Mai - Juli 2019
  • Day36

    Noch ein bisschen Frankreich...

    June 30 in France ⋅ ☀️ 35 °C

    Wir haben die Nacht gut verbracht im Hotel und wir wollten uns die Stadt bei Tageslicht anschauen. Nach einem guten Frühstück, begann die kleine Sightseeing Tour in Avignon!
    Am späten Nachmittag ging es Richtung Heimat, immer mit wachsamer Aufmerksamkeit steuerten wir Ahnatal an. Jederzeit bereit anzuhalten oder gar abzubrechen, wenn es für Max nicht ging wegen der Hitze zum Beispiel (teils über 30°) etc.
    Nahe der deutschen Grenze hat sich Max dazu entschlossen zu schlafen und zwar den ganzen restlichen Weg. Gegen 3 Uhr nach über 1100 km und 11 Stunden Fahrt (ohne Pausenberechnung) sind wir angekommen, und Max konnte nun endlich in seinem Zimmer, in seinem Bett (und wir natürlich auch) schlafen 😊. Der nächste Tag ist gemütlich verlaufen, mit viel Schlaf und einer Inspektion was so geschehen ist nach 36 Tagen Abwesenheit und über 5600 km Fahrstrecke in 5 Ländern.
    Damit ist er zu Ende, unser Roadtrip 2019.
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  • Day35

    Bonjour Frankreich

    June 29 in France ⋅ ☀️ 36 °C

    Der Tag hat wieder recht früh begonnen... Um 5 Uhr mussten wir spätestens losfahren, um rechtzeitig am Hafen zu sein. Gepackt und verstaut hatten wir alles in der Nacht zuvor. Wir mussten einmal vom Süden in den Norden fahren. Leider stand auf den Tickets für die Fährüberfahrt wieder nicht drauf, wohin man genau muss (wirklich - egal bei welcher Überfahrt auf unsere Reise), sodass wir dieses Mal, immerhin das Erste mal, an einem falschen Dock waren und uns bei Spaniern eingereiht haben. Zum Glück sind wir an allen vorbeigefahren und haben mal gefragt, ob das der richtige Weg für uns ist. Es war der andere Anleger, der mit der viel kürzeren Schlage, zu dem wir mussten!
    Die Überfahrt war ziemlich lang - 8 Stunden - aber Max hat einen Spielkameraden gefunden, der mit seinen Eltern auch diese Strecke zurücklegen musste. Wir haben dabei erfahren, dass auch andere ihre Elternzeit nutzen um solche Urlaube zu machen (2 Monate unterwegs Berlin->Sardinien -> Frankreich, mit vielen Stationen).
    Angekommen in Frankreich sind wir weitere 1,5 Stunden gefahren, nach Avignon. Gut beraten wie wir waren, haben wir uns das am Abend gleich mal angeschaut.
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  • Day34

    Letzter Tag auf Sardinien

    June 28 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C

    Sardinien sollte unser Strandurlaub in diesem "Roadtrip" sein, und so ist es auch geblieben. Wir sind nicht gewandert (bei 36°) und haben uns auch nicht dazu entschlossen den ersten Strand aufzusuchen, den wir als ideal bezeichnet haben, sondern haben einen weiteren Strand, Cala Pira, ausprobiert. Voller Freude konnte unsere Entdeckerin nach einer kurzen Aufklärungsrunde einen Platz vermelden, an dem wir den Tag verbringen konnten. Bewaffnet mit Strandmuschel und Lebensmittelgütern war der Platz unser - ganz wie das Handtuch auf der Sonnenliege. Schnell haben wir festgestellt, dass der Fleck beliebt ist, als eine italienische Familie fragte ob sie neben uns, auch im Schatten, sein dürfe. An dieser Stelle sei angemerkt, dass in Italien Babys enorme Beachtung entgegen gebracht wird. So auch unserem Max, der allseitig für Begeisterung gesorgt hat. Auch bei dieser Familie - mit den Worten: ohhh Bello, che bellissimo! Selbst beim Schwimmen wurden geschwärmt!
    Geschnorchelt sind wir auch wieder.
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  • Day31

    Gestern und heute

    June 25 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Gestern waren wir am Strand und sind es heute wieder. Wir haben die europäische Karibik mit weißem, feinem Sandstrand und klarem, azurblauem Wasser gefunden (Spiaggia Simius). Entdeckt haben wir auch den ersten Zahn im Mund von Max 😃 ob die schlechte Nacht in Florenz daran lag?

  • Day29

    Cagliari

    June 23 in Italy ⋅ ⛅ 28 °C

    Erstmal ankommen! Nachdem uns die Fahrt hier in den Süden lang vorgekommen ist und unsere Vorräte aufgebraucht waren, stand heute auf dem Plan, anzukommen! Einkaufen, ein wenig Sightseeing und entspannen. Ab morgen werden wir versuchen die Karibik von Europa zu finden ☺️

  • Day28

    Sardinien

    June 22 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Unser Ziel Sardinien war erreicht. In einem kleinen Ort, Orosei (Nord/Ost Sardinien), haben wir unsere Nacht in einem B&B Hotel, welches das Flair des ursprünglichen Italiens aufnehmen soll, verbracht. Nachdem wir ein sehr leckeres und reichhaltiges Frühstück genossen haben, sind wir zu einer nahe gelegenen Halbinsel gefahren. Der Strand wird von Bäumen gesäumt, zwischen denen man, quasi direkt am Meer, parken kann. Die gut vorbereiteten Einheimischen haben sich in der Mittagshitze hierher zurück gezogen, Tischen und Bänke aufgebaut und ihr mitgebrachtes Mittagessen verzehrt.
    Nach einem halben Tag am Strand ging es in Richtung Süden (133km), in die nähe der Hauptstadt Cagliari.
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  • Day27

    Arrivederci Festland

    June 21 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Unsere letzte Nacht auf dem Festland Italiens war nicht so gut. Max hat quasi gar nicht geschlafen. Da die Fähre um 8 Uhr ablegen sollte und wir zwei Stunden Anfahrt hatten, hieß es sowieso früh aufstehen. Aus der Not eine Tugend gemacht, sind wir schlichtweg um 4 Uhr schon aufgebrochen. Und das nachdem wir nochmal über die Mauer klettern mussten, weil ein Handy im Zimmer geblieben war 🙈 Schöner Weise ist um die Zeit auf den Straßen von Florenz wenig los, daher konnte man sie benutzen ohne alle zwei Sekunden Angst zu haben, einen Unfall zu bauen...
    Wir kamen gut voran, waren also gegen 6 Uhr da, und - man glaubt es nicht - waren nicht mal ansatzweise die Ersten! Wir haben uns hinter Wohnmobilen auf der 10 Spur einreihen müssen. Später hat sich herausgestellt, dass das ein Glück war, denn Wohnmobile stehen unten, und dürfen als erstes raus 💪
    Die Fahrt war lang (8 -> 15 Uhr), aber immerhin bot das Schiff durchaus Unterhaltungsprogramm (wir können ein bisschen nachempfinden, wie sich eine Kreuzfahrt anfühlt). Das Schiff bot einen Pool an Deck, Spielautomaten, Kinderspielecke und viele Restaurants. Leider auch eine nicht so gut geregelte Klimaanlage, sodass Max das erste Mal seit über 20 Tagen lange Kleidung tragen musste (jedenfalls 90 % der Fahrt) . Angekommen in Sardinien (Olbia), ging es in ein schickes B&B Hotel in Orosei.
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  • Day26

    In der Hauptstadt der Toskana

    June 20 in Italy ⋅ ⛅ 27 °C

    Angekommen in Florenz, war die Agenda schnell aufgestellt: botanischer Garten, Museo Leonardo da Vinci, Cattedrale di Santa Maria del Fiore, Basilica di Santa Croce di Firenze, Museo Galileo, Ponte Vecchio und zum Abschluss einen Blick über Florenz vom Platz Michelangelo. Wir wussten, dass wir nicht ganz Florenz würden sehen können und selbst bei den Sehenswürdigkeiten die wir anschauen wollten, nicht alles würden aufnehmen können. Aber einen Eindruck gewinnen wollten wir.
    Im Museo Leonardo da Vinci wird mit vielen Nachbauten gezeigt, welche Gedanken und Ideen dieser Mann hatte, und wie diese das Verständnis in so vielen Bereichen einen gewaltigen Sprung nach vorne gebracht haben. Von (Blech-) Falztechniken die noch heute ohne größere Änderungen so angewendet werden, über Ideen zu Flugobjekten bis zu Forschungen über und Darstellungen des menschlichen Körpers. Diese waren lange Zeit fundamental und, wir erinnern uns an gestern, waren Basis an der Universität in Bologna in diesem Bereich.
    Ein Blick aus dem Museo heraus, die Straße entlang, und wir konnten schon das Wahrzeichen von Florenz sehen, die Cattedrale! Ein unbeschreibliches und überdimensionales Monument. Die schiere Größe, die detaillierten Verzierungen und die Farben selbst lassen das ganze steinerne Kunstwerk in seiner beeindruckenden Art surreal wirken. Da dieses Ziel nicht das einzige auf unserer Route war, und wir unsere Zeit nicht der Warterei opfern wollten, blieb uns nur ein Blick von außen darauf. Im Zwiespalt zwischen dem nagen Mittagshunger, dem Zeitdruck (nur ein Tag Florenz) und dem Wunsch auch kulinarisch, Florenz den besten Eindruck abzugewinnen, haben wir Google vertraut und eine Panini Local aufgesucht. Es war direkt an der Cattedrale, und wir wurden sofort von einem älteren Herren herein gewunken. Als wir in der Schlange standen wurde uns klar, dass das teuer werden würde, und als uns der erste Mitarbeiter Stücke zum Probieren des möglichen Belages anbot, dachten wir, dass das nicht gut enden würde, aber nach dem ersten Bissen, wussten wir, es muss sein! Das Resümee: ein richtig gutes Mittagessen auf die Hand, direkt an dem Wahrzeichen von Florenz und das für 6 Euro 😍
    Beflügelt von dem leckeren Essen sind wir zu den anderen Zielen aufgebrochen, als uns am späten Nachmittag ein anderer Anblick zum Probieren verlockt hat: Ein Lokal welches Eis anbietet (ja - noch nicht spannend) mit einer Wand im Hintergrund an der Schokolade runter läuft (wer brauch schon einen Schokobrunnen) und Eis, welches tatsächlich nach dem schmeckt, dessen Namen es trägt (z. B. Melone wird wirklich aus Melone gemacht - keine künstlichen Zusatzstoffe). Später wurde uns klar, dass es bei einem solchem Qualitätsanspruch nicht verwunderlich ist, dass Vanille nicht angeboten wurde.
    Zunächst haben wir uns zum Platz von Michelangelo aufgemacht. Oben angekommen wird spätestens klar, wie dominant die Cattedrale ist!
    Die Ponte Vecchio haben wir auf den Schluss gelegt, damit wir zuerst einen Blick aus der Ferne auf die Brücke werfen können. Aus der Ferne betrachtet ist sie als Brücke auch klar erkennbar. Bei der Überquerung ist sie nicht wieder zu erkennen - es könnte eine völlig normale Einkaufsstraße sein...
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  • Day25

    Bella Italia

    June 19 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Auf dem Weg von San Marino nach Florenz kommt man, obwohl es wesentlich nördlicher liegt, an Bologna vorbei. Also haben wir einen Stopp eingelegt, uns ein Pannini zu Gemüte geführt und Gelato probiert. Der Piazza Maggiore hat uns sehr beeindruckt und die Legende um den Neptunbrunnen belustigt. Der Künstler hat zwar die Vorgaben erfüllt, die die Kirche gestellt hat, jedoch auch seinen Unmut geschickt dargestellt, für alle sichtbar aber doch nur aus einem bestimmten Winkel erkennbar 😉
    Richtig fasziniert hat uns die Bibliothek von Bologna. Einst war die Uni, die sich als die älteste der Welt bezeichnet, in diesem Gebäude. Davon zeugen beeindruckende Wand- und Deckenmalereien, Wappen und Inschriften von Studenten und Lehrenden. Also nicht ohne Grund der "Palazzo dell’ Archiginnasio".
    Wir werden morgen in Florenz versuchen darauf zu achten, dass sich in jeder unscheinbaren Straße ein Kunstwerk, eine Sehenswürdigkeit verbergen kann, wie vor der Banca d' Italia!
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  • Day24

    Republik San Marino

    June 18 in San Marino ⋅ ⛅ 28 °C

    Der kleine Stadtstaat ist die älteste Republik der Welt, von Italien umgeben und liegt auf dem Monte Titano, von dem aus man einen fantastischen Blick auf die gesamte Umgebung hat. Bei klarem Wetter kann man bis zur kroatischen Küste blicken. Erreichbar ist die Stadt entweder in Serpentinen oder mit einer Seilbahn (natürlich dann nur ohne Auto 😜). Der historische Stadtkern wurde zum Weltkukturerbe erklärt und befindet sich innerhalb einer Befestigungsanlage. Diese liegt unterhalb von drei Festungen, weswegen drei Türme das Wahrzeichen von San Marino sind.
    Es ist eine sehr sympathisch urige Stadt mit kleinen Läden und Restaurants. Da es keine Steuer gibt, wird die Stadt gerne zum shoppen besucht. Souvenir Shops verkaufen neben den üblichen Andenken auch Handtaschen, Schmuck und Waffen.
    Passend dazu waren wir auf dem zweiten Turm "La Cesta o Fratta" im Museum für antike Waffen. Neben den Exponaten kann man hier die Aussicht von der höchsten Erhebung des Monte Titano bestaunen.

    Auf den Spuren eines Geocaches haben wir die Gallerie Borgo entdeckt. Ein Straßenbahn Tunnel, der den Sanmarinesen als Bunker im zweiten Weltkrieg gedient hat. Jede Familie hatte hier einen Bereich zugeteilt bekommen. Die Markierungen sieht man heute noch.
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