August 2017 - March 2019
  • Day346

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    August 6, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 25 °C

    Am Montagmorgen haben wir gefrühstückt an der Raststätte in Belgien und sind dann durch Belgien und die Niederlande wieder zurück nach Logabirum gefahren. Die Fahrt war nicht sonderlich spannend. Na ja, für die anderen nicht. Ich war ja immerhin in Hogwarts und hab da Abenteuer erlebt, auf den niederländischen Autobahnen war es glaub ich nicht ganz so spannend, aber auch aushaltbar.
    Am späten Nachmittag sind wir dann wieder angekommen in Logabirum. Alles war verstörend ähnlich und anders gleichzeitig. Über sieben Monate war ich nicht hier und es sieht gleichzeitig genau danach aus, aber dann hat sich auch gleichzeitig quasi nichts verändert.
    Es hat durchaus gedauert, bis ich mich wieder gelassen gefühlt habe. Dass ich mich an alles innerhalb eines Augenschlags gewöhnt habe war komisch, aber genauso schlimm war die Verbindung mit dem total Ungewohntem. Ich weiß immer noch nicht, wie ich das ausrücken soll so wirklich. Ich war weder zufrieden damit, dass ich mich sofort wieder eingefunden habe, aber auch dass etwas fremd wirkte, fand ich unzufriedenstellend. Inzwischen bin ich aber wieder vernünftig angekommen und genieße die Zeit mit meiner Familie bevor mein nächstes Abendteuer losgeht. Ich werde in Münster studieren und davor hab ich durchaus mehr Angst als vor dem Jahr in England. Ich freu mich auch, aber die Angst ist präsenter jetzt in diesem Jahr als zur gleichen Zeit letztes Jahr!
    Ganz am Anfang dieses ‚Urlaub-Blogs‘ hab ich geschrieben, dass der emotionale Teil noch kommt. Ich bin nicht ganz sicher, ob ich dieses ‚Versprechen‘ jetzt noch einlösen kann. Manchmal fühlt es sich ganz gruselig so an, als wäre ich nie weg gewesen und als hätte ich eigentlich nichts von den Abenteuern erlebt. Immerhin ist der Blog hier Beweis dafür, dass das alles durchaus wohl passiert ist.
    England war wunderschön! An jedem Tag konnte ich ohne große Schwierigkeiten etwas finden, dass mich extrem glücklich gemacht hat. Ich durfte viele verschiedene Menschen kennenlernen und Orte erkunden. Ich durfte diese Sachen mit euch teilen und dementsprechend von einer Sache gleich zweimal glücklich gemacht werden: Einmal im Erleben und dann im Teilen mit euch.
    Ich hab in dem Jahr einiges gelernt. Ich bin stolz auf mein Englisch, auf meine kürzlich erworbene Fähigkeit des Joggens, auf meine Frisuren-‚Talente‘, auf mein Backen, auf meine Freude und Glücklichkeit (na gut! Dann ist es halt kein Wort, aber es beschreibt gut was ich fühle, in gewisser eben eine Jantje-exklusive Freude!). Ich bin gewachsen in diesem Jahr (hauptsächlich innerlich, aber auch meine technischen… äh… also Größe und Gewicht und sowas sind garantiert angestiegen…)
    Dieses Jahr war unvergesslich. Ich habe es geliebt. Und weil ich es geliebt habe, war es so schwer mich zu verabschieden. Ich werde wieder nach England fahren und ich werde die Menschen wiedersehen, aber dieses Jahr war einmalig.
    Danke, dass ihr mir auch jetzt noch ein letztes Mal zugehört habt. Ihr seid toll! Alles Liebe an euch alle! Fühlt euch gedrückt! DANKE! GOODBYE!
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  • Day345

    Tschüss England

    August 5, 2018 in the United Kingdom ⋅ ☀️ 22 °C

    Ich bräuchte nicht unbedingt noch einen Footprint, aber ich glaube, wir wissen alle, dass ich IMMER wenn möglich so viele Orte wie möglich auf der Karte vermerke, also auch jetzt mit Dover.
    Wir sind gut und schnell an der Fähre angekommen und konnten da auch ziemlich bald drauffahren. Wir haben uns dann Getränke gekauft und haben uns danach auf das obere Deck gesetzt. Das war windig, aber auch sonnig. Es war sowohl wunderschön, als auch schmerzhaft die weißen Klippen von Dover langsam schrumpfen zu sehen.
    Gut durchgepustet von der Seeluft haben wir uns dann wieder in Paul gesetzt und sind durch Frankreich nach Belgien gefahren. Da standen wir ziemlich im Stau, aber irgendwann sind wir an einem Rastplatz angekommen und haben da zu Abend gepicknickt und dann die Nacht in Vivilday verbracht für das letzte Mal erst einmal. Quasi war der Urlaub am Sonntag dann vorbei, aber noch waren wir ja noch nicht Zuhause.
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  • Day345

    Tschüss Wales

    August 5, 2018 in the United Kingdom ⋅ ☀️ 16 °C

    Der fünfte August war wirklich nicht spannend, aber auch so ein Tag gehört zum Urlaub-Erlebnis dazu. Wir sind gegen acht Uhr aufgestanden und haben uns dann aufgemacht. Wir haben uns von Pitton Cross verabschiedet und sind in Richtung Dover gefahren. Die erste halbe Stunde war echt interessant. Die kleinen Straßen nach Swansea mit dem großen Wohnwagen und viel Verkehr haben ihre Zeit gedauert, aber irgendwann waren wir dann endgültig auf den größeren Straßen und sind zügig und gleichmäßig durch England gefahren. Einmal ging es auch noch knapp an Oxford vorbei, was mich durchaus traurig gemacht hat. Das Jahr war einfach soooo toll!Read more

  • Day344

    Mewslade Bay

    August 4, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 21 °C

    Am Samstag haben wir das letzte Mal auf ‚englischem‘ Boden ‚Full English Breakfast‘ gegessen. Ziemlich bald danach sind wir ein letztes Mal nach Swansea gefahren und waren bei Tesco. Wieder Zuhause haben wir dann angefangen mit dem Abbau. Ich hab Kisten gepackt und die anderen das Vorzelt und sowas. Zwischendrin haben wir Tee und Kuchen getrunken und gegessen. Danach haben wir weiter geräumt bis Mama und ich einen letzten Spaziergang gemacht haben zusammen. Wir sind zu dem Mewslade Bay gelaufen, dem kleinen Badestrand. Als erstes sind wir oben auf die Klippe gegangen und dann nochmal wieder zurück nach Unten an den Strand. Das Wetter war wunderschön. Die Abendsonne hat das alles so weich aussehen lassen! Toll war das! Wir sind mit den Füßen durchs Wasser gelaufen und haben einige Bilder gemacht. Gerade der Spaziergang entlang der Küste wieder zurück war dann ein wunderschöner Abschied von Wales. Abends haben wir dann noch wieder zusammen gespielt und sind dann bald in den Wohnwagen gegangen.Read more

  • Day343

    Letzter Ausflug

    August 3, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 19 °C

    Am Freitag haben wir uns einen sehr gemütlichen Morgen gemacht. Mama und ich waren erst joggen, aber dann hab ich den Vormittag über Harry Potter and the Philosopher’s Stone zu Ende gelesen und mich extrem wohlgefühlt dabei! Nach einem großen Frühstück hab ich weitergelesen und erst am frühen Nachmittag haben wir uns aufgemacht auf unseren letzten Ausflug. Wir sind einfach nur wieder nach Rhossili gefahren. Da waren wir in dem National Trust Shop und haben aus Versehen etwas gekauft. Auch in dem Bistro waren wir dann nochmal und haben Tee getrunken und Kuchen gegessen. Die Bedienung war wieder unglaublich nett.
    Als wir uns gestärkt hatten, sind wir ein letztes Mal an den Strand gegangen. Das Schwierige ist da immer nur wieder hochzukommen. So Steilküsten können schon echt hoch sein und obwohl da Wolken waren, war es echt warm immer noch! Wieder oben haben Papa, Jakob und ich ein Eis gegessen und dann bin ich mit Mama wieder den Küstenpfad entlang nach Hause zum Wohnwagen gelaufen, was echt schön ist jedes Mal! Ein toller letzter Freitag.
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  • Day342

    Shoppen in Swansea

    August 2, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 20 °C

    Wenn ich euch erzähle, dass Swansea nun wirklich nicht die schönste Stadt Wales ist, habt ihr hoffentlich nicht zu hohe Erwartungen an den Tag. Schön war der durchaus, aber eben nicht spannend oder so.
    Vor dem Frühstück haben die, die schon wach waren, gelesen. Es gab ein Full English Breakfast und dann sind alle, die wollten duschen gegangen, während die anderen weitergelesen haben. Irgendwann waren dann alle fertig und wir sind mit Paul nach Swansea gefahren. Da haben wir der Reihe nach Superdrug, WHSmith, Waterstones, Topman, Sportsdirect und Schuh abgeklappert. Bei den ersten dreien waren wir auch erfolgreich. Bei Waterstones sogar am allermeisten. Wir haben Bücher gefunden, die wir gesucht haben und dann auch noch in dem Café da eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Waterstonese sind immer schön und auch der im alten Kino war keine Ausnahme!
    Nach der Stadt selbst sind wir wieder zu Tesco gegangen und haben eingekauft. Da waren wir wieder ohne Probleme erfolgreich.
    Auf dem Rückweg haben wir ein Eis gegessen, was uns aber nicht gehindert hat Cream Tea zu essen, sobald wir wieder Zuhause waren. Anmerken muss ich aber, dass die Fahrt von Swansea zu Vivilday in Pitton Cross immer mindestens eine halbe Stunde dauert. Es war also voll okay wieder etwas zu essen!
    Nach dem Tee haben wir ein bisschen gelesen und dann zu fünft den Wasser-Football geworfen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Zum Abendessen gab es dann Burger, die sehr lecker waren. Danach haben wir gelesen und uns gegenseitig mit Gesichtsmasken erschreckt. Aus unerklärlichen Gründen waren wir alle ziemlich müde und sind dann bald ins Bett gegangen. Der Tag war schön, hat Spaß gemacht, fühlt sich aber eben nicht wirklich so an, als hätten wir etwas Besonderes gemacht.
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  • Day341

    Weobley Castle

    August 1, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 20 °C

    Das Wetter war mal wieder so gut, dass ich es geschafft habe einen temporären Sonnenbrand im Gesicht zu kriegen (temporär, weil der jetzt – am nächsten Morgen – schon wieder weg ist). Ganz gemächlich haben wir den Tag angefangen. Ich hab gelesen und dann irgendwann gefrühstückt. Dann hat es noch eine Weile gedauert, bis alle soweit waren, aber irgendwann knapp vor Mittag haben wir es geschafft loszufahren. Als erstes haben wir uns da aber verfahren, weil wir uns in Wales natürlich gut genug auskennen, dass wir kein Navi brauchen. Schließlich waren wir dann aber doch bei Weobley Caste. Das steht quasi auf dem Hinterhof von einer Familie, bei der man dann Eintritt bezahlt, dass man durch die Ruine klettern darf und die Ausstellung angucken kann. Das haben wir auch gemacht. Ich war aber auch unter anderem in drei verschiedenen Kaminen – ein persönlicher Tagesrekord.
    Nach der Ruine haben wir uns dann schon wieder auf den Weg nach Hause gemacht, wo wir den Sonnenschirm aufgebaut haben. Da draußen in den paar Stunden, wo wir geredet und Tee und Kuchen hatten, hab ich dann den leichten Sonnenbrand bekommen.
    Als es dann schon etwas kühler wieder geworden ist, sind Mama und ich wieder den Coast Path langgegangen, jetzt aber in die andere Richtung. Da musste man ganz schön klettern teilweise, aber das macht mir immer echt Spaß.
    Als wir nach zwei Stunden wieder da waren, gab es Abendessen und danach haben wir zusammen am Tisch gesessen aber jeweils gelesen. Schön war der Abend und der ganze Tag auch, wenn auch anstrengend irgendwie. Aber wie gesagt, so mag ich das im Urlaub sehr gerne.
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  • Day340

    Pennard, Pwll Du and Bishopston Valley

    July 31, 2018 in the United Kingdom ⋅ ☀️ 19 °C

    Vor genau einem Jahr haben wir in der Nähe von Stratford Upon Avon unsere National Trust Mitgliedschaft abgeschlossen. Wir haben nur für ein Jahr bezahlt, was bedeutet, dass heute unsere letzte Chance war, das noch einmal auszunutzen. Alle Häuser in der Umgebung (ja, das Gestern mit 1 ½ Stunden Fahrt war ‚Umgebung‘), hatten wir schon gemacht, also haben wir wenigstens die National Trust Parkplätze, die momentan umsonst für uns sind ausgenutzt.
    Nach einem langsamen Morgen, wo wir viel gelesen haben, hat Jakob sich geweigert mitzukommen, also sind nur wir vier zu ‚Pennard, Pwll Du and Bishoptson Valley‘ gefahren. Von dem Parkplatz aus sind wir auf den Klippen gelaufen und konnten in mehrere Buchten sehr schön reingucken. An einer Stelle mit Blick auf sehr langen Sandstrand haben wir es uns dann für ein Weilchen gemütlich gemacht. Ein kleines bisschen weiter gegangen sind wir dann noch, aber bald haben wir uns auf den Rückweg zu Paul gemacht und sind dann mal wieder weiter gefahren zu Rhossili. Auch heute waren wir wieder in dem gleichen Café und haben eine Auswahl an Kuchen gegessen. Das war lecker und die Aussicht auf den Strand wieder sehr schön. Genauso wie am Sonntag sind Mama und ich dann auch wieder nach Hause gelaufen, waren dieses Mal aber schneller, weil wir nicht den Umweg über den Wormshead hatten. Die Wanderung war wunderschön mit kräftigem Wind, aber herrlich warmer Sonne. Der Küstenweg ist echt schön mit ein paar Steigungen, aber vermehrt einfach Untergrund, auf dem man so schlendern kann.
    Wieder Zuhause hab ich Tagebuch geschrieben, musste das aber wegen Abendessen und Werfen mit Jakob unterbrechen. Nach dem Abendessen haben wir gespielt, währenddessen hab ich dann geschrieben. Als ich fertig war haben wir noch einmal das Spiel gewechselt und gehen dann jetzt bald schlafen. Der Tag war echt anstrengend irgendwie, aber auch schön. Ich hab nichts dagegen müde ins Bett zu gehen und dann morgen wieder munter aufzuwachen. Urlaub muss so sein.
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  • Day339

    Dyffryn Manor

    July 30, 2018 in the United Kingdom ⋅ 🌧 18 °C

    Am Montag war es dann nicht mehr stürmisch und wir konnten joggen gehen. Mama hat meinen ersten Weckversuch allerdings nicht mitbekommen, weshalb ich erst einmal spülen gegangen bin. Nach dem Joggen waren wir duschen und haben dann mit Papa zusammen gefrühstückt. Die anderen hab ich dann beim Wecken mit Frühstück versorgt, was bedeutet hat, dass wir jedenfalls relativ bald losgekommen sind.
    Wir sind in Richtung Cardiff gefahren, zur Dyffryn Manor, einem viktorianischen Haus mit wunderschönen Gärten. Auf der Hinfahrt hat es durchaus doll geregnet, aber wir hatten Glück und für den gesamten Zeitraum unseres Aufenthalts war es trocken und schön.
    Angefangen haben wir mit der unteren Etage des Hauses. Tomke hat auf dem Flügel in der Eingangshalle und dem in dem Drawing Room gespielt, was sehr schön war. Für mich ist das dann auch quasi das Zeitreise-Hilfsmittel. Die Räume waren wunderschön und mit Tomkes Musik sind sie dann lebendig geworden.
    Es gab auch eine Bibliothek, die jetzt als Second Hand Buchladen genutzt wird und verschiedene nicht ganz fertige Zimmer, die trotzdem viel Charm hatten. Einen Snooker Raum gab es dann auch noch, wo Jakob und Papa sich dran versucht haben, Tomke und ich durften auch mal.
    Nach dem Erdgeschoss sind wir auf die Suche nach etwas zu essen gegangen. Natürlich haben wir etwas gefunden und es uns dann erst einmal gemütlich gemacht. Zuerst hatten wir Backkartoffeln, aber direkt angeschlossen von einem Cream Tea. Das war alles echt lecker und gemütlich.
    Vom Essen gestärkt sind wir dann durch die Gärten gewandert. Es gab einen wunderschönen Nutzgarten mit Weintrauben, Äpfeln, Birnen, rote Beete, Karotten, Kürbis und anderen essbaren Sachen. Danach gab es dann eine lange Rasenstrecke, wo die Ränder sehr üppig und farbenfroh bepflanzt waren. Dann gab es eine Blümchenwiese, die aber in Beete unterteilt war. Einen mediterranen Garten gab es und einen leider verblühten Rosengarten.
    Am meisten Spaß hatten wir dann hinten abgelegen bei den Spielzeugen. Wir haben riesen Jenga gespielt und ein kleines Bowling Tournament veranstaltet.
    Kurz vor Schließzeit sind wir dann auch gegangen. Auf dem Rückweg waren wir dann noch bei Aldi und haben Sachen fürs Abendessen gekauft. Den Rest der Strecke hab ich dann gelesen.
    Zuhause gab es Abendessen und wir haben gespielt. Das war ein sehr schöner Tag. Trotz der langen Anreise hat sich das alles auf jeden Fall gelohnt!
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  • Day338

    Oxwich Castle

    July 29, 2018 in the United Kingdom ⋅ 🌧 18 °C

    Auch am Sonntagmorgen war es zu regnerisch und windig, als das Mama und ich hätten joggen gehen können. Das ist nicht wunderschön, wenn man sich so etwas vorgenommen hat eigentlich, aber dann Zuhause zu bleiben mit einem guten Buch und Tee ist auch ganz schön.
    Erst einmal hat das Wetter sich nicht deutlich verbessert, aber bald war es trocken genug, dass wir einen Ausflug machen konnten. Wir sind dann ein paar Minuten gefahren zum Oxwich Bay. Da am Strand haben wir Paul geparkt und sind zu Fuß den Berg hochgelaufen zum Oxwich Castle. Das Castle war hauptsächlich eine Ruine, aber auch die sah sehr beeindruckend aus – den Bildern nach zu urteilen sogar beeindruckender als das Haus, als es noch ganz war. Neben der Ruine, in der man so rumwandern konnte, gab es über dem Shop auch ein großes Zimmer, wo man elisabethanische Betten, Kleidungsstücke und Schreibfedern ausprobieren konnte, was wir natürlich alles drei sehr gerne gemacht haben.
    Nach dem Ausstellungsraum oben gab es unten zwei kleine Räume, wo zwei Menschen, angezogen wie die Menschen zu Civil War Zeiten, einem Sachen erklärt haben. Mama, Tomke und ich wissen jetzt so ziemlich alles über Musketiere. Wir durften dann am Ende noch Bronze-rubbeln. Die haben sich alles echt Mühe gegeben und das war schön.
    Als wir dann alle die Ruine gesehen hatten, sind wir wieder nach unten zum Strand gegangen. Da haben wir alle Restaurant-ähnlichen Geschäfte abgeklappert, aber nichts hat uns jetzt unglaublich begeistert. Deshalb sind wir dann nach dem kleinen Spaziergang nach Rhossili gefahren und haben da in einem sehr schönen kleinen Café mit Blick auf den Strand gegessen.
    Bevor wir uns auf den nach Hause Weg gemacht haben, sind wir noch zusammen zum Wormshead gelaufen, der Spitze des Weges da. Da war es extrem windig und wir hatten unglaublich Spaß Windtunnel zu erstellen und da durchzulaufen.
    Später sind dann Mama und ich 1 Stunde und 20 Minuten über den Costal Path nach Hause gelaufen und die anderen drei sind mit dem Auto gefahren – sie waren etwas schneller.
    Wieder Zuhause sind Papa und ich sofort losgefahren um Abendessen zu kaufen. Der Fish&Chips Laden hatte zu, also haben wir Wraps gekauft und dann Zuhause zusammengestellt.
    Der Tag war sehr schön und hatte obwohl wir nicht joggen waren dann doch genug frische Luft und Bewegung. Ich mag Wales.
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