• René Bigler
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  • René Bigler

Richtung wissen wir nicht

Wir Fahren wieder mal in den Skandinavischen Ländern oh wie schön noch lange nicht alles gesehen 🤩😏🚐🤗 Czytaj więcej
  • Ostatnio widziany w
    🇳🇴 Mefjordvær, Norwegen

    Der Troll vom Mefjorden

    Wczoraj, Norwegia ⋅ ☀️ 9 °C

    Vor langer Zeit lebte hoch über dem Mefjorden ein Troll namens Bjørnar. Er war kein besonders gefährlicher Troll. Sein größtes Problem war, dass er ständig Hunger hatte und fürchterlich schlecht angelte.

    Jeden Morgen sah er den Fischern von Senjahopen zu, wie sie mit vollen Netzen zurückkehrten. „Das kann doch nicht so schwer sein!“, brummte er und baute sich eine Angel aus einem kleinen Birkenstamm.

    Am ersten Tag fing er einen alten Stiefel.

    Am zweiten Tag fing er die eigene Hose.

    Am dritten Tag fing er versehentlich das Ruder eines Fischerbootes. Die Fischer lachten so sehr, dass sie ihm ein paar Kabeljaue schenkten.

    Das kränkte den Troll. Also beschloss er, den größten Fisch des Fjords zu fangen. Er warf seine Angel aus und wartete. Und wartete. Und wartete.

    Plötzlich zog etwas gewaltig an der Leine.

    „Jetzt hab ich ihn!“, rief Bjørnar.

    Er zog mit aller Kraft. Der Fjord schäumte. Die Möwen kreischten. Die Berge hallten wider.

    Doch statt eines Fisches tauchte eine alte Holztruhe auf.

    Darin lagen keine Goldmünzen, sondern hunderte getrocknete Stockfische, die ein Fischer vor Jahren verloren hatte.

    Der Troll war begeistert. Er setzte sich ans Ufer und begann sofort zu essen.

    Leider bemerkte er dabei nicht, dass die Sonne aufging.

    Die ersten Sonnenstrahlen trafen ihn genau in dem Moment, als er sich den fünften Stockfisch in den Mund schob.

    Plopp!

    Da wurde Bjørnar zu Stein.

    Noch heute, sagen die Alten am Mefjorden, erinnert einer der seltsamen Felsen oberhalb des Fjords an einen Troll mit offenem Mund. Und wenn der Wind aus den Bergen kommt, klingt es manchmal, als würde er noch immer schmatzen:

    „Nur noch einen Fisch … nur noch einen …“ 🐟🧌🌊

    Die Fischer von Senjahopen lachen dann und sagen: „Zum Glück hat er nie gelernt zu angeln.“ 😄
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  • Dies und das vom Tag

    17 czerwca, Norwegia ⋅ ⛅ 10 °C

    Wie vermutlich jeder bemerkt hat, haben wir unsere rollende Luxusvilla 🚐 kurzerhand beim großen Wohnmobilhändler in Bardufoss geparkt. Der Grund? Unsere Toilette 🚽 hatte beschlossen, in den Streik zu treten. Wahrscheinlich verlangte sie bessere Arbeitsbedingungen. 😅

    Also marschierten wir zu Lians, besorgten das dringend benötigte Ersatzteil und verwandelten uns für eine Stunde in hochqualifizierte Sanitäringenieure. 🧐🔧 Nach etwas Schrauben, Fluchen und fachmännischem Kopfnicken war es geschafft: Die Toilette meldete sich wieder zum Dienst. 🎉🚽

    Voller Stolz starteten wir unsere Perle 🚐 und machten uns auf den Weg, die wunderschöne Insel Senja zu erkunden. Das Wetter konnte sich allerdings nicht entscheiden. Erst Regen ☔️, dann Sonne ☀️, dann wieder Regen. Offenbar spielte der Wettergott heute “Ich packe meinen Koffer”. 🤷‍♂️

    Am frühen Nachmittag erreichten wir den Stellplatz in Frovåg. Ein wirklich hübsches Fleckchen Erde mit Hotel und zahlreichen Fischerbooten, die man mieten kann. Und die wurden rege genutzt! 🤔

    Neugierig beobachteten wir das Treiben. Die Fischer fuhren drei- bis viermal am Tag hinaus und kamen jedes Mal mit Bergen von Fisch 🎣🐟🐟🐟 zurück. Es sah fast so aus, als hätten die Fische einen Gruppenausflug direkt in die Boote gebucht. Anschließend wurden die Fangmengen kiloweise filetiert. Da bekam selbst die Möwe am Kai große Augen. 🐦👀

    Während wir noch überlegten, ob wir vielleicht doch heimlich einen Fischereischein machen sollten, überraschte mich mein Schatz 🥰 mit einer Einladung zum Abendessen. Da sagte ich natürlich nicht Nein – schließlich hatte ich am Vormittag bereits die Toilette gerettet und mir damit mein Abendessen redlich verdient. 😇🍽️

    So ließen wir den Tag gemütlich ausklingen, mit gutem Essen, schöner Aussicht und der beruhigenden Gewissheit, dass sowohl die Toilette als auch wir wieder einwandfrei funktionierten. 😂🚐🚽❤️
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  • Wohin der Weg uns Führt

    16 czerwca, Norwegia ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute gibt’s nur ein paar Bilder unserer Fahrt mit der Perle 🚐 – aber was für welche! 😍

    Morgens noch in Schweden 🇸🇪 den Kaffee genossen, mittags kurz in Finnland 🇫🇮 vorbeigeschaut und am Abend schon in Norwegen 🇳🇴 gelandet. Drei Länder an einem Tag – andere sammeln Briefmarken, wir sammeln Länder! 😄

    Unsere Perle 🚐 hat heute wohl gedacht: „Wenn wir schon unterwegs sind, dann richtig!“ 🤭 Kilometer für Kilometer durch traumhafte Landschaften, begleitet von einem Wetter, das sich von seiner allerbesten Seite gezeigt hat: schön, schöner, am schönsten! 🌞🌞🌞🌞

    Manchmal braucht es gar nicht viele Worte – nur ein paar Bilder, drei Länder, gute Laune und die Freiheit auf sechs Rädern.
    ❤️ 🚐✨🌍
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  • Die Wächterin von Abisko

    15 czerwca, Szwecja ⋅ ☁️ 8 °C

    Vor langer Zeit, als die Berge noch mit den Menschen sprachen, lebte in den Tälern von Abisko eine junge Rentierhirtin namens Aila. Eines Winters verschwand ihre Herde während eines gewaltigen Schneesturms.

    Aila folgte den Spuren bis zu einem großen Felstor in den Bergen. Dort erschien ihr eine leuchtende Frau aus Eis und Sternen. Sie war die Wächterin des Nordhimmels.

    „Deine Herde ist sicher“, sagte die Wächterin. „Doch die Menschen haben vergessen, die Natur zu achten.“

    Aila versprach, die Botschaft weiterzutragen. Daraufhin öffnete die Wächterin das Tor, und die Rentiere kamen unversehrt zurück.

    Zum Dank ließ die Wächterin grüne und violette Lichter über den Himmel tanzen. Seitdem erscheinen die Polarlichter über Abisko als Zeichen dafür, dass die Wächterin noch immer über die Berge, Tiere und Menschen wacht.

    Und wer in einer klaren Winternacht ganz still lauscht, soll ihren Gesang noch heute im Wind hören können. ❄️✨
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  • 🇳🇴🇳🇴 ade für den Moment

    14 czerwca, Szwecja ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute hat sich unsere treue Perle 🚐 wieder in Bewegung gesetzt. Nach einer ruhigen Nacht ging es zunächst noch bis ans Ende der Straße. Dort wartete ein Wendeplatz, der wohl heimlich als Aussichtspunkt arbeitet. 😍

    Vor uns: majestätische Berge 🏔️, glitzerndes Meer 🌊 und Sonnenschein ☀️ soweit das Auge reicht. Selbst die Perle schien kurz innezuhalten und die Aussicht zu genießen. Wer weiß, vielleicht hat sie heimlich ein paar Urlaubsfotos gemacht. 📸😄

    Danach ging es zurück Richtung E6. Eine kleine Fährefahrt ⛴️ brachte uns in nur 20 Minuten ans andere Ufer. Kaum hatte man es sich gemütlich gemacht, hieß es auch schon wieder: „Alle Mann von Bord!“ inklusive Perle 🚐

    Weiter führte uns die Reise über Narvik und schließlich auf die E10 Richtung Abisko. Irgendwo auf dem Weg muss die Grenze passiert worden sein, denn plötzlich hieß es:

    Hej Schweden! 🇸🇪

    Die Perle rollte munter weiter und fand schon bald ihren heutigen Stellplatz an der E10. Doch bevor Feierabend angesagt war, stand noch ein Spaziergang auf dem Programm.

    Entlang eines wilden Flusses 🌊 ging es durch die Natur. Das Wasser rauschte so laut, als wollte es uns die neuesten Geschichten aus Lappland erzählen. Die Perle blieb währenddessen brav stehen und wartete geduldig auf unsere Rückkehr. 🚐😇

    Jetzt ist Ruhe angesagt. Die Füße werden hochgelegt, die vielen Eindrücke des Tages genossen und die Perle darf sich von ihrer heutigen Tour erholen. 🤗

    Ein Tag voller Berge, Meer, Fähre, Grenzübertritt und Natur pur. Schweden, wir sind angekommen und freuen uns auf alles, was noch vor uns liegt! 🇸🇪🚐✨ 😊🏔️🌲🌊☀️
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  • Fornesbkta Nähe Innhavet

    13 czerwca, Norwegia ⋅ ☁️ 14 °C

    🚐⚓ Perle auf Abwegen – oder: Wie wir beinahe nach Schweden ausgewandert wären

    Heute durfte unsere treue Perle erstmal 40 Kilometer bis nach Sulitjelma schnurren. Der Name ist samisch, was er bedeutet? Keine Ahnung. 🤷 Aber er klingt wichtig, als müsste man dort entweder Gold finden oder einen Drachen besiegen. 🐉

    In Sulitjelma wollten wir uns das alte Erzbergwerk anschauen. Viel steht nicht mehr, aber mit etwas Fantasie konnte man sich vorstellen, wie hier früher geschuftet wurde. Oder man stellte sich einfach vor, wie die Bergleute nach Feierabend von ihrem Wohnmobil namens Perle geträumt hätten. 😄

    Das Dorf liegt übrigens fast direkt an der schwedischen Grenze. 🇸🇪Es gibt keine Straße nach Schweden. Die Nachbarn waren zum Winken nah, aber zum Besuchen unerreichbar. 👋😂 Das wussten wir natürlich.

    Also wieder zurück nach Fauske und auf die E6. Unsere Begeisterung hielt sich dabei in sehr überschaubaren Grenzen. 😅 Deshalb sind wir bei der ersten Gelegenheit auf die FV613 geflüchtet.

    Und was für eine herrliche Strecke! Berge, Seen, grüne Hänge und dazu Sonnenschein satt. 🌞 Perle 🚐 rollte zufrieden durch die Landschaft und wir konnten gar nicht genug davon bekommen.

    Irgendwann hatte die E6 uns allerdings wieder eingeholt. 🙄 Also weiter bis Innhavet, dort links ab und noch 11 Kilometer bis zum heutigen Stellplatz.

    Und was für ein Platz das ist! ⚓🚐 Direkt an einem kleinen Hafen. Allerdings scheint sich herumgesprochen zu haben, dass wir kommen, denn alle anderen sind vorsorglich verschwunden. 😂 Der Hafen ist menschenleer, keine Hektik, kein Lärm, nicht einmal ein Angler, der Geschichten von seinem „riesigen Fang“ erzählt.

    Das Meer liegt heute spiegelglatt vor uns. 🌊 Fast so ruhig, als hätte jemand die Wellen für den Feierabend nach Hause geschickt. Nicht einmal der Wind scheint Lust auf Arbeit zu haben.

    Also genießen wir die Stille, schauen aufs Wasser und lassen die Seele baumeln. Manchmal sind es genau diese unspektakulären Orte, die die schönsten sind: ein kleiner leerer Hafen, ein ruhiges Meer, Sonnenschein und unsere Perle mittendrin. 🤗⚓🌞🚐

    Und falls doch noch jemand auftaucht, dann wahrscheinlich nur eine Möwe, die kontrollieren möchte, ob wir ihre Ruhe stören. 🐦😂

    Gute Nacht Freunde 😴
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  • Fauske erzählt 🤗

    12 czerwca, Norwegia ⋅ ☁️ 16 °C

    Vor langer Zeit, als die Berge um Fauske noch stiller waren als heute und nur wenige Wege durch die weiten Täler führten, lebten die Menschen von dem, was ihnen die Natur schenkte. Die Samen zogen mit ihren Rentieren durch die Landschaft, Fischer fuhren auf den Fjord hinaus, und die Bauern kämpften Jahr für Jahr gegen das raue nordische Klima.

    Damals kannte man Fauske noch nicht als Stadt. Es war ein Ort zwischen Fjord und Bergen, wo die Winter lang und dunkel waren und die Mitternachtssonne im Sommer die Nächte vertrieb. Die alten Leute erzählten von verborgenen Wesen in den Bergen und von Geistern, die in den Felsen wohnten. Manche glaubten, dass die Berge ihre Geheimnisse nur denen offenbaren würden, die aufmerksam genug waren, sie zu sehen.

    Eines Tages, im Jahr 1858, zog ein samischer Rentierhalter namens Mons Andreas Petersen durch die Berge von Sulitjelma, östlich von Fauske. Während er unterwegs war, bemerkte er einen Stein, der ungewöhnlich im Sonnenlicht glänzte. Er hob ihn auf und betrachtete ihn neugierig. Der Stein funkelte so stark, dass manche später erzählten, Mons habe zunächst geglaubt, Gold gefunden zu haben.

    Die Nachricht verbreitete sich langsam. Fachleute kamen, untersuchten die Berge und stellten fest, dass dort große Erzvorkommen verborgen lagen. Was als Zufallsfund begann, veränderte die Region für immer.

    Schon bald dröhnten Hämmer durch die Täler. Wege wurden gebaut, Häuser entstanden, und immer mehr Menschen kamen nach Sulitjelma. Aus dem abgelegenen Bergland wurde eines der wichtigsten Bergbaugebiete Norwegens. Männer arbeiteten tief unter der Erde, wo es dunkel, feucht und gefährlich war. Sie holten Kupfer und andere Erze aus dem Berg und schickten sie in alle Teile Europas.

    Währenddessen entdeckte man in den Bergen bei Fauske einen anderen Schatz: den rosafarbenen Marmor. Der Stein war so schön, dass er bald weit über Norwegens Grenzen hinaus bekannt wurde. Aus den Felsen wurden riesige Blöcke geschnitten und auf Schiffe verladen. Der Marmor aus Fauske schmückte später Gebäude in fernen Ländern, während die Menschen vor Ort stolz darauf waren, dass ein Stück ihrer Heimat in die Welt hinausging.

    Die Jahre vergingen. Generationen kamen und gingen. Die Bergwerke wurden größer, die Maschinen stärker. Doch irgendwann waren die Zeiten des großen Bergbaus vorbei. Die Gruben schlossen, die Arbeiter zogen fort oder fanden andere Wege, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

    Heute liegt Fauske noch immer zwischen Fjord und Bergen. Die alten Minen ruhen, und die Marmorberge stehen wie eh und je unter dem nordischen Himmel. Wer durch die Täler wandert, kann sich vorstellen, wie alles begann: mit einem Mann, der einen glänzenden Stein aufhob, und mit Bergen, die ihre Geheimnisse preisgaben.

    Und wenn der Wind durch die Berge von Sulitjelma streicht, sagen manche, dann erzählen die Felsen noch immer die Geschichte von Fauske – von den Samen, den Bergleuten und den verborgenen Schätzen, die das Schicksal einer ganzen Region veränderten.

    Gute Nacht Freunde 🥱😴
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  • Salttraumen

    11 czerwca, Norwegia ⋅ ⛅ 13 °C

    Der Sage nach lebten in den Bergen östlich des heutigen Saltstraumen zwei gewaltige Trolle. Sie hassten die Menschen an der Küste und wollten einen Fjord mit einem Berg verschließen. Einer der Trolle schleuderte einen riesigen Felsblock Richtung Meer. Der Wurf verfehlte jedoch sein Ziel, und die Gewalt des Aufpralls riss eine tiefe Rinne in die Landschaft. Durch diese Rinne begann das Meer mit ungeheurer Kraft zu strömen und schuf den Saltstraumen.

    In einer anderen Variante verfolgt ein Troll eine junge Frau. Als die Sonne aufgeht, wird der Troll zu Stein. Die Felsen und Inseln rund um den Saltstraumen sollen die versteinerten Gestalten der Sage sein.

    Wie viele nordnorwegische Sagen erklärt auch diese Geschichte auffällige Landschaftsformen durch das Wirken von Trollen – Wesen, die in der norwegischen Volksüberlieferung oft für Berge, Felsformationen und Naturphänomene verantwortlich sind.

    Historisch betrachtet gibt es keine einzelne „offizielle“ Saltstraumen-Sage. Vielmehr existieren verschiedene lokale Erzählungen über Trolle, Wassergeister und die magische Salzmühle, die sich im Laufe der Jahrhunderte miteinander vermischt haben. Die Salzmühlen-Sage ist die bekannteste Erklärung für das salzige Meer, während die Trollsagen die Entstehung der Meerenge und der umliegenden Felsen deuten.

    Und jetzt wisst ihr alles über den
    Tollen Ort 🤗😏
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  • Nicht Rumpelstilzchen Rumpel Strasse 😏

    10 czerwca, Norwegia ⋅ 🌬 21 °C

    Heute war wieder so ein Tag, an dem unsere treue Perle 🚐 wahrscheinlich heimlich überlegt hat, ob sie nicht lieber ein Boot werden möchte. 😅

    Früh am Morgen ging es los – ganze 185 Kilometer standen auf dem Programm. Klingt erstmal nicht nach viel, aber dann erinnerte uns Norwegen freundlich daran, dass seine Straßen eher Vorschläge als glatte Fahrbahnen sind. Besonders die legendäre 17 – eine Straße, die offenbar von Elchen geplant und von Trollen gepflastert wurde. 😏🤗

    Unsere Perle hoppelte tapfer von Kurve zu Kurve und murmelte dabei vermutlich: „Leute, ich bin ein Wohnmobil, kein Rodeopferd!“ 🚐💨

    Nach einer Weile kam die erste Fähre ⛴️. Eine ganze Stunde Überfahrt! Die Perle war begeistert: „Endlich mal nicht schaukeln auf Rädern, sondern auf Wasser!“ Während wir die Aussicht genossen, machte sie eine kleine Wellnesspause für ihre Stoßdämpfer.

    Kaum wieder an Land, ging das norwegische Hoppeltraining weiter. Berge hoch, Berge runter, links Fjord, rechts Felsen und irgendwo dazwischen wir – stets auf der Suche nach dem nächsten Schlagloch, das uns noch nicht persönlich vorgestellt worden war. 😆

    Dann die zweite Fähre ⛴️ – diesmal nur 20 Minuten. Gerade genug Zeit für die Perle, um zu fragen: „Sind wir schon da?“ und die Antwort zu bekommen: „Nein, aber fast!“

    Nach insgesamt 3 Stunden und 15 Minuten Fahrt, zwei Fähren und gefühlt 17.000 kleinen Straßenhüpfern erreichten wir schließlich unser Tagesziel: den wunderschönen See Nervatnet. 🌊🏔️

    Dort stellte sich die Perle zufrieden auf ihren Stellplatz, streckte gedanklich ihre Reifen aus und sagte: „So, Feierabend! Morgen könnt ihr wieder über die norwegischen Straßen tanzen – heute genieße ich erst mal die Aussicht.“ 🚐🍷😎

    Und wir? Wir sitzen am See, schauen aufs Wasser und wissen: Egal wie holprig die Straßen sind – die schönsten Geschichten entstehen genau dort. 🤗⛴️🚐🇳🇴✨
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  • 🎣🚐 Abenteuer und So

    9 czerwca, Norwegia ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute ging es mit unserer treuen Perle 🚐 wieder ein Stück weiter Richtung Sandnessjøen. Kaum über die große Brücke gefahren, kam die entscheidende Ansage:

    Gesagt, getan. Blinker Links, Angel raus und Angriff auf die Fischpopulation. 🎣😎

    Während ich hochkonzentriert meiner schweren Arbeit als Profiangler nachging, dauerte es gerade mal 45 Minuten, bis schon 3 Fische 🐟🐟🐟 an Land waren. Ein harter Job, aber irgendwer muss ihn ja machen. 😂

    Mein Schatz 🥰 war natürlich ebenfalls schwer beschäftigt. Während ich heldenhaft die Angel hielt, hat sie die Fische ausgenommen, filetiert und küchenfertig gemacht. Also eigentlich hat sie die ganze Arbeit erledigt, aber Details sind ja bekanntlich nebensächlich. 😏🤣

    Nach dem erfolgreichen Fischfang ging es weiter zur nächsten Etappe: einer gemütlichen 20-minütigen Fährfahrt ⛴️. In Norwegen auf der Straße 17 ungefähr so normal wie bei uns eine rote Ampel.

    Dann kam der Schock des Tages… 😮

    Wir erreichen unseren absoluten Lieblingsstellplatz – voller als ein Einkaufszentrum am Samstag! 😱

    Kurz wurde überlegt, ob wir uns zwischen die anderen quetschen oder ein Zelt auf dem Dach bauen. Aber nein, die Perle hat schließlich Würde. 🚐👑

    Also weiter zum nächsten Platz. Und siehe da: Jackpot! 🎰

    Ein Stellplatz ganz für uns allein, mit einer traumhaften Aussicht auf die Berge 🏔️ und das Meer 🌊. Ruhe, Natur und kein Nachbar weit und breit.

    So endete ein weiterer perfekter Tag in Norwegen:
    ✔️ 3 Fische gefangen
    ✔️ 3 Fische verarbeitet (von der eigentlichen Heldin des Tages 🥰)
    ✔️ Fähre gefahren
    ✔️ Lieblingsplatz verloren
    ✔️ Noch besseren Platz gefunden

    Manchmal läuft eben nicht alles nach Plan – sondern besser! 😎🇳🇴🚐🌊🏔️🎣😂
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  • Ein wunderschöner Tag

    8 czerwca, Norwegia ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute Morgen hat sich unsere Perle 🚐 noch gefragt, ob sie wirklich bereit ist für das Abenteuer Troghatten. Die Antwort kam schnell: „Natürlich! Ich bin schließlich kein Wohnmobil, ich bin eine Expeditionsbasis auf Rädern!“ 😎

    Also ging es los zum berühmten großen Loch im Berg. Was auf der Karte nach einem gemütlichen Spaziergang aussah, entpuppte sich als kleiner Fitness-Test mit rund 1100 Treppen 🥾. Nach den ersten paar Hundert Stufen waren wir noch motiviert. Nach den nächsten paar Hundert verhandelten unsere Beine bereits über bessere Arbeitsbedingungen. 😂

    Oben angekommen standen wir vor dem riesigen Loch im Berg und waren uns einig: Irgendjemand hat hier eindeutig vergessen, das letzte Stück Berg einzubauen. 😏 Der Ausblick war jedenfalls jede einzelne Stufe wert.

    📖Die Legende vom Loch im Torghatten

    Vor langer Zeit lebte der Trollkönig von Sømna, der sich unsterblich in die schöne Jungfrau Lekamøya verliebte. Sie hatte allerdings überhaupt kein Interesse an ihm und floh vor seinen Annäherungsversuchen quer durch die Landschaft Nordnorwegens.

    Wütend setzte der Trollkönig einen anderen Troll auf sie an. Als dieser merkte, dass er sie nicht einholen konnte, spannte er seinen Bogen und schoss einen gewaltigen Pfeil auf die flüchtende Jungfrau. In letzter Sekunde warf der Trollkönig von Torget seinen Hut in die Flugbahn, um sie zu schützen. Der Pfeil durchschlug den Hut – und genau dieses riesige Loch ist heute im Torghatten zu sehen.

    Als die Sonne aufging, wurden alle Trolle zu Stein. Der durchbohrte Hut blieb als Berg zurück und erinnert noch heute an die dramatische Verfolgungsjagd.

    Danach rollte unsere Perle stolz weiter auf der Kystriksveien 17. Doch die Straße hatte noch zwei Endgegner für uns vorbereitet: Fährfahrt Nummer 1 🚢 und Fährfahrt Nummer 2 🚢. Während wir entspannt an Deck standen, genoss unsere Perle die Überfahrt und dachte vermutlich: „Endlich mal keine Schlaglöcher!“

    Pünktlich um 16 Uhr erreichten wir den traumhaften Stellplatz in Tjøtta. Die Sonne strahlte, das Meer glitzerte und die Berge posierten wie für ein Postkarten-Shooting. 🌅

    Unsere Perle parkte sich mit perfekter Aussicht ein und seufzte zufrieden: „So, Menschen, ihr habt heute 1100 Treppen überlebt. Jetzt wird entspannt.“ 😌

    Und so endete ein Tag voller Stufen, Fähren und fantastischer Aussichten – mit müden Beinen, glücklichen Gesichtern und der festen Erkenntnis, dass die norwegischen Berge zwar Löcher haben, unsere Urlaubslust aber ganz bestimmt nicht. 🚐🥾🚢❤️🇳🇴

    Gute Nacht 😴 Freude
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  • Genau aus der Mitte Norwegens

    7 czerwca, Norwegia ⋅ 🌧 11 °C

    Heute ist Pausentag unsere
    Perle 🚐 und für uns – das Regenwetter 🌧️ lädt geradezu dazu ein. 🥱🤣

    Am späteren Nachmittag machten wir einen gemütlichen Spaziergang durch Brønnøysund. Die nassen Straßen glänzten im sanften Licht des Abends, und der Duft von Meer und frischem Regen lag in der Luft. Zum Nachtessen gönnten wir uns wieder einmal Pizza 🍕 – und was für eine! Wir haben eine Pizzeria entdeckt, die einfach hervorragend ist. Der Boden herrlich knusprig, die Zutaten frisch und aromatisch, und der Duft der frisch gebackenen Pizza ließ uns schon beim ersten Bissen das Wasser im Mund zusammenlaufen – genau das Richtige nach einem entspannten Tag.

    Man muss jeden Tag geniessen genauso wie er ist 😏🤩
    Gute Nacht 😴 Freude
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  • Es geht ein 🚐 auf …..

    6 czerwca, Norwegia ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen von diesem wunderschönen Ort. 🏞️❤️
    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge starten wir unsere Perle 🚐 und machen uns auf den Weg zum nächsten Abenteuer. Erklären müssen wir die Route nicht – die verrät das Foto. 😉🗺️

    Das Wetter meint es weiterhin bestens mit uns. Die Sonne 🌞 strahlt vom Himmel, und die Vorfreude auf das, was vor uns liegt, lässt die lange Fahrt wie im Flug vergehen. Unterwegs wartet sogar noch eine kleine Überfahrt mit der Fähre ⛴️ – immer wieder ein besonderes Erlebnis.

    Kilometer um Kilometer ziehen vorbei, begleitet von fantastischen Ausblicken und dem Gefühl von Freiheit. Schließlich erreichen wir unser Tagesziel: Brønnøysund, Valen Park. 🚐✨

    Und was sollen wir sagen? Die Aussicht ist einfach traumhaft! Direkt von unserem Stellplatz aus beobachten wir die vorbeiziehenden Schiffe 🚢, die gemächlich ihren Weg durch die wunderschöne Küstenlandschaft finden. Die Ruhe, das Wasser und das Licht schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.

    Was wir hier noch alles entdecken werden? Lasst euch überraschen. 🧐😏
    Eines ist sicher: Das nächste Abenteuer wartet bereits auf uns! 🌊☀️🚐💕
    Gute Nacht Freunde 🥱🥱😴
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  • Auf der suche nach Ruhe

    4 czerwca, Norwegia ⋅ 🌬 18 °C

    🌬️🌬️ Der Morgen begrüsste uns heute mit ordentlich Wind, sodass wir kurzerhand beschlossen, unsere treue Perle 🚐 zu starten und weiterzuziehen. Manchmal sind es genau diese spontanen Entscheidungen, die einen Reisetag besonders machen.

    Schon bald erreichten wir die nächste Fähre ⛴️. Nach einer entspannten Überfahrt von rund 40 Minuten standen wir bereits auf der anderen Seite. Zu unserer Freude hielt sich das schöne Wetter tapfer und begleitete uns weiterhin auf unserem Weg.

    In Rörvik angekommen, wurde erst einmal eingekauft, damit die Vorräte für die nächsten Abenteuer gesichert sind. Danach führte uns die Fahrt weiter über die Insel. Natürlich durfte ein kleiner Zwischenstopp zum Angeln 🎣 nicht fehlen. Die Fische hatten heute allerdings andere Pläne – ausser ein paar Spesen und schönen Stunden am Wasser gab es nichts zu holen. 😏

    Also ging die Reise weiter, bis wir unseren heutigen Stellplatz erreichten. Und was sollen wir sagen? Ein wahrer Traumplatz! 😍 Umgeben von Ruhe, Natur und dieser besonderen Abendstimmung, die man unterwegs so oft sucht und nur selten in dieser Perfektion findet.

    Nun lassen wir den Tag gemütlich ausklingen, geniessen die Aussicht und sind dankbar für einen weiteren wunderschönen Reisetag voller kleiner Erlebnisse und grosser Momente.

    😴✨ Gute Nacht, Freunde. Mögen eure Träume genauso schön sein wie dieser Stellplatz – und am liebsten niemals enden. 🚐🌅💫
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  • Salsnes 🇳🇴

    3 czerwca, Norwegia ⋅ ☁️ 21 °C

    🌞 Heute ging es mit unserer Perle 🚐 vom gestrigen Stellplatz nach Salsnes 🇳🇴 – immer den wunderschönen Fjorden entlang.

    Die Straßen waren teilweise ziemlich kurvig und schmal, aber unsere Perle hat alles souverän gemeistert. 😄 Zwischen glitzerndem Wasser, beeindruckenden Bergen und bestem Sonnenschein gab es hinter jeder Kurve etwas Neues zu bestaunen.

    Am Ende sind wir entspannt in Salsnes angekommen – mit vielen schönen Eindrücken und einem breiten Grinsen im Gesicht. 🚐🇳🇴✨
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  • Kilometer um Kilometer geht’s weiter

    2 czerwca, Norwegia ⋅ ☀️ 15 °C

    🚐 Mit unserer Perle unterwegs entlang der Küste

    Um Punkt 9 Uhr morgens starten wir mit unserer Perle in einen neuen Reisetag. Die Sonne zeigt sich bereits freundlich am Himmel, während wir gemütlich der Strasse 717 folgen. Unser erster Halt führt uns nach Reins, wo eine wunderschöne Kirche ⛪️ auf einem kleinen Hügel über der Landschaft thront.

    Voller Vorfreude steigen wir aus, doch leider bleibt die Kirchentür verschlossen. Ein kleines „Dankeschön“ 🙏 an das Schicksal gibt es trotzdem – auch wenn sich ein leichter Anflug von Enttäuschung 😤 bemerkbar macht. Zum Glück gibt es direkt daneben noch etwas Spannendes zu entdecken: die Ruinen eines alten Klosters. Die verwitterten Mauern erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, und wir lassen unserer Fantasie freien Lauf.

    Anschliessend wechseln wir auf die Strasse 718. Sie schlängelt sich kurvig entlang der Küste, doch jede Kurve eröffnet neue fantastische Ausblicke auf das Meer und die zerklüftete Landschaft. Plötzlich entdecken wir draussen auf dem Wasser die Havila 🚢, die majestätisch nordwärts unterwegs ist. Für einen Moment verfolgen wir das Schiff mit den Augen, bis es langsam am Horizont verschwindet.

    Wenig später erreichen wir einen Parkplatz 🅿️ mit einer Aussicht, die kaum schöner sein könnte. Zeit für das Frühstück! Der Hunger 🤤 meldet sich inzwischen deutlich, und so geniessen wir unser Frühstück mit Blick auf das glitzernde Meer und die vorbeiziehenden Wolken. Solche Momente sind es, die das Reisen mit dem Wohnmobil so besonders machen.

    Nächster Halt in beim 😏🧐Schiffswrack.

    Ganz in der Nähe liegt auch ein aussergewöhnliches Relikt der Geschichte: die Cretejoist. Das berühmte Betonschiff wurde aufgrund des grossen Stahlmangels nach dem Ersten Weltkrieg gebaut und lief 1943 während eines Wintersturms vor der Küste Norwegens auf Grund. Heute ruht der 57 Meter lange Lastkahn in den flachen Gewässern von Fevåg und erinnert eindrucksvoll an vergangene Zeiten.

    Doch die Reise geht weiter. Nach einigen Kilometern auf der Strasse 710 erreichen wir einen Stellplatz, den wir bereits 2021 besucht haben. Sofort kommen die Erinnerungen zurück. Damals wie heute ist dieser Ort perfekt, um eine kleine Wanderung 🥾 zu unternehmen oder einfach die Seele baumeln zu lassen.

    Während die Abendsonne langsam tiefer sinkt, geniessen wir die Ruhe dieses besonderen Platzes. ❤️🚐

    Gute Nacht 😴 Freunde.
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  • Adieu Throndheim

    1 czerwca, Norwegia ⋅ ⛅ 16 °C

    🤩⛴️🎣 Der Fang des Tages 🎣⛴️🤩

    Heute wollten wir es gemütlich angehen und sind nur mit der Fähre von Flakk nach Rørvik gefahren. Schon auf der Überfahrt gab es ein Highlight: Die Hurtigrute fuhr direkt vor unserer Fähre vorbei. Was für ein Anblick! 🤩🤩

    Nach der Ankunft war schnell ein schöner Stellplatz gefunden. Alles eingerichtet, Angel geschnappt und los ging’s. 🎣

    Voller Hoffnung wartete ich auf den großen Fang …

    Und tatsächlich: Ein Fisch! 🐟🤗

    Nicht zwei. Nicht drei. Genau einer. 😂

    Aber egal – nach einem schönen Tag am Wasser zählt jeder Fisch. Und wer weiß, vielleicht bringen seine Freunde morgen Verstärkung mit. 🤣🎣🐟🐟🐟
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  • Hopp Schweizer Aus Trondheim

    31 maja, Norwegia ⋅ ☀️ 16 °C

    Wie die meisten vermutlich bereits bemerkt haben, sind wir gestern aufgrund des schöneren Wetters nach Trondheim gefahren und nach einer eindrucksvollen Etappe von 231 Kilometern angekommen. Ausschlaggebend für die Länge der Strecke waren insbesondere die hervorragenden Wetterbedingungen, die uns den gesamten Tag begleiteten und die Fahrt durch die norwegische Landschaft zu einem außergewöhnlichen Erlebnis machten.
    Unser Stellplatz befindet sich zwar in einer etwas lärmintensiven Umgebung, dies wird jedoch durch die unmittelbare Nähe zu einer der bedeutendsten und schönsten Städte Norwegens mehr als ausgeglichen. Trondheim, die ehemalige Hauptstadt des Landes, wurde bereits im Jahr 997 gegründet und gilt bis heute als historisches Zentrum Norwegens. Besonders hervorzuheben ist der Nidarosdom, die größte mittelalterliche Kathedrale Skandinaviens, die seit Jahrhunderten Pilger sowie Besucher aus aller Welt anzieht.
    Bei einem Spaziergang durch die Altstadt eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf die farbenfrohen Speicherhäuser entlang des Flusses Nidelva, deren Fassaden sich malerisch im Wasser spiegeln. Die verwinkelten Gassen, die einladenden Cafés und die lebendige Atmosphäre verleihen der Stadt ihren unverwechselbaren Charakter. Hier verbinden sich historische Tradition und modernes Studentenleben zu einem harmonischen Gesamtbild.
    Als die Sonne am Abend langsam hinter dem Fjord verschwand, bot sich die Gelegenheit, die vielfältigen Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen. Nach zahlreichen Kilometern auf der Straße erwies sich Trondheim als ein äußerst lohnendes Reiseziel – eine Stadt von großer historischer Bedeutung, kultureller Vielfalt und nordischer Lebensart.
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  • Der Sonne entgegen aber erst noch eine Geschichte

    30 maja, Norwegia ⋅ ☁️ 12 °C

    Eine Geschichte über die Mine von Folldal 🤩🤗

    In der Nacht, als der Wind durch die Täler von Folldal strich, konnte man manchmal ein seltsames Geräusch hören. Die Alten nannten es das „Singen des Berges“. Die Kinder glaubten, tief unter den Felsen würden noch immer die Stimmen der Bergleute leben.

    Eines Winters, als der Schnee höher lag als die Fensterbänke, saß die zwölfjährige Liv am Rand des Flusses Folla. Ihr Großvater hatte ihr oft Geschichten erzählt: Dass hier schon vor fast 300 Jahren Kupfer entdeckt wurde, als ein Bauer namens Ole Husum merkwürdige Steine fand. Aus dieser Entdeckung entstand eine der bedeutendsten Bergbauregionen Norwegens.  

    Liv glaubte solche Geschichten eigentlich nicht. Doch an diesem Abend bemerkte sie etwas Seltsames. Zwischen den Schneeflocken schimmerte ein grünes Licht am alten Förderturm der Mine.

    Neugierig folgte sie dem Licht.

    Der Turm stand still wie ein schlafender Riese. Die Mine selbst war längst geschlossen; nach 245 Jahren Bergbau hatte man die letzten wirtschaftlich nutzbaren Erze gefördert.   Doch als Liv näherkam, hörte sie ein leises Klopfen.

    Klong.

    Klong.

    Wie ein Pickel gegen Stein.

    „Hallo?“, rief sie.

    Das Licht wurde heller. Vor ihr erschien die Gestalt eines Bergmanns, nicht ganz Mensch, nicht ganz Nebel. Sein Gesicht war von Kupferstaub gefärbt.

    „Du bist spät unterwegs“, sagte er freundlich.

    „Wer bist du?“

    „Einer von vielen. Wir haben hier gearbeitet, als die Welt noch langsamer war.“

    Mit einer Bewegung seiner Hand öffnete sich die Bergwand. Dahinter erschien eine unterirdische Stadt aus Licht. Liv sah Seilbahnen, Werkstätten, kleine Häuser und Menschen, die lachten. Der Bergmann erklärte, dass Folldal einst mehr als nur eine Mine gewesen sei. Es war eine ganze Gemeinschaft mit Arbeiterwohnungen, Bäckerei, Badehaus und sogar einer Villa für den Direktor. In Spitzenzeiten arbeiteten hier bis zu 550 Menschen.  

    „Aber warum zeigt ihr mir das?“

    Der Bergmann lächelte.

    „Weil Orte sterben, wenn niemand ihre Geschichten erinnert.“

    Sie gingen weiter durch die leuchtenden Gänge. An den Wänden glitzerten Kupfer, Zink und Schwefelkies. Der Bergmann erzählte von Streiks, harten Wintern und dem Mut der Menschen, die tief unter der Erde arbeiteten. Er erzählte auch von der riesigen Seilbahn, die das Erz kilometerweit durch die Berge transportierte – damals eine technische Sensation.  

    Als sie schließlich wieder ans Tageslicht kamen, färbte die Morgendämmerung die Gipfel rosa. In der Ferne ragten die Berge von Rondane und Dovre in den Himmel. Fast die Hälfte der Gemeinde besteht heute aus geschützten Naturgebieten und Nationalparks.  

    Der Bergmann begann zu verblassen.

    „Wirst du wiederkommen?“, fragte Liv.

    „Immer wenn jemand zuhört.“

    Dann war er verschwunden.

    Viele Jahre später wurde Liv Historikerin. Besucher fragten sie oft, warum sie sich so für die alten Minen interessierte.

    Sie lächelte dann nur und blickte hinauf zu den Bergen.

    „Weil manche Orte Gold besitzen“, sagte sie.

    „Und andere besitzen Geschichten.“

    Und tief unter Folldal, dort wo das Gestein seit Jahrhunderten schweigt, klang vielleicht noch immer ein fernes, freundliches:

    Klong.

    Klong.
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  • Weiter nach Straumbu

    29 maja, Norwegia ⋅ ☀️ 14 °C

    Die Perle 🚐 rollte entspannt von Ringebu die Straße 27 entlang – mitten hinein in die norwegische Bergwelt 🇳🇴🏔️ und Hochebene.

    Draußen: perfektes Wetter ☀️🤩
    20 Grad 🌡️, blauer Himmel 💙, kein Wind 🍃❌. In Norwegen fühlt sich das fast illegal an 😄. Man wartet ständig darauf, dass plötzlich Regen 🌧️, Schnee ❄️ oder wenigstens ein dramatischer Sturm auftaucht 🌪️. Aber nichts. Einfach Sonne ☀️, Ruhe 😌 und diese unglaubliche Landschaft 🏔️.

    Die Perle 🚐 schnurrte gemütlich durch die Täler, vorbei an glitzernden Flüssen 💦 und Bergen, die aussahen wie frisch geschniegelt 😄. Selbst die Schafe 🐑 am Straßenrand wirkten heute tiefenentspannt. Wahrscheinlich hatten sie auch Urlaub 😎.

    Am Abend standen wir ganz alleine am Fluss Atna 🌊. Absolute Ruhe 🤫. Der kleine Kiosk 🍦☕️ war ungefähr 300 Meter entfernt … und natürlich geschlossen 🚪😂. Genau dann, wenn man plötzlich Lust auf Eis 🍦, Kaffee ☕️ oder irgendwas Süßes bekommt.

    Aber mein Schatz 🥰 hatte vorgesorgt ❤️: Schon in Ringebu wurden Zimtschnecken gekauft 🌀😋. Also gab es Kaffee ☕️ vor der Perle 🚐, dazu frische Zimtschnecken 🤤 und diese unfassbare Abendstimmung 🌅.

    Kein Wind 🍃❌.
    Keine Menschen 👀❌.
    Nur wir ❤️, die Perle 🚐 und der Fluss Atna 🌊, der gemütlich vorbei Fliesst .

    Und irgendwo zwischen Kaffee ☕️ und der letzten Zimtschnecke 🌀 dachte jeder dasselbe:

    „Genau so fühlt sich Freiheit an.“ 🇳🇴✨
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  • Abenteuer 🧐🤗

    28 maja, Norwegia ⋅ ⛅ 13 °C

    Eigentlich wollten wir heute ganz entspannt über ein Fjell fahren. Also tuckerten wir voller Motivation von Leira den Berg hoch – unsere Perle Womo hatte richtig Spaß daran und schnurrte wie eine Bergziege auf vier Rädern. 🏔️🚐

    Oben angekommen dann die Überraschung:
    „Straße gesperrt!“ 🔏
    Danke liebe Norweger… hätte man das vielleicht auch UNTEN hinschreiben können, bevor wir den halben Berg erklimmen? 😅

    Also hieß es: einmal umdrehen bitte!
    Runter bis Dokka und dann die 250 nehmen. Aus dem kleinen Ausflug wurde plötzlich eine große Norwegen-Rundfahrt deluxe. Mit dem Umweg kamen am Ende stolze 175 Kilometer zusammen. 🚐💨

    Aber immerhin fanden wir später einen wunderschönen Wanderparkplatz in Aust-Torpa. Dort haben wir uns gemütlich eingenistet und beschlossen:
    Der Berg gewinnt heute… aber das Abendessen gewinnen WIR! 😄

    Am späten Nachmittag wurde der Grill ausgepackt:
    Ein leckeres Kotelett brutzelte vor sich hin, mein Schatz machte Salat und die Pommes 🍟 kamen perfekt getimt aus dem Airfryer. Alles war gleichzeitig fertig – ein kleines Wunder auf Reisen! 😂

    Am Ende war der gesperrte Berg fast vergessen und wir saßen zufrieden vor unserem Womo:
    Müde, satt und mit einer neuen Geschichte für zuhause. 😊

    Wir wünschen euch einen wunderschönen Abend
    Freunde 👯‍♂️
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  • Gol ist kein Fussballer Ort

    27 maja, Norwegia ⋅ ⛅ 12 °C

    72 Kilometer später sind wir nun in Gol angekommen 🇳🇴🚐
    Ein hübscher kleiner Campingplatz mitten in der norwegischen Bilderbuchlandschaft – Berge, frische Luft und genug Ruhe, dass man sogar den Kaffee beim Einschenken meditieren hört 😄

    Unsere Perle steht perfekt geparkt, alles sitzt, alles passt 👌
    Und das Wichtigste: endlich wieder eine Dusche ohne Stoppuhr! 🚿😏
    Ich glaube, wir haben den Campingplatzrekord im „extra lange warm Duschen 🚿 und so tun als würde man sich noch die Haare waschen“ locker geknackt 😂

    Gol selbst ist übrigens ein kleines norwegisches Naturparadies zwischen Bergen und Flüssen. Im Winter ein bekanntes Langlauf , Ski Gebiet ⛷️ und im Sommer perfekt für alle, die einfach nur Natur, Ruhe und schöne Straßen genießen wollen. Genau unser Ding 🚐🇳🇴

    Jetzt wird erstmal entspannt, tief durchgeatmet und die norwegische Gelassenheit übernommen
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  • Von Dalen nach Dagali

    26 maja, Norwegia ⋅ 🌬 8 °C

    Heute hatte unsere Perle 🚐 definitiv mehr Fitnessprogramm als uns lieb war 😅
    Gestartet sind wir in Dalen, dann ging’s über die 38 Richtung Rauland, später auf die 37 und kurz darauf auf die legendäre 364 🛞
Und dann kam sie… die FV755 – oder wie die Einheimischen sagen: Tinnsvegen 😏
    Diese Straße ist nichts für schwache Nerven… oder schwache Stoßdämpfer 🤣
Kurve links, Kurve rechts, bergauf, bergab – unsere Perle hat geschnauft wie ein Marathonläufer auf den letzten Metern 🚐💨
    Oben auf dem Fjell fühlte es sich plötzlich an, als wären wir versehentlich in den Anden gelandet 🏔️
Nur die Lamas haben gefehlt… wobei Dann bei Gegenwind mit seiner Frisur schon nah dran war 😂🌬️
    Eigentlich wollten wir oben übernachten, aber bei bis zu
    70 km/h Wind hätte unsere Perle wahrscheinlich nachts versucht abzuheben ✈️🤣
Und dann meinte unserer Perle nur trocken:
„Schlafen wäre schön… wenn wir nicht quer im Bett liegen würden.“
    Also weiter Richtung Dagali!
Und siehe da: ein fast windstiller Rastplatz 😍
Fast schon Luxus nach dieser Berg- und Kurvenachterbahn.
    185 Kilometer in 4 Stunden 15 Minuten 🚐
Wer jetzt denkt „da wart ihr aber gemütlich unterwegs“, der darf gern mal selbst diese Straßen fahren 😏
Ich sag’s mal so:
Die Schnecken haben wir heute definitiv nicht aufgehalten 😏🤣
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  • Auch dieser Tag ist was wert 🤗

    25 maja, Norwegia ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute Morgen hiess es Abschied nehmen von unseren lieben Wohnmobil-Nachbarn. Natürlich erst, nachdem die „Perle“ ihren obligatorischen VIP-Service bekommen hatte — innen geschniegelt, aussen geschniegelt und bereit für die nächste Etappe.

    Dann ging’s auf der E9 Richtung Dalen. Und was für eine Strecke! Links der Fluss, rechts der lange Stausee — oder manchmal auch andersrum, je nachdem wie oft wir wegen der Aussicht den Kopf verdrehten.

    Und immer wieder ein zwischen halt.
    „Ganz kurz“ bedeutete natürlich wieder Fotos, Staunen und mindestens fünf Minuten Naturkino.

    Doch dann kam die legendäre 450. Ab diesem Moment wusste die Perle nicht mehr, ob sie Wohnmobil oder Rodeopferd ist. Schlagloch folgte auf Schlagloch — teilweise schlimmer als manche Schotterstrasse. Wir hüpften auf den Sitzen herum wie Popcorn in der Pfanne und jedes Loch klang, als würde irgendwo im Schrank heimlich Geschirr auswandern.

    Nach 154 Kilometern und 2 Stunden 48 Minuten erreichten wir dann endlich den Stellplatz in Dalen. Die Perle durfte verschnaufen — und wir prüften erstmal, ob noch alles an seinem Platz war.

    Am Abend wurde der Grill angeworfen und ein schönes Stück Schweinefleisch landete auf dem Rost. Nach dieser Strasse schmeckte das Fleisch ungefähr wie ein Sterne-Menü. Dazu gemütlich sitzen, den Tag Revue passieren lassen und lachen über die „norwegische Schlagloch-Achterbahn“.

    So ging ein Tag zu Ende mit viel Natur, viel Geruckel und einem Schwein 🐖, das definitiv einen würdigeren Abgang hatte als unsere Stoßdämpfer.
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  • Kinder Skispringen

    24 maja, Norwegia ⋅ ☁️ 18 °C

    Die zweite und letzte Nacht in Evje geniessen wir mit richtig viel Ausschlafen 😴
    Danach verfolgen wir gespannt das Kinder-Skispringen ⛷️ – und feuern die kleinen Springer an wie echte Fans. 😄

    Nach der Siegerehrung ziehen wir mit den lieben Nachbarn los 🚶🚶‍♀️🚶‍♂️🚶‍♀️ und gönnen uns noch etwas Feines 🥘
    Mit vollem Bauch, müden Augen und vielen lustigen Momenten endet auch dieser Tag gemütlich im Bett 🛌😂
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