Australia
Mon Repos

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15 travelers at this place

  • Day46

    Mon Repos

    November 26, 2019 in Australia ⋅ 🌙 25 °C

    This was one of those experiences when I wasn’t sure whether I was part of the problem or the solution. AUS $23million had been spent on refurbishing the education centre. The information was great, beautiful videos about radio-tagged turtles and their journeys and photos, information sheets, interactive things for kids etc.

    The process is that we were all collected from a car park that is situated about 1 mile from the centre using a shuttle bus driving with no lights on. Once everyone arrived outside the centre (around 7:00) we were allowed in via a process of checking tickets etc. There is a small cafe, gift shop, education stuff etc. We were divided into two groups. I was told that there can be up to 60 people in each group. We were badge numbers 31 and 32 of group 2. Then we wait until a turtle comes up onto t(e beach where rangers are patrolling to spot them. Once a turtle is up and found a nesting spot, the group are taken to watch. The public cannot approach until the turtle is nesting as she won’t abandon her nest after she has started laying, but may abandon it if simply digging it.

    There were a lot of rules, no torches, no taking photographs until told, no devices that illuminate (smart-watches, phones etc)) stay behind the ranger, do as you’re told.

    The risk is that no turtles come onto the beach. I’m not sure if you lose your money 😩. More likely, they don’t arrive until 11 or 12:00 by which time everyone has spent their life savings at the cafe or gift shop and the young children are so fractious that there is a lynch party out to take them from their parents and lock them in a cupboard.

    Fortunately the first group were called at about 7:30 and then our group around 8:00. We were taken out of the centre and told that we would have to walk along a walkway, down to the beach. Be quiet, no torches etc. We spent a short while to get our “night vision” and then set off. A short way along the walkway there was a strobe light that flashed and immediately blinded you if you’d been looking in that direction. Night vision totally lost, we walked into each other, trampled the old and infirm underfoot until we could see again when .... flash - another strobe light. Who designed this? After a series of regaining night vision and then being blinded, those of us who had not fallen by the wayside stumbled off the walkway onto the beach where we regrouped.

    We were taken along the beach and handed over to another ranger. Taken further along the beach to a big blob that we were told was a turtle that had dug her nest and conveniently had laid an LED light in the nest! All of us had to stand behind her (she was facing up the beach), with the front row kneeling, the next row standing, the short people at the back not seeing anything and getting frustrated.

    Once she had finished laying we formed a circle around her while the ranger and an assistant bought eggs around for us to try, well, touch, eating turtle eggs is frowned upon.

    The rangers each took her measurements for precision, checked the tag numbers, called HQ and were told to re-tag her. I put tags in our sheep’s ears and that makes me wince, but a tag in a turtle fin, ouch. I think it made her eyes water too. The rangers were quick to point out that their eyes always run, making it look like they are crying.

    She flicked sand over us as she buried the eggs and scampered down to the see with us all trailing behind her.

    There were a lot of anti-plastic, anti ambient light messages etc. There is a lot of conservation and attempts to ensure the eggs have the best chance to hatch, being relocated if laid in a bad place, and that the hatchlings get to the sea. As we walked back being intermittently blinded,

    Back at the centre we were given information about the turtle we had seen, how many times she had laid eggs etc. They mate with multiple turtles and store the sperm. They then beach to lay eggs 3 to 6 times at approx 2 week intervals, during a laying year; each time having to haul themselves onto the beach and dig a hole. She may lay again after 3 or 4 or more years.

    It struck me as a bit of a circus that I was contributing to. I just wondered if I was contributing to their survival or their demise. If I was that turtle I would never go back on land again.
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  • Day21

    Lange Nacht mit Happy End

    March 9 in Australia ⋅ 🌧 24 °C

    Der Grund warum wir eine Nacht länger in Bundaberg geblieben sind: wir konnten noch einen freien Platz im Mon Repos Conservation Park bekommen. In dem bereits erwähnten Schildkröten Center.
    Und zwar hatten einige Schildkrötendamen am Strand ihre Eier gelegt und die schlüpften derzeit!
    Schildkröten legen ihre Eier immer an den Ort, wo sie geboren sind. Sie legen ihre ersten Eier nach 30Jahren. Wir dachte das erlebt man nur einmal! Wenn man es dann erlebt 🙈 Natürlich können die Ranger nicht garantieren das ein Nest schlüpft, es ist halt die Natur und da wird auch nicht eingegriffen.
    Wir wurden im Turtle Center in 5 Gruppen eingeteilt (insg 250Leute, wir waren ziemlich buff, dass da so viele Leite waren), da nach Buchungsdatum, da wir gestern erst gebucht haben waren wir natürlich in Gruppe 5. Als wir gg 19h ankamen musste die Gruppe 1 direkt schnell raus. Also wußten wir, es passiert was. Und so war es auch. Also sie wieder kamen hatten sie es erlebt! Kleine Schildkröten sind geschlüpft und zum Meer.
    Alle Gruppe sahen vorher so einen Informationsfilm, aber keine weiter Gruppe nach Gruppe 1 ging raus... es war eine langsame Nacht wie die Ranger so nett sagten.
    Also hieß es lange warten. Irgendwann ging Gruppe 2 raus um sich ein Nest anzusehen. Da nichts weiter passierte machte das auch Gruppe 3 die mit Leuten aus Gruppe 4 aufgefüllt wurde. Und auch der Rest also wir machten das gleiche, so um 22:00h ca. Raus an den Strand.
    Es war leider immer noch scheiß Wetter! Gut, dass wir unsere Regenjacken mit hatten.
    Wir gingen zu einem Nest, wo der Ranger die Eier ausgegraben hat, da sie nicht mehr schlüpfen werden. Das kann daran liegen, dass es z.B. Zu heiß war. Ein paar Schildkröten hatten sich auch aus dem Ei gepellt, aber es dann nicht geschafft aus dem Sand zu kommen. Es befinden sich teils 80Eier in einem Nest! Alle von der selben Damenschildkröte, aber nicht unbedingt vom selben Schildkrötenherrn.
    Er öffnete die Eier und stellte fest, dass alle fast ausgewachsen waren, aber es nicht geschafft haben.
    Gruppe 3 hatte das Glück das neben ihrem Nest, welches sie ansahen, ein anderes anfing zu schlüpfen. Gruppe 2 wurde auch irgendwann angefunkt, dass sie zu einem Nest kommen können.
    Wir sahen unsere Chance also schwinden, dass wir noch welche sehen. Da das Wetter abgekühlt war, schlüpfen auch nicht so viele, erklärte der Ranger. Wir gehen ja auch nur raus wenn es warm ist ;)
    Der Ranger hatte gerade gesagt, das sie uns erst noch mal reinbringen und dann können wir noch warten. Aber da hatten wir beschlossen dann zu fahren. Da es für Leo in der Trage, wo er zwar geschlafen hat, doch anstrengend war.
    Doch dann wurde er angefunkt. In einem Eierloch wo bereits einige geschlüpft waren, schien es als machten sich weitere auf den Weg. Wir also hin da.
    Es musste die ganze Zeit ganz dunkel sein. Also kein Handy etc. Nur der Ranger hatte eine Stirnlampe. Man brauchte aber auch kein Licht, dadurch das fast Vollmond ist, war es sehr hell am Strand.
    Ein Volunteer leuchtete bereits auf die erhoffte die Stelle und alle starrten auf den Sand! Der Ranger bat uns noch zu lächeln, da wir das erste sind, was die Kleinen sehen.
    Irgendwann begann dann der Sand sich zu heben und ein kleines Köpfchen schaute raus! Das war soooo toll! Langsam grub sich die kleine Schildkröte mit winkenden Armen aus. Das war ein mega Erlebnis. Als sie raus war tapste sie durch den Strand zur Lampe des Volunteers. Dort wurde sie kurz aufbewahrt. Und dann kam auch schon die Zweite. Sie war etwas schneller.
    Mehr sollten aus diesem Loch leider nicht mehr kommen, da schon viele geschlüpft sind.
    Dann dürften wir uns die beiden ansehen und sogar Fotos machen und sie anfassen.
    Das fand ich nicht selbstverständlich, da es ja ein Prozess der Natur ist und Licht sie stark beeinflusst.
    Sie wedelten ganz schön mit den Armen und wollten los ;)
    Anschließend wurde ihnen von den Kindern die in unserer Gruppe waren, der Weg zum Meer geleuchtet!
    Das war wieder wundervoll anzusehen. Natürlich dürfte man hier auch keine Fotos machen, sonst finden sie das Meer nicht und werden vom Licht abgelenkt.
    Nach der langen Strecke bis zum Meer wurden sie von der Welle mitgenommen.
    Es war so toll und nicht in Worte zu fassen. Man hätte es auch nicht auf einem Bild festhalten können. Dazu gibt es Tierdokus.
    Ein unbeschreibliches Erlebnis, welches man wohl nur einmal im Leben erlebt!
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  • Day36

    Turtle Nesting

    November 29, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 27 °C

    Der Frühlingsputz war an der Reihe und unser Camper wurde wieder auf Vordermann gebracht. Dann ging die Fahrt weiter nach Bargara, eine kleine Küstenstadt rechts von Bundaberg. Ein paar Autominuten von Bargara befindet sich in Mon Repos das Schildkrötenzentrum. Das Mon Repos Turtle Centre widmet sich der Forschung, dem Schutz und der Ausbildung von Meeresschildkröten. Zwischen November und Januar kommen die Schildkröten an Land um ein Nest zu bauen und ihre Eier zu legen. Dieses Spektaktel konnten wir live miterleben. Da die Schildkröten erst aus dem Meer kommen wenns dunkel ist, ging das Zentrum um 19:00 Uhr auf, wo wir dann einer Gruppe zugeordnet wurden. Während die Rangers am Strand nach Schildkröten Ausschau hielten konnten wir im Zentrum diverse Informationen und einen Film anschauen. Nach etwa einer Stunde wurde dann unsere Gruppe aufgerufen und wir wurden im Dunkeln an den Strand geführt. Die Schildkröte hatte bereits ihr Nest gegraben und war dran die Eier zu legen, im Ganzen etwa 120. Währenddem erzählte uns die Rangerin diverses über den Ablauf und beantwortete Fragen. Nachdem alle Eier gelegt waren wurde das Nest mit Sand überdeckt und dann machte sich die Schildkröte wieder auf den Weg ins Meer. Nach etwa zwei Wochen kommt sie erneut und der Prozess wird etwa 4-5 Mal durchgeführt. Im Januar bis März schlüpfen dann die jungen. Es war toll dies einmal miterlebt haben zu dürfen.Read more

  • Day136

    Nachts bei den Schildkröten

    December 14, 2018 in Australia ⋅ ⛅ 26 °C

    Ungeachtet der Wetterlage - von Norden her bahnt sich Zyklon „Owen“ an und von Süden her nähert sich ein Tiefdruckgebiet, was insgesamt zu viel Regen und Wind an der gesamten Ostküste führt - ist gerade Schildkrötensaison 🐢😊 zwischen November und Januar kommen die beeindruckenden Tiere aus dem Wasser an die Strände und legen ihre Eier in den warmen Sand. Nach 6-8 Wochen, von Januar bis März kann man dann das schlüpfen der jungen Schildkröten beobachten. Damit sie ungestört sind passiert das alles im Schutz der Dunkelheit. Aber eins nach dem anderen.
    19 Uhr fanden wir uns bei Mon Repos ein. Das ist die Bezeichnung für einen Strand und die dazugehörige Organisation, die sich hier um Schildkröten kümmert. Es ist der größte Strandabschnitt an der Ostküste Australiens an den See-Schildkröten zum Eier legen kommen. Außerdem kommt hierher der größte Teil der weltweiten Population von „Loggerhead Turtles“ (unechte Karettschilskröte). Von 1.000 Jungen schafft es circa 1 bis zur Geschlechtsreife und wieder zurück an den Strand von Mon Repos. Das dauert im Schnitt 15-20 Jahre auf denen die Schildkröten die ganze Welt umreisen, um dann wieder an den Ort ihrer Geburt zurückzukehren. Pro Nest legen sie 80-130 Eier, welche die Größe eines Tischtennisballs haben, jedoch eine weiche Schale besitzen damit sie nicht kaputt gehen wenn sie die 20cm hinab in die Ei-Kammer fallen. Die Temperatur während des Ausbrütens bestimmt dann über das Geschlecht der Schildkröten. Die kritische Temperatur liegt bei ungefähr 28°C. Im helleren kalten Sand kommen somit mehr Männchen auf die Welt und im dunkleren warmen Sand mehr Weibchen. Ein aktuelles Forschungsprojekt ist es die Temperatur von Nestern durch aufgestellte Sprinkler zu minimieren. Dadurch wird die Chance erhöht, dass die Eier überleben und dass es auch später noch genug Männchen gibt.
    ... während der ganzen Informationen warten wir dennoch gespannt darauf, dass wir endlich an den Strand dürfen. Auch bei dieser Buchung galt „first come- first serve“ und es wurden Gruppen gebildet. Wir sind in Gruppe 4 gelandet, was bedeutet dass die vierte Schildkröte am Strand „unsere“ ist. Wir warten mittlerweile 1,5 Stunden. Gestern waren um diese Uhrzeit schon 4 Gruppen am Strand - bei uns sollte es noch eine weitere Stunde dauern. Später erfuhren wir, dass zwischenzeitlich schon zwei Schildkröten da waren, aber wieder umgedreht sind.
    Um halb 10 wurde unsere Gruppe dann doch noch aufgerufen und vorfreudig reihten wir uns ein zum Strand. Hier war es stockdunkel und das meiste konnte man nur schemenhaft erkennen. Was man jedoch gut erkennen konnte waren die Spuren der riesigen Schildkröten die sich den Strand hinauf gerobbt hatten. Als wir uns der Schildkröte näherten, war diese gerade dabei ihre Ei-Kammer zu graben. Es war wirklich eine riesige Schildkröte! Unser guide schätzte ihr Gewicht auf über 100 Kilo, zum Alter konnte er keine genaue Angabe machen. Während der Phase des Grabens sind sie besonders Bewegungs- und Lichtempfindlich weshalb wir uns im Halbkreis im Dunkeln hinter ihr postierten. Reden in normaler Lautstärke ist dabei kein Problem, denn sie hören an Land sehr schlecht. Was auch immer die Ursache war, unsere Schildkröte fühlte sich nicht ganz so wohl und war auch nicht so zufrieden mit ihrer Ei-Kammer. Sie setzte noch 2 mal neu an aber entschied sich dann doch für den Rückzug ins Meer. Bevor sie den Strand verließ wurden noch schnell die Nummern auf den Titan-Plättchen abgelesen, die an ihren Flossen befestigt wurden um sie zu identifizieren. Etwas Unmut machte sich breit über das etwas abrupte Ende und auch wir ärgerten uns etwas und machten zum einen die große Gruppe (ca. 50 Personen) und das schwer kontrollierbare Verhalten für den „Misserfolg“ verantwortlich.
    Glücklicherweise sind in der Zwischenzeit noch mehr Schildkröten an den Strand gekommen und so konnten wir einen zweiten Versuch unternehmen.
    Diese war etwas kleiner (aber immer noch riesig) und schon fast fertig mit dem Graben als wir sie erreichten. Nach kurzer Zeit fing sie an ihre Eier zu legen und während dieser Phase kann man sie auch bei Licht betrachten ohne sie zu stören. Unser Guide knipste seine Taschenlampe an und ein Team von Wissenschaftlern kam und untersuche die Schildkröte eingehend. Nachdem sie ihre Eier fertig abgelegt hatte, versteckte sie ihr Nest gut und wir folgten ihr auf dem Weg zurück ins Meer. Wirklich toll so nah dabei gewesen zu sein und diese beeindruckenden Tiere mal an Land zu sehen.
    Nachdem die meisten Leute aus unserer Gruppe schon den Rückweg angetreten hatten, konnten wir mit einer handvoll Leute noch eine dritte Schildkröte beobachten, die in der Zwischenzeit an den Strand gekommen war. Jetzt konnten wir nochmal ohne den Trubel der vielen Leute dabei sein. Nochmal ein kleines Highlight zum Schluss 😊.
    Kurz nach Mitternacht traten wir dann unsere Rückfahrt an, um auf einem kostenlosen Zeltplatz in der Nähe des Flughafens zu übernachten. Zum Glück kommen wir durch, ohne das ein Känguru unseren Weg kreuzt.
    Konrad
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Mon Repos

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