2 Tage vorher: Aufregung und Vorfreude
13 października 2024, Niemcy ⋅ ☁️ 13 °C
🍀
Herzlich willkommen auf meiner Seite 🌞
Ich nehme Euch mit auf eine sechsmonatige Reise über den Atlantik und berichte über meine Erfahrungen, das Leben an Bord sowie die bereisten Länder und Landaufenthalte ⛵
Der durchaus philosophisch angehauchte Name ~Gedanken über Bord~ entstand nach einem dreizehnsekündigen Brainstorming auf der Insel Juist, als mich meine Begleiterin dazu inspirierte, meine Erlebnisse für alle Daheimgebliebenen in irgendeiner Form festzuhalten 💭
Daher: Schön, dass ihr hier seid und das Ganze verfolgen wollt 🌅
In zwei Tagen geht es los und ich muss zugeben, ein bisschen Aufregung und Vorfreude steigt langsam auf 🌌
Stay tuned, bald geht es los ⚓
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Welcome to my site 🌞.
I'm taking you on a six-month journey across the Atlantic and reporting on my experiences, life on board, the countries I visited and my stays ashore ⛵
The quite philosophical name ~Thoughts overboard~ came about after a thirteen-second brainstorming session on the island of Juist, when my companion inspired me to record my experiences in some form for everyone at home 💭
So I'm glad you're here and want to follow the whole thing 🌅
It starts in two days and I have to admit, a bit of excitement and anticipation is slowly building up 🌌
Stay tuned, it will start soon ⚓
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Aller Anfang ist: Packen 🧳
15 października 2024, Niemcy ⋅ ☀️ 14 °C
Das große Packen 🧳
Eine 100 Liter Tasche, ein 60 Liter Backpack, ein Tagesrucksack und ein 4-Personen-Zelt für 6 Monate auf hoher See 🌊
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The big packing 🧳
A 100 liter bag, a 60 liter backpack, a daypack and a 4-person tent for 6 months at sea 🌊
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Teaminterne Vorbereitungstage 📝
15–17 paź 2024, Niemcy ⋅ ☁️ 14 °C
Vorbereitung ist das A und O🧳
Um bestens für die kommenden 6 Monate gerüstet und für die Reise startklar und vorbereitet zu sein, haben wir uns - das Lehrkräfteteam sowie die drei Hauptverantwortlichen - bereits im Mai zu einem Vorbereitungswochenende in Berlin getroffen 🏙️
Seit Dienstag (15.10.24) haben wir uns nun in einem AirBnb in Osnabrück niedergelassen, um die finale Organisation sowie die Planungen durchzugehen und durchzusprechen 💬
Morgen geht es dann endlich nach Amsterdam und damit auf unser Zuhause für die nächsten 6 Monate - die Regina Maris ⛵
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Preparation is the be-all and end-all🧳
In order to be optimally equipped for the next 6 months and to be ready and prepared for the trip, we - the team of teachers and the three main responsible persons - already met in May for a preparation weekend in Berlin 🏙️
Since Tuesday (15.10.24), we have now been based in an AirBnb in Osnabrück to go through and discuss the final organization and planning 💬
Tomorrow we will finally be leaving for Amsterdam and our home for the next 6 months - the Regina Maris ⛵
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Die ersten Tage ☀️
17–19 paź 2024, Holandia ⋅ ☁️ 19 °C
Ein Gefühl des Respekts und der exponentiell steigenden Vorfreude 📈
Als ich das Schiff zum ersten Mal mit meinen eigenen Augen sah, dachte ich: "Das soll es sein? Dein Zuhause für die nächsten 6 Monate? Und da sollen auch noch 33 Schülerinnen Platz finden? Niemals!"
Der äußere Eindruck ließ kurze Zweifel aufkommen, ob dieses Schiff für eine Atlantiküberquerung überhaupt gerüstet sei.
Kurz bevor wir unseren ersten Fuß auf das Schiff setzen, sollten wir - auf Johans (Chef) Rat hin - noch einmal tief Durchatmen, denn mit diesem Schritt "würden wir uns in eine neue Welt begeben".
Die Crew begrüßte uns freundlich. Gesprochen wurde zunächst deutsch, aber als Shell (Köchin aus Irland, wohnhaft in Wales) an Bord kam, wurde hauptsächlich Englisch gesprochen.
Etwa eine halbe Stunde nach Ankunft haben wir uns dann auf eine Erkundungstour durchs Schiff aufgemacht. Der anfängliche Respekt wandelte sich mit jeder Sekunde und jeder Minute die verstrich, in immer weiter wachsende Vorfreude.
Nachdem wir unsere Cabins bezogen hatten, fingen wir an, einige organisatorische Dinge zu besprechen. Dabei wurden wir von der Crew zu einem 'lecker Bierchen' eingeladen und verbrachten den Abend in geselliger Runde mit der Schiffseigner-Familie.
Am Freitag stand zunächst die Amtsärztliche Untersuchung zur Seediensttauglichkeit statt. Alle Lehrkräfte haben diese ohne Beanstandung überstanden und konnten sich im Anschluss - nach einigen Besorgungen - wieder an die Organisation und Planung der nächsten Tage machen.
Highlight des Tages war dann das Einräumen von etwa 3 Tonnen Lebensmitteln sowie die erste Mahlzeit von Shell (Lasagne mit Pommes).
Am Samstag (heute) dürfen zwischen 10:00 - 18:00 Uhr die Schüler*innen dann ebenfalls diese neue Welt betreten.
Ganz ehrlich: Wie cool wird das bitte?
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A feeling of respect and exponentially increasing anticipation 📈
When I saw the ship with my own eyes for the first time, I thought: "This is it? Your home for the next 6 months? And there's room for 33 schoolgirls? No way!"
The external impression gave rise to brief doubts as to whether this ship was even equipped for an Atlantic crossing.
Shortly before we set foot on the ship for the first time, we should - on Johan's (boss) advice - take a deep breath, because with this step "we would be entering a new world".
The crew greeted us warmly. German was spoken at first, but when Shell (a cook from Ireland who lives in Wales) came on board, English was the main language spoken.
About half an hour after arriving, we set off on an exploratory tour of the ship. The initial respect turned into growing anticipation with every second and every minute that passed.
Once we had settled into our cabins, we started to discuss a few organizational matters. We were invited by the crew for a 'tasty beer' and spent the evening socializing with the ship owner's family.
The first thing on Friday was the medical examination for fitness for sea service.
All the teachers survived this without complaint and - after running a few errands - were able to get back to organizing and planning the next few days.
The highlight of the day was putting away about 3 tons of food and Shell's first meal (lasagne with chips).
On Saturday (today) between 10:00 - 18:00, the students will also be able to enter this new world.
Honestly, how cool is that going to be?
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Ankunft & Kennenlernen ✨
19–21 paź 2024, Holandia ⋅ ☁️ 16 °C
Die ersten zwei gemeinsamen Tage 📰
Nun war es endlich so weit. 33 Schüler*innen machten sich mit ihren Familien aus den verschiedensten Ecken Deutschlands & Österreichs auf den Weg, um in ein unvergleichliches Abenteuer zu starten. Die Zeitspanne für die Ankunft (10:00 Uhr - 18:00 Uhr) wurde vollkommen ausgereizt. Viele Gespräche mit den Eltern und Geschwistern der Teilnehmenden wurden geführt und ein paar Abschiedstränen vergossen. Die Kabinen wurden bezogen, die Teamkleidung verteilt und dem gemeinsamen Abendessen folgte ein erstes Kennenlernen. Nachtruhe 😴
Der Tag startete für die Schüler*innen mit fulminanter Weckmusik. Frühstück - gemeinsame Liegestützen - Sicherheitseinweisungen - Mittagessen - Knotenlehre - Segel setzen - Segel falten - Maschinenraumbegehung - Workshop zur Erarbeitung gemeinsamer Bordregeln - Abendessen - Freizeit 📝
Mein persönliches Highlight des Tages:
Ich kam in unseren Aufenthaltsraum und da schnappte sich gerade unser Matrose Mathieu (aus Südafrika) eine Ukulele und fing an 'Wicked Game' von Chris Isaak zu spielen, was prompt zu einem kurzen Duett führte 🎶
Morgen legen wir ab. Um 11 Uhr geht es los 🕚
Die Schüler*innen sind mächtig aufgeregt und machen kaum ein Auge zu.
Die zentrale Frage: Wie viele Menschen an Bord bleiben von der Seekrankheit verschont? 🤢
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The first two days together 📰
The time had finally come. 33 students and their families from different parts of Germany and Austria set off on an unforgettable adventure. The arrival time (10:00 am - 6:00 pm) was completely exhausted. Many conversations were held with the parents and siblings of the participants and a few farewell tears were shed. The cabins were occupied, the team clothing was distributed and the joint dinner was followed by a first get-together. Night's sleep 😴
The day started for the students with brilliant wake-up music. Breakfast - joint push-ups - safety briefing - lunch - knot-tying - setting sails - folding sails - engine room inspection - workshop to develop common rules of the boat - dinner - free time 📝
My personal highlight of the day:
I came into our mess room and just then our sailor Mathieu (from South Africa) grabbed a ukulele and started playing 'Wicked Game' by Chris Isaak, which promptly led to a short duet 🎶
We leave tomorrow. We leave at 11 am 🕚
The students are really excited and hardly sleep a wink.
The key question: How many people on board will be spared from seasickness? 🤢
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Seasickness - Seekrankheit 🤢
21–22 paź 2024, Nordsee ⋅ 🌬 15 °C
Und dann ging es auf einmal los ➡️
Mit großer Vorfreude erwartet und dann war es endlich soweit: Wir legten ab ⚓
Schlussendlich an Bord zum Zeitpunkt der Abfahrt: 31 Schüler*innen, 2 Watchleader*innen, 3 Lehrkräfte, 1 Assistent, 1 Medic, 3 Crewmitglieder und 1 Kapitän 📜
42 Personen machten sich also gemeinsam auf den Weg. Erstes Ziel: Vigo 🇪🇸
Unser Kapitän brachte uns mit stoischer Gelassenheit durch den 'Noordzeekanaal' zum 'Sluizenkomplex IJmuiden'. Der Schleusenvorgang dauerte etwa 20 Minuten und wir konnten gegen 13:00 Uhr die erste Etappe durch die Nordsee antreten 📌
Die Bordgemeinschaft war guter Dinge. Das Schaukeln des Schiffs sorgte zunächst für eine ausgelassene und heitere Stimmung. Nach etwa 30 Minuten setzten sich die ersten Personen an die Reling, um den Horizont in den Blick zu nehmen 🌅
Wenn erste Symptome von Seekrankheit auftreten, wie häufiges Gähnen und Unwohlsein, kann nämlich ein Blick in Fahrtrichtung auf den Horizont helfen. Die Augen nehmen in solchen Fällen ähnliche Informationen auf, wie die Gleichgewichtsorgane. Dadurch kann einem Informations-Konflikt im Gehirn entgegengewirkt werden. Gleichzeitig hilft die frische Luft an Deck ebenso 🌬️
Allerdings kann auch dies keine Wunder bewirken und viele mussten sich daher trotzdem - teils mehrere Male - von ihrem Mageninhalt verabschieden 🤢
Seefahrer*innen nehmen dies gerne mit Galgenhumor und deshalb wurde prompt eine 'Kotzcounter-Liste' angelegt 📝
Diejenigen, die von dieser Tortur verschont blieben, halfen dann aber ganz selbstverständlich und selbstlos den außer Gefecht gesetzten 🛌🏽
Mein persönliches Highlight des Tages:
Ich saß im Schneidersitz auf dem Achterdeck und genoss gerade die Sonne, die langsam die Wolkendecke durchbrach, als mich Janno fragte, ob er sich mir gegenüber setzen dürfe, um mit mir gemeinsam zu meditieren 🧘🏽♂️
Ein kurzer Moment friedvoller Harmonie 🕉️
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And then it all started at once ➡️
We waited with great anticipation and then the time had finally come: we set sail ⚓
Finally on board at the time of departure: 31 students, 2 watch leaders, 3 teachers, 1 assistant, 1 medic, 3 crew members and 1 captain 📜
42 people set off together. First destination: Vigo 🇪🇸
With stoic composure, our captain took us through the 'Noordzeekanaal' to the 'Sluizenkomplex IJmuiden'. The lock process took around 20 minutes and we were able to set off on the first leg through the North Sea at around 13:00 📌
The crew was in good spirits. The rocking of the ship initially created an exuberant and cheerful atmosphere. After about 30 minutes, the first people sat down on the railing to take in the horizon 🌅
When the first symptoms of seasickness appear, such as frequent yawning and feeling unwell, looking at the horizon in the direction of travel can help. In such cases, the eyes take in similar information as the vestibular organs. This can counteract an information conflict in the brain. At the same time, the fresh air on deck also helps 🌬️
However, this cannot work miracles either and many people still had to say goodbye to their stomach contents - sometimes several times 🤢
Seafarers like to take this with gallows humor and so a 'vomit counter list' was promptly created 📝
Those who were spared this ordeal, however, then quite naturally and selflessly helped the incapacitated 🛌🏽
My personal highlight of the day:
I was sitting cross-legged on the aft deck enjoying the sun, which was slowly breaking through the cloud cover, when Janno asked me if he could sit opposite me to meditate with me 🧘🏽♂️
A brief moment of peaceful harmony 🕉️
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Die ersten Tage auf See 🌊
23–26 paź 2024, Francja ⋅ ☀️ 15 °C
Umgeben vom scheinbar nie endenden Horizont 🌅
Seekrankheit bestimmte in den ersten drei Tagen zunächst das Tagesgeschehen. Meist über Tag durch die durchgehend strahlende Sonne kaschiert, erwischte es gerade in den Abendstunden bei aufkommenden Wellengang immer mindestens die Hälfte der Besatzung. Unser 'Messroom', indem wir eigentlich die Mahlzeiten zu uns nehmen und bei Gelegenheit Spiele miteinander spielen, wurde über Nacht immer zum Lazarett umfunktioniert. Müdigkeit, Erbrechen und Lethargie gaben sich in regelmäßigen Abständen die Klinke in die Hand.
Ein Lichtblick: Heute (24.10.24) gab es dann über Tag nur noch vereinzelt Ausfälle zu beklagen 🏥
Entgegen unserer bisherigen Planung - und zur Freude der bisher weniger seetauglichen Besatzung - mussten wir mit Blick auf die aufkommenden Winde in den nächsten Tagen einen spontanen Zwischenstopp in einer Bucht vor Brest einlegen 🇫🇷
Momentan sieht es so aus, als könnten wir erst am späten Samstagabend oder Sonntagmorgen durch die Biskaya segeln.
Daher stehen morgen ein paar Teamkooperationsübungen, Einzelgespräche und Sporteinheiten an 💪🏽
Am Abend wird es dann einen 'Deep Clean' geben, bei dem die gesamte Besatzung das Schiff gründlich Tiefenreinigen wird 🧹
Mein persönliches Highlight des Tages:
Die ersten Delfine wurden gesichtet und die Schüler*innen erlernen allmählich das Doppelkopf-Spiel 🐬
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Surrounded by the seemingly never-ending horizon 🌅
Seasickness initially dominated the first three days. Usually concealed during the day by the continuous bright sun, at least half of the crew always caught it in the evening when the swell came up. Our 'mess room', where we actually eat our meals and play games with each other on occasion, was always converted into a hospital overnight. Tiredness, vomiting and lethargy took over at regular intervals.
A ray of hope: Today (24.10.24) there were only isolated absences during the day 🏥
Contrary to our previous plans - and to the delight of the less seaworthy crew - we had to make a spontaneous stopover in a bay off Brest in view of the upcoming winds over the next few days 🇫🇷
At the moment it looks like we won't be able to sail through the Bay of Biscay until late Saturday evening or Sunday morning.
So tomorrow there will be a few team cooperation exercises, individual discussions and sports sessions 💪🏽
There will then be a 'deep clean' in the evening, during which the entire crew will give the ship a thorough deep clean 🧹
My personal highlight of the day:
The first dolphins were spotted and the students are gradually learning how to play Doppelkopf 🐬
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Nachtrag: Ungeplanter Zwischenstopp 🚏
25–27 paź 2024, Francja ⋅ 🌬 15 °C
Die Bucht vor Brest🇫🇷
Wie geplant wurden am Freitag und Samstag diverse Teamkooperationsübungen, Einzelgespräche und Sporteinheiten durchgeführt 🏋🏽♂️
Die Schüler*innen durchliefen am Freitag diverse Stationen zum Oberthema: 'Leben auf einem Segelschiff' - dazu gehörten:
1. Allgemeine Knotenlehre beim Captain
2. Lehre über die Namen und Funktionen aller Seile (Tauwerk) an Bord bei Marie
3. Wetterdaten auswerten und Routennavigation bei Przemmek
4. Führung durch den Engineroom und Überprüfung der wichtigsten Anzeigen bei Mathieu
5. Allgemeine Sicherheitsaspekte und Prävention von Verletzungen bei Raphi
Der Samstag startete zunächst mit der Wahl eines Schiffsrats durch die Schüler*innen 📣
Nach dem Mittagessen gab es dann den erwarteten 'Deep Clean', der in Zukunft ebenfalls wöchentlich stattfinden wird 🧹
Dadurch, dass der Deep Clean überraschenderweise sehr koordiniert, schnell und auch gründlich durchgeführt wurde und es nur wenig zu beanstanden gab, haben wir zur Feier des Tages über einen Beamer und eine improvisierte Leinwand (aus einem weißen Bettlaken) zusammen den Film 'Into the Wild' im 'Messroom' angeschaut 🍿
Mein persönliches Highlight:
Die Einzelgespräche mit den Schüler*innen (ca. 10 Gespräche pro Lehrkraft), in denen man bereits viele wichtige Eindrücke sammeln und die Gedanken und Empfindungen der SuS nachvollziehen konnte. Eine sehr vertrauensvolle und tiefe Ebene, wenn man bedenkt, dass wir uns alle vor 7 Tagen noch komplett fremd waren 💬
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The bay in front of Brest🇫🇷
As planned, various team cooperation exercises, individual discussions and sports units were carried out on Friday and Saturday 🏋🏽♂️
On Friday, the students went through various stations on the main topic: 'Life on a sailing ship' - these included
1. general knot theory with the captain
2. learning about the names and functions of all the ropes (cordage) on board from Marie
3. evaluating weather data and route navigation with Przemmek
4. guided tour of the Engineroom and checking the most important displays with Mathieu
5. general safety aspects and injury prevention with Raphi
Saturday started with the election of a ship's council by the students 📣
After lunch, there was the anticipated 'Deep Clean', which will also take place weekly in future 🧹
As the deep clean was surprisingly very coordinated, quick and thorough and there was very little to complain about, we celebrated the day by watching the movie 'Into the Wild' together via a projector and an improvised screen (made from a white bed sheet) in the 'Messroom' 🍿
My personal highlight:
The one-on-one conversations with the students (approx. 10 conversations per teacher), in which you could already gather many important impressions and understand the thoughts and feelings of the SuS. A very trusting and deep level, considering that we were all complete strangers 7 days ago 💬
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Naturspektakel 🐬🌊✨
27–28 paź 2024, Celtic Sea ⋅ ☀️ 15 °C
Delfine und Biolumineszenz ☄️
Heute - nach einem weiteren wundervollen Frühstück von unserer Köchin Shell und einer kurzen anschließenden Ansprache unseres Captains im Messroom - ging es dann um 09:30 Uhr endlich (wieder) los ⛵
Der Anker wurde gelichtet und wir fuhren aus der Bucht vor Brest hinaus Richtung Biskaya 〰️
Entgegen der Annahme von den bisher von Seekrankheit heimgesuchten Mitreisenden, musste sich auch infolge immer stärker werdenden Wellengangs niemand (mehr) übergeben 🙏🏽
Lediglich Müdigkeit (als weiteres Symptom der Seasickness) machte sich breit 💤
Ich nutzte die Zeit, um im Messroom erste Ideen für meinen Unterricht in Mathe, Physik und Chemie zu sammeln 👨🏽🏫
Diese produktive Phase wurde dann jedoch sehr abrupt beendet, als die 'Watch' (Schicht an Bord mit Schüler*innen und zuständigen Offizier) eine Schar von Delfinen ausmachte 🐬
Der Rest der Zeit wurde dann bei wundervollem Sonnenschein damit verbracht, an Deck nach weiteren Tieren Ausschau zu halten 👀
Nach dem Abendessen ging ich dann mit 'meiner Watch' wieder ans Werk. Über die Reling beugend fiel einem Schüler ein Funkeln in den am Schiff brechenden Wellen auf. Bei genauerem Hinsehen konnten wir dann zum ersten Mal das Phänomen der Biolumineszenz (Symbolbild) im Wasser ausmachen, welches sich mit aufkommender Dunkelheit immer stärker zeigte 🌀✨
Ein wahres Naturspektakel und ein wundervoller Abschluss dieses schönen Tages 🔆
Meine persönlichen Highlights des Tages:
Ein Gespräch mit Anneke auf dem Achterdeck über die Auswirkungen unserer Reise auf das eigene Konsumverhalten, die Lebenseinstellung und den Alltag nach Wiederankunft sowie ein sehr vertrauensvolles Gespräch mit Johannes über Fremd- und Selbstwahrnehmung, Reflexion und seine Ziele zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung 💭
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Dolphins and bioluminescence ☄️
Today - after another wonderful breakfast from our cook Shell and a short speech from our captain in the messroom - we finally set off (again) at 09:30 ⛵
The anchor was weighed and we sailed out of the bay off Brest towards the Bay of Biscay 〰️
Contrary to the assumption of our fellow travelers who had previously suffered from seasickness, no one had to vomit (anymore), even as the swell got stronger and stronger 🙏🏽
Only tiredness (another symptom of seasickness) became widespread 💤
I used the time to gather initial ideas for my math, physics and chemistry lessons in the mess room 👨🏽🏫
However, this productive phase came to a very abrupt end when the 'watch' (shift on board with students and the officer in charge) spotted a pod of dolphins 🐬
The rest of the time was then spent looking for more animals on deck in the wonderful sunshine 👀
After dinner, I went back to work with 'my watch'. Leaning over the railing, a student noticed a sparkle in the waves breaking against the ship. On closer inspection, we were able to see the phenomenon of bioluminescence (symbol image) in the water for the first time, which became more and more pronounced as darkness fell 🌀✨
A true natural spectacle and a wonderful end to this beautiful day 🔆
My personal highlights of the day:
A conversation with Anneke on the aft deck about the effects of our trip on our own consumer behavior, attitude towards life and everyday life after returning home, as well as a very trusting conversation with Johannes about external and self-perception, reflection and his goals for his own personal development 💭
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Ankunft in Vigo 🇪🇸
29–31 paź 2024, Hiszpania ⋅ ☀️ 22 °C
Willkommen in Spanien 🇪🇸☀️
Die Überfahrt von Brest durch die Biskaya nach Vigo war nach Meinung unserer Crew deutlich angenehmer als die letzten Jahre. Insbesondere die Nächte waren dennoch meist von kurzer Dauer, da die Angst aus dem Bett zu fallen aufgrund des zunehmenden Schaukeln des Schiffes vielen Schüler*innen als auch den Lehrkräften meist den Schlaf raubte 🛏️
Daher war die Freude groß, als die 'Watch' zum ersten Mal spanisches Festland ausmachen konnte 🇪🇸
Die letzten 50 km waren leider von sehr wenig Wind geprägt, weshalb wir anstatt um 17:00 Uhr schlussendlich erst gegen 20:15 Uhr in den Hafen von Vigo einlaufen konnten ⚓
Nach Festmachen wollten die Schüler*innen endlich wieder festen Boden unter den Füßen spüren, weshalb wir kurzfristig noch 3 Optionen angeboten haben:
1. Laufen mit Maxim (schnell, 8km)
2. Joggen mit Kaspar und Lisa (gemäßigt, 3km)
3. Spazieren mit Niklas (entspannt, ca. 1h) 🏃🏽♂️
Was Jugendliche (14-17 Jahre) abends in einer neuen Stadt am meisten 'abfeiern'? ~ einen gemeinsamen Spielplatzbesuch 🛝
Am darauffolgenden Tag gab es eine Stadtführung von der 'Länderbriefing-Gruppe'. Im Anschluss hatten die Schüler*innen 'free-shore-leave', um die Stadt auf eigene Faust eigenverantwortlich weiter zu erkunden ⛪
Nach dem Abendessen und einigen AGs (Spielgruppen, Musikgruppen, Tagebuchgruppen etc.) freuen sich alle auf die Tagesfahrt nach Santiago de Compostela 🇪🇸
Meine persönlichen Highlights des Tages:
Gemeinsames Mittagessen mit den Lehrkräften, unserem Medic Raphi und Watchleader Matthias sowie eine Wanderung mit Matthias auf einen Aussichtspunkt in Vigo - keine Fragen und wohltuende Ruhe 🎧
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Welcome to Spain 🇪🇸☀️
In the opinion of our crew, the crossing from Brest through the Bay of Biscay to Vigo was much more pleasant than in previous years. Nevertheless, the nights in particular were mostly short-lived, as the fear of falling out of bed due to the increasing rocking of the ship usually robbed many students* as well as the teachers of sleep 🛏️
So there was great joy when the 'Watch' spotted the Spanish mainland for the first time 🇪🇸
Unfortunately, the last 50 km were characterized by very little wind, which is why we were only able to enter the port of Vigo at around 20:15 instead of 17:00 ⚓
After mooring, the students finally wanted to feel solid ground under their feet again, which is why we offered 3 options at short notice:
1. running with Maxim (fast, 8km)
2. jogging with Kaspar and Lisa (moderate, 3km)
3. walking with Niklas (relaxed, approx. 1h) 🏃🏽♂️
What do teenagers (aged 14-17) like to do most in the evening in a new city? ~ A visit to the playground together 🛝
The following day, the 'country briefing group' gave a guided tour of the city. Afterwards, the students had 'free-shore-leave' to explore the city on their own ⛪
After dinner and a few working groups (play groups, music groups, diary groups, etc.), everyone is looking forward to the day trip to Santiago de Compostela 🇪🇸____________________
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Vigo und Santiago de Compostela 🇪🇸
30 paź–3 lis 2024, Hiszpania ⋅ ☀️ 22 °C
Santiago de Compostela und Vigo 🇪🇸
Am Donnerstag (31.10.2024) sollte es für die Schüler*innen, Lehrkräfte und unseren Medic Raphi um 09:00 Uhr mit dem Bus nach Santiago de Compostela gehen. Allerdings mussten wir aufgrund einer Fehlkommunikation etwa 1:15h auf den Bus warten und konnten uns dann gegen 10:15 Uhr erst auf den Weg machen 🚌
Nach Ankunft erkundeten die Schüler*innen die Stadt in Form einer Stadtrallye, wo sie verschiedenste Aufgaben erfüllen mussten (u. a. auch kreative Aufgaben, wie: Einen Gruß eines polnischsprachigen Pilgers für unseren Offizier Przemek aufnehmen) 📹
Im Anschluss konnte die Stadt noch per 'free-shore-leave' eigenverantwortlich erkundet werden ⛪
Um 16:30 Uhr ging es zurück, damit noch genug Zeit für die geplante Halloweenparty blieb 🎃👻
Improvisierte und spontan kreierte Kostüme gab es zu bestaunen und ein Kostümwettbewerb brachte diese zugleich in Szene 👯♀️
Am nächsten Tag gab es vormittags wieder einen allgemeinen DeepClean und nachmittags sind wir mit den Jugendlichen zu einem Fußballplatz, um unsere Kräfte mit einigen Locals zu messen 🥅
1 Sieg wurde gefeiert und 2 Unentschieden, in denen wir leider in beiden Elfmeterschießen den kürzeren ziehen mussten ⚽
Geschafft vom Tag, gab es am Abend nur noch lockere Spielerunden 🃏
Gestern (02.11.2024) ging es dann nachmittags zu Fuß (etwa 5,2km) zum Strand. Das Wasser war mit 15°C noch etwas kalt, was aber die meisten nicht vom Schwimmen und Planschen abhielt ⛱️
Auf dem Rückweg wurde noch kurz ein Stop beim Lidl eingelegt, um noch Snacks für die Weiterfahrt einkaufen zu können. Gestärkt durch ein Eis ging es dann mit glücklichen Gesichtern zurück zum Schiff ⛵
Um 11:30 Uhr machten sich alle bereit zur Abfahrt und die erste Watch nahm ihre Arbeit wieder auf 👀
Da morgen nun endlich der Unterricht beginnt, wurde der heutige Tag noch einmal für Einzelgespräche mit den Schüler*innen genutzt, um Absprachen bzgl. der Unterrichtsfächer und Vorgaben aus der Heimatschule zu koordinieren 🖋️
Die erste Stunde auf dem Schiff wird Mathematik sein und ich freue mich schon sehr, die Schüler*innen direkt mit einem Kurztest begrüßen zu dürfen 📝
Für die Überfahrt nach Marokko planen wir mit 5 Tagen 🇲🇦
Mein persönliches Highlight des Tages:
'Fli - Fly - Flo' mit allen Schüler*innen und Lehrkräften nach unserem alltäglichen Meeting sowie den anschließenden Tee gegen die aufkommende Heiserkeit 🗣️📢
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Santiago de Compostela and Vigo 🇪🇸
On Thursday (31.10.2024), the students, teachers and our Medic Raphi were due to take the bus to Santiago de Compostela at 09:00. However, due to a miscommunication, we had to wait around 1:15 for the bus and were only able to set off at around 10:15 🚌
After arriving, the students explored the city in the form of a city rally, where they had to complete various tasks (including creative tasks such as: Recording a greeting from a Polish-speaking pilgrim for our officer Przemek 📹
Afterwards, the city could be explored independently via 'free-shore-leave' ⛪
We returned at 4:30 pm so that there was still enough time for the planned Halloween party 🎃👻
There were improvised and spontaneously created costumes to marvel at and a costume competition showcased them at the same time 👯♀️
The next day, there was another general DeepClean in the morning and in the afternoon we took the youngsters to a soccer pitch to test our strength against some locals 🥅
1 victory was celebrated and 2 draws, in which we unfortunately lost both penalty shoot-outs ⚽
Exhausted from the day, there were only relaxed rounds of games in the evening 🃏
Yesterday (02.11.2024) we walked to the beach in the afternoon (about 5.2 km). The water was still a bit cold at 15°C, but that didn't stop most of us from swimming and splashing around ⛱️
On the way back, we made a quick stop at Lidl to buy some snacks for the onward journey. Strengthened by an ice cream, we headed back to the ship with happy faces ⛵
At 11:30, everyone got ready to leave and the first watch resumed its work 👀
As lessons finally start tomorrow, today was used for one-to-one discussions with the students to coordinate arrangements regarding the subjects and requirements from the home school 🖋️
The first lesson on the ship will be math and I'm really looking forward to welcoming the students straight away with a short test 📝
We are planning 5 days for the crossing to Morocco 🇲🇦
My personal highlight of the day:
'Fli - Fly - Flo' with all the students and teachers after our daily meeting, followed by tea to combat the hoarseness that was coming on 🗣️📢
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Unterricht, Seekrankheit & Portugal 🇵🇹
4–6 lis 2024, Portugalia ⋅ ☁️ 21 °C
Der erste Unterricht und warum Mathe zum Kotzen war 📐
Dann ging es wieder los. Nach fast 5 Tagen festen Boden unter den Füßen machten wir uns auf den Weg nach Marokko 🇲🇦
Was niemand erwartet hatte: die See meinte es nicht gut mit uns und bescherte uns deutlich schlechtere Wind- und Wellenverhältnisse als im Ärmelkanal und in der Biskaya 🌊
Wer zuvor dachte, er bliebe von der Seekrankheit verschont, wurde eines Besseren belehrt 🤢
Man sagt, dass etwa 10% der Besatzung Seefest sein soll und diese nie an Seekrankheit leiden. Mit 4 Personen, die sich bisher nicht übergeben mussten, scheint an dieser Aussage etwas dran zu sein 🪧
Mein Unterricht, und damit die erste Stunde an Bord, startete mit 12 Schüler*innen. Zwischendurch sollten nur noch 4 Personen in der Lage sein, dem Unterrichtsgeschehen überhaupt zu folgen. Die meisten Schüler*innen mussten nämlich gelegentlich Pause für einen 'taktischen Zwischenkotzer' einlegen 🤮
Auch die Nachmittagsklasse tat gut darin, direkt einen Eimer zur ersten Mathestunde mitzunehmen - denn Mathe war an diesem Tag für die meisten einfach zum Kotzen 🪣
Am darauffolgenden Tag (05.11.2024) konnten schon einige Schüler*innen verhältnismäßig fit am PoWi Unterricht teilnehmen und über die US-Wahlen debattieren 📢
Besondere Freude kam auf, als der Captain verlautbarte, dass wir noch einen Zwischenstopp auf unserem Weg nach Marokko einlegen werden - wir ankerten also wenige Stunden später im Hafen von Portimao; in der Algarve im Süden Portugals 🇵🇹
Nach einer deutlich ruhigeren Nacht startete der Tag für die Vormittagsklasse mit Deutsch und für die Nachmittagsklasse mit Physik. Da wir unverhofft noch ein paar Tage bleiben sollen und auch ein wenig unsere Umgebung erkunden möchten, haben wir 2 Fächer parallel angeboten, damit wir den morgigen Tag für einen Ausflug ins Landesinnere nutzen können 🛤️
Nach dem Tausch der Klassen und damit nach der Zeit des Nachmittagsunterrichts, machten wir uns dann mit allen Schüler*innen auf den Weg zum naheliegenden Strand ⛱️
Einige nutzen die Gelegenheit, um ein bisschen zu entspannen, andere spielten SpikeBall, Volleyball oder Fußball ⚽
Beim Fußball stand am Ende ein durchaus gerechtes 7:7 zu Buche und alle blicken schon voller Zuversicht auf das Traditionsduell zwischen der Dorfjugend auf den Kap Verden und dem Ocean College. Bisher hat es nämlich in 8 OC-Reisen noch niemand geschafft, die Jugendlichen auf den Kap Verden zu schlagen. Diese Negativserie wollen wir natürlich gerne beenden 🥅
Morgen geht es dann mit den Schüler*innen nach Lagos 🎯
Mein persönliches Highlight des Tages:
Von den Schülern als '9er Fülle' (angelehnt an Niclas Füllkrug im DFB-Team) auserkoren, den Erwartungen mit 4 Toren gerecht zu werden und damit einem Startelfeinsatz auf den Kap Verden einen großen Schritt näher gekommen zu sein ⚽🥅
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The first lesson and why math sucked 📐
Then we were off again. After almost 5 days on solid ground, we made our way to Morocco 🇲🇦
What nobody had expected: the sea didn't mean well with us and gave us much worse wind and wave conditions than in the English Channel and the Bay of Biscay 🌊
Anyone who previously thought they would be spared from seasickness was proved wrong 🤢
It is said that around 10% of the crew are seaworthy and never suffer from seasickness. With 4 people who haven't vomited yet, there seems to be some truth to this statement 🪧
My lesson, and therefore the first lesson on board, started with 12 students. In the meantime, only 4 people were able to follow the lesson at all. Most of the students had to take the occasional break for a 'tactical puke' 🤮
The afternoon class also did well to take a bucket straight to the first math lesson - because math simply sucked for most of them that day 🪣
On the following day (05.11.2024), some students were able to take part in PoWi lessons relatively fit and debate the US elections 📢
We were particularly pleased when the captain announced that we would be making a stopover on our way to Morocco - so a few hours later we anchored in the port of Portimao, in the Algarve in the south of Portugal 🇵🇹
After a much quieter night, the day started with German for the morning class and physics for the afternoon class. As we were unexpectedly supposed to stay a few more days and also wanted to explore our surroundings a little, we offered 2 subjects in parallel so that we could use tomorrow for an excursion inland 🛤️
After swapping classes and thus after the afternoon lesson time, we then set off with all the students to the nearby beach ⛱️
Some took the opportunity to relax a little, others played spike ball, volleyball or soccer ⚽
In soccer, the final score was a fair 7:7 and everyone is already looking forward with confidence to the traditional duel between the village youth on Cape Verde and Ocean College. So far, in 8 OC trips, nobody has managed to beat the youngsters from Cape Verde. Of course we want to end this negative series 🥅
Tomorrow we're off to Laos with the students 🎯
My personal highlight of the day:
Being chosen by the students as the '9er Fülle' (based on Niclas Füllkrug in the DFB team), living up to expectations with 4 goals and thus getting a big step closer to a starting spot in Cape Verde ⚽🥅
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Tagesausflug nach Lagos 🇵🇹
7 listopada 2024, Portugalia ⋅ 🌬 21 °C
Lagos 🇵🇹
Gestern ging es für uns um 09:10 Uhr zu Fuß vom Schiff aus los. Die Schüler*innen wussten bis dahin lediglich, dass sie eine Überraschung erwartet 💫
Nach einem 40-minütigen Spaziergang erreichten wir dann den Bahnhof in Portimao, wo die Schülerin Felipa, die fließend portugiesisch spricht, für alle die Zugtickets organisierte 🚂
Spätestens mit Einlaufen des Zuges wurde den Schüler*innen dann klar, dass es heute nach Lagos gehen wird 🛤️
Nach 20 Minuten Fahrt waren wir auch schon da und gingen zusammen zum Plaza Infante Dom Henrique. Von da aus konnten die Schüler*innen in Kleingruppen zum 'free-shore-leave' aufbrechen 🚶🏽♂️🚶🏽♀️
Die Lehrkräfte gingen dann zunächst in ein Café und im Anschluss indisch essen🥤
Um 14:30 Uhr ging es dann mit allen zusammen zum Strand, wo bei semi-gutem Wetter u. a. Spikeball oder Fußball gespielt wurde 🏖️
Matthias und ich nutzten die Zeit, um uns ein wenig umzusehen und die ein oder andere Bucht gefolgt von spannenden Pfaden zu erkunden 🏞️
Im Anschluss sind wir unter der Führung von Hannes, der stolz alle Stadtpläne unserer bisherigen Stopps gesammelt hat, zunächst wohlbehalten zum Bahnhof als auch später zurück zum Schiff geführt worden ⛵
Nach dem Abendessen hat unsere Köchin Shell noch Bingo angeboten und den Schüler*innen schmackhafte Preise unterbreitet 🤹🏽♂️
Lagos hat mir aufgrund der entspannten Atmosphäre mit reichlich Street-Art, gutem Essen und schönen Strandabschnitten wirklich sehr gut gefallen ⛱️
Mein persönliches Highlight des Tages:
Die Felsformationen und interessanten Pfade zwischen den Strandabschnitten sowie der XXL Teddy, der unverhofft auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt unseren Tag erhellte 🧸
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Lagos 🇵🇹
Yesterday we set off on foot from the ship at 09:10. Until then, the students only knew that they were in for a surprise 💫
After a 40-minute walk, we arrived at the train station in Portimao, where the student Felipa, who speaks fluent Portuguese, organized the train tickets for everyone 🚂
As soon as the train arrived, the students realized that they were going to Lagos today 🛤️
After a 20-minute journey, we were already there and walked together to Plaza Infante Dom Henrique. From there, the students were able to set off in small groups to 'free-shore-leave' 🚶🏽♂️🚶🏽♀️
The teachers first went to a café and then to an Indian restaurant🥤
At 2:30 p.m., everyone went to the beach together, where we played spikeball and soccer in the semi-good weather 🏖️
Matthias and I used the time to look around a bit and explore one or two bays followed by exciting paths 🏞️
Afterwards, we were guided by Hannes, who proudly collected all the city maps of our previous stops, first to the train station and later back to the ship ⛵
After dinner, our cook Shell offered bingo and presented the students with some tasty prizes 🤹🏽♂️
I really enjoyed Lagos because of the relaxed atmosphere with plenty of street art, good food and beautiful beach areas ⛱️
My personal highlight of the day:
The rock formations and interesting paths between the beach sections as well as the XXL teddy bear that unexpectedly brightened up our day on the way to a viewpoint 🧸
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Letzter Tag in Portimao 🇵🇹
8 listopada 2024, Portugalia ⋅ ☁️ 22 °C
Der letzte ganze Tag in Portugal 🇵🇹
Mein Wecker klingelte heute um 06:45 Uhr. Es war Zeit, ein bisschen Sport zu machen 🏃🏽♂️
Nach einer Joggingeinheit und einer warmen, langen Dusche im Hafen, war ich passend zum Frühstück wieder zurück an Bord ⛵
Eigentlich war der Plan, dass wir mit den Schüler*innen um 09:15 Uhr zum Strand aufbrechen wollten. Allerdings hatte die Crew kurzfristig die Idee, dass die Kids einmal das Deck schrubben sollten, damit wir morgen auch zeitig ablegen können 🧽
Da die Kids das ganze Prozedere bereits kennen, konnten wir uns schon um 10:00 Uhr auf den Weg zum Strand machen, wo eine von uns geplante Strandolympiade mit Gruppen- und Teamworkaufgaben auf sie wartete 💪🏽
Wasserlauf, Schubkarrenrennen, Eisschollenspiel, Tauziehen, Mathe-Quiz etc. wurden von den Schüler*innen mit Bravour gemeistert 🪢
Kreativität verlangte im Anschluss das Formulieren eines Gedichts mit vorgegebenen Wörtern sowie das Aufstellen einer ausgefallenen menschlichen Pyramide 📝🔺
Zum Essen liefen wir zurück zum Schiff - es gab Paella mit Fisch von Martin (Captain) 🥘
Danach hatten die Schüler*innen nochmal Zeit für 'free-shore-leave'. Lisa und ich gingen derweil noch einmal am Strand entlang und setzten uns für einen IceCoffee und einen Smoothie in ein Café und schauten uns den Sonnenuntergang an 🌅
Vor dem Abendessen beglückte uns Sophia mit dem ersten 'Pathway-Referat' zum Thema 'Bedingungsloses Grundeinkommen' 💸
Gestärkt von Lasagne mit Pommes diskutierten einige bereits wieder darüber, ob es in den nächsten Tagen erneut Fälle von Seekrankheit geben wird 🤢
Es bleibt ein beständiges Thema kurz vor dem Ablegen ⚓
Mein persönliches Highlight des Tages:
Die wertschätzende und respektvolle Diskussion der Schüler*innen untereinander über Pro- und Contra-Argumente zum 'bedingungslosen Grundeinkommen' 🗨️
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The last full day in Portugal 🇵🇹
My alarm clock rang at 06:45 today. It was time to do a bit of sport 🏃🏽♂️
After a jogging session and a warm, long shower in the harbor, I was back on board in time for breakfast ⛵
The original plan was to set off for the beach with the students at 09:15. However, the crew had the last-minute idea that the kids should scrub the deck so that we could leave early tomorrow 🧽
As the kids already knew the whole procedure, we were able to make our way to the beach at 10:00 a.m., where a beach Olympics we had planned with group and teamwork tasks awaited them 💪🏽
The water race, wheelbarrow race, ice floe game, tug-of-war, math quiz etc. were mastered by the students with flying colors 🪢
Creativity was then required in the formulation of a poem with given words and the display of an unusual human pyramid 📝🔺
For dinner we walked back to the ship - we had paella with fish from Martin (Captain) 🥘
Afterwards, the students had more time for 'free-shore-leave'. Meanwhile, Lisa and I walked along the beach again and sat down in a café for an iced coffee and a smoothie and watched the sunset 🌅
Before dinner, Sophia delighted us with the first 'Pathway presentation' on the topic of 'Unconditional Basic Income' 💸
Strengthened by lasagna with chips, some were already discussing whether there would be cases of seasickness again in the next few days 🤢
It remains a constant topic just before casting off ⚓
My personal highlight of the day:
The appreciative and respectful discussion among the students about the pros and cons of the 'unconditional basic income' 🗨️
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Abfahrt Portimao und Tage auf See 🌊
9–10 lis 2024, Nordatlantik ⋅ 🌬 21 °C
Vom Ausreisen und schönen Plätzen am Schiff ⛵
Sind wir an Land haben wir zumeist den Luxus, dass wir alle zusammen aufstehen und alle Schüler*innen sowie die Lehrkräfte gleichzeitig frühstücken (08:00 Uhr) 🥞
Im Anschluss - und das ist eigentlich den Seetagen vorbehalten - sollte es wieder Unterricht geben, undzwar in Deutsch (Brief an mein 'Ich' nach der Reise) und Politik (US-Wahlen und Ampelkrise) ✍🏽
Allerdings wurde die Vormittagsklasse (09:00 - 13:00 Uhr) bereits nach 10 Minuten von der Aufforderung unterbrochen, dass sich alle Besatzungsmitglieder persönlich bei der Marina auschecken müssen 🛂
Bei Einreise wurden lediglich alle Reisepässe verlangt; nun darüber hinaus auch die physische Anwesenheit 👤
Nach Wiederankunft an Bord ging es dann endlich gegen 11:45 Uhr los Richtung Marokko 🇲🇦
Die Nachmittagsklasse (15:00 - 19:00 Uhr) konnte dann störungsfreien Unterricht genießen und die Watches nahmen ihre Arbeit wieder auf 👁️
Ich nutzte die Zeit zum Unterricht planen, zum Lesen und für Teamabsprachen und Unterredungen mit der Crew 💬
Gegen Abend wurde dann die gesamte Galley (inkl. aller Utensilien) ausgeräumt, durchgeputzt und schon präventiv Fallen für einen möglichen Kakerlakenbefall aufgestellt 🪤
Am heutigen Tag gab es dann Unterricht in Biologie (Flora und Fauna Marokkos) sowie eine Einführung in die arabische Sprache. Die Länderbriefing-Gruppe erzählte uns nach dem Mittagessen dann diverse Dinge über unser nächstes Ziel: von Traditionen, der Währung und landestypischen Ernährungsweisen bis hin zum vorzulebenden Verhalten und dem Rollenverständnis und der Sichtweise auf Frauen♀️
Da ich heute ebenfalls nicht unterrichten musste, machte ich es mir dann im Netz am Bug des Schiffes bequem 🌅
Das Sitzen und Liegen im Netz eröffnet einem eine spannende und interessante Perspektive sowohl auf das Schiff als auch auf das Wasser, was uns tagtäglich umgibt 🌊
Für mich persönlich ein Ort, der einem die Tragweite dieser Unternehmung vor Augen führt und für ein Gefühl der Ehrfurcht sensibilisiert 🙏🏽
Nach dem abendlichen Risotto von Antonio und dem Pathway-Referat von Marilen ('Verbraucher haben Macht') sollte es dann eigentlich ins Bett gehen, um für die Einreise in Marokko ausgeschlafen zu sein. Allerdings kam es dann - und dafür bin ich immer wieder sehr dankbar - zu...
... meinem persönlichen (und wieder einmal spontan zustandegekommenen) Highlight des Tages:
Ein sehr persönliches und tiefgründiges Gespräch mit Balthasar über das Vorverurteilen von Menschen, die Psychologie hinter Streitigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie der Wert der Freundschaft und die Akzeptanz ggü. Menschen, die aufgrund ihres freien und kreativen Geistes oft zu spät kommen und dafür gemaßregelt werden (müssen) 💭
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About leaving and beautiful places on the ship ⛵
When we are ashore, we usually have the luxury of getting up together and all the students and teachers have breakfast at the same time (08:00) 🥞
Afterwards - and this is actually reserved for sea days - there should be lessons again, namely in German (letter to my 'self' after the trip) and politics (US elections and traffic light crisis) ✍🏽
However, the morning class (09:00 - 13:00) was interrupted after just 10 minutes by the request that all crew members must check out in person at the marina 🛂
Upon entry, only all passports were required; now also the physical presence 👤
After arriving back on board, we finally set off for Morocco at around 11:45 🇲🇦
The afternoon class (15:00 - 19:00) was then able to enjoy undisturbed lessons and the watches resumed their work 👁️
I used the time to plan lessons, read and for team discussions and talks with the crew 💬
Towards the evening, the entire galley (including all utensils) was cleared out, cleaned and traps were set up as a preventative measure for a possible cockroach infestation 🪤
Today we had lessons in biology (flora and fauna of Morocco) and an introduction to the Arabic language. After lunch, the country briefing group then told us various things about our next destination: from traditions, the currency and typical Moroccan diets to the behavior to be exemplified and the understanding of roles and the view of women♀️
As I didn't have to teach today either, I made myself comfortable in the net at the bow of the ship 🌅
Sitting and lying in the net opens up an exciting and interesting perspective on both the ship and the water that surrounds us every day 🌊
For me personally, a place that makes you realize the magnitude of this undertaking and sensitizes you to a sense of awe 🙏🏽
After Antonio's evening risotto and Marilen's Pathway talk ('Consumers have power'), I was supposed to go to bed early so that I could get a good night's sleep before entering Morocco. However - and I am always very grateful for this - it came to...
... my personal (and once again spontaneous) highlight of the day:
A very personal and profound conversation with Balthasar about pre-judging people, the psychology behind disputes in interpersonal relationships and the value of friendship and acceptance towards people who are often late because of their free and creative spirit and (have to) be reprimanded for it 💭
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Ankunft in Marokko 🇲🇦
11–12 lis 2024, Maroko ⋅ 🌬 19 °C
Der erste Stopp außerhalb Europas ⛵
Am 11.11.2024 gegen 11:30 Uhr haben wir vor der Küste Essaouiras geankert ⚓
Aufgrund der vorher angekündigten strengen Einreisebestimmungen erfolgte dann zunächst ein 'Deep Clean' vom ganzen Schiff 🧽
Währenddessen machten sich Maxim, Kaspar und der Kapitän Martin bereits mit dem Dingi auf den Weg zur Immigration 🛂
Der 'Deep Clean' sollte besonders gründlich durchgeführt werden, da uns hoher Besuch von einem Abgesandten des Königs angekündigt wurde 👑
Wir zogen also alle unsere weißen Ocean College Polo-Shirts an und warteten nach dem Deep Clean gespannt auf unsere Gäste 🚏
Da jedoch kurzfristig etwas dazwischen kam, wurde die Inspektion des Schiffs (bzw. der Schiffe) auf den 13.11.2024 verschoben (da auch unser Schwesterschiff, die Johann Smidt, bis dahin angekommen sein würde) ⛵
Die Immigration dauerte den ganzen Nachmittag, weshalb alle an Bord gebliebenen die Zeit nutzen, um Spiele zu spielen oder sich mit einem individuellen Rückblick auf die letzen 3 Wochen zu beschäftigen 🔙
Ich nutze die Zeit, um einen weiteren schönen Ort am Schiff zu erkundschaften - die Plattform auf unserem vordersten Mast 🚩
D. h. Klettergurt an und etwa 12 Meter in die Höhe 🧗🏽♂️
Fazit: Unglaublich. 'Ich sitze gerade auf dem Mast eines Segelschiffs vor der Küste Marokkos, mit dem ich den ganzen Weg bis hierhin gesegelt bin und schaue mir die Küste eines Landes an, in das ich in meinem Leben noch keinen Fuß gesetzt habe'. Ehrfürchtig und Dankbar für diese Erfahrung 🙏🏽
Am kommenden Tag wurden dann alle Schüler*innen, Lehrkräfte und Watchleader von Przemek mit dem Dingi an Land gefahren und wir checkten als erstes in ein Riad (=Hostel) ein, dass für die nächsten 5 Tage unser Zuhause sein soll 🛌🏽
Zumindest für den Großteil von uns, denn Lisa und ich haben in der Zeit Urlaub 🏖️
Wir haben uns also in ein anderes Riad in der Nähe eingecheckt und werden gelegentlich eigene Pläne schmieden, aber auch mit den Schüler*innen ein paar gemeinsamen Aktivitäten nachgehen ✔️
Während wir die Ruhe auf unserer Dachterrasse genossen, bekamen die Schüler*innen Briefe von Familie und Freunden ausgehändigt, die Mats und Johanna aus Deutschland mitgebracht hatten 📃
Einige waren von den zugesendeten Zeilen sichtlich gerührt, andere auch von den Inhalten der Briefe eher amüsiert ✉️
Um 14:30 Uhr trafen wir uns dann mit allen zum gemeinsamen Lunch bei 'Jamila' und aßen u. a. verschiedene Tajine-Gerichte 🥘
Diese werden in einem runden aus Lehm gebrannten Schmorgefäß (Tajine) mit einem gewölbten oder kegelförmigen Deckel serviert. Die Spitze des Deckels ist meist wie ein Schlot geformt und dient beim Öffnen des Kochgeschirrs als Griff 🍲
Lisa und ich erkundeten im Anschluss im Alleingang Essaouira und ließen uns einfach von den schmalen Gassen und den verschiedenen Gerüchen und Eindrücken leiten 🍜
(... Fortsetzung folgt)
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The first stop outside Europe ⛵
We anchored off the coast of Essaouira on 11.11.2024 at around 11:30 ⚓
Due to the previously announced strict entry regulations, the first step was a 'deep clean' of the entire ship 🧽
Meanwhile, Maxim, Kaspar and Captain Martin were already on their way to immigration in the dinghy 🛂
The 'deep clean' was to be carried out particularly thoroughly, as we had been announced a high-ranking visitor from an envoy of the king 👑
So we all put on our white Ocean College polo shirts and eagerly awaited our guests after the deep clean 🚏
However, as something came up at short notice, the inspection of the ship (or ships) was postponed to 13.11.2024 (as our sister ship, the Johann Smidt, would also have arrived by then) ⛵
Immigration took the whole afternoon, which is why everyone on board used the time to play games or look back on the last 3 weeks individually 🔙
I use the time to explore another beautiful place on the ship - the platform on our foremost mast 🚩
That means putting on the climbing harness and climbing about 12 meters up 🧗🏽♂️
Conclusion: Unbelievable. 'I'm currently sitting on the mast of a sailing ship off the coast of Morocco, which I sailed all the way here on, looking at the coast of a country I've never set foot in before in my life'. In awe and grateful for this experience 🙏🏽
The next day, Przemek took all the students, teachers and watch leaders ashore in a dinghy and the first thing we did was check into a riad (= hostel), which was to be our home for the next five days 🛌🏽
At least for most of us, because Lisa and I were on vacation during that time 🏖️
So we've checked into another riad nearby and will occasionally make our own plans, but also do a few activities together with the students ✔️
While we enjoyed the peace and quiet on our roof terrace, the students received letters from family and friends that Mats and Johanna had brought with them from Germany 📃
Some were visibly moved by the lines they received, while others were rather amused by the content of the letters ✉️
At 2:30 pm, we all met for lunch together at 'Jamila' and ate various tajine dishes 🥘
These are served in a round braised clay pot (tajine) with a domed or cone-shaped lid. The top of the lid is usually shaped like a chimney and serves as a handle when opening the cookware 🍲
Lisa and I then explored Essaouira on our own and simply let ourselves be guided by the narrow alleyways and the different smells and impressions 🍜
(... to be continued)
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Ankunft in Marokko (2) 🇲🇦
12 listopada 2024, Maroko ⋅ ⛅ 22 °C
Waisenhaus, Basketball & Fußball 🏀⚽
Essaouira ist aus meiner Sicht ein angenehmer und passender Ort, um mit der Kultur Marokkos in Berührung zu kommen. Geht man Richtung Strand ist es meist - auch mit Blick auf die Kleidungswahl - noch sehr europäisch angehaucht 🇪🇺
Geht man vom Strand Richtung 'Medina', findet man viele verschiedene kleine Läden, die insbesondere Dinge aus dem eigenen Handwerk, Fisch, Gewürze und jegliche Art von Textilien anbieten. Aufgrund der religiös-islamischen Kultur ist es, je mehr man ins Landesinnere geht, gerne gesehen und ein Zeichen des Respekts, dass man sowohl die Schultern als auch die Knie mit Kleidung bedeckt 👕👖
Aufgrund der touristischen Prägung ist es in den meisten Küstenorten dennoch kein Problem, bspw. in Shorts durch die Straßen zu schlendern 🚶🏽♂️
Im Anschluss an unsere erste Erkundungstour durch die City trafen Lisa und ich uns mit den Schüler*innen, Lehrkräften, Johanna und ihrer Familie sowie Mats um 16:30 Uhr an einem Waisenhaus in Essaouira 🏫
Viele Familien der Schüler*innen hatten uns bereits bei der Abfahrt Sachspenden mitgegeben, die wir nun an die Kinder übergeben konnten 🎒
Nach einer kurzen Führung durch das Waisenhaus gab es für uns eine Stunde 'Arabic Class' ✏️
Wir lernten etwas über allgemeine Verhaltensweisen sowie Grundlagen für erste Gespräche auf arabisch 🗣️
Nach dem spannenden Einblick trafen dann unsere Jugendlichen auf die Bewohner des Waisenhauses (etwa 5-13 Jahre alt). Es wurden Basketbälle herausgegeben und nach dem Einwerfen ein Match veranstaltet 🏀
Im Anschluss gab es dann noch gemeinsame Tänze und Gesänge und es blieb noch Zeit für lockere Gespräche 👯♂️
Passend zum Abendessen verabschiedeten wir uns von den Kids und machten uns auf den Rückweg. In Essaouira kann man Lebensmittel auf dem Markt einkaufen und danach zu einem Koch bringen, der dir daraus ein leckeres Gericht zubereitet. Ash, unser Kontakt in Essaouira, hatte dies bereits für uns getan und uns dann zu einem Lokal in der City geführt. Das Essen war sehr abwechslungsreich und es war für jeden etwas dabei 🥘
Gut gesättigt ging es dann um 21:00 Uhr zum Strand, wo wir ein Fußballmatch mit einer 'Street Class' ausgemacht hatten. In Essaouira gibt es für Kinder die Möglichkeit, einmal am Tag für eine Stunde in den umliegenden Gassen der Medina Unterricht in den verschiedensten Sprachen mitzumachen. Es wird bspw. an einem Tag Deutsch angeboten, an einem anderen Tag Englisch ✍🏽
Insgesamt kamen etwa 60 Jugendliche am Strand zusammen, um in zwei parallel laufenden Spielen ihr Können zu zeigen. Der Rest, der nicht mitspielen wollte, tauschte sich in lockeren Runden u. a. über die deutsche und marrokanische Kultur aus 🇩🇪🇲🇦
Am Ende des Abends konnten wir beide Spiele knapp für uns entscheiden (2:0/2:1) und gingen mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck zurück ins Riad 🏙️
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Orphanage, basketball & soccer 🏀⚽
In my opinion, Essaouira is a pleasant and suitable place to come into contact with Moroccan culture. If you head towards the beach, it's usually still very European - also in terms of the choice of clothing 🇪🇺
If you walk from the beach in the direction of the 'medina', you will find many different small stores selling, in particular, handicrafts, fish, spices and all kinds of textiles. Due to the religious Islamic culture, the more you go inland, the more it is appreciated and a sign of respect that you cover your shoulders and knees with clothing 👕👖
However, due to the touristy nature of most coastal towns, it is not a problem to stroll through the streets in shorts, for example 🚶🏽♂️
After our first exploratory tour of the city, Lisa and I met up with the students, teachers, Johanna and her family and Mats at 4:30 pm at an orphanage in Essaouira 🏫
Many of the students' families had already given us donations in kind on our departure, which we were now able to hand over to the children 🎒
After a short tour of the orphanage, we had an hour of 'Arabic Class' ✏️
We learned about general behavior and the basics for our first conversations in Arabic 🗣️
After the exciting insight, our youngsters then met the residents of the orphanage (around 5-13 years old). Basketballs were handed out and a match was organized after the throw-in 🏀
Afterwards, we danced and sang together and there was still time for informal chats 👯♂️
Just in time for dinner, we said goodbye to the kids and made our way back. In Essaouira, you can buy food at the market and then take it to a cook who will prepare a delicious dish for you. Ash, our contact in Essaouira, had already done this for us and then took us to a restaurant in the city center. The food was very varied and there was something for everyone 🥘
Well-fed, we then headed to the beach at 9 pm, where we had arranged a soccer match with a 'street class'. In Essaouira, children have the opportunity to take part in lessons in various languages once a day for an hour in the surrounding alleyways of the medina. For example, German is offered on one day and English on another ✍🏽
In total, around 60 young people came together on the beach to show off their skills in two parallel games. The rest, who didn't want to play, chatted in informal groups about German and Moroccan culture, among other things 🇩🇪🇲🇦
At the end of the evening, we narrowly won both games (2:0/2:1) and went back to the Riad with many new experiences in our luggage 🏙️
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Essaouira - Surfen & Kamele 🏄🏽♂️🐫
13 listopada 2024, Maroko ⋅ ⛅ 21 °C
Stadt, Kultur, Surfen & Kamele 🏄🏽♂️🐫
Nach einer sehr erholsamen Nacht ohne Schiffsgeschaukel und laute Teenager starteten Lisa und ich den Tag mit einem ausgedehnten Frühstück auf dem Rooftop unseres Riads. Ein klassisch marokkanisches Frühstück besteht aus frischem Minztee, einem rechteckigen Pfannkuchen (Mssemen), Honig, Marmelade, Brot (Batbout) sowie verschiedensten Zubereitungsformen von Eiern 🍳
Nach dem Frühstück schlenderten wir noch ein wenig durch Essaouiras Gassen ehe wir uns mit unseren Schüler*innen am Strand zu unserer ersten Surfstunde trafen 🏄🏽♂️
Ash kleidete in seiner Surfschule alle mit passenden Neoprenanzügen ein und wies jedem ein passendes Bord zu 🦸🏽♂️
Vor dem ersten Wasserkontakt wurden zunächst Trockenübungen an Land durchgeführt. Dann ging es nach ein paar Aufwärmübungen ins kühle Nass 🌊
Da ich selbst vorher noch nie gesurft hatte, würde ich im Nachhinein sagen, dass die Abfolge der Handlungen beim Wellenreiten - vom 'you must catch the wave' bis zum Stehen auf dem Bord - schon Sinn macht. Die Ausführung dieser Handlungen ist aber doch etwas anspruchsvoller als die Trockenübungen an Land haben vermuten lassen; ergo: es ist noch reichlich Potenzial nach oben 〰️
Nach dem durchaus spaßigen 'Wellengehampel' tranken wir zunächst in einer Beachbar einen Smoothie, um uns danach ins nächste Abenteuer zu stürzen: Kamelreiten 🐫
Der anfänglichen Skepsis bezüglich der ethischen Vertretbarkeit dieses Vorhabens entgegnete Ash, dass alle Marokkaner sehr tierliebe Menschen seien und sich wirklich gut um ihre (Nutz-)Tiere kümmern würden. Das beste Beispiel dafür sei die große Anzahl an streunenden Katzen in der Umgebung der Medina. An jeder Ecke in der Stadt sieht man Menschen, die sich sowohl um die Ernährung als auch um die medizinische Versorgung der herrenlosen Katzen kümmern. Daher ging es mit einem sehr humorvollen und freundlichen Kameltreiber und seinen zwei Kamelen für eine halbe Stunde am Strand entlang 🌅
Damit konnte ich auch schon zwei der 50 Reise-Challenges, die ich von meinem Bruder und seiner Frau geschenkt bekommen hatte, erfüllen ✅
Im Anschluss ging es dann wieder in die Stadt, um weitere Ecken der wundervoll verwinkelten Gänge zu erkunden 🚶🏽♂️🚶🏽♀️
Nach einem klassisch marokkanischen Abendessen besuchten wir dann noch mit unseren Watchleader*innen eine sehr gemütliche Rooftop-Bar und ließen den Tag harmonisch ausklingen 🎑
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City, culture, surfing & camels 🏄🏽♂️🐫
After a very restful night without the rocking of ships and noisy teenagers, Lisa and I started the day with an extensive breakfast on the rooftop of our riad. A classic Moroccan breakfast consists of fresh mint tea, a rectangular pancake (mssemen), honey, jam, bread (batbout) and various egg preparations 🍳
After breakfast, we strolled through Essaouira's alleyways before meeting up with our students on the beach for our first surf lesson 🏄🏽♂️
Ash dressed everyone in suitable wetsuits at his surf school and assigned everyone a suitable board 🦸🏽♂️
Before our first contact with the water, we first did some dry runs on land. Then, after a few warm-up exercises, we went into the cool water 🌊
Having never surfed before, I would say in hindsight that the sequence of actions involved in surfing - from 'you must catch the wave' to standing on the board - makes sense. However, the execution of these actions is somewhat more demanding than the dry runs on land would have suggested; ergo: there is still plenty of potential for improvement 〰️
After the thoroughly enjoyable 'wave jumping', we had a smoothie in a beach bar before embarking on our next adventure: camel riding 🐫
Ash countered the initial skepticism regarding the ethical justifiability of this project by saying that all Moroccans are very animal-loving people and take really good care of their (farm) animals. The best example of this is the large number of stray cats around the medina. On every corner in the city you can see people taking care of the stray cats, both in terms of food and medical care. So we walked along the beach for half an hour with a very humorous and friendly camel driver and his two camels 🌅
This allowed me to complete two of the 50 travel challenges that I had been given by my brother and his wife ✅
Afterwards, I went back into the city to explore more corners of the wonderfully winding corridors 🚶🏽♂️🚶🏽♀️
After a classic Moroccan dinner, we visited a very cozy rooftop bar with our watch leaders and brought the day to a harmonious close 🎑
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Essaouira - Hamam und Live-Musik 🧖🏽🎶
14 listopada 2024, Maroko ⋅ 🌬 19 °C
Entspannung, Entschleunigung & Spa-Day 🧖🏽
Einige Tage haben wir uns nun schon das Handwerk, die Textilien sowie die Gewürze und Öle angeschaut. Heute wollten wir dann Nägel mit Köpfen machen und uns ans Feilschen und Handeln wagen🪬
Unser erster Stopp war ein Textilgeschäft einer älteren Dame, die mir in großmütterlicher Manier eine neue, selbstgenähte Strickjacke verkaufte 🧥
Was wir noch nicht wussten: In der angrenzenden Gasse hatte sie noch ein Geschäft mit Ölen und Gewürzen. Sie nahm uns also schnurstracks mit und lud uns ersteinmal zu einem marokkanischen Tee ein 🍵
Lisa ließ sich währenddessen von ihr beraten und nahm dann das Argan-Öl und ein leckeres Mandelmus 🪔
Zum Mittagessen hatten wir uns dann mit den Lehrkräften der Johnny (Johann Smidt) verabredet und sind dann noch zusammen durch die Gassen geschlendert. Im Gespräch beschlossen wir dann, dass es Zeit für ein wenig Erholung sei, also: Spa-Day 🧖🏽
Nach einer kurzen Mittagspause im Riad trafen Malte und ich uns, um nach einem schönen Spa-Lokal Ausschau zu halten 👁️
Wir wurden nach einigen nicht so seriös wirkenden Angeboten dann doch noch fündig und ergatterten uns den letzten Termin um 19:00 Uhr für ein Hamam-Ritual mit anschließender Entspannungsmassage 💆🏽
Die Wartezeit überbrückten wir dann mit einem Besuch im Grand Café, wo es einen Oreo Frappuccino sowie einen Cäsar-Salad mit Pommes gab 🥗
Pünktlich um 19:00 Uhr ging es dann nach dem Umziehen in den Hamam-Saal, in dem wir dann - entsprechend des Rituals - gewaschen, geseift, gesalzen, geschrubbt und mit einer Schlammmaske eingerieben wurden 🧽
Im Anschluss gab es dann zwischen Hamam-Ritual und der Massage einen frischen marokkanischen Tee, etwas Gebäck und Wasser 🍪
Völlig tiefenentspannt, geschmiert und geölt zogen wir dann von dannen und setzten uns zur Feier des Tages noch in eine Bar mit Live-Musik 🎙️
Danach ging es dann noch kurz auf die Rooftop-Terasse vom Riad der anderen Lehrkräfte und anschließend zurück, um für den morgigen Ausflug nach Marrakesch fit zu sein 💪🏽
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Relaxation, slowing down & spa day 🧖🏽
We have already spent a few days looking at the crafts, textiles, spices and oils. Today we wanted to get down to business and venture into haggling and bargaining🪬
Our first stop was a textile store run by an elderly lady who sold me a new, home-made cardigan in grandmotherly fashion 🧥
What we didn't know: She also had a store selling oils and spices in the adjacent alley. So she took us straight in and invited us for a Moroccan tea 🍵
Meanwhile, Lisa let her advise us and then took the argan oil and a delicious almond butter 🪔
We then arranged to meet the teachers at Johnny (Johann Smidt) for lunch and strolled through the alleyways together. After chatting, we decided it was time for a bit of relaxation, so it was spa day 🧖🏽
After a short lunch break in the riad, Malte and I met up to look for a nice spa 👁️
After a few not-so-serious-looking offers, we finally found what we were looking for and managed to get the last appointment at 7 p.m. for a hammam ritual followed by a relaxing massage 💆🏽
We bridged the waiting time with a visit to the Grand Café, where we had an Oreo Frappuccino and a Caesar salad with fries 🥗
After changing, we went into the hammam room on time at 7 pm, where we were washed, soaped, salted, scrubbed and rubbed with a mud mask in accordance with the ritual 🧽
Afterwards, between the hammam ritual and the massage, we had a fresh Moroccan tea, some cookies and water 🍪
Completely relaxed, lubricated and oiled, we then left and sat down in a bar with live music to celebrate the day 🎙️
After that, we went to the rooftop terrace of the other teachers' riad and then back to be fit for tomorrow's trip to Marrakech 💪🏽
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Tagestrip nach Marrakesch 🏙️
15 listopada 2024, Maroko ⋅ ☁️ 24 °C
Menschen, Roller, Affen und Schlangen 🐒🐍
Um 07:00 Uhr ging es mit dem Bus von Essaouira Richtung Marrakesch. Die Straßen Essaouiras waren zu dieser Uhrzeit im Vergleich zum tagtäglichen Trubel wie leergefegt. Lediglich die Umgebung des Busbahnhofs war bereits belebt und so konnten wir uns noch ein paar Snacks für die Fahrt besorgen 🏪
Nach 3 Stunden erreichten wir dann den Busbahnhof in Marrakesch und machten uns zunächst auf die Suche nach einer Frühstückslocation. Lisa und ich wurden sehr unverhofft fündig, als wir den Begriff 'Rooftop' vor einer kleinen Bäckerei lasen. Die Besitzerin zeigte uns ein kleines Loch in der Wand, durch das wir in ein Treppenhaus gelangten, das uns zur Dachterrasse führte; es hieß also wieder einmal: marokkanisches Frühstück 🥐
Im Anschluss ging es dann für uns den gesamten Vormittag durch die typischen Gänge und Gassen der Medina. Im Gegensatz zur Medina in Essaouira fahren beinahe sekündlich waghalsige Rollerfahrer*innen durch die engen Wege und zwingen einen dazu, ganz genau darüber nachzudenken, welche Schritte man in welche Richtung geht. Die Vielzahl an Menschen, die im direkten Vergleich mit Essaouira noch deutlich ausgeprägter ist, steuert ihr übriges dazu bei 👣
Nach einem kurzen Abstecher zur 'Koutoubia Marrakech' (Moschee in Marrakech) ging es dann zum 'Place Jemaa el fna'. Mit der Größe von etwa 3 Fußballfeldern gibt es dort reichlich Platz für viele Marktstände sowie Menschen, die Dienstleistungen anbieten, wie z. B. das Fotografieren von Affen oder auch die Schlangenbeschwörung mit der Flöte 🪈
Sichtlich reizüberflutet suchten wir danach einen Ort für unser Mittagessen. Auch hier ging es dann wieder zu einem Rooftop-Restaurant - dieses Mal mit einer normalen Eingangstür 🚪
Nach ein paar interessanten Gesprächsthemen ging es für uns weiter durch die Medina; einfach unserer Intuition folgend. Wir ließen uns treiben von den verschiedensten Eindrücken, Gerüchen, Gesprächen mit Ladenbesitzer*innen und interessanten Verkaufsangeboten, -versprechungen und -strategien. Am Ende gab es für Lisa 2 Kissenbezüge und für mich einen kleinen handgemachten Teppich 🛋️
Da unsere Rückfahrt mit einem anderen Busunternehmen erfolgte, fuhren wir mit einem Taxi zur entsprechenden Busstation. Anschnallgurte gab es zwar, nur leider nicht den dazu passenden Anschnaller 🚕
Geschafft von den Menschenmassen, dem Harakiri der Rollerfahrenden sowie den Gerüchen und dem Lärm, waren wir froh, als wir nach etwas mehr als 3h Fahrt wieder zurück im beschaulichen Essaouira waren. Nach einem Crepes ging es dann auch auf direktem Wege zurück ins Riad 🏨
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People, scooters, monkeys and snakes 🐒🐍
At 07:00, we took the bus from Essaouira towards Marrakech. At this time of day, the streets of Essaouira were empty compared to the daily hustle and bustle. Only the area around the bus station was already lively and so we were able to get a few snacks for the journey 🏪
After 3 hours, we arrived at the bus station in Marrakech and set off in search of a breakfast location. Lisa and I found what we were looking for very unexpectedly when we read the word 'rooftop' in front of a small bakery. The owner showed us a small hole in the wall through which we entered a stairwell that led us to the roof terrace, so once again it was time for a Moroccan breakfast 🥐
Afterwards, we spent the whole morning wandering through the typical corridors and alleyways of the medina. In contrast to the medina in Essaouira, daredevil scooter drivers drive through the narrow streets almost every second, forcing you to think very carefully about which steps you take in which direction. The large number of people, which is even more pronounced in direct comparison with Essaouira, also contributes to this 👣
After a short detour to the 'Koutoubia Marrakech' (mosque in Marrakech), we went to the 'Place Jemaa el fna'. With the size of about 3 soccer pitches, there is plenty of space for many market stalls and people offering services, such as taking photos of monkeys or even snake charming with a flute 🪈
Visibly overstimulated, we then looked for a place for lunch. Once again, we went to a rooftop restaurant - this time with a normal entrance door 🚪
After a few interesting conversations, we continued through the medina, simply following our intuition. We let ourselves be carried away by the various impressions, smells, conversations with shopkeepers and interesting sales offers, promises and strategies. In the end, Lisa got 2 cushion covers and I got a small handmade rug 🛋️
As our return journey was with a different bus company, we took a cab to the relevant bus station. Seat belts were available, but unfortunately not the matching seat belt buckle 🚕
Exhausted by the crowds, the hara-kiri of the scooter drivers and the smells and noise, we were glad when we got back to tranquil Essaouira after just over 3 hours. After a crepe, we headed straight back to the riad 🏨
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Besuch einer marokkanischen Schule 🏫
16 listopada 2024, Maroko ⋅ ☀️ 23 °C
Kultureller Austausch und der grüne Marsch 🥾
Nach einem weiteren wundervollen marokkanischen Frühstück - an unserem letzten offiziellen Urlaubstag - trafen wir uns mit den Schüler*innen und Lehrkräften beider Schiffe sowie Johanna und Mats, um bei dem Besuch einer staatlichen marokkanischen Schule dabei zu sein 🏫
An der Schule angekommen wurden wir sehr herzlich von der Schulleitung, den Lehrkräften und den Schüler*innen empfangen. Es ging in eine Art 'Aula', wo wir zunächst einmal den Grußworten vieler wichtiger Vertreter lauschten. Zwei Schüler*innen moderierten den Ablauf - eine Schülerin auf arabisch und der andere Schüler auf deutsch. Außerdem erzählten sie uns etwas über den Jahrestag der marokkanischen Unabhängigkeit und damit den geschichtlichen Hintergrund vom 'grünen Marsch'. Nach einem Gesang und einem kurzen Theaterstück gingen wir alle zusammen auf den Hinterhof und zelebrierten gemeinsam den Unabhängigkeitstag, indem wir geschlossen zwei Runden über den Hinterhof marschierten 👣
Im Anschluss wurden dann sportliche Wettkämpfe im Basketball (Mädchen) und Fußball (Jungen) ausgetragen. Im Basketball wurden unsere Mädchen nahezu überrollt, wobei wir im Fußball nach einem 1:1 im Penaltyschießen den Sieg erringen konnten 🏀⚽
Alle Schüler*innen, die nicht spielten, tauschten sich mit den marokkanischen Schüler*innen aus und bildeten z. B. kleinere Musikgruppen und pflanzten Bäume zusammen 🎶🌳
Lisa und ich verabschiedeten uns dann um 12:30 Uhr, da wir noch einen letzten wichtigen Termin unseres Urlaubs wahrnehmen mussten: Ganzkörpermassage 💆🏽
Die 'Tonic-Massage' dauerte etwa 1h und löste auch die tiefsten Verspannungen 🤜🏽🤛🏽
Auf dem Rückweg kreuzten wir dann noch eine größere Gruppe Straßenhunde und gingen etwas abseits der üblichen Pfade zur BeachBar unseres Vertrauens 🍹
Da wir spontan noch für eine Nacht in Essaouira blieben, mussten wir noch unser Riad wechseln. Gebucht hatten wir ein kleines 18qm Zimmer in einem anderen Riad in der Nähe - der Rezeptionist gab uns aber, da er von uns erfuhr, dass wir 'per ship' ins Land einreisten und das Projekt Ocean College 'so cool' fand, eine Suite direkt unterhalb der Dachterrasse 🌅
Am Abend ging es dann noch zu einem Konzert, zu dem wir vom Bürgermeister Essaouiras eingeladen wurden. Es handelte sich um eine Kollaboration zwischen marrokanischen Sängern und einer australischen Band 🎙️🎸
Jakob (LK Johnny), Jakob (Medic Johnny), Mats (Assistent Büro Berlin), Johanna (Vize-Chefin), Lisa und ich feierten danach auf dem Rooftop vom Riad der Kids in den Geburtstag von Jakob (LK Johnny) hinein, wohl wissend, dass unsere Schüler*innen und Lehrkräfte der Regina Maris bereits wieder auf dem Schiff waren und dem Schaukeln der Wellen trotzten ⛵
Die Nacht war wohl eine der erholsamsten der letzten 4 Wochen. Das Bett war himmlisch und ausreichend groß 🛌🏽
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Cultural exchange and the green march 🥾
After another wonderful Moroccan breakfast - on our last official day of vacation - we met up with the students and teachers of both ships as well as Johanna and Mats to attend a visit to a Moroccan state school 🏫
When we arrived at the school, we received a very warm welcome from the school management, teachers and pupils. We went into a kind of 'auditorium', where we first listened to the words of welcome from many important representatives. Two students moderated the proceedings - one student in Arabic and the other in German. They also told us about the anniversary of Moroccan independence and the historical background of the 'green march'. After a song and a short play, we all went to the backyard together and celebrated Independence Day by marching two laps of the backyard together 👣
This was followed by sporting competitions in basketball (girls) and soccer (boys). In basketball, our girls were almost overrun, whereas in soccer we were able to win after a 1:1 penalty shoot-out 🏀⚽
All of the students who didn't play football got together with the Moroccan students and formed smaller music groups and planted trees together 🎶🌳
Lisa and I then said goodbye at 12:30, as we had one last important appointment of our vacation to attend: full body massage 💆🏽
The 'tonic massage' lasted about 1 hour and relieved even the deepest tensions 🤜🏽🤛🏽
On the way back, we crossed a large group of street dogs and went a little off the beaten track to our favorite beach bar 🍹
As we spontaneously decided to stay in Essaouira for another night, we had to change our riad. We had booked a small 18sqm room in another riad nearby - but the receptionist gave us a suite directly below the roof terrace as he found out from us that we were entering the country 'by ship' and thought the Ocean College project was 'so cool' 🌅
In the evening, we went to a concert to which we were invited by the mayor of Essaouira. It was a collaboration between Moroccan singers and an Australian band 🎙️🎸
Jakob (LK Johnny), Jakob (Medic Johnny), Mats (Assistant Office Berlin), Johanna (Vice Principal), Lisa and I then celebrated Jakob's (LK Johnny) birthday on the rooftop of the kids' riad, knowing full well that our Regina Maris students and teachers were already back on the ship and braving the rocking of the waves ⛵
The night was probably one of the most restful of the last 4 weeks. The bed was heavenly and big enough 🛌🏽
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Last Day in Marokko 🇲🇦
17 listopada 2024, Maroko ⋅ ⛅ 22 °C
Marktbesuch, Tee und die 'unschönen' Seiten 🍊🍌
Unser letztes marokkanisches Frühstück nach der Riad-Suite rundete nun endgültig einen wundervollen Urlaub ab. Ab jetzt waren wir wieder Aufsichtsperson, Lehrkraft, Streitschlichter und Gesprächspartner.. und noch vieles mehr 🧑🏽🏫
Wir trafen uns mit unseren Schüler*innen um 10:30 Uhr vor ihrem ehemaligen Riad und brachen dann zu einem großen Markt auf, der jeden Sonntag viele Menschen aus dem Umkreis sowohl als Verkäufer als auch Käufer anlockt. Es ging also zunächst etwa 30 Minuten zu Fuß ins Landesinnere. Ein Bereich, den wir bisher noch nicht näher erkundet hatten 🔍
Wir versammelten uns vor einem alten Fabrikgebäude und legten fest, dass jeder (in Kleingruppen) bis 14:00 Uhr den Markt im 'free-shore-leave' auf eigene Faust erkunden darf. Ich ging mit Matthias (WL) zunächst zu einem Supermarkt und dann über den nahe gelegenen Gemüse- und Obstmarkt. Ich kaufte 3 rote Paprika für umgerechnet 40 Cent und wir ließen uns von den engen Gassen und Straßen durch die verschiedenen Bereiche des Marktes leiten🚶🏽
Inmitten einer Art Trödel-/Schrottplatz gab es ein paar Plastikstühle auf denen Einheimische saßen und Tee tranken. Matthias und ich setzten uns auf zwei freie Plätze und bekamen - ohne Bestellung - zwei Teekannen mit Zucker serviert 🫖
Im Anschluss an unsere kurze Pause schlenderten wir noch ein wenig durch die Gassen und waren dann pünktlich am vereinbarten Standort 📌
Die Schüler*innen waren z. T. sehr ergriffen von den Zuständen und der Umgebung, die sie nun weiter außerhalb der gewohnten Medina Essaouiras erlebt hatten. Es ging zurück in die Stadt und wir vereinbarten noch eine gemeinsame Strandzeit mit den Schüler*innen der Johann Smidt ab 16:00 Uhr bis zur Abholung mit dem Dingi 🚤
Ich erledigte in der Zeit noch eine Aufgabe aus den 50 Challenges und aß mit Matthias noch eine Kaktusfeige sowie eine Frucht, dessen Namen wir leider nicht genau verstanden hatten 🍠
Nach einem Schawarma ging es dann zum Strand und wir ließen den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen. Marie von der Crew brachte uns später wohlbehalten mit dem Dingi zurück auf unser schwankendes Zuhause und wir legten fest, dass es morgen endlich wieder Matheunterricht geben würde 📐
Thema: Lineare Funktionen - Anwendungsgebiete im Alltag sowie an Bord 📏
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Market visit, tea and the 'unsightly' sides 🍊🍌
Our last Moroccan breakfast after the riad suite finally rounded off a wonderful vacation. From now on, we were once again supervisors, teachers, mediators and discussion partners... and much more 🧑🏽🏫
We met with our students at 10:30 a.m. in front of their former riad and then set off for a large market that attracts many people from the surrounding area every Sunday, both as sellers and buyers. We first walked about 30 minutes inland. An area that we had not yet explored 🔍
We gathered in front of an old factory building and decided that everyone (in small groups) would be allowed to explore the market in the 'free-shore-leave' on their own until 14:00. I went with Matthias (WL) first to a supermarket and then to the nearby fruit and vegetable market. I bought 3 red peppers for the equivalent of 40 cents and we wandered through the narrow alleyways and streets of the market leiten🚶🏽
In the middle of a kind of junkyard, there were a few plastic chairs where locals were sitting and drinking tea. Matthias and I sat down on two free seats and were served two teapots with sugar - without ordering 🫖
After our short break, we strolled through the alleyways for a while and then arrived at the agreed location on time 📌
Some of the students were very moved by the conditions and the surroundings that they had now experienced further away from the familiar medina of Essaouira. We went back to the city and agreed to spend some time on the beach with the Johann Smidt students from 4 p.m. until they were picked up by dinghy 🚤
During this time, I completed another task from the 50 challenges and ate a prickly pear with Matthias as well as a fruit whose name we unfortunately didn't understand exactly 🍠
After a shawarma, we went to the beach and ended the day in a relaxed atmosphere. Marie from the crew later brought us safely back to our swaying home in the dinghy and we decided that we would finally have math lessons again tomorrow 📐
Topic: Linear functions - areas of application in everyday life and on board 📏
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Mathematik & Schwimmen 📐🏊🏽
18 listopada 2024, Nordatlantik ⋅ ☀️ 21 °C
Ein Moment, für die Ewigkeit bestimmt 🔆
Und dann war er auf einmal da. Der Moment, auf den ich mich schon so lange gefreut habe. Ein Moment, der mir schon seit 3 Jahren immer wieder Gänsehaut bescherte: Der erste Mathe-Test auf hoher See 🌊
Die Schüler*innen hatten 3-Minuten Zeit (s. Foto) und nur wenige konnten ihn bestehen. Ein Traum wurde wahr 📝
Danach ging es dann aber erst richtig los. Wir schauten uns an, wie man die Steigung einer Brücke, über die wir vor wenigen Tagen liefen, berechnen kann und welchen Sinn und Zweck das Erlangen von Wissen über lineare Funktionen für unseren Alltag hat. Im Anschluss daran beschäftigten sich die Schüler*innen damit, wo sie lineare Zusammenhänge an Bord ausmachen konnten und ermittelten entsprechend sowohl die Steigung, die zugrundeliegende Funktionsvorschrift und stellten das Ganze graphisch dar 📈
In der Selbstlernzeit konnten die Schüler*innen dann weitere vertiefende Aufgaben zur Thematik bearbeiten. Da lineare Funktionen meist in Klasse 7/8 behandelt werden, war es für die meisten eine dankbare Wiederholung 🔄
Und dann war er auf einmal tatsächlich da. Der Moment, auf den ich mich dann wirklich schon so lange gefreut habe. Ein Moment, der mir in der Tat schon seit 3 Jahren immer wieder Gänsehaut bescherte: Der erste Sprung ins kühle Nass 🌊
Es läutete. Wir kamen alle bei strahlendem Sonnenschein etwa 2 1/2h nach Ablegen auf dem Maindeck zusammen. Ich sah Marie (Crew) aus dem Wheelhaus kommen und mir war direkt klar: irgendetwas ist anders. Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen, aber nach einem Monat an Bord entwickelt man bei einigen Menschen ein besonderes Feingespür. Es sollte etwas großartiges passieren 💯
Gedanklich war ich schon in meiner Cabin bei meiner Badehose, als es von ihr hieß: "Hättet ihr Bock zu schwimmen?" 🏊🏽
Ich meine, im ernst, das lässt man sich doch nicht zweimal fragen - zack, ab in die Cabin - umziehen - und an Deck auf das 'Go' warten 🚏
Heiß wie Frittenfett und mit den Hufen scharrend warteten wir darauf, dass sich die Tür an 'Portside' (Backbord) öffnete und die Leiter eingehängt wurde 🪜
"Ihr wollt doch nicht einfach so ins Wasser gehen, oder? Ab zum Netz und reinspringen!" - ein Ausruf, der gleichwohl Teenagern zwischen 15-17 Jahren wie Lehrkräften vom Ocean College das Herz höher schlagen lässt 🫀
Ich denke, den ersten Schwimmstopp im tiefblauen Meer wird man niemals vergessen. Der Gedanke, dass man dort schwimmen geht, wo sehr wahrscheinlich noch nie jemand zuvor geschwommen hat, bewirkte sowohl bei den Schüler*innen als auch Lehrkräften ein Gefühl von Ehrfurcht und Dankbarkeit 💐
Lange Rede, kurzer Sinn: Es war ungefähr noch cooler und aufregender als ich es mir ohnehin schon in all der Zeit vorher ausgemalt hatte 🙏🏽
Die Schwimmstopps während der Atlantiküberquerung werden es aber wahrscheinlich nochmal toppen 🗺️
Achja und danach gab es dann für die Nachmittagsklasse auch noch ein bisschen Mathe, und dass, obwohl ich im Wasser, als Marie (SuS) mich - neben mir schwimmend - fragte, was wir in Mathe machen werden, "Schwimmen" entgegnete 🤯
Am Ende des Tages wurde dann noch eine Kurzevaluation in Form eines Fragebogens an die Schüler*innen ausgehändigt, in dem sie die letzten 4 Wochen (wir sind jetzt schon einen Monat an Bord 😦) reflektieren konnten und uns ihre Meinung widerspiegeln sollten 📝
Das Ganze habe ich abends im Messroom noch ausgewertet und stelle es dann bei nächster Gelegenheit den Schüler*innen sowie der Crew vor 📢
~ What a time to be alive ~
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A moment destined for eternity 🔆
And then it was suddenly there. The moment I had been looking forward to for so long. A moment that had been giving me goosebumps for 3 years: the first math test on the high seas 🌊
The students had 3 minutes (see photo) and only a few were able to pass. A dream come true 📝
After that, things really got going. We looked at how to calculate the gradient of a bridge that we walked across a few days ago and the purpose of learning about linear functions in our everyday lives. The students then looked at where they could identify linear relationships on board and determined both the gradient and the underlying functional equation and represented the whole thing graphically 📈
During the independent learning time, the pupils were then able to work on further in-depth tasks on the topic. As linear functions are usually dealt with in Year 7/8, it was a rewarding repetition for most of them 🔄
And then, all of a sudden, it was actually there. The moment I had really been looking forward to for so long. A moment that has actually been giving me goosebumps for 3 years now: the first jump into the cool water 🌊
The bell rang. We all gathered on the main deck in bright sunshine about 2 1/2 hours after casting off. I saw Marie (crew) coming out of the wheelhouse and it was immediately clear to me that something was different. She tried not to let it show, but after a month on board you develop a special sensitivity with some people. Something great was about to happen 💯
I was already thinking about my swimming trunks in my cabin when she said: "Would you like to go for a swim?" 🏊🏽
I mean, seriously, you don't need to be asked that twice - off to the cabin - get changed - and wait on deck for the 'go' 🚏
Hot as chips and hoofing it, we waited for the portside door to open and the ladder to be hooked in 🪜
"You don't want to go into the water just like that, do you? Off to the net and jump in!" - an exclamation that makes the hearts of teenagers aged 15-17 and Ocean College teachers alike beat faster 🫀
I don't think you'll ever forget your first swim in the deep blue sea. The thought of swimming where probably no one had ever swum before gave both students and teachers a feeling of awe and gratitude 💐
Long story short: it was even cooler and more exciting than I had already imagined in all the time beforehand 🙏🏽
But the swimming stops during the Atlantic crossing will probably top it again 🗺️
Oh yes, and then there was also a bit of math for the afternoon class, although when Marie (SuS) asked me in the water - swimming next to me - what we were going to do in math, I replied "swimming" 🤯
At the end of the day, the students were given a short evaluation in the form of a questionnaire in which they could reflect on the last 4 weeks (we've been on board for a month now 😦) and give us their opinion 📝
I evaluated the whole thing in the Messroom in the evening and will present it to the students and crew at the next opportunity 📢
~ What a time to be alive ~
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Überfahrt nach Teneriffa 🇪🇸
18–21 lis 2024, Hiszpania ⋅ ☀️ 23 °C
Routine an Bord ⛵
Die Tage auf See folgen immer einem bestimmten Muster:
08:00 Uhr -> Frühstück
09:00 - 13:00 Uhr -> Unterricht für die 'Morning Class'
13:00 Uhr -> Mittagessen
13:30 Uhr -> paralleles Schüler- und Crewmeeting
14:00 Uhr -> Meeting mit allen
15:00 - 19:00 Uhr -> Unterricht für die 'Afternoon Class'
19:00 Uhr -> Abendessen
20:00 Uhr -> ggf. Pathway-Referat
Darüber hinaus gibt es aber auch noch die 'Watches', in denen bis zu 6 Schüler*innen zusammen mit einem unserer Matrosen für unser Vorankommen verantwortlich sind. Die diensthabende Watch kümmert sich um das Segelsetzen, das Steuern, den Engineroom-Check, das Logbuch und überprüft stündlich die Lage an Bord (bspw. dahingehend, ob irgendwo ein Feuer ausgebrochen ist) 🔥
Außerdem gibt es einen Putzplan, der sich täglich an den Gruppen der Watches orientiert (Alpha - Bravo - Charly). So ist jeden Tag eine andere Gruppe bzw. Watch für das Putzen verantwortlich 🧽
Entsprechend des Watchplans (s. Foto) haben die Schüler*innen demnach 4 Stunden am Tag Watch und 4 Stunden Unterricht 🧑🏽🏫
Wichtig zu erwähnen ist, dass es deshalb an Seetagen keine Nachtruhe bzw. 'Schlafenszeit' für die Schüler*innen gibt - sie müssen lernen, eigenverantwortlich einschätzen zu können, wie viel Schlaf sie brauchen und wie sie ihre Ruhezeiten organisieren 💤
Beispiel:
SuS aus der Alpha 1 Watch von 1:00 - 05:00 Uhr haben auf jeden Fall erst Unterricht in der Zeit von 15:00 - 19:00 Uhr und ihnen steht es frei, zum Frühstück aufzustehen oder es zu 'überschlafen'. Mittagessen (sowie Meetings) und Abendessen sind dann für alle verpflichtend. Daher böte es sich an, nach dem Abendessen noch einige Stunden zu schlafen sowie von 5:00 Uhr bis zum Mittagessen 🍽️
An Land gibt es dann für die Schüler*innen meist eine gemeinsame Nachtruhe ab 23:00 Uhr, damit alle fit und ausgeschlafen für die Landprogramme sind 🕚
Nach zwei vollen Tagen auf See liefen wir dann am 21.11.24 gegen 11:00 Uhr in den Hafen von Teneriffa ein 🇪🇸
Nach dem Mittagessen bekamen wir die Gelegenheit unser 'Nachbarschiff', die Santa Maria Manuela, näher zu begutachten. Die Crew gab uns eine Führung und die Kids stellten viele interessierte Nachfragen und stellten bspw. Vergleiche über die Geschwindigkeit und den vorhandenen Platz in den Kabinen an 💨
Im Anschluss stieß der Schüler Benjamin neu zum Team. Er hatte sich kurz vor Abreise aus Amsterdam den Fuß gebrochen und musste deshalb bis zur vollständigen Genesung pausieren. Er kannte die anderen Schüler*innen bereits, da er dennoch bei den Kennenlerntagen in Amsterdam dabei war 🇳🇱
Am Abend gab es dann für alle noch bis 21:00 Uhr free-shore-leave 🏙️
Morgen geht's dann mit allen zum Strand 🏖️
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Routine on board ⛵
The days at sea always follow a certain pattern:
08:00 -> breakfast
09:00 - 13:00 -> Lessons for the 'Morning Class'
13:00 -> Lunch
13:30 -> parallel student and crew meeting
14:00 -> Meeting with everyone
15:00 - 19:00 -> Lessons for the 'Afternoon Class'
19:00 -> Dinner
20:00 -> Pathway presentation, if applicable
In addition, there are also the 'Watches', in which up to 6 students are responsible for our progress together with one of our sailors. The watch on duty takes care of setting the sails, steering, the engine room check, the logbook and checks the situation on board every hour (e.g. to see if a fire has broken out somewhere) 🔥
There is also a daily cleaning schedule based on the groups of watches (Alpha - Bravo - Charly). This means that a different group or watch is responsible for cleaning every day 🧽
According to the Watch schedule (see photo), the students have 4 hours of Watch and 4 hours of lessons per day 🧑🏽🏫
It is important to mention that there is therefore no night's rest or 'bedtime' for the students on sea days - they must learn to assess how much sleep they need and how to organize their rest times 💤
Example:
Pupils from Alpha 1 Watch from 1:00 - 05:00 have lessons from 15:00 - 19:00 and are free to get up for breakfast or 'sleep in'. Lunch (and meetings) and dinner are then compulsory for everyone. It would therefore be a good idea to sleep for a few hours after dinner and from 5:00 a.m. until lunch 🍽️
On land, there is usually a collective night's sleep for the students from 11 p.m. so that everyone is fit and well-rested for the land programs 🕚
After two full days at sea, we then sailed into the port of Tenerife at around 11:00 a.m. on 21.11.24 🇪🇸
After lunch, we had the opportunity to take a closer look at our 'neighboring ship', the Santa Maria Manuela. The crew gave us a guided tour and the kids asked lots of interesting questions and made comparisons, for example, about the speed and the space available in the cabins 💨
Afterwards, student Benjamin joined the team. He had broken his foot shortly before leaving Amsterdam and therefore had to take a break until he was fully recovered. He already knew the other students, as he had already taken part in the introductory days in Amsterdam 🇳🇱
In the evening, there was free-shore-leave for everyone until 21:00 🏙️
Tomorrow everyone will go to the beach 🏖️
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Die ersten Tage auf Teneriffa 🇪🇸
22–23 lis 2024, Hiszpania ⋅ ☀️ 28 °C
Die ersten Tage auf Teneriffa 🇪🇸
Am Freitag ging es mit allen zusammen zum Strand. Wir gingen zunächst zur Busstation in Santa Cruz und von da aus mit der 910 zum Playa de Las Teresitas. Am Strand hatten die Schüler*innen dann Zeit für ihre erste Selbstreflexion. In unserem Ocean College Lernbuch gibt es etliche Seiten zur Selbstreflexion, die die Kids während der Reise immer mal wieder ausfüllen können bzw. sollen. Danach gab es dann Freizeit bis 15:30 Uhr, in der die meisten ins kühle Nass sprangen oder auch zum nächstgelegenen Strandcafé gingen 🍹
Nachmittags hatten alle dann noch einmal free-shore-leave und am Abend ging es dann noch eine Runde joggen 🏃🏽
Am Samstag führten wir mit den Schüler*innen einen Workshop zum Thema Sexualität durch. Es ging um Begrifflichkeiten, Diversität und Aufklärungsaspekte - die Schüler*innen waren sehr interessiert und arbeiteten fleißig und engagiert mit 📝
Vormittags legte dann gleichzeitig auch noch die Alexander von Humboldt II an, die mit kanadischen Student*innen eine ähnliche Reise(-route) wie wir verfolgen ⛵
Kurz vor dem Mittagessen gab es dann für unser Team noch einmal Zuwachs: Christian und Timo füllten die restlichen, freigewordenen Plätze auf und nun segeln wir in voller Stärke mit 33 Schüler*innen nach Kap Verden und über den Atlantik 🌊
Nach Ankunft der beiden gab es dann noch ein paar Kennenlernspiele in der Großgruppe, in denen sich die Schüler*innen nach Gemeinsamkeiten sortieren mussten sowie über tiefergehende Impulse austauschen sollten 🗣️
Am Nachmittag um 14:00 Uhr war es dann soweit: Die Kids bekamen zum ersten Mal ihre Handys ausgeteilt. Dieses wurde gleichzeitig mit einer free-shore-leave-Zeit gekoppelt und sie hatten bis 19:00 Uhr Zeit Kontakt zu ihren Liebsten aufzunehmen. Wir Lehrkräfte nutzten die Zeit und fuhren gemeinsam nach 'La Laguna' und erkundeten dort die City. Vor Ort gab es eine Art Fest, in denen viele Stände für Kinder bsow. sportliche Aktivitäten anboten ⛹🏽
Am Abend gab es nach dem Abgeben der Handys dann noch einmal eine Gesprächsrunde zum Workshop und nach dem anschließenden Abendessen (Dessert: Vanilleeis mit Nutellasoße) freuten sich alle auf die geplante Wanderung am nächsten Tag 🥾
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The first days on Tenerife 🇪🇸
On Friday we all went to the beach together. We first went to the bus station in Santa Cruz and from there took the 910 to Playa de Las Teresitas. On the beach, the students then had time for their first self-reflection. In our Ocean College learning book there are several pages for self-reflection, which the kids can or should fill in from time to time during the trip. Afterwards, there was free time until 3:30 pm, during which most of them jumped into the cool water or went to the nearest beach café 🍹
In the afternoon, everyone had another free-shore-leave and in the evening we went jogging 🏃🏽
On Saturday, we held a workshop with the students on the topic of sexuality. It was about terminology, diversity and educational aspects - the students were very interested and worked diligently and with commitment 📝
In the morning, the Alexander von Humboldt II docked at the same time, following a similar journey (route) to ours with Canadian students ⛵
Shortly before lunch, there was another addition to our team: Christian and Timo filled the remaining vacant places and now we are sailing at full strength with 33 students to Cape Verde and across the Atlantic 🌊
After they arrived, there were a few games in the large group to get to know each other, in which the students had to sort themselves according to what they had in common and discuss more in-depth ideas 🗣️
In the afternoon at 2 p.m., the time had come: the kids were given their cell phones for the first time. This was coupled with a free-shore-leave time and they had until 7 p.m. to get in touch with their loved ones. We teachers used the time to drive to 'La Laguna' together and explore the city. There was a kind of festival there, with lots of stalls offering sports activities for children ⛹🏽
In the evening, after handing in the cell phones, there was another round of talks about the workshop and after dinner (dessert: vanilla ice cream with Nutella sauce), everyone was looking forward to the planned hike the next day 🥾
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