Argentina
San Nicolas

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121 travelers at this place:

  • Day299

    Buenos Aires

    March 1 in Argentina

    300 days of vacation-we need a break😋. We’ll be taking a pause from our travels for the month of March, staying in a few Airbnb’s here in the city. We’re excited to study some Spanish, get on a healthier eating and exercise routine, and enjoy exploring this very beautiful city.
    While our first night was rough with the power going out ~6pm and not returning until ~3pm the next day, we’re hopeful that was a fluke (though when you google power outages it seems corruption and poor management mean this isn’t all that uncommon).
    On our second full day we went to a rugby game. We felt like we had to go since the BA team were playing the Wellington team (John’s hometown). It was a fun experience (the NZ team, the Hurricanes, won!) and finding the tickets and the stadium was like a mini treasure hunt.
    Oh...and a funny thing happened on the way to the game...As we exited our Uber at the stadium, we heard someone asking in clumsy Spanish, with a Kiwi accent, 'excuse me, where is gate 2'. They were dressed in Hurricanes gear and lost, like us. We were eating some very delicious empanadas so obviously looked like locals. John cheekily waited a few seconds, took another bite of his empanada, turned around and said "don't worry about it, I don't speak much Spanish either - I'm from Wellington..." Turns out the folks were also Kiwis arrived from Auckland and Peru just for the game!
    Note that it’s unlikely we’ll do any updates until April, so don’t worry about us if you don’t see any activity (we’re talking to you, Danella 😀).
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  • Day325

    Buenos Aires

    March 27 in Argentina

    Our four weeks in Buenos Aires flew by incredibly fast, but we were grateful for the chance to stay in one place for more than a few days, exercise more regularly and enjoy better food (Argentinean food is definitely not our favorite so we cooked-in >90% of the time after finding some decent vegetable and fish markets).
    We spent a lot of time planning the rest of our travels, getting our US taxes ready, and Christy finished her New Zealand residency application.
    John began refreshing his Japanese for our planned visit to Japan in the fall and Christy spent a few hours every day studying Spanish.
    After the weather finally cooled down in mid-March, we visited museums, churches and explored more of the city’s interesting neighborhoods. The architecture and old buildings here continued to wow us – definitely a world-class city. Sorry to disappoint, but no tango lessons.
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  • Day141

    Buenos Aires

    March 12 in Argentina

    Aus dem Flugzeug raus und 30 Grad und Sonne begrüßten uns. Genau so haben wir uns das vorgestellt und es war einfach klasse!☀️
    Buenos Aires ist super. Überall ist was los (außer während der ausgedehnten Mittagspause) und die Stadt hat sehr viel zu bieten.

    In der vergangenen Woche waren wir mal hier, mal dort. Natürlich standen die Stadtteile San Telmo, La Boca, Recoleta und Palermo auf dem Programm. Dazu ein bisschen Tango (aber nur zum Zuschauen 😉), Cocktails/ Bier und fantastisches Rindfleisch! Unser Highlight war ein 87 jähriger Mann, der auf dem Marktplatz mit einer unglaublichen Lebensfreude Tango getanzt hat.

    Wir haben das sonnige Buenos Aires in vollen Zügen genossen und reisen jetzt voller schöner Erinnerungen an die Iguazu Wasserfälle!😍
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  • Day18

    Buenos Aires - Vista Sol

    January 18, 2017 in Argentina

    Nach entspannten 19 Stunden im Bus mit Suits Staffel 5 und einem Mitternachtsreisgericht (da machen die nachts um 1 das Licht an und geben dir Reis mit Huhn, was ist das für 1 life?) sind wir hungrig und durstig gegen 13:30 in BA angekommen und zu Fuß zum Hotel - man lese richtig: Hotel, nicht Hostel. Kosten sogar etwas weniger, dafür Zimmer aber um so schöner.

    19.01.17
    Frühstück/Mittag im Santos Manjares, siehe anderer Footprint.
    Dann mit der Bahn zum ESMA und Museum der Malvinas Inseln (Falkland).
    Absoluter Tipp!
    Die Argentinier haben beim Thema Menschenrechtsverletzung einigen Dreck am Stecken und zeigen hier offen und ehrlich was der vom Staat gemachte Terror für Folgen hatte und was hier passiert ist. Mitten in der Hauptstadt, neben dem Airport, vollkommen unfassbar. Reiseführer empfehlen das Museum nicht. Ist auch grad mal 2 Jahre offen und harter Tobak. Danke Thomas für den Tipp!

    20.01.17
    Ausflug nach San Telmo zum Antikmarkt, Essen, Trinken und Tangoshow. Vorbei am Plaza de Mayo. Volles Kulturprogramm!

    Abends dann nach Palermo, Bürger, Bier und jede Menge Leute. Lecker wars und ein wirklich schönes Viertel. Bahn funktioniert hier in BA auch hervorragend.

    Schade ist nur, dass so viele Erwachsene und Kinder ständig um Geld betteln. Da gibt es verschiedene Taktiken, die wir leider täglich gesehen haben. Selbst unser Hotel möchte nun mehr Geld für den Aufenthalt als gebucht... Aber wir sind ja harte Hunde.
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  • Day19

    Santos Manjares

    January 19, 2017 in Argentina

    Bestes argentinisches Bife Chorizo (Rumpsteak) zum Frühstück/Mittag gehabt. Wir schwärmen immer noch. Besser gehts nicht! Jann, du solltest hier mal vorbeifahren.

    Davids Beilage: Kürbisstampf (Hammer!)
    Julias Beilage: Rucola mit geriebenem Parmesan (auch geil)

    Währenddessen und danach waren wir glücklich wie zwei Kiddies unterm Weihnachtsbaum.

  • Day2

    Ankunft Buenos Aires

    December 1, 2017 in Argentina

    Gelandet um 8:43 a.m. in Argentinien , das entspricht in Deutschland 12:43 Uhr ..
    nach ~ 17 Studenten Flug, wenig Schlaf und immer wieder kleinen Flugturbulenzen haben wir es geschafft und landeten heute pünktlichst in Buenos Aires.
    Erster Eindruck o.O es gibt schönere Orte und freundlichere Menschen , aber wenigstens ist es warm :D. > 25 Grad.
    Der erster Tag, ich bin müde, Luca auch also einfach nur ab zur Unterkunft und etwas ausruhen..
    Mit dem Taxi dort angekommen wurden wir sofort eingecheckt, naja was heißt sofort, da mein Englisch leider noch nicht das Beste ist, wurde Luca erst noch mit sämtlichen Informationen zu geballert, was ihn nicht so begeisterte, denn die Müdigkeit war ihm in Gesicht geschrieben.
    Gefühlt eine Stunde später konnten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft machen.
    Es war etwas weiter weg. Wir habe uns für diese unterkunft im Hostel mit privaten zimmer und eigenen Bad entschieden. Nach der anstrengnden Reise brauchen wir unsere Ruhe.
    Wie gesagt die Wohnung sei auch nur 5 Blocks weit weg, okay kein Problem und alos gings ... doch 5 oder 6 Blocks ? und dann rechts oder wie o.O nein an der ersten Türe mit unserer eigentlichen Hausnummer 1551 passte unserer Schlüssel nicht. Also wieder zurück :/ vill. Doch eine früher ?? So was wie Straßenschilder kennen die hier auch nicht wirklich :D egal wir schaffen das schon dachte ich mir nur, nicht stressen.. Die Straßen sind mit Hundekot dekoriert und viel Schatten gibt es auch nicht. Riecht also auch etwas...

    Übrigens ziemlich seltsames Gefühl hier anzukommen und kein Rückflugticket zu haben. Daran müssen wir uns erst gewöhnen, das Leben läuft jetzt anders.

    Nach einer kleinen Pause holte mich der Hunger ein. Meine letzte Mahlzeit war am Vorabend im Flieger, da es zum Frühstück nix für Vegetarier gab, fiel das bei mir aus .. also ab zum Supermarkt.. aber erst noch zur Bank Geld wechseln :D leichter gesagt als getan. Hier ist angeblich der Schwarzmarkt für Dollar grad erst geschlossen worden. Aber auf der Straßen finden dennoch dubiose Tauschgeschäfte statt. Jedoch viel Falschgeld im Umlauf wie uns mitgeteilt wurde.
    Auf unserer tollen Tourikarte wurde uns gezeigt wo wir mehrere Banken finden zum Geld zu wechseln finden können.
    Bei der ersten angekommen kommt Verwirrung auf, die Leute haben Nummern in der Hand und sitzen alle rum, kein Mensch am Schalter und passieren tut auch nichts..alle starren auf einen Bildschirm, das kannst doch nicht sein, kein Mensch wird hier bedient. Hmm okay bei der Seurity nachgefragt - da hier kein Menschen englisch kann, halt auf unseren gebrochenen Spanischkenntnissen. Die Security verwies uns auf eine Wechselstube auf der gegenüberliegende Seite. Doch dort angekommen wirkte das für mich nach dem selben Spiel i grün. Ein Raum 4 Schreibtische und Stuhlreihen die voll waren und schon wieder alle eine Nummer ziehen, nur diesmal gabs auch Angestellte. Also Nummer gezogen, kurz gewartet und bei der Security vergewissert, ob wir hier auch richtig sind. Er erklärte uns dann, dass wir hier doch kein Euro in Pesos wechseln können o.O
    Als er uns zeigte wo wir hin sollen fielen mir die Augen aus dem Kopf. 18 Blocks geradeaus und dann 5 nach rechts ... Nein soweit heute nicht mehr :D .
    Auch wenn der Kurs an unserer Rezeption etwas schlechter ist, war uns das jetzt egal. Ich hab Hunger und bin müde. Also wieder zurück zur Rezeption und Geld wechseln, danach verlief alles ruhig. Einkauf war recht günstig und gekocht wurde dann auch schnell..
    Haben eine Küche die wir uns ab morgen mit zwei Weiteren teilen.
    Jetzt nur noch entspannen Zuhause, sich an den Jet lag gewöhnen. Es ist ja schon 22:15 Uhr  nach deutscher Zeit.
    Und hier geht der Tag erst los. 6:15 P.m. langsam wird es auf den Straßen lauter, doch das wird uns heute nicht stören.
    Jetzt lernen wir noch etwas, Luca Spanisch / Ich Englisch .. und noch ein wenig besprechen wann es wo hin weiter geht
    Die Aussichten sind gut. Meine Freundin Sassi hat uns viele Tipps gegeben und auch einige Angebote gemacht. Ich denke da kommt was in Frage. ;)
    Jetzt aber bald werden wir schlafen gehen...
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  • Day25

    Buenos Aires

    October 19 in Argentina

    Nach rund 3 Wochen Volunteers-Dasein sind die Olympischen Jugendspiele schon wieder vorbei. Bei einigen Sportarten konnte ich noch vorbeischauen, unter anderem beim Beachvolleyball, Tennis und Kanu. Überall war die Stimmung super und es waren unglaublich viele Menschen unterwegs.
    Beim deutschen Abschlussabend (zu dem wir Volunteers netterweise auch eingeladen waren) traf ich dann sogar noch auf zwei bekannte Gesichter aus Deutschland: Anna und Kerstin, die beide über das Youth Camp des DOSB hier in Buenos Aires waren.
    Am Freitag, den 19.10. war dann auch schon Abreisetag für das deutsche Team und somit auch mein letzter "Arbeitstag". Auch wenn es oft nicht allzu viel zu tun gab (die deutsche Mannschaft ist wohl einfach zu organisiert =), hat es viel Spaß gemacht, Teil des deutschen Teams zu sein und ich nehme viele spannende Eindrücke von hier mit!
    Unten findet Ihr noch einmal einige Impressionen aus den Stadien, dem olympischen Dorf und von Buenos Aires. :)

    Hasta luego!
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  • Day14

    Schreckmoment & Olympic feeling!

    October 8 in Argentina

    Mit einer großen Eröffungsfeier mitten in der Stadt haben die Olympischen Spiele vor mittlerweile 4 Tagen begonnen! :) Leider konnte ich selbst nicht allzu viel davon sehen, da ich als Volunteer dafür eingeteilt war, den Athleten den Weg zurück zu den Bussen zu weisen. Trotzdem war die Stimmung vor Ort super und es waren unglaublich viele Menschen dort!
    Zwei Tage vorher habe ich auch schon die nicht so schöne Seite von Buenos Aires kennengelernt, als ich mitten am Tag und in einer belebten Gegend ausgeraubt wurde. Zum Glück habe ich dabei nur Handy & Bargeld verloren, mir selbst geht es gut und alle Pässe und Kreditkarten sind auch noch da! Dank Christine, ebenfalls Volunteer für das deutsche Team, habe ich mittlerweile auch wieder ein Handy und bin einigermaßen mobil.
    Im olympischen Dorf ist die Stimmung spitze, es ist viel los und man trifft auf Sportler aus vielen interessanten Ländern. Vorgestern hatte ich dann auch schon die Gelegenheit, im Tecnopolis Park beim Badminton und Tischtennis vorbeizuschauen. Insgesamt ist in den Sportstätten richtig viel los, lange Schlangen vor dem Einlass sind an der Regel und insbesondere bei den argentinischen Startern herrscht eine super Atmosphäre. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen noch bei der ein oder anderen Sportart reinschauen kann.

    P.S. Viele Bilder sind leider mit meinem Handy verloren gegangen, daher anbei nur zwei Eindrücke aus dem Olympischen Dorf und vom Badminton :)
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  • Day10

    Las primeras veces de salir

    October 28 in Argentina

    Womit fange ich am besten an? Mit dem leckeren Patagonia, das ich am Donnerstag nach der Schule getrunken habe? Mit den Bars in Palermo, in denen ich am Freitag war? Oder mit der Halloweenparty gestern? Auf jeden Fall habe ich jetzt einen guten Eindruck vom argentinischen Nachtleben gehabt. Nach dem normalen Schultag am Donnerstag haben Nicolas und ich beschlossen, ein Bier zu trinken und die anderen mal zu fragen, ob sie denn mitkommen wollen. Fred der Franzose und Daniel der singalesische Schwede waren beide direkt dabei und nach einem kurzen Gespräch mit Georg dem Krefelder, Can dem spanisch-türkischen Schweizer und Danilo dem Schweizer gingen wir zu siebt zu einer Bar in der Nähe der Schule. In Argentinien scheint es der Brauch zu sein, dass man, wenn man ein Bier bestellt, direkt zwei vorgesetzt bekommt bzw. nur zwei auf einmal bestellen kann. Mein Erklärung dafür ist die folgende:
    Man muss seltener etwas bestellen, die Kellner werden also entlastet. Außerdem können die Bars automatisch mehr Geld verlangen. Gar keine schlechte Idee.
    Das ist aber alles unwichtig, das wichtigste waren die Gespräche: ich habe mich sehr lange und intensiv mit Daniel dem singalesischen Schweden über Linguistik und Sprachevolution unterhalten. Er hat Familie sowohl in Kenia als auch in Sri Lanka und hat mir erklärt, dass die Leute in den englischen Kolonien noch alle das Englisch von den damaligen Kolonialherren sprechen, also das Englisch aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Er hat mir ein Beispiel dafür genannt, was seine Tante in Kenia mal gesagt hat: ,,And then came the nephew, Michael by name."
    Was für ein wunderschöner Satz, ich bin fast vom Stuhl gefallen. Er sagte, so sprechen alle, zumindest aus den älteren Generationen, weil die jüngeren Leute von amerikanischen Produktionen beeinflusst werden.
    Nach dem Bier bzw. den zwei Bieren hatten wir noch ein paar der günstigen Empanadas. Das alles klingt zwar nicht so unglaublich toll, aber ich habe mich danach echt super gefühlt, weil ich wirklich das Gefühl hatte, dass ich jetzt wirklich feste Kontakte habe. Dieses Gefühl wurde auch am Freitag Abend verstärkt, aber dazu später mehr. Davor hatte ich nämlich noch meinen letzten Schultag. Er fing ganz normal an, nach dem Block am Morgen wurden aber feierlich die Teilnahmezertifikate überreicht. Zur Feier des Tages habe ich dann mit ein paar anderen Leuten etwas bei einem anderen Asiaten mit demselben Wiegesystem gegessen. Ich fand aber Pekín, den ersten Laden, irgendwie cooler. Wie auch immer, der Nachmittagsunterricht hat mir sehr gut gefallen, Sofía, die Lehrerin, hatte mich am Tag vorher gefragt, was ich denn in meiner letzten Stunde machen wolle. Ich hatte aus Mangel an besseren Ideen gesagt, dass ich gerne etwas über argentinische Literatur lernen wolle, weshalb sie eine Kurzgeschichte von Julio Cortázar, einem sehr bekannten argentinischen Autor, mitbrachte. Sie zeigte uns ein Video von ihm wie er die Kurzgeschichte vorliest, und obwohl ich kaum etwas verstehen konnte, breitete sich in mir ein sehr beruhigendes und wohlig schläfriges Gefühl aus, das auch die ganze Stunde lang über blieb. Mir wurde in dem Moment klar, wie wunderschön die spanische Sprache ist und wie viel Glück ich habe, in diesem tollen Land zu sein und einer bewundernswerten und sympathischen Lehrerin zu lauschen, während sie uns in die Hintergründe des argentinischen Literaturbooms in den 1960er Jahren einwies. Das gerollte ,,r", das weiche ,,ll" und ,,y", das die Argentinier als ,,sch" wie in ,,Garage" aussprechen und die Gelassenheit und Unbesorgtheit des südamerikanischen Lebensgefühls drangen in mich hinein in die tiefsten Ecken meines Körpers wie eine Droge ohne Nebenwirkungen und schlechten Auswirkungen. Was ein Land, was eine Sprache, was für Menschen.
    Als sie die Stunde beendete hatte ich das gleiche Gefühl, das man nach einer Massage hatte. Mein erholter Körper erwachte wie aus einem Traum und die Wärme schien nicht abzuklingen.
    Zweieinhalb Stunden später stand ich vor der Bar Crystal, einer coolen Penthouse-Bar, die wahrscheinlich eher für die ,,Etwas-reicher-als-Studenten-Klasse" gedacht war und die Getränke dementsprechend viel gekostet haben. Da habe ich auch zum ersten Mal einen Manhattan probiert. Aber man hatte einen wunderschönen Blick auf die Skyline von Buenos Aires, als die Sonne untergegangen ist. Als wir uns irgendwann sattgesehen hatten, machten wir uns mit einem Uber auf nach Palermo, dem Kneipenviertel in Buenos Aires. Es fing an mit einem Abendesssen in einem asiatischen Restaurant und ging weiter mit einer Themenbar, in der man sich ein Einführungsvideo über die Geschichte der Bar ansehen musste, das ich aber kaum verstehen konnte. Die Bar war eingerichtet wie ein alter Bahnhof und der Ort, an dem man die Getränke bezahlte, sah aus wie ein Ticketschalter. Alle Getränke waren nach Bahnhöfen und/oder Zügen benannt, ich hatte einen King's Cross. Danach war eigentlich eine Boliche (Disco) angesagt, aber die Schlange davor war viel zu lang, also sind wir in eine Bar mit lauter Musik gegangen, wo man auch tanzen konnte aber in einer ruhigeren Atmosphäre, was mir auch besser gefiel, wie sich am Abend danach herausstellte. Aber dazu später mehr. Um vier oder so ähnlich habe ich dann ein Taxi nach Hause genommen, was überraschend günstig war. Ich bin für umgerechnet ca. 3,50€ durch die halbe Stadt gefahren. Am Morgen danach habe ich mich so gefühlt, wie man sich nach einem guten Abend fühlt, aber als Peter mich dann abholte, damit wir zusammen ein Asado aßen, war alles wieder beim besten. Am Samstag Abend war dann die große Halloweenparty (ich war als mexikanischer Bankräuber verkleidet) angesagt, bei der aber nur ein oder zwei andere aus der Schule auftauchten, weil die anderen alle mit einem Freund seinen letzten Abend in Buenos Aires in einem Club für Ü24-jährige feierten. Der Rest der Halloweenparty bestand aus einer anderen Sprachenschule, in der alle Argentinier Englisch lernten. Wir trafen uns in einer Bar, in der wir für 250 Pesos Eintritt ein Freigetränk bekamen und uns an Tische setzten, an denen wir alle zehn Minuten zwischen Englisch und Spanisch wechselten. Ich hatte das Glück, mit einer Touristenführerin am Tisch zu sitzen, sie konnte mir also ein paar Geheimtipps für meine Reise im Januar geben. Irgendwann sind wir (also die jüngeren Leute, die älteren sind in der Bar geblieben) zu einer Boliche gegangen. Der Eintritt dafür sowie ein weiteres Freigetränk waren in den 250 Pesos enthalten. Auf dem Weg dahin sowie drinnen unterhielt ich mich mit Ignacio, einem Medizinstudenten. Ein netter Kerl. Ich fand es eigentlich ganz schön, die Stimmung im nüchternen Zustand zu genießen, ich ließ mich aber doch zu einer lokalen Spezialität, einem Fernet Branca (ich meine Kräuterschnaps mit Cola) hinreißen. Ich fühlte mich aber schon durch die Lichtshow betrunken und habe dadurch einmal fast das Gleichgewicht verloren. Ignacio und ich unterhielten uns mit drei netten Mädchen, die aber, wie sich herausstellte, gerade mal 16 Jahre alt waren. Deren sehr betrunkene vierte Freundin wurde zu einem Zeitpunkt sehr aufdringlich zu einem Jungen aus der Schule, aber ihre Freundinnen konnten sie irgendwann von ihm loszerren, woraufhin sie die Idee hatte, dass Ignacio und ich ja auch noch da waren. Also machten wir uns schnell auf die Socken, verabschiedeten uns und um halb 4 war ich nach einer Uber-Fahrt wieder zu Hause. Ich weiß ja nicht, aber mich von einer betrunkenen 16-jährigen fast begrabbeln zu lassen brauche ich nicht nochmal. Ich weiß also nicht, ob ich nochmal in eine Boliche gehen werde. Aber gut, insgesamt war der Abend ja ganz cool. Am Tag danach ging es mir ausgesprochen gut, ich hatte ja vorher kaum was getrunken. Also habe ich mit allen möglichen Leuten telefoniert und war mit ein paar Leuten aus der Schule in einem Café, in dem wir Chocolate y Churros essen wollten, was das Café aber leider nur unter der Woche anbot. Tja, gerade sitze ich in einem McDonald's, hatte mein Frühstück und fange gleich meinen ersten Praktikumstag an. Mal sehen.
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You might also know this place by the following names:

San Nicolas, Centro

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