Denmark
Kroghage

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Travelers at this place
    • Day 1

      …bis Gedser 🇩🇰

      August 27, 2023 in Denmark ⋅ ☁️ 19 °C

      Endlich starten wir heute fast pünktlich8.30 Uhr zu unserer Nordkap-Tour.Heute fuhren wir auf reichlich gefüllter Autobahn bis Rostock in den Hafen. Dort angekommen haben wir für 15.45 Uhr ein Ticket gebucht und kamen pünktlich 18 Uhr in Gedser an .Noch 1 km ums Eck in dem kleinen Hafen verbringen wir unsere 1.Nacht.Read more

    • Day 3

      Ende gut - Alles gut

      May 12 in Denmark ⋅ 🌬 11 °C

      Heute ging es also los. Das Einsegeln hatte gut geklappt und so erwartete ich eine ähnlich entspannte Kreuz. Wir mussten kreuzen, da der Wind direkt aus Richtung unseres Zieles Gedser in Dänemark kam.
      Damit hatte ich gerechnet. Auch mit einer gewissen Krängung bei Am-Wind-Kurs. Ich hatte allerdings nicht mit diesem Wind und dieser Welle gerechnet.
      Wir lagen acht Stunden lang so schräg, dass das unter Bugfenster auf Luvseite regelmäßig Unterwasser war. Danach stellten wir fest, dass das Backbord-Fenster nicht ganz dicht hielt.
      Bei den Wendemanövern hatte ich teilweise große Mühen, mich irgendwo festzuhalten und dazu die Winch zu bedienen, um die Fog dicht zu holen. Ich sah mich mehrmals ins Wasser plumpsen. Also machte ich mich mit meiner Leine am Boot fest. Doch dies schränkte meine Bewegungsfreiheit ein und die einzige Möglichkeit, die zum Festmachen geeignet schien, war das dünne Geländerchen. Gott sei Dank werde ich nie erfahren, ob es mich im Fall der Fälle tatsächlich gehalten hätte.
      Übel waren auch die Gänge aufs Klo. Wir hatten eine Krängung vom Herrn. Dazu schlug ständig die Welle gegen unser Boot und wir tauchten tief ein. Allein sich bei diesem Seegang unter Deck aufzuhalten, verlangten mir und einem Magen alles ab. Dazu musste ich mich in der kleinen Toilettenbox von all meine Kleindungsschichten befreien. Ich fühlte mich wie ein Flipperball mit runtergelassenen Hosen und war froh, als ich endlich saß. Beim Geschäft begleitete mich zudem ständig die Furcht, dass der Schüsselinhalt herausgeschaukelt werden könnte. Es passierte nicht - Halleluja! Bei meinen weiteren Toilettengänge pumpte ich den Inhalt sicherheitshalber parallel ab.
      Nachdem ich mir unter ähnlich miesen Bedingungen wieder alle Schichten angepellt hatte, kämpfte ich mich zurück an Deck. Die frische Luft und der stabile Horizont taten meinem Magen sehr gut. Es dauerte eine Weile bis ich wieder halbwegs sicher war, nicht vielleicht doch noch zu kotzen.
      Das ging so acht Stunden und in mir stiegen Zweifel an der ganzen Aktion hier auf. Habe ich mich überschätzt? Habe ich Ostsee-Segeln romantisiert? Steige ich vor der letzten Etappe von Bord? Ich wollte doch nur noch Dinge machen, die ich möchte. Möchte ich das hier? Möchte ich mich so fühlen? Warum?
      Okay - unser Boot, die Youtoo, kann man auch zu dritt segeln. Dennoch war von Bord zu gehen nicht wirklich eine Option. Das war im Stich lassen und ging nicht. Da musste ich nun wohl durch.
      Ich erinnerte mich an meine Segelschule und mir war klar, dass der heutige Kreuzkurs morgen nicht nötig sein würde, wenn der Sind so bliebe. Wir hätten morgen einen Halbwindkurs, der sehr viel entspannter wäre. Und am Tag drauf einen Vorwindkurs - noch entspannter. Das machte mir Mut und ich vergewisserte mich bei Rocco, ob die Prognosen so seien. Er bestätigte und ich fasste Mut.
      Nach einer gefühlten Ewigkeit entdeckten wir das Zielboot. Geschafft.
      Der Kontrast zwischen dem was ich acht Stunden erlebt hatte und dem Frieden im Hafen vom Gedser hätte nicht größer sein können. Hier gab es keine Welle. Keine Wind. Die Regattaboote schaukelten friedlich in ihren Boxen und es herrschte Heile Welt.
      Der Begriff „sicherer Hafen“ mit all seinen Bedeutungen wurde mir schlagartig bewusst.
      Wir legten ohne größere Probleme an und ich lernte die Crew der Inspiration kennen. Andrea und Guido waren ebenfalls im Segelclub Eschwege. Dazu war Frank an Bord. Er war ein sehr erfahrener Segler und aus Kassel.
      Nach unserem Anlegerbier und nachdem auch wieder Ordnung auf dem Schiff herrschte, gingen wir alle zum Grillplatz. Der Stress der letzten Stunden war fast vergessen und wäre es nicht so arschkalt gewesen, hätten wir die Sonne noch unbeschwerter genießen können. Aber es ist halt Mitte Mai und dafür haben wir verdammtes Glück mit dem Wetter.
      Später in meiner Koje spürte ich, wie geschafft ich war und schlief sofort ein.
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    • Day 3

      Nachtfahrt

      June 18, 2022 in Denmark ⋅ 🌬 18 °C

      Segel 5 später 4 Panels. 46sm

      Valerie startet unter Motor durch die enge Fahrrinne, während ich noch ausruhen darf. Danach wechseln wir alle 1-2 Std ab. Wind und Welle nehmen ab Darßer Ort zu, wir reduzieren die Segelfläche. Die großen Pötte in der Kadettrinne sind sehr schnell, aber wir haben alles im Griff. Nachtfahrt ist eigentlich total schön, aber Schaukeln und Schräglage brauchen viel Kraft. Die letzte Stunde vor Gedser muss Valerie übernehmen, ich kann nicht mehr. Zumindest kann ich dadurch kurz schlafen. Die Vorbereitung fürs Anlegen verbraucht die letzten Reserven, sodass Valerie kein perfektes Anlegemanöver mehr schafft. Aber mit etwas Hilfe eines Stegnachbarn kommen wir um 7:30 Uhr schadlos an den Steg und fallen umgehend in die Kojen.
      Abends essen wir beiden Vegetarier Burger mit Fleisch - das musste einfach sein, uns steht ja noch ein wenig bevor…
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    • Day 2

      2. Tag: Fehmarn - Gedser

      July 18, 2021 in Denmark ⋅ ☀️ 21 °C

      Knalliger Wind 💨 und ordentlich Welle 🌊 bestimmten heute die Tour. Ein Ritt mit Sonnenschein ☀️ und 5-6+ pfeifenden Windstärken aus NW, Wellentälern die so die ein oder andere Abkühlung schenkte und das Deck gut spülte 😄. Aber: ein sehr schöner Segeltag … hygge Häfchen … dänische Gemütlichkeit.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Kroghage

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