• Annundjoachim
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Zentral + Nordamerika 2025/26

Ein 191-Tage Abenteuer von Annundjoachim Weiterlesen
  • Teuchitlan

    27. November 2025 in Mexiko ⋅ ⛅ 20 °C

    Es geht noch 20 km weiter in ein kleines Dorf mit einer besonderen Ausgrabungsstätte mit Museum.

    In dem Dorf gibt es einen Wasserpark, wo man auch mit dem Womo stehen kann. Der Park ist typisch mexikanisch etwas in die Jahre gekommen.

    Das sind wir inzwischen gewohnt und man sucht sich halt die positiven Dinge raus. Das ist hier ein Becken mit „Kissfish“ , wie der Chinese sagen würde.
    Viele kleine Fische, die an den Füßen knabbern.
    Da gehen wir natürlich noch rein. Als wir aus dem Becken kommen, sind wir alleine auf dem Platz.

    Dann gute Nacht.
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  • Guachimontones

    28. November 2025 in Mexiko ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach einer sehr ruhigen Nacht geht es heute Morgen erstmal ins Wasser.

    Nur 5 min von dem Wasserpark gibt es eine einzigartige Ausgrabungsstätte. Erst ab 1974 wurde diese Stätte erforscht und 1999 großflächig freigelegt.

    Zum Vorschein kam eine prähistorische archäologische Stätte mit in einzigartigen kreisförmigen Stufenpyramiden, die zwischen 300 v. Chr. und 450/500 n. Chr. erbaut wurden.

    Guachimontones ist eine der spektakulärsten archäologischen Stätten Mexikos und ein wichtiges Zeugnis der Teuchitlán-Kultur.

    Die Pyramiden bestehen aus konzentrischen Kreisen, eine Bauweise, die ansonsten nirgendwo in Mexiko zu finden ist. Die größte Pyramide in Los Guachimontones ist mehr als 18 Meter hoch und hat 52 Stufen, entsprechend der Anzahl der Wochen pro Jahr. Es wird angenommen, dass die Pyramiden aus einer Kombination von Stein, Kalk und Ton einst rötlich-orange gefärbt und möglicherweise mit geometrischen Mustern übersät waren.

    Die Pyramiden sind umgeben von 10 rechteckigen Plattformen, auf denen die Häuser der Priester wohnten. Der Komplex besteht aus 4 Rundpyramiden mit den entsprechenden Plattform drumherum und einem Ballplatzes. Das Juego de Pelota war eine traditionelle Sportart mit zeremonieller Bedeutung, welche von vielen mesoamerikanischen Völkern ausgeübt wurde.

    Da wir so früh hier sind, sind wir ganz alleine. Eine ganz besondere Stimmung umgibt diesen Ort, einfach wunderbar.

    Etwas unterhalb ist ein sehr schönes Museum, wo wir noch einen Film und eine privat Führung bekommen. Langsam kommen immer mehr Besucher, und wir verlassen dieses einmaligen Ort.
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  • Udo‘s Biergarten

    28. November 2025 in Mexiko ⋅ ☁️ 23 °C

    Eigentlich wollten wir noch ins Zentrum von Guadalajara, aber der Verkehr erschlägt uns. Guadalajara ist die zweitgrößte Stadt in Mexico mit 1,9 Mil Einwohnern.

    Für 45 km aus der Stadt raus brauchen wir nochmal fast 2 Stunden.

    Unser Ziel ist Udo‘s Farm. Udo kommt ursprünglich aus Nürnberg, wohnt aber schon 29 Jahre in Mexico.
    Hier einen Biergarten zu eröffnen war schon immer sein Traum. Heute ist Freitag, der Biergarten hat nur Samstags und Sonntags auf. Ein Bier und Glas Wein gibt es aber auch heute bei Ihm.
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  • Ajijic

    29. November 2025 in Mexiko ⋅ ⛅ 21 °C

    Zum Chapalasee, dem größten Binnensee Mexico’s sind es nur 40 km. Unser erster Halt ist Ajijic, wobei es nicht ganz einfach ist, einen Parkplatz zu bekommen. Auf der Hauptstraße geht es nur im Schritttempo vorwärts, es ist wie am Gardasee in der Hauptsaison.

    In einem der kleinen Gässchen finden wir dann einen Platz. Auf dem Weg zur Kirche kommen wir an einem wunderschönen Garten vorbei. Am Eingang sitzt Barbara aus Kanda und erklärt was es mit dem Garten auf sich hat: „Hier kommen im Winter viele Amerikaner und Kanadier (auch ein paar Europäer)
    zum überwintern her. In dem Garten trifft man sich, es gibt ein Café, eine Töpferei und am Wochenende verschiedene Veranstaltungen. So ist heute „Open Microfon“ : wer Lust hat kann was vortragen, für die älteren Semester und für Kinder gibt es eine Malstunde. Finanziert wird das ganze durch Spenden.“

    Ein super Garten ist hier angelegt worden. Man kann sich irgendwo hinsetzen und lesen, oder der Musik zuhören, oder sich die Tollen Pflanzen anschauen.

    Übrigens wird Ajijic auch Gringolandia genannt, wegen der vielen Gringos, (so nennt man hier die Amerikaner und Kanadier) die hier leben. Es gibt aber auch noch einen weiteren Kosenamen: Lebender Friedhof. Eine Anspielung auf das Alter der „Gringos“

    Aber wir wollen ja noch weiter, den es gibt wieder einen interessanten Atlas Obscura Punkt:
    El Muro de las Calaveras („Die Wand der Schädel”)

    Erschaffen hat das Efrén González im Jahr 2016. González, der auch für viele der Wandmalereien in der Stadt verantwortlich ist, ließ sich vom präkolumbianischen Tzompantli inspirieren, um diese gekachelte Collage aus Ton-Schädeln zu schaffen.

    Rund 1000 Totenschädel sind hier an einer Wand gegenüber der Kirche angebracht. Jeder Schädel trägt einen Namen eines Verstorbenen aus der Stadt.

    In der Stadt gibt es darüber hinaus viele Wandgemälde und überall blüht etwas, richtig schön bunt, da sehen unsere Städte sehr trist aus.
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  • Petatán

    29. November 2025 in Mexiko ⋅ ⛅ 21 °C

    Es geht weitere 100 km am See entlang nach Petatán, die Hauptstadt der Nashornpelikane.

    Mit einer Flügelspannweite von fast 3 m, ist er nach dem Kalifornienkondor der größte Vogel Nordamerikas.

    Zum Nachmittag schmeißen die Fischer hier die Reste aus der Fischverarbeitung ins Wasser und hunderte von Pelikanen kommen dann hierher. Ein beeindruckendes Schauspiel.

    Zur Zeit hat der See sehr viel Wasser, was erstaunlich ist, da laut Wikipedia der See eher mit Wasser Knappheit zu kämpfen hat. Dazu gibt es einen großen Teppich aus Wassersalat am Ufer, und so kommen die Pelikane nicht so dicht ans Ufer um die Fischreste zu essen.

    Auch wenn wir noch Stundenlang zusehen könnten, wir müssen noch zu unserem Übernachtungsplatz, der in 80 km Entfernung liegt.
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  • Bei Charly, Tag 1

    30. November 2025 in Mexiko ⋅ ☁️ 26 °C

    Charly’s RV Park und Restaurant ist unter Overlander ein bekannter Anlauf Ort. Egal ob man sich mit Infos versorgen will oder ein Problem mit dem Auto, Charly hilft. Seit 35 Jahren lebt der gebürtige Schweizer hier. Inzwischen verstärken Ihn Denise mit Ihrem Mann Alex, die sich hauptsächlich um den Campingplatz kümmern. Gestern war es schon spät als wir hier ankamen und so ging es noch ins Restaurant, Käseplatte und ein Tiramisu,

    Als besonderen Service bietet Charly die Möglichkeit das Auto für einige Zeit unterzustellen. So stehen hier einige Fahrzeuge, es sind auch ein paar Schweitzer und Deutsche hier.

    Das Anwesen ist schon ein kleines Paradies. Wunderschön angelegte Gärten mit Blumen, die man bei uns nur aus der Gärtnerei kennt, ein Pool, eine Bar und ein schönes Restaurant. Es gibt nicht wenige, die hier mehrere Wochen verbringen.

    Den Tag verbringen wir mit Waschen und ausruhen.

    Auch wenn es hier sehr schön ist, werden wir hoffentlich nur ein paar Tage bleiben, am Dienstag haben wir zum Check einen Werkstatt Termin. Mal sehen wie es danach aussieht.
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  • Bei Charly, Tag 3.2

    2. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ⛅ 19 °C

    Danach fahren wir in die nächst größere Stadt, Atotonilco el Alto. Es dauert etwas, bis wir einen Parkplatz im Zentrum in einem Hinterhof gefunden hatten. Die Stadt ist bunt geschmückt und es ist sehr wuselig in den Straßen. In der großen Kirche,
    Parroquia de San Miguel Árcangel, findet gerade eine Beerdigung statt. Interessant hier: kaum einer trägt schwarz.

    Die Markhalle neben der Kirche ist wie ein zu klein geratener Gemischtwarenladen. Eine Stadt weit ab von touristischem Einfluss.

    Bevor wir zu Charly zurückfahren
    geht’s es noch auf einen Hügel, den wir von unten gesehen haben. Dort steht eine Kirche und eine große Statur. Laut Google der heilige Andreas.
    Von oben gibt es eine tolle Aussicht auf die Stadt. Leider hat die Kirche zu, von innen kann man auch auf die Stadt schauen.
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  • Neuer Rekord

    3. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ 🌙 18 °C

    Wir nehmen die Mex 15d um nach Morelia zu kommen. Nach 120 km stehen wir im Stau.

    Erst rührt sich nichts, Stillstand. Dann geht es hundert Meter weiter, dann wieder Stillstand…

    Und so brauchen wir für 15 km knapp 3 Stunden.
    Neuer Rekord: Solange haben wir hie in Nordamerika noch nie im Stau gestanden.

    Grund war ein schwerer Unfall mit mehreren LKW‘s die teilweise ausgebrannt waren.

    Und so kommen wir erst gegen 17:00 Uhr in Morelia an.
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  • Morelia am Abend

    3. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ 🌙 15 °C

    Wir haben uns einen Parkplatz in Zentrumsnähe ausgesucht, auf dem man auch übernachten kann.
    Die Jungs sind super nett hier. Trotz Müdigkeit gehen wir zum Abend in die Altstadt.

    Vor der Kathedrale ist eine Eislauffäche aufgebaut, auf dem die Leute im T-Shirt Eislaufen. Schon schräg.

    Wir besichtigen die Kathedrale und sind erstaunt über die große Orgel. Hier ist es eher selten eine Orgel in einer Kirche zu sehen. Beim rausgehen sehen wir schon viele Menschen die gespannt auf etwas schauen. Heute kommt hier die „Virgen de Guadalupe“ an. Das ist das Gnadenbild Marias.

    Da hat sich der Weg in die Stadt ja noch gelohnt.

    Laut Atlas Obscura gibt ihr ein besonderes Restaurant: Cocina Michoacana. Hier gibt es traditionelle Küche, wir nehmen Cevice mit Forelle, einmal geräuchert und einem ungeräuchert.
    Super Lecker, dann noch Nachtisch und alles zusammen für 40,-€

    Als wir wieder draußen sind kommt Weihnachtsstimmung auf. Der Zentrale Platz ist ein Lichtermeer mit Weihnachtsmusik.

    Um den Platz gibt es viele alte Gebäude mit Laubengängen und tolle Restaurants und Cafés.
    Morelia hat uns beeindruckt.
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  • Morelia am Morgen

    4. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ⛅ 14 °C

    Der Parkplatz in Zentrumsnähe ist der Hit. So ruhig haben wir mitten in einer Stadt noch nie geschlafen.

    Heute Morgen dann nochmal in die Stadt. Eine Besonderheit ist die Universitäts Bibliothek.
    Sie befindet sich in der Kirche des Klosters Convento de la Compañía de Jesús (Kloster der Gesellschaft Jesu).

    Ein imposanter Anblick eröffnet sich innen.
    23.000 Bände, darunter sieben Inkunabeln (Wiegendrucke) werden hier aufbewahrt. So viele alte Bücher, Wow.

    Als nächstes wollen wir uns einige Wandgemälde anschauen, die werden aber zur Zeit restauriert.

    Gut dann gehen wir halt frühstücken. Im Café Europa essen wir Omlett, sehr lecker. Dann noch ein frische Brot gekauft und zurück zum Womo.

    Morelia ist auch bekannt für ein 1,7 km langes Aquädukt, das die Stadt bis 1921 mit Wasser versorgt. Zwar sehen wir ein Teil, aber die Straße daran vorbei ist gesperrt. Wie vieles zu Zeit hier. Es hat etwas gedauert bis wir aus der Stadt raus waren.

    Fazit Morelia: eine der schönsten Städte in Mexico, die wir bisher gesehen haben, sehr sauber, sehr freundliche Menschen, wunderschöne Innenhöfe und eine tolle Atmosphäre. Zu Recht UNESCO Weltkulturerbe!
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  • Fast bis Toluca

    4. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ⛅ 14 °C

    Den Rest des Tages war heute eher … naja, sagen wir sehr, sehr anstrengend.

    Mittags sind wir endlich aus Morelia raus und vor uns liegen 225 km Autobahn. Eigentlich kein Problem, aber auch heute gibt es einige Staus auf der Mex 15.

    Nach dem wir gestern so lange stillgestanden haben, versuchen wir heute einen Umgehung nach Google maps. Zuerst glänzt die Nebenstraße mit vielen Schlaglöchern, dann soll es über eine Brücke gehen, die ist aber gesperrt. An einer Abzweigung geht rechts eine Schotterstraße ab und Google sagt links den Berg hoch. Nach 2 km winken uns Leute zu: wir sind falsch. Also umdrehen und doch die Schotterstraße nehmen. Die hat es aber in sich, ein Wunder ( und Luftfederung ) das wir nicht aufgesetzt haben. Nach 1,5 km kommen wir wieder auf eine normale Straße und kurze Zeit später wieder auf die Autobahn. Also das umfahren ist auch keine Option.

    Inzwischen sind wir über 2600 m und der Turbolader meldet sich wieder. Zum Glück sind wir Bergauf nicht die langsamsten. Nach der Abzweigung nach Toluca geht es 70 km zwischen 2600 und 2700 m relativ eben weiter.

    Vor der Stadt wollen wir auf einen Campingplatz an einem See. Doch auch hier ist Google und Organic Maps keine große Hilfe.

    Beide leiten uns durch ein paar kleine Dörfer bevor wir an einer Schotterpiste stehen. Laut Maps 1,2 km bis zum Platz. Okay, es geht ganz gut den Berg hinauf bis wir vor einem verschlossenen Tor stehen. Der Campingplatz liegt direkt dahinter.

    Der richtige Zufahrtsweg wäre etwas länger, dafür über normale Straßen gegangen. Inzwischen ist es 18:00 Uhr und es wir gleich dunkel. Wir sind auf 2730 m und die Höhe und die lange Fahrt steckt uns in den Knochen. Deshalb bleiben wir jetzt einfach hier stehen.
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  • Toluca, Catedral de Toluca

    5. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ☀️ 17 °C

    Bevor wir losmachen, tausche ich noch schnell den Luftfilter. War glaube ich lange überfällig. Dann den Fehler vom Turbolader aus dem Speicher löschen und hoffen das der Turbolader wieder mehr Luft bekommt.

    Die Schotterpiste wieder runter und auf nach Toluca.

    Im Zentrum von Toluca ist es nicht so einfach einen Parkplatz zu bekommen, um so mehr freuen wir uns, am Teatro Morelod einen Platz zu bekommen. Die Jungs vom Parkplatz sind wieder super freundlich und hilfsbereit.

    Toluca liegt auf 2638 und mit den Außenbezirken leben hier über 1 Mio Menschen.

    Von der Oper ist es ein Katzensprung und schon steht man vor der Kathedrale. Hier ist ein größerer Polizei Auflauf, aber es sieht eher nach einem Phototermin aus. Ansonsten scheint sich die ganze Stadt für Weihnachten zu schmücken.

    Unser eigentliches Ziel, der botanischen Garten, ist nur 5 min entfernt. Auf einen Hügel mit Häusern hat man die einzelnen Gebäude so angestrichen, das sich von hier unten ein großes Bild ergibt. Tolle Idee.
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  • Toluca, Cosmovitral Jardín Botánico

    5. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ☁️ 19 °C

    Schon von weitem sieht man die Buntglasfenster des Botanischen Gartens.

    Die wahre Schönheit sieht man aber erst von innen. Es sind die größte Ansammlung von Buntglasfenstern weltweit.

    Es besteht aus 48 Buntglasfenstern, für den Bau wurden etwa 75 Tonnen Metallkonstruktionen, 45 Tonnen geblasenes Glas und 25 Tonnen Bleirohre verwendet. Es besteht aus 500.000 Glasfragmenten in 28 verschiedenen Farben.

    Die Fenster tauchen die Pflanzen in ein besonderes Licht. Dafür hat es sich gelohnt einen kleinen Umweg mit Stau zu fahren.
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  • Auf nach Tula

    5. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach dem Garten gibt es Frühstück und es geht weiter. Hier gibt es noch eine Ausgrabungsstätte, aber unser Navi lässt uns mal wieder im Stich, Da wir noch 150 km vor uns haben, und wieder Stau angesagt ist, lassen wir das.

    Es geht nach Tula, das wir gegen 17:40 erreichen. Hier kann man direkt vor dem Tor zur Ausgrabungsstätte übernachten. Nicht der leiseste Platz, aber morgen um 9:00 Uhr macht das Tor auf und wir sind schon da.
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  • Atlanten von Tula

    6. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ☁️ 20 °C

    Pünktlich um 9:00 Uhr geht das Tor auf und wir könnten in den Park fahren.

    Auf dem Weg zu den Ruinen sind die meisten Verkaufsstände noch zu. So genießen wir die Ruhe und die Pflanzen neben dem Weg.

    Mit 30.000 Menschen war Tula die größte Stadt Mesoamerikas. Die Tolteken begannen so um 1000 diese Stadt zu bauen.
    200 Jahre später war es schon vorbei mit Ihrem Reich. Aber in der Zeit wurden die Atlanten von Tula erschaffen. Ursprünglich bildeten Sie das Dach der Morgensternpyramide, allerdings ist davon kein Stein mehr übrig. Nun stehen Sie auf einer kleiner Pyramide, eindrucksvoll sind sie allemal.

    An einer Außenseite der Pyramide kann man noch erkennen, wie toll die Seitenwände verziert und bemalt waren, u.a. Mit Schlangen die Totenköpfe essen.

    Weiter interessante Ausstellungsstücke sind in dem kleinen Museum zu finden, so auch einen Chak-Mool. Das ist ein rücklings liegender Mensch mit seitlich abgewendetem Kopf, über dessen Bedeutung man fast nichts weiß.
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  • Teotihuacán

    6. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ☁️ 21 °C

    In Tula noch was einkaufen und weiter geht’s.

    Es ist sehr diesig und schwül heute, zum Glück ist es nicht so heiß und die 145 km bis Teotihuacan geht diesmal ohne Stau. Nachdem wir von der Umgehungsautobahn Richtung Mexico-Zentrum abgebogen sind, sehen wir neben der Straße unzählig Gruppen, die zur Kirche der Heiligen Guadalupe in Mexico-City pilgern. Sie haben noch 5 Tage Zeit die 50 km zu laufen.

    Später auf unserem Campingplatz erfahren wir, das von überall die Pilger nach Mexico City unterwegs sind.

    Unser Platz liegt genau gegenüber dem Eingang 2 von Teotihuacan, der zwei meist besuchten Ausgrabungsstätte in Mexico.

    Wir werden sehr freundlich empfangen und ein junger Mann kann sehr gut englisch, so agiert er als Übersetzer zwischen dem Besitzer und uns. Da heute noch eine Gruppe kommt, biete er uns eine Platz am Rand an. Damit wir genügend Platz haben, werden kurzerhand noch die Bäume geschnitten.
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  • Teotihuacan, Tag 1.1

    7. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ☁️ 22 °C

    Obwohl Sonntag ist und für Mexikaner der Eintritt frei ist, gehen wir uns die dritt größte Pyramide der Welt anschauen.

    Unser Campingplatz liegt nur 800 m vom Eingang 2 entfernt und der wiederum ist genau vor der Sonnenpyramide.

    Die Sonnenpyramide liegt im Zentrum Teotihuacáns. Mit einer Grundfläche von 222 m × 225 m, einer Höhe von gut 65 m sowie einem Volumen von rund einer Million Kubikmetern ist sie die drittgrößte Pyramide der Welt. Sie wurde um 100 n. Chr. in einem Arbeitsgang errichtet. Besteigen kann man sie nicht mehr.

    Von hieraus führt die Straße des Todes zur Mondpyramide, sie ist mit einer Grundfläche von ca. 120 m × 150 m etwas kleiner und erreicht eine Höhe von 46 m. Hier kann man auf eine Plattform hochsteigen, von wo man einen tollen Blick auf das Gelände hat.

    Für uns geht es zurück zum „Museo de Sitio Teotihuacan“ hinter der Sonnenpyramide. Hier gibt es einen Teil Fundstücke der Ausgrabung zu sehen. Sehr sehenswert. Inzwischen sind wir fast 5 km gelaufen und brauchen eine Pause. Etwas Abseits der Touris gibt es unter Bäumen einen schönen Park.

    Die Ciudadela, ein Palast von 65m x 65m liegt am anderen Ende des Geländes. Von hier aus sind es über 2 km bis zur Mondpyramide. Insgesamt lebten hier zur Blütezeit 200-600 n.c. etwa 200.000 Menschen. Aber nur die wenigsten kamen in die Gigantische Tempelanlage rein.

    Trotz der vielen Besucher heute hat sich der Besuch gelohnt, sehr empfehlenswert.
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  • Teotihuacan, Tag 2

    8. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ⛅ 18 °C

    Es sollte nicht sein, gestern sind die Ballon‘s noch gestartet, heute ist Zuviel Wind.

    Trotzdem waren wir um 5:00 Uhr aufgestanden, voller Vorfreude. Um 5:30 Uhr fährt uns der Campingplatz Besitzer zum Startort. Alles ist am Boden vorbereitet, aber am Himmel sieht es grau aus. Zum Test werden Luftballons in die Luft gelassen. Dann um 7:15 Uhr steigt ein Testballon auf.
    Für uns Leihen sieht es gar nicht so schlecht aus.

    Alles wartet und wartet und wartet.

    Um 8:30 Uhr wird die Ballonfahrt abgesagt, Sicherheit geht vor. Wir überlegen ob wir es morgen nochmal versuchen sollen, aber heute ist eh kein gutes Wetter angesagt und den ganzen Tag im Wohnmobil verbringen? So lassen wir uns das Geld wiedergeben, sind etwas traurig, aber man kann nicht alles haben. Und wir sind schon sehr privilegiert, was wir alles sehen dürfen.

    Wieder am Womo trinken wir noch einen Tee und wärmen uns auf, dann geht es weiter…
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  • Puebla

    8. Dezember 2025 in Mexiko ⋅ ☁️ 18 °C

    … nach Puebla. Den Parkplatz, den ich ausgesucht hatte, hat leider eine Höhenbegrenzung. Schade aber nach einer Runde durch die Altstadt finden wir einen Top Parkplatz. Über App (Registrierung geht nicht) oder SMS (Verschickt mein Provider nicht) oder WhatsApp. Das Funktioniert mit Goggle Translationen. Und die ersten 3 Stunden sind frei. Top.

    Wir haben Hunger und suchen uns erstmal ein nettes Café. Eine Spezialität sind Enchiladas mit Käse und grüner und roter Sauce. Dazu gibt es Brötchen und Obst. Die grüne Sauce ist sehr fruchtig, aber auch schärfer. Es ist alles sehr lecker.

    Puebla ist die Stadt der Keramik, viele Häuser sind mit Fliesen verkleidet. Und die, die keine Fliesen haben sind schön bunt angemalt.
    Wir wollen zur großen „Catedral de Nuestra Señora de la Inmaculada Concepción de Puebla“ mit den höchsten Türmen Nordamerikas und sie soll auch eine der schönsten sein.

    Als wir die Kirche betreten ist noch Messe, es muss was besonderes sein, den der Bischof ist da. Es singt ein Chor und wir hören die große Orgel, tolle Atmosphäre und als Schlusslied wird AVA Maria gespielt und gesungen.

    Danach können wir uns die Kathedrale genauer anschauen. Sie erinnert an die großen Italienischen Kirchen, sehr imposant ist das alte Chorgestühl, leider ist der Blick nur durch Gitter möglich.

    Ein weiteres Highlight soll der vergoldeteAltar in der Rosenkranz Kapelle sein. Doch die ist leider zu.

    So sind die drei Stunden auch schon wieder vorbei und wir wollen noch nach Cholula auf einen Campground.
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