• Marcel Kratzer
  • Marcel Kratzer

The Grand Tour

Februar 2018 2019 Les mer
  • Pingyao - Peking

    30. april 2018, Kina ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir machten einen Zwischenstopp im Stadtpark von Jiaozuo, eine relativ kleine Stadt auf der Karte, doch es leben dennoch 3,5 Millionen Menschen hier…
    Ein kleiner Junge rannte auf uns zu als wir aus den Autos stiegen und meinte: Unglaublich - Ausländer…

    Am nächsten Tag standen 2 Frauen bei uns, nach einer kleinen Vorstellungsrunde stellten sie uns ein paar Fragen über unsere Reise.
    Sie arbeiteten für ein Reisebüro und wurden von Passanten informiert.
    Den Grund für ihr Erscheinen war uns nicht ganz klar, vermutlich wollten sie uns nur einen Überblick geben was man alles in ihrer Stadt und Umgebung machen kann.

    In Pingyao angekommen checkten wir in ein Hostel in der kleinen Altstadt ein - die Auto´s mussten draußen bleiben.
    Die Stadt war schön anzuschauen aber auch sehr touristisch, was man auch an den Preisen merkte…

    Nach 2 Nächten ging es für uns dann nach Peking.

    Die Peking-Kurzfassung: Extrem viele Menschen waren unterwegs (Feiertag & gutes Wetter), egal was man machen oder sehen wollte, man musste sich anstellen.

    Die Kreditkarte von Chris blieb im Automat stecken & wir mussten wieder 1h zurück zum Hotel und dann wieder eine Stunde zurück in die Stadt, um dann 45min auf die Karte zu warten.

    Am Ende wollten wir dann noch zum Vogelnest (Olympiastadion) - auch hier musste man wieder Eintritt bezahlen, wir wussten leider nicht wo.
    Und da es dunkel wurde, beschlossen wir wieder zurück ins Hotel zu fahren…

    Nach 10h, 17km laufen und extrem vielen Menschen hatten wir genug von Peking.
    Ist sicher eine schöne Stadt - aber nicht´s für einen Tag.
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  • Auf Wiedersehen China

    3. mai 2018, Kina

    Vom Hot Pot & den Menschen geplagt, verliesen wir das Ballungszentrum von Peking und fuhren zur Chinesischen Mauer.

    Wir liefen ein paar Kilometer auf der insgesamt 21.196km langen Mauer.
    Beeindruckend!
    Wenn man sich überlegt wie lange daran gebaut wurde und vor allem mit welchen Mitteln…

    Auf dem Weg in Richtung Mongolei stoppten wir für eine Nacht im Stadtpark von Ulanqab.
    Die letzten Kilometer in China liegen vor uns & wir fuhren zur Grenzstadt Ehrenhot.

    Nach einem letzen gemeinsamen Abendessen mit unserem Guide „Ze“ ging es zurück zum Parkplatz, wo wir gemeinsam bei Bier & Wein China nochmal Review passieren ließen…

    Am nächsten Morgen fuhren wir zur Grenze, verabschiedeten uns von Rebekka und fuhren durch das Regenbogentor in die Mongolei.

    Unser Eindruck von China ist sehr durchwachsen, einerseits, extrem fortschrittlich, überall wird gebaut was das Zeug hält, andererseits gibt es auf den Toiletten kein Klopapier, Spülungen und zum Teil auch keine Wände, wunderschöne Landschaften und Nationalparks, doch alles auf extremen Massentourismus ausgelegt und dadurch sehr teuer.
    Ohne VPN Verbindung funktioniert kaum etwas und alles wird gebloggt.

    „Unglaublich reich doch im Grunde am Arsch“ - Zitat
    Vielleicht etwas zu hart, doch es ist schon was dran...
    
Wir hatten schöne 30 Tage in China, doch freuen uns jetzt sehr auf die Ruhe in der Mongolei.
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  • Kenny vs Gobi

    4. mai 2018, Mongolia ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach der Grenzüberquerung stoppten wir in der ersten Stadt Samin-Uud um etwas zu essen.
    Schon beim ersten Restaurant bekamen wir Hühnchen mit Bratkartoffeln - fast wie zu Hause.

    Auch die nicht enden wollende Suche nach Kaba hatte ein Ende - 4 Wochen suchten wir vergeblichst in China ohne Erfolg & hier fanden wir ihn im ersten kleinen "Tante-Emma-Laden“ & sogar von Gut und Günstig!
    Alle hatten ihre Essensvorräte in China nochmal aufgestockt - Alle dachten die Lebensmittelauswahl in der Mongolei wird nicht so gut sein, doch wir wurden positiv überrascht.

    Wir verbrachten die erste Nacht in der Mongolei nochmal gemeinsam mit dem China Team und fanden einen schönen Schlafplatz vor einer Sanddüne.

    Am nächsten Morgen wurden wir von einer Herde Pferde und einem Kamel überrascht. Wir hatten uns in die Nähe ihrer Trinkstelle gestellt.
    Ich ließ den Eimer hinab ins Wasserloch und bat die Tiere zum Wasser fassen.

    Gemeinsam brachen wir auf um wieder zurück auf die Straße zu kommen. Unsere Wegwahl war leider ziemlich beschissen und so grub sich Kenny nach wenigen Metern im Sand fest.
    Wenn keine Reifenspuren von den Locals zu sehen sind - fahr auch nicht!

    Nach einer guten halbe Stunde buddeln, Druck aus den Reifen lassen, schieben und zu guter letzt mit Hilfe der Sandblechen konnten wir wieder Fahrt aufnehmen.
    Kurz darauf blieb dann auch der Toyota Land Cruiser stecken.
    Insgesamt fuhren wir 2h durch die sehr holprigen Sanddünen - Kenny machte einen super Job, mit weniger Luft im Reifen wühlte er sich ohne Probleme durch den Sand.
    Nur die Bodenfreiheit merkt man doch sehr - wir setzen ziemlich oft auf.

    Nach einem Kebab hieß es erstmal Abschied nehmen von den anderen, dar wir auf direkten Weg nach Ulaanbaatar fuhren um Chris, den wir in Pai kennenlernten abzuholen.
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  • Gorkhi Terely

    10. mai 2018, Mongolia

    Nachdem Kenny wieder startklar gemacht wurde und wir uns mit Käsekrainer den Bauch vollgeschlagen haben, brachen wir auf für einen 4 Tages-Camping-Trip in den Gorkhi Terely Nation Park.

    Um uns 80 Cent Maut zu sparen, fuhren wir über einen kleinen Feldweg in den National Park.
    Es kostete uns knapp 3 Stunden mehr und aufgrund der „Straßen“ brauchten wir knapp einen viertel Tank für 60km.
    Unser Sparplan ging nicht ganz auf…

    Um an den Fluss zu gelangen mussten wir „nur“ noch ein kleines Stück bergab fahren.
    Schnell war klar - hier kommt Kenny nicht mehr hoch und weiter unten war der Fluss, wir hatten uns schon wieder festgefahren.

    Nach kurzer Zeit kam ein Reiter mit 4 Pferden, einer blauen Plastiktüte und einer Flasche Vodka im Schlepptau vorbei. Er konnte kein Wort Englisch und eine Frau, die zufällig vorbei kam sprach aber Deutsch und vermittelte.
    Für 18€ bringt er uns hier raus, aber einer müsse mitreiten um das Bergefahrzeug zu holen.
    Chris sprang aufs Pferd und die 2 ritten los…

    Nach knapp 20min kam ein Jeep und nach weiteren 15min waren wir auch schon wieder auf der Straße - wieder mal Glück gehabt.

    In den darauffolgenden 3 Tagen schafften wir es Kenny beinahe im Fluss festzusetzen und ihn beim Versuch über einen Berg zu fahren aufs Dach zu legen.

    Auf dem Weg zurück nach Ulaanbaatar stoppten wir noch am Dschnigis Kahn Monument.

    Wir freuten uns auf die Käsekrainer, die im Oasis Guesthouse auf uns warteten, trafen uns mit dem China Team, die auch in Ulaanbaatar waren und gingen am nächsten Tag ausgiebig in der Stadt feiern.
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  • Einblicke in das Local Leben

    18. mai 2018, Mongolia

    Leicht verkatert holten wir Genji in Ulaanbaatar ab und fuhren mit Ihr 200km in Richtung Osten zu ihrer Familie.

    Abends angekommen, wurde uns die Familie vorgestellt & das Haus gezeigt.
    Nach einem Abendessen und einem Kartenspiel ging es ins Bett, um am nächsten Morgen
    fit für die bevorstehende Arbeit zu sein.

    Nach dem Frühstück gab es die Aufgabe - ein Weg aus Holzscheiben sollten her…
    Wir bekamen Schaufel & Spaten und fingen an den Weg auszuheben.
    Die Holzscheiben wurden uns von einem noch leicht angetrunkenem Mann zur Verfügungn gestellt.
    Jedes Holzstück hatte eine unterschiedliche länge und nicht selten waren die Stücke auf beiden Seiten krumm.
    Doch wir waren motiviert und gewillt eine „gute“ Arbeit zu hinterlassen.

    Wir fuhren zum ausgetrocknetem Flussbett um dort etwas Kies zu holen, womit wir die Längendifferenzen einigermaßen ausgleichen konnten.

    Leicht genervt von den Arbeitsumständen fiel der Hammer nach 9h. Die Blicke der Leute vermittelten uns das Gefühl, dass wir noch etwas arbeiten hätten sollen (Laut Workaway sollte man ca. 5h/ Tag arbeien) .

    Tag 2. Die Arbeitsumstände ließen zu wünschen übrig & der Fakt auf einer sehr, sehr trockenen Baustelle gelandete zu sein steigerte die Motivation nicht unbedingt.

    Am 4. Tag hatte unsere Laune ihren Tiefpunkt erreicht. Wir kämpften uns mühevoll von Holzreihe zu Holzreihe. Die Holzstücke (Die mittlerweile von einem anderem gesägt wurden) wurden immer kürzer und auch nicht bedeutend gerader.
    Wir arbeiteten jeden Tag 7-9h, bekamen kein Wasser oder mal eine Cola gestellt, 2-3x am Tag gab es Hammel oder Ziege.
    In der Früh wurde Kaffee und Wasser bei Kenny geschnurrt und Werkzeug, das man ihnen auslieh, wurde in schlechtem Zustand oder gar kaputt zurück gebracht.
    Für uns war klar - Weg, fertig machen und nix wie weg!

    Noch bevor wir zur Familie gekommen sind ,hatten wir ausgemacht, dass wir nach der Arbeit für 3-4 Tage gemeinsam Campen gehen.
    Wir hatten dies jedoch auf einen Tag reduziert...

    Dennoch, für unser „Karmapunktekonto“ sicherlich nicht die schlechteste Sache.
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  • Ab in den Norden

    26. mai 2018, Mongolia

    Zurück in Ulaanbaatar wurde erstmal ordentlich geduscht, Kenny´s Wassertank´s & Kühlschrank gefüllt und natürlich Käsekrainer gegessen.

    Am nächsten Tag brachen wir auf in Richtung Westen.
    Ganze 27km fuhren wir, ehe uns bei einem Überholvorgang eine Buchse vom Schaltgestänge zerbrach und wir nicht mehr schalten konnten.
    Wir versuchten den Schaden notdürftig zu reparieren, aber die zündende Idee blieb leider aus.

    Die Werkzeuge waren wieder alle verstaut und wir waren zur Abfahrt bereit, ein Mann hielt neben uns an - Er konnte Englisch und sagte, er arbeitet bei VW in Ulaanbaatar (es gibt in der ganzen Mongolei eine VW-Werkstatt…)
    Er meinte wir sollen ihm folgen, er bringe uns hin.
    Nach 5min fahren sprang uns wieder das Schaltgestänge raus und so musste Chris die komplette Strecke (mit Kreuzungen und Ampeln) im 3. Gang zur Werkstatt fahren.

    So kamen wir an einem Sonntag Nachmittag an der VW Werkstatt an und durften die Nacht auf dem Parkplatz bleiben.

    Kenny war das erste Auto am Montag Morgen das in die Werkstatt fuhr.
    Nach nur 3h und 23,50€ war Kenny auch schon wieder startklar.
    Wieder mal Glück gehabt!

    Zeitbedingt planten wir nochmal um und beschlossen in den Norden zum Khuvsgul See zu fahren. Auf dem Weg in den Norden fing es plötzlich an zu schneien und die Berge wurden weiß.
    An diesem Tag hatten wir eine Temperaturschwankung von 29C - angeblich normal hier - für uns doch sehr gewöhnungsbedürftig.

    Knapp 900km später waren wir dann am See, die Sonne schien und wir suchten uns einen geeigneten Schlafplatz für die nächsten 2 Tage.

    Der See war klar wie Leitungswasser und man konnte direkt daraus trinken.
    Zum Baden aber noch etwas zu kalt, denn er war zum Großteil noch gefroren…
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  • Die Oase

    30. mai 2018, Mongolia

    Für uns ging es mal wieder zurück nach Ulaanbaatar, um Chris nach 3 Wochen gemeinsamer Reise zu verabschieden.
    Am selben Morgen ging es für uns weiter in Richtung Westen.

    Die Straßen waren gut und wir konnten am ersten Tag gut Strecke hinter uns bringen.
    Wir fanden einen schönen Platz neben einem kleinen Fluss, Wwndgeschütz durch eine kleine Felswand.
    Hinter ihr befand sich jedoch ein Ger mit freundlichen Mongolen - die uns zum Nachtisch (denn wir hatten schon gegessen) noch
    einen Teller Kartoffeln und natürlich Ziegen Keule vorbeibrachten… Scheiß Ziege, wir können es nicht mehr sehen!!!

    Am nächsten Morgen brachen wir früh auf um nicht noch ein Frühstück abzustauben.
    Ziel dieses Tages war der See Khar Nuur, wo wir uns mit Lachlan und Uta trafen.
    Chris hatte Geburtstag, um dies zu feiern gab es für alle Käsekrainer, Wein und das ein oder andere Bier.

    Weiter ging es zu einer Oase, die mitten in der Wüste entspringen soll. So fuhren wir 200km auf Sand, Schotter und Dreckpisten
    (die uns ordentlich durchrüttelten) dorthin. Der Anblick der Oase war beeindruckend und entschädigte die raue Fahrt.
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  • Tschüss Mongolei - Es war genial!

    3. juni 2018, Mongolia

    Wir ließen die Oase hinter uns und fuhren tiefer in den Westen. Weitere 440km nervenaufreibende, ohrendröhnende, schraubenlösende Rüttelpiste wollten hinter sich gebracht werden.
    Zwischendurch gab es zwei kurze Straßenabschnitte, die Nerven und Kenny schonten.
    
Am Üüreg Nuur, ein klarer, kalter Salzwasserese im Nordwesten stoppten wir für 2 Nächte, Kenny wurde von innen komplett entstaubt, wir genossen die Sonne und die Fahrpause.

    Nach dem Müsli brachen wir auf, um die letzt große Etappe in der Mongolei hinter uns zu bringen - Ziel war Ölgii, wo wir uns mit Livia und David trafen um gemeinsam nach Russland zu fahren.
    Auf dem Weg tauchte hinter uns eine Mercedes G Klasse auf, wir hielten und 4 Russen stiegen aus.
    Sie fragten nach dem Weg nach Russland, denn sie hatten kein Kartenmaterial mit sich…
    Da wir genau in die selbe Richtung fuhren ,folgten sie uns.

    Wir wussten, dass wir einen Fluss durchqueren mussten, um nach Ölgii zu gelangen. Und da standen wir jetzt…
    Der russische Fahrer und ich liefen durch den Fluss um eine passende Stelle zu finden, die niedrig genug war, sodass auch Kenny durchfahren konnte.
    Leider vergeblich, der Fluss war doch etwas tiefer als gedacht…
    Die G Klasse machte also den Anfang und fuhr (samt Hänger, den Sie dabei hatten um ein Piano in der Mongolei abzuliefern) ohne Probleme durch.
    Er hängte seinen Hänger ab, fuhr wieder durch den Fluss zurück zu uns und hängte Kenny an - ohne Probleme erreichten auch wir die andere Seite des Flusses.

    Ein paar hundert Meter weiter, der nächste Flussabschnitt - noch tiefer, noch mehr Strömung.
    Wieder liefen wir den Fluss ab, doch die Möglichkeiten flussaufwärts oder abwärts waren sehr beschränkt und so fuhr die G Klasse rein, an der tiefsten Stelle schob er eine Wasserwelle vor sich her - die halbe Windschutzscheibe war unter Wasser. Der Motor ging aus und der Hänger wurde von der Strömung ein Stück zur Seite geschwemmt.

    Zum Glück konnte er den Motor nach kurzer Zeit wieder starten und fuhr durch.
    
Kenny war an der Reihe - Wir bauten die Luftfilter aus, fuhren ein Stück in den Fluss, legten den Leerlauf ein, schalteten den Motor aus und hängten uns an an die G Klasse, ohne Problem wurden wir ans rettenden Ufer gezogen. - Vielen Dank!!!
    - Mal wieder Glück gehabt.

    Nach einem Kaffee, fuhren wir gemeinsam weiter zur Grenzstraße, wo wir uns von unseren 4. neuen Freunden verabschiedeten.

    Am späten Nachmittag trafen wir dann auf Livia und David im Eagle Nest Hotel in Ölgii und feierten das Wiedersehen.

    Am nächsten Morgen fuhren wir dann Richtung russische Grenze.
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  • Priwjét Russland

    9. juni 2018, Russland

    “Welcome to Russia” - Das waren die Worte vom Grenzbeamten als er das Tor nach Russland aufschob…

    Die Ausreiße aus der Mongolei hat sich für Chris und mich etwas in die Länge gezogen, da wir 2 Tage zu lange im Land waren. So mussten wir eine Visumverlängerung beantragen, diese war zwar billiger als eine Strafe doch kostete uns auch 1,5h.

    Wir hatten viel über die Einreiße nach Russland gehört und waren alle gespannt was passiert. Wie erwartet mussten wir das erste Mal Kenny komplett ausräumen und vor allem alle Medikamente vorzeigen, die wir mit uns führten.
    Klingt alles schlimmer als es war, die Leute waren stets freundlich zu uns.
    Vielleicht lag es auch daran, dass David und Livia mit der WM Fan ID einreisten und alle Grenzbeamten wollten sich diese anschauen.

    Die erste Woche in Russland liegt nun hinter uns, bisher gefällt es uns sehr gut.
    Die Altai Region war genial - schneebedeckte 4-Tausender im Hintergrund und saftig grüne Wiesen,auf denen die Pferde und Kühe frei herumlaufen, direkt neben der Straße.
    Die Straßen sind super und die meisten Autos sind relativ neu.
    Ab und an hat man auch mal einen Lada vor oder hinter sich, die meisten aber stehen mit geöffneter Motorhaube am Straßenrand.

    Kenny ließ seinen Auspuff liegen nachdem wir ürckwärts in einen Acker fuhren, um zu wenden.

    Nach 5 gemeinsamen Nächten mit den Schweizern zogen wir weiter nach Novosibirsk, wo seit langer Zeit mal wieder ein 4 Sterne Hotel auf uns wartete indem wir nochmal entspannen können bevor der Marathon nach Moskau beginnt (ca. 3500km in 5 Tagen)
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  • Novosibirsk - Kazan

    14. juni 2018, Russland ⋅ ☁️ 13 °C

    In Novosibirsk verabredeten wir uns mit Elena & Igor (Unseren Retter aus der Mongolei) zum Abendessen.
    - Ein schöner ruhiger Abend bei Pizza und Bier.

    Kenny bekam seinen Auspuff wieder und so brachen wir am Montag in Richtung Moskau auf.
    In den ersten 3 Tagen hatten wir bereits 2500km hinter uns gebracht. Wir beschlossen für 2 Nächte in Kazan zu bleiben, um uns dort das Fifa Eröffnungsspiel anzuschauen.
    Wir waren begeistert von Kazan - eine schöne, saubere Stadt mit tollen Gebäuden und Bars, die eine schöne Größe hat um sie zu Fuß zu erkunden.

    Am Freitag Mittag ging es weiter nach Moskau, nochmal eine Nacht in den russischen Birkenwäldern nochmal eine Nacht im Kampf gegen die Millionen von aggressiven Moskitos.
    Ehe wir dann in der Hauptstadt ankommen werden…
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  • Moskau

    20. juni 2018, Russland ⋅ 🌬 20 °C

    Der Start in Moskau gelang uns nicht sehr gut, wir durften nicht auf den Camping Platz fahren, weil wir es vergessen hatten, uns in den ersten Tagen in Russland zu registrieren…
    Damit begann ein kleiner Marathon für uns, wir liefen von Hotel zu Hotel und von Poststelle zu Poststelle.
    Niemand wollte uns dieses Karte ausstellen…
    Am Ende landeten wir in einem überbuchten Hotel, man verwies uns auf ein anderes - Es erschien mehr als Notlösung für die WM - Das ganze Hotel war eine Baustelle.
    Auch das versprochene Dokument haben wir dort nicht bekommen & so ging es am nächsten Tag wieder zurück in das überbuchte Hotel…Nach langem hin und her hatten wir dann nach 24h ein vorläufiges Dokument mit dem wir auf den Camping Platz fahren durften.

    Dort angekommen, lernten wir Hubert (70) und seine Dackeldame Hexe kennen - die 2 sind tatsächlich von Deutschland in 30. Tagen nach Moskau mit einem 80 Jahre altem Traktor gefahren.

    Die Hauptstadt Russlands beeindruckte uns mit seinen Gebäuden, der U-Bahn der Sauberkeit und natürlich den vielen Fußball Fans.

    Samstag gingen wir natürlich zum Fan Fest, wo wir uns das Spiel unserer Jungs anschauten… Schade, aber wir ließen die Köpfe nicht allzu lange hängen, zurück in der Innenstadt ließen wir uns von der ausgelassenen mexikanischen Stimmung mitreisen und freuten uns mit.
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  • Wolgograd

    21. juni 2018, Russland ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach 4 Tagen in der Hauptstadt fuhren wir weiter in den Süden, nach Wolgograd (Ehemals Stalingrad)

    Wir besuchten das Kriegsmuseum “Schlacht von Stalingrad”
    Die “Hall of Military Glory” am Mamajew Hügel (von dem man einen super Ausblick auf die Stadt hatte)
    Und das direkt an der Wolga aufgebaute Fifa Fan Fest.

    Die Stadt besitzt nicht wirklich ein schönes Stadtbild - was aber mehr als verständlich ist, wenn man sich die Bilder im Museum anschaut…

    Die Unterkünfte in Wolgograd waren extrem teuer und so beschlossen wir abends noch aus der Stadt und ein kleines Stückchen Richtung Sochi zu fahren.
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  • Sochi

    27. juni 2018, Russland ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir hatten mal wieder Glück im Unverstand:
    Als wir uns den Olympia Park anschauten, kam ein Australier namens John auf uns zu & fragte, ob wir Karten für das in knapp 2h anstehende Spiel: Peru Vs. Australien hätten.
    - Antwort: nein, weder Karte noch Fan ID...

    John drückte uns 2 super Karten in die Hand, wünschte uns viel Spaß und meinte zum Abschied nur „gebt es irgendwann zurück“
    Wir rannten also zur Fan ID Stelle wo man uns sagte, diese ginge nur mit Pass & der lag natürlich im Apartment...
    Weiter also zum Taxistand, wo wir vermutlich das 10-fache des normalen Preises zahlten und donnerten zurück zum Apartment.
    Viel Zeit blieb nicht, wir hatten 1,5h um die Pässe zu holen und um die Fan ID zu beantragen.
    Punkt 17:00 Uhr (Spielbeginn) war das Taxi mit uns wieder am Stadiongelände.
    Die Fan ID war in 5min beantragt und wir rannten ins Stadion, besorgten uns 2 Bier, betraten die Tribünen und da viel auch schon das 1:0 für Peru.
    Es waren sicher 75% - 80% peruanische Fans anwesend die eine super Stimmung verbreiteten.
    Wir sahen John leider nicht im Stadion, wir wissen auch nicht warum wir die
    Karten von ihm geschenkt bekommen hatten, aber VIELEN, VIELEN DANK dafür!

    Geniales WM Erlebnis!!!
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  • Die Fahrt Richtung Georgien stand an.
    Ca. 1000km lagen zwischen Sochi und Georgien, 2 Tage fahren, noch 2 mal in den russischen Wäldern übernachten.

    Bevor wir Russland verließen, tankten wir Kenny nochmals voll. Die Auswahl der Tankstelle hätte schlechter nicht sein können, wir bekamen einen dermaßen schlechten Sprit mit dem wir kaum von der Stelle gekommen sind - was blöd war, denn der Grenzübergang lag in den Bergen...
    Nur an Tankstellen tanken wo auch andere Autos stehen!

    Die knapp 4 Wochen in Rußland vergingen schnell, uns gefiel es gut.
    Keines der Vorurteile die uns im Vorfeld gesagt wurden, bewahrheiteten sich, die Straßen waren gut, die Leute freundlich, hilfsbereit, das Essen war lecker und wir fühlten uns sicher.

    Nach dem Russischen Grenzpunkt fährt man durch 2 aufeinander folgende Tunnel, anschließend steht man vor dem georgischen Grenzpunkt mitten im Kaukasusgebirge.
    Die Einreiße verlief reibungslos und wir steuerten ein kleines Hostel ca. 15km nach der Grenze in Kazbegi an.
    Vom Garten des Hostel´s hatte man einen genialen Ausblick auf die Berge.
    ...aus einer Nacht wurden 2 und wir durften die georgische Gastfreundschaft von einer Gruppe Georgier genießen, die uns zum Grillen einluden.
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  • Von der Hauptstadt zur Bergstadt

    6. juli 2018, Georgia

    Nach den Bergen ging es für uns in die Hauptstadt Tiflis in der wir 3 Nächte blieben.
    Unser Hostel war zentral gelegen, die Aussicht von der Dachterrasse, vor allem bei Nacht war der Hammer.
    Leider spielten die Temperaturen nicht ganz so mit und es hatte nachmittags immer an die 40°C, dementsprechend faul waren wir dann auch...
    Wir lernten abends ein paar Leute kennen mit denen wir etwas durch die Bars von Tiflis schlenderten - Danke, für die Amazonas-Story, selten so gelacht! Kann leider nicht genauer darauf eingehen, das wäre zu viel Text.

    Mit Nick, einem Motorradfahrer den wir schon in Kazbegi kennenlernten, fuhren wir gemeinsam in den Süden zur Bergstadt Varziani. Die sehr alte Stadt wurde vor Jahrhunderten in den Berg gemeißelt, leider wurde ein Großteil bei einem Erdbeben zerstört - doch die Stadt ist immer noch schön anzuschauen.

    Auch hier blieben wir 2 Nächte, wir hatten geniale Schlafplätze & einen Hund als Aufpasser, der uns sogar vom einen Schlafplatz zum anderen begleitete.
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  • Auf dem Weg nach Mestia

    8. juli 2018, Georgia

    Wir verabschiedeten uns von Nick, der direkt weiter in die Türkei steuerte, für uns ging es weiter gen Norden, nach Mestia.

    Auf dem Weg fuhren wir versehentlich über den ca. 2350m hohen Zekari-Pass.
    Das Wetter war leider nicht auf unserer Seite, je weiter wir nach oben fuhren, desto schlechter wurde die Sicht, was das Fahren erschwerte, da die Straße unbefestigt und ohne Leitplanke war.
    Auf dem Weg nach untern wurden wir jedoch mit einem schönen Schlafplatz direkt an einem Fluss belohnt.

    Gegen später schlugen 2 georgische Familien zum Grillen auf, sie luden uns ein und ließen uns noch Essen für die nächsten 2 Tage da.

    Am nächsten Tag besuchten wir den Martvili Canyon, der direkt auf dem Weg lag und landeten abends an einem Stausee - einem der schönste Schlafplätze so weit auf dieser Reise!
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  • Mestia

    12. juli 2018, Georgia

    In Mestia angekommen, checkten wir in ein kleines Hotel ein und besprachen die Wanderroute für den nächsten Tag.

    Früh morgens starteten wir nach dem Frühstück um zum „Koruldi Lake" auf ca. 2750m zu wandern.
    Es ging 1500 Meter steil nach oben, vor allem das Anfang- und das Schlussstück merkte man in den Waden.
    Doch es lohnte sich, der Ausblick über das schneebedeckte Kaukasusgebirge war genial.

    Für den Abstieg zurück ins Dorf trennten sich unsere Wege, da Ich noch etwas weiter nach oben wollte.
    Chris trat den Rückweg direkt an und meisterte ihn auf anhieb.
    Mein Rückweg verlief leider nicht so, weil ich zu faul war ein paar hundert Meter zurück zu laufen um auf den richtigen Weg zu kommen, beschloss ich durch den Wald zu gehen - Fehler, ich kam zwar irgendwann unten an, doch stand ich nun am anderen Ende der Stadt. So bin ich 4h später als Chris, mit knall rotem Gesicht am Hotel angekommen.

    Weiter ging es nach Batumi von dort aus sind es noch ca. 20km zur türkische Grenze.
    Die Stadt war nichts besonderes, viele Casinos, teure Hotels und einfach kein schönes Stadtbild.
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  • Spendenlauf

    15. juli 2018, Tyrkia

    Guten Tag Freunde, Kollegen und Sympathisanten von Team Kenny.

    Bereits seit Antritt unserer Reise stand für uns fest, dass wir Ende Juli zum Jungle Beat Festival für einen Zwischenstopp in die Heimat kommen werden. Um das realisieren zu können, wird der Bus in Istanbul zwischen-geparkt und nach Hause geflogen.

    Nun zum Wesentlichen -

    Da die gemeinsame Reise tolle Herausforderungen mit sich gebracht hat und auch die Rückkehr in die Heimat einer gleichen soll, kamen wir bei einer von vielen stundenlangen Autofahrten durch das weite Russland auf die Idee eine Art Wettlauf in Richtung Heimat zu machen.
    Das bedeutet, jeder von uns wird am 23.07.2018 an einem anderen Flughafen landen und die selbe Distanz (ca. 85km) in Richtung Heimat laufen. Damit unser Vorhaben nicht wieder auf eine Bierkastenwette hinaus läuft, dachten wir an die von Viva con Agua organisierten Spendenläufe, bei denen die Teilnehmer ihre Sponsoren selber stellen.

    Zur kurzen Information, der Verein setzt sich dafür ein die Trinkwasserversorgung und Verfügbarkeit Sanitärer Anlagen in Ländern des globalen Südens zu verbessern. Die Organisation versteht sich als „Offenes Netzwerk“, das vorwiegend von individueller Initiative lebt, die vom Verein unterstützt wird.
    Da dieser klassische Spendenlauf mit Sponsoren für uns aus der Ferne schwer zu realisieren ist, wird der Gewinner 25€ ,der Verlierer 50€ in den Spendentopf werfen.

    Wir möchten mit unserem Vorhaben niemanden belästigen, aber den Leuten die unsere Idee, sowie den Gedanken dahinter richtig verstehen und gut finden, wissen lassen, dass wir uns über jeden zusätzlichen Groschen, der (vielleicht nicht beim WM Tippspiel drauf ging) in unseren Spendentopf landet, sehr freuen würden.

    Die ganze Aktion soll zum Freitag 26.07.2018 12:00Uhr abgeschlossen sein. Damit das Geld noch am Freitag an Viva con Aqua gesendet werden kann.

    Wer uns also unterstützen möchte - hier der Weg in den Spendentopf
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  • Türkei

    18. juli 2018, Tyrkia ⋅ ⛅ 26 °C

    Es dauerte ein wenig an der Grenze, doch die Einreiße in die Türkei verlief problemlos.
    Wir fuhren durch Camlihemsin, eine Stadt umgeben von grünen Bergen und einem Fluss, an dem alle 200m ein anders Rafting Geschäft mit ZIP line steht...
    In einem kleinen Bergdorf stoppten wir am Zua Kaffee und machten uns anschließend auf die Schlafplatzsuche.
    Am nächsten Morgen brachen wir früh auf um zur nahegelegenen Burg Zikale zu fahren, anschließend stoppten wir wieder am Kaffee und luden uns mehr oder weniger selbst zum Frühstück ein. 3 Kaffee´s, ein Frühstück, einem frisch gebackenen Bananenbrot und 4,5h später, fuhren wir auch schon weiter.

    Auf dem Weg Richtung Istanbul stoppten wir am Kloster Sumela. Ein altes Gebäude (angeblich eröffnet 386n. Chr.), das direkt an eine Felswand gebaut wurde.
    Anstatt nach oben zu fahren, nahmen wir die Füße in die Hand und liefen knapp 1h immer bergauf zum Kloster - dort angekommen sagte man uns wir sollen nochmal in einem Jahr kommen. Renovierungsarbeiten...

    In der 3. Nacht fanden wir einen super Schlafplatz direkt an der Schwarzmeer Küste.
    Der Tag endete und begann damit im Meer zu baden :)

    Nach 4 Tage und ca. 1400km Strecke, sind wir in Istanbul angekommen, wo wir Mehmet (den wir in Cambodia kennenlernten) am Flughafen abholten und gemeinsam in die 15 mil. Menschen Metropole einfuhren.
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  • Spendenlauf

    23. juli 2018, Tyskland ⋅ ☀️ 22 °C

    Es wird ernst...

    Kenny ist geparkt, die Rucksäcke sind gepackt.

    Nach einem letzen gemeinsamen Abendessen mit Mehmet hieß es dann gestern Abschied nehmen.

    Nach knapp 160 Tagen gemeinsamer Reise steht nun unsere letze und vermutlich größte Herausforderung an - Nach Hause zu laufen.

    Ich bin gerade in Stuttgart gelandet, Chris landet in ein paar Stunden in Frankfurt und dann gehts los.

    Ihr könnt uns via Google Live Track stehts verfolgen und schauen, wo wir gerade sind (sollte sich jemand verlaufen, darf dieser gerne darauf hingewiesen werden)

    Hier zum Live Track von Marcel
    https://maps.app.goo.gl/ncGDmb569SjwdHQL2

    Hier zum Live Track von Chris
    https://maps.app.goo.gl/2YdCHU6ZfUmGmsvd2
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  • Danke!

    24. juli 2018, Tyskland ⋅ ☀️ 28 °C

    Die wichtigste Sache vorweg - Wir sind beide einigermaßen wohlbehalten an unseren Zielen angekommen.

    Ich denke ich spreche für uns beide wenn ich sage, dass wir die Strecke leicht unterschätz haben...

    Chris hat den Lauf verdient mit Abstand gewonnen. Während ich des öfteren die Beine hochlegte und meine Butterbrezel mit einem Kaffee runterspülte, ist Chris mit steifen Nacken, Füße voll mit Blasen und Sonnenstich gelaufen - Glückwunsch, du hast es verdient! :)

    Es war zwar anstrengend, doch es hat auch Spaß gemacht.
    Ich wurde kurz vor Obersontheim herzlich in 30min Abständen von euch mit kühlen Getränken und aufmunterten Worten empfangen - Danke! Hätte nicht besser zu Hause ankommen können :)

    Nun aber zu dem eigentlichen Sinn dieses Laufes.

    Wir konnten ganze 683,58 Euro überweißen! Niemals hätten wir mit so vielen Spenden gerechnet!
    Danke. Vielen, vielen Dank! :)

    Ich denke auch im Namen von Viva Con Aqua darf ich danke sagen :)

    Unsere gemeinsame Reise ist nun nach ca. 160 Tagen vorbei - Es hat im Großen und Ganzen gut funktionier & harmoniert.
    Auch wenn wir uns hin und wieder mal in den Haaren hatten, war es eine tolle, gemeinsame Zeit die ich nicht missen möchte! :)
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  • Istanbul

    3. august 2018, Tyrkia ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir hatten dank unseres tollen Gastgebers Mehmet eine super Zeit in Istanbul und durften etwas in das local Leben eintauchen (vorallem in Punkto Essen).

    Doch auch die touristischen Plätze wie die Hagia Sophia, die Blaue Moschee oder die Basilica Cisternica waren beeindruckend.

    Tolle Stadt!

    Am 01.08 flogen Lena & ich gemeinsam zurück nach Istanbul.
    Nach einer Woche Heimaturlaub, war es schön mal wieder raus zu kommen :P
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  • Kappadokien

    6. august 2018, Tyrkia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach Istanbul ging es mit einem kurzen Zwischenstopp vor Ankara weiter nach Kappadokien.
    Unsere Unterkunft war ein Höhlen Hotel, ein in Stein gemeißeltes Zimmer mit schön kühlen Temperaturen.

    Wir besuchten die nahegelegenen Felsenstädte & die Untergrund Stadt Derinkuyu, in der sich zu Zeiten der Christenverfolgung bis zu 6000 Menschen versteckten.

    Am nächsten Tag, noch lange vor dem Frühstück, krochen wir (der Eine besser, die Andere schlechter) aus unserer Höhle um die startenden Heißluftballone zum Sonnenaufgang zu sehen. Es hat sich gelohnt :)

    Nach dem Frühstück, ehe wir Kappadokien wieder verließen, gab es noch ein kurzes Breefing mit unserem Host Apo der uns ein paar gute Tips mit auf den Weg gab.
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  • Olympos

    9. august 2018, Tyrkia

    Auf dem Weg nach Olympos stoppten wir an einem Strandabschnitt bei Side. Abends bevor es ins Bett geht und morgens noch vor dem Kaffee im Meer eine Runde schwimmen zu gehen hat schon etwas für sich :)

    In Olympos entschieden wir uns für ein „Baumhaus Hostel“ - War aber leider doch ein eher spärlich eingerichteter Bungalow...
    Doch der Rest vom Hostel wirkte einladend mit angenehmer Atmosphäre.
    Der nahegelegenen Strand war genial, glasklares Wasser und den ein oder anderen Felsen von dem man ins Wasser springen konnte.
    Am Strand machten wir Bekanntschaft mit dem Boss der Strandmafia - freundlicher Mann, er gab uns ein paar Feigen, und passte auf unsere Sachen auf wenn wir im Wasser waren.

    Nach 2 Nächten am Olympos Beach stoppten wir auf dem Weg nach Kas (unser nächstes Ziel) noch an der Pirat Bay für eine kleine Badepause.
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  • Kas

    13. august 2018, Tyrkia

    Es war schon abends als wir unsere Unterkunft in Kas erreichten, die letzen Kilometer zu unserer Bleibe ging es steil bergauf, dies wurde jedoch mit einem schönen Ausblick über die Stadt belohnt.

    Wir wurden freundlich von unserem Gastgeber Klaus (einem deutschen Auswanderer) mit einem Gläschen Wein auf seiner Terrasse begrüßt.
    Der anschließende Weg zurück zu unser Zimmer gestaltete sich schwieriger als erwartet, wir haben es geschafft uns zu verlaufen, auf einer Strecke von weniger als 200m. Nüchtern...

    Die Unterkunft war genial - eine Terasse direkt vor dem Zimmer mit Meerblick, eine Küche, großer Garten mit Pool, genügend Sonnenliegen / Hängematten zum Relaxen und Ruhe.

    Am 3. Tag machten wir mit Klaus und seinen Freunden (die meisten davon Schauspieler, Musiker, Künstler...) einen Bootstrip. Wir waren ca. 10 Leute, eine kleine gemütliche Gruppe und der Kapitän kannte schönen Ankerplätzen zum Baden.
    Abends besuchten wir ein Konzert von Mustafa, den wir auf dem Boot kennenlernten.
    Er spielte Geige und wir stellten uns auf klassische Musik ein - es kam anders...

    Wir blieben 4 anstatt 3 Tage bei Klaus, es war wirklich ein cooles Guesthouse.
    Komme gerne wieder!
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