July - September 2016
  • Day33

    Scottsmoor [Dienstag, 30.08, Tag 32]

    August 31, 2016 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Trotz des gestrigen Gewitters hat es nicht wirklich abgekühlt, sodass wir direkt nach dem Frühstück, das aus kostenlos vom Campingplatz gestellten Pancakes bestand, alle vier in den Pool gehüpft sind. Neben Volleyball mit unserem Ball "Franklin", haben wir auch fleißig Handstand im Wasser geübt.
    Kaum saßen wir kurze Zeit später abfahrtsbereit im Wohnmobil, fing es dann wieder an, in Strömen zu regnen.
    Zum Glück haben wir uns ein Ziel im Trockenen ausgesucht: Das Marine Science Center.
    Die Rettungsstation für kleinere Meeresbewohner, die an der Nordküste von Florida liegt, beherbergt viele Tiere, wie Schildkröten und Meeresvögel, aber auch Fische, Seepferdchen und vieles mehr. Lauter nettes Personal hat uns reichlich Informationen über die Gefahren, die auf Schildkröten warten aufgeklärt und uns gezeigt, mit welchen Krankheiten sie hier schon kämpfen mussten. Während dem Vortrag wurde uns außerdem ein Patient mit kaputtem Panzer vorgestellt und gezeigt, mit was für Probleme er nun zu kämpfen hat. Er kann sich zum Beispiel nicht mehr in seinem Panzer verkriechen, was auch der Grund ist, weshalb er nie wieder in den Ozean zurück kann.
    Danach wurde uns von einer netten Frau viel über Schildkrötennester und die Gefahren auf die frischgeschlüpften Babys warten, beigebracht. Krabben und Möwen, aber auch Löcher im Sand, in die die kleinen Schildkröten auf dem Weg zum Ozean gerne fallen und nicht mehr herauskommen, tragen dazu bei, dass nur eins von tausend Schildkrötenbabys älter als ein paar Monate wird. Helfen kann man, indem man Löcher am Strand zugräbt oder indem man sie vor den Vögeln und Krebsen schützt, während sie in Richtung Wasser watscheln. 6400 Babyschildkröten und insgesamt 18000 Schildkröten hat das Marine Science Center schon gerettet!
    Auch über Stachelrochen haben wir einiges erfahren, zum Beispiel, dass die Tiere eigentlich gar nicht stechen oder giftig sind. Man kann sich nur an ihnen verletzen, wenn man auf sie drauf tritt, da sie ein sehr spitzes Skelett haben, durch welches Bakterien in den Körper gelangen. In einem Becken durften wir sogar ein paar von den glitschigen Tieren streicheln.
    Nachdem wir uns auch noch die Vogel-Patienten angeschaut hatten, sind wir schließlich in Richtung Campingplatz gefahren. Der heutige Campingplatz lag direkt neben einem See. Die nette Besitzerin hat uns erstmal erklärt, dass sich dort gerade kein Alligator mehr darin befinde, dass sich das aber sehr schnell ändern könne, weil sich die Tiere bis zu 40 Meilen am Tag fortbewegen würden und bis vor kurzem hier ein sehr agressiver Alligator gelebt hätte. Als sie uns dann noch empfohlen hat, nur stampfend herumzulaufen, weil viele Schlangen herumkriechen würden, wie übrigens im ganz Florida, war Mama total fertig mit den Nerven. Wir sind dann aber nicht weiter gefahren, sondern haben uns einfach hauptsächlich im Wohnmobil aufgehalten. Und dann hat es schon wieder geregnet, sodass wir einen Spieleabend eingelegt haben.
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  • Day32

    Kingsland [Montag, 29.08, Tag 31]

    August 30, 2016 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Hallo 😉 heute schreib ich (Alina) mal. Ich kann das zwar nicht so gut wie Lulu aber egal, ich glaub ich bekomm das hin😊.
    Heute wars klasse. Wir sind auf die Cumberland Island gefahren. Das ist eine Insel im Süden von Georgia. Die Insel ist ein Traum, dort gab es Wildpferde, Gürteltiere, Rehe und viele anderen Tiere. Außerdem war der Sand am Meer weiß und fein wie auf Postern. Um 12:45 Uhr ist unsere Fähre in St. Marys abgefahren. Die Fahrt dauerte 40 Minuten, die aber ganz schnell um waren, da es so viel Tolles zu sehen gab. Als erstes aber haben wir uns auf der Fähre eingecremt, da es gefühlte 40°C heiß war. Wie viel es dann in Wirklichkeit waren kann ich nicht sagen🙈. Während der Fahrt mussten Mama und ich unsere Sonnenhüte absetzten, weil sie sonst weg geweht wären, Lulu und Papa haben ja ihre tollen Cowboyhüte, die man festmachen kann, deshalb konnten sie diese aufbehalten. Von der Fähre aus konnte man schon ein paar Wildpferde erblicken, die genüsslich ihr Gras gegessen haben. Als wir dann auf der Insel angekommen sind, habe ich sofort meine Kamera, die ich mir in New York gekauft hab, in die Hand genommen, da schon ein paar Wildpferde so ca 20 Meter von dem Bootsdock, an dem die Fähre angelegt hatte, entfernt standen. Man konnte ziemlich nah an die wunderbaren Tiere heranlaufen. Mama und Papa haben sich, während Luisa und ich so ca 500 Bilder von den Pferden gemacht haben, auf eine Bank gesetzt und dort erstmal was getrunken und etwas von den Sandwiches, die wir uns davor gemacht hatten, gegessen. Ein Wildpferd hat sich sogar direkt vor die Beiden gelegt. Und was mich ganz verwundert hat: Mama hat sich getraut, das liegende Pferd zu streicheln. Naja streicheln kann man's nicht nennen, da das Pferd nicht so viel davon gehalten hat. Es hat Mama lieber aus sicherer Entfernung beobachtet. Aber Mama hat es an der Nase ganz kurz berührt. Als wir dann genug Bilder von den Pferden gemacht hatten sind wir in Richtung Inneres der Insel gelaufen. Ich bin mir vorgekommen wie im Dschungel, überall waren Bäume mit Lianen dran. Und als mir Lulu gesagt, hat dass es da Klapperschlangen gibt, war mir nicht mehr ganz so wohl. Aber nach einer Zeit hab ich mich dran gewöhnt. Wir haben ja zum Glück keine gesehen. Nach ca 10 Minuten Fußweg kamen wir an einen Steg, von dem wir Krokodile beobachten hätten können. Leider haben wir keine gesehen, aber ein kleines Gürteltier hat im Laub gewühlt. Das war soo süß😍. Als wir weiter gelaufen sind, kamen wir an einem kleinen Dorf vorbei, das aber nicht mehr bewohnt war. An einer Kreuzung stand ein Schild auf dem "Beach" stand. Wir wollten natürlich alle zum Strand gehen und evtl auch im Meer baden, also liefen wir los. Der Weg durch den Sand war sehr anstrengend und die pralle Sonne hat auf einen gescheint. Aber nach ca einer Viertelstunde haben wir das wunderschöne, türkisene Meer und den fast weißen Sandstrand erblicken können. Es war so wunderschön. Doch leider konnten wir nicht darin baden, da wir am Rand des Meeres ganz viele Riesenkrabben gesehen haben, die zwar tot waren, aber wer weiß was da im Meer noch so alles drin ist. Wir wollten noch gerne die Pelikane anschauen, die auf der Insel an einem Platz sich versammelten, aber wir haben dann gemerkt das es leider zu weit ist, um dahin zu laufen. Also haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Unsere Wasserflaschen wurden langsam knapp, deshalb haben wir eine Auffüllstation , die es zum Glück auf der Insel gab, angesteuert, da es keine Kioske auf der Insel gab. Doch das Wasser hat widerlich geschmeckt. So nach Chlor. Das war unerträglich. Vor der Auffüllstation standen noch 2 Wildpferde, die ich noch fotografiert hab. Nach einer kurzen Pause sind wir dann wieder in Richtung Bootsdock gelaufen, da dies die letzte Fähre zurück war. Sonst hätten wir auf der Insel übernachten müssen. Dort angekommen, haben wir uns noch entschieden zu dem zweiten Bootsdock zu laufen, das nur 0,7 Meilen also ein Kilometer entfernt war. Als wir über das Steg zu dem Boot gelaufen sind, haben wir noch einen kleinen Hai gesehen, der im Meer herum geschwommen ist. Auf dem Boot konnten wir dann endlich uns ein kaltes Getränk kaufen, das nicht nach Chlor geschmeckt hat.
    Zum Abschluss des Tages, hat es noch angefangen zu regnen und Luisa und ich sind noch bei strömendem Regen, in der Dunkelheit in Pool gegangen. Das war soo cool, nur leider hat es dann angefangen zu Blitzen und wir mussten schnell aus dem Wasser.
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  • Day30

    Hardeeville [Sonntag, 28.08, Tag 30]

    August 28, 2016 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute stand die Hilton Head Island auf dem Programm. Von unserem Campingplatz aus sind wir fast zwei Stunden bis zu der schönen Halbinsel im Süden von South Carolina gefahren. Dort wollten wir einen gemütlichen Strandtag einlegen.
    Leider war es an dem tollen weißen Sandstrand, den wir uns rausgesucht hatten sehr voll. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, uns dort ein Plätzchen zu suchen und uns dann in die mächtigen Wellen zu stürzen. Das Meer war immerhin etwas kälter als die Seen, die wir an die Vortagen besucht haben, aber immer noch deutlich wärmer als wir es vom Mittelmeer her gewohnt sind.
    Die Wellen waren dafür umso besser. Bis zu anderthalbmeterhohe Wellen sind mit enormer Kraft in Richtung Strand gerauscht, sodass man manchmal echt kämpfen musste, nicht umgeschmissen zu werden. Durch die starke Strömung ist man dort außerdem in Sekundenschnelle abgetrieben, sobald man die Füße vom Boden genommen hat.
    Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß und einen tollen Tag am Strand, auch wenn Alina ihren Pool vermisst hat.
    Zum Campen haben wir dann die Hilton Head Island aufgrund der enormen Campingplatzpreise wieder verlassen und haben uns einen etwa dreißig Minuten entfernten Campingplatz ausgesucht. Dort war dann jedoch das Büro geschlossen und niemand aufzufinden, der uns hätte helfen können, sodass wir noch ein Stückchen weiter auf den nächsten Campingplatz gefahren sind. Dort sind wir allerdings auf das selbe Problem gestoßen und auch beim Anrufen bei der ausgeschrieben Telfonnummer ist niemand ans Telefon gegangen.
    Wir wollten gerade weiterfahren, als dann doch noch zwei Leute mit einem Golfwägelchen angerollt kamen und wir einen Platz zwischen lauter protzigen Wohnmobilen bekamen, die sogar mit ausklappbaren Terassen und anderem Schnickschnack ausgestattet waren.
    Sandig wie wir waren, sind Alina und ich dann auf die Suche nach einer Dusche gegangen, es hat sich dann allerdings herausgestellt, dass es auf dem Campingplatz weder Toiletten noch Duschen hat. Weil es ziemlich aufwendig ist, Abwasser aus unserem Wohnmobil zu entfernen, haben wir dann einfach daneben mit einem Gartenschlauch geduscht.
    Mama hat währenddessen Spätzle geschabt und leckere, schwäbische Kässpätzle zubereitet.
    Und über Nacht hat es dann zum ersten Mal richtig geregnet und draußen ist endlich etwas abgekühlt!
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  • Day30

    Santee [Samstag, 27.08, Tag 29]

    August 28, 2016 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach unserer morgendlichen Abkühlung im Pool haben wir einen am Fluss gelegenen Naturpark ins Navi als heutiges Ziel eingegeben. Nach anderthalb Stunden Fahrt sind wir schließlich auf den Parkplatz davor eingebogen. Mama und Papa haben sich den Fluss dann mal angeschaut und sind nicht sonderlich begeistert zurückgekommen. Der Fluss sei eine einzige Dreckbrühe und sehe nicht sehr einladend aus.
    Also hat Alina uns dort nur kurz ein paar leckere Baguettes zubereitet und dann haben wir beschlossen, dass wir lieber noch ein paar Meilen weiter in Richtung Florida fahren. So haben wir den Staat North Carolina verlassen und sind noch ein großes Stück durch South Carolina gefahren. Jetzt müssen wir nur noch Georgia durchqueren, bevor wir endlich in Florida sind.
    Nach insgesamt vier Stunden Fahrt sind wir schließlich am Campingplatz direkt an einem riesigen See angekommen. Dort sind Alina und ich, kurze Zeit später auch Mama erstmal reingehüpft. Doch auch hier blieb die Erfrischung aus. Obwohl der See echt groß war, war das Wasser schon wieder brühwarm. Trotzdem ließ es sich dort gut eine Weile aushalten. Im Wasser haben wir eine nette Frau mit zwei süßen Hunden kennengelernt, die wir erstmal geknuddelt und dann mit dem Jüngeren Ball gespielt haben.
    Zurück am Wohnwagen hat Mama auf einmal sprachlos auf einen Baumstamm gezeigt. An einem dünnen Faden baumelte dort eine riesige Spinne. Nachdem auch Alina mit ihrer Angst vor den achtbeinigen Tieren einen riesigen Schrecken bekommen hat, hat Papa sie ein Stück entfernt ausgesetzt.
    Schließlich sind Papa und Alina noch ein bisschen im Pool schwimmen gegangen, während ich noch ein paar tolle Bilder vom Sonnenuntergang am See machen konnte.
    Schließlich saßen wir noch ein Weilchen am Lagerfeuer, wo uns die Stechmücken mal wieder halb aufgefressen haben, Alina hat sich deswegen gar nicht erst rausgesetzt, sodass wir relativ früh in unser heißes Wohnmobil gegangen sind.
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  • Day29

    Roanoke Rapids [Freitag, 26.08, Tag 28]

    August 27, 2016 in the United States ⋅ ⛅ 33 °C

    Nach einer erneuten Abkühlung im Pool hat es für Alina heute morgen doch noch mit den Eichhörnchenbilder geklappt. Während ich ein süßes Hörnchen mit Walnüssen angelockt habe, hat sie ein paar tolle Schnappschüsse schießen können.
    Danach sind wir nochmal Baden gegangen, diesmal an einem schön gelegenen See. Beim Aussteigen aus dem Wohnmobil hatte man das Gefühl, man liefe gegen eine Wand. Es war unglaublich heiß draußen! Also sind wir schnell zum Seeufer gelaufen. Die erwartete Erfrischung blieb allerdings aus. Das Wasser war badewasserwarm! Auch Mama hat sich schließlich überwunden und ist in den etwas grünlichen See, in dem sie Alligatoren vermutet hat, gewatet. Dort haben wir dann aber nur ein paar Wasserschildkröten entdeckt, die ihr Köpfchen immer mal wieder über die Wasseroberfläche gesteckt haben.
    Während Mama und Papa dann recht schnell wieder ans Ufer gelegen sind, haben Alina und ich es fast zwei Stunden im See ausgehalten.
    Kurz bevor wir weiter gefahren sind, hat Papa noch einen süßen kleinen Frosch entdeckt, der sich allerdings auch nach einem Kuss von ihm nicht in einen Prinz verwandelt hat.
    Im Supermarkt haben wir dann noch schnell unsere Einkäufe erledigt und haben für Mama im Burger King eine "mittelgroße" Cola gekauft, die dann allerdings fast die Größe eines Popcorneimers hatte.
    Zehn Minuten später haben wir dann unseren Campingplatz erreicht, bei dem wir wieder einen gemütlichen, etwas abgelegenen Platz ergattert haben. Neben einer Abkühlung im Pool haben wir noch Billard und Sandsäckchen werfen, das dort kostenlos angeboten wurde, ausprobiert.
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  • Day27

    Doswell [Donnerstag, 25.08, Tag 27]

    August 25, 2016 in the United States ⋅ 🌙 26 °C

    Nachdem Mama gestern Abend noch die rettende Idee wegen dem Reiseführer hatte und ich mir die Kindle-App von Amazon und einen guten Reiseführer heruntergeladen hatte, konnten wir heute morgen endlich richtig durchstarten. Nach einem Frühstück auf dem Walmart-Parkplatz haben wir den Leesylviania State Park in Virginia besucht. Gleich beim Reinfahren in den idyllischen Park sind direkt vor unserm Wohnmobil drei Hirsche über die Straße gerannt. Alina hat gleich begeistert ihre neue Kamera gezückt und ein paar tolle Bilder von den hübschen Tieren gemacht. Danach sind wir weiter zur Meereseinbuchtung gefahren, die direkt an dem Park angrenzt. Der Sandstrand mit schön erfrischendem Wasser war eine willkommene Abwechslung nach den vielen Städtetagen und so haben wir es einige Zeit dort aushalten. Nachdem wir dann auch noch süße Wasserschildkröten in einem Teich entdeckt hatten, sind wir nachmittags dann zu unserem heutigen Campingplatz weiter gefahren. Der Campingplatz ist direkt zwischen Bäumen gelegen und ist so ein bisschen in Westernstil errichtet worden, was Mama total gefallen hat. Leider haben wir einen von Asphalt und Kies umgebenen Platz zugeteilt bekommen, nachdem wir aber nochmals nachgefragt haben, durften wir einen schönen Platz direkt zwischen hohen Kiefern beziehen. Auch ein toller Pool war dabei, in dem wir uns als allererstes abgekühlt haben.
    Schließlich wollte Alina noch ein paar Bilder von den süßen Eichhörnchen, die überall herumspringen, machen. Leider ließen die sich nie blicken, wenn Alina mit ihrer Kamera unterwegs war, sodass aus den Bildern nichts wurde.
    Abends haben wir noch gemütlich gegrillt und ich habe mal wieder Stockbaguette gemacht.
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  • Day27

    Alexandria [Donnerstag, 25.08, Tag 26]

    August 25, 2016 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück mit Flugzeugteppich als Tischdecke sind wir das restliche Stück nach Washington D.C. gefahren. Dabei haben wir die Strecke total unterschätzt und sind durch Stau und rote Ampeln deutlich schlechter vorangekommen als wir dachten, sodass wir nach über fünf Stunden Fahrt um 17 Uhr in Washington angekommen sind. Ein weiteres Problem war dann die Parkplatzsuche. Mit unserem Wohnmobil haben wir nirgendwo hingepasst. Nach langem Suchen hat Papa schließlich über das Internet eine Stunde später ein Parkhaus gefunden, indem wir dann einen teuren Parkplatz ergattert haben.
    Also mit so einem großen Fahrzeug werden wir so schnell nicht wieder in eine Stadt fahren!
    Ein weiteres Problem, dass sich unterwegs ergeben hat, ist, dass wir keinen Reiseführer für unsere Reise nach Florida dabei. So fahren wir an den wichtigsten Punkten vorbei. In New York hatten wir irgendwie nicht die Zeit dazu, eine Buchhandlung zu suchen, sodass wir das in Washington erledigen wollten. Nachdem uns Google Maps eine halbe Stunde durch die Staßen von Washington geführt hatte, sind wir schließlich in ein Büchershop eingetreten. Leider war es viel kleiner als wir erwartet hatten und einen Reiseführer hatten die dort nicht auf Lager. Der nette Kassierer dort hat uns aber eine Adresse herausgesucht, wo wir unser Buch finden könnten, da es jedoch mittlerweile schon nach 19 Uhr war und die Buchhandlung vier Kilometer entfernt war, haben wir beschlossen unsere sowieso so kurze Zeit in Washington lieber mit Sightseeing zu nutzen. Das Kapitol, der Sitz des amerikanischen Kongress haben wir schon betrachten können, als wir auf der Suche nach einem Parkplatz durch die halbe Stadt gefahren sind. Also haben wir die Metro genommen und sind zur anderen wichtigsten Attraktion Washingtons, dem weißen Haus, gefahren. Schließlich standen wir vor dem großen weißen Gebäude, in dem Barack Obama mit seiner Familie wohnt. Nachdem wir einmal fast darum herumgelaufen sind, haben wir auf einmal bemerkt, dass es sich bei dem vermeintlichen weißen Haus nur um das Finanzministerium gehandelt hat. Wir hatten uns schon gewundert, weil der Zaun, der den angrenzenden Park umgeben hat, ziemlich heruntergekommen war und ganz bestimmt niemanden vom Eindringen abgehalten hätte, haben uns dann aber nichts weiter dabei gedacht. Das weiße Haus war dann allerdings von einem hohen schwarzen Zaun mit spitzen Enden und lauter Polizisten umgeben und überall waren Überwachungskameras. Mit einem schön angelegten Park davor, sieht das weiße Haus ziemlich beeindruckend aus. Alles ist total gepflegt und die Fassade ist strahlend weiß. Mir wäre das allerdings viel zu viel Bewachung und und zu viel Trubel mit den ganzen Touristen rund um die Uhr davor.
    Nach ein paar Bildern sind wir dann zurück zur Metro Station gelaufen. Washington hat mir sehr gut gefallen, es ist keine typische Großstadt mit lauter Geschäften und Hochhäusern, stattdessen gibt es lauter große, toll aussehende, historische Gebäude, die heute Verwaltungs- und Bürogebäude dienen. Dadurch wirkt die ganze Stadt sehr reich und elegant.
    Im Parkhaus hat es dann zum Glück niemanden mehr interessiert, dass wir unsere Parkzeit um über eine Stunde überzogen hatten und sind dann, weil es schon ziemlich spät war und kein Campingplatz in der Nähe war, zum nächsten Walmart gefahren. Dort darf man kostenlos übernachten. Es gibt sicherlich schönere Plätze zum Übernachten, als einen ziemlich lauten Parkplatz direkt vor einem 24 Stunden geöffneten Supermarkt, es hat aber auch Vorteile. So konnten wir auch um 22 Uhr noch schnell ein paar fehlende Dinge einkaufen und hatten gutes Wlan, bevor wir dann noch Spaghetti gekocht haben.
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    Martin Lindenbauer

    Geile Hüte!:-) Ihr seht schon voll Amerikanisch aus irgendwie..... Viel Spass weiterhin.

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  • Day26

    Cheesequake SP [Dienstag, 24.08, Tag 25]

    August 24, 2016 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    New York haben wir heute hinter uns gelassen. Nach einem kurzen Besuch im Macys und im benachbarten Souveniershop sind wir mit dem Taxi nach Newark in New Jersey gefahren, was sich als ziemlich schwierig entpuppt hat, weil wir leider keine richtige Adresse hatten. Nachdem unser netter Taxifahrer ein bisschen herumtelefoniert hat, sind wir schließlich aber doch noch richtig herausgekommen. In Newark haben wir dann unser Wohnmobil abgeholt, mit dem wir in den nächsten zwei Wochen durch die verschiedenen Staaten der Ostküste bis nach Florida fahren werden. Die letzten drei Tage beziehen wir dann noch eine Ferienwohnung in Miami, bevor wir am 9. September wieder nach Deutschland fliegen werden.
    Nachdem uns ein ziemlich unfreundlicher Mann in unsere fahrende Ferienwohnung eingewiesen hatte, sind wir in Richtung Washington D.C. gefahren, unserem ersten Ziel auf der langen Reise nach Florida. Unterwegs haben wir uns in einem Walmart mit Essen und ein paar Campinggegenständen eingedeckt, bevor wir dann 30 Kilometer später unseren ersten Campingplatz, der im Cheesequake State Park liegt, angesteuert haben.
    Als wir dort ankamen, war das Büro dort jedoch geschlossen. Nachdem wir ein bisschen durch den State Park herumgefahren sind und den Campingplatz mitten im Wald auch gefunden haben, dort jedoch auch kein Ranger war, hab ich dann kurzerhand die Notfallnummer, die dort am Klemmbrett hing, angerufen. Nachdem der Empfang abgebrochen ist und ich erneut dort angerufen habe, hat dann alles geklappt und wir haben einen großen Platz mit Feuerstelle bekommen. Leider war es mittlerweile dunkel, gegrillt haben wir aber trotzdem noch und saßen dann auch noch ein bisschen gemütlich am Lagerfeuer.
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  • Day25

    New York [Montag, 22.08, Tag 24]

    August 23, 2016 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Vom Empire State Building haben wir heute morgen New York von oben betrachten können. Von der Aussichtsplattform im 86. Stock hat man einen gigantischen Überblick über die riesige Stadt. Die ganzen Wolkenkratzer wirken auf einmal richtig klein und die Freiheitsstatue sieht aus wie eine kleine Puppe. Nachdem wir New York von allen Himmelsrichtungen betrachtet hatten, haben wir mit Leihfahrrädern den Centralpark erkundet. Kaum zu glauben, nachdem man die total überfüllten Straßen gesehen hat, aber mitten in New York gibt es riesige grüne Wiesen mit Seen und Bäumen, wo es ziemlich idyllisch ist und wo man toll Joggen oder Fahrradfahren kann. Nachdem wir einmal fast komplett durch den großen Park gefahren sind, haben wir noch gemütlich im Schatten der Bäume gepicknickt, bevor wir uns wieder in die überfüllten Straßen New Yorks gewagt haben.
    In unserem Stadtführer, den es zum New York Pass kostenlos dazugab, war eine Tribute von Panem Austellung groß angepriesen. Die wollten Mama und ich gerne anschauen, sodass wir uns einen Weg durch die Menschenmassen zu der Ausstellungshalle gebahnt haben. Dort angekommen hieß es allerdings, dass die Austellung seit Januar nicht mehr in New York ist. Während Alina und Papa eine Kamera für Alina gekauft haben, haben Mama und ich uns einfach eine Wikingeraustellung angeschaut, die auch sehr interessant war. Schade war allerdings, dass wir den Film dazu nicht gekannt haben.
    Schließlich haben wir uns im Madame Tussauds wieder getroffen. Die dort ausgestellten Wachsfiguren wirken total lebendig und so hat man das Gefühl, die berühmten Stars würden auf einmal vor einem stehen. Nachdem wir eine paar tolle Bilder mit E.T, Katniss Everdeen, Barack Obama und noch vielen mehr gemacht hatten, haben wir zum Abschluss noch vom Rockefeller Center aus die Aussicht auf New York bei Nacht genossen, wo die Gebäude in allen Farben geleuchtet haben und New York viel friedlicher als am Tag gewirkt hat.
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  • Day24

    New York [Sonntag, 21.09, Tag 23]

    August 22, 2016 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach einem Müsli in unsrem Hotelzimmer haben wir gleich morgens unseren New York Pass abgeholt. Wir haben den Pass schon von Zuhause aus gebucht und können mit ihm die meisten Attraktionen der Stadt, ohne Eintritt bezahlen zu müssen, besuchen. Das wollten wir natürlich so gut es geht ausnutzen! So sind wir als Erstes mit der Metro in die Downtown von New York gefahren, die auf unserem heutigen Tagesprogramm stand.
    Dort haben wir zunächst die berühmte Freiheitsstatue auf Liberty Island besucht. Mit einer Fähre wurden wir auf die kleine Insel gefahren, wo wir die Größe der riesigen Statue erst mal richtig ermessen konnten. Nachdem wir tolle Bilder mit der grünen Fackelträgerin gemacht haben, wurden wir über das Meer zurück an den New Yorker Hafen geschippert. Anschließend sind wir durch die berühmte Wall Street, dem weltbekannten Bänkerviertel mit vielen, unglaublich riesigen Gebäuden zu einer Fahrradverleihstation gelangt, bei der wir mit unserem New York Pass kostenlos Fahrräder ausleihen konnten. Mit denen sind wir über die überfüllte Brooklin Bridge, durch die New Yorker China Town und durch Little Italy gefahren, wo man auf einmal das Gefühl hat, man wäre in China bzw. in Italien.
    Mit dem Fahrrad New York erkunden ist echt toll, man sieht so viel mehr als zu Fuß oder mit der Metro, die nur unterirdisch fährt.
    Als letztes haben wir noch die beide riesigen 9/11-Denkmalbrünnen mit allen 3000 Namen der Opfer darauf und das dort dazugehörige Museum besucht. In dem Museum wurden die furchtbaren Ereignisse des 11. Septembers mit vielen Details dargestellt. Mit Bilder, Videos, alten Orginalrequestiten und kleinen Texten wurde uns die tragische Geschichte genau erläutert. Besonders nahe gingen uns die Abschiedsms, die die Flugzeuginsassen noch an ihre Familie und Freunde geschickt haben und die Vermisstenanzeigen von Angehörigen, die verzweifelt gehofft haben, dass ihre Kinder, Freunde etc. an diesem Tag nicht in den zwei riesigen Zwillingstürmen des World Trade Centers waren. Schlimm waren auch Bilder von Menschen, die aus den Fenstern der oberen Etage gesprungen sind, um dem grausamen Feuertod zu entgehen. Nach dem Besuch dort kann man sich nun viel besser vorstellen, wie schrecklich dieser Anschlag war.
    Mit der Metro sind wir abends dann wieder zum Time Square gefahren. Dort wollten Mama und Papa noch das New Yorker Hard Rock Cafe besuchen und mal wieder ihre T-Shirt-Sammlung erweitern. Nachdem auch das erledigt war, sind wir schließlich durch die überfüllten Straßen zurück in unser Hotel geschlendert und nach den etlichen Kilometern, die wir heue gelaufen und mit dem Fahhrad gefahren sind, ziemlich müde in unser Bett gefallen.
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