Croatia
Šibensko-Kninska Županija

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Top 10 Travel Destinations Šibensko-Kninska Županija

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321 travelers at this place

  • Day1

    Anfahrt

    May 30 in Croatia ⋅ ⛅ 20 °C

    Der Lockdown ist grösstenteils beendet und wir dürfen doch tatsächlich die geplante Woche Segelurlaub in Kroatien antreten. Also anfahren, denn das arme Fliegen befindet sich weiterhin im Lockdown. Erst vor wenigen Tagen haben wir die schweren Herzens entschiedene Absage revidiert. Unser lieber Freund Pavel hat uns davon überzeugt, dass uns die knuffigen Österreicher und Slowenen für den Transit passieren lassen und sich die gastfreundlichen Kroaten über jeden Besuch freuen. Zumindest wenn eine bereits bezahlte Buchung vorgelegt werden kann. Über Geld freut sich doch einfach jeder. Beim Einsammeln der Crew in Meisterschwanden (Rode the Smutje), Sarmenstorf (Fischer the Kassier) und Üezmu (Stauber the Skip) bereitet der Abschied hingegen weniger Freude. Also den Daheimbleibenden. Wir vier freuen uns wie kleine Kinder und wollen los. Tschüss.

    Wir machen uns mit dem Vierten im Bunde (Marc the Transporter) auf die eintausendeinhundertdreissig Kilometer langen Weg. Via Italien wäre schneller. Aber Italien stinkt. Wir rechnen mit dreizehn bis vierzehn Stunden. Kurz vor der Grenze zu Österreich kommt ein erstes Mal Hektik auf und die Hamsterkäufe starten. Schliesslich will jemand gelesen haben, dass man in Österreich weder zu futtern noch zu saufen bekommt. Mit Säcken voller Fleischkäse und aufgesetzten Hygiene-Masken begeben wir uns festlich dekoriert zum preussischen Zollhäuschen. Da sitzt allerdings niemand, um unsere coole Getaway-Aufmachung zu bestaunen. Schade. Und Läden und Restaurants sind enet der Grenze auch geöffnet. War ja klar.

    Nach vier Stunden gönnen wir uns - oder in erster Linie Marc - eine Kaffeepause. Fönz und ich nutzen die Gelegenheit, um uns mit vier grossen Säcken Gummibärchen einzudecken. Nach Fleischkäse, Landjägern und sonstigem Müll darf ein entsprechend gesundes Dessert nicht fehlen. Das gilt auch für die lustigen Gruppenfotos. Am heutigen Abend gerne mit Robin, Fönz, mir und dem dunkelhäutigen Tankwart. Oder Marc. Wir sind uns nicht sicher (schau Foto).

    Der Weg nach Primosten in Kroatien führt uns über Kitzbühl, Sankt Johann und auf knapp 1‘400 Meter über Meer. Ob das der schnellste Weg ist? Sicher nicht. Aber wir sind ganz offensichtlich grottenschlecht im Navigieren. Unsere Route ist eher wie Zürich - Bern ohne Autobahn dafür mit Ausflug im Sarmenstorfer Moos. Wie auch immer, um kurz nach zehn Uhr tätigen wir die erste Einzahlung beim Online-Casino jackpots.ch und hoffen auf den grossen Gewinn. Was sollen wir die nächsten Stunden beziehungsweise sieben Tage denn sonst machen? Wäre ja total langweilig.

    Was sich allerdings viel schneller auszahlt als dieses Casino-Invest, ist dem Robin sein Radarwarner. Im Tal der Raser-Tränen steht alle fünfhundert Meter so eine Abzocker-Kamera. Glücklich über den kleinen Assistenten empfangen wir die erste Hiobsbotschaft des Tages. Mehrere Kilometer Stau und bis zu zwei Stunden Wartezeit am Karawanken-Tunnel zwischen Österreich und Slowenien. Das Karavanen-Ende erreichen wir gegen halb zwei Uhr morgens. Dessen Ende und somit den Tunneleingang unfassbare fünf Stunden später!? So was gibts noch nicht einmal zu Ostern am Gotthard. Da helfen nur noch Gummibärchen, um die Stimmung knapp über Kontrollverlust zu halten. Dem Marc sein Wortschatz reduziert sich aber dennoch auf die Worte „unglaublich“ und „Rauuuum“, was beim Segeln das lautstarke Durchsetzen der Vortrittsregel bedeutet. Das macht sich aber auch im stehenden Kolonnenverkehr ganz gut. Findet Marc. Die Nerven liegen also blank und geschlafen wurde die Nacht auch nicht. Und wieso der ganze Scheiss? Welch aufwändigen Prozess haben sich die Slowenen für die Einreise überlegt? Überraschderweise genau eine einfache Frage: Where you go? Croatia. Ok, bye. Die fünf Stunden haben sich also echt gelohnt. Verdammte Slowenen.

    Keiner von uns kann sich an seine letzte Freinacht erinnern. Schon gar nicht in nüchterem Zustand. Muss irgendwann in der übertrieben schönen Kindheit gewesen sein. Ähnlich schön sind die Kroaten. Besser gesagt die mit Laser-Pistolen bewaffnete kroatische Polizei, als diese den flotten Fönz mit fünfundsiebzig anstatt der erlaubten fünfzig aus dem Verkehr zieht. Das kostet in der Schweiz bekanntlich die Fahrerlaubnis. Hier kostet dies ein freundliches Lächeln, das mit den Worten „please drive slow“ entgegnet wird. Endlich jemand der versteht, wie es uns nach sechzehn Stunden im Auto geht. Zusammenfassend kann ich sagen, ich hab Mühe! In erster Linie mit den ständigen Stops. „Ich muss auf Klo!“, „ich will ne Cola“, „ich hab Hunger“, „ich brauch nen Kaffee“, ... ich könnt kotzen. Und irgendwann reisst mir der dünn gestrickte Geduldsfaden. Zusammen mit Skip Robin setzen wir die beiden Dreibuchstäber - eine Indikation für das Tragen von T-Shirts deren Grössenbezeichnung drei Buchstaben hat - mit dem Online-Casino auf die Rückbank, re-aktivieren den Radar-Warmer und ab die Post. Das rasante Vorankommen hält genau zwanzig Minuten, dann muss das Mädchen hinten links schon wieder Wasser lassen. Ich krieg die Krise. Als die beiden dann noch verkünden, dass unser Echtgeld-Saldo im Online-Casino soeben die Talsohle - also CHF null - erreicht hat, spreche ich vorübergehend nicht mehr mit ihnen. Pfeifen.

    Nach unglaublichen neunzehn Stunden sind wir knapp vor dem Mittag endlich am Ziel. Wahnsinn. Wir stinken, sind stinkig und es regnet. Egal, eine Flasche Schlibo auf den Tisch und die Spiele können beginnen. Wir Schaffen es zwar noch zu einem frühen Pizza-Dinner - Robin die kleine skinny Bitch mag natürlich nur Garnelen und Salat - aber der Schaden ist schon angerichtet. Die letzten Tropfen Schlibo vernichten wir beim anschliessenden Musizieren ohne Rücksicht auf anwesende Nachbarn. Einziger Wehrmutstropfen für die ungewollt Beschallten? Das kanonenvolle Viererpack ist schon vor neun besinnungslos und verkriecht sich in die feudalen Kojen. Ein wirklich netter Einstieg in die Woche. Finden wir. Andere Meinungen sind nicht gefragt. Finden wir.
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  • Day22

    Auf dem Weg zum National Park №2 ..

    July 14, 2019 in Croatia ⋅ ⛅ 22 °C

    .. um weiter an der Adria Küstenstraße in Richtung Dubrovnik zu reisen, haben wir den Weg über die KRK'er Wasserfälle eigenschlagen. Einen schönen Platz in der Nähe des Inselkloster, auf einem der Seen mit einem tollen Ausblick, konnten wir Dank der Park4Night App gefunden 😊

    Das Tolle am Krka Nationalpark ist, dass in den Seen das Baden erlaubt ist...also wird's morgen ein reiner Badetag 🙃💧☀️

    Die Wasserfälle sind das Markenzeichen und die Hauptattraktion des Nationalparks Krka. Insgesamt reihen sich 17 Barrieren, dutzende kleinere und ein handvoll großer Wasserfälle aneinander, die zusammen auf der ganzen Länge des Parkareals 46 Höhenmeter überwinden. Auf seiner Reise durch das Plateau erstreckt sich die Krka mal auf eine Breite von über 100 Metern, fräst dann wieder fjordähnliche Schluchten in den porösen Stein.

    Die Nacht verbringen wir autark ohne Zeltplatz, Infrastruktur und Co. 🤗 am Visovacko See unweit der Augustiner Mönche 🙏

    Bald ist die 2000 km Marke erreicht 😉
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  • Day10

    Nationalpark Krka

    June 16 in Croatia ⋅ ☁️ 24 °C

    volle cool der Nationalpark Krka. Hier sind verschiedene Laufkraftwerke als Kornmühlen zu sehen. Das Wasser „fällt“ über viele Stufen etwa 50m herunter.

    Das Wasser ist Supersauber und superwarm. Wärmer als unser Pool am Meer. :-)

    Übrigens wurden auch hier in den 60er Jahren teilweise die Winnetou Filme gedreht. Ob’s stimmt weiß nur James Bond.
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  • Day23

    schöne(er)leben

    July 15, 2019 in Croatia ⋅ ⛅ 28 °C

    Wie Vanillepudding mit Himbeersoße, ein Sonntagsspaziergang, keine Fata Morgana sondern ein warmer Landregen. Ein Glockenspiel im feierlichen C-Dur-Akkord und ein tiefes Durchatmen beim Sonnenuntergang. 🍃🌿

    Dieser Tag war ein Genuss an Augen(Blicken) 👀💭🤸
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  • Day23

    Abendstille überall...

    July 15, 2019 in Croatia ⋅ ☁️ 23 °C

    ...nur am Wasser die Nachtigall 😊

    Unser Weg nach Split dem zweitgrößten Ort Kroatiens bis Dubrovnik, mit bereits über 2000 gefahrenen Kilometern von der Heimat, führt uns zu einem abgelegenen Strand ⛱️ jenseits der Straßen.

    Hier trällert tatsächlich die Nachtigall 🌙 und wir hören die Fischlein aus dem Wasser springen 😃

    Theodor Storm behauptet sogar, dass vom süßen Schall der Nachtigall nächtens die Rosen aufgesprungen seien. Viel poetische Ehre für den eher schlichten 🐦 Vogel, der ein einzigartiges Repertoire von bis zu 260 Strophentypen beherrscht.



    Die Vogelrufe fangen an zu rühmen.
    Und sind im Recht. Wir hören lange hin.
    Was rufen Sie?
    Ein wenig Eigensinn, ein wenig Wehmut
    und sehr viel Versprechen,
    das an der halbverschlossenen Zukunft feilt
    Und zwischendurch in unserem Horchen heilt
    das schöne Schweigen, das sie brechen.
    (Rainer Maria Rilke)

    🌹
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  • Day9

    Ein Hut, ein Stock,...

    August 9, 2019 in Croatia ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Wasserfälle waren unglaublich. Vor allem hat das schwimmen mega Spaß gemacht. Leider wurde dort einige Restaurants hingebaut und Essens Buden, sodass es relativ überfüllt ist mit Touris, allerdings ist das Wasser schon wieder leerer, da es den meisten zu kalt zum Schwimmen ist. Die Wanderung am Ende war auch mega schön, man hatte traumhafte Aussichten.Read more

  • Day7

    Mir im Nationalpark Telašćica

    June 26, 2019 in Croatia ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir sind noch immer in den Kornaten. Heute war Aktivtag. Wir gingen bei Mir an Land und hoch zu den Steilhängen. Die im Flyer beschriebenen Vögel und anderes Getier haben wir natürlich nicht gesehen. Die kommen wahrscheinlich erst wenn die Touristen weg sind. Aber mit unserem Eintrittsgeld tragen wir zum Erhalt von Tier und Fauna bei und bekommen sicherlich auch heute noch einen wunderbaren Sonnenuntergang zu sehen.
    Ach ja, es gibt hier einen superwarmen Salzsee. Leider war nicht zu nachlesen, wie der See entstanden ist und wie das Wasser reinkommt.
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  • Day5

    Kornaten

    June 24, 2019 in Croatia ⋅ ⛅ 28 °C

    So sind die Kornaten entstanden.
    Gott erschuf die Welt und er war zuerst zufrieden.
    Aber irgendwas fehlte noch. Er hatte noch eine Hand voll Sand. Die warf er vor Küste Kroatiens. Und es entstanden lauter kleine Inseln.
    Gott war so gerührt von der Schönheit, daß er weinen mußte. Die Tränen fielen in das blaue Meer und es begann zu glitzern. Die Kornaten sind entstanden aus Sand und Meer. Und wer es nicht glaubt muss es selbst sehen...und in unserer heutigen Konoba Koromasna Fisch essen.
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  • Day6

    Kornaten

    June 25, 2019 in Croatia ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute sind wir durch die vielen kleinen Inseln der Kornaten gefahren.
    So karg die Landschaft auch ist, gibt es doch so einige Highlights. Z.B. Ruinen einer Festung aus vergangenen Zeiten. Eine kleine Kirche und Steilklippen die mit sicherem Abstand angefahren werden können.
    Mittags haben wir schon unseren heutigen Übernachtungsplatz an einem Bojenfeld gefunden und das Motto des restlichen Tages war Sonnen und sich von Wind und Wellen immer wieder in den Schlaf schaukeln lassen.
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  • Day8

    ACI Marina Žut

    June 27, 2019 in Croatia ⋅ ☀️ 31 °C

    Badetag und nach 3 Tagen Bucht mal wieder kultivieren in der Marina Žut.
    Als Hinweis sei noch gesagt, dass das Restaurant und der kleine Supermarkt wirklich teuer sind. Aber das hatten wir schon bei den anderen Bootsfahrern im Forum gelesen.Read more

You might also know this place by the following names:

Šibensko-Kninska Županija, Sibensko-Kninska Zupanija, Sibenik-Knin, Sebenico e Tenin, 시베니크크닌 주, Šibenik-Knin

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