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2026.4 Dolce Vita & Alpen

11 Wochen, 2 Länder und unzählige Abenteuer – schaffen wir es von Italien quer durch Österreich bis zur Wellness-Auszeit? Read more
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    Adriatisches Meer

    Auf der Suche nach frischen Tortellini

    Yesterday in Italy ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute haben wir noch einmal die Fahrräder geschnappt und uns auf den Weg nach Lido di Jesolo gemacht. Ein schöner kurzer Ausflug, bei dem wir einmal mehr merken, dass die Saison hier langsam zu Ende geht.

    In den vergangenen Wochen war hier noch deutlich mehr los. Jetzt kehrt langsam Ruhe ein: Viele Restaurants und Bars haben bereits geschlossen, ebenso unzählige Geschäfte. Die Schaufenster und Eingänge sind teilweise mit Papier oder Farbe vor neugierigen Blicken geschützt – ein ziemlich deutlicher Hinweis darauf, dass die Sommersaison vorbei ist.

    Doch wir hatten heute ohnehin ein ganz bestimmtes Ziel: Casa della Pasta. 🍝

    Wenn wir in dieser Region sind, gehört ein Besuch dort für uns einfach dazu. Frische Pasta und Tortellini kaufen und anschliessend mit nach Hause nehmen – das ist mittlerweile fast schon ein kleines Urlaubsritual geworden. Mit etwas Glück kann man sogar bei der Herstellung zuschauen und sehen, wie die Pasta frisch produziert wird.

    Heute hatten wir allerdings kein Glück und konnten bei der Produktion leider nicht zuschauen. Dafür verliessen wir Casa della Pasta mit einer guten Portion frischer Tortellini im Gepäck. Und genau das war ja eigentlich unser Hauptziel. 😉

    Auf unserem Ausflug durch Jesolo fahren wir beim Sandskulpturenfestival vorbei. Die letzten Tage des Festivals sind bereits gezählt und noch bis zum 4. Oktober 2026 können die beeindruckenden Kunstwerke aus Sand auf dem Festivalplatz in Jesolo bestaunt werden.

    Über die Weihnachtszeit wird es dort wieder ganz besonders: Dann entsteht erneut eine grosse Krippe, die ebenfalls vollständig aus Sand gefertigt wird. Ein wirklich schöner und besonderer Anblick.

    Nach unserem Ausflug ging es mit den frischen Tortellini im Gepäck wieder nach Hause. Und dort wartete natürlich schon der kulinarische Teil des Tages. 😋

    Und was sollen wir sagen? Einfach köstlich! Die frischen Tortellini, dazu etwas Zitronenbutter und ein Glas italienischer Weisswein – mehr braucht es eigentlich nicht für ein perfektes Urlaubsessen.

    Frische Pasta, ein Glas Wein und das Gefühl, irgendwo in Italien einfach den Moment zu geniessen.

    Ganz viel Dolce Vita eben. 🇮🇹🍋🥂
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  • Flamingos, Jujube und Mesole

    September 30 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute ist das Ziel mit dem Fahrrad: die Lagune von Cavallino, Richtung Lio Piccolo – und natürlich mit der Hoffnung, ein paar Flamingos zu entdecken.

    Auf gut ausgebauten Radwegen führt die Strecke zunächst entlang der Lagune nach Treporti und von dort weiter Richtung Lio Piccolo. Die Fahrt durch diese besondere Landschaft ist immer wieder faszinierend. Links und rechts der Strecke wird intensiv Landwirtschaft betrieben. Verschiedenste Gemüse- und Obstsorten wachsen hier und versorgen die gesamte Region. In den kleinen Läden und auf den Märkten findet man die frischen Produkte später wieder im Angebot.

    Dabei ist es jedes Mal erstaunlich zu sehen, was auf diesem sandigen Boden und mit dem salzhaltigen Wasser alles gedeihen kann. Besonders ins Auge fallen die roten Jujube-Datteln, die hier wachsen und wohl schon bald reif für die Ernte sind.

    Und dann haben wir tatsächlich Glück: Flamingos!

    Die eleganten, rosafarbenen Vögel sind heute richtig gut zu sehen. Ja, tatsächlich – Flamingos in der Lagune von Venedig! Schätzungen zufolge sollen sich mittlerweile rund 24.000 Tiere in der Lagunenlandschaft angesiedelt haben. Mit etwas Glück kann man sie in der Nähe von Lio Piccolo beobachten. Heute gehört dieses Glück eindeutig zu uns.

    Weiter führt die Tour nach Lio Piccolo und anschließend zum Fähranleger nach Lio Maggiore. Allerdings fährt heute keine Fähre mehr. Wir kennen die Strecke aber bereits: Vor zwei Jahren haben wir diese Tour schon einmal gemacht.

    https://findpenguins.com/6kdeanaddcs1g/footprin…

    Also drehen wir um und nehmen auf dem Rückweg noch einen kleinen Abstecher nach Mesole.

    Dieser kleine, historische Ort besteht nur aus wenigen Häusern. Dazu gehört auch ein ehemaliges Kloster, dessen Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht. Heute befindet sich in den alten Gemäuern ein kleiner Hofladen mit regionalen Produkten.

    Da können wir natürlich nicht einfach vorbeifahren. Der Fahrradkorb ist auf dem Rückweg jedenfalls gut gefüllt – mit leckeren regionalen Köstlichkeiten aus dem Hofladen.

    Das Licht ist zu dieser Jahreszeit besonders schön und lässt die Lagunenlandschaft in warmen Farben leuchten. Die Heimfahrt auf dem Radweg wird damit fast schon zum letzten Höhepunkt der Tour.

    Ein rundum gelungener Nachmittag in der Lagune.
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  • Die Zaubermühle im Meer

    September 29 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Sonne wärmt noch immer schön, und die inzwischen fast menschenleeren Strandabschnitte laden zu langen Spaziergängen ein. Es ist diese besondere Zeit, in der man seinen Gedanken freien Lauf lassen kann, ohne sich allzu sehr vom Trubel um einen herum ablenken zu lassen.

    Das Meer ist dabei ein ganz besonderer, magischer Anziehungspunkt. Diese Weite, das Endlose, vieles wirkt unberührt und geheimnisvoll. Und irgendwann kommt unweigerlich die Frage: Warum ist das Meer eigentlich salzig?

    Natürlich gibt es darauf eine wissenschaftliche Erklärung. Aber an einem solchen Ort gefällt uns die märchenhafte Antwort doch viel besser.

    🌊 Die Mühle auf dem Meeresgrund

    Vor langer, langer Zeit lebte ein armer Fischer mit seiner Familie an der Küste. Eines Tages schenkte ihm ein geheimnisvoller alter Mann eine Zaubermühle.

    „Sag: Mühle, mahle!, und sie wird alles mahlen, was du dir wünschst. Aber vergiss niemals: Mühle, steh still!“

    Der Fischer konnte damit seine Familie ernähren. Doch ein reicher Kaufmann wurde neidisch, stahl die Mühle und nahm sie mit auf sein Schiff.

    Draussen auf dem Meer befahl er: „Mühle, mahle Salz!“

    Und sie mahlte. Immer mehr Salz rieselte heraus. Bald war das ganze Schiff voll.

    „Hör auf!“, rief der Kaufmann verzweifelt. Doch er kannte das Zauberwort nicht.

    Das Schiff wurde immer schwerer und sank schliesslich mitsamt der Mühle auf den Meeresgrund.

    Dort, so erzählt die Sage, mahlt sie bis heute weiter. Niemand weiss, wie man sie anhalten kann.

    Und genau deshalb ist das Meer salzig.

    Wenn man heute am Strand steht, weit hinausschaut und dem Rauschen der Wellen lauscht, könnte man fast glauben, tief unten im Meer noch immer das leise Mahlen der alten Zaubermühle zu hören.
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  • Die Tore, die Venedig schützen

    September 27 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute steht eine Fahrradtour nach Punta Sabbioni auf dem Programm.

    Entlang der Lagune fahren wir auf dem inzwischen wunderbar ausgebauten Fahrradweg bis nach Punta Sabbioni. Zurück geht es auf dem alten Fahrradweg – eine herrliche Rundtour mit immer wieder neuen Ausblicken auf die Lagune.

    Natürlich sind wir an einem Sonntag nicht die Einzigen mit dieser Idee. Viele Italiener nutzen ihren freien Tag, um mit dem Fahrrad unterwegs zu sein und die schöne Umgebung zu geniessen.

    Den Abstecher nach Lio Piccolo lassen wir dieses Mal aus. Diese Tour haben wir bereits vor zwei Jahren gemacht. Heute zieht es uns zum Leuchtturm von Punta Sabbioni. Vor allem wollen wir sehen, ob die Bauarbeiten an den riesigen Stahlbarrieren zum Schutz Venedigs und seiner Lagune inzwischen abgeschlossen sind.

    Das sogenannte MOSE-System ist ein beeindruckendes technisches Meisterwerk des Hochwasserschutzes.

    Das Prinzip dahinter ist eigentlich erstaunlich einfach und beruht auf dem archimedischen Prinzip des Auftriebs – kombiniert mit einer gewaltigen Unterwasser-Infrastruktur.

    Insgesamt 78 gelbe Stahltore sind an den drei Laguneneingängen von Punta Sabbioni, Malamocco und Chioggia installiert. Im Normalzustand liegen sie flach auf dem Meeresgrund und sind vollständig mit Wasser gefüllt. Schiffe können ungehindert passieren und auch der Wasseraustausch zwischen der Adria und der Lagune bleibt gewährleistet.

    Droht hingegen ein Hochwasser von mehr als 110 Zentimetern, werden die Tore innerhalb von rund 30 Minuten aufgerichtet. Dazu wird Druckluft in die Stahlkonstruktionen gepresst und das darin befindliche Wasser verdrängt. Die Tore werden dadurch leichter und beginnen aufzusteigen, bis sie schliesslich in einem Winkel von etwa 45 Grad an der Wasseroberfläche stehen.

    Aus den einzelnen Toren entsteht so eine durchgehende Barriere, die die Lagune von der offenen Adria abschirmt und Venedig vor dem Hochwasser schützen soll.

    Schade finden wir, dass es hier kein richtiges Informationszentrum gibt.

    Dabei werden bei uns Erinnerungen wach. Wir können uns noch gut daran erinnern, als die grossen Kreuzfahrtschiffe ganz selbstverständlich entlang dem Giudecca-Kanal, vorbei am Markusplatz, bis in die Lagune und wieder hinausfahren durften. Auch wir waren damals selbst an Bord eines solchen Kolosses und konnten Venedig aus einer ganz besonderen Perspektive erleben.

    Heute stehen wir mit unseren Fahrrädern hier. Die Zeiten haben sich verändert.

    Natürlich macht eine Fahrradtour auch durstig. 😉 Beim Chiosco am Leuchtturm finden wir den passenden Durstlöscher, bevor wir noch einen kleinen Spaziergang zum Leuchtturm unternehmen.

    Dann geht es zurück zum Campingplatz – mit vielen Kilometern in den Beinen und wieder einmal schönen Eindrücken im Gepäck. 🚲☀️
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  • Wenn die Adria uns noch nicht loslässt

    September 26 in Italy ⋅ 🌙 19 °C

    Manchmal kommt es einfach anders, als man es plant.

    Ursprünglich sollte unsere Zeit hier auf dem Campingplatz am 23. September enden. Dann haben wir die Abreise auf den 27. verschoben. Und nun stehen wir hier und merken: Eigentlich sind wir noch gar nicht bereit, uns von der Adria für dieses Jahr zu verabschieden.

    Es ist diese besondere Stimmung, die uns festhält. Die große Sommerhektik ist vorbei, auf dem Campingplatz ist Ruhe eingekehrt und die Adria zeigt sich noch einmal von ihrer allerschönsten Seite. Sonne pur, blauer Himmel und diese wohltuende Wärme, die sich tief im Herzen festsetzt.

    Also bleiben wir einfach noch ein bisschen. Lassen die Seele baumeln, tanken unsere Batterien auf und speichern möglichst viele Sonnenstrahlen für die kommenden Monate. Denn auf unserer nächsten großen Reise im Winter wird uns die Sonne vermutlich nicht ganz so oft und so warm begleiten.

    Bis zum 5. Oktober dürfen wir noch bleiben. Dann schließt der Campingplatz seine Tore und die Saison ist auch hier endgültig vorbei. Der Abschied wird kommen – aber noch nicht heute.

    Dafür dürfen in den nächsten Tagen unsere Fahrräder etwas häufiger zum Einsatz kommen. 🚲

    Abends fahren wir bereits mit ihnen in den Ort, um uns eine leckere Pizza zu gönnen. Auf dem Rückweg taucht die Sonne den Himmel über der Lagune in ein wunderschönes Farbenspiel. Die Farben werden immer intensiver und für einen Moment scheint es, als würde die Zeit einfach stehen bleiben.

    Und dann werden wir auf dem Ortsplatz noch mit einem ganz besonderen Moment überrascht.

    Es sind oft nicht die großen Dinge, die uns im Gedächtnis bleiben. Manchmal ist es ein kleiner Augenblick, ein unerwarteter Moment, ein Bild, das man nicht geplant hat – und das trotzdem genau zur richtigen Zeit kommt.

    Vielleicht ist genau das der Zauber des Reisens: Nicht immer das zu erleben, was man geplant hat, sondern offen zu sein für all das, was einem unterwegs geschenkt wird. ❤️
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  • Arrivederci Cavallino – die letzten Tage am Meer

    Sep 23–24 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Man spürt deutlich, dass die Sommertage in unserer Region vorbei sind. Die Luft ist spürbar frischer und feuchter geworden. Die Sonne hat am frühen Morgen nicht mehr genügend Kraft, um den Nebel und die Feuchtigkeit aus der Luft zu vertreiben. Der Strand liegt ruhig und fast verlassen vor uns. Nur ein paar unentwegte Strandspaziergänger sind unterwegs und geniessen die morgendliche Ruhe.

    Gestern ging es mit dem Fahrrad zum Bauernmarkt nach Ca' Savio. 🚲🧺 Viel war allerdings nicht los – ein paar Stände mit frischem Gemüse, Fleisch und Käse, mehr gab es eigentlich nicht zu entdecken. Für uns war leider nichts Passendes dabei. Also führte unser Weg anschliessend noch in den Supermarkt. Denn eines ist sicher: Ohne Kaffee geht gar nichts! Unser Vorrat muss aufgestockt werden. Wir sind schliesslich bekennende Illy-Espresso-Fans. ❤️☕

    Am späten Nachmittag darf natürlich ein Strandspaziergang nicht fehlen. Das Meer ist einfach herrlich beruhigend – meditativ und gleichzeitig berauschend. Besonders der tägliche Wechsel der Gezeiten macht das Ganze immer wieder spannend.

    Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich die Flut langsam den Strand zurückholt. Welle für Welle kommt das Wasser näher und legt sich wie ein sanfter Schleier über den Sand. 🌊✨ Ein Schauspiel, an dem man sich einfach nicht sattsehen kann.

    Heute Abend gibt es etwas ganz Einfaches vom Grill: Burger! 🍔🔥 Das Fleisch haben wir nochmals beim Metzger geholt. Ab morgen verabschiedet er sich nämlich in die Winterpause – mit einem herzlichen „Ci vediamo prossimo anno“. 👋

    Also darf „Mann“ heute den Kochlöffel beziehungsweise die Grillzange schwingen. 😄🔥

    Den Abend lassen wir gemeinsam mit unseren Nachbarn bei einem guten Glas Wein gemütlich ausklingen. 🍷 Wir plaudern über Camping, unsere Erlebnisse und natürlich über alles Mögliche. So vergeht die Zeit wie im Flug.

    Ein gemütlicher Tag geht zu Ende. 🌅

    Heute Morgen gönnen wir uns zum ersten Mal einen Cappuccino und ein Croissant an der Kaffeebar auf dem Campingplatz. ☕🥐 So lässt es sich doch wunderbar in den Tag starten!

    Anschliessend geht es nochmals zu einem ausgedehnten Strandspaziergang. 🏖️🌊 Die frische Morgenluft, das Rauschen der Wellen und dieser ganz besondere Duft des Meeres – genau diese kleinen Momente werden uns fehlen.

    Denn unsere Tage hier sind gezählt. 😢

    Heute steht noch die grosse Wäsche an. 🧺 Und dann heisst es am Sonntag endgültig: Arrivederci Cavallino! ❤️
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  • Saisonende in Cavallino

    September 21 in Italy ⋅ ☁️ 24 °C

    Langsam, ganz langsam, verabschiedet sich der Sommer in Cavallino an der Adria.

    Die Sonnenschirme und Liegestühle sind inzwischen vom Strand verschwunden. Was im Hochsommer noch nach Badeurlaub und ausgelassenem Strandleben aussah, wirkt jetzt angenehm weit und ruhig. Der Strand wird trotzdem weiterhin gepflegt und lädt bei den noch immer angenehmen Temperaturen zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

    Am Morgen liegt manchmal ein feiner Nebel über der Küste. Für einen kurzen Moment wirkt alles etwas mystisch und still. Doch sobald die Sonne höher steigt, hat sie leichtes Spiel und lässt den Nebel schnell verschwinden. Und dann zeigt sich die Adria wieder von ihrer freundlichen Seite – mit milden Temperaturen und diesem besonderen Licht, das man vor allem in der Nebensaison so geniessen kann.

    Auch auf den Campingplätzen beginnt sich die Saison dem Ende zuzuneigen. Einige haben bereits heute geschlossen, andere halten noch zwei oder sogar drei Wochen durch. Ganz leer ist es aber noch lange nicht. Der Tourismus ist weiterhin spürbar, auch wenn es deutlich ruhiger geworden ist.

    Auf unserem Campingplatz hat sich gestern einiges getan. Viele Stellplätze haben sich geleert, Wohnwagen und Wohnmobile wurden abgebaut und die ersten Urlauber sind aufgebrochen. Man merkt: Der Sommer geht zu Ende.

    Und trotzdem sind die Mobilheime noch immer fast ausnahmslos belegt. Offenbar haben viele Gäste die ruhigere Zeit für sich entdeckt – mit weniger Trubel, mehr Platz und Temperaturen, bei denen man tagsüber noch wunderbar draussen unterwegs sein kann.

    Besonders schön ist es, die Menschen hier zu beobachten. Die Italiener, die während der vergangenen Monate ihr Bestes gegeben haben, damit wir Touristen eine schöne Zeit verbringen konnten, freuen sich nun selbst auf ihre wohlverdiente Auszeit. Jetzt sind sie an der Reihe. Und wohin geht es? Nicht selten hört man, dass es im Winter zum Skifahren in die Berge geht. Was für ein Kontrast!

    Hier stehen wir bei milden Temperaturen am Meer, gehen am Strand spazieren und geniessen die letzten Sonnenstrahlen der Saison. Währenddessen planen andere bereits ihre Wintertage im Schnee. Adria im Herbst – Alpen im Winter. Grösser könnte der Gegensatz kaum sein.

    Vielleicht ist genau das der besondere Reiz dieser Zeit.

    Cavallino wird leiser. Der Strand bekommt seinen Raum zurück, die Campingplätze leeren sich und aus dem geschäftigen Sommer wird langsam eine entspannte Ruhe. Noch ist der Tourismus da, noch sind Restaurants und Geschäfte geöffnet und noch fühlt es sich keineswegs nach Winter an.

    Aber man spürt, dass sich etwas verändert.

    Der Sommer verabschiedet sich nicht mit einem grossen Finale, sondern ganz leise. Stellplatz für Stellplatz. Sonnenschirm für Sonnenschirm. Urlauber für Urlauber.

    Und vielleicht ist gerade diese stille Zeit eine der schönsten, um die Adria einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.

    Wir geniessen diese letzten Tage hier ganz bewusst. Denn bald wird auch bei uns wieder alles zusammengepackt und die Adria muss für eine Weile ohne uns auskommen.

    Aber bis dahin lassen wir es uns noch gutgehen.
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  • Wetterkapriolen, warmes Meer und Ragù für 3 Tage

    September 19 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Die letzten beiden Tage hat sich das Wetter hier nicht gerade von seiner besten Seite gezeigt. Eher kühl, zwischendurch gewittrig und einmal auch mit einem ziemlich heftigen Wolkenbruch. Aber selbst schlechtes Wetter hat hier seinen Charme. Nachts konnten wir das Wetterleuchten über dem Hegi beobachten – anstelle von Sternen gab es also eine beeindruckende Lichtshow am Himmel. Auch nicht schlecht! 😄

    Den Wolkenbruch haben wir gemütlich überstanden und konnten dabei dem Regen zuschauen, wie er auf den Platz niederprasselte. Und wie so oft liess die Sonne nicht lange auf sich warten. Inzwischen zeigt sich der Herbst wieder von seiner schönsten Seite: klare Luft, angenehme Temperaturen und viel Sonne. Und das Beste daran: Das Meer ist noch immer angenehm warm.

    Die wetterbedingte Pause haben wir gleich genutzt, um ein neues Kochvideo zu drehen. Dieses Mal stand ein Klassiker auf dem Programm: Ragù alla Bolognese. Bei der Menge haben wir es allerdings etwas zu gut gemeint. 😂 Wir sind inzwischen am dritten Tag und essen immer noch davon. So langsam vermuten wir, dass wir nicht für zwei Personen gekocht haben, sondern vorsichtshalber gleich für die gesamte Nachbarschaft.

    https://youtu.be/jZXBSKBaDms?is=RFgFcSVTs_NvCk9g

    Überhaupt ist es schön, Cavallino einmal im Herbst zu erleben. Die Luft ist klarer, die Stimmung auf dem Platz etwas ruhiger und trotzdem fühlt es sich noch längst nicht nach Saisonende an. Der Platz ist nach wie vor sehr gut gefüllt. Offenbar haben noch viele andere Camper den Herbst für sich entdeckt.

    Und wir geniessen es: morgens die klare Luft, tagsüber die Sonne, zwischendurch ein Blick aufs Meer – und irgendwo im Hintergrund wartet immer noch ein Topf Ragù auf uns. 😉
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  • Einfach mal ankommen

    September 16 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Seit letztem Sonntag stehen wir hier auf dem Camping Garden Paradiso in Cavallino. Eigentlich wollten wir bis zum 23. September bleiben. Aber manchmal kommt es anders als geplant – und das ist auch gut so. Heute haben wir spontan unseren Stellplatz bis zum 27. September verlängert. Und weil es uns so gut gefällt, haben wir sogar für nächstes Jahr schon wieder gebucht. ❤️

    Irgendwie erinnert uns diese Zeit an unsere ersten gemeinsamen Urlaube mit Zelt und Alpenkreuzer. Der Campingplatz ist einfach, ohne grossen Schickimicki, aber trotzdem ist alles da, was man braucht. Besonders schön finden wir die Nähe zum Ort Cavallino, den man bequem mit dem Fahrrad erreichen kann.

    Es ist herrlich ruhig hier. Wir fühlen uns angekommen.

    Einfach mal ein paar Tage das Nichtstun geniessen, die Füsse hochlegen, bei angenehmen Temperaturen am Strand spazieren, lecker grillen und nicht ständig nach dem nächsten Übernachtungsplatz suchen müssen.

    Ein bisschen Urlaub vom Reisealltag. ☀️🌊🚲

    Und genau das tut gerade richtig gut.
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  • Mit Schinken im Gepäck Richtung Süden

    September 14 in Italy ⋅ 🌙 20 °C

    Der heutige Tag startet mit einem kulinarischen Highlight – beziehungsweise mit einem kleinen, aber feinen Einkauf. Unser Weg führt uns nach San Daniele del Friuli, in die Heimat des berühmten San-Daniele-Schinkens.

    Schon vor zwei Jahren waren wir hier und haben damals die Manufaktur Prolongo besucht. Wir hatten sogar das Glück, eine private Führung zu bekommen und dabei einen interessanten Einblick in die Herstellung und die Geschichte des San Daniele zu erhalten. Heute steht kein Rundgang auf dem Programm, sondern ein ganz bestimmtes Ziel: Wir wollen unseren Vorrat auffüllen.

    Prolongo ist ein Familienbetrieb, dessen Geschichte im Jahr 1957 mit Grossvater Giovanni begann. Heute wird das traditionelle Handwerk bereits in der dritten Generation weitergeführt. Dabei setzt die Familie bewusst auf eine begrenzte Produktion und auf handwerkliche Verarbeitung – Qualität statt Massenware.

    Das Besondere am Prosciutto di San Daniele ist natürlich auch sein Herkunftsort. San Daniele liegt zwischen den Alpen und der Adria. Genau diese besondere Lage sorgt für ein einzigartiges Klima: Die Luftströmungen aus den Bergen treffen hier auf die Einflüsse der Adria. Zusammen mit Salz, viel Zeit und sorgfältiger Reifung entstehen die typischen Aromen, die den San-Daniele-Schinken so besonders machen.

    Natürlich können wir dem Schinken nicht widerstehen und kaufen gleich ein ordentliches Stück für die nächsten Tage. Dazu wandert eine Flasche Sekt aus der Region in unseren Einkaufskorb, ausserdem etwas Salami und natürlich Grissini. Schliesslich will so ein Urlaub auch kulinarisch gut vorbereitet sein. 😋

    Mit unseren Köstlichkeiten im Gepäck geht es anschliessend weiter. Wir fahren ganz entspannt über die Landstrassen unserem nächsten Ziel entgegen: Camping Paradiso in Cavallino.

    Hier werden wir die nächsten zehn Tage verbringen – und die Vorfreude ist inzwischen riesig.

    Wir kommen entspannt auf dem Campingplatz an, richten uns in aller Ruhe ein und machen es uns gemütlich. Nach der Anreise haben wir keine grosse Lust mehr, selbst zu kochen.

    Also gibt es zum Abschluss dieses schönen Urlaubstages eine leckere Pizza.

    So darf der Urlaub beginnen!
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  • Gemona del Friuli - Geschichte, die bewegt

    September 13 in Italy ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach diesem Fahrtag vertreten wir noch etwas unsere Beine und machen uns auf den Weg in den Ort Gemona del Friuli. Die Stadt und die gesamte Region wurden vor genau 50 Jahren von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Am 6. Mai 1976 bebte die Erde in den frühen Morgenstunden mit einer gewaltigen Stärke. Die Zerstörung war immens, und Gemona wurde dabei besonders schwer getroffen.

    Was uns beeindruckt: Der Ort wurde in den darauffolgenden Jahren so originalgetreu wie möglich wiederaufgebaut. Mit viel Engagement und Durchhaltewillen gelang es, die historische Stadt Schritt für Schritt wiederherzustellen. Heute ist von den damaligen Schäden auf den ersten Blick kaum noch etwas zu sehen.

    Ein Museum lädt die Besucher kostenlos dazu ein, sich ein Bild von der Zeit vor, während und unmittelbar nach dem Erdbeben zu machen. Wir sind beim Besuch irgendwie emotional ergriffen. Es ist schwer, sich vorzustellen, was die Menschen damals erlebt haben und wie viel Kraft es gebraucht haben muss, diesen Ort wiederaufzubauen.

    Yvonne war zu dieser Zeit noch gar nicht auf der Welt und hat das Erdbeben nicht miterlebt. Andreas hingegen kann sich noch gut an dieses Ereignis in dieser Region erinnern. So wird Geschichte für uns plötzlich ganz persönlich und greifbar.

    Nach so viel Geschichte machen wir uns auf den Weg zum Wahrzeichen der Stadt: dem Dom Santa Maria Assunta. Mit seiner imposanten Fassade und dem eindrucksvollen Innenraum gehört er zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Gemonas. Direkt daneben steht der markante Glockenturm, der das Stadtbild prägt.

    Bei unserem Spaziergang durch das Zentrum entdecken wir hübsche Plätze, historische Häuser und kleine Gassen, die zum Verweilen einladen. Und natürlich darf auch ein kühles, frisches Glas Weisswein aus der Region als Aperitivo nicht fehlen. So lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.

    Gemona del Friuli ist vielleicht nicht der bekannteste Ort Italiens – und gerade das macht seinen Reiz aus. Hier kann man entspannt durch die Altstadt schlendern, die Spuren der Geschichte entdecken und gleichzeitig die Nähe zu den Bergen geniessen. Ein Ort, der uns nicht nur mit seiner Schönheit, sondern auch mit seiner bewegenden Geschichte in Erinnerung bleibt.
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  • Über den Plöckenpass Richtung Adria

    September 13 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach zwei tollen Tagen in Kärnten nehmen wir heute vorerst Abschied von Österreich. Die Adria ruft! Ab Montag haben wir für zehn Tage einen Campingplatz gebucht. Wir wollen nicht die Hauptachse nehmen und entscheiden uns deshalb für die Fahrt über den Plöckenpass.

    Auf der italienischen Seite wird eine maximale Höhe von 3,80 Metern angegeben. Wir sind gespannt, was es damit wohl auf sich hat und ob wir problemlos passieren können. Unser Wohnmobil ist immerhin 3,70 Meter hoch. Bei einem gewölbten Tunnel kann das schon etwas schwierig werden. Wir lassen uns überraschen.

    Die Fahrt führt uns zunächst Richtung Villach und über Bleiberg. Dort befindet sich das Schaubergwerk Terra Mystica & Montana, in dem früher Blei, Zink und Silber abgebaut wurden. Der gesamte Ort scheint vom Bergbau geprägt zu sein. Die Industriewohnhäuser zeugen noch heute von dieser Zeit.

    Durchs Gailtal geht es weiter in Richtung Plöckenpass. Wir tanken noch einmal in Österreich, denn der Diesel ist hier ein paar Cent günstiger als in Italien. Wir haben Glück: Der Plöckenpass ist offen. Wegen Steinschlägen ist er immer mal wieder gesperrt.

    Die Strecke ist besonders bei Motorradfahrern beliebt. Auf unserer Fahrt stellen wir allerdings fest, dass sich auch Holländer mit ihren Wohnwagen die kurvenreiche Strecke hinaufwagen. So eine enge und kurvenreiche Strasse sind wir mit unserem Wohnmobil bisher noch nie gefahren. Aber alles kein Problem!

    Auf dem Plöckenpass finden wir für unseren „Grossen“ keinen Platz zum Anhalten und fahren deshalb gleich weiter. Vor uns liegen 22 Kehren – und dazu die Höhenbegrenzungen in den Tunneln, die sich in den Kehren befinden. Mittig fahren, gut aufpassen, und dann schaffen wir es auch durch. Die entgegenkommenden Fahrzeuge müssen dabei allerdings warten.

    Genau solche Strecken liebt Andreas, und unser Johneli macht auch brav mit.

    Uns kommen sogar Holländer mit ihren Wohnwagen entgegen. Da wären wir wirklich gerne eine Fliege, um zu sehen, wie die da hochkommen! Die Länge ist auf zwölf Meter begrenzt, und sogar ein Doppelachser-Wohnwagen war dabei.

    Man spürt sofort, dass man in Italien und im Friaul angekommen ist. Wir fahren noch etwas in die Tiefebene bis nach Gemona. Die Stadt ist bekannt für das schwere Erdbeben im Jahr 1976.

    Hier finden wir einen schönen Stellplatz mitten im Ort. Und natürlich dürfen wir heute das Formel-1-Rennen nicht verpassen – das erste in Madrid auf dem Madring!
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  • Vormittags-Stadtbummel in Klagenfurt

    September 12 in Austria ⋅ ☀️ 22 °C

    Mit der Gästekarte fahren wir heute zeitig mit der Bahn nach Klagenfurt. Der historische Stadtkern ist das Herzstück der Stadt. Besonders reizvoll sind die Plätze und Palais, die Klagenfurt ihr südliches, fast italienisches Flair verleihen. Der Alte Platz, der Neue Platz und die Fussgängerzone laden wunderbar zu einem entspannten Stadtbummel ein. Die Stadt ist eher klein, dafür aber fein – und vieles lässt sich bequem zu Fuss erkunden.

    Am Neuen Platz steht der Lindwurmbrunnen, das wohl bekannteste Fotomotiv der Stadt. Der geflügelte Drache ist eng mit der Gründungssage Klagenfurts verbunden und gehört zu den Wahrzeichen, die man bei einem Besuch nicht auslassen sollte.

    Eine weitere Sehenswürdigkeit entdecken wir am Alten Platz: das Haus zur Goldenen Gans. Es wurde 1489 erstmals urkundlich erwähnt und gilt als das älteste urkundlich erwähnte Gebäude Klagenfurts. Der heutige Bau stammt im Wesentlichen aus dem 16. Jahrhundert. Sehenswert sind das Rustikaportal, der Arkadenhof und natürlich die vergoldete Gans über dem Eingang, die dem historischen Haus seinen Namen gibt.

    Das historische Stadtbild Klagenfurts ist vor allem von der Renaissance geprägt. Viele Bürgerhäuser und Palais stammen aus dem 16. Jahrhundert und zeigen typische Elemente dieser Epoche, darunter Arkadenhöfe, kunstvolle Portale und regelmässig gegliederte Fassaden. Spätere Umbauten haben das Stadtbild allerdings vielfach um barocke, klassizistische und andere Stilelemente ergänzt. Gerade diese Mischung macht den besonderen Charme der Altstadt aus.

    Es gäbe bestimmt noch einiges mehr zu entdecken – etwa die Besteigung des Turms der Stadtpfarrkirche, einen Spaziergang entlang des Lendkanals bis zum Wörthersee oder einen Besuch im Minimundus. Doch all das lassen wir heute einfach aus. Manchmal ist es auch schön, eine Stadt ohne dichtes Besichtigungsprogramm auf sich wirken zu lassen.

    In einem gemütlichen Café geniessen wir schliesslich das entspannte Lebensgefühl des Alpen-Adria-Raums, bevor es mit der Bahn wieder zurück nach Velden geht.
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  • Velden – mitten im Bikerparadies

    September 11 in Austria ⋅ ☁️ 18 °C

    Gestern passierte nicht mehr viel. Wir checken auf dem Campingplatz in St. Johann im Pongau ein. Am Abend treffen wir Yvonnes Freundin aus Gymnasialzeiten. In unseren beiden Leben hat sich einiges verändert und so gibt es jede Menge zu erzählen. Zu viert verbringen wir einen gemütlichen Abend bei leckerem Essen in der Bürglhöh:

    https://findpenguins.com/6kdeanaddcs1g/footprin…

    Heute geht es weiter Richtung Süden. Regen, Nebel und ziemlich graues Wetter begleiten uns zunächst. Der Herbst steht definitiv vor der Tür, und irgendwie tut die Abkühlung nach den warmen Tagen sogar ganz gut.

    Über die Tauernautobahn geht es durch den Tauern- und Katschbergtunnel bis nach Velden. Mit einem Wohnmobil über 3,5 Tonnen ist das allerdings ein ziemlich teures Vergnügen: EUR 44.00 Streckenmaut und nochmals EUR 15.00 für die Tunnelstrecke. Da kommt ganz schön was zusammen! Zum Glück haben wir inzwischen von GO PrePay auf GO Direkt gewechselt und sind damit zumindest ein kleines bisschen „preisgünstiger“ unterwegs. Die ASFINAG vergütet bei GO Direkt 0,3 % des jährlichen Mautumsatzes automatisch zurück. Na ja, immerhin!

    Schon kurz vor Velden wird es plötzlich laut und ziemlich interessant. Motorräder, wohin das Auge reicht – und vor allem Harley-Davidsons. Da schlägt wohl so manches Bikerherz höher!

    Vom 8. bis 13. September 2026 findet rund um den Faaker See die 28. European Bike Week statt, Europas groesstes Harley-Davidson- und Motorradtreffen. Und auch Velden ist ein beliebter Treffpunkt der Biker. Das merken wir ziemlich schnell.

    Das Wetter hat sich inzwischen zum Glück gebessert und die Sonne blinzelt sogar wieder hervor. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Also los, zu Fuss vom Stellplatz Richtung See und mitten hinein ins Bikergetümmel.

    So viele Harleys haben wir definitiv noch nie auf einem Haufen gesehen! Die gesamte Flaniermeile ist mit glänzenden Maschinen zugeparkt. Chrom, Leder, dicke Reifen und jede Menge Individualität. Jeder scheint stolz auf sein „Baby“ zu sein und manch einer muss natürlich auch zeigen, was der Motor so hergibt. Da wird ordentlich am Gas gedreht und die eine oder andere Harley lässt genüsslich ihren unverwechselbaren Sound erklingen.

    Dazu der Geruch von Benzin, Motorenlärm und mittendrin die typischen Harley-Fahrer. Ein bisschen laut, ein bisschen verrückt und irgendwie faszinierend. Man muss es einfach einmal erlebt haben!

    Nach so viel Trubel spazieren wir irgendwann gemütlich am See entlang zurück zu unserem Womo und freuen uns auf etwas Ruhe.

    Wobei „Ruhe“ vielleicht etwas zu viel versprochen ist. Unser Stellplatz liegt direkt an einer Hauptstrasse und langsam machen sich die Biker auf den Weg zurück zu ihren Hotels. So zieht immer wieder eine Harley an uns vorbei – begleitet vom unverkennbaren Bollern des Motors.
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  • Regenpause in Traunstein

    September 9 in Germany ⋅ 🌧 16 °C

    Der Tag beginnt heute mit leichtem Regen und einer kleinen Abkühlung – und ehrlich gesagt, die tut ganz gut. Wir beschliessen, noch bis nach Traunstein weiterzufahren und das nasse Wetter einfach auszusitzen. Gesagt, getan: Wir finden einen passenden Stellplatz und richten uns erst einmal gemütlich ein.

    Die Regenpause nutzen wir sinnvoll und schneiden unser erstes Video fertig. Anschliessend schauen wir es uns gemeinsam an und besprechen noch die letzten Kleinigkeiten. Morgen soll es dann online gehen. 😊

    Draussen trommelt der Regen mal stärker, mal schwächer auf unser Wohnmobildach. Dazu pfeift ein böiger Wind um das Fahrzeug. Unter diesen Bedingungen hält sich unsere Lust auf einen Stadtbummel doch sehr in Grenzen. Deshalb lassen wir Traunsteins Innenstadt heute links liegen.

    Eigentlich schade, denn die Stadt hätte sicher einiges zu bieten: eine historische Altstadt, das Hofbräuhaus und natürlich ihre besondere Verbindung zu Papst Benedikt XVI. Er verbrachte hier einen Teil seiner Jugend und besuchte in Traunstein das Gymnasium.

    Aber manchmal sind solche Regentage auch genau das, was man auf einer Reise braucht. Während es draussen ungemütlich ist, machen wir es uns drinnen richtig gemütlich. Zum Mittagessen eine bayerische Köstlichkeit. Und weil wir offenbar gerade kulinarische Grenzen überschreiten, gibt es dazu ein Schweizer Bier. 😉🍺 Später eine Tasse Tee und ein gutes Buch.

    So lässt sich ein Regentag doch bestens aushalten!

    Morgen geht es dann wieder auf die Strasse. Wir fahren weiter nach Österreich und freuen uns ganz besonders auf ein Wiedersehen mit einer lieben Freundin aus Yvonnes Gymnasialzeit.

    Wir sind gespannt, was der nächste Reisetag für uns bereithält – und hoffen natürlich auf etwas mehr Sonnenschein. ☀️
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  • "Frühling" in Bayrischzell

    September 8 in Germany ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach erholsamen Tagen im Zugspitz Resort heisst es heute Abschied nehmen von Österreich. Unser nächstes Ziel liegt wieder in Deutschland: Bayrischzell.

    Entlang der Deutschen Alpenstrasse fahren wir durch zahlreiche kleine Weiler und Dörfer. Die Landschaft ist idyllisch und die Fahrt allein schon ein kleines Erlebnis. In Bayrischzell angekommen, steuern wir den Wohnmobilstellplatz an. Es hat noch viele freie Plätze und so können wir uns ganz in Ruhe unseren Lieblingsplatz aussuchen.

    Das Wetter meint es heute nochmals besonders gut mit uns – ab morgen soll es sich ändern. Bei sommerlichen Temperaturen kommen wir ordentlich ins Schwitzen.

    Nach einem kurzen Mittagessen machen wir uns zu Fuss auf den Weg zur Touristeninformation. Unser Ziel: der Plan mit den wichtigsten Drehorten rund um das beliebte Herzkino „Frühling“. Schliesslich sind wir nicht einfach nur in Bayrischzell, sondern auf den Spuren von Katja Baumann, Pfarrer Sonnleitner, Lily und Adrian.

    Mit dem Plan in der Hand erkunden wir die verschiedenen Schauplätze und entdecken dabei immer wieder bekannte Orte aus der Serie. Natürlich darf auch ein Stück des berühmten Kirschstreuselkuchens nicht fehlen – schliesslich gehört das bei einem „Frühling“-Besuch einfach dazu.

    Nicht alle bekannten Drehorte befinden sich übrigens direkt in Bayrischzell. Das „Wohnhaus“ von Katja steht in Parsberg und befindet sich in Privatbesitz.

    Das „Carpe Diem“ aus der Serie befindet sich in der Gemeinde Fischbachau. In Wirklichkeit handelt es sich um die Schwaigeralm. Leider hatten wir heute kein Glück – die Alm hatte Ruhetag und blieb geschlossen.

    Gedreht wird heute allerdings nicht. Die letzten Drehtage fanden Anfang September statt. An Drehtagen wird das kleine Dorf regelrecht von Fans überrannt, die einen Blick auf ihre Serienhelden erhaschen oder die bekannten Drehorte einmal selbst erleben möchten.

    Wer die Serie „Frühling“ kennt und sowieso in dieser Gegend unterwegs ist, für den ist Bayrischzell sicherlich einen Ausflug wert. Eine extra Anreise würden wir allerdings nicht empfehlen. Das Dorf selbst finden wir nicht besonders hübsch.

    Für Fans der Serie ist es trotzdem spannend, einmal selbst durch die Kulissen von „Frühling“ zu spazieren und die bekannten Schauplätze mit eigenen Augen zu sehen.

    Zurück im Wohnmobil starten wir zum ersten Mal unsere Klimaanlage und freuen uns auf die Abkühlung, die in den nächsten Tagen eintreffen soll.
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  • Seele baumeln lassen

    September 7 in Austria ⋅ ☁️ 25 °C

    Das Wetter meint es heute zum Glück doch etwas besser mit uns, als es die Vorhersage angekündigt hat. Statt Regen und grauem Himmel zeigt sich immer wieder die Sonne und so zieht es Yvonne nach draussen. Sie nutzt das schöne Wetter für eine kleine Rundtour und dreht eine gemütliche Runde durch die Umgebung:

    https://www.komoot.com/de-DE/tour/3264597699?re…

    Wieder zurück, wartet erst einmal ein richtig gutes Frühstück auf uns. Frische Brötchen, Kaffee und alles, was zu einem gemütlichen Start in den Tag dazugehört. Genau so darf ein Urlaubsmorgen aussehen. Wir lassen uns Zeit, sitzen gemütlich zusammen und starten ganz entspannt in den Tag.

    Für heute haben wir uns ausserdem vorgenommen, den inkludierten Wellnessbereich einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und was sollen wir sagen? Wir sind mehr als begeistert von dem, was uns hier geboten wird.

    Der Wellnessbereich ist zwar klein, aber wirklich fein. Alles ist sehr gemütlich und liebevoll gestaltet und es fehlt uns an nichts. Nach der kleinen Rundtour und dem ausgiebigen Frühstück kommt diese Auszeit genau richtig. Wir geniessen die Ruhe, lassen es uns gut gehen und verbringen einfach ein paar entspannte Stunden.

    Manchmal braucht es eben gar nicht viel, um sich rundum wohlzufühlen. Ein kleiner, feiner Wellnessbereich, etwas Zeit füreinander und vor allem keine Termine – genau das macht unseren heutigen Tag perfekt.
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  • Dach Deutschlands - die Zugspitze

    September 6 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Der Wetterbericht sagt für Montag wechselhaftes Wetter voraus, dafür soll es heute nochmals richtiges Kaiserwetter geben. Wir überlegen nicht lange und entscheiden uns spontan heute Morgen für die Fahrt hinauf auf die Zugspitze.

    "Der frühe Vogel fängt den Wurm" – und so sind wir bereits mit der ersten Bahn unterwegs in Richtung Gipfel. Auf der Tiroler Seite wird das 100-jährige Bahnjubiläum gefeiert. Einige zusätzliche Angebote wie der Eintritt ins Museum, in den Technikraum und ins Bahnorama sind deshalb bereits im Ticketpreis enthalten. Diese Gelegenheit lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Zudem nutzen wir die Möglichkeit, mit unserem Kombiticket auch noch mit der Seilbahn auf das Zugspitzplatt zu fahren. Zehn Minuten Gondelfahrt – und schon stehen wir rund 1.800 Höhenmeter weiter oben.

    Oben angekommen, geniessen wir den Rundumblick auf knapp 3.000 m ü. M. fast ganz alleine. Wir können unser Glück kaum in Worte fassen. Im Tal liegt vereinzelt noch etwas Nebel, während der Fernblick einfach unbeschreiblich ist. Sogar bis zum Säntis können wir sehen! Die unzähligen Terrassen laden zum Verweilen, Staunen und Geniessen ein.

    Allerdings hat es die Höhe ganz schön in sich. Langsames Treppensteigen ist angesagt, sowohl hinauf als auch wieder hinunter. Natürlich wechseln wir auch auf die deutsche Seite und beobachten ein wenig die Bergsteiger, die sich die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel erarbeiten. Wobei einige der „Bergsteiger“ auch einfach mit der Bahn hochgefahren sind und für das obligatorische Gipfelfoto noch schnell ein paar Meter hinaufgekraxelt sind. 😉

    Mit der Gletscherbahn fahren wir anschliessend hinunter auf das Zugspitzplatt und halten Ausschau nach dem verbliebenen Ferngletscher. Viel ist leider nicht mehr davon übrig. Die Besucher stehen schweigend davor – fast schon eine bedrückende Stimmung.

    Eine kleine Stärkung darf natürlich auch nicht fehlen. Auf rund 2.600 m ü. M. geniessen wir eine Brezen mit einem Weissbier und dazu einen sagenhaften Ausblick auf die kargen Felsen und die beeindruckende Landschaft.

    So langsam wird es voller und wir entscheiden uns, den Rückweg ins Tal und zu unserem Campingplatz anzutreten. Nun haben wir auch noch etwas Zeit, die verschiedenen Ausstellungen zu besuchen, die bereits im Ticketpreis inkludiert sind.

    Am Ende blicken wir auf einen wunderschönen Ausflug bei bestem Kaiserwetter zurück. Was für ein Erlebnis! Obwohl wir schon einige Schweizer Berge von oben betrachten durften, ist die Zugspitze für uns heute ein ganz besonderes Highlight. 🏔️☀️
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  • Unser 2. Reiseland erreicht

    September 5 in Austria ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach 2 herrlichen Einstiegstagen im Allgäu geht’s heute in unser 2. Reiseland – Österreich 🇦🇹.

    Viele Camper meiden Österreich aufgrund der Maut – wir benötigen dafür eine Mautbox – und wegen der je nach Bundesland teilweise fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten ausserhalb offizieller Stell- und Campingplätze. Aber genau das wollen wir einmal selbst austesten. Schliesslich möchten wir auch mitreden können und für uns herausfinden, ob sich Österreich wirklich lohnt, mit dem Womo zu bereisen.

    Die Fahrt zu unserem heutigen Übernachtungsziel ist allerdings zunächst von viel Verkehr geprägt. Unser Navi sucht gefühlt im Minutentakt nach einer alternativen Route, da die Hauptstrecken komplett überlastet sind. Von Füssen bis Reutte ist alles verstopft, also umfahren wir das Ganze grosszügig.

    Nach unzähligen kurvenreichen Strassenabschnitten gelangen wir schliesslich hinter Reutte wieder auf die Hauptachse. Der Gegenverkehr kommt uns teilweise fast zum Stillstand entgegen – Samstag, Ferienende … da ist einiges los! 🚐🚗🚗🚗

    Auch im Tirol ist es erstaunlich schwierig, einen Parkplatz für eine kleine Rast zu finden, ohne gleich ein Parkticket ziehen zu müssen. Dafür lässt sich das Ganze problemlos über die App Parkster bezahlen. Diese scheint im gesamten Allgäu und sicherlich auch in der Grenzregion gut zu funktionieren.

    Wir finden ja immer, dass die ersten Stunden in einem neuen Land oder einer neuen Region etwas gewöhnungsbedürftig sind. Aber meistens hat man erstaunlich schnell eine gewisse Routine und weiss, wie der Hase läuft. 😉

    Und nun sind wir einfach glücklich und zufrieden angekommen: auf einem wunderschönen Campingplatz mitten in den Alpen, mit einem grandiosen Blick auf den höchsten Berg Deutschlands. 🏔️❤️

    Der Platz ist komplett belegt – und wir verstehen jetzt auch, warum.

    Morgen steht erst einmal Faulenzen und Wellness auf dem Programm. 😎🧖‍♀️🧖‍♂️

    Und das Ganze in dieser traumhaften Bergwelt … was will man mehr? 🇦🇹🏔️🚐
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  • Wo Wasser auf Nagelfluh trifft

    September 4 in Germany ⋅ ☀️ 25 °C

    Der heutige Tag startet ganz gemütlich auf dem Stellplatz. Inzwischen hat er sich ganz schön gefüllt – alle Plätze sind besetzt. Und auch auf dem Parkplatz für die PKWs stehen mindestens noch zehn Wohnmobile. Es ist also ordentlich was los!

    Mit Bahn und Bus machen wir uns heute auf den Weg zu unserer kleinen Wanderung ins Nagelfluhgebiet. Dank unseres inkludierten Passes können wir die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und kommen ganz entspannt zu unserem Ausgangspunkt.

    Unser Ziel ist das Ostertaltobel, eine leichte und kurze Wanderung mit 3,24 Kilometern und etwa 82 Höhenmetern. Der Weg führt durch eine wunderschöne, teilweise spektakuläre Schlucht mit Wasserfällen, Gumpen und den für die Region typischen Nagelfluhfelsen. Gerade bei dem warmen Wetter ist die Wanderung durch das schattige Tobel besonders angenehm.

    https://www.komoot.com/de-DE/tour/3256400362?re…

    Rund um Gunzesried-Säge begegnet man immer wieder den charakteristischen Nagelfluhfelsen. Auf den ersten Blick sehen sie ein bisschen aus wie riesige, zusammengeklebte Kieselsteinhaufen – und tatsächlich steckt genau das dahinter.

    Nagelfluh entstand aus Geröll, das vor Millionen von Jahren von Flüssen transportiert und abgelagert wurde. Unter dem Druck der darüberliegenden Gesteinsschichten verfestigten sich die einzelnen Steine schliesslich zu einem festen Gestein.

    Natürlich darf bei einer Wanderung auch eine Einkehr nicht fehlen. Auf der Buhls' Alpe legen wir eine gemütliche Mittagspause ein und lassen uns das leckere Essen schmecken. Danach geht es zurück zur Bushaltestelle und mit Bus und Bahn wieder zu unserem Womo-Stellplatz.

    Für den Einstieg in unsere „Dolce Vita & Alpen“-Reise war das heute genau der richtige Start: eine entspannte Anreise, eine kleine Wanderung durch eine beeindruckende Landschaft, gutes Essen und jede Menge Alpenluft.
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  • Start in eine neue Tour ist geglückt

    September 3 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    "Glück ist kein Ort. Glück ist unterwegs sein. 🚐❤️"

    Nach fast vier Wochen heisst es für uns endlich wieder: Abfahrt!

    In den letzten Tagen hat es uns schon ganz schön gewaltig in den Füssen gejuckt. Die Sehnsucht nach der Strasse, neuen Eindrücken und dem Gefühl, einfach loszufahren, wurde immer grösser.

    Unser Wohnmobil hat in der Zwischenzeit einiges erlebt – allerdings noch nicht auf der Strasse. Nach unserer ersten grossen Grundreinigung, innen wie aussen, bekam es beim Händler einen umfassenden Service. Einige Anpassungen und Reparaturen standen an und tatsächlich konnten alle Punkte abgearbeitet werden. Unser Wohnmobil ist damit wieder bestens gerüstet und voll einsatzbereit.

    Anschliessend stand noch der IVECO-Service in der Werkstatt auf dem Programm. Und auch neue Reifen waren inzwischen fällig. Nun ist alles erledigt und wir können wieder mit einem guten Gefühl auf die Strasse.

    Heute ist es endlich so weit. Wir sind startklar und freuen uns riesig auf unsere nächste Reise.

    Diesmal wird es ein bisschen anders als bei unserer letzten Tour. Von Immenstadt im Allgäu soll es für uns weiter durch Österreich bis nach Italien an die Adria und wieder zurück gehen.

    Einen grossen Reiseplan gibt es diesmal nicht.
    Keine festen Etappen, kein eng getakteter Reiseplan und möglichst wenig Vorgaben. Wir möchten unterwegs entscheiden, wo es uns gefällt, spontan bleiben und dort bleiben, wo wir uns wohlfühlen.

    Unsere erste Etappe führt uns nach Immenstadt im Allgäu.

    Die Stadt liegt wunderschön am Grossen Alpsee und direkt am Naturpark Nagelfluhkette. Nach unserer Ankunft haben wir erst einmal einen kleinen Stadtbummel gemacht und uns bei der Touristen-Information mit Informationen über die Region versorgt.

    Morgen möchten wir dann die Wanderschuhe schnüren und eine kleine Tour in das Nagelfluhgebiet unternehmen.

    Die Reise hat gerade erst begonnen – und genau das fühlt sich richtig gut an.
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    Trip start
    September 3, 2026