Canada
Vancouver Harbour SPB

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621 travelers at this place
  • Day48

    Rückblick

    October 17, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

    Am 1. September bin ich hier in Vancouver angekommen. Seid dem sind 7 Wochen vergangen. Ich sitze gerade in Vancouver Yaletown auf einer Bank mit Blick auf den Yachthafen und versuche das Wirrwar in meinen Kopf mal in Worte zu fassen. Den Morgen geht es weiter nach Victoria. Wir verlassen Vancouver und werden nur noch kurz auf Durchreise nach unseren Roadtrip hier sein, um noch die letzten Einkäufe und organisatorischen Dinge zu erledigen. In den letzten Wochen konnte ich schon viele Einblicke in die Kultur, die Sprache und die Unterschiede zu Deutschland sammeln. Und ich muss eins sagen. Den Titel "Lebenswert" hat sich diese Stadt zu Recht verdient. Das macht sich natürlich in den Unterhaltungskosten stark bemerkbar. In Vancouver findet man zum einen die Moderne mit ihren großen gläsernen Fassaden der Hochhäuser und zum anderen die Natur, welche man in den vielen Parkanlagen und der Umgebung von Vancouver erleben kann. Die Stadt wirkt sehr ruhig mit ihren gerade mal 600. 000 Einwohner. Ob es in Nicht-Corona-Zeiten auch so ist, wenn die Touristen die Stadt erobern, kann ich nicht einschätzen. Was man hier stehts vermisst, ist die schöne Altstadt, welche man aus europäischen Städten gewohnt ist. Dafür gibt es aber jede Menge andere schöne Plätze und tolle Lokale, wo Gastfreundschaft größer geschrieben ist, als in Deutschland.
    Nach der Quarantäne startete ich bei Pristine Labour zu arbeiten. 4 Wochen harte Arbeit auf einer kanadischen Baustelle liegen jetzt hinter mir. Und ja was soll ich sagen... Sie liegen hinter mir😁 Zu meinen Aufgabengebieten, welche oftmals an Sinnhaftigkeit sehr zweifelhaft waren, zählten: den Boden mit der Schleifmaschine zu schleifen, Müll einsammeln (damit sind auch große Zementbrocken, Holzplatten etc. gemeint), Abkleben von Teppichen, Möbeln und Laminat, Reinigungsarbeiten wie Staubsaugen und meine "Lieblingsbeschäftigung", Zäune verrücken. Ein Meter vor, Zwei Meter zurück, gefühlt jeden zweiten Tag. Vor einer Woche sollte ich mit Niko einen Haufen Holzleisten umlagern. 10 Minuten nachdem wir den Arbeitsauftrag bekommen hatten, schickte uns Jay (Chef Nummer 1) zu einen Baggerfahrer, welcher unsere Hilfe brauchte. Dieser bat uns den Haufen Zäune, welcher in seinen Arbeitsbereich lag, 10 Meter weiter hinter zu tragen und diese dort wieder zu stapeln. Gesagt, getan und Niko und Ich starteten mit dem Umschichten der nicht ganz leichten und unhandlichen Zäune. Nachdem die Hälfte der Zäune umgelagert war, schrie es von oben: "Hey was macht ihr da, ich brauch da Platz". Also begannen wir die nicht ganz leichten und unhandlichen Zäune 20 Meter weiter hinter zu tragen und diese dort zu lagern. Meine Laune war dementsprechend nicht mehr ganz auf so guten Niveau. Als wir endlich alle Zäune um 30 Meter verrückt hatten, kam Pearl (Chef 2) mit ernster Miene zu uns. Sie fragte in strengen Ton, was wir hier machen?! Wir erklärten ihr die Situation, dass wir den Auftrag vom Baggerfahrer haben und sie fragte uns mit einen noch strengeren Ton, wer hier der Boss ist und machte uns unmissverständlich klar, dass sie den Ton angibt. Danach sagte sie mit freundlicher Stimme, das wir alle Zäune nach der Arbeit vom Baggerfahrer wieder zurück tragen müssen. Meine Laune war im Keller. Kurz darauf hieß es Zementbrocken wegräumen, welche uns der Baggerfahrer freundlicherweise direkt in die Schubkarre lud, weil diese nicht tragbar waren. Zu den verfügbaren Schubkarren und dessen Zustand verkneife ich mir jetzt mal jeglichen Kommentar. Also fuhr ich mit den nicht ganz so leichten Schubkarrenladungen in der völlig verbogenen und verzogenen Schubkarre los, quer übers Gelände, erst Asphalt, dann über Sandboden. Mein Launetief hatte die nächste Stufe erreicht. Wenn zu diesen Umständen noch jeder der an mir vorbei läuft, mich fragt "How are you? " Dann könnte es mit der inneren Ruhe auch gleich ganz vorbei sein. Ich antworte stehts, wie es mir beigebracht wurde, auf die durchaus freundlich gemeinten Anfragen, welche aber auf mich zu diesen Zeitpunkt eher provokant wirkten, mit einen erzwungenen "Fine, thank you". Dachte mir aber insgeheim: "Vorsicht, ganz dünnes Eis". Nachdem ich meinen Auftrag erfüllt hatte, war es Zeit für die Pause (welche ich auch dringend nötig hatte). Nach der Pause ging es weiter und Pearl meinte zu Niko und mir, dass wir doch bitte die grünen Zäune mit den blauen Zäunen tauschen sollen, weil diese doch schöner aussehen. Herzlich Willkommen in Etage Nummer 3 des Launetiefs! Und ab gings... Alle Zäune 30 Meter wieder vor getragen, grüne Zäune abgebaut (weil sie nicht schön genug für eine Baustelle sind) und blaue Zäune aufgestellt. Fix und fertig ging es an diesen Tag 15.30 Uhr Nachhause. Diese und so einige andere Situationen konnte ich erleben. So sehr ich manchmal geflucht habe, jetzt im Nachhinein gibt es allerhand zu Lachen und zu Schmunzeln. Dennoch waren alle Mitarbeiter immer repsektvoll, dankbar und freundlich. Natürlich gab es das ein oder andere Späßchen auch. Die Zeit war hart, aber dennoch möchte ich diese Erfahrung nicht missen. Jetzt geht es weiter nach Vancouver Island und wir sagen "Tschüss" Vancouver und freuen uns auf neue Abenteuer.
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    Ines Mehnert

    Ich wünsche dir eine schöne Zeit in Vancouver Island mit vielen tollen Eindrücken und hoffentlich vielen Fotos für uns.

    10/18/20Reply
     
  • Day182

    Großstadtleben

    February 28 in Canada ⋅ ☁️ 6 °C

    Etwas nervös startete mein Morgen. Gestern Abend habe ich versucht alle meine Sachen wieder in meine Rucksäcke zu bekommen. Auch dieses Mal hat sich mein Rucksack wieder als wahres Raumwunder erwiesen. Dennoch komme ich langsam an die Grenzen des Möglichen und das Packen beginnt allmählich zu nerven. Ich habe beschlossen, in Vancouver noch einmal eine Inventur zu machen und alles unnötige zu verschenken oder zu verschicken, sonst wird unser bevorstehender Roadtrip eine Tortur. Zu meinem Glück musste ich auch noch meinen Snowboardhelm, mein Snowboard und meine Snowboardboots mit nach Vancouver nehmen. Gegen 11.20 Uhr ging ich, beladen und behangen wie ein Kaufmannsladen, zum Checkout. Taxi oder den Berg hinunter laufen??? "Ach komm, nur die Harten kommen in den Garten" oder in dem Fall in den Bus. Durchnässt und konditionell am Ende erreichte ich den Bus. Einen letzten Blick auf die Pisten. Ein letzter Blick auf den Ort, welcher seit November meine Heimat war. Ein bisschen demütig war ich. So viele tolle Menschen und so viele tolle Erfahrungen, die ich jetzt wieder einmal gegen das große Unbekannte eintausche. Whistler, definitv das Beste was mir passieren konnte.

    Der Bus war ziemlich voll. Während der zweistündigen Fahrt, fielen mir immer mal wieder die Augen zu. Immer wieder musste ich mich selbst wach halten und mir sagen, dass man bei solch einer Landschaft nicht einfach schlafen kann.

    In Vancouver angekommen wartete bereits Verena etwas durchgefroren an der Haltestelle. Zusammen ging es zu unserem Hostel mitten im Zentrum der Stadt. Nach einem kurzen Päuschen, habe ich schnell mein Snowboard und meine Boots verkauft. Danach ging es zum Friseur. Endlich sehe ich wieder aus wie ein Mensch.

    Nach einen gemütlichen libanesischen Abendessen ging es zurück ins Hostel.
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  • Day18

    Erster Kontakt mit Einheimischen

    September 17, 2020 in Canada ⋅ 🌙 18 °C

    Heute klingelte 07.30Uhr der Wecker. Völlig geschafft mit schmerzenden Beinen standen wir auf. Bereits 10Uhr hatten wir einen Termin in der Innenstadt bei dem Immigration Office, um unsere Sozial-Indifikations-Nummer zu erhalten. Nach ein paar Telefonaten in die Heimat ging es gegen 08.45Uhr los. Diesmal hatten wir auch schon mehr Orientierung als gestern. Im Sinclair Center angekommen, ging es gleich zum Immigration Office. Dort begrüßte uns ein älterer Herr in Security Uniform und Dank unseres Termins durften wir auch gleich an allen Leuten in der Schlange vorbei und an die zweite Stelle. "Express Vorrücken" sozusagen. Dann ging alles ganz schnell. Verena und Ich wurden getrennt, dann gab es ein paar Fragen hier, etwas auszufüllen da und schwupp di wupp hatten wir unsere Nummer. Jetzt hatten wir 5 Stunden Zeit bis zum nächsten Termin bei der Bank. Wir wollten zum Granville Island Public Market. Eine riesige Markthalle mit allerhand köstlichen Leckereien zu saftigen Preisen, welche auf einer kleinen Insel lag, wo allerhand Kunst- und Souvenierläden, sowie eine Brauerei angesiedelt sind. Aber erstmal liefen wir sehr weit durch die Innenstadt Vancouvers. Die großen modernen Hochhäuser faszinieren mich. Ich bin öfters angehalten, um die wahnsinnige Skyline und moderne Architektur zu bewundern. Bei manchen Haus fragt man sich wie dieses überhaupt stehen kann. Angekommen im Granville Island Market lief uns das Wasser im Mund zusammen. Bei den Preisen mussten wir aber der Realität ins Auge fassen und unseren Heißhunger im Zaun halten. Dazu kamen die leckersten Gerüche. Jeder Stand roch anders und an jeden Stand sagten wir, das muss ich haben. Nach einer Runde durch die komplette Halle entschied ich mich für einen "Black Forrest Cake",... eine Stückchen Schwarzwälder Torte. Tatsächlich scheint die deutsche Küche hier weitverbreitet. Besonders deustche Wiener sind hier sehr begehrt, sehen irgendwie aber trotzdem nicht so aus wie unsere. Beim Stand mit den sauren Gurken, habe ich aber das Spreewaldschild vermisst. Nachdem wir uns unsere Leckereien gekauft haben, setzten wir uns ans Pier und aßen genüsslich vor einer Möwe, welche auf unser Essen gierte. Plötzlich sprach uns ein Mann an, welcher uns in Interaktion mit der gierigen Möwe beobachtete. Daraus wurde schnell ein interessanter Austausch und wir unterhielten uns über eine halbe Stunde. Ganz beflügelt von der passablen englischen Konversation verabschiedeten wir uns und gingen nach einem kurzen Rundgang zum Wasser, um mit den Wassertaxi (kleine süße Nussschale) zum anderen Ufer überzusetzen. Dann ging es entspannt zu, wir setzten uns auf eine Bank im Park mit Blick auf das Wasser und genossen die Sonne, welche durch den Nebel blinzelte. Dann gingen wir am Wasser entlang und machten uns auf den Weg zur Bank. Dort hatten wir 15Uhr einen Termin um ein kanadisches Konto zu eröffnen. Verena und Ich wurden von zwei Bankangestellten in unterschiedliche Räume gerufen und der Spaß ging los. Es ist ja schon in Deutschland nicht ganz einfach alles bei der Sparkasse zu verstehen. Hier war es nicht gerade besser. Die Masken taten das Ganze nicht gerade fördern. Nach einer reichlichen halben Stunde war es geschafft und wir sind nun stolze kanadische Bankkontenbesitzer. Etwas demotiviert von der schlechten Konversation gingen wir mit kurzen Zwischenstopp bei Walmart in unsere Unterkunft. Ich hoffe das mein morgiges telefonisches Bewerbungsgespräch eher so verläuft wie mit dem Fremden am Pier und nicht wie mit dem Bankangestellten. Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Tag und wir sind um so manche Erfahrung reicher.Read more

    Ines Mehnert

    Sieht sehr lecker aus, dein Törtchen!

    9/18/20Reply
     
  • Day21

    Abendspaziergang in Vancouver

    September 20, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Hier ein paar Fotoaufnahmen von unserem heutigen Abendspaziergang. Dieser sollte eigentlich mit einen Barbesuch enden. Allerdings haben wir heute erfahren das Morgen Arbeitstart ist. Dennoch gab es einen kleinen Halt in der Granville Brewery. Das wird eine unruhige Nacht. Ich bin ganz schön aufgeregt.Read more

  • Day20

    Last Day

    September 18, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 17 °C

    Well we disembarked the ship without incident, we even made it to breakfast today.

    The transfer to the airport was uneventful. But we’re 6 hours early for check in and 9 hours early for our flight. 😳

    So what are the young ones of the tour group to do???
    Lachlan & I jumped on the Skyrail and headed back into Vancouver.
    To say it’s weird on a train again is an understatement...... BUT ...... for the train to not have a driver 😳

    Once we got over that we just enjoyed the ride.

    We wander around in the sunshine through Gastown & Waterfront, we spot Roger’s Chocolates & the Steam Clock. We’re a little over walking so head back to the airport - let the waiting game begin.
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    Carolyn Arch

    Yah!!! Wandering... best thing ever! Beautiful weather for it. Seeing exciting things again. “Yep, it is all amazing” last looks ... and back to the airport. Great holiday. Fantastic memories. Wonderful blog. Safe trip home xxxx

    9/18/19Reply
    Carol May

    Hi sounds like you have had a wonderful time lots to talk about when you get home .

    9/18/19Reply
    Andrew From Eastlink

    Back on land, might be early for the flight BUT that means you have time to explore. Great option, Skyrail into Vancouver……….enjoying the sunshine and meandering through the streets thinking “WOW I’ve been to Canada & Alaska” Great memories and time spent together. Safe travel home everyone.

    9/18/19Reply
     
  • Day17

    Endlich unterwegs...

    September 16, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

    Die letzte Woche ging schnell vorbei. Neben dem üblichen Zeitvertreib wie Filme schauen und Sport im Garten, hatten wir ein Videotelefonmeeting mit unseren Arbeitgeber und haben auch schon begonnen uns anderweitig zu bewerben. Doch heute war es endlich soweit. Die 14 Tage Quarantäne waren vorbei und wir haben sehnlichst auf diesen Tag hingefiebert. Gegen 9.00Uhr sind wir aufgebrochen mit der Mission den Baumarkt zu finden und uns zwei Bauhelme zu kaufen. Mit schlapprigen Knien lief ich mit Verena die Straße hinunter. So viel Bewegung war man gar nicht mehr gewohnt. Im Baummarkt angekommen fragte ich mit ein paar Sprachbarrieren den Verkäufer nach den Bauhelmen. Kurzerhand waren diese in Gang 12 ausfindig gemacht. Nachdem wir alles in unserer Unterkunft abgeladen hatten, ging es zum Skytrain. Das ist ein selbstfahrender Zug (ohne Lokführer), welcher uns direkt nach Downtown (Zentrum) brachte. Bereits am Ticketautomaten hatten wir uns allerdings schon als Touristen geoutet. Im Zentrum angekommen waren wir von der Größe erst einmal überwältigt. So groß hätte ich mir Vancouver nicht vorgestellt. Auf der Karte sah alles so klein aus. Pustekuchen! Wir standen direkt am Hafen, ringsherum um uns riesige Hochhäuser, in der Ferne konnte man große Frachtschiffe im Nebel erkennen und die Sonne hatte Mühe gegen den Nebel anzukommen. Schnell war eine Richtung ausgemacht und ab ging die Post. Nach einer halben Stunde Fussmarsch mit einigen Zwischenstopps entschieden wir uns dazu ein Fahrrad auszuleihen. Richtig nicht zwei Fahrräder, ein Fahrrad... um genau zu sein ein Tandem 😂 Ich war zuerst am Lenker. Wir fuhren los und hatten eine Menge Spaß. Gerade aus ging es halbwegs gut, in den Kurven sahen wir aber eher aus wie bei 1.8 Promille. Nach einiger Zeit hatten wir dann den Dreh raus und konnten den ca. 10km langen Seawall rings um den Stanley Park genießen. Die Luft des Ozeans ließ Urlaubsgefühle wach werden. Wir radelten, machten Fotostops und genossen den vernebelten Blick auf den pazifischen Ozean. Nach zwei Stunden kamen wir verschwitzt wieder an der Ausleihstation an und es ging weiter nach Gastown (ältestes Viertel in Vancouver). Mit Karten bewaffnet zogen wir los und wirrten umher. Dann ein 20ig minütiger Zwischenstopp im Handyladen um eine kanadische Sim-Karte zu holen. Unser Ziel war Chinatown (chinesisches Viertel), aber irgendwie wurde die Gegend immer komischer. Immer mehr Obdachlose und drogenabhängige Menschen begegneten uns. Erst Einzelne und dann immer größere Gruppen die überall auf dem Boden rumlagen oder an uns vorbei taumelten. Wir fühlten uns nicht mehr so sicher...wir mit der großen Kamera um den Hals hängend und unseren Stadtplänen in der Hand. Einmal abgebogen waren wir schnell wieder in sicheren Gefilden. Dann sahen wir ein Wahrzeichen der Stadt. Die dampfbetriebene Uhr in Gastown. Kurz verweilten wir. Machten ein paar Fotos und dann ging es weiter. Ganz wollten wir Chinatown noch nicht aufgeben. Beim zweiten Anlauf hat es dann geklappt. Plötzlich sahen wir Häuser mit chinesischen Dächern. Ein paar Straßen weiter dachte man, das ist Peking und nicht Vancouver. Viele Läden hatten zu und so richtig einladend war es nicht. Wir gingen in ein Restaurant und bekamen leckeres Essen, welches aber sehr scharf war. Wir beschlossen unseren Sightseeingtrip für heute zu beenden. Auf dem Weg zum Skytrain liefen uns noch etliche Obdachlose und drogenabhängige Menschen über den Weg. Es hatte einen Faden beigeschmackt. Man läuft durch die Straßen, kauft sich dies und das, geht in schicke Restaurants und sieht dann so viele Menschen, die so kaputt aussehen und gar nicht mehr am Leben teilzunehmen scheinen. Innerhalb von einer Stunde waren wir dann wieder mit vielen Eindrücken und Bildern im Kopf bei unserer Unterkunft. Ich glaube hier gibt es noch so einiges zum Entdecken...Read more

    Claud Dia

    Tolle Bilder 😁

    9/18/20Reply
    Claud Dia

    😍😍😍😍😍

    9/18/20Reply
    Claud Dia

    Ich nehme das blaue

    9/18/20Reply
     
  • Day2

    Ernüchternd

    September 1, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

    Mit dem Taxi ging es quer vom Flughafen durch die Stadt, wo wir nach 25 Minuten Fahrzeit an unserer Unterkunft ankamen, welche nun für 18 Tage unser Zuhause sein soll. Unser gebuchtes AirBnB (Wohnung) lag im Hinterhof eines Einfamilienhauses. Der Vermieter hatte mir geschrieben, das der Zugang zur Wohnung vom Garten hintern Haus erfolgt und die Wohnung offen wäre. Zuerst wagten Verena und Ich uns etwas zögernd in den Garten. Dann standen wir vor zwei Türen und probierten diese zu öffnen. Eine war offen und wir betraten unser kleines Appartment. Doch unsere Begeisterung nachts 3Uhr nach deutscher Zeit hielt sich in Grenzen. Es war sehr dreckig. Überall lagen Haare in sämtlichen Längen und Farben herum, in der Küche war alles krümelig und verklebt. Dann begannen wir die Schränke zu öffnen, fast jeder Schrank war vergilbt oder verdreckt. In der Badewanne konnte man noch gut erkennen, was beim Duschen vom Vorgänger alles runter gekommen ist. Im hinteren Zimmer hatte der Boden schon einen grauen Staubbelag. Dann ziemlich zügig fasten wir den Entschluss: JETZT WIRD GEPUTZT!!!! Zur Verfügung standen uns ein ziemlich ekliges Minihandtuch, ein gelber noch ansehnlicher Schwamm, eine Flasche Handdesinfektion, eine halbe Flasche Fit, eine halbe Rolle Küchenpapier und Papiertaschentücher. Mittlerweile war es halb Vier nach deutscher Zeit und wir begannen zu Fegen, zu desinfizieren und schließlich uns einzurichten. Aufgrund unserer Müdigkeit haben wir das Putzen der Küche auf den nächsten Tag verschoben. Essen gab es ja eh keins. Das wurde erst am nächsten Tag geliefert. Nachdem wir in Badeschlappen geduscht haben, ging es dann relativ schnell ins Bett. Natürlich mit Schlafsäcken und untergelegten Handtuch. Bettwäsche gab es nicht und auf der Tagesdecke war man auch nicht der erste Gast. Die erste Nacht war bereits 3Uhr wieder vorbei. Der Jetlag war da.Read more

  • Day40

    Bye bye USA, hello Canada!

    June 15, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

    Hallo aus Vancouver!
    Ein anstrengender Reisetag liegt hinter uns. Nach dem Frühstück ging es mit dem Wagen nach Jackson zum Flughafen. Dort haben wir erst mal unser lieb gewonnenes Mietauto abgegeben, bevor wir auf unseren Flieger nach Salt Lake City gewartet haben. Von dort haben wir den Anschlussflug nach Vancouver genommen, der erst nach 21:00 Uhr hier gelandet ist. Ein Fahrer hat uns ins Hotel gefahren, und jetzt geht‘s gleich ins Bett 🥱. Morgen dann die erste Erkundungstour in dieser angeblich wunderbaren Stadt 😃. Mit angekündigten 18 Grad Höchsttemperatur wird es vergleichsweise frisch werden. Aber: Es wird auch sonnig ☀️😎Read more

  • Day185

    Kurzer Zwischenstop

    March 3 in Canada ⋅ ⛅ 8 °C

    In Vancouver vergingen die letzten Tage wie im Flug. Viel Zeit für Ausflüge blieb uns nicht. Wir machten einige Erledigungen und bereiteten unseren Roadtrip vor. Dennoch blieb etwas Zeit für frühlingshafte Spaziergänge in Downtown und Richmond.Read more

  • Day13

    Bye bye Victoria

    September 11, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 14 °C

    Up early as bag pull is 6:30. Down for breakfast & before we know it we’re on the coach heading for the Ferry. Mainland Vancouver here we come. The Ferry ride is relaxing and fairly uneventful. Then the mad dash back to the coach to disembark the Ferry. Our Driver Heather weaves through the traffic to get us to the Cruise liner - she’s ace.

    Then the whole boarding process starts. First scan point we’re left standing waiting for our luggage to come through - long story short mums souvenir set off the scanners. Before we knew it all the security personnel that initially wanted to arrest mum were now having photos taken with her. What a turn of events. That check pointy
    down we move to the next one.
    It’s long and arduous- we find out much later on that the US Customs system went down while two cruise liners full of people are trying to board. Needless to say there are some very cranky people. And if they aren’t cranky they had sore feet.

    We make it to our room, it’s not quite ready but we do our best to settle in. Once we unpack cases and put things away it’s more liveable.

    Dinner is booked for 5:30 each night, it’s s little early but I’m sure we’ll get used to it.

    I’d organised flowers & baileys for mum - at least the room smells fabulous & we have a night cap 🍹
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    Andrew From Eastlink

    Hope your mums souvenir wasn’t that police patch she got hahaha. You’re onboard and booked into your cabin, relax and then go and EXPLORE !!!! Enjoy it all.

    9/12/19Reply
    Andrew From Eastlink

    I love this photo, it says farewell.

    9/12/19Reply
    Andrew From Eastlink

    What souvenir ???? I’m a grandma.

    9/12/19Reply
    3 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Vancouver Harbour Seaplane Base, Vancouver Harbour SPB, CXH, CYHC