macht die Leine um den Poller rum und wirft mir die Leine wieder zurück. Nun schnell festmachen und die andere Leine ihr geben, aber der Wellengang ist nun stark und wir sind zu weit weg, ich kann nicht so weit werfen. Durch das tanzende Boot ist die bereits festgemachte Leine ins Wasser gefallen. Thomas legt den Gang ein, damit wir etwas weiter zurück kommen und die Leine verfängt sich im Propeller. Er ruft es mir zu, aber ich sehe es nicht und kann auch nichts machen. Aber ich kann nun das zweite Seil werfen und das Boot ist erstmal fest. Verdammt, hoffentlich hat die Schraube nichts abbekommen, die Reparatur kostet uns bestimmt ne Woche Zeit.
    Das Seil ist zum zerreißen gespannt, Thomas macht sich zum tauchen bereit, er muss schauen was er machen kann. Mit dem Brotmesser schneidet er die Leine durch, nun taucht er zur Schraube und versucht den Rest aus der Welle zu bekommen. Es klappt. Ich mache die Backbordmaschine an, Thomas taucht wieder, Vorwärtsgang - Leerlauf - Rückwärtsgang-Leerlauf. Er taucht auf, Daumen hoch. Glück gehabt. So, nun sitzen wir mit unserem Boot wieder im Zollbereich, am Zaun Stacheldraht, Abfertigungsgänge wie am Flughafen, da hier die Fähren aus Griechenland anlegen. Wie kommen wir den hier raus 🤔 und vor allem wieder rein ? Alles kein Problem , wenn man den Geheimcode kennt: PRIVAT YACHT. Dann lassen uns die Polizisten und Zöllner einfach durch. Wir rollern mit unseren Scootern durch Sarande, das Kopfsteinpflaster ist verdammt glatt und wir müssen höllisch aufpassen. Wir spazieren ein Stück die Strandpromenade entlang. Alles ist toll mit einem Blumenmeer, Grünanlage und Palmen angelegt. Es gibt auch viele Verkaufsstände mit Schnickschnack und Leckereien. Wir fahren. Noch ein Stück weiter, da das empfohlene Restaurant ein ganzes Stück noch entfernt ist. Der Name Haxhi bedeutet Pilger und ist Programm. Die massenhafte Deko ist aus allen Religionen, Regionen und Zeitspannen zusammengewürfelt. Zum Bier aus der Flasche gibt ein Stiefelche-Glas. Das Essen ist lecker, mal anders gewürzt als üblich. Zum Schluss gibt es noch einen Kirschlikör und etwas Melone aufs Haus.
    Wieder am Boot angekommen wird uns schon vom zugucken schwummerig. Das Boot tanzt wie verrückt auf den Wellen. Mensch wir liegen doch festgemacht an der Mole und nun das. Aber es kommt noch mehr dazu, hat noch nicht gelangt heute. Ich will die Gangway ausfahren, aber sie klemmt. Das Handführungs-Seil hat sich verklemmt. Wir kommen so nicht aufs Schiff. Ich zerre das Schiff an dem Anlageseil soweit zu mir, wie es geht und Thomas versucht das Seil zu entwirren. Gott sei Dank klappt das, sonst hätten wir draußen schlafen müssen 😱
    Nun noch die Scooter ins Boot verstauen dann ist erstmal Schluss für heute. Es langt mir aber auch.
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  • Bucht von Palermo

    6 juin, Albanie ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute ist Kultur angesagt. Wir besichtigen die Burg Hafen Parlermo ( erbaut Ende des 18. Anfang des 19. Jahrhundert ) bzw. die Burg von Ali Pasha Tepelena ( 1740-1822 ). Intellektuell, wohlhabend, geschickt und machtgierig wurde er 1784 zum Pascha und Militärkommandanten in Sofia ernannt. Er übernahm in der Zeit von 1798 bis 1817 viele Sandschaks ( militärische Verwaltungsbezirke im osmanischen Reich) und wandelte die von ihm übernommene Gebiete in eine autonome Staatsbildung um. Diese unterschieden sich durch Ordnung, Frieden, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklungen. Als unabhängiger Gouverneur unterhielt er diplomatische Beziehungen unter anderem zu England, Frankreich und Russland. Er wurde hinterhältig am 21.01.1822 auf der Insel Ioannina ( Griechenland ) ermordet.
    Gegenüber steht die Kirche von St. Nicolas von 1800. Alles etwas verwirrend, soll mal ein Kloster gewesen sein, wurde aber von Ali zerstört !?
    So viel Input, deshalb haben wir den Rest des Tages nur relaxt.
    Werden heute noch in das Restaurant an der Straße zum Abendessen gehen, an der Strandbar hat sich Thomas gestern doch etwas abgezockt gefühlt.
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  • Tagesziel Bucht von Palermo

    5 juin, Albanie ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute Morgen haben wir kurzfristig entschieden doch schon weiter zu fahren. Das war zwar ja auch eigentlich so geplant, aber wir waren in Versuchung noch eine Nacht dranzuhängen. Heute findet nämlich in der Marina ein Livekonzert eines italienischen Sängers statt. Es war aber so schön windstill und viele haben das Wetter zum ausfahren genutzt. Also auf nach Palermo. Aber nur in die Bucht mit dem berühmten Namen. Eigentlich ist die Strecke nicht so weit, aber da wir ganz hinten in der Bucht von Vlore liegen, müssen wir erstmal da raus und dann die ganze Strecke an der Außenseite der Halbinsel wieder zurück. Wir haben Gegenwind und Thomas bibbert auf der Fly gleich los. Tee hatte ich schon gekocht, Jacke wird promt geliefert. Ylvi und ich richten uns ebenfalls oben gemütlIch ein, nachdem wir alle Fender und Seile gut verstaut haben. Die Fahrt beeindruckt durch die gigantischen Berge, Felsen und den riesengroßen Höhlen, traumhaft versteckten Sandbuchten - die aber ALLE mit Sonnenschirmen, Liegestühlen und Strandbars ausgestattet sind. Die kleinen Boote bringen die Touristen hin und holen sie dann wieder ab. Sehr geschäftstüchtig sind die Albaner in dieser Sache ja, Hut ab. Wir fahren im Prinzip die Strecke, die wir gestern mit dem Auto gefahren sind. Vorbei an dieser Mega-Baustelle, dem Bergdorf Dhermin, Himare und dann sind wir nach ca. 5 Stunden in der Bucht von Palermo. Sie ist sehr groß und tief, dadurch bietet sie einen guten Schutz gegen Wind und Wellen. Gestern haben wir gar nicht gesehen, dass es hier einen Minihafen gibt. Wir versuchen es mit Funk, aber keiner meldet sich. Wir legen mal auf blöd an der Hafenmauer an und warten ob jemand kommt. Nicht. Es macht noch ein Segler da rum, der geht in der Ecke vom Bojenfeld vor Anker. Nicht lange, da kommt ein kleines Gummiboot. Er wird angehalten den Anker wieder zu lichten und dort weg zu fahren. Er kann ja eigentlich überall ankern, nur nicht in einem Bojenfeld das vermietet wird. Er legt ab, schreit noch ganz laut : “Fuck you" und ist weg. So, jetzt kommt der bestimmt zu uns. Nee, er fährt einfach wieder weg. Ich mach mich mit Ylvi auf den Weg zu dem Strandrestaurant, irgend jemand muss doch Bescheid wissen. Hier gibt es nur Asphalt, Geröll, Disteln und Dreck. Ylvi weiß gar nicht wo sie pinkeln soll. Laut dem Typ vom Gummiboot können wir dort liegen bleiben. Perfekt,so können wir ohne große Umstände unser Boot verlassen und mit Ylvi Gassi gehen, auch wenn wir noch nicht wissen wo.😂En savoir plus

  • Riesige Retortenstädte werden gebaut

    5 juin, Albanie ⋅ ☀️ 23 °C

    ....zum andern werden ganze Stadtteile gleichzeitig gebaut...aber nur Bettenburgen.