• 57 Haarnadelkurven

    19 février 2023, Arabie saoudite

    Auf 2400 m konnten wir irgendwie nicht so gut schlafen. Es waren nur 6 Grad Nachts,aber die Wolken sind weg und wiir machen früh los.

    Nach kurzer Fahrt meldet sich der Sensor vom Turbolader mal wieder, nicht genug Sauerstoff. Wir sind jetzt über 2500m. Nach einem Reset geht es wieder.

    Wir bleiben fast 100 km auf der Höhe bevor wir abbiegen. Es geht von 2165m auf 712m, das sind 1453 Höhenmeter auf 12 km und 57 Kurven.

    Ein Erlebnis der besonderen Art. Teilweise 19% Steigung oder Gefälle, je nach dem.
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  • Thee Ain am Morgen

    20 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ⛅ 26 °C

    Es ist interessant wie unterschiedlich die Temperaturen hier sind. Gestern auf 2500 m so um die 21 Grad. Hier „unten“ auf 900 m 36 Grad.

    Leider geht kaum Wind und diese Nacht hatten wir mit vielen Mücken zu kämpfen. Zum Morgen zog dann eine Affenherde am Wohnmobil vorbei.

    Nachdem Frühstückstee besichtigen wir das Visitor Center. Die Stadt war noch bis 1985 noch bewohnt. Nun ist sie komplett restauriert und man kann sich frei darin bewegen. Mit den dunklen Steinen kann man die Stadt kaum von der Umgebung unterscheiden.

    Bei Service (Wasser auffüllen und WC leeren) entdecken wir noch eine Gottesanbeterin, sehr cool.
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  • Rosenmontag nach Ta‘if über Al Bahah

    20 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ☁️ 16 °C

    Dann geht es auf 14 km wieder 1600 m hoch nach Al Bahah. Die Stadt liegt auf 2500 m.

    Die Höhe macht uns seit ein paar Tagen zu schaffen, aber die Hitze im Tal war auch keine Erholung. So lassen wir die Stadtbesichtigung aus und fahren auf der N15 200km weiter nach Ta‘if. Hier sind wir nun auf 1600 m.

    Wir steuer einen großen Freizeitpark an, wo man auch etwas Abseits stehen kann. In einem kleinen Biorestaurant essen wir noch leckeren Fisch. Danach sitzen wir noch kurz im Womo, hält mal wieder ein Saudi mit Familie neben uns und fragt das übliche … (woher kommen wir, von Germany, Maschalla)
    Dann schickt er seinen Sohn ins Spezialitätengeschäft und schenkt uns warmen Nabulsi. Das ist Salzlakenkäse mit Süßem Überzug. Kommt ursprünglich aus Palästina. Sehr lecker.
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  • Dschidda

    22 février 2023, Arabie saoudite

    Von 1700m geht es auf 6m nach Dschidda. Die Straße schlängelt sich spektakulär den Berg hinunter bevor man von der Autobahn abzweigen muss. Nach Mekka kommen wir ja nicht rein und man wird 20 km vorher auf eine Umgehungsstraße geleitet. Hier unten sieht man, das der Winter vorbei ist und das Gras wieder gelb wird.

    Nach weiteren 100 km erreichen wir Dschidda, 4 Mio Einwohner und die wichtigste Stadt in Saudi am Roten Meer. Wir stehen direkt an der „King Fahd’s Fountain“, mit bis zu 312 Metern Höhe der derzeit höchste künstliche Springbrunnen der Welt.

    Wikipedia:
    Die Fontäne wird durch zwei Pumpen betrieben, die durch ein 350 Meter langes, sich verjüngendes Rohr mit der Düse verbunden sind. Die Austrittsgeschwindigkeit beträgt 375 km/h bei einer Austrittsmenge von 625 Litern pro Sekunde. Die Düse hat einen Durchmesser von 126 mm. Das in der Luft befindliche Wasser hat ein Gewicht von 16 Tonnen.
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  • Islamic Arts Biennale

    23 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 29 °C

    Gestern und heute ist Frei in Saudi. Gestern war Foundation Tag, der Gründungstag. Und dementsprechend voll war es an der Fontäne. Es ging die ganze Nacht und so haben wir wenig geschlafen. Aber das Treiben zu beobachten hat sehr viel Spaß gemacht.

    Heute wollen wir zu erst zur Formel 1 Strecke. In 3 Wochen ist hier Rennen und hier wird schon alles dafür aufgebaut. So kamen wir nicht weit. Auch zur Moschee, die hinter der Rennstrecke an der Küste liegt sind wir nicht gekommen.

    Aber es gibt ja noch andere Sachen zum anschauen. Am Flughafen gibt es die erste Islamic Arts Biennale. In mehreren Ausstellungshallen und einen großen überdachten Bereich werden traditionelle und moderne Objekte ausgestellt.

    Thema ist: Awwal Bayt (Erstes Haus),
    gemeint ist damit wie die Ka'bah und die Moschee des Propheten in Madinah unter Muslimen weltweit ein Gefühl der Zugehörigkeit zu ihrem eigenen Haus (bayt) schaffen.

    Wir fanden es sehr interessant.
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  • Dschidda Beach

    23 février 2023, Arabie saoudite ⋅ 🌙 24 °C

    Als wir aus der Ausstellung rausgekommen ist es fast Nachmittag. Weiter gehts zum Beach, 60 km außerhalb des Zentrums, aber gehört immer noch zu Dschidda. Vorbei am Jeddah Tower.

    Wikipedia: Der Wolkenkratzer würde bei Fertigstellung mit voraussichtlich 1007 Metern das höchste Bauwerk der Welt sein. Im Januar 2018 wurden die Arbeiten an dem Wolkenkratzer bei einer bisher erreichten Höhe von 256 m eingestellt; die geplante Wiederaufnahme im Jahr 2020 fand nicht statt.

    Wahrscheinlich eins der höchsten Lost Places der Welt.

    Am Beach müssen wir natürlich mal ins Wasser, erstes Mal ins Rote Meer. Warm und sehr salzig.

    Zum Sonnenuntergang wird es erstmal wieder voll, dafür bekommen wir von der einen Seite Kaffee angeboten und von der anderen Seite leckeren Kuchen.

    Und diesmal versinkt die Sonne wirklich im Meer.
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  • Al-Wa'bah Crater

    24 février 2023, Arabie saoudite

    Hier in den Arabischen Ländern fahren wir mit Google Maps und manchmal mit Maps Me. Aber meistens mit Google. Ab und zu gibt es dann schon mal ein Problem. Bei den Temperaturen steigt schon mal das Handy aus oder man möchte eine Alternative Route nehmen, aber Google ändert von sich aus immer wieder eine andere.

    So auch heute, der Weg aus der Stadt war dann gar nicht so einfach, bestimmt 5 mal wollte uns Google wieder auf eine schneller, aber auch längere Strecke leiten, bis es dann geklappt hat.

    Für uns geht es heute wieder ins Landesinnere, 260 km zum Al-Wa‘bah Crater.

    Wikipedia:
    Er ist 250 m tief und hat einen Durchmesser von 2 km . Der Boden des Kraters ist mit weißen Natriumphosphatkristallen bedeckt.
    Wir sind etwas spät erst am Krater gewesen, morgen gibt es noch ein paar Bilder bei Sonnenschein.

    Hier treffen wir eine der beiden „Überwintern im Oman“ Gruppen von Seabridge.
    Zusammen stehen wir hier auf dem Parkplatz und bei uns kommen Erinnerungen an unsere China Tour auf.
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  • Ein Tag am Krater

    25 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir gönnen uns heute einen Tag zum ausruhen. Aber wie so oft, kommt es ganz anders.

    Nachdem die Seabridge Gruppe weg war hatten wir eigentlich gedacht wir verbringen den Tag mehr oder weniger alleine.

    Aber heute war der Tag der Besuche.
    Erst Mohammed, dann Abullah, dann Sultan …
    Ich habe wieder eine Gebetskette geschenkt bekommen und viele „Maschalla“ gab es.

    Zum Mittag kommt ein deutsches Ehepaar in einem alten Nissan Patrol mit Kabine und einem riesigen Mischling „Benny“. Sie wollten dann noch weiter, ein kurzer aber sehr netter und herzlicher Kontakt.

    Auch danach blieben wir nicht alleine, dann kam der Security Mann aus Pakistan, dann noch ein Deutscher, der seit 13 Jahren in Riad lebt.

    Zwischendurch hab ich es nochmal zum Kraterrand geschafft.

    Noch ein Wort zur Seabridge Gruppe:
    Die Tour war als Allradtour geplant, dann aber nicht voll und mit 2WD aufgefüllt. Inzwischen haben sich 3 Gruppen gebildet: Die Mercedes 4x4 Sprinter, die große (MAN) Off-roader und die restlichen Kastenwagen und Weißware.

    Gesprochen mit uns hat nur die letzte Gruppe, die anderen haben zum Teil nicht einmal gegrüßt. Eine Entwicklung die wir leider schon häufiger festgestellt haben und die sehr schade ist.
    Aber wir bleiben dabei: Jeder Jeck is anders und das ist gut so…

    … und wir sind froh und glücklich alleine unterwegs zu sein.
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  • Auf nach Medina

    26 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 28 °C

    Auf dem Weg nach Medina geht es durch weite Ebenen, teilweise grüne Wüsten und Berge, alte Vulkankrater und große Magmafelder. Die sehen sehr imposant aus.

    Medina ist erst seit November 2022 für Nichtmuslime offen. Wir sind sehr gespannt.

    Zuerst fahren wir die Qubāʾ-Moschee an.
    Diese Moschee ist eine von zweien, die der Prophet Mohammed erbaut hat. Hier soll die älteste Moschee der Welt gestanden haben. Davon habe ist aber nichts erhalten. Sie ist hier in Medina die Pilgerstätte Nummer 2. Auf dem Parkplatz stehen viele Busse, aus Bahrain, Kuwait, Saudi und aus Jordanien.

    Die Security wollte uns am ersten Eingang zuerst nicht reinlassen, da wir keine Moslem sind. Ann ist dann zu den Fraueneingang und ich auf der anderen Seite bei den Männern rein. Für Ann war es kein Problem, bei mir wollte der Security wieder wissen, ob ich Moslem bin, ich habe im geantwortet, das wir ich beten möchte und aus Deutschland komme. Das hat er Schulterzuckend akzeptiert.

    Die Moschee ist eher enttäuschend. Es gibt keine Halle, der Iman spricht direkt in den großen Innenhof. Der Baustil ist eher zweckmäßig. Wie auch an anderen Pilgerstätten, ist hier so ein Trubel, daß das eigentlich Spirituelle komplett verloren geht. Überall lümmeln sich die Männer rum, spielen mit Ihren Handys, nur wenige beten.

    Bei Ann beten die Frauen alle, aber von dem „Frauenraum“ kann frau nicht in die Moschee schauen. Frau schaut einfach vor eine Holzband.
    Photos waren leider nur von Außen möglich.

    Unser Übernachtungsplatz ist mitten in der Stadt an einer Mall, wo wir uns noch zwei Pizza gönnen.
    Die große war im Angebot, die Hälfte haben wir geschafft. So haben wir noch was für morgen.
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  • Abrose Mohammed

    26 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 24 °C

    Am Morgen haben wir uns von unserem Security-Mann Abrose Mohammed verabschiedet. Er kommt aus Pakistan und hat 11 Kinder und 6 Enkelkinder. In 2 Jahren will er zurück nach Pakistan, bis dahin hat er nur telefonischen Kontakt.

    Ich möchte Die euch diesen netten Mann ein wenig vorstellen. Es ist mir ein Bedürfnis euch zu erzählen was hier sehr, sehr viele Menschen auf sich nehmen.
    Er ist schon viele Jahre hier, in den letzten 5 Jahren ist er nicht mehr nachhause geflogen, weil es teuer ist und er in 2 Jahren ganz zurück möchte.

    Eine Unterhaltung ist schwer, da er kaum Englisch spricht, aber er versteht etwas und mit Händen, Füßen und dem Körper sowie Handy geht dann doch einiges.
    Ich frage ihn aus welchem Teil Pakistans er kommt und als er es sagt, suche ich es auf Googel Earth ….als er die Region Peschawar sieht, sagte er ja , lacht, nimmt mein handy und küsst es …dann laufen die Tränen …ja da, da ist er zuhause und er hat Heimweh !!! Ganz ganz arg …er zeigt auf sein Herz
    Dann erzählt er ….9 Brüder, 4 Schwestern, Mama tot (und dabei macht er eine wie ich finde wundervolle Geste dazu …er nimmt seinen Kopf in die Hände, neigt ihn zur Seite und wedelt dann mit einer Hand zum Himmel, so als würde er winken)
    Ein Bruder ist Soldat, eine Schwester bei der Polizei, einer ist Auto Lackierer, der nächste Busfahrer….ich zeige ihm einen Bus ,den wir im Museum gesehen haben ….er lacht zeigt auf das Bild ….ja, ja genau so einen ….und wieder laufen die Tränen ….
    Danach sprechen wir über die Hunde am Platz …ich bin sehr berührt und dankbar, das mir ein fremder Mann die Tür zu seiner Welt ein klein bisschen geöffnet hat.
    Wir fragen uns, ob wir uns das vorstellen können …soviel Jahre ohne Familie? Sicherlich nicht!!

    Wir sind tief berührt, was so viele Menschen in ihrem Leben auf sich nehmenden, damit es den Kindern und Familien zuhause besser geht.

    Sicher steht Abrose Mohammed stellvertretenden für viele viele Expats hier in den Ländern.

    Ich hoffe und bete für ihn und alle, die dies auf sich nehmen, das sie bald wieder mit ihren Familien vereint sind.
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  • Medina

    27 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir sind sehr gespannt was uns in Medina erwartet. Mit dem Womo fahren wir bis zur Al Hejaz Railway Station. Das ist die Endstation in Saudi-Arabien der Hedschasbahn, eine
    Schmalspurstrecke in Syrien, Jordanien und Saudi-Arabien, unter den Osmanen erbaut. Sie verband Medina mit Amman und Damaskus.

    Das Hauptgebäude ist sehr schön restauriert. Darin befindet sich eine Ausstellung über die Kultur SA. Leider nichts über Eisenbahn oder die alte Strecke. Das Aussengelände sieht schon interessanter aus, ist aber geschlossen. Schade!

    Wir laufen zur Al-Masdschid an-nabawi, die Prophetenmoschee. Sie ist nach der al-Harām-Moschee in Mekka die zweitheiligste Moschee im Islam. Hier befindet sich die Grabstätte Mohammeds, errichtet über seinem Wohnhaus.

    Von überall strömen Menschen zur Moschee, ein buntes Gemisch aus aller Welt. Viele Pilgergruppen, zu erkennen an auffälligen Outfits, sind darunter.

    Bevor es zum Mittagsgebet kommt, gehen wir, ich bei den Männern und Ann bei den Frauen,
    In die Moschee. Es gibt aber keine große Halle mit Kuppel, sondern viele kleine Kuppeln und der Raum ( riesig bei den Männern) hat unzählige Säulen. Dazwischen stehen und sitzen die Betenden. Bei so vielen Menschen fallen wir kaum auf.

    Dann sitzen wir noch etwas unter den riesigen Sonnenschirmen und beobachten das Treiben.
    Die Atmosphäre ist unbeschreiblich, so viele Menschen aus aller Welt und so Friedlich.

    Wir wollen noch einen Kaffee trinken, ist aber etwas schwierig, da Mittags alles zu hat und um die Moschee nur Hotels gebaut sind. Also gehen wir in ein Hotel und finden einen schönen Platz mit Blick auf die Moschee.
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  • Zwischen Medina und Al Ula

    27 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 27 °C

    Zum Nachmittag fahren wir noch ein Stück Richtung Norden.

    Khaybar ist Oasengebiet das inzwischen Touristisch erschlossenen ist. Wir stehen hier auf einem Parkplatz und haben für morgen eine Tour gebucht.

    Später bekamen wir noch Besuch von Luke. Er kommt aus Australien und ist mit dem Motorrad unterwegs. Er ist von Europa über die Türkei, Iran, Irak, Jordanien nach Saudi gekommen.

    Wir plaudern den ganzen Abend bevor er zu seinem Hotel fährt und wir ins Bett fallen.
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  • Khayhar

    28 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 24 °C

    Das Oasengebiet Khayhar ist seid 4 Monaten für Touristen offen.

    Die Oase war von 7 Fort‘s bewacht. Davon ist noch eins erhalten. Besichtigen kann man es noch nicht, wahrscheinlich nächstes Jahr. Bis 1972 war es auch bewohnt.

    „Die karge und zerklüftete Landschaft um Khaybar besteht aus vulkanischem Gestein, das Basalt genannt wird und entsteht, wenn die Lava nach einem Ausbruch an der Erdoberfläche schnell abkühlt. Das Gebiet ist Teil eines ausgedehnten Lavafelds oder "Harrat", das sich vom Süden Syriens bis zur Südspitze der Arabischen Halbinsel erstreckt. "Harrat Khaybar" erstreckt sich über eine Fläche von 14.000 Quadratkilometern - etwa so groß wie die Bahamas - und enthält Hinweise auf menschliche Besiedlung, die mindestens 6.000 Jahre zurückreicht.
    Die Lavafelder entstanden über einen Zeitraum von 5 Millionen Jahren, wobei der letzte Vulkanausbruch in diesem Gebiet zwischen 600 und 700 n. Chr. stattfand.“

    Hier haben die Saudis eine Touristenattraktion vom feinsten geschaffen. Man wird mit einem Jepp zum Visiter Center gefahren. Dort bekommt man als erstes Kaffee und Gebäck gereicht. Dann erfährt man im Center mit neuster Multimediatechnik einiges über das Gebiet und die Geschichte. Zu Fuß oder mit dem Golf-buggy geht es runter zur Oase. Ein kleiner Spaziergang dadurch und dann zur Quelle. Wie gesagt zum Fort kann man noch nicht. Alles sehr elegant hergerichtet.
    Zurück mit dem Buggy. Am Ausgangspunkt gibt es dann noch ein Restaurant, nicht gerade billig.
    Aber die Landschaft ist ein Traum.

    In unserer Gruppe lernen wir ein älteres Ehepaar aus Bayern kennen, die sind 5 Wochen mit einem Mietwagen hier unterwegs. Während Ann und Angelo, ein Deutsch/Portugiesisches Paar, auch mit einem Ducato seit 11 Monate unterwegs sind.
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  • In der Nähe von Samhah

    28 février 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir haben uns noch länger mit Ann und Angelo unterhalten, so ist es später geworden als gedacht. So fahren wir noch 50 km weiter, bevor wir einen Traumhaften Übernachtungsplatz finden.

  • Dadan, AlUla

    1 mars 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 27 °C

    Ein Grund für uns nach Saudi zu fahren, ist AlUla!
    Die Bilder die wir vorher gesehen haben waren schon beeindruckend, aber im Orginal…

    Die Landschaft ist grandios. Schon die Anfahrt begeistert uns, auch wenn die Straßen nicht die besten sind.

    In AlUla fahren wir das Dadan Visitor Center an.
    Hier wird alles über Touren gebucht. Die erste machen wir direkt heute. Mit dem Bus wird man an drei verschiedene Stationen gefahren. Die erste sind die Löwengräber von Dadan

    Wikipedia:
    „Die Löwengräber von Dadan sind zwei in Fels gehauene Grabnischen, die mit Löwenreliefs verziert sind. In der antiken Oase Dedan, in der Nähe der heutigen Stadt Al-Ula in der Provinz Madinah, blühte ein Königreich mindestens vom 6. bis zum 2. Jahrhundert vor Christus. Jh. v. Chr. ein Königreich, das seine eigene Kultur entwickelte, einschließlich einer eigenen Sprache und eines eigenen Alphabets, was zu einer Mischung aus arabischen Traditionen und starken Einflüssen der umliegenden Reiche führte.“

    Leider kommt man an die Gräber nicht ran, dort wird noch gebaut. Man sieht sie nur von weiter weg.

    Als nächstes hält der Bus an den Ausgrabungen der Stadt. Erst vor 8 Wochen haben Sie hier eine 2,50 Meter große Statue gefunden. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf die Oase von AlUla.

    „Das antike Dadan lag an der Weihrauchstraße und wird mehrmals im Alten Testament erwähnt. Dadan war der Hauptort des antiken Reiches Lihyan“
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  • Jabal Ikmah, AlUla

    1 mars 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 27 °C

    Der nächste Station ist de Jabal Ikmah.

    „Dort findet sich eine besonders reichhaltige Sammlung von Bildern und Texten in Stein gemeißelt, die Jahrhunderte der Sonne, des Windes und des Regens ohne bemerkenswerte Schäden überstanden haben – so reichhaltig, dass Ikmah als Bibliothek unter freiem Himmel bekannt geworden ist, auch wenn es ursprünglich wohl eher der Anbetung als dem Studium diente. Hunderte von Inschriften könnten bis zu 2.500 Jahre alt sein.“

    Um die Rock Art zu sehen muss man etwas in ein Wadi laufen. Es ist aber sehr viel erhalten und noch gut zu erkennen.
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  • Elefant Rock, AlUla

    1 mars 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach unserer Tour fahren wir zum Elefant Rock, eins der Photo Highlights hier in AlUla.

    In direkter Nähe sind sehr schöne Lounges im Sand gebaut. Mit der Musik und der Landschaft eine tolle Atmosphäre.

    Hier lassen wir den Abend ausklingen.
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  • Mada‘in Salih, AlUla, Teil 1

    2 mars 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 21 °C

    Tag 2 in AlUla. Es geht früh raus, um 8:30 Uhr startet unsere Tour nach Hegra.

    Wikipedia:
    „Mada'in Salih ist für seine über 100 während der nabatäischen Epoche entstandenen Felsengräber bekannt, die aus der Zeit vom ersten vorchristlichen bis zum ersten nachchristlichen Jahrhundert stammen. Daneben sind die Bauten, Funde und Inschriften aus römischer Zeit bedeutende Zeugnisse vom östlichen Rand des Imperium Romanum. Der Fundplatz wurde 2008 für seine nabatäischen Kulturgüter von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben.“

    Der Bus fährt uns zu verschiedenen Stellen in einem riesigen Gebiet. Landschaftlich absolut irre. Die Gräber sind in einem Gute Zustand, da hier kaum Regen fällt. Überall sind auch Inschriften und Tierzeichnungen.
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  • Mada‘in Salih, AlUla, Teil 2

    2 mars 2023, Arabie saoudite

    Neben den Gräbern war hier auch die Stadt Hegra, eine Handelsmetropole, die ursprünglich von den Nabatäern errichtet wurde und auch von den Thamud bewohnt wurde.

    Sie war eine wichtige Station auf der Weihrauchstrasse.

    Zurück am Visitor Center gibt es noch ein kleines Museum. Hier ist “Hinat” ausgestellt.

    In einem Grab wurden mehrere Schädel entdeckt. Von einem wurde eine Gesichts Rekonstruktion vorgenommen.

    “Hinat” war über 40 Jahre alt, als sie starb.
    Sie war wahrscheinlich eine prominente Frau.

    Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab auch interessante Hinweise auf ihre Lebenserfahrung - von einer Zyste in der Wurzel eines ihrer Zähne über eine juckende Nase, die durch die Reizung durch Sandpartikel über einen langen Zeitraum verursacht wurde, bis hin zu schwerer Arthritis an der Schädelbasis.
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  • Maraya, Concert Hall, Teil 1

    3 mars 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 28 °C

    Das größte verspiegelte Gebäude der Welt steht in Saudi-Arabien. Es ist eine Konzerthalle der besonderen Art.

    Wir kommen von AlUla und haben uns Tickets für eine Fashion Show besorgt. Das Gelände ist weiträumig abgesperrt und man kommt nur rein, entweder mit Eintrittskarte oder man ist Gast in einem der Resorts.

    Das Gebäude ist der Wahnsinn, von weitem verschmilzt es mit der Umgebung. Wenn man näher kommt ergeben sich immer neue Blickwinkel in der verspielten Fassade.

    In die Halle kommen wir leider nicht. Bei einem Konzert kann man die Wand hinter der Bühne öffnen und man schaut während des Konzert in die Wüste.

    Wir finden es einfach grandios.
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  • Maraya, Concert Hall, Teil 2

    3 mars 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 31 °C

    In dem Gebiet gibt es noch viele Resorts. In einem gehen wir in einem Restaurant noch was Trinken. Einen wahnsinnigen Ausblick lassen sie sich hier gut bezahlen. Ein Kaffee = 7,50 €.

    Dann fahren wir zur Fashion Show. Es geht in eine Schlucht rein und am Ende sind ein paar Läden mit Schmuck und Klamotten, ein Caffè und ein Restaurant.

    Aber da ist kein Parkplatz. Normalerweise wird das Auto dann von einem Fahrer auf den Parkplatz am Eingang der Schlucht zurück gefahren. Wir fahren lieber selber zurück und werden dann mit einem Golfcaddy wieder reingefahren.

    Die Läden ganz nett, aber nicht unsere Preisklasse. Aber hier so sitzen ist echt schön.
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  • Rainbow Arch, Tag 1

    3 mars 2023, Arabie saoudite ⋅ ☀️ 28 °C

    Als Übernachtungsplatz haben wir uns 50 km von AlUla einen besonderen Platz ausgesucht: Rainbow Arch.

    Von der Hauptstraße geht es nochmal 7km Schotterpiste in die Wüste. Aber es lohnt sich.

    Die Landschaft, der Steinbogen. Einfach toll.En savoir plus