„Kaum zu glauben, wenn ein Traum endlich laufen lernt und fliegt.“
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  • Day268

    Brisbane (2011-2211)

    November 22 in Australia ⋅ ⛅ 30 °C

    Da an der Ostküste von OZ spürbar der Sommer einkehrt, sind Unterkünfte sowie Busse / Bahnen ziemlich früh ausgebucht - und ebenfalls deutlich teurer als noch vor X Monaten. Man merkt hier ganz deutlich, es ist der erste ‚richtige’ Sommer nach 2 COVID-Jahren.

    So bin ich etwas sinnfrei von Bundaberg über Nacht nach Brisbane, und habe Noosa zunächst übersprungen, um dann erst nach Brisbane dort hinzufahren. Möchte man als Backpacker gleichzeitig Übernachtungskosten sparen sowie eine halbwegs schlaflose Nacht bekommen - so bucht man übrigens eine Nachtbusfahrt. Diesmal sogar inklusive Polizeieinsatz infolge einer leider mehr oder weniger verlorenen Drogen-Seele…

    Daher war ich am ersten Brissy-Tag dezent deplatziert und bin erst im Laufe des späten Nachmittags halbwegs einsatzfähig gewesen. Die Zeit habe ich mir aber schön im Stadtteil Southbank an der Lagune, dem Fluss sowie kleinen Flaniermeilen vertrieben. Nach der langen Zeit in Kapstadt übrigens noch immer ein besonderes Gefühl, im Dunkeln durch so eine goße Stadt zu laufen.

    Am Montag ging es für mich ins Lone Pine Koala Sanctuary, bisschen Mix zwischen Wildpark und Auffangstation. Vielleicht hatte ich mir von dem Ort bisschen was anderes vorgestellt, aber it is what it is.

    Abends gab es dann auch die erste Reunion aus dem kanadischen Winterwonderland von vor 10 Jahren. Es war super schön, Adam wiederzusehen und in Erinnerungen aus den verrückten 6 Monaten mitten im Nirgendwo in den Rocky Mountains zu schwelgen.
    Die anderen 2,3 Mädels sehe ich dann später noch, wenn es dann in Richtung Melbourne Mitte Dezember geht.
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  • Day264

    Bundaberg | Turtle Center (1711-1911)

    November 18 in Australia ⋅ ⛅ 24 °C

    Passend zu den Kängurus am Strand werden ab November etwas weiter südlich entlang der Ostküste bis zu drei verschiedene Schildkrötenarten zur Ablage ihrer Eier gesichtet.
    In der Nähe der Stadt Bundaberg (bekannt auch für deren Rum 🤤) gibt es das Mon Repos Turtle Center. Tagsüber kann man sich dort über diese einzigartigen Meereslebewesen informieren und dann sogar für abends bzw. nachts Plätze reservieren, um das evtl. stattfindende Eier legen zu begleiten.

    Bisschen Glück ist dabei auch notwendig, da es ja freilebende Tiere sind, die mitunter nur aller 3 bis 6 Jahre dafür an Land kommen. Leider ist die Quote ebenjener weiblicher Schildkröten, die es nach dem Schlüpfen überhaupt bis ins zeugungsfähige Alter schaffen, auch so unfassbar gering, dass diese Tiere durchaus Hilfe benötigen. Leider auch wieder durch menschliche Ursachen - bspw. Fangnetze oder durch die zunehmende Lichtverschmutzung.

    Interessanter Fakt: die Temperatur des Sandes wirkt sich auf die Ausbildung des Geschlechts aus. Je wärmer der Sand, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auf weibliche Schildkröten. So kommt es nun im Mon Repos Center dazu, dass Eier in speziellen Vorrichtungen im Schatten platziert werden, um eine Art Ausgeglichenheit beim Geschlecht der kleinen Schildis zu erreichen. Auch hier hat der Klimawandel also leider seine (bösen) Finger mittlerweile im Spiel. 😔

    Mein Roomie Michèle und ich waren ab 19 Uhr im Turtle Center und harrten zunächst bis 23 Uhr aus, um am Strand den schönen Sternenhimmel zu bestaunen. Bis dahin leider keine 🐢.
    Doch dann kurz vor Mitternacht die frohe Nachricht, 2 Weibchen wurden am Strand gesichtet! Einmal eine Loggerhead und eine Flatback Schildkröte.
    Nachdem ich in den vergangenen Monaten ja bereits mehrfach diese faszinierenden Tiere beim Tauchen sichten durfte, war dies noch einmal ein Erlebnis der besonderen Art. 😌
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  • Day262

    Mackay | Cape Hillsborough (1511-1711)

    November 16 in Australia ⋅ ⛅ 29 °C

    Circa eine Dreiviertelstunde entfernt von Mackay befindet sich der Cape Hillsborough Nationalpark. Dort hüpfen bei Sonnenaufgang ein paar Kängurus am Strand entlang und erfreuen sich am schmackhaften Seegras.
    Bzw. auch an den Pellets der Ranger, welche bei Food-Mangel etwas unterstützen, sodass die Skippys nicht hungern müssen.

    Hat sich definitiv gelohnt, 3:30 Uhr aufzustehen, auch wenn ich im Moment des Weckerklingelns kurz an meiner Zurechnungsfähigkeit bei der Entscheidung zu diesem Vorhaben gezweifelt hatte. 🫠😄
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    Traveler

    bring sie alle mit 🤩

    Traveler

    nur die gaaaanz kleinen, sonst sind die Hinterläufe zu groß 😅

    Traveler

    na gut, das ist ein Kompromiss 😋

     
  • Day261

    Airlie Beach | Whitsunday Islands

    November 15 in Australia ⋅ ⛅ 27 °C

    Segeln um die einzigartigen Whitsunday Islands, der nächste Punkt auf meiner OZ-Bucketlist. Der Wind, den wir eine Woche vorher noch beim liveaboard zu viel hatten, der fehlte uns leider an allen drei Tagen - also tuckerten wir nur motorisiert um die Inseln. 🫠🫤

    Nichtsdestotrotz gab es gute Stimmung unter uns ca. 20 Passagieren und den 4 Crew-Mitgliedern auf unserem Segelboot „Broomstick“. Allesamt auch wieder junge Leute - bunt gemischt aus Kanada, Großbritannien, Dänemark, Niederlanden, Deutschland natürlich und auch Australien.

    Es gab an den drei Tagen einen bunten Mix aus im Meer planschen, bisschen chillen auf kleinen Sandbänken (und gefühlt dabei zerfließen in der Sonne), an verschiedenen Orten schnorcheln, die nächsten beiden unfassbar schönen Sonnenuntergänge vom Wasser aus bestaunen, ein bisschen an Land hiken + Aussicht genießen und natürlich am einzigartigen Whitehaven Beach schwimmen und Fotos machen.
    Tatsächlich habe ich es geschafft, mich an diesen drei Tagen auf See NICHT zu verbrennen. Ganz großen Dank an die 50+ Sonnencremes in Australien. Die wissen echt, was sie herstellen. (müssen - die UV-Strahlen ballern hier noch einmal anders)

    Ich hatte auf Fiji ja bereits verkündet, dass ich evtl. mal professionelle Hängematten-Testerin werde - neue Bestnote: Hängematte auf einem Segelboot. Im Sonnenuntergang. Mit top musikalischer Begleitung von unserem Skipper Blake.

    Zwei Tage vor und einen Tag noch nach dem Trip war ich einfach so in Airlie Beach unterwegs. Ein durchaus feierfreudiges Örtchen. Leider war an dem Montag, als wir Broomstick-Crew uns noch abends an Land wieder trafen, eher tote Hose. Aber wer weiß, wie das sonst wieder geendet hätte…

    Funfact: Die Welt ist wohl wirklich ein Dorf - oder ich kenne einfach doch ziemlich viele verschiedene Menschen. Mit auf der „Broomstick“ war ein Mädel, die vor 6 Jahren in Mexiko mit „meinem“ ehemaligen Werkstudi zur Schule gegangen ist, als deren Eltern dort Expats waren. Verrückt. 😄
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  • Day256

    Von frühsommerlichen Temperaturen in Christchurch ging es für mich ins tropische Cairns in den Nordosten Australiens.

    Cairns ist bekannt für den Start vieler sogenannter „liveaboards“ für das Great Barrier Reef - also Boote, die für mehrere Tage auf See sind und quasi nur SCHLAFEN ESSEN TAUCHEN auf dem Programm steht. An vier Tagen war ich mit den Leuten von DIVERS DEN auf der OceanQuest 🛥 unterwegs.
    Jeden Tag ging es 8:30 Uhr // 10:30 Uhr // 15:30 Uhr // 19 Uhr (Nachttauchen) raus ans Riff. Kein Muss allerdings, so wie man sich eben gerade fühlte. Gut geschlafen in den Kabinen haben wir aber alle definitiv nach den intensiven Tauch-Tagen. 😴 🤿

    Wir haben am Norman und Saxon Reef 🪸 Halt gemacht. Leider war uns das Wetter, vor allem aber der Wind (> 30 Knoten), eher nicht so wohl gesonnen. Unser liveaboard schwankte ziemlich und die Einstiege zum Tauchen waren mitunter semigeil, da die Wellen es uns nicht immer leicht machten.
    Infolgedessen war die Sicht auch nicht 20-30 Meter, aber immerhin ca. 10 - geht auch natürlich!
    Ich erspare euch mal Content von 4 Tagen Unterwasser an dieser Stelle. Aber ein kurzer Snippet von Mo und mir sowie meinem liebsten kleinen Blaupunktrochen, leicht versteckt im Sand 🥰 und noch paar Impressionen von der OceanQuest gibt’s aber schon. Das Video, wie wir von Chris & Natalie im Dingy abgeholt und durch’s Meer gezogen werden mussten, da wir die Ankerleine zum eigentlichen Aufstieg verfehlten, gibt’s dann auf Anfrage nächstes Jahr zu sehen. 😄

    Die Crew von DIVERS DEN sind allesamt auch coole junge Leute, teilweise ebenfalls Backpacker oder Auswanderer, sodass ich Montagabend mit zum Feierabend-Bierchen von denjenigen, die das Boot an dem Tag verließen fürs Wochenende, eingeladen wurde.
    Mit Morena, die mein Roomie auf’m Schiff war, sowie Vanessa, die ich aus Wellington bereits kannte, wurde an den beiden darauffolgenden Abenden auch noch diniert und diverse Drinks genossen. Man trifft sich dann doch irgendwie früher oder später wieder. 😄

    Im Norden von Cairns gibt’s den süßen Ferienort Palm Cove mit einem ziemlich schönen Strand. Aber Obacht: so gut das alles auch aussehen mag, leider wird die Schönheit durch teilweise sehr gefährliche „Stingers“ (Quallen) getrübt. Daher entweder immer den Stinger-Suit beim Baden anziehen (obgleich der 27/28 Grad Wassertemperatur) oder in extra ein- bzw. abgezäunten Bereichen schwimmen gehen.

    Nach knapp 10 Tagen rund um Cairns ging es für mich mit dem Greyhound-Bus ca. 10h nach Airlie Beach. Ein weiterer Punkt meiner OZ-Bucketlist steht an: Segeln um die Whitsunday Inseln! ⛵️

    Ach und noch etwas: es ist dezent surreal, auf dem iPhone-Display November zu lesen und gleichzeitig bei > 30 Grad draußen zu sein. 😄
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  • Day247

    Christchurch 2.0 (3010-0111)

    November 1 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Dort, wo wir uns vor drei Wochen kennengelernt hatten, haben Sil und ich uns zum Ende unseres Trips durch Neuseeland auch noch mal wiedersehen können. Beide sichtlich begeistert, wie auf dem Bild zu sehen.

    Während es für ihn zurück in die Niederlande geht, fliege ich nun ins Land der Kängurus 🦘und Koalas 🐨.

    Es stehen jetzt zum Einläuten des „Grande Finale“ in Australien gleich zwei einzigartige Trips an: 4 Tage auf einem Tauchboot am Great Barrier Reef und danach gleich noch 3 Tage Segeln um die Whitsunday Islands. Googelt diese gerne mal! 🏝

    Und dann werde ich nach 10 Jahren noch meine lieben Aussie-Freunde aus meiner Zeit in Kanada endlich wiedersehen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich darauf freue. 🥹
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  • Day245

    Lake Tekapo (2810-3010)

    October 30 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Lake Tekapo ist einer dieser Gletscherseen in Neuseeland, der bei richtigen Lichtverhältnissen so unfassbar türkis schimmert, dass es schon fast wieder surreal erscheint.

    Ich habe mir hier noch einen Tag in den „Tekapo Springs“ mit Sauna und Hot Tubs bei bester Aussicht auf den Lake Tekapo sowie die umliegenden Berge gegönnt.

    Ansonsten versuchte ich noch bestmöglich, gegen meine Prokrastination anzukämpfen und diverse Dinge für die nächsten Tage zu organisieren bzw. zu buchen. Es steht demnächst ja wieder ein neuer Länderpunkt an.
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  • Day243

    Queenstown 2.0 (2710-2810)

    October 28 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Da ich meinen Mitsubishi in Queenstown wieder abgeben musste, gab es dort noch mal ein kurzes Wiedersehen mit Lisa, die ich in Fox Glacier kennenlernte.

    Zur Feier des Tages ging es zuerst ins „Paddy Gaddy“, ein Asian Fusion-Restaurant und danach für einen Drink bzw. einer quasi obligatorischen Teekanne noch in die World Bar, wo wir in der vergangenen Woche zur Silent Disco waren.Read more

  • Day241

    Mt. Cook Nationalpark (2410-2710)

    October 26 in New Zealand ⋅ ☁️ 9 °C

    Ein weiteres Ziel, welches noch ganz oben auf meiner Liste für Neuseeland stand, war der Hooker Valley Track im Mt. Cook Nationalpark.
    (ja, der Trail heißt tatsächlich so 🤭)

    Petrus hat sich meiner erbarmt und ich konnte gänzlich trocken einen Nachmittag lang diese einzigartige Natur genießen. Auf den Bildern ist glaube auch ganz gut zu erkennen, wie sich mit voranschreitender Zeit die tiefhängenden Wolken verzogen und die Sonne ☀️ uns Wanderer mit ihren Strahlen beglückte.

    Tatsächlich gefiel mir das eher mystische mit den Wolken anfangs sogar noch ein bisschen besser. 👀
    Unterwegs konnte ich auch an einer etwas weiter weg gelegenen Felswand eine Lawine erspähen - ziemlich laute Geräusche, die da erzeugt werden.

    Ansonsten genoss ich den ein oder anderen guten Drink sowie Kaffeespezialitäten in Twizel und freute mich über ein kurzes Wiedersehen mit Rob, der seit Wānaka auch zur travel family gehörte.

    🎵: Lstn - Multi
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  • Day239

    Kinloch | Glenorchy (2310-2410)

    October 24 in New Zealand ⋅ 🌧 6 °C

    In der Area Kinloch | Glenorchy wollte ich eigentlich diverse Herr der Ringe-Locations besichtigen und in dem Valley auch reiten, aber leider haben sowohl der Feiertag als auch dann noch das richtig bescheidene Wetter meine Pläne sabotiert.

    Naja, ein bisschen Mittelerde-Atmosphäre konnte ich dann aber zumindest trotzdem festhalten. 😄
    Die Bilder und Videos werden besonders in diesem Footprint 👣 schon wieder der Realität so absolut gar nicht gerecht.

    🎵: Howard Shore - The Great River
    (aus: LOTR - The Fellowship Of The Ring)
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    Traveler

    Capo würde es 🙌