Croatia
Čikola

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7 travelers at this place
  • Day3

    Nationalparkwahnsinn - Krka

    July 5, 2017 in Croatia ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Tag startet ruhig und idyllisch: Um 6:45 Uhr stehe ich motiviert auf und um kurz nach 7 befinde ich mich bei meier ersten Yogarunde am Meer - die nächsten 30 Min. gehören mir!

    Anschließend heißt es Frühstück machen und dann sitzen wir gegen 9:30 Uhr im Auto und versuchen von der Insel runter zu kommen. Unser Ziel: Der Krka Nationalpark in ca. 65 km Entfernung. Da wir schon eine dreiviertel Stunde brauchen, um von der Insel zu kommen, kommen wir erst gegen 12 Uhr am Park an...naja hätte besser laufen können, aber wir mussten um diese Uhrzeit mit dem Verkehr rechnen. Selbst Schuld!

    360 Kuna kostet der Eintritt samt Bootsfahrt zu den Wasserfällen im Park. Kein Schnäppchen, aber noch bin ich guter Dinge, denke ich doch, wir machen die in der Broschüre des Parks ausgewiesene "Tour 1" , die uns neben den Wasserfällen zur Klosterinsel des Parks führt. Ich liebe ja bekanntlich alle Arten von Klöstern, Burgen u. ä. und bin frohen Mutes. Ca. 30 Min. später sieht das leider ganz anders aus...
    Das Boot hält, wir steigen aus in der Vermutung die Klosterinsel erreicht zu haben. Ernüchtert stellen wir jedoch fest, dass es lediglich ein anderer Eingang des Parks ist. Ohne weiter zu gucken steigen wir daher wieder auf das Schiff und hoffen zunächst noch, dass die Tour einfach Richtung Inneres des Parks und zur Klosterinsel weitergeht. Doch das miese Gefühl bewahrheitet sich: Das Boot fährt zurück zum Ausgangspunkt. Ich kann es nicht fassen! Ich hatte extra gesagt, wir wollen Tour 1 machen und die Antwort der Verkäuferin lautete: "Boat is included." Schönen Dank auch! Ich bin kurz vorm Nervenzusammenbruch, da ich befürchte, das wir gleich aussteigen müssen und nicht nochmal den Weg zum Park fahren dürfen. Sebastian hat inzwischen herausgefunden, was wir falsch gemacht haben, aber wenn wir gleich aussteigen müssen, nützt uns das auch nichts mehr. :'-(

    Aber dann: Wir können sitzen bleiben und fahren erneut die halbe Stunde zum anderen Parkeingang. Dieses Mal steigen wir aus und laufen los...nach einigen Metern erreichen wir Menschenmassen vor den angepriesenen Wasserfällen. Diese sind wunderschön, gehen aber in mitten der Touristen, die vor ihnen baden, ziemlich unter. Und mir schießt außerdem durch den Kopf: Wenn man vorher in Norwegen war, ist das hier nicht mehr sooo beeindruckend. Egal, wir haben es zumindest gefunden und nach einem weiteren 15 minütigen Fußmarsch durch die Hitze erreichen wir die kleinen Boote zur Klosterinsel. Aber wir fahren nicht hin: "You have to buy an extra ticket on the reception." Das teilt uns ein mürrischer Mitarbeiter am Bootsanleger mit. Nein danke, wir verzichten! Der Eintritt war teuer genug und die Rezeption ist mind. 10. Min. bergauf entfernt. Unglaublich - jetzt hat auch Sebastian schlechte Laune. Wir legen eine Pause ein und atmen erstmal durch. Was für ein Trip!

    Nachdem wir uns beruihgt haben treten wir den Rückmarsch an. (Ein Stein auf dem Weg, auf dem "You must buy extra ticket" von einem Touristen verewigt wurde und, den wir auf dem Hinweg beide noch nicht für voll genommen haben, bringt uns zum Schmunzeln^^).

    Wir kaufen ein Eis und schlendern noch etwas über die Holzstege im Park. Hier ist etwas weniger los und dann doch noch ganz schön.
    Ein positives Feature: Es gibt einen Trinkbrunnen, an dem wir 2 Mal unsere Wasserflaschen kostenlos auffüllen - bei der Hitze eine schöne Sache!

    Gegen 16:45 Uhr besteigen wir zum vierten Mal das gleiche Boot und schippern zum Ausgang. Byebye Krka - du bleibst uns mit gemischten Gefühlen in Erinnerung!

    Auf der Rückfahrt halten wir noch am Kaufland und siehe da: Ein Peiner! :-D Die Welt ist ein Dorf!
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  • Day8

    Stadt, Land, Wasserfall

    October 1, 2018 in Croatia ⋅ 🌧 16 °C

    Nach einem entspannten Frühstück in der Sonne vor unserem Zelt, machten wir uns auf zum Nationalpark Krka, der etwa 20 Minuten von uns entfernt lag.
    Um in den Nationalpark zu gelangen mussten wir in Skradin, einem kleinen wirklich hübschen Örtchen, auf ein Boot steigen, das uns in einer viertel Stunde zum Park brachte.
    Bereits als wir auf das Boot stiegen machten wir uns kurz Sorgen, dass das gleich ein mega Touri-Ding wird, waren uns dann aber schnell sicher, dass sich die Gruppe an Menschen sowieso vor Ort verlaufen würde. So wie immer.

    Am Steg im Nationalpark angekommen fiel uns die Kinnlade auf den Holzboden. Alles - ALLES voller Menschenmassen! Schlangen hier, Schlangen da, Souvenirstand hier, Souvenirstand da. Vor der Hauptattraktion, dem Wasserfall, mussten wir uns einen Weg durch Selfiestangen und Gruppenfotos erkämpfen, um überhaupt nah ran zu kommen.
    Ein Holzsteg führte uns in einem ca. zweistündigen Spaziergang um den Großen und um kleinere Wasserfälle herum. Aus Naturschutzgründen war es nicht erlaubt den Steg zu verlassen und die nähere Umgebung der Wasserfälle zu erkunden. Dafür aber konnte man durch eine uralte steinerne Wassermühle hindurch laufen und ein bisschen was darüber lernen, wie sowas genau funktioniert. Auch schön.
    Über uns braute sich langsam das bereits vorhergesagte Gewitter zusammen, weshalb wir uns auch zügig auf den Rückweg begaben.
    Währenddessen machte sich ausgewachsene Angst vor dieser Gewitternacht in unserem Zelt breit und wir ergoogelten schon mal, wie man sich am besten vor Blitzeinschlägen im Zelt schützen kann. Wie sich recht schnell herausstellte bietet ein Zelt GAR keinen Schutz. Deshalb wollten wir später unser Autolein nah am Zelteingang parken, um im Falle des Falles aus dem Zelt ins Auto springen zu können.

    Da sich das Wetter dann aber doch noch hielt, fuhren wir in die nahegelegenen Küstenstadt Šibenik und erkundeten diese schöne Altstadt voller kleiner Gassen und rutschig, glattem Steinboden. Gegessen haben wir in einem ganz kleinen Lokal, das von außen sehr schäbig aussah, in dem aber ausschließlich Einheimische saßen und aßen oder auch nur zum Weintrinken vorbei kamen. Das Essen war tatsächlich auch richtig, richtig gut und Natalie freute sich ungemein über ihren gegrillten Oktopus.

    Zurück am Zeltplatz angekommen, machten wir unser Zelt noch ein bisschen wetterfester und räumten Unnötiges raus. Währenddessen begann es auch schon zu regnen. Wir machten es uns erstmal im Zelt gemütlich und lasen (unsere unglaublich guten Urlaubsbücher „Unorthodox“ und „Ein wenig Leben“!). Jedoch ließen die ersten sehr nahen Blitze nicht lange auf sich warten und wir retteten uns schnell ins Auto. Nach etwa einer Stunde krochen wir zurück ins Zelt, das mittlerweile ziemlich stark hin- und hergepustet wurde vom Sturm. Nachts wachten wir mehrfach auf. Manchmal, weil wir dachten, wir würden gleich davon fliegen, manchmal, weil wir zwischen Blitz und Donner zählen mussten, um herauszufinden, ob wir wieder zurück ins Auto springen sollten. Mussten wir dann aber nicht. So eine stürmische Nacht im Zelt war auf jeden Fall ein ganz schön abenteuerliches neues Erlebnis für uns.
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Čikola, Cikola