Colombia
Departamento de Santander

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Top 10 Travel Destinations Departamento de Santander:

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72 travelers at this place:

  • Day11

    La cascada de Juan Curí

    October 2, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Auf die Empfehlung des Hostelbesitzers hin, machten wir uns heute auf den Weg zu einem nahegelegenen Wasserfall. Da wir uns nicht verausgaben wollten, sollte eine Wanderung von 20min völlig in Ordnung sein. Blattschneiderameisen, Vogelgezwitscher, bunte Schmetterlinge und eine tolle Aussicht versüßten uns den Weg. Der Wasserfall stellte schließlich unsere Balance- und Kletterkünste auf die Probe und bot einen herrlichen Anblick. Auf dem Rückweg entdeckten wir einen weiteren, steileren Weg, um noch etwas höher zum Wasserfall zu gelangen. Natürlich ließen wir ihn nicht aus und wurden schließlich mit einem schönen Ausblick belohnt. Der Regen ließ leider nicht lange auf sich warten, sodass der Rückweg einer Schlitterpartie glich. Völlig durchnässt kamen wir wieder in San Gil an. Schnell getrocknet von der Sonne kauften wir noch viel Obst und frische Zutaten für Nudeln mit Tomatensoße, die wir uns anschließend zubereiteten und genossen.
    Zum Nachtisch durfte jede von uns noch eine geröstete Ameise probieren, die hier als Delikatesse gelten. Der Hostelbesitzer meint es echt gut mit uns. ;)
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  • Day276

    Tranquilo

    September 29, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Während der Fahrt frage ich mich mehrmals, ob unser Ziel abseits der meisten Touristenrouten die anstrengende Reise wert ist. Wir reisen mal wieder auf Empfehlung. Franzi und Martin, mit denen wir einige Zeit in Mexiko verbracht haben, schwärmten so sehr von diesem kleinen Örtchen, dass wir nie in Frage stellten, dorthin zu wollen.
    Als wir im quirligen Bucaramanga umsteigen, hält sich unsere verschlafene Vorfreude noch in Grenzen. Die Fahrt von hier nach San Gil jedoch, verspricht uns pure Natur. Wir fahren durch die Anden und ich kriege meine Nase nicht von der Fensterscheibe vor lauter Staunen. Als Seb tatsächlich bei diesem Anblick einschläft, wecke ich ihn an der nächsten beeindruckenden Schlucht mit Blick auf ein idyllisches Tal mit breitem reißenden Fluss und die Bergkette.
    Die Berge erstrecken sich mächtig gewaltig vor uns und die Serpentinenstraße ruft nochmal eine ganz andere Art Adrenalin in mir hervor.
    Die Fahrtweise kolumbianischer Busfahrer ist nun nicht grad deutsch, manche schimpfen sie sogar als die aggressivste der Welt. Ich hoffe einfach, dass wir genug Glück haben, dass beim Überholen kein Auto um die nächste Kurve geschossen kommt und das Übergewicht der Passagiere nicht auf der Abhangseite liegt...lieber konzentriere ich mich weiter auf die geniale Aussicht.
    Als wir in Barichara einfahren, sind wir sofort entzückt. Weiße Häuser mit roten Ziegeldächern säumen die ruhigen Gassen, in denen Hunde es eiliger zu haben scheinen als Menschen. Auch unsere Unterkunft strahlt eine magische Ruhe aus. Wir werden von einer netten Argentinierin begrüßt, die seit einigen Wochen hier arbeitet und ein gut verständliches, aber schnelles Spanisch plappert. Ein 200 Jahre altes Haus mit gemütlichem Innenhof voller Pflanzen, Hängematte, Couch und Büchern lädt zum Verweilen ein. In unserem Zimmer schauen wir auf den grünen blühenden Innenhof und werden früh von ganz vielen unterschiedlichen Vogelstimmen geweckt. Uns wird klar, dass wir die nächsten Tage einen Gang herunter schalten und alles von dieser Stimmung für uns mitnehmen wollen. So schlendern wir tagtäglich durch die Gassen, beobachten Menschen, schauen uns die vielen kleinen Silber-/Papier-/ und Bastelwerkstätten an und werden selbst kreativ. Ich lerne verschiedene Arten, wie man Traumfänger herstellt und würde am liebsten sofort hunderte machen.
    An einem Tag wandern wir den “Camino Real” nach Guane über Stock und Stein immer entlang der Berge und treffen lediglich eine Handvoll anderer Wanderer, ein paar süße Kälber, eine Ziege und ein paar Hunde. Die alte “königliche Straße” wurde von der indigenen Bevölkerung gebaut, seitdem schon mehrmals wieder hergestellt und 1988 zum nationalen Denkmal erklärt. Auf dem Weg sollen sich wohl einige Fossilien in den Steinen verstecken, doch wir finden die Aussicht um einiges interessanter.
    Lediglich ein paar Kuhglocken unterbrechen die Stille und das Vogelgezwitscher. Guane wirkt noch verschlafener und ruhiger als Barichara. Ziegenmilch wird in allen Verarbeitungsformen in 2-3 Lädchen verkauft und der Rest des Dorfes scheint eine Siesta zu machen.
    Der Ausflug war so schön, dass wir es am Folgetag unserer Argentinierin gleich machen und ihr, einer Freundin und dem kleinen Hund Pantuflo nach Villanueva folgen und so eben Tag für Tag in das Dorf und seine Umgebung hinein leben. Wir bestaunen sagenhafte Aussichtspunkte und genießen hervorragendes Essen.
    Ich könnte zwar noch wochenlang hier bleiben, aber vor allem Seb zieht es weiter und er sehnt sich wohl nach ein bisschen mehr Aktion.
    So verbringen wir noch zwei Tage in San Gil, der Sporthauptstadt des Landes, gehen Wildwasserraften (was aufgrund meiner Wahl zur weniger gefährlichen Strecke doch etwas langweiliger ist als erwartet), besuchen den wunderschön angelegten “Parque Gallineral” am Rio Fonce, kriechen unter Baumbrücken hindurch und staunen über die riesigen moosbedeckten Bäume, die fast die Mystik von “Herr der Ringe”-Filmen widerspiegeln.
    Außerdem gönnen wir uns hier mal wieder Massage und Friseur. Während ich enttäuscht bin von den zwei Schnitten mit einer Bastelschere, kommt Seb begeistert und wie ein neuer Mensch vom Barbier wieder. 1,5 Stunden wurde er von einem Venezolaner bearbeitet, der vor einer Woche erst sein Geschäft hier eröffnete. Er ist selbst begeisterter Radfahrer und wurde in Bogota inmitten der Stadt mit Messern angegriffen und erpresst, sein teures Rad abzugeben. Da er im Anschluss nicht mehr in der Hauptstadt leben wollte, kam er hierher...
    Da wir noch genug Zeit vor der Abfahrt haben, besuchen wir die “Cascada de Juan Curi”, einen 75 Meter hohen Wasserfall 25 Gehminuten in den Dschungel hinein. Wir sind hier ganz allein. Um in das Becken zu springen, ist es uns heute jedoch etwas kalt und so machen wir einfach ein kleines Picknick und genießen die kleine Erfrischung durch die Wasserspritzer.
    Am Abend dann treten wir völlig entspannt von den letzten Tagen die Nachtfahrt Richtung Küste nach Santa Marta an, um in den Dschungel nach Minca zu gelangen.
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  • Day13

    "Forward my team!"

    October 4, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Mit einem flauen Magen fanden wir uns am frühen Morgen beim Veranstalter für Wildwasser-Rafting wieder. Da San Gil bekannt für seinen Fluss "Suarez" mit Stromenschnellen der Klasse 4-5 laut der International Scale of River ist, kamen wir nicht drumherum uns in dieses Abendteuer zu stürzen. Die höchste Klasse dieser Einteilung ist die 6, sodass wir uns auf ein reißendes Gewässer einstellten. Lisa hat bereits Raftingerfahrungen mit Stromschnellen bis zu Klasse 2 gesammelt, weshalb wir uns nicht sicher waren, worauf wir uns genau einließen. Auf der Fahrt zum Fluss konnten wir uns zunächst während Gesprächen mit anderen aufgeregten Raftern ablenken. Am Fluss angekommen, sollte es endlich losgehen. Überschüttet mit Sicherheitshinweisen, "Im Falle wenn.." - Situationen und Übungen der Kommandos ging es nun für uns in die Fluten. Die erste Stromschnelle war noch sehr sachte, aber es sollte noch schneller, nasser und wackliger werden. Angeleitet von unserem Steuermann paddelten wir kräftig vorwärts, rückwärts und sprangen ins Boot, falls es mal sehr brenzlig wurde. Nach jeder Stromschnelle feierten wir mit einem high five, dass keiner aus dem Boot gefallen ist und wir sie so gut gemeistert haben. Zwischen den Stromschnellen war Zeit zum Schwimmen bzw. Treiben lassen und natürlich die umliegende Natur und die Berge zu genießen. Nach zwei Stunden rasanter Fahrt, einigen Schreckmomenten und einer Menge Spaß wartete ein leckeres Mittag am Rande des Flusses auf uns. Leider bedeutete dies auch das Ende dieses Erlebnisses.

    Der Tag sollte aber noch nicht vorbei sein. Am Abend fuhren wir mit einigen Raftern zu einem Salsaabend, um ein paar Tanzschritte zu lernen. Lisa wurde direkt von einem Kolumbianer zum Tanzen aufgefordert und konnte unter Jubeln seiner Freunde ein paar Schritte aufs Pakett legen. Anschließend lernten wir noch unter Anleitung ein paar Tanzschritte und genossen die Musik. Es gilt noch abzuwarten, ob wir unsere Hüften irgendwann genauso kreisen lassen können, wie die Kolumbianer.
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  • Day33

    San Gil - einmal Adrenalin bitte

    August 18, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Sooo, zwei Tage in San Gil neigen sich dem Ende.
    Zwei großartige Tage :) San Gil ist kein besonders schöner Ort, aber DER Ort für alle Extremsportarten und schöne Ausflüge in die Natur.

    Folgende Aktivitäten sinds geworden:

    - Wandern zu "El Pescaderito": Ein Wasserfall, der auf seinem Weg nach unten natürliche Pools bildet; entspannter, schöner Ausflug mit netter Abkühlung - ein paar Sprünge von Felsen gab's auch, leider ohne Fotobeweis..aber hey.. :)

    - Rafting im "El Suárez": ABSOLUTE LIEBLINGSAKTIVITÄT; zwei Stunden auf dem Wasser, stärkste Strömungen (4-5 auf einer Skala von 1-6😁), zwischendurch immer wieder Phasen zum Relaxen & Zeit, die Natur aufzusaugen; Rettungsgriffe wurden vorab geübt; Kommandos, wie wir uns verhalten & paddeln müssen, gab's von unserem Guide "vorne";"nach hinten";"runter & festhalten"; hat MEGA Bock gemacht :) also kann jedem dringest empfehlen, mal raften zu gehen.. :)

    - Abseilen am Wasserfall "Juan Curi": den Wasserfall hochgewandert auf 80m, und dann ans Seil festgemacht, und runter gings. Da wurd mir auch echt erst etwas mulmig, ganz schön tief.. Aber auch sehr geil :)

    Bungee Jumping hatten wir auch noch überlegt. Ich war am wenigsten überzeugt (ist doch total irre sich 140m in die Tiefe zu stürzen, oder?!😁) und aufgrund von Starkregen heute Nachmittag konnten wir es leider nicht machen.. OK für mich.. 😁😁

    Die 2 Tage waren ohnehin schon voller Adrenalin!!! :)

    Die Truppe hier war auch cool. Langer Abend im Pool, langer Abend mit großem, gemeinsamen Grillen im Hostel, Kartenspielen & nem Bierchen dabei. Daumen hoch :)

    Jetzt gleich geht's mit dem Nachtbus (mal wieder) nach Bogotá. An der Stadt führt Richtung Süden kein Weg vorbei.. Naja.. :)
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  • Day15

    Durch die Gassen von Barichara

    October 6, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    In der Nähe von San Gil liegt die kleine Kolonialstadt Barichara, welche heute unser Ausflugsziel war. Ebenfalls wie Villa de Leyva zeichnet sie sich durch ihre Pflastersteinstraßen und weißen Häuser aus. Durch etwas Farbe glänzte sie allerdings in einem ganz anderen Charme und wirkte sehr einladend auf uns. Nach einem leckeren Mittagessen in einer der schmalen Gassen machten wir eine kurze Wanderung bergab zu einem weiteren kleinen Kolonialdörfchen, Guane. Der Weg ließ uns auf den Suarez im Tal und die gegenüberliegenden Berge blicken. Es war neben den vielen Pflanzen eine herrliche Aussicht. Unsere Füße taten allerdings nach einigen Metern weh, da wir mit Sandalen nicht das beste Schuhwerk für diese spontane Wanderung trugen. Bis zum Marktplatz von Guane gingen wir durch verlassene Gassen und wurden ab und zu von einheimischen Frauen aufgehalten, die uns frische Säfte anboten. Nachdem wir rausgefunden hatten, wann unser Bus fahren sollte, genossen wir in der Nachmittagssonne einen Lulosaft. Lulo ist eine typisch südamerikanische Frucht, die süß-säuerlich schmeckt und damit sehr erfrischend-lecker nach der Wanderung war. Den Tag ließen wir, wieder im Hostel angekommen, in einer gemütlichen Runde ausklingen.Read more

  • Day16

    Unser letzter Tag in San Gil

    October 7, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Unseren letzten Tag in San Gil gingen wir gemütlich an. Zunächst kauften wir ein Busticket für den Abend und schlenderten anschließend durch einen nahegelegenen Park, in dem es Natur und einige Tierarten zu entdecken gab.
    Das Treiben der Kleinstadt, in der wir uns mittlerweile gut eingelebt hatten, genossen wir ein letztes Mal auf dem zentralen Platz mit einem Kaffee to go und Keksen. Ein Fanfaren-Zug zog unsere Aufmerksamkeit zum Schluss auf sich, dem wir uns auf dem Weg zurück ins Hostel anschlossen. Ein letztes gemeinsames Bier in geselliger Runde beendete unseren dortigen Aufenthalt.
     
    Mit dicken Klamotten ausgestattet, da wir bereits mit Busklimaanlagen Erfahrungen hatten, fanden wir uns am Busterminal ein. Nach 3h Fahrt war unsere Reise auf Grund von technischen Problemen vorerst vorüber. Unsere Mägen dankten uns diese Pause als auch den Fahrerwechsel. Der Ersatzbus war schon ein bisschen in die Jahre gekommen, versprühte seinen eigenen Duft, hatte aber die gleiche Power den Bus in einen Kühlschrank zu verwandeln. ;) Nach 14,5 h haben wir endlich unser nächstes Hostel in Santa Marta erreicht.
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  • Day10

    Auf nach San Gil

    October 1, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Während wir unser Lunchpaket für die anstehende Busfahrt zubereiteten, bekamen wir das Angebot nach Tunja zu unserem Umsteigepunkt mit dem Auto mitgenommen zu werden. Nachdem das Gepäck verladen und wir angeschnallt waren, freuten wir uns auf eine schnelle Ankunft. Doch es kam anders als erhofft. Da die Bremsen des Autos nicht funktionierten, war der Bus doch die bessere Entscheidung. In Tunja angekommen, hatten wir ca. 1h Aufenthalt und trafen zwei, uns schon vom Wandern bekannte, deutsche Männer wieder. Im Gegensatz zu dem einen Mann haben unsere Mägen bislang alles fast ganz gut verkraftet. Toi toi toi.
    Bis nach San Gil fuhren wir in einem Luxusliner an Bus mit viel Beinfreiheit und Sitzen, die man bis in eine Liegeposition verstellen konnte, weiter. Allerdings ließ ihn die gut gemeinte Klimaanlage wie eine Eiskammer anfühlen. Im Gegensatz zu den warmen Temperaturen außerhalb des Bus'. Wir merken, dass wir auf dem Weg zur Karibik sind. :) In San Gil sind es durchschnittlich 24 °C. Es ist keine schöne Stadt, hat aber in der Umgebung viele Outdoor-Aktivitäten und schöne Ausflugsziele zu bieten, von denen wir sicherlich in den nächsten Tagen einige unsicher machen werden.
    Geschafft von der 6h Busfahrt, ließen wir den Tag in der Hängematte ausklingen.
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  • Day12

    Vom Fliegen zum Schaukeln

    October 3, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 19 °C

    Am Abend zuvor buchten wir unsere erste Extremsportart - das Paragliding.
    2h bevor unser Wecker klingelte, wurden wir wieder durch Glockengebimmel und Gesang unserer Nachbarn geweckt. 😅🙈 Dennoch starteten wir munter mit einem Frühstück in den Tag, bevor wir von der Agentur abgeholt wurden. Mit Vorfreude und Aufregung fuhren wir in einem kleinen Bus Richtung Canyon, von wo aus der Flug starten sollte. Doch die Aussicht und der anfängliche Regen ließen nichts Gutes hoffen. Eine Stunde warteten wir auf dem Berg vergebens, dass das Wetter und der Wind sich besserten. Da die Sicherheit höchste Priorität hat, wurde der Flug für diesen Tag leider abgesagt. Auf der Heimfahrt beschlossen wir den Tag in unseren bereits geliebten Hängematten zu genießen. Mit Telefonaten nach Hause, einem Buch und einer Spanischlektion gestalteten wir den Rest unseres Tages.Read more

  • Day14

    Endlich fliegen

    October 5, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Auf den heutigen Tag freuten wir uns besonders. Wir wussten, dass wir mit unseren Bekanntschaften vom Vortag gemeinsam zum Paragliden fahren werden. Die Aufregung blieb zunächst aus, da uns die ersten Schritte Richtung Mountain schon bekannt waren. Eher kam ein Gefühl der Freude, über beste Voraussetzungen am heutigen Tag, auf. Hoch oben angekommen, genossen wir zunächst die Aussicht, bevor alle Sicherheitsinstruktionen sowie der Ablauf des Fliegens geklärt wurden. Anschließend hieß es warten bis unser Name aufgerufen wurde und wir einem Piloten zugewiesen wurden. Da nur 6 Piloten am heutigen Tag flogen, gab es insgesamt 4 Durchgänge. Die Zeit ohne Flug verbrachten wir mit netten Gesprächen und staunten über die anderen Paraglider. Schließlich war es soweit - unsere Namen wurden aufgerufen. Wir begrüßten unseren Piloten und bekamen unsere Ausrüstung umgeschnallt. Jetzt zeigte sich ein kurzzeitiges Kribbeln im Bauch. Nachdem der Schirm in der Luft war, hieß es aber schon: "¡Corre! - Lauf!". Bereits nach wenigen Schritten und Sekunden saßen wir super komfortabel in unserem Sitz. Die Sicht auf die Landschaft war unglaublich schön und das Gefühl, frei wie ein Vogel zu sein und einfach durch die Lüfte zu segeln, ist genial! Etwa 30 Minuten wurden wir vom Wind getragen. Mal näher an der Landschaft, mal hoch oben in der Luft.
    Mit den Füßen zurück auf festem Boden fühlte es sich zunächst komisch an. Dennoch hatten wir genügend Zeit, um wieder anzukommen. Am Nachmittag waren wir zurück. Zum einen hungrig und zum anderen müde von der ganzen Sonne kauften wir nur noch schnell frisches Obst und Gemüse zum Essen, bevor der Abend für uns gemütlich in der Hängematte ausklang.
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  • Day31

    Next stop: Barichara - Teil 1 NATUR

    August 16, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    DIE HINFAHRT
    Okay, also ich muss mit der Hinfahrt starten als ein Bsp. für das Verkehrssystem hier - abenteuerlich, und doch hat alles reibungslos funktioniert. Busverbindungen? Gibt es, das wusste ich ;) Abfahrzeiten? Auch Google hat keine Antwort. Also: ab zum Busterminal von Bogotá & ein Ticket kaufen, erstmal nur bis nach San Gil - und da muss man ein nächstes Ticket holen. Achso. Also, Ticket gekauft, Abfahrtzeit 10Uhr. Nen Stündchen abhängen am Bahnhof, ok, geht ja. Bus fährt pünktlich los, eher gemütlich - nach 8Std bin ich dann in San Gil. Wie komme ich jetzt nach Barichara? Eine super nette Dame am Ticketschalter gibt mir ein Ticket, bittet mich hier kurz zu warten. OK, spannend.. :) dann werde ich nach ein paar Minuten mit noch zwei Touris ins Taxi gebeten - Shuttle zum eigentlichen Abfahrtsort, ok. Von da dann Umstieg in einen kleineren Bus - und auch der fährt sofort los, sammelt immer irgendwo irgendwelche Leute auf, eine Std später bin ich in meinem Hostel. Großartig :)
    Was ich damit sagen will - es gibt keine genauen Abfahrtspläne, keine genauen Auskünfte, alles wirkt total chaotisch, und doch geht es immer wieder auf. Ein Hoch auf das Verkehrsnetz hier..:) Im Übrigen für sehr kleines Geld - die gesamte Fahrt hat mich ca. 14€ gekostet.

    DER TAG
    Hab eine zweistündige Wanderung bis ins nächste Dorf gemacht - die Stadt liegt ohnehin noch auf 1.200m, daher: so so schöne Aussichten :)

    Hab die Wanderung alleine gemacht, und es ist glaube ich der erste Tag, seitdem ich los bin, den ich weitestgehend alleine verbracht hab. Hier sind halt auch kaum Touris - und ich muss sagen, dass tat auch m ziemlich gut :)
    Konnte mir so viel Zeit nehmen, alles zu erkunden. Abends viel gelesen, viele Bilder gemacht.
    Aber seht selbst :)

    Nach zwei Nächten geht's gleich zurück nach San Gil, wo ich auch nochmal bleibe und nen Mädel, Carly, von der San Blas Tour, wieder treffe - mit das wars dann auch wieder mit der Ruhe, es rufen Wasserfälle, Rafting und Co. ☺️

    Ciao :)
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