Es geht für uns als Erstes nach Südostasien! Am 06.01.19 um 21 Uhr fliegen wir von Hamburg nach Bangkok 😍
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  • Day64

    Crazy House Da Lat

    March 10, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Der erste Tag in Da Lat war sehr sonnig und lud dazu ein die berühmten Crazy Houses zu erkunden. Es offenbarte sich uns eine wilde Zusammenstellung aus verrückt gestalteten und verzierten Häusern, die über enge Wege, verschnörkelten Brücken und wortwörtlich crazy Treppen miteinander verbunden sind. Eigentlich ist das Crazy House eine Art Hotel, in dem es mehrere mit Liebe gestaltete Zimmer gibt. Wir waren total begeistert und verbrachten eine ganze Stunde dort, um alle Wege und Ecken zu entdecken. Wir fuhren abends im Regen sogar ein zweites Mal hin, um die verrückte Kulisse auch in bunter Beleuchtung zu sehen. Interessant war ein Raum, in dem die Ideen der Schöpferin dieser Kunstwerke skizziert waren.Read more

  • Day63

    Da Lat

    March 9, 2019 in Vietnam ⋅ 🌧 21 °C

    Auf dem Weg nach Da Lat hielten wir noch für eine Nacht in Nha Trang. Dort machten wir es uns am Strand gemütlich, tranken unsere zweite und letzte Kokosnuss und aßen leckere Früchte. Der Transport erfolgte mal wieder über den beliebten Night Train! Diesmal waren wir schlauer und buchten ein 4er Abteil, dass viel mehr Platz zum Schlafen bot. Die Fahrt war trotzdem elendig, da wir wieder über die Schienen holperten und polterten.

    Da Lat ist eine relativ junge Stadt, die im Zentralen Bergland von Südvietnam liegt und von Pinienwäldern umgeben ist. Leider herrscht hier eher gemäßigtes Klima, was wir auch zu spüren bekamen. Dies hielt uns aber nicht davon ab die Elephant Waterfalls mit dem Motorrad zu erkunden. Die mehrstündige Fahrt war leider nicht sehr eindrucksvoll, der Anblick des Wasserfalls machte dies aber wieder wett.

    In Da Lat bekamen wir auch das beste Pho unserer Reise. Wir haben es gleich 3 Tage hintereinander verspeist. Wir haben auch das erste Mal unsere Springrolls selber gerollt. (:
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  • Day56

    Hoi An

    March 2, 2019 in Vietnam ⋅ 🌙 26 °C

    Hoi An ist eine wunderschöne alte Stadt am chinesischen Meers. Wir wollten zuerst nur 2-3 Tage dort verbringen, daraus wurden letztendlich 6 Übernachtungen.

    Der besondere Charme der Stadt wird durch die tausend Laternen verliehen, welche die Stadt in vielen Farben erleuchten lässt. Zudem schlängeln sich Flussarme des Thu Bon Rivers durch die Old Town, wodurch die ganzen Lichter reflektiert werden.

    Am Tage kann man die kleine, aber doch sehr lebhafte Stadt gemütlich mit dem Rad oder zu Fuß erkunden. Viele der Häuser sind bunt und stilvoll dekoriert. Abends kann man dann durch die bunt beleuchten engen Gassen schlendern, auf dem Night Market essen oder in eine Bar verschwinden. Nach den letzten eher wenig stimmungsvollen Tagen brachte uns die Stadt zum Lächeln und entfachte wieder unsere Reiselust.

    Da Hoi An einst zur alten Silk Road gehörte, findet man dicht an dicht Maßschneidereien mit einer großen Auswahl an Stoffen. Man kann hier innerhalb von nur 2 Tagen einen Maßanzug für wenig Geld schneidern lassen. Konni hat natürlich nicht die Chance verpassen lassen, hier ein schönes Sakko anfertigen zu lassen.

    Kulinarisch hat Hoi An auch einiges zu bieten. Spezialitäten wie Quang Nudeln oder Cao Lau probierten wir natürlich aus. Außerdem konnten wir gar nicht mehr genug von Ban Mi bekommen, was eigentlich nur ein belegtes Baguette ist. Doch die asiatischen Gewürze machten es so lecker, dass wir fast jeden Tag eines aßen und das für Centbeträge.

    Voller Wehmut verließen wir Hoi An mit einem Nachtzug Richtung Nha Trang. Wir hätten wirklich noch viel länger bleiben können. Die Stadt lädt einfach zum entspannen ein.
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  • Day54

    Hue und Hai Van Pass

    February 28, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Der Nachtzug nach Hue war eine der Erfahrungen, um die man in Asien nicht drum rum kommt, man sich aber wünscht diese nicht nocheinmal machen zu müssen. Auf nur wenige Quadratmeter wurden 2x3 sehr schmale und harte Betten gestapelt. Ich hatte noch großes Glück und durfte ganz unten schlafen...Konni und Natalie bekamen ein Bett ganz oben und hatten gerade so Platz, um sich in den Schlitz zu quetschen. Eine Leiter um hoch zu kommen gab es natürlich auch nicht. 🤦🏼‍♂️ Da es sich im Vergleich zum Bus um das sicherere Transportmittel handeln sollte, hofften wir, dass es sich wenigstens etwas eleganter bewegen würde. Leider wackelte, quietschte und knarrte der Zug nur so umher... man könnte meinen der Zug fuhr neben den Schienen. 😂 Total übermüdet kamen wir dann auch in Hue an und die Laune von uns allen war dermaßen im Keller, dass den ganzen Tag wie verrückt gezickt wurde. Der arme Konni als einziger Mann inmitten von 3 unzufriedenen Frauen haha.

    Da wir etwas sparen wollten, hatten wir zudem auch noch für 3 Tage ein 3€ Hostel (inkl. Frühstück) gebucht, das alles andere als bequem war oder zur Entspannung einlud. Nach dem Zug wurde erstmal geduscht und da platzte auch schon der Schlauch. Mit Schampoo bedeckt mussten wir dann erstmal das Problem erklären und beheben lassen...alles nicht so einfach. (: Der miese Tag erreichte seinen Höhepunkt, als wir ausgehungert und voller Restfreude ein Bon Bo Hue an der Straßenecke bestellten und eine Suppe mit Innereien und gepressten Blut gebracht bekamen, die wir aus Höflichkeit natürlich aufaßen. Ich hatte Gott sei Dank die vegetarische Variante bestellt. 🥵

    Nach diesem Tag konnte es nur Bergaufgehen... wir merkten aber auch langsam, dass wir von einigen Dingen langsam genervt waren, wie beispielsweise der Unhöflichkeit der Vietnamesen uns gegenüber, dem Sightseeing und der ständigen Hitze. Ich glaube wir hatten damals in Hue unseren Tiefpunkt und sogar ein wenig Heimweh! Ein Glück haben wir uns dies zu diesem Zeitpunkt eingestanden und haben entschlossen es mal ruhiger anzugehen. Wir haben das Sightseeing ausgelassen, sind ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben mal ausgeschlafen und uns eine leckere Mahlzeit gegönnt, die mal nicht auf der Straße serviert wurde. Es gab herzhafte Reiswaffeln, frische Frühlingsrollen und eine Art Reisnudel Salat. 🤤 Es war das mit Abstand beste Essen seit einer Ewigkeit und zudem war es noch recht günstig. Abends haben wir noch ein paar Bier getrunken und Billiard gespielt. Hue besitzt auch einen Strand, an dem wir einen Tag unsere Seele baumeln lassen konnten, was uns etwas Bräune verschaffte ... dafür, dass wir seit 2 Monaten unterwegs waren, sahen wir immer noch aus wie die zwei weißen Laborratten aus Hamburg.

    Zwischen Hue und Da Nang bzw. Hoi An liegt der berühmte Hai Van Pass, der eine Wetterschneide zwischen Nord und Südvietnam darstellt. Berühmt wurde dieser eigentlich nur durch eine Auto und Motorrad Sendung aus England (Top Gear). Wir hatten viel darüber gelesen und sind mit hohen Erwartungen mit dem Roller los. Nach ein paar Stunden informierte uns ein Schild, dass wir nun den Hai Van Pass betreten. Die ersten Serpentinen waren noch verheißungsvoll, doch wir merkten schnell, dass es zwar ein netter Pass war, doch leider auch nicht mehr. Die Straße war gut ausgebaut und schlängelte sich langsam den Berg hinauf, auf der einen Seite das chinesische Meer und auf der Anderen der Truong-Son-Berg. Wir hatten uns leider mehr erhofft, doch am Ende war der Weg das Ziel und so hatten wir eine weitere tolle Fahrt auf dem Motorrad. Vielleicht hatten wir auch schon zu viele schönere Strecken befahren und waren deswegen nicht so überwältigt, wie man vielleicht hätte sein sollen.
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  • Day48

    Tam Coc, Ninh Binh

    February 22, 2019 in Vietnam ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einer weiteren langen Fahrt im rumpligen Bus trafen wir die beiden Hamburgerinnen in Tam Coc, einem Dorf nahe der Großstadt Ninh Bình wieder, die für dessen umliegende Natur berühmt ist. Tam Coc wird auch als trockene Halong Bucht bezeichnet, da es von vielen Felsformationen umschlossen wird. Diese erkundeten wir mit dem Fahrrad und erholten uns von dem Lärm der Motorräder aus den Großstädten. Leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite und wir fuhren mehrere Stunden durch den kalten Nieselregen. Durch das schlechte Wetter bekam das Ganze aber eine ganz besondere Stimmung, die wir zuvor noch nicht zu spüren bekommen haben. Dichte Wolkendecken hingen über den Felsen und ließen die Landschaft sehr mystisch aussehen. Vom Wetter nicht entmutigt stiegen wir auch die 500 Treppenstufen auf den Lying Dragon Mountain. Oben angekommen war die Aussicht leider vom Nebel versperrt, dennoch konnte man schemenhaft die Felslandschaft erkennen. An sich war der Aufstieg schon ein Erlebnis! An einem anderen Tag war es dann etwas klarer und wir stiegen erneut auf den Berg.

    Auf unserem Plan stand noch ein Vogelpark. Versprochen wurden viele verschiedene Vogelarten. Das war mal wieder einer dieser Touristendinge, die sich als eine riesige Enttäuschung herausstellte. Wir haben lediglich eine Vogelart gesehen....spektakulär war diese auch nicht.

    Am nächsten Tag haben wir uns alleine aufgemacht, da das Wetter sehr schlecht war und die Mädels darauf keine Lust hatten. Wir sind mit einem Boot durch die Schluchten der trockenen Halong Bucht gepaddelt und haben uns einige Tempel und Höhlen angeschaut.

    Abends haben wir uns alle nochmal getroffen und beim Homestay der beiden Mädels zu Abend gegessen. Die zuckersüße Mutti hat für uns alle Unmengen an typisch vietnamesischem Essen gekocht. Wir konnte gar nicht mehr aufhören zu essen und fielen mit Bauchschmerzen ins Bett.

    Da das Wetter im Norden weiterhin so schlecht sein sollte, entschieden wir uns dazu einen Night Train zu buchen, um die lange Strecke nach Hue zurückzulegen. Dort erwartete uns sonniges Wetter und die für uns schon zur Gewohnheit gewordenen 30°C.
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  • Day45

    Sa Pa, Mount Fansipan und Y Ty Loop

    February 19, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 22 °C

    Im Norden von Vietnam befindet sich Sapa Valley, bekannt für viele grüne Reisterassen. Leider ist dies nur im September oder Oktober der Fall. Trotzdem wollten wir uns mal ein Bild von der Landschaft machen, auch wenn die Reisfelder eher braun oder mit Wasser überflutet waren.

    Das Städtchen an sich ist leider nicht so schön, die Natur hat uns aber sehr begeistert. Wir haben uns für 2 Tage einen Roller gemietet und sind viel herum gefahren. Wir haben auch einen Loop gemacht und sind ganze 10h auf dem Moped durch die Berge gedüst. Von den insgesamt 200km hatten wir leider fast 40km unmögliche Straßenunebenheiten, also fast schon Schotterwege mit großen spitzen Steinen, die uns den letzten Nerv raubten. Unsere Stimmung wurde immer schlechter bis viele kleine Schweinchen unseren Weg kreuzten und uns aufmunterten.

    Mit schlimmen Poschmerzen sind wir kurz vor Sonnenuntergang endlich zu Hause angekommen. Wir haben trotzdem sehr viel Schönes während des Loops gesehen und würden es jedem, trotz der Turbulenzen weiter empfehlen. Zu guter Letzt wurden wir natürlich noch von den Vietnamesen beklaut, während wir unser wohl verdientes Abendessen zu uns nahmen. Ohne Helme mussten wir dann schnell zurück zum Hostel.

    Am 2. Tag haben wir uns noch eine Fahrt auf der längsten Seilbahn der Welt gegönnt, um die schöne Landschaft von Sapa auf anderem Wege zu genießen. Oben auf dem Mount Fansipan angekommen (höchste Berg Indochainas, 3141m) erwartete uns eine Eiseskälte und eine dicke Wolkendecke, die uns zunächst die Sicht versperrte. Plötzlich klarte der Himmel zu unserem Glück auf und wir konnten auf die Stadt, die bergige Landschaft und die Reisfelder runterblicken.
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