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Family Trip to Australia

Ein Jahr lang haben wir geplant, nun ist es so weit, auf gehts zu viert nach AUSTRALIEN!!! Læs mere
  • Und weiter gehts...

    2. januar 2019, Australien ⋅ ☀️ 25 °C

    ...nächstes Reiseziel: Denmark. Nicht das in Nordeuropa, sondern nur rund 50 km von Albany entfernt. Ein kleines Dorf, hier soll es aber wieder super Strände geben, sagen Google und Alex 😀🏝. Nachdem das Kofferraum-Tetris wieder auf den Zentimeter genau gelungen ist, haben wir noch einen letzten kurzen Spaziergang in Albany am Middleton Beach gemacht, quasi der Stadtstrand. Hier gibt es auch ein Haifischnetz, das vor demjenigen schützen soll. Unsere Vermieterin hat erzählt, dass es so gut wie nie zu Haiangriffen rund um Albany gekommen ist, sie hat sich nur an einen Unfall in 2012 erinnert. Bein ab, Rest überlebt 😉. Viel mehr Unfälle passieren tatsächlich durch sogenannte King Waves, also große Wellen, die Angler oder Spaziergänger von der Küste räumen und ins offene Meer ziehen 🌊.

    Nach kurzer Fahrt sind wir in Denmark angekommen, haben unsere Lebensmittel besorgt und sind 30 km weiter gefahren zu unserer nächsten Unterkunft, Mount Romance Farm. Wieder mal ein Volltreffer! Wir verbringen die nächsten zwei Tage in einem alten Farmhaus, einer ehemaligen Emu-Zuchtstation. Um uns herum: nichts als Felder, Wald und Tiere. Auf der Fahrt hierher haben wir endlich unsere ersten Emus in freier Wildbahn gesehen. Wenn man von unserer Veranda runterschaut, sieht man auf dem freien Feld Kängurus und noch mehr Emus 😀. Die Eigentümer betreiben seit drei Jahren eine Rinderzucht, haben davor in Perth gelebt. Vom Bauarbeiter zum Farmer, ohne Vorkenntnisse, und von einem Haus mit Garten zu einer riesigen Farm mit mehreren Hektar Land, I like 👍. Die beiden haben zwei Kinder im Alter von Noah und Ryan, so haben wir die beiden Jungs auch bis zum Abend nicht mehr gesehen. Verstecken spielen und Fußball macht ja auch mehr Spaß als mit uns abzuhängen 😁.

    Was dann während des Sonnenuntergangs passiert ist, war phänomenal. Je tiefer die Sonne stand, umso lauter würde es. Quaken, krähen, kreischen, es wurde richtig laut im Wald um uns herum, wie im Dschungel. Am eindrucksvollsten war der „lachende Hans“ (Gruß an den Schwiegervater 😉). Von allen Seiten lachte es plötzlich um uns herum, superlustig. Wie dachten erst es wären Affen, die es hier aber nicht gibt. Google sei dank, es waren jede Menge Kookaburras, auch genannt der „lachende Hans“, die das Spektakel veranstalteten😄. Es war richtig toll, einfach dabei auf der Terrasse zu sitzen mit einem kühlen Cider und sich das Ganze anzusehen und anzuhören.

    Was gibt es besseres, als den Abend in so einem Umfeld mit einem weiteren Barbecue ausklingen zu lassen. 🥩 🐓 😊. Dachten wir...

    ...bis wir einen Blick nach oben in den Himmel geworfen haben. Da uns uns herum alles stockdunkel war, konnte man unfassbar viele Sterne sehen und auch die Milchstraße, die sich einmal quer über den Himmel legt. Auch das war einmal mehr faszinierend 💫 🌟 ⭐️. Bilder haben wir keine machen können, da just im Moment des auslösens der Akku den Geist aufgegeben hat 😅. Nächster Versuch heute Abend 😀
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  • Greens Pool und Elephant Rocks

    2. januar 2019, Australien ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute mach ich’s kürzer als sonst, da wir alle todmüde sind 😴, wohl zu viel frische Luft hier.

    Wir sind früh aufgebrochen und waren doch zu spät. Die Australier 🇦🇺 sind immer ziemlich früh am Strand und gehen aber auch wieder früh. Also ist es morgens an den bekannten Stränden immer schon voll, auch wegen der jetzigen Ferienzeit. Bisher hatten wir immer fast leere Strände 🏝. Greens Pool ist der bekannteste und deswegen sich überlaufendste Strand hier in der Gegend um Denmark, das hieß gleich mal Parkplatznot 😆. Als wir unten ankamen, der nächste Schreck 😄, Zustände wie auf Mallorca. Gut dass die Strände hier so weitläufig es sind und die Menschen so faul, nach etwas längerem Marsch hatten wir dann unser ruhiges Plätzchen. Mittlerweile haben wir so viel Kram zum Schleppen, dass uns ein kurzer Weg lieber gewesen wäre 😆. Aber egal, auch diese Location war wieder mal außergewöhnlich. Direkt am Strand und im Meer verteilen sich kilometerweit vom Wasser rundgespülte, meterhohe Felsbrocken, auf denen die Jungs super klettern konnten. Drei mal dürft ihr nun raten, warum ein Abschnitt Elephant Rocks heißt 😉.

    Wir sind einigermaßen früh zurück gefahren, damit die Kinder noch mit ihren neu gewonnen Freunden spielen konnten. Morgen geht es wieder weiter, der Kofferraum will also bepackt werden. Außerdem hab ich heute im Spiegel festgestellt, dass mein Bart mit wachsender Länge irgendwie immer weißer wird. Schlaf soll ja bekanntlich schön machen, also good night 😉.
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  • Geisterstunde und Temperatursturz

    3. januar 2019, Australien ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute Nacht hat es ordentlich gespukt bei uns 😅. Als wir ins Bett gingen, fing es ordentlich an zu stürmen. Schon vorher, als wir noch im Wohnzimmer saßen, ging schon einfach mal so die Tür einer Kommode von alleine auf 👻. Im Bett liegend, klapperte und krachte es im und um das Haus herum, als wären kleine Geister am Werk 👻😁. Als der Wecker geklingelt hat, war der Spuk vorüber. Dummerweise hat der Sturm auch kalte Luft mitgebracht, unaustralische 15 Grad in der Früh.

    Das Auto zu bepacken geht schon immer schneller, selbst die Kinder haben das Leben aus dem Koffer perfektioniert. Ruckzuck ist alles wieder zusammen gepackt und verstaut 👍. Wir packen unsere Dachen nie ganz aus, sondern greifen einfach in den geöffneten Koffer. Das führt allerdings dazu, dass wir die Hälfte der Klamotten, die wir dabei haben gar nicht anzieht, nämlich die der unteren, schwerer zugänglichen Hälfte 😁. Trotzdem sind wir noch ganz sauber und man riecht 👃 uns auch noch nicht gegen den Wind.

    Nach diversen Abschiedsstreichlern für Hund und Baby-Känguru sind wir zum nahe gelegenen Tree Top Walk gestartet 🌳. Im Valley of the Giants stehen die höchsten Bäume Australiens, über 40 Meter. Ein Baumpfad führt bis in diese Höhe und man spaziert fast durch die Baumkronen, ein schönes Erlebnis. Zum Glück waren wir recht früh, denn als wir wieder unten ankamen, war die Schlange schon ziemlich lang.

    Die Weiterfahrt nach Dunsborough ist unsere letzte längere Etappe, bevor wir zurück nach Perth kommen. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass auch die längeren Fahrten nicht langweilig sind. Auch diese Strecke war wieder neu, an der Südwestküste gibt es dichte, hochgewachsene und unbesiedelte Wälder, die nur von der asphaltierten Straße mit rotem Sandrand rechts und links durchschnitten werden, ein schönes Fahrerlebnis. Die Kinder schauen entweder aus dem Fenster, spielen, lesen oder schlafen. Ryan ist unser Schlafkönig, er kann ins Auto steigen und direkt schlafen 💤 😅.

    Kurz vor unserem Ziel liegt Busselton. Dort haben wir noch einen Stopp eingelegt, um über den Busselton Jetty zu laufen, den längsten Holzsteg der Südhalbkugel, 1,8 km ins Meer. Der Gang darauf ist ziemlich abenteuerlich, da auf einer Seite zum Teil einfach mal mehrere Dutzend Meter das Geländer fehlt. Untendrunter das Meer mit ordentlich Strömung und von einer Seite ein strammer Wind, es hat aber niemanden von uns ins Meer geweht 😉💦🌊. Am Ende angelangt steht man tatsächlich fast 2km im offenen Meer. Ich persönlich fand das ehrlich gesagt nicht sooo prickelnd und war froh, als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten 😄.

    Im Hotel angekommen haben wir festgestellt, dass die Unterkunft zwar schon schön ist, aber wir für ein mögliches nächstes Mal Auszralien lieber keine Hotels, sondern ausschließlich Privatunterkünfte oder Bed & Breakfast buchen, das macht viel mehr Spaß und hat viel mehr Abenteuer-Charakter. Aber uns und insbesondere den Kindern gefällt es trotzdem ganz gut. Hinter dem Gelände liegt direkt ein Strand, der flach ins Meer abfällt mit wenig Wellengang: ein Paradies für Rochen also 😀. Prompt haben wir auch die ersten Stachelrochen unserer Reise gesehen, die allerdings nicht giftig sind. Die erwarten uns wohl erst in ein paar Tagen in Monkey Mia 😆😉.

    Am Abend wollten wir auswärts gerne mal einen gute Burger essen und sind in einer australischen Taverne gelandet, wie sie im Buch steht. Voll besetzt, Sport-TV an jeder Wand, laut und gesellig und sogar Live-Musik mit Didgeridoo. 🇦🇺🇦🇺🇦🇺 Das hat Spaß gemacht, bis zum nächsten Bericht 😀🦈🇦🇺
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  • Interessante Begegnung

    5. januar 2019, Australien ⋅ ☀️ 21 °C

    Teppich Python mitten auf der Straße gestern Abend. Ich finde Schlangen ja toll 😀 Und deswegen waren wir auch am Tag zuvor in einem Reptilien Park 😉

  • Der Tag der exotischen Tiere

    5. januar 2019, Australien ⋅ 🌙 18 °C

    Irgendwie vergeht die Zeit nun zu schnell. Aber einige Tage liegen ja noch vor uns. Gestern war quasi ein super Abschluss unseres eigentlichen Roadtrips. Nachdem wir morgens früh ohne Frühstück los sind, haben wir eine super Bäckerei am Ortseingang von Margret River gefunden. Die gesamte Region ist bekannt für ihr australischen Weine und es gibt jede Menge Weingüter. Die haben wir aber komplett ausgelassen, da wir sicher waren dass die Kinder hierbei nicht so wirklich Spaß gehabt hätten. Oder vielleicht gerade doch🍷😄.

    Eigentlich wollten wir uns in der Bäckerei nur was auf die Hand holen und weiterfahren, es war aber so einladend, viel los und extravagant eingerichtet, dasselbe kurzerhand entschlossen haben, zum Frühstück zu bleiben. Es gab phänomenale Pancakes und Paninis und auch mal wieder richtig gutes Brot. Darunter versteht der Australier nämlich in der Regel labberiges Toast und nicht die gute Brotauswahl, die wir so kennen.

    Gut gestärkt ging es weiter zu Hamelin Bay, bekannt für seine zahmen Rochen, die regelmäßig den Strand besuchen. Angekommen, schwammen tatsächlich fünf fast zwei Meter breite Rochen am seichten Ufer hin und her und genossen es offensichtlich, von den Strandbesuchern gestreichelt zu werden. Lustigerweise fühlt sich die Haut an wie weiße Marshmallows. Nachdem wir die Tiere ausgiebig genossen hatten, machten wir es uns noch am Strand bequem. Hamelin Bay ist absolut zu empfehlen, logischerweise wegen der Rochen, aber auch wegen des weit nach draußen gehenden türkisen Wassers und des weitläufigen Strandes.

    Gegen Nachmittag fuhren wir wieder zurück in Richtung Dunsborough. Auf dem Weg dorthin wollten wir uns das Injidup Natural Spa ansehen. Das sind quasi natürliche Pools am Meeresrand, die in den Felsen durch Ausspülungen entstanden sind und in denen es total klares, ruhiges Wasser gibt, in dem man quasi wie in einem Spa baden kann. Dort angekommen bemerkten wir, dass wir nicht die einzigen mit dieser Idee waren, sondern geschätzt 60 andere Menschen auch, die sich in dem kleinen Steinbecken tummelten. Da zwischenzeitlich auch noch ziemlich starker Wind aufgekommen war, haben wir auf dem Absatz kehrt gemacht und sind ins Hotel. Fazit: Wenn man morgens um acht dort ist, ist das sicherlich absolut sehenswert, im Laufe des Tages, zumindest in den australischen Ferien, nicht empfehlenswert.

    Da wir nach nunmehr zweieinhalb Wochen im Auto unterwegs waren und aus dem Koffer lebten, haben wir die Zeit genutzt, um das Auto auszumisten und die Koffer umzupacken, da wir nur einen Teil des Gepäcks mit nach Monkey Mia mitnehmen. Also wir packten und die Jungs plantschten im Pool.In der Zwischenzeit hat sich eine Menge mehr Gepäck angesammelt, Campingstühle, Sonnenschirme, Surfboard usw..

    Am Abend wollten wir dann endlich mal am Strand essen, das hatten wir schon die ganze Zeit geplant und wir hatten es nicht geschafft. Viele die uns kennen wissen, dass wir gerne und gut essen und auch viele Restaurants besuchen. Hier hatten wir dazu fast überhaupt keine Lust und es hat auch nicht so viel Spaß gemacht. Viel schöner war es, uns selbst tolles Frühstück zu machen oder abends ein leckeres Barbecue in unseren jeweiligen Unterkünften abzufackeln. Das passte viel besser zu diesem Urlaub und wir haben das sehr genossen. Die Kinder haben immer toll geholfen und auch selber gerne am Grill gestanden 😀.

    Also haben wir unsere Campingstühle gepackt und bei einem faszinierenden Sonnenuntergang am Strand gepicknickt. Die Jungs hatten mächtig Spaß und am Ende mehr Sand in ihren Klamotten als noch am Strand übrig war. Das Highlight des Abend sollte allerdings noch folgen denn als wir vom Parkplatz fuhren, entdeckten wir nach wenigen Metern mitten auf der Straße eine Teppichpython. Ich hab’s ja nicht so mit Schlangen, aber das war schon beeindruckend. Unser Fernlicht, laufender Motor und die Aufregung der Kinder riefen dann auch gleich ein Pärchen in den Fünfzigern vom Nachbargrundstück auf den Plan 😀. Ebenfalls im Urlaub, hatten sie so eine Schlange noch nicht gesehen. Die beiden waren so verrückt, am Ende dirigierte sie hysterisch fotografierend ihren Mann immer näher an die Schlange, die dann irgendwann erschrocken Reißaus nahm. Es fehlte nur noch, dass er sich selbst neben die Schlange gelegt hätte. Sehr lustige Situation 😅.
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  • Ray-tastic

    5. januar 2019, Australien ⋅ ⛅ 22 °C

    Tolle Erfahrung! Das war auch meine erste Begegnung mit Stachelrochen auf Tuchfühlung. Sehr freundliche und neugierige Tiere, die es offensichtlich genießen gestreichelt zu werden.

  • Letzter Tag on the road

    6. januar 2019, Australien ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir sind früh aufgebrochen, da es heute zunächst zurück nach Perth ging. Punkt halb acht ging es los, wir hatten die letzte Fahrt in unserem lieb gewonnenen Toyota Fortuner vor uns. Noch einmal rund 300 km Natureindrücke, Roadtrains und entspanntes Fahren bei 110. Dieses Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit wird uns sicher fehlen. Trotz der vielen Kilometer war es nie langweilig und stressig 🇦🇺🚖.

    In Perth angekommen haben wir unser Hotel angesteuert, in dem wir ab kommendem Mittwoch bis zum Ende unserer Reise übernachten werden. Die staunten dort nicht schlecht, als wir mit unseren Klappstühlen, Schirmen und weiteren sieben Koffern und Taschen ankamen, um diese dort zwischen zu lagern. War aber vorher schon vereinbart 😀. Nach Monkey Mia brauchen wir nur Badesachen und ein paar Shorts und Shirts, garantierte plus 30 Grad machen die Kleiderwahl einfach. Mit nur noch zwei Koffern fuhren wir weiter zum Flughafen, um das Auto abzugeben. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von unserem Begleiter der letzten zweieinhalb Wochen, der uns anstandslos überall hingebracht hat. Voll rotem Staub außen und voller Strandsand innen lieferten wir den Wagen an der Abgabestelle ab.

    Um zwei ging unser anderthalb stündiger Flug in Richtung Monkey Mia. Zu Alex Entsetzen in einer kleinen Propellermaschine mit Platz für 34 Passagiere. Die Aussicht auf dem Flug entschädigte dann aber für jede gefühlte Unsicherheit, aus der Luft leuchtet das Land fast noch mehr als am Boden.

    Nach der Landung auf einer Asphaltpiste im Busch und Checkout am Flughafen in der Größe einer Currywurstbude nahmen wir unser neues Auto in Empfang: Opel Corsa 😆. Ich habe das Gefühl wenn ich mich neben das Auto lege, bin ich doppelt so lang wie der Wagen 😁. Aber egal. Wir haben einen Bungalow direkt am Strand, in 15 Meter Fußweg sind wir direkt am Wasser. Noah hat Abends wieder das Grillen übernommen und wir haben in der Dunkelheit die ersten Delfine im Wasser entdeckt 🐬 . So kann’s weitergehen 😀
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  • Zeit zum Teilen ;-)

    6. januar 2019, Australien ⋅ ⛅ 35 °C

    Liebe Familie und Freunde, da die Zeit hier in Australien einfach viel zu kostbar ist um am Handy zu sitzen, habe ich die Zeit im Flugzeug, in der besagten Propellermaschine 😯 genutzt, um mal Bilder zu sortieren. Aber natürlich erst, als der traumhafte Ausblick auf den roten Sand und das türkise Meer vorbei war. Diese tollen Eindrücke möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich kann dieses Land wirklich jedem nur wärmstens empfehlen. Mein (unser) Herz schmerzt bereits sehr es am Samstag wieder verlassen zu müssen... Leider kann ich immer nur 6 Bilder hochladen. Deswegen kommen sie stückchenweise 😄 Es wird ein Mix der letzten Wochen sein. Viel Spaß dabei und bis bald. Die vier Kängurus 😉
    Und vielen Dank an meinen Mann, der sich immer die Zeit nimmt und Mühe macht diese tollen Berichte zu schreiben 😘
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  • Aboriginal in Francois Peron

    7. januar 2019, Australien ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute ging es auf zu einem der Highlights unserer Reise, aus zwei Gründen. Zum einen haben Alex und ich diese Tour schon im letzten Jahr gemacht und aus später geschilderten Erlebnissen war es einfach grandios. Zum anderen, weil wir hier jemanden getroffen haben, auf den sich die Kinder schon seit langer Zeit freuen: unseren Tourguide. Wer Interesse hat, in der ARD Mediathek gibt es eine Reportage namens „Delfine in der Haifischbucht“. Dort werden drei Menschen ein paar Tage lang begleitet, die in der Shark Bay leben. Darunter ein Aboriginal, Capes. Er ist in der Shark Bay geboren und hält dort die Kultur seines Stammes am Leben. Er kümmert sich um die Erhaltung und Weitergabe seiner Stammeskultur und ist obendrein ein richtig cooler Typ. Die Kinder haben die Reportage gleich mehrmals sehen wollen und haben sich daher sehr auf das Kennenlernen gefreut. Noah wollte gleich mal ein Autogramm besorgen. 😄

    Zusammen mit drei deutschen und schweizerischen Begleitern brachen wir früh in den Nationalpark auf. Die Natur dort gehört mit Abstand zur überwältigendsten, die wir auf der Reise erlebt haben. Auf den ersten Blick betrachtet wächst bei nur rund 250 mm Regen pro Jahr nicht viel an Pflanzen, sondern nur trockenes Gebüsch. Die Aboriginals, die dort seit tausenden Jahren leben, wissen aber genau, wo sie die Dinge finden, die man zum Überleben benötigt. Buschbananen zum Beispiel, die nichts mit Bananen die wir kennen zu tun haben. Den Saft kann man sowohl als Medizin nutzen und erstaunlicherweise ist die Banane trotz krasser Trockenheit so saftig wie eine Salatgurke, schmeckt auch so ähnlich. Wenn ich an Australien denke, kommt mir immer (neben Kängurus und Koalas) tiefrote Erde in den Sinn. Auf den Fotos sieht man, dass die Erde hier extrem rot ist. Auf Grund des hohen Eisengehaltes ist sie darüber hinaus auch sowas von heiß, dass man sich schnell die Füße verbrennen kann. Die Hitze kommt hier also sowohl von oben als auch von unten 😅🔥. Wir haben zum Glück einen wolkigen Tag erwischt mit „nur“ rund 32 Grad.

    Wir fuhren per 4 Wheel Drive über rote Sandpisten und weiße Strände mit vielen Zwischenstopps, bei denen Capes uns jede Menge erklärte. Gegen Mittag gab es frischen Fisch und Känguru vom Grill. Es gibt in ganz Australien reihenweise fest installierte Gasgrills, die jeder kostenfrei nutzen kann und wie wir erlebt haben auch jeder wieder sauber hinterlässt. Grillen bei offenem Feuer ist hier eher weniger zu empfehlen 😀. Da es zwischenzeitlich ziemlich heiß war, konnten wir uns vor dem Essen ausgiebig im Indian Ocean abkühlen.

    Weiter führte uns die Tour bis ans nördlichste Ende des Parks, an dem wir auf drei Seiten komplett von Wasser umgeben waren. Zu Fuß und in Flipflops ging es rauf auf Höhe Sanddünen und Klippen. Wenn die rote Erde auf türkises oder blaues Meer trifft, ist das extrem beeindruckend. Ich bin jetzt nicht sonderlich esoterisch veranlagt, aber man spürt hier schon eine enorme Energie durch das Farbenspiel der Natur, fast schon magisch. Hoffentlich bringen die Bilder das ein bisschen rüber.

    Die Kinder durften übrigens die ganze Tour vorne als „Navigators“ sitzen und wurden bestens von Capes unterhalten, und umgekehrt 😀. Auch beim Ablassen der Luftvaus den Reifen für die Sandfahrten oder beim Geschirrspülen nach dem BBQ im Meer packten sie kräftig mit an. Wirklich toll zu sehen, wie unkompliziert die beiden hier kommunizieren können. Wenn’s mit dem Mund nicht mehr geht, dann eben mit den Händen. 😊

    Am Cape Peron angelangt, ging sogar Alex mal ins Wasser 💦 💧,weil es nun richtig heiss war und auch die gut vier Dutzend Fliegen nerviger wurden, die jedem von uns ständig um den Kopf schwirrten. Man weiß hier nie, was um einen rumschwimmt, deswegen empfiehlt es sich, nah am Rand und im klaren Wasser zu schwimmen. Tags zuvor hatte Capes auf einer anderen Tour fünf Tiger Sharks gesehen. Bei uns waren es leider nur Dugongs/Seekühe, die mit ihren drei Metern Länge aber auch beeindruckend sind. Und jede Menge schwarze Schatten im Meer, mal Seegras, oft aber auch große Stachelrochen. Erkennbar daran, wenn sich der schwarze Fleck bewegt 😉.

    Der Tag endete auf der Rückfahrt: in einer heißen Badewanne 🛁 😀. Am Beginn des Nationalparks gibt es eine ehemalige Ziegenfarm mit damals mehr as 12000 Ziegen. Diese wurden umgesiedelt und der Rest immer wieder gejagt, da die aus Europa eingeführten Tiere den einheimischen Tieren die Nahrung weggefressen haben. Wir haben auch immer wieder Ziegenspuren und kleine Ziegenherden gesehen. Auch am Strand, hatten wohl auch Lust zu schwimmen 😉. Zurück zur ehemaligen Farm, die nun von den Parkrangern genutzt wird. Dort gibt es eine heisse Quelle, die in eine Hot Tub / heiße Wanne sprudelt. Also sind wir bei knapp unter 30 Grad Außentemperatur am Abend mal schön in 40 Grad heißes Wasser gestiegen, und es war angenehm perfekt!

    Es gibt zu dieser Tour so viele Eindrücke, die wir gar nicht schildern können, weil die Zeit fehlt, aber ein bisschen wollten wir euch gerne davon spüren lassen. Hoffentlich bringen die Bilder die Eindrücke dieser einmaligen Tour gut rüber.

    Auch die Kinder fanden die Tour super und haben jetzt einen neuen, großen Freund in Australien 🇦🇺 😀.
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  • Krank, faul und ein Sundowner auf See

    8. januar 2019, Australien ⋅ ☁️ 25 °C

    Was sich seit zwei Tagen schon angekündigt hatte, hat sich heute Nacht durchgekämpft, Schüttelfrost in Fieber. Beste Voraussetzungen, wenn der Strand nur 20 Meter entfernt vor einem liegt. Also habe ich mir eine australische Medizinkeule reingepfiffen und den kompletten Morgen verpennt 🤒.

    Die Kinder fanden am Strand wieder einmal australischen Anschluss und verbrachten, wurde berichtet, den Morgen im Meer mit Ballspiel und schnorcheln. Monkey Mia ist bekannt dafür, dass hier wilde Delfine am Ufer hin und her schwimmen. So kann es schon mal vorkommen, dass mitten im Spiel einen Meter nebenan eine Delfinmama mit 10 Wochen altem Baby vorbeizieht 🐬. Ein Fotomotiv, mit dem sich Alex stundenlang beschäftigen kann. 😀

    Auferstanden von den Toten und wundergeheilt, stellte ich meine Künste als Stand Up Paddler unter Beweis 🏄‍♂️. Die Jungs ließen sich nicht lange bitten und übten fleißig mit.

    Zum Sonnenuntergang hatte Alex eine Katamaranfahrt gebucht, die sie schon einmal mitgemacht hat ⛵️ und die uns von ihr wärmstens empfohlen wurde. Den Grund kenne ich nun: neben dem wirklich schönen Sundowner der wirklich schöne Captain des Vehikels 😜😉. Rassig, australisch, und leider viel zu jung für Alex 😜.

    Spaß beiseite, die Fahrt war phänomenal, wir hatten super Wind und segelten die Küste auf und ab, bis wir nach Einbruch der Dunkelheit wieder an Land gingen.

    Als die Kinder schon im Bett lagen, sind wir noch mal losgezogen, um die Milchstraße 💫 zu fotografieren. Auch dieser Anblick ist einmal mehr ein Superlativ wert, die Bilder haben wir allerdings nicht auf dem Handy und können sie hier nicht zeigen.

    Nachts laufen hier übrigens auch jede Menge lustige Tiere herum, Kängurumäuse, Stabheuschrecken oder so ne Art Stacheligel. Allerlei lustiges Getier also. 😀
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