Argentina
Buenos Aires F.D.

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261 travelers at this place:

  • Day4

    Straßenmusik

    September 8 in Argentina

    Heute wollten wir den Stadtteil Palermo erkunden, das vorallem für die Clubs, die süßen Cafés und sein Grafitti bekannt ist. Auf dem Weg zur U-Bahn kamen wir allerdings an einem großen Straßenfest vorbei. Es stellte sich raus, dass jeden Samstag diese Straße gesperrt wird und es ein Fest von bze für ein anderes Land ist. Heute war es Brasilien; letzte Woche Uruguay und Portugal und nächste Woche Frankreich. Es wurde eine große Bühne aufgebaut auf der Zumba getanzt wurde und alle waren eingeladen mitzumachen (Was bei den südamerikanischen Tanzkünsten auch wirklich Spaß gemacht hat zum Zugucken). Als wir die Straße weiter entlang gelaufen sind, kamen wir an verschiedenen Ess- und Getränkeständen vorbei, die brasilianische Kost anboten. Davor gab es einen großen Umzug von verschiedenen Trommlergruppen. Eine wirklich tolle Veranstaltung, von der sich das Magdeburger Europafest mal eine Scheibe abschneiden könnte.
    In Palermo angekommen, trafen wir wirklich auf sehr süße Cafés, Märkte und Boutiquen (natürlich alles nur zum Anschauen, denn der Platz im Rucksack ist begrenzt). Nur die Graffitis versteckten sich, vielleicht machen wir doch noch eine geführte Tour wenn wir Anfang Dezember wieder in Buenos Aires sind. Allen in allem ein schnuckeliges Stadtviertel mit sehr sehr unterschiedlicher Architektur, von Stuvk verzierten Fassaden über gläsernde Hochhäuser bishin zu völligen Rohbauten.

    Morgen geht es dann nach Córdoba mit dem Bus. Ich verspreche nicht, dass es weiterhin täglich Updates geben wird, die Tage hier waren nur viel zu aufregend. Gute Nacht :)
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  • Day2

    Ankunft in Buenos Aires

    September 6 in Argentina

    Nach ueber 30 Stunden sind wir endlich in unserem Hostel in Buenos Aires angekommen. Leider konnte uns Norwegian Airline nicht ganz ueberzeugen, so kriegt man nicht mal Essen oder Trinken wenn man es nicht vorbestellt, zum Glueck hat das Philipp von STA Travel fuer uns uebernommen. Immerhin konnten wir gute 7 Stunden schlafen, trotz der Mittelplaetze in der Boeing 787 Dreamliner. Gelandet sind wir 8 Uhr Ortszeit, haben allerdings noch ueber eine Stunde durch die Immigration gebraucht, die jedoch wesentlich unkomplizierter verlief als in den USA. Auch fuer den Transfer vom Hostel mussten wir viel Gelduld mitbringen, aber das ist hier wohl normal. Immerhin wurden wir bis vor die Tuer des Hostels gefahren. Wohnen tun wir fast an der Avenida 9 de Julio, der wohl groessten Strasse der Welt 16 Spuren! Der Verkehr ist wie zu erwartend sehr chaotisch. Unser Hostel ist sehr schoen und es gibt jeden Tag Programm. So gibt es immer ein Vorgluehen ab 10.30 Uhr, sodass dann um 2.30 Uhr in den Club gegangen wird. Heute halten wir wohl nicht mehr so lange aus, aber vielleicht die naechsten Tage. Vorhin haben wir die Hafenstadt von Buenos Aires, Puerto Madero, erkundet. Ein sehr schoenes und modernes Viertel. Und auf dem Plaza de Mayo fand die Donnerstagsdemo statt, bei der Muetter fuer die Freiheit ihrer in den1970er Jahren unter der Militarediktatur verschleppten Kinder kampfen. Die naechsten Tage erkunden wir dann die 3 Millionen Stadt weiter mit Bus und Fahrrad. Noch bis Sonntag bleiben wir hier.Read more

  • Day3

    Abenteuerurlaub zum kleinen Preis

    September 7 in Argentina

    Heute gibt es mal einen Gasteintrag von Lotti.

    Also los. Wie der Titel schon verrät, wollten wir es heute mal etwas aufregender also ging es nach dem Frühstück direkt nach La Boca. Ein Stadtteil der einerseits für seine bunten Häuser, entworfen von Quinquela Martin, und andererseits für seine Touristenaufenthalts-unfreundlichkeit bekannt ist. Nach einer halben Stunde mit dem lokalen Bus und viel Hilfe von freundlichen Ortskundigen haben wir es dann dierekt zum caminito geschafft. Dieser umfasst die wunderschönen und gut bewachten bunten Häuser, die uns wirlich begeistert haben und einen Ausflug nach La Boca empfehlenswert machen, wenn man denn auch den richtigen Aussteg findet ansonsten ist man schnell in Neu-Olvenstedt.
    Auf dem Rückweg machten wir dann Zwischenstopp in San Telmo, dem ältesten Stadtteil Buenos Aires. Hier gab es neben schönen Altbauten vorallem Lederwaren und lokales Essen zu sehr kleien Preisen. Also wurde heute nochmal gegönnt. Ab morgen gibts dann natürlich nur noch Salat.
    Vollgefuttert und satt an neuen Eindrücken ging es dann erstmal zur kleinen Mittagsruhe ins Hostel. Natürlich nur bis 16.30, denn zum Sonnenuntergang um 18.30 sollten wir ja wieder im Hostel sein. Da wir ja nur noch eine kleine Runde durch die Inennstadt drehen wollten, liefen wir ein bisschen in der Nähe rum bis wir auf den Busbahnhof stießen. Wäre doch clever gleich die Busfahrkarten für Sonntag zu kaufen. Gesagt, getan. Dachten wir. Das vermeintliche Bahnhofshauptgebäude entpuppte sich schnell als sehr ungeeignet für unser Anliegen. Zum einen wurden wir angewiesen unser Handy, auf dem wir ja nur die Busverbindung zur Verständnisuntermalung schnell raussuchen wollten, lieber wieder einzustecken bevor es jemand anderes einsteckt zum anderen konnte amn die Tickets für die Fernbusse nur in der Busbahnhofzentrale kaufen. Diese befand sich laut Angabe des Mitarbeiter im Bahnhof irgendwas zwichen 10m und 2km weit weg. So genau konnten uns ein Handwink nach links das nicht verraten. Da die Gegend um die Banhhofsgebäude nicht gerade als vertraunswürdig und sicher beschrieben werden kann wurden die anwesenden Argentinier Zeugen von zwei powerwalkenden Gringas. Nach weiteren 10 Minuten hielten wir dann ganz stolz unsere zwei Busfahrkarten für Sonntag nach Cordoba in der Hand. Check.
    Jetzt hieß es nur noch Blick nach unten und schnell zurück zum Hostel. Bei der U Bahn Fahrt auf dem Rückweg zum Hostel durfte dann dank Rush Hour noch einmal etwas auf Kuschelkurs gegangen werden aber auch hier konnten wir uns mit unserem perfekten Spanisch, also Perdon (Entschuldigung) und Ellbogen rausholen, rausmanövrieren. Jetzt sitzen wir wieder im Hostel auf
    unserer schönen Dachterrasse und blicken auf die Stadt, die uns schon innerhalb von zwei Tagen so viel Neues und Aufregendes gezeigt hat.

    Falls ihr wissen wollt wie es um unser Spanisch steht, so rückt ein Sprachkurs in Cordoba doch immer weiter in unser Blickfeld, da die Anzahl an englischsprechenden Argentiniern so groß ist wie die Anzahl an furnktionierenden Geldautomaten. Aber da die Agentinier ein sehr geduldiges Völkchen sind schaffen wir es dann doch immer mit Händen, Füßen und viel Spanglish unser Ziel zu erreichen.
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  • Day299

    Buenos Aires

    March 1 in Argentina

    300 days of vacation-we need a break😋. We’ll be taking a pause from our travels for the month of March, staying in a few Airbnb’s here in the city. We’re excited to study some Spanish, get on a healthier eating and exercise routine, and enjoy exploring this very beautiful city.
    While our first night was rough with the power going out ~6pm and not returning until ~3pm the next day, we’re hopeful that was a fluke (though when you google power outages it seems corruption and poor management mean this isn’t all that uncommon).
    On our second full day we went to a rugby game. We felt like we had to go since the BA team were playing the Wellington team (John’s hometown). It was a fun experience (the NZ team, the Hurricanes, won!) and finding the tickets and the stadium was like a mini treasure hunt.
    Oh...and a funny thing happened on the way to the game...As we exited our Uber at the stadium, we heard someone asking in clumsy Spanish, with a Kiwi accent, 'excuse me, where is gate 2'. They were dressed in Hurricanes gear and lost, like us. We were eating some very delicious empanadas so obviously looked like locals. John cheekily waited a few seconds, took another bite of his empanada, turned around and said "don't worry about it, I don't speak much Spanish either - I'm from Wellington..." Turns out the folks were also Kiwis arrived from Auckland and Peru just for the game!
    Note that it’s unlikely we’ll do any updates until April, so don’t worry about us if you don’t see any activity (we’re talking to you, Danella 😀).
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  • Day26

    Jazzhands

    November 13 in Argentina

    Am Freitag habe ich erfahren, warum meine Mutter mir immer vor der Reise sagte, dass ich auch schlechte Tage haben werde. Ich hatte das Gefühl, dass sich mein ganzes Spanisch sich verflüchtigt hatte, ich weder reden noch schreiben konnte, nichts von dem verstand, was Ezequiel mir per Skype zu verstehen geben wollte und ich zwar acht Stunden mehr oder weniger durchgearbeitet habe, aber nichts wirklich geschafft habe. Dazu kam, dass ich am Tag vorher nicht gut schlafen konnte und dass es eine anstrengende Woche war. Als ich endlich fertig war, ging ich ermattet nach Hause, freute mich aber darauf, abends auszugehen. Nach einem überraschend langem Gespräch mit Piet, dem alten Blütenschnibbler, war ich dann auch wieder in Palermo und unterhielt mich mit Harald, dem netten Schweden, der nächstes Jahr für fünf Monate im Pazifik (unter anderem auch auf den Galapagos-Inseln) tauchen geht. Auch nicht schlecht.
    Nach einem langen Streifzug durch die Straßen von Buenos Aires bin ich dann nach Hause gefahren.
    Am Samstag bin ich nach einem Telefonat mit Hanna im tropischen Regen, der den ganzen Tag anhielt, zum Centro Cultural Kirchner gefahren, wo es eine Ausstellung über alte Bücher gab. Das hört sich spannender an als es eigentlich ist, es lief nämlich auf ein paar Stände mit alten Büchern hinaus, zu denen es aber keine Informationen gab. Es waren einfach nur alte Bücher ohne diese Texte daneben, die ja sonst immer in Ausstellungen danebenhängen, weswegen das nicht wirklich sehr spannend war. Also erkundete ich ein wenig das Gebäude:
    Es ist ein altes Postamt, in dem innen die große Halle topmodern ist, aber ein Teil des Gebäudes noch erhalten ist. Man geht also von der Halle einen Schritt weiter und steht plötzlich in einer anderen Halle, die noch vom Originalbau stammt und in der auch auf einer Etage die alten Schalter stehen. In dem alten Teil des Gebäudes ist außerdem ein riesiger neuer Kronleuchter mit einem wunderschönen Blau (ich habe Fotos gemacht, aber die können dieses Blau nicht wirklich einfangen). Ich finde das war tatsächlich das Highlight in diesem Gebäude, dieser wunderschöne Kronleuchter in dem schönen Altbau, das hat schon was.
    Nach einem ausführlichen Frühstück bzw. Mittagessen bzw. Abendessen fuhr ich erst nach Hause und mehr oder weniger direkt danach dahin, worauf ich mich die ganze Woche lang gefreut hatte: zum Palacio Noel, dem spanisch-lateinamerikanischem Kunst- und Geschichtsmuseum (es war Museumsnacht), wo ich auf einem Konzert der Gruppe Sociedad Blusera war, die ich auf dem Día de los muertos bereits kennengelernt hatte. Sie spielten Jazz, jazzige Countrymusik und Blues, genau mein Geschmack. Sie fragten mich danach, ob ich mit ihnen was essen wolle, und genau darauf hatte ich gehofft. Also aß ich mit ihnen ein paar Empanadas. Als wir alle fertiggegessen hatten, meinten sie, dass sie zu alt seien, um noch etwas zu machen, also verabschiedeten wir uns. Ich fühlte mich gar nicht alt, also traf ich mich nach einer abenteuerlichen Uber- und Taxi-Fahrt (weil es scheinbar nicht nur einen Ort mit dem Namen der Bar gab) mit den anderen von der Schule an einer Bar. Der Abend war sehr nett und anschließend gingen wir in ein Boliche, wo ich aber nach kurzer Zeit keine Lust mehr hatte und nach Hause fuhr. Am nächsten Tag telefonierte ich und das war's auch schon.
    Gestern war alles in der Arbeit wieder in Butter. Zwar war anfangs wieder Posts vorbereiten angesagt, was extrem langweilig und vor allem schwierig ist, aber irgendwann gab mir Ezequiel die Aufgabe, ein Interview von ihm zurechtzuschneiden und das machte trotz technischer Schwierigkeiten wegen Windows Movie Maker so viel Spaß, dass ich sogar länger als meine vorgeschriebene Arbeitszeit im Büro blieb. Heute war die Arbeit auch ganz cool, erst sollte ich Texte für eine Internetseite und dann einen Brief an die Journalisten schreiben, der mit ins Geschenk kommt. Am späten Nachmittag ging es dann zum Tag des Unternehmers und der Unternehmerin, eine coole Messe Start-Ups und deren Investitionsmöglichkeiten usw.. Dort habe ich mich mit ein paar Leuten unterhalten, was auch ganz schön war.
    Achso, und gerade habe ich einen lustigen Film auf Netflix geguckt: Toc Toc. Spanische Komödie, nur zu empfehlen.
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  • Day215

    Buenos Aires

    December 7, 2017 in Argentina

    Because we’d used miles to pay for one ticket out of Delhi, we ended up on different flights to London. Christy flew Delhi-Helsinki-London (on FinnAir – “the official airline of Santa”) and John flew Delhi-London. We met in London for a few hours’ wait then took a long flight to Argentina. John bought a very small camera in DutyFree as we’ll be sending his HUGE camera home after Antarctica as it’s just too heavy/big for how we will now travel.
    A very nice lady from our Antarctica travel company met us at the airport and then drove us to our Airbnb apartment in central BA. The apartment was in a great location with easy access to all the sights we wanted to see. Generally, we’ve headed off early in the morning to different parts of the city, walked around, drunk some coffee and taken a siesta. We also went to Boca (famous for the soccer team and colorful homes), the waterfront and famous women’s bridge, the cemetery where Eva Peron and many other famous Argentinians are buried, and we saw an Opera at the Teatro Colon - considered to have some of the best acoustics in the world.
    Like India, the cow is worshipped here in Argentina but in a totally different and obvious way. When people find out that we don't eat a lot of red meat, there is genuine concern that we will starve to death. Also, nothing really gets started here until late at night, which is another adjustment to our normal m.o. Like many other travelers have noted, BA is like a combination of NYC and Paris with more empanadas. The architecture is amazing and the people have all been wonderfully friendly, even though we are struggling with our Spanish. The plan is to travel for a few more months and head back here for 3-4 weeks to take Spanish lessons and enjoy this beautiful city.
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  • Day325

    Buenos Aires

    March 27 in Argentina

    Our four weeks in Buenos Aires flew by incredibly fast, but we were grateful for the chance to stay in one place for more than a few days, exercise more regularly and enjoy better food (Argentinean food is definitely not our favorite so we cooked-in >90% of the time after finding some decent vegetable and fish markets).
    We spent a lot of time planning the rest of our travels, getting our US taxes ready, and Christy finished her New Zealand residency application.
    John began refreshing his Japanese for our planned visit to Japan in the fall and Christy spent a few hours every day studying Spanish.
    After the weather finally cooled down in mid-March, we visited museums, churches and explored more of the city’s interesting neighborhoods. The architecture and old buildings here continued to wow us – definitely a world-class city. Sorry to disappoint, but no tango lessons.
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  • Day44

    Hallo alle zusammen,
    drei Tage bin ich jetzt in Buenos Aires und zuerst einmal muss ich mich über den Namen beschweren. Es stinkt eher als gut zu riechen. Überall ist so unglaublich viel Vehrkehr dass man nichts anderes erwarten kann...
    Am Freitag Vormittag bin ich am Flughafen angekommen. Die Sonne schien und ich war so froh endlich gutes Wetter gefunden zu haben. Da die ganze Abreise sehr spontan war habe ich mich vorher nicht darum gekümmert Pesos zu bekommen und stand dann am Flughafen ohne Geld. Weit und breit war keine Wechselstation zu sehen, also bin ich zum erstbesten Geldautomaten gegangen um etwas Geld abzuheben. Da ich nicht wusste wieviel ein Peso wert ist aber von hunderter Zahlen gehört habe, habe ich dann 300 Pesos abgehoben. Das Busticket hat mich 35 Pesos gekostet und das kam mir dann echt viel vor. In meinem Hostel habe ich dann erfahren, dass ich ca. 7 euros abgehoben habe...
    Nachmittags bin ich dann los um mir die Stadt anzisehen, und vielleicht doch etwas mehr Geld abzuheben. So habe ich dann den Rio de la Plata, das rosa Haus und einiges andere gesehen.
    Am nächsten Tag wache ich durch Donnern auf. Es schüttet. Und ans aufhören war nicht zu denken. Am Tag vorher habe ich allerdings gesehen, dass es eine Tour durch den Stadtteil ,,la Boca" gibt und die auch bei Regen stattfinden soll. Also bin ich los, duch den strömenden Regen und es hat sich wirklich gelohnt. Es war zwar kalt und nass, aber die Tour war wirklich gut und es war toll, die ganzen Bunten Häusen und Straßenkunst zu sehen.
    Am Tag darauf wollte ich dann nicht so viel laufen, aber das hat natürlich nicht geklappt... Ich bin zum Bahnhof gelaufen um dort ein Zugticket richtung Süden zu kaufen. Weil was kann schöner sein als mit dem Zug Argentinien zu durchqueren? Aber Pustekuchen. Der Bahnhof ist echt schön, allerdings wurde mir am Ticketschalter sofort erklärt, dass kein einziger Zug Richtung Süden geht, alle nur nach Norden oder Westen. Der durchgehende Bus würde knapp zwei Tage fahren und das ist einfach krass! Mein Plan ist es nun in Etappen mit dem Bus zu fahren und so noch einiges mehr von Argentinien zu sehen:) Ich hoffe das klappt so wie ich es mir denke...
    Viele Liebe Grüße
    Afra
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  • Day4

    Der Schöne und die Biest

    January 20 in Argentina

    Nun haben wir es also endlich geschafft. Und ihr auch. Ständig und über Wochen davon zu hören, dass man nun für unbestimmte Zeit verreist, sich die ganze Welt anschauen wird und keine Ahnung hat, wann oder ob man jemals wieder arbeiten wird, muss einem irgendwann irgendwie ganz schön auf den Sack gehen. Das ist jetzt vorbei, wir reden nicht mehr nur darüber, wir tun es. Und ja, keine Ahnung wann wir zurückkommen und ob wir jemals wieder arbeiten werden.

    Ich könnte jetzt allerlei Dinge über unsere erste Destination schreiben, Positives wie das Wetter, das unglaubliche Fleisch (wie machen die das?!), den Wein, etc. Oder die zwischen zynisch und echt genervt liegenden Dinge wie: "Ein Hostel ist definitiv kein 5* Hotel". Wer zur Hölle kann auf 25 Quadratzentimetern duschen? In welchem Universum serviert man 28-grädigen Rotwein? Aber hey, das interessiert ja doch niemanden und wenn doch, schau Dir die Fotos an!

    Viel interessanter ist doch, wieso "Der Schöne und die Biest"? Zuerst aber noch ein ernsthaftes Wort zum Thema Stalking. Es ist ja ok, sich die Flugnummer(n) aufzuschreiben, um sich der sicheren Ankunft der Verreisten zu versichern. Aber die Verspätung in Zürich kundzutun noch bevor sie am Flughafen publik gemacht wurde und die sichere Landung in Argentinien über den Äther zu trällern, noch bevor die Reisenden selber wieder Empfang haben? Naja, Mütter ...

    Apropos, nach pünktlichem und erstaunlich professionell koordiniertem Boarding in Madrid, wurde klar, dass die in der App beim Online-Checkin vermeintlich fehlende Sitzreihe vor unseren Sitzen nichts mit unendlicher Beinfreiheit zu tun hatte, sondern eine scheiss Wand darstellte, vor der zu sitzen, zu massiv endlicher Beinfreiheit führt. Jup, genau so hab ich mir das bei Iberia vorgestellt, Trombose-Bomber bis unter die Decke gefüllt mit spanischer Unfreundlichkeit. Aber da war ja noch das Mutter-ähnliche Wesen (etwa in gleichem Alter jedoch mit doppeltem Volumen) zu meiner Linken. Sie war anders. Von Beginn an hatte sie ein Lächeln auf den Lippen und als sie offensichtlich keinen Schimmer hatte, was sie mit dem durch die Crew ausgehändigten Formular für die Einreise tun sollte, suchte sie gedanklich um Hilfe schreiend meinen Blick. Nachdem ich diesen für zirka eine halbe Sekunde erwiderte, säuselte sie mir en paar Laute entgegen - es muss Spanisch gewesen sein -, von denen ich nicht ansatzweise eine Frage oder Information extrahieren konnte. Ich lächelte. Oder war sie gar eine "Flugbegleitung" angeheuert von Stalking-Mam? Als sie weiter auf mich einredete und den visuellen Kontakt mit mir offensichtlich genoss, beendete ich die bis dato nicht entstandene Diskussion mit meinem gewohnt akzentfreien Italienisch: "nono kapische!" ... Mein Lächeln behielt ich an.

    12 Stunden später, die Maschine war eben gelandet, wiederholte sich die vor Empathie sprudelnde Konversation, welche ich erneut - diesmal in eindeutig britischem Englisch - einseitig beendete. Ich dachte, das wars. Zeit zum Aussteigen, Koffer holen, hoffen jemand hält ein Schild mit meinem Namen in der Ankunftshalle, etc. Das sah die ältere Dame anders und sie nahm wohl allen Mut (und, wie ihr gleich verstehen werdet, offensichtlich auch sämtliche im Flugzeug anwesende Dreistigkeit) zusammen, um mir via den Mann der sich in der Zwischenzeit einige Reihen vor- und somit zwischen uns gedrängelt hatte (habe ich die spanische Unfreundlichkeit bereits erwähnt?), eine Visitenkarte zuzustecken. Da ich erneut - und für alle Anwesenden sichtbar - kein Wort von ihr verstanden hatte, was ich denn mit dieser auf Papier gedruckten Kontaktinformation anfangen sollte, "übersetzte" der kleine Drängler simultan mit dem eindeutigen Handzeichen für "call me, baby!" (Daumen im Ohr und kleiner Finger vor dem Mund) und einer Art "Chapau-You'reTheMan-Grimasse".

    Passiert das gerade wirklich? Ich stecke die Karte ein und lächle, etwas verkrampfter als davor, aber ich lächle. Sue hat das eben Geschehene vorerst als Flirt des kleinen Dränglers interpretiert, was nicht minder schwer zu verkraften gewesen wäre, als dass ich eben von meiner Ersatz-Mutter von Iberia Flug IB6841 angegraben wurde. Die Biest. Doch dann kam der Moment. Mein Moment. Der Kopf wurde ganz klar. Ja, ich wurde eben massiv angeflirtet (die Gütige heisst übrigens Maria Inés A., wie dem Beweisfoto zu entnehmen ist), obwohl ich keinerlei sinnvolle Worte von mir gab. Also muss das in Wallung geratene Blut ausschliesslich auf die äusserlichen Merkmalen zurückzuführen sein. Nachdem ich mich die letzten Tage aufgrund der seit Weihnachten unübersehbar gewachsenen Wampe und neu entstandener Fleischkappe eher auf der Seite "aber er isch wenigschtens nid de Dümmscht" gesehen habe, bin ich mir nun sicher: Die Glatze steht mir! Bescheiden? Ja. Schön? Auch!

    Nur eine Person strahlte an diesem Tag noch heller und das war Sue. Sonnencreme hätte das zwar zu verhindern gewusst, aber so konnten wir an unserem ersten Tag gemeinsam um die Wette strahlen und die an der Fasnacht schon oft verloren gegangene Sue in einer Menschenmenge zu verlieren war an diesem Tag nur böswillig möglich ... So haben wir die Zeit in Buenos Aires bisher zusammen verbracht und doch schon einige Walking-Tours absolviert und Spots gesehen. Ist schön hier. Einzig beim "Fluss" trifft diese Beschreibung definitiv nicht zu. Weder optisch noch geruchstechnisch vermag das üble Wässerlein zu gefallen. Mit deutscher Gelassenheit schliesse ich bezüglich der Ursache auf die (wohl unfreiwillige) Aufnahme vieler Kriegsverbrecher in der Nachkriegszeit. Es wird also noch einige wenige Jahre dauern, bis das untergetauchte Pack ausgestorben und der Fluss endlich von der braunen Sosse befreit ist. Vielleicht hat es aber auch eine andere Ursache. Vielleicht frage ich mal jemanden, wahrscheinlich aber nicht.

    So, es wird Zeit das nächste Steak-House aufzusuchen und weiter über das Geheimnis der lokalen Fleischzartmacher zu rätseln. Ihr hört von uns, wahrscheinlich aus Montevideo, wo wir ab Sonntag sein werden ... Eine Flugnummer gibt es nicht, wir nehmen die Fähre. Eine Fährennummer gibt es, bleibt aber zum Schutz unserer eigenen Privatsphäre geheim. Sorry Mam!
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  • Day94

    Fijne kerstdagen en een Happy New Year!

    December 24, 2016 in Argentina

    Dit jaar is het voor ons een hele andere kerst dan normaal. Ellen heeft al een keer kerst in de zon gevierd en voor Robert is het de eerste keer. Het is gewoon raar (maar erg ontspannen) om kerst in korte broek, slippers, strand en airco te vieren.

    In Argentinië vieren ze kerst eigenlijk alleen maar op kerstavond en dan lijkt het nog het meest op ons oud en nieuw. Namelijk zorgen dat je voor 12 uur al dronken bent, vuurwerk afsteken en daarna doorgaan tot vroeg in de morgen. Het hostel in Buenos Aires waar we nu in zitten, organiseert een avond waarbij iedereen een gerecht vanuit zijn eigen land kookt en we gezamenlijk gaan eten. Gezien de keuzemogelijkheden van ingrediënten, gaan wij grootmoeders groentesoep met ballen maken. Dat belooft nog wat voor vanavond!!! We weten allemaal wat voor kater Ellen kan hebben dus vandaar dat we dit bericht maar vooraf online zetten.

    We willen iedereen, maar vooral de familie die ons moet missen, hele fijne kerstdagen wensen!! Op 28 december stappen we op de boot naar Antarctica en zijn we 11 dagen niet bereikbaar dus ook alvast een gezond, gelukkig en voorspoedig 2017!!!

    Proost!
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You might also know this place by the following names:

Ciudad Autónoma de Buenos Aires, Ciudad Autonoma de Buenos Aires, Buenos Aires F.D., CF, Buenos Aires C.F., Buenos Aires, 布宜诺斯艾利斯

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