• Dorit Horst-Bock
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Albanien

Una aventura de 46 días de Dorit Leer más
  • Inicio del viaje
    9 de septiembre de 2025

    Abfahrt, Ankunft Magdeburg

    9–10 sept. 2025, Alemania ⋅ ⛅ 20 °C

    Abfahrt Flensburg: 5.00 Uhr, 14°C, dunkel
    Kmstand: 50600km

    Auf geht's, Albanien wir kommen!
    Na gut, heute erstmal bis Magdeburg. Irgendwo muss man ja anfangen.
    In dieser schönen Stadt wollen wir eine Tour durch die Altstadt machen und auf jeden Fall die Grüne Zitadelle von Friedensreich Hundertwasser anschauen.
    Einen Platz für unser Womo finden wir am Anleger der Weißen Flotte, 1. Reihe an der Elbe. 12 € für 24h. Von hier aus ist alles fußläufig zu erreichen.
    Unser Highlight ist die Grüne Zitadelle. Wir bestaunen das Gebäude von allen vier Seiten. Erkunden die Innenhöfe und erfreuen uns an dieser Pracht!
    Durch Zufall entdecke ich, dass Führungen angeboten werden. Wir ergattern Tickets und sogar die Lotte darf daran teilhaben.
    Ursula Ziegenspeck sammelt ihre "Schäfchen" ein und entpuppt sich als sehr professionelle Führerin. Charmant und unterhaltsam erzählt sie interessantes sowie wissenswertes über die Historie der Zitadelle und über Friedensreich Hundertwasser.
    Die Zeit vergeht wie im Flug, wir gehen um, in und auf die Zitadelle. Acht Stockwerke hoch befindet sich eine Musterwohnung mit einer Dachterrasse, die Aussicht ist eine Wucht. 12 € der Quadratmeter. Frau Ziegenspeck ist in ihrem Element, so werden aus der geplanten Stunde fast zwei.
    Mit runden Füßen und vollem Kopf geht es zurück, die Altstadt streifen wir nur kurz.
    Die Energie ist verbraucht.
    Früh um 5.00 Uhr sind wir aus Flensburg gestartet und waren um 11.00 Uhr in Magdeburg. Wir haben gefühlte 25000 Schritte in den Füßen.
    Das Abendessen ist zum Glück schnell zubereitet. Den Kritharakisalat haben wir bereits zu Hause gemacht und die Bratwürste sind fix gebraten.
    Ein Gläschen Wein mit Blick auf die Elbe runden unseren ersten Reisetag perfekt ab.
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  • Steinberg am See

    10–11 sept. 2025, Alemania ⋅ ☁️ 17 °C

    In Magdeburg gibt es bestimmt noch vieles zu entdecken, aber uns zieht es weiter.
    Wir fahren Richtung Regensburg.
    In Eisenberg wollen wir tanken und eine Rast an einem schönen Platz einlegen. Dafür düsen wir durch die engen Gassen des Ortes und stecken irgendwann in einer Sackgasse fest, die zusätzlich von einem LKW einer Gartenbaufirma blockiert wird. Ein kurzes Gespräch mit dem Gärtner und der Bitte den LKW zurückzusetzen, ergab die Antwort: " Wie jetzt, jetzt?" Ja bitte, wir möchten nur noch raus aus dem Ort.
    Okay, der Kran wurde eingefahren, der Laster ein Stück versetzt und Micha konnte unser Womo auf engen Raum wenden.
    Unsere Pause haben wir dann doch auf einen Rastplatz an der A9 gemacht.
    In Steinberg am See endet unsere heutige Etappe. Sehr schöner Stellplatz mit sicherlich vielen Freizeitmöglichkeiten. Leider meint der Wettergott, wir sollten uns doch mal in unserem Womo aufhalten. Es regnet. Na gut, ein wenig abhängen und ich freunde mich wieder mit FindPenguins an.
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  • Regensburg Graz

    11–14 sept. 2025, Austria ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir benötigen für die Durchreise von Montenegro für Lotte ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis, welches nicht älter als 10 Tage sein darf. Nachdem ich gestern beim Veterinäramt in Deggendorf vergeblich angerufen habe, meldet sich eine freundliche Stimme um 7.30 Uhr und teilt mit, dass sie nur für Großstiere wie Kühe, Elefanten und Blauwale zuständig sei. Beim Amt in Regensburg sollten wir es versuchen. Gesagt getan, auch hier eine sympathische Dame am Rohr. Ich trage mein Anliegen vor, sie teilt mir verständnisvoll mit, dass sie es mit der zuständigen Amtstierärztin besprechen wolle. Rückruf um ca 9.00 Uhr, die Behörde sei nur für Bürger der Stadt Regensburg zuständig, aber es werde über die Rechtsabteilung geklärt, ob sie unsere Lotte untersuchen dürfen. Inzwischen haben wir uns auf den Weg gemacht und treffen gegen 9.45 Uhr beim Amt ein. Leider gibt es noch keine Rückmeldung der Rechtsabteilung. Also weiter warten, an der Donau spazieren.
    Endlich gegen 10.30 Uhr der erlösende Anruf. Lotte darf untersucht werden und bekommt ihr amtsärztliches Gesundheitszeugnis! Was für ein Aufwand.
    Jetzt heißt es Strecke machen, ca 400 km bis Graz liegen noch vor uns. Zwar ist der Stellplatz reserviert, aber check in schließt um 17.00 Uhr.
    Happy und rechtzeitig erreichen wir den Womopark. Nr. 175 mit dem schönen Namen Theo Lingen soll die nächsten drei Tage unser Platz sein. Leider ist es dort sehr schattig und auch matschig. Auf unsere Anfrage, ob es eine andere Möglichkeit gibt, teilt uns der mächtig erschöpfte und urlaubsreife Rezeptionist mit, dass es am Vortag stark geregnet hätte und er nicht jeden Platz trocken föhnen könnte!
    Wir sollten uns am nächsten Morgen umsehen, täglich reisen ca. 80 Mobile an und ab. Herzlichst bedanken wir uns bei ihm und erfahren, dass er Sonntag in den Urlaub geht.
    Da wünschen wir beste Erholung.
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  • Graz erkunden an zwei Tagen

    12 de septiembre de 2025, Austria ⋅ ☁️ 18 °C

    Die zweitgrößte Stadt Österreichs in der Steiermark ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Wir haben uns zwei Tage dafür Zeit genommen.
    Vom Stellplatz geht es mir den Rad ca 9 km in die Stadt. Der Weg ist super ausgeschildert. Am ersten Tag erkunden wir die Altstadt. Angefangen beim prächtigen Rathaus, den Dom, das Mausoleum, das Joanneumviertel, das Franziskanerkloster, die Murpromenade mit der Murinsel und dem Kunsthaus. Nicht zu vergessen die Hofbäckerei Edeggern-Tax mit ihrem prächtigen Holzportal. Die Aufzählung ist noch lange nicht komplett, aber jetzt soll genug sein.
    Es ist wuselig, Buden und Bühnen werden in der ganzen Stadt aufgebaut. "Aufsteirern" heißt das Fest, das an diesem Wochenende gefeiert wird. Traditionell wird der Sommer mit Volksmusik, Tanz und so manches Kaltgetränk verabschiedet und der Herbst begrüßt.

    Da wir wissen was uns im Zentrum erwartet, schauen wir uns den Kaiser-Josef-Markt mit dem Bauernmarkt an. Und natürlich erwerben wir ein paar Köstlichkeiten.
    Viele Wege führen auf den 473 m hohen Schlossberg. Wir fahren mit dem gläsernen Lift im Berg hinauf. Wow, das ist ein Erlebnis!
    Oben steht er dann, das traditionelle Wahrzeichen von Graz, der Uhrturm.
    Auf unserem Spaziergang bestaunen wir den Glockenturm, den chinesischen Pavillon, den Hackher Löwen, die Kasemattenbühne und lauschen einem Harfenisten. Im Starcke-Haus (Cafe) hat man einen fantastischen Blick über die Stadt. Bei einem Weißgespritzten genießen wir den Rundumblick.
    Die Neugier siegt, und so zieht es uns doch noch ins Getümmel. Scharen von Mädeln im Dirndl und Burschen in Lederhosen ziehen durch die Stadt. Dröhnende Volksmusik. Es ist ein farbenfrohes und fröhliches Bild. Doch uns zieht es zum Womo. Es gibt noch einiges zu tun. Morgen geht die Reise weiter.
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  • Zadar/Bibinje

    14–15 sept. 2025, Croacia ⋅ ☀️ 25 °C

    452 km sind es bis Zadar. Es gibt einen Premium Camping direkt am Meer, aber die Acsi Plätze sind alle belegt. Eine Kategorie besser können wir für 90 statt 110 € bekommen. Ist es Geiz? Uns ist es zu teuer!
    Die Camps sind voll. Fündig werden wir in Bibinje. Schnell telefonisch reserviert und ab.
    Der Platz Matea entpuppt sich als klein und eng. Aber er liegt direkt an der Adria. Die Betreiber sind sehr freundlich, der Preis für eine Nacht (45€) schon sportlich.
    Wir drei genießen unser erstes Bad in der herrlich warmen Adria. Das Leben kann so einfach sein 😃
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  • Mini Camp Podaca

    15–17 sept. 2025, Croacia ⋅ ☀️ 25 °C

    Die netto Fahrtzeit von Zadar bis nach Kotor beträgt ca 7 Stunden. Bei diesem herrlichen Wetter beschließen wir einen weiteren Stopp einzulegen. Podaca hat einen viel gelobten Mini Camp am Meer mit nur wenigen Plätzen für Womos über 6 Meter. Ein Anruf und tata, einen Platz ergattert!
    Nicht nur die phantastische Aussicht, die freundliche Begrüßung, die liebevoll gestalteten Chill-Zone und die kleine Promenade überzeugen uns 2 Nächte zu buchen.
    Ruhig gehen wir die weitere Planung an.
    Zum Abschluss des Tages genießen wir gegrilltes Thunfischsteak mit Beilagen. Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie genial köstlich dieses Essen war 😋 Ein Glas Weißwein, ein Glas Bier und dazu eine wunderschöne Abendatmosphäre. Perfekt!

    Heute ist Bummeltag.
    Na ja, nach dem ersten Kaffee, solange noch etwas Schatten auf unser Auto fällt, bürste ich die Lotte und Micha renoviert das Womo. Beides haben wir seit unserer Abreise noch nicht gemacht, ist also sichtbar von Erfolg gekrönt!
    Aber nun, nun steht bummeln auf dem Programm. Erst einmal eintauchen ins Meer, sitzen und in der Sonne dösen und das Reisetagebuch auf Vorderman bringen.
    So vergehen die Stunden, während die Seele leicht im Rhythmus der Wellen baumelt.
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  • Montenegro/Kotor

    17–18 sept. 2025, Montenegro ⋅ ☁️ 25 °C

    Am Morgen ist es windig. Schnell haben wir unsere Sachen gepackt, uns herzlich von den freundlichen "Nachbarn" und unserem phantastischen Platz verabschiedet.
    Die heutige Route nach Kotor beträgt zwar nur ca 160 km, wird aber mit 4 Stunden Fahrtzeit angegeben. Es wird eine bewegte Tour, auf und ab an Dubrovnik vorbei. An einem kleinen View Point genießen wir die gigantische Aussichte. Uns geht sprichwörtlich "das Herz auf"!
    Die Grenze zu Montenegro wirkt unscheinbar. Eine kleine Schlange hat sich gebildet. Geht wohl flott vorran - nein, die Grenzbeamten nehmen ihre Aufgaben sehr genau, Nur Lottes Ausweis und Gesundheitszeugnis schenken sie keinerlei Beachtung!
    So dauert es ca 45 Minuten bis wir durch sind.
    Weiter schlängelt sich die Straße durch die gebirgige Landschaft. In Kamenari nehmen wir die Fähre nach Lepetani (fährt alle 10min/24h). Die letzte 30km führen über eine sehr schmale Straße, einerseits die Bucht von Kotor, andererseits Häuser zum greifen nahe. Bei Gegenverkehr, der rege ist, bedarf es einer Verständigung, wer fährt und wer dicht am Abgrund wartet. Micha jauchst vor Freude, da wird das Kind im Mann geweckt. Ausnahmsweise wahr ich ziemlich still.
    Nach 7 Stunden hin und her in Kotor, haben wir einen Parkplatz bei "Camping" Bex bekommen. 35€ die Nacht, dafür mit nichts. Okay direkt am Ufer der Bucht, mit Blick auf die Altstadt und den Kreuzfahrer Aida.
    Die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit ihren eindrucksvollen Stadtmauern, Plätzen und engen Gassen ist die älteste Stadt Montenegros voller Sehenswürdigkeiten. Wir bummeln über die glattpolierten Pflastersteine, genießen den Flair der Katzenstadt. Die Samtpfoten werden hier besonders verehrt, haben sie doch einst die Menschen der Stadt vor der Pest bewahrt. An dieser Stelle: Liebe Grüße an Sabine, das wäre ein Ort für dich 😃.
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  • Albanien/Lake Shkodra Resort

    18–22 sept. 2025, Albania ⋅ ☀️ 25 °C

    Der 10. Reisetag führt uns auf der 7, Etappe"endlich" nach Albanien. 2328 Kilometer werden wir bei Eintreffen gegen 13.30 Uhr auf dem Lake Shkodra Resort zurückgelegt haben - geschafft. Vielen staunenden Menschen haben wir von unseren Reiseplänen erzählt, oftmals haben wir im Laufe der Vorbereitungen daran gezweifelt, dass wir sie wirklich in die Tat umsetzen werden. Wir haben! Aber es fühlt sich noch unwirklich an.
    Abklatschen und mit einem Spritzer anstoßen.
    Die Etappe selbst war mit 161 Kilometern eher kurz, dauerte aber knapp 5 Stunden. Spektakulär kurvige Küstenstraßen, ein Supermarkt in der MNE-Hauptstadt Podgorica, in den mindestens 3 Aldis/Lidls hineingepasst hätten, ein unspektakulärer Grenzübertritt in Hani i Hortit und ein Resort, das vermutlich bewusst auf den Namen Camping verzichtet. Unter den Top Ten auf dem Balkan würde das Shkodra Resort ganz vorne stehen, lässt man Animations- und Eigenes Bad auf dem Stellplatz-Tempel außer Acht. Wir stehen wunderbar beschattet unter Platanen. Sanitär: super sauber; Restaurant: reichhaltig, gut und günstig; Stellplätze: großzügig und bekiest. Wir zahlen mit ACSI-Card 76 € für vier Nächte. Alles weitere: www.lakeshkodraresort.com. Für nicht Camperbesitzer gibt es Glamping, feine Zelte und schöne Baumhäuser können gemietet werden 🥰
    Das Wort chillen kennt man auch in Albanien, also los.
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  • Camp Balcony/Theth

    22–24 sept. 2025, Albania ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach vier Tagen Auszeit im Lake Shkodra Resort am Skutarisee muss es nun aber weitergehen. Theth in den albanischen Alpen ist unser heutiges Ziel. Über die S21 geht es auf einer schmalen Straße mit unzähligen Spitzkehren über den Pass "Qafa buni i Thorës - Kehlkopf " auf 1655m zum Camp Balcony. 66km in gut 3 Stunden sprechen für sich.
    Es hat sich gelohnt, wir stehen umringt von einem fantastischen Bergpanorama oberhalb von Theth. Der sympatische Betreiber legte uns sogleich einen "roten Teppich" aus. Service for tourist, Lotte hat es sehr gefallen 😄
    Nachmittags sind wir vorbei an der Zipline über eine "Abkürzung" hinunter in den Ort gewandert. Laute Technomusik schallt uns entgegen. Das Dorf ist im Wandel. Waren einst Wanderer, Bergbestauner oder Genussmenschen hier unterwegs, wird heute die Generation Z hauptsächlich angesprochen.
    Wir marschieren zum eigentlichen Ortskern, die Atmosphäre ist entspannt. Wir bewundern die Häuser im traditionellen Baustil und die um 1892 erbaute "Kisha e Thethit". Zurück am Camp haben wir gut 10km in den Füßen und Pfoten mit einigen Höhenmetern. Puh ha.
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  • Blue Eye/Syri i Kaltër von Kapreja

    23 de septiembre de 2025, Albania ⋅ ☀️ 24 °C

    "Der Weg zum "Blautopf" erfordert gute Kondition und Trittsicherheit", schreibt das Hobo-Team in unserem Reiseführer-Wegbegleiter. Für wahr: die 2,5 Kilomter zum Blue Eye/Syri i Kaltër von Kapreja hatten es in sich. Nach kurzer einfacher Schotterpiste ging es in praller Sonne (26⁰) einen steinigen Pfad stramm bergauf. Die Abstände meiner Verschnaufpausen wurden immer kürzer, die Pausen länger. Für Do und auch für Lotte kein Problem. Dann irgendwann Stimmengewirr und Wasserrauschen. Geschafft. Eine Stunde statt eineinhalb, für unsere/meine Verhältnisse richtig gut. Mit durchgeschwitztem T-Shirt aber stolzer Brust bewundern wir die mutigen Brückenspringer, die sich in das 10⁰C "warme" Wasser stürzen. Bis zum eigentlichen Blue Eye sind es noch 2 Minuten um die Ecke. Ein kleiner Wasserfall und eine unterirdische Quelle sorgen für permanenten Zufluß, glasklar, azurblau und eiskalt. Do traut sich Wadentief hinein, Lotte ist begeistert und nimmt gleich zweimal nacheinander ihr Wat-Bad. Auch der Rückweg hat es in sich, besonders für Do, die trotz elastischer Bauchleine mit der vorausspreschenden Lotte zu kämpfen hat. Dann aber, ein Glas eiskalten Weißwein mit eiskalter Selter im Restaurant am Busparkplatz. Dorthin hatten wir uns von Theth aus bringen lassen. Für die Rücktour konnten wir den Fahrer mit einem kleinen Trinkgeld überreden, uns über Theth hinaus zum Camping Balcony hinauf zubringen.
    Erschöpft, aber sehr zufrieden lässt das Reisetrio den Tag ausklingen und verlängert gleich um eine Nacht.
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  • Theth 2

    24–27 sept. 2025, Albania ⋅ ☁️ 22 °C

    Eine Nacht on Top heißt auch ein weiterer Tag für kleine Abenteuer.
    Unser Reiseplan muss überarbeitet werden. Die geplante Tour nach Koman und weiter mit der Fähre auf dem Drin nach Fierze können wir wegen der zur Zeit schlechten Straßenverhältnisse nicht fahren.
    Der grobe Plan, zurück an die Küste.
    Während Micha weiter unsere neue Route ausarbeitet, gehen Lotte und ich noch eimal hinunter nach Theth. Wir schlendern entlang an einem Bach und betrachten die schönen Guesthouses, die teils mit Holzschindeln eingedeckt sind. Bevor es wieder bergauf geht, rasten Lotte und ich an der Kirche.
    Für den Rest des Tages genießen wir das gewaltige Bergpanorama und "lassen den lieben Gott einen guten Mann sein".
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  • Patok/Pata Camping

    25–26 sept. 2025, Albania ⋅ ☀️ 24 °C

    Früh am Morgen geht es zur Küste runter. Die Pass-Straße ist schmal und wir hoffen auf möglichst wenig Gegenverkehr. Der Plan geht auf. Zu meiner Freude haben wir stattdessen einige tierische Begegnungen, wie Schafe, Schweine oder ein Muli.
    Ein kurzer Abstecher führt zur Ura e Mesit. Die 108 Meter lange Steinbogenbrücke aus der osmanischen Zeit spannt sich über das ausgetrocknete Flussbett der Kir. An der Brücke entdeckt Micha eine Schildkröte 😍.
    Das Einkaufen in Albanien ist gewöhnungsbedürftig. Es gibt viele kleine Shops. Mal mit mal ohne Gemüse, Brot oder Käse. Diesmal haben wir Glück, es gibt alles was wir benötigen.
    Gute 60 km und ca 75 Minuten trennen uns noch von der Patok-Lagune. Hier gibt es gemütliche Fischrestaurants auf hölzernen auf Stelzen über dem Wasser. Da müssen wir natürlich hin.
    Wir bekommen auf dem kleinen Pata Camping einen Platz. Zwei junge Männer (Christoph und Rudi), haben hier im Frühjahr ihre Existenz mit dem Camp und einem Restaurant gegründet. Hippie Styl lässt grüßen. Wir lassen kurzerhand die Stelzenhäuser sausen und melden uns dort zum Abendessen an.
    Wir sind zu acht (zwei Engländer, ein Schweizer und fünf Alemannen), werden an einen Tisch gesetzt und verbringen einen vergnügten und unterhaltsamen Abend mit einem leckeren Menü. Bruscetta, Fischsuppe, Salat, gegrilltes Gemüse und lecker Meeräsche. Und das alles für 15€!
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  • Krujë

    26–27 sept. 2025, Albania ⋅ ☁️ 22 °C

    Die nächste kurze Etappe führt uns in die 9000-Einwohnerstadt Krujē mit altem Bergdorf und Festung und neuerem Skanderbek-Museum (1982) von Diktator-Tochter Pranvera Hoxha entworfen. Eher ein Ort der Heldenverehrung des Mannes, der sich im 15. Jahrhundert erfolgreich gegen die Osmanen zur Wehr setzte, steht jedenfalls im Reiseführer. Unsere Nachbarn aus Ofterdingen fanden es interessant, wir durften nicht rein wg. Lotte, so ein Pech....Das hatten auch die zahlreichen Souvenir-Verkäufer, die in und vor ihren Läden im alten Basar alles mögliche an Kitsch und "Kunsthandwerk" den Touristen anbieten - MiDo lehnten ab, Lo schnüffelte nur. Nix zu holen bei den Gjermanēt. Der anstrengende Anstieg zur Festung hoch durch die Wohnviertel zeigte auch hier deutlich das Müllproblem, mit dem Albanien zu kämpfen hat.
    Am Abend bezieht es sich hier etwas, dennoch nehmen wir unser Dinner auf der Dachterrasse des Wohn- und Servicehauses ein. Kleines Zeitproblem in der Küche, aber vor dem kurzen Donnerwetter sind wir wieder im Womo,
    Camping Vista Krujë: 15 Euro
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  • Bago/Plazhi i Bardhë

    27–29 sept. 2025, Albania ⋅ ☁️ 23 °C

    Abends mit dem Rauschen der Wellen einschlafen und morgens mit dem Klang der Dünung aufwachen. Das nenne ich Entspannung pur,
    Wir stehen zwei Tage auf dem Plazhi i Bardhë direkt am Meer.
    Die estische Platzwartin empfängt uns mit offenen Armen. Erklärt uns alles wesentliche im rasant gesprochenen englisch! Besonders wichtig: um 15.00 Uhr kommt der Obst - und Gemüsehändler. Natürlich lassen wir uns nicht lumpen, kaufen ein paar Walnüsse und Pfirsiche. Beides ist so köstlich, da bin ich am nächsten Tag gleich wieder hin, um uns zu bevorraten.
    Strandspaziergänge und das Bebachten der Haubenlerche runden unsere Zeit ab.
    Der Platz besticht nicht nur durch seine phantastische Lage. Auch die sanitären Einrichtungen sind sehr gepflegt und werden mehrmals täglich gereinigt. 2500 Lek die Nacht bezahlen wir dafür gerne.
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  • Berat/Camping Niko

    29–30 sept. 2025, Albania ⋅ ☁️ 20 °C

    Berat, die schönste Stadt des Landes, 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe gekürt, ein Highlight in jedem Reiseführer - und auch für uns!
    Aber zuerst einmal wollten wir uns bei dem allseits beliebten Niko einen Platz in seinem Garten sichern. Super, dass hat geklappt!
    Freundlich erklärt er uns auf albanisch und vereinzelten englischen Begriffen wo wir alles finden und bietet uns einen Platz auf der Terrasse an. Im nu serviert Niko uns köstliche Melone zur Begrüßung.
    Nun aber los, "die Stadt der übereinandergestapelten Fenster" oder "der 1000 Fenster" , wie Berat auch genannt wird, will erkundet werden.
    Die beiden gut erhaltenen Ortsteile nördlich und südlich des Flusses Osum, das muslimische Mangalem und das christliche Gorica, stammen aus der osmanischen Zeit.
    Ihr heutiges Aussehen verdanken sie dem Wiederaufbau nach einem Erdbeben (1851) und das Berat 1961 von der kommunistischen Regierung zur Museumsstadt erklärt wurde.
    Wir bummeln durch das muslimische Viertel die engen steilen Gassen den Festungshügel hinauf. Im Restaurant "Veranda" lassen wir uns gefüllte Auberginen, Schafskäse und Oliven schmecken. Der Name verspricht nicht zuviel, von hier oben haben wir ein herrlichen Panoramablick.
    Das Frühstück heute morgen bei Niko war der Hammer! Für jeden Gast presst er frischen Orangensaft, backt Krapfen, brät Spiegeleier und Würstchen, serviert selbstgemachte Marmeladen, Feta, Tomaten und Brot, sowie eine Kanne Kräutertee on Top.
    Pappensatt und rundum zufrieden starten wir in unsere 13. Etappe.
    Stellplatz: 1500 Lek
    Frühstück: 500 Lek pro Pers.
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  • Osumi Canyon/Camping Kalaja

    30 sept.–1 oct. 2025, Albania ⋅ ☀️ 23 °C

    Von Berat zum Osum Canyon - die Fahrt zieht sich. Zum einen, weil Kilometer pro Stunde in AL nunmal sehr gering sein können und das im Kopf immer noch nicht abgespeichert ist. Hindernisse kommen hinzu. Dieses Mal über 20 Kilometer aufgefräster Asphalt, mal die rechte Fahrbahn, mal die linke oder ein Quadrat in der Mitte. Mit hochkantigen Übergängen, die einen nahezu zum Anhalten zwingen. Als die nächsten Ausfräsungen Bindemittel verschmiert in der Sonne glänzen kommt ein Gedanke auf, der sich hinter der nächsten Kurve bestätigt: Hier wird asphaltiert, mit allem Drum und Dran. Aber ein kleines rundliches Orange-Männchen regelt mit seinem rot-grünen "Tennisschläger" den gesamten Verkehr - so geht es auch!
    Begegnung im Gegenverkehr (Stop und Scheibe runter) mit den Ein-Platz-Zuvor-Nachbarn aus der Nähe von Freiburg. Dann der erste Viewpoint auf die Schlucht: Gewaltig, atemberaubend, an den tiefsten Stellen 70 bis 80 Meter tief - ein spektakuläres Stück Natur, das der Osum in Jahrmillionen geschaffen hat. Der nächste Halt nicht minder faszinierendem Ausblick. Aber Vorsicht, tiefes Loch im Fels, Der Sage nach soll sich eine versprochene Braut ihr Verschwinden gewünscht haben und das Gestein tat sich auf und wech war sie.
    Nur wenige Kilometer weiter ein Abzweig, der zu einer Holz beplankten Stahlbrücke führt, und einen sensationellen Blick in alle Richtungen bieten. Außerdem kann man viele Foto süchtige Autofahrer bei Park- und Wendemanövern beobachten. Wir waren glücklicherweise von einem etwas höher gelegenem Stellplatz zu Fuß "angereist" - ganz entspannt.
    Und so strandeten wir auch auf dem Rückweg am Nachmittag auf einem netten kleinem Camp in Çorovoda. Die italienischen Gastgeber begrüßten uns herzlich in ihrer Landessprache, boten uns türkischen Kafe und Raki an. Den leckeren Kafe nahmen wir gerne an und versprachen am Abend den Raki zu probieren. Gesagt - getan, am Abend stand die sympathische Italienerin am Womo mit zwei Gläsern auf dem Tablett. Stolz teilte sie uns mit, dass sie den Schnaps selbst hergestellen.
    Wir waren zu schwach - der Raki für uns zu stark! Camping Kalaja: 1500 Lek pro Nacht
    Morgen geht es zum Weingut mit Stellplatz.
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  • Albanica Prifti Winery/Kloster Ardenicë

    1–2 oct. 2025, Albania ⋅ ☁️ 23 °C

    Den Abstecher A28 aus dem Tourenbuch "Albanien ein faszinierendes Reiseland für Wohnmobile und Pkw" (danke an JoKa für das tolle Buch) mussten wir auf jeden Fall machen! Wird hier doch das Restaurant "Albanica" und die Weinkellerei der Familie Prifti hoch gelobt. Zu Recht, wie wir feststellen. Das Anwesen befindet sich in einer traumhaften Lage, inmitten von eigenen Weinbergen. Zudem bietet der Besitzer 9 kostenfreie Stellplätze mit WC, Dusche und Strom an. 👍🏻
    Unser Gastgeber begrüßte uns auf das Allerherzlichste. Gerne erläuterte er uns den Weg zum Orthodoxen Kloster. Nach einem Fußmarsch von knapp einer halben Stunde bestaunen wir das aus dem Jahr 1282 entstandene Gebäude. Leider ist das Tor verschlossen. Aber da - es kommt eine kleine Reisegruppe angefahren und der Leiter klopft energisch an die Tür. Ein älterer Mann öffnet und wir nutzen die Gelegenheit mit hinein zugehen. Gerne zahlen wir 200 Lek für das bedeutsamste Kloster Albaniens. 1451 soll Skanderbeg (Nationalheld) seine Donica hier geheiratet haben. Ardenicë war eine der wenigen religiösen Stätten, die während der Atheismuskampange Hoxhas vor Zerstörung verschont blieb.
    Wie gut, so können wir das Gemäuer und die Kirche mit ihren guterhaltenen Fresken und prunkvoll geschnitzten sowie vergoldetem Interieur bestaunen.
    Abends lassen wir es uns bei albanischem Wein und allerlei Köstlichkeiten auf der Dachterrasse des Restaurants gutgehen. Alles was hier aufgetischt wird stammt aus eigenem biologischen Anbau der Familie.
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  • Gjirokastër\Ora RV Camping

    2–4 oct. 2025, Albania ⋅ 🌧 16 °C

    Schwerstarbeit für "Adriano". Gleich zum Start geht es vom Weingut die 20-Prozentrampe hinauf zur Hauptstraße. Ansonsten 130 Kilometer tolle Autobahn und super Landstraße Richtung Gjirokastēr. Total entspanntes Fahren, gar nicht mehr gewohnt, aber gerne angenommen. Die SH4 begleitet bis nach Tepelenē die Vjosē - Europas letzten Wildfluß, den wir später noch in Richtung Permet folgen werden.
    Das Etappenziel ORA Camping liegt straßennah, aber die Geräuschkulisse ist nichts gegenüber dem ohrenbetäubenden Lärm, den am gestrigen Nachmittag die 20köpfige Mädelshorde auf der Terrasse des Weingutes veranstaltet hatte.
    Wir wettern einige Schauer ab und waschen Wäsche. Blöd nur, wie trocken bekommen? Spanne ein Spinnennetz im Womo, ist halt campen. Aber auch doof unter Strümpfen, T-Shirts und Unterbüxen zu sitzen. Der junge Camp-Manager bietet an, in deren Wohnung unsere Wäsche in den Trockner zu schmeißen. Deal. Für 5 €. Und dann weißt Do mich auf einen Neuankömmling hin, schwarzer Nugget mit Pferdelogo. Die dritte Begegnung mit Sandra und Martin wird mit einem Bier/Wein-Abend in der Bar am Platz fortgesetzt.
    Zur Festung oberhalb von Gjirokastēr werden wir vermutlich vom Vater des geschäftstüchtigen Jung-Managers in einem betagten Mercedes-Benz chauffiert. Deal. Für 5 €. Sehr gut angelegt, sagt sogar Do. Die mittelalterliche Festung thront oberhalb des Basars, das Herz der Altstadt. Ein beeindruckendes Bauwerk mit riesigem Freigelände von dem man einen fantastischen Ausblick auf die Häuser, das Drin-Tal und die allerdings Wolken verghangenen Berge hat. Gjirokastēr (20000 Einwohner) wird auch Stadt der Steine genannt. Die alten osmanischen Häuser sind aus den grauen Steinen der Berge der Umgbung errichtet, auch die Dächer sind mit Steinplatten gedeckt. 2005 wurde die Geburtsstadt von Diktator Hoxha in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen. In den steilen Gassen des Basar-Viertels tobt das touristische Leben. Restaurants, Cafés oder kleine Imbisse werden bevölkert. Kitsch und Kunst werden offenherzig oder eher gelangweilt angeboten. MiDoLo mischen mit und treffen auf SaMi. Ein letzter gemeinsamer Kaffee und die letzte Verabschiedung, die beiden begeben sich in Richtung Norden. Wir bleiben noch in der Region..
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  • Benjë/Schwefelquellen/Lengarice-Canyon

    4–5 oct. 2025, Albania ⋅ ☁️ 14 °C

    Die um 25°C warmen Thermalquellen von Benjë sind ein Highlight sowohl bei Touristen wie Einheimischen. Bis vor wenigen Wochen konnte man bis zur fotogenen Osmanischen Brücke Ura e Kadiut mit dem Womo fahren. Jetzt ist der Weg gesperrt. Platzanweiser stoppen die Weiterfahrt. Eine riesige Baustelle tut sich auf. Hier werden vermutlich Kassenhäuschen, Parkplätze und ein Picknickarenal entstehen.
    Wir fahren zurück auf den Camping BenjëPërmet.
    Von hier aus sind es wenige Gehminuten bis zu den Gesundheitsbecken. Es herrscht Betrieb, aber nicht überfüllt. Und obwohl die Außentemperatur nicht zum baden einlädt, begeben wir uns in das leicht unangenehm riechende warme Becken. "Was tut man nicht alles für die Gesundheit"! Die angenehme Temperatur des Wassers und die gigantische Umgebung der Lengarice Schlucht lassen Körper und Geist total entspannen.
    Kochen steht heute nicht mehr auf dem Programm. So gehen wir ein Camping weiter. Hier bieten Neta und Shpetimi in ihrem Restaurant eine kleine Auswahl an Gerichten mit Produkten aus ihrem Garten an. Lecker, für albanische Verhältnisse aber schon teuer. Das ältere Ehepaar versteht sein Geschäft.
    Camping Benjë-Përmet: 1500 Lek.
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  • Ksamil/Ksamil Caravan Camping

    5–6 oct. 2025, Albania ⋅ ☁️ 19 °C

    Auf der Fahrt gibt es immer mal wieder landestypische Szenen zu sehen. Ob Mensch, Tier oder Natur
    Da sind wir nun in Ksamil, dem südlichsten Punkt unserer Reise.
    Wie so häufig, werden wir auch auf dem Campingplatz freundlich begrüßt und mit Kafe bewirtet. Die Gastfreundlichkeit der Albaner ist wirklich herzlich.
    Bei einem Spaziergang machen wir eine bedrohliche Erfahrung. Einige Straßenhunde finden unsere Lotte interessant. Es wird gegenseitig aneinander geschnüffelt. Und plötzlich schlägt die Stimmung um, ein Rüde geht auf Lotte los, beißt in ihren Nacken. Ein Taxifahrer auf der gegenüber liegenden Seite eilt zur Hilfe, verjagt die Hunde und droht mit einem Stein zu werfen. Wir bedanken uns mehrmals für seine Unterstützung und er fragt woher wir kommen, "Alemannia" geben wir zur Antwort. Der Mann freut sich und gibt uns zu verstehen, dass Deutschland gut ist und zählt einige Fußballclubs und Unternehmen auf.
    Lotte hat die Attacke zum Glück ohne sichtbare Verletzungen überstanden. Leicht bedröbbelt gehen wir zum Beach. Hier, an der engsten Stelle der Straße von Korfu, sind es weniger als 4km. Die griechische Insel erscheint zum greifen nahe.
    Wenige Badegäste tummeln sich am Strand - die Saison neigt sich dem Ende.
    Abends sitzen wir gemütlich bei prasselndem Regen im Womo und schütteln den Würfelbecher.
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  • Himarë/Camping Kranea

    6–8 oct. 2025, Albania ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach Himarë sind es gut und gern 70 Kilometer. Gleich zu Beginn ein kleiner Abstecher zum Hypermarche. Einmal durchs Häusermeer von Sarande und zurück. Zweimal Kaffee einmal Müsli, Rotwein war aus. "Mal gewinnt man, mal verliert man"', sagt Do. Stimmt, verloren. Nach dem Steinlabyrith tolle Küstenstraße. Wir steuern Camping Kranea an. Wie beschrieben: direkt am Meer, nur von einer Straße (Sackgasse) getrennt. Ungefähr 20 parzellierte und beschattete kleine Stellplätze mit vorwiegend deutscher und österreichischer "Stammkundschaft". Jetzt sind die Flensburger auch eingezogen, für zwei Tage. Volle Sonne 20⁰, doch mächtig starker Wind, der aber 'ne dufte Dünung mit sich bringt. Abends kommt Gemüsepfanne mit Shrimps vom Grill auf den Teller.
    Der Dienstag wird zum Waschtag für Geschirr, Bettwäsche sowie Kleidung und Körper. Alles sauber. Morgen geht es weiter. Wohin steht erst nach Redaktionsschluss fest.
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  • Orikum/Dhermi

    8–9 oct. 2025, Albania ⋅ 🌬 19 °C

    Von Himarē nach Dhermi sind es nur zwei Bergrücken weit. Zwischenstop an einem unscheinbaren (Super) Market, allerdings erstaunlich gut bestückt. Dhermi ist eine typische Hangansiedlung, mit einer "Oldtown". Der beschriebene Parkplatz liegt im Radius einer großzügigen Spitzkehre, an dem Tanklastwagen aus einem Gebirgsbach Frischwasser pumpen. Do hat heute den "schlechtesten Tag wg. Rücken seit Reiseantritt". Sie braucht Bewegung. Gefühlt 989,75 Stufen zur oberhalb der "Oldtown" gelegen kleinen Marien-Kapelle. Der Aufstieg lohnt sich wegen der Wandmalerein und des fantastischen Blickes über Stadt und Meer. Nach dem Abstieg geht es mit "Adriano" an den Strand von Dhermi. Alles verbaut, oder im Bau. Ressorts mit beschrankter Einfahrt und Torhäuschen. Der kleine Abschnitt wo man noch frei stehen könnte eine Katastrophe, Müll, Unrat, Bauschutt - hier wollen wir nicht bleiben. Beschluss: Verlassen die albanische Adria durch den Llogara-Tunnel ("Today for free", lächelt der Mann im Mautwärterhäuschen) nach Orikum am südlichen Ende der Bucht von Vlore. Wir platzieren uns nahe eines polnischen Vans direkt am Strand. Später reiht sich noch ein Womo mit Segeberger Kennzeichen ein. Vielleicht zehn Meter vor uns dröhnt nach dem dritten stürmischen Sonnentag die Dünung an den Strand. Gegen 18 Uhr macht die Natur das Licht aus. Wir später, aber früh.Leer más

  • Radhimë

    9–11 oct. 2025, Albania ⋅ ☀️ 17 °C

    Aufwachen direkt am Strand. Die donnernde Dünung ist über Nacht einem leisen Rauschen gewichen. Hinter den Bergen geht die Sonne auf und wirft Palmenschatten auf den weißen Kieselstrand. Tief einatmen. Erstes Freistehen an einem tollen Platz westlich von Orikum.
    Die beiden "Segeberger" unseren Alters kommen aus Hamburg, die Womo-Vermietung aus SE. Wir schnacken über was wohl? Die Reise, die Dauer, die Ziele, die Erlebnisse, den Verkehr, auch wenig über Familie. Die beiden sportlichen Typen (sie vier - er fünf Enkel) sind vermutlich auch "zweite Wahl", aber nett - wie wir.
    Unsere Reise geht weiter, gute acht Kilometer in nördliche Richtung. Ankunft auf dem Camping Vlore gegen 11:15 Uhr. Puuuh! Unsere Reise-Engel beschweren sich, warum wir sie überhaupt geweckt haben. Kurzarbeit.
    Unser Stellplatz liegt direkt oberhalb des schmalen Kieselstrandes, direkt dem weiter auffrischenden Nordwestwind ausgesetzt, bei voller Sonne. Auch der provisorische Windschutz schafft nur bedingt Abhilfe.
    Abends: selbstgemachter griechischer Salat mit Doppeltoast, aus Tomate, gebratenen Aubergine (Patēllxhani) und zwei Lagen albanischer Scheibletten. Hammer lecker. Beschluss: morgen weiter.
    Tolle Morgenstimmung bei leichtem Meeresrauschen und die Aussicht auf ein üppiges Frühstück mit Rührei stimmen uns um. Wir bleiben, was interessiert uns der Beschluss von gestern. Es wird ein toller Tag mit viel Sonne, ganz schwacher Brise und großem Chill-Bedürfnis. Aber nur faul geht auch nicht, Arbeitsteilung: Mi Abwaschbürste, Do Lotte-Bürste. Abends: Reste aus allen Ecken. Erst recht: Hammer lecker.
    Beschluss: morgen weiter.
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  • Mizë Camp Parking

    11–12 oct. 2025, Albania ⋅ ☀️ 21 °C

    Auf geht's zur Narta-Lagune. An der Mündung auf einer kleinen Insel liegt das Kloster der HL. Maria. Es stammt aus dem 8. oder 9. Jh. und ist damit eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse aus byzantinischer Zeit. Über einen geschwungenen Holzsteg gelangt man auf die Insel. Leider für Hunde verboten, so bleibt Micha mit Lotte an Land und ich begebe mich auf Erkundungstour.
    Unser Platz für die Nacht ist in Mizë, eine Entenfarm (Rosaku i Mengjezit) mit Restaurant in idyllischer Lage an einem kleinen See. Micha genießt gebratenes Huhn auf Kartoffeln, für mich gibt es lediglich grob geschnittenen Salat mit Käse und Kartoffeln von Michelmann.
    Der kleine schwarze Hund vom Platz findet unser Womo spannend - Lotte ihn nicht! Es kommt zu einer Auseinandersetzung, in der Micha den Kürzeren zieht. Das Ergebnis ist eine doll blutende Wunde am Knöchel. Zack, Druckverband angelegt und wir haben alle Probleme gelöst.
    Dem Kniffelabend steht nichts mehr im Wege, hoch die Arme 💪.
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  • Shkodra, der Kreis schließt sich

    12–14 oct. 2025, Albania ⋅ ☀️ 20 °C

    Da sind wir wieder!
    Das Lake Shkodra Resort hat uns zu Beginn unserer Albanien Tour bereits mega gut gefallen und ist ein guter Ort sie abzuschließen.
    Wir sind wehmütig. Das Land hat uns in vielerlei Hinsicht berührt. Aber für ein Fazit ist es definitiv zu früh.
    So genießen wir hier unseren letzten Cappuccino, die besten albanischen Croissants, dösende sonnige Stunden und ein Abendessen mit wunderschönem Sonnenuntergang.
    Achtung Suchtgefahr! 🥰
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