A 89-day adventure by Thisie & Laura
  • Day87

    Rückflug

    November 6 in the United States ⋅ ☁️ 5 °C

    Um 5 Uhr Ortszeit klingelte unser Wecker in Kahului. Schnell noch die restlichen Sachen in den Koffer gepackt, mehrfach gecheckt auch wirklich nichts zurück zu lassen und rein in den Mietwagen. Gefühlt zum ersten Mal in unserem gesamten Urlaub sahen wir den Sonnenaufgang. Langsam wurde es hinter dem Berg heller und heller. Auf der Straße war wenig los, sodass wir schnell bei der Autovermietung waren. Zu Fuß gingen wir die 3 min zum Flughafen. Kurzes Zittern bei der Kofferaufgabe, doch die Koffer waren leicht genug zur Mitnahme. Also ab in die Kontrolle: alle Sachen aufs Band, Schuhe aus und ab durch den Scanner. Zwischen der Autoabgabe und dem Eintreffen am Gate waren ganze 30 min vergangen. So schnell waren wir wirklich noch nie.
    Im Flieger gab es kurz eine Verwirrung. Denn auf unseren Plätzen saßen Kinder. Diese hatten auf ihren digitalen Tickets die gleichen Sitzplätze wie wir. Also eben einen Steward gefragt, wo wir denn sitzen sollen. Er war genauso verwirrt wie wir. Um den Verkehr nicht aufzuhalten, parkten wir kurz in einer leeren Reihe. Nach 5 min war klar, dass die Kinder falsch saßen. Sie standen auf und wir gingen zu unseren Plätzen zurück. Die entsprechenden Plätze für unser Handgepäck waren natürlich weg. Daher bekamen wir weiter hinten welche. Solange die Sachen mitkommen, bin ich da ja tiefenentspannt.
    Der Flug war aufgrund der unterschiedlich warmen Luftströme mit Turbulenzen. Nach 5:40 h kamen wir in Seattle an. Die Stadt begrüßte uns mit 5 °C - aber ohne Regen! Von Gate N (North) fuhren wir mit den drei verschiedenen Bahnen zu Gate S (South). In den Wartebereichen gibt es zum Glück Fernseher, sodass das aktuelle NFL-Spiel Titans vs. Kansas uns die Wartezeit versüßt. Unser Flieger hat 30 min Verspätung, soll aber pünktlich in Heathrow ankommen - schauen wir mal. Da wir genügend Umsteigezeit haben, bleibt das Level der Tiefenentspannung erhalten.
    Die Verspätung mauserte sich auf 1 h. Somit also noch knapp 2 h zum Umsteigen. Unsere Tiefenspannung hielt. Zumindest bis kurz vor dem internen Check-in bei British Airways. Hier hatten wir auf dem Hinflug schon viel länger gebraucht als vermutet und die Menschentraube vor den Scannern war groß, die Schlange zum Security-Check aber definitiv rekordverdächtig. Regelmäßig sperrten die automatischen Türen, weil zu viele Leute durch den Security-Check mussten. Es dauerte und dauerte. Die Menschen in der Schlange wurden immer unruhiger. Hier standen Personen, deren Flug in 40 min ging, neben Personen, die noch gute 1,5 h hatten. Organisatorisch der absolute Obergau! 5 Minuten vor Beginn des Boardings erreichten wir unser Gate. Naja, Hauptsache in Time. Doch die Rechnung hatten wir ohne die anderen Fluggäste gemacht. Da der Flug vollkommen ausgebucht war, wurden Gäste gebeten, ihr Handgepäck kostenlos aufzugeben, sodass genug Platz in der Kabine sei. Es bewegten sich ganze 6 Menschen freiwillig. Als sich auch nach dem sechsten Aufruf niemand Freiwilliges mehr fand, begann das Boarding und die Angestellten entschieden, welches Gepäckstück noch in den Laderaum muss. Mit Präzision und Beharrlichkeit wurde das Problem gelöst. Das ganze Spiel kostete aber natürlich Zeit, sodass wir ca. 20 min verspätet abhoben.
    Doch der Wind stand anscheinend gut. Noch vor der eigentlichen Ankunftszeit landeten wir im dunklen, aber trockenen Hamburg. Unsere Koffer waren dank ihrer auffälligen Farben schnell auf dem Gepäckband identifiziert. Also raus in den Vorraum und ab zur S1 nach Wedel über den Hauptbahnhof. Dort kauften wir noch schnell ein leckeres Brot mit harter Kruste, bevor wir uns in den Zug nach Bremen setzten.
    Leicht verspätet kamen wir in unserer Wahlheimat an und wurden mit Regen begrüßt. Die Straßenbahn brachte uns nach Hause. Die Wohnung ist genauso, wie wir sie verlassen haben, nur ein bisschen staubiger und einige Pflanzen haben sich äußerlich verändert.
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    Traveler

    Wir wünschen euch alles Gute und wie heißt es immer 'wer eine Reise macht, kann viel Neues erleben.

     
  • Day86

    Ein letzter Tag im Paradies

    November 5 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    Um uns von gestern etwas zu erholen, schliefen wir erst mal aus. Danach ging es an den Strand um die Ecke. Nach einer kleinen Runde im Pazifik entspannten wir uns auf den Klappstühlen im Schatten. Während Matthias ein neues Hörbuch anfing, las ich mein zweites Buch durch. Den ganzen Tag verbrachten wir mit diesem wunderschönen Blick aufs Meer.
    Um unseren Urlaub gebührend ausklingen zu lassen, gingen wir im hiesigen Fischrestaurant lokalen Fisch essen. Ein toller Abschluss eines unglaublichen Abenteuers. Morgen steht die Heimreise an: von Kahului über Seattle und London nach Hamburg und anschließend nach Bremen.
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    Traveler

    krass wie die Zeit vergeht! Seid ihr jetzt eher froh oder doch noch wehmütig, dass es nach Hause geht?

    Traveler

    Ich würde verlängern, wenn es ginge. Aber ich freue mich auch auf Zuhause. Endlich wieder im eigenen Bett schlafen. Ach ja und im Supermarkt massenhaft vegetarischen Aufstrich kaufen und wegsnacken zusammen mit französischem Landbrot von Müller Egerer

    Traveler

    Guten Rückflug!!

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  • Day85

    Lass uns Wellenreiten

    November 4 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Den Versuch zu surfen haben wir uns dann doch nicht entgehen lassen 😉

    Es gab genügend Stürze und der Pazifik ist jetzt bestimmt ein ganzes Stück leerer, aber dank Josh, der ein toller Trainer und sehr geduldig mit uns war, hat es mega viel Spaß gemacht!

    Der Fotograf hat die Versuche von Laura, bei denen sie stand und bis zum Strand gefahren ist, natürlich nicht fotografiert.... Dafür gibt es ein paar lustige Schnappschüsse vom Ins-Wasser-fallen

    Der Muskelkater machte sich natürlich erst am nächsten Tag bemerkbar.

    Lauras persönliches Highlight: Mitten im Surfen tauchte eine Schildkröte auf. Danach hatte ich Sorge, dass ich irgendwo ausversehen auf sie treten und sie mich beißen würde. Es ist natürlich nicht passiert, wahrscheinlich war sie auch direkt weggeschwommen. Aber die Angst war da.
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    Traveler

    läuft! Aber sieht doch schon vielversprechend aus

    Traveler

    Ich hab total unterschätzt wie viel Speed man auf so nem Board hat. Das sieht vom Strand aus langsamer aus 😅

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    wow! das sieht wirklich schon richtig gut aus!🏄

    Traveler

    Man sieht zum Glück nicht wie viel Salzwasser wir getrunken haben. Gefühlt einen Liter 😅

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  • Day84

    Lahaina in der Dämmerung

    November 3 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach unserem Schnorcheltrip, dem Trocknen in der Sonne und der Stärkung in der Sportsbar erkundeten wir die kleine Hafenstadt Lahaina. Ein touristischer Laden neben dem anderen ziert die Haupteinkaufsmeile. Sehr viele Galerien zeigen in den unterschiedlichsten Stilen maritime Bilder. Es waren sehr viele und eins schöner als das andere. Neben Schmuck und Kleidung werden hier auch viele lukullische Leckereien angeboten. Wir hatten viel Spaß beim Schlendern durch die Straße und besuchen der einzelnen Läden.Read more

    Traveler

    Tolles Ambiente.

     
  • Day84

    Ein letztes Mal NFL in einer Sportbar

    November 3 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, so kurz vor unserer Heimkehr noch mal in einer Sportsbar ein NFL-Spiel zu schauen. Wie bei jedem Spiel zuvor auch habe ich Nachos gegessen. Matthias hat sich für die Fisch Tacos entschieden. Beides war sehr lecker und hat uns während des spannenden Spiels gut gestärkt.Read more

  • Day84

    Schnorcheln mit Fischen und Schildkröten

    November 3 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Früh aufgestanden, Schwimmsachen angezogen, UV-Longsleeves drüber und ab in den Nordwesten der Insel nach Lahaina. Hier startete heute unsere Schnorcheltour. Mit 24 anderen Personen fuhren wir hinaus auf den Pazifik.
    Am ersten Stopp ging es mit Flossen und Schnorchelmasken rein ins recht frische Meer. Doch das Staunen über die bunten Fische ließ keine Zeit zum Frösteln. In der kleinen Bucht schwammen wir kreuz und quer umher und bestaunten die Artenvielfalt. Gefühlt haben wir alle Fische, die wir im Aquarium Tage zuvor gesehen haben, erspäht. Die Korallen strahlten in den schönsten Farben im flachen Wasser. Den Blick stets nach unten gerichtet, um ja nichts zu verpassen paddelten wir munter vor uns hin. Nach einer Stunde mussten wir zurück aufs Boot und wurden mit einem kleinen Frühstück bestehend aus Bananenbrot mit Passionsfruchtcreme, Erdbeeren und Ananas empfangen.
    Weiter über die kleinen Wellen ging es zum nächsten Stop. Doch zuvor machten wir eine kleine Gefahrenbremsung, um Delfine zu bestaunen. Eine kleine Gruppe von drei Tieren, wobei eins ein sehr kleines Baby war, zeigte sich uns. Sehr niedlich anzusehen, doch so schnell verschwunden wie aufgetaucht.
    Der zweite Stop trägt den vielversprechenden Namen "Turtlemania". Und tatsächlich sahen wir drei Meeresschildkröten in ihrem natürlichen Terrain. Die Tiere tauchten kurz auf, holten ein paar Mal tief Luft (dabei strecken sie ihren langen Hals bis knapp über die Wasserkante) und tauchen dann wieder ab. Sie waren von uns wesentlich weniger beeindruckt als wir von ihnen.
    Sehr zufrieden ging es zurück zum Ausgangspunkt.
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    Traveler

    Ein sehr schönes Event und ein weiteres Highlight eurer Tour.

     
  • Day83

    Sonnenuntergang auf dem Gipfel

    November 2 in the United States ⋅ ⛅ 5 °C

    Am höchsten Punkt des Nationalparks ist der Blick auf den Sonnenuntergang atemberaubend. Auch wenn die Wolkenschicht keine klare Sicht zuließ, konnten wir das Naturschauspiel dennoch gut beobachten.
    Womit wir nicht ganz gerechnet hatten: die Temperaturen fallen hier oben mal eben auf 5 °C ab und der Wind ist bitter kalt. Wir zogen alles an, was wir mit hatten und nutzten unsere Badehandtücher als Decken. Dennoch pfiff der Wind eiskalt und ließ uns bibbern. Doch der Anblick war das Frieren definitiv wert!
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    Traveler

    wow! Wahnsinn! 😍

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  • Day83

    Ein Blick in den Krater

    November 2 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

    Alle Inseln von Hawaii sind vulkanischen Ursprungs. Daher überrascht es erst mal nicht, dass auch Maui einen Krater hat, der von dessen Entstehung zeugt. Da wir aber noch nie einen gesehen hatten, waren wir beeindruckt. Wie ein großes C sind viele kleine und große Krater um den ursprünglichen Krater herum immer noch sichtbar. An der geöffneten Seite kann man Wolken beobachten, die hineinziehen - ein tolles Schauspiel. Der Wind, der über die Gipfel weht, war auch nicht zu verachten und brachte teils kalte Luft mit sich.Read more

  • Day83

    Im höchsten National Park

    November 2 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Nationalpark auf Maui kann von zwei Seiten besichtigt werden. An der Küste waren wir bereits und heute war der Gipfel dran. Also lange Sachen angezogen, Hoodies, Jacken und Mütze eingepackt und los ging’s.
    Auf unserem Weg den Berg hinauf haben wir in 1,5 h über 3000 Höhenmeter zurückgelegt. In Temperatur gesprochen: von schwülen 30 auf 15 °C.
    Die Landschaft wird mit den Höhenmetern immer karger und ähnelt am Gipfel einer Mondlandschaft (oder Fuerteventura). In der aktuellen Jahreszeit überwintern hier Zugvögel. Eine haben wir sogar gesehen, aber sie hatte es sehr eilig und zog schnellen Schrittes von dannen.
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    Traveler

    das sieht ja wirklich aus wie auf Fuerteventura! 😍 wenn nicht sogar ein kleines bisschen wie Grand Canaria, weil sie so zweigeteilt ist 😍

    11/3/22Reply
     
  • Day82

    Sonnenuntergang am Charley Young Beach

    November 1 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute haben wir unsere Unterkunft gewechselt und sind nun quasi in Strandnähe. Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang kamen wir an und konnten ihn in vollen Zügen genießen.

    Traveler

    Romantisch.

    11/2/22Reply